Imigran

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Imigran 100 mg - Filmtabletten
  • Einheiten im Paket:
  • 2 Stück, Laufzeit: 48 Monate,6 Stück, Laufzeit: 48 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Imigran 100 mg - Filmtabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Sumatriptan
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-19777
  • Berechtigungsdatum:
  • 13-08-1992
  • Letzte Änderung:
  • 08-03-2018

Packungsbeilage

Gebrauchsinformation: Information für Patienten

Imigran 100 mg – Filmtabletten

Sumatriptan

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der

Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige

Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später

nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder

Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht

an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die

gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder

Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser

Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht:

Was ist Imigran und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Imigran beachten?

Wie ist Imigran einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Imigran aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Imigran und wofür wird es angewendet?

Sumatriptan gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Triptane (oder 5-HT1

Rezeptor-Agonisten) genannt werden.

Imigran – Filmtabletten werden zur Behandlung akuter Migräneanfälle mit und ohne

Aura verwendet.

Migränebeschwerden werden vermutlich durch eine vorübergehende Erweiterung

der Blutgefäße im Kopf verursacht. Imigran – Filmtabletten dürften diese

Gefäßerweiterung vermindern. Dies trägt dazu bei, den Kopfschmerz zu verringern

und die anderen Beschwerden eines Migräneanfalls, wie Übelkeit, Erbrechen, Licht-

und Geräuschempfindlichkeit zu lindern.

Imigran soll nur verwendet werden, wenn Migränekopfschmerzen von einem Arzt

diagnostiziert wurden.

Imigran darf nicht gegen allgemeine Kopfschmerzen verwendet werden.

2.

Was sollten sie vor der Einnahme von Imigran beachten?

Imigran darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Sumatriptan oder einen der in Abschnitt 6.

genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

wenn Sie an Herzerkrankungen leiden wie zum Beispiel Arterienverengung ,

Brustschmerzen („Angina Pectoris“) oder wenn Sie bereits einen Herzinfarkt

hatten.

wenn bei Ihnen Kreislaufstörungen in den Beinen auftreten, die beim Gehen

krampfartige Beschwerden verursachen.

wenn Sie einen Schlaganfall oder leichten Schlaganfall (wird auch als

vorübergehender ischämischer Anfall oder TIA bezeichnet) hatten.

wenn Sie einen mäßigen oder schweren Bluthochdruck haben oder wenn Ihr

Blutdruck trotz Arzneimitteltherapie zu hoch ist.

wenn Ihre Leberfunktion stark eingeschränkt ist. Wenn Sie schwere

Leberprobleme haben, ist Imigran nicht geeignet für Sie.

gemeinsam mit anderen Arzneimitteln gegen Migräne, einschließlich solcher,

die Ergotamin oder ähnliche Substanzen wie z. B. Methysergid enthalten, oder

andere Triptane/5-HT1 Rezeptoragonisten (Arzneimittel, die zur Behandlung

von Migräne verwendet werden).

gemeinsam mit bestimmten Arzneimitteln zur Behandlung von Depressionen

(Mono-Aminoxidase-Hemmern – MAO-Hemmer) oder wenn Sie solche

innerhalb der letzten zwei Wochen eingenommen haben.

Wenn etwas davon auf Sie zutrifft:

Informieren Sie Ihren Arzt und verwenden Sie Imigran nicht.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Imigran anwenden.

Imigran ist nicht empfohlen für Personen über 65 Jahren oder für Kinder und

Jugendliche unter 18 Jahren.

Zusätzliche Risikofaktoren für Herzerkrankungen liegen vor,

wenn Sie ein Raucher sind oder gerade eine Nikotinersatztherapie

machen, und ganz besonders

wenn Sie ein Mann über 40 oder

wenn Sie eine Frau in der Menopause (Wechseljahre) sind

wenn Sie Übergewicht haben,

wenn Sie Diabetes oder zu hohes Cholesterin haben,

wenn es in Ihrer Familie Herzerkrankungen gibt.

In sehr seltenen Fällen kam es nach der Anwendung von Imigran zu

schweren Herzproblemen, obwohl die Patienten vorher keine Anzeichen

einer Herzerkrankung zeigten. Wenn einer oder mehrere der aufgelisteten

Risikofaktoren auf Sie zutreffen, besteht für Sie ein erhöhtes Risiko eine

Herzerkrankung zu bekommen. Daher:

Informieren Sie bitte Ihren Arzt, damit vor der Verschreibung von Imigran

Ihre Herzfunktion untersucht werden kann.

wenn Sie schon einmal Krampfanfälle hatten oder wenn bei Ihnen Umstände

vorliegen, die das Entstehen von Krampfanfällen begünstigen, z.B. eine

Kopfverletzung oder häufiger Alkoholgenuss

Informieren Sie Ihren Arzt, sodass Sie genauer beobachtet werden

können.

wenn Sie ein Leber- oder Nierenleiden haben.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt, damit er dies bei Kontrolluntersuchungen

berücksichtigt.

wenn Sie an Bluthochdruck leiden. Es kann es sein, dass Imigran nicht geeignet

ist für sie.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt, damit er dies bei Kontrolluntersuchungen

berücksichtigt

wenn Sie auf bestimmte Antibiotika, sogenannte Sulfonamide, allergisch

reagieren.

In diesem Fall kann es sein, dass Sie auch auf Imigran allergisch reagieren.

Diese allergischen Reaktionen können von Hautreaktionen bis zum Schock

reichen. Wenn Sie nicht wissen, ob das Antibiotikum, auf das Sie allergisch

reagieren, ein Sulfonamid ist

Fragen Sie vor der Anwendung von Imigran Ihren Arzt oder Apotheker.

wenn Sie bestimmte Arzneimittel gegen Depression, sogenannte SSRIs

(Selektive Serotonin Wiederaufnahmehemmer) oder SNRIs (Serotonin –

Noradrenalin Wiederaufnahmehemmer) einnehmen,

Fragen Sie vor der Anwendung von Imigran Ihren Arzt oder Apotheker.

Siehe auch Abschnitt: „Anwendung von Imigran zusammen mit anderen

Arzneimitteln“.

wenn Sie Imigran häufig anwenden. Eine zu häufige Einnahme von Imigran

(wiederholte Einnahme über mehrere aufeinanderfolgende Tage) stellt eine

unkorrekte Einnahme dieses Arzneimittels dar und kann zu einem Anstieg an

Nebenwirkungen führen und zum Entstehen chronischer Kopfschmerzen, die

ein vorübergehendes Absetzen der Behandlung erfordern.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn das auf Sie zutrifft bzw. wenn Sie

beginnen zu häufig oder täglich Kopfschmerzen zu bekommen, da Sie an

Kopfschmerzen infolge einer Überdosierung Ihres Arzneimittels leiden

könnten. Möglicherweise rät er Ihnen, mit der Anwendung von Imigran

aufzuhören.

wenn Sie nach der Anwendung von Imigran Engegefühl oder Schmerzen in der

Brust, die sich bis auf den Rachen ausdehnen, spüren. Diese können sehr

intensiv sein, sind aber im Allgemeinen schnell vorbei. Wenn die Schmerzen

andauern oder schlimmer werden:

Holen Sie sofort medizinische Hilfe! In Abschnitt 4 dieser

Gebrauchsinformation finden Sie mehr Information über diese Nebenwirkung.

Die empfohlene Imigran - Dosis darf nicht überschritten werden.

Einnahme von Imigran zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen

oder anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen oder angewendet haben

oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen oder anzuwenden.

Manche Arzneimittel dürfen nicht gemeinsam mit Imigran verwendet werden, andere

können Nebenwirkungen verursachen, wenn man sie mit Imigran einnimmt.

Informieren Sie unbedingt Ihren Arzt, wenn Sie folgende Arzneimittel nehmen:

Ergotamin oder ähnliche Substanzen wie Methysergid , die auch zur Behandlung

von Migräne verwendet werden (siehe auch Abschnitt 2, „Imigran darf nicht

angewendet werden“). Imigran und diese Substanzen dürfen nicht gemeinsam

verwendet werden. Nehmen Sie Imigran frühestens 24 Stunden nachdem Sie

diese Substanzen verwendet haben und lassen Sie nach der Anwendung von

Imigran mindestens 6 Stunden vergehen, bevor Sie wieder Arzneimittel, die

Ergotamin oder ergotaminähnliche Substanzen enthalten, einnehmen oder

anwenden.

andere Triptane/5-HT1 Rezeptoragonisten (wie z. B. Naratriptan, Rizatriptan,

Zolmitriptan) die auch zur Behandlung von Migräne verwendet werden (siehe

auch Abschnitt 2, „Imigran darf nicht angewendet werden“). Imigran und diese

Substanzen dürfen nicht gemeinsam verwendet werden. Nehmen Sie Imigran

frühestens 24 Stunden nachdem Sie diese Substanzen verwendet haben und

lassen Sie nach der Anwendung von Imigran mindestens 24 Stunden vergehen,

bevor Sie wieder die anderen Arzneimittel einnehmen oder anwenden.

SSRIs (Selektive-Serotonin-Wiederaufnahmehemmer) oder SNRIs (Serotonin–

Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer) zur Behandlung von Depressionen.

Gleichzeitige Anwendung dieser Arzneimittel mit Imigran kann ein Serotonin

Syndrom hervorrufen (das ist eine Ansammlung von Beschwerden, einschließlich

Rastlosigkeit, Verwirrtheit, Schweißausbrüche, Halluzinationen, gesteigerte

Reflexe, Muskelkrämpfe, Frösteln, Herzklopfen und Zittern). Ebenso kann die

gleichzeitige Einnahme von Imigran und Lithium ein Risiko für ein Serotonin

Syndrom darstellen. Wenn Sie davon betroffen sind, informieren Sie umgehend

einen Arzt.

MAO-Hemmer (Monoaminoxidasehemmer; z.B.Moclobemid gegen Depression

oder Selegilin bei Parkinson’scher Erkrankung). Wenden Sie Imigran nicht an,

wenn Sie diese MAOs innerhalb der letzten 2 Wochen genommen haben.

pflanzliche Zubereitungen die Johanniskraut (Hypericum perforatum) enthalten:

Wenn Sie Johanniskrautzubereitungen und gleichzeitig Imigran nehmen, erhöht

sich die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger

zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der

Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat. Es liegen nur begrenzte

Informationen zur Verwendung von Imigran in der Schwangerschaft vor. Ihr Arzt

wird mit Ihnen über die Anwendung von Imigran während Ihrer Schwangerschaft

entscheiden.

Stillen Sie bis 12 Stunden nach einer Anwendung von Imigran nicht und

verwerfen Sie die in dieser Zeit abgepumpte Milch, da Sumatriptan (der Wirkstoff

von Imigran) in die Muttermilch ausgeschieden wird.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

!

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und

Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.

Sowohl die Beschwerden der Migräne selbst als auch das Arzneimittel kann Sie

benommen machen.

Sie dürfen kein Fahrzeug lenken oder Maschinen bedienen, wenn Sie davon

betroffen sind.

Imigran Filmtabletten enthalten Lactose

Imigran 100 mg Filmtabletten enthalten Milchzucker (Lactose). Wenn Ihnen bekannt

ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden, nehmen Sie bitte Imigran erst

nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein.

3.

Wie ist Imigran einzunehmen?

Verwenden Sie Imigran nur, wenn Ihr Migräne-Kopfschmerz bereits begonnen

hat.

Versuchen Sie nicht mit Imigran einer Attacke vorzubeugen.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

Erwachsene von 18 bis 65 Jahren

Die übliche Einzeldosis für Erwachsene von 18 bis 65 Jahren liegt zwischen 50

mg und 100 mg. Ihr Arzt wird die für Sie richtige Dosis festlegen.

Jugendliche von 12 bis 18 Jahren

Imigran 100 mg – Filmtabletten werden für Jugendlichen von 12 bis 18 Jahren nicht

empfohlen.

Kinder unter 12 Jahren

Imigran 100 mg – Filmtabletten sollten Kindern unter 12 Jahren nicht gegeben

werden.

Wenn ein Kind das Arzneimittel eingenommen hat, kontaktieren Sie

unverzüglich einen Arzt oder das nächste Krankenhaus. Nehmen Sie die

Packung und alle verbliebenen Tabletten mit.

Ältere Personen (über 65 Jahre)

Es gibt keine Erfahrungen bezüglich der Anwendung von Imigran 100mg -

Filmtabletten bei Patienten, die älter als 65 Jahre sind. Deshalb wird die Anwendung

von Imigran bei älteren Patienten nicht empfohlen.

Patienten mit Leberfunktionsstörung

Bei Patienten mit leichter bis mäßiger Leberfunktionsstörung sollen niedrige Dosen

von 50 mg in Erwägung gezogen werden.

Patienten mit Nierenfunktionsstörung

Bei Patienten mit Nierenfunktionsstörung soll Imigran mit Vorsicht angewendet

werden.

Wann soll man Imigran anwenden?

Am besten nehmen Sie Imigran, sobald Sie den Beginn eines Migräneanfalles

spüren, es kann aber auch jederzeit während eines Anfalls verwendet werden.

Nehmen Sie Imigran nicht, um einem Migräneanfall vorzubeugen.

Wenn die Beschwerden wieder stärker werden oder erneut auftreten:

Sie können nach frühestens zwei Stunden nach Einnahme der ersten Tablette eine

weitere Imigran 100mg – Filmtablette einnehmen.

Wenn die erste Filmtablette keine Wirkung zeigt:

Nehmen Sie keine weitere Imigran 100mg - Filmtablette oder ein anderes

Imigranprodukt für denselben Migräneanfall. Wenn Imigran nach der ersten Dosis

keine Wirkung zeigte, sollte ein Schmerzstiller mit Acetylsalicylsäure oder ein nicht-

steroidaler Entzündungshemmer (NSAR) wie z.B. Ibuprofen eingenommen werden.

Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat, wenn Imigran nicht wirkt.

Art der Anwendung:

Zum Einnehmen.

Die Tabletten sollen im Ganzen mit ausreichend Wasser eingenommen werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Imigran eingenommen haben, als Sie

sollten:

Nehmen Sie nicht mehr als die empfohlene Dosis innerhalb von 24 Stunden.

Die Einnahme von zu viel Imigran kann Sie krank machen. Wenn Sie mehr als die

empfohlene Dosis innerhalb von 24 Stunden eingenommen haben,

Suchen Sie unverzüglich einen Arzt oder ein Krankenhaus auf. Nehmen Sie

die Packung und alle verbliebenen Tabletten mit.

Weitere Informationen für Ihren Arzt und anderes medizinisches Fachpersonal

enthält der entsprechende Abschnitt am Ende der Gebrauchsinformation.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden

Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber

nicht bei jedem auftreten müssen.

Die Häufigkeiten werden folgendermaßen definiert:

Sehr häufig: betrifft mehr als 1 Behandelten von 10

Häufig: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100

Gelegentlich: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000

Selten: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000

Sehr selten: betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000

Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Manche Beschwerden können auch durch den Migräneanfall verursacht werden.

Allergische Reaktion: Holen Sie sofort medizinische Hilfe.

Sehr selten: Allergie zeigt sich durch Hautrötung, juckende Hautrötung

(Nesselsucht), Keuchen, Anschwellen von Augenlidern, Gesicht oder

Lippen, Kreislaufzusammenbruch.

Wenn kurz nach der Anwendung von Imigran eine dieser Beschwerden auftritt,

nehmen Sie nichts mehr ein und gehen Sie sofort zum Arzt.

Häufige Nebenwirkungen

(betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100)

Schweregefühl, Druckgefühl, Engegefühl oder Schmerzen in Brust, Hals oder

anderen Körperteilen, Wärme- oder Kältegefühl. Diese Nebenwirkungen können

sehr intensiv sein, vergehen aber im Allgemeinen schnell. Wenn sie

fortbestehen oder stärker werden (besonders die Brustschmerzen):

Holen Sie sofort medizinische Hilfe. Bei einer sehr kleinen Personenzahl

können diese Beschwerden auf einen Herzinfarkt hindeuten.

Andere häufige Nebenwirkungen sind:

Übelkeit oder Erbrechen, dies kann auch durch die Migräne hervorgerufen

werden.

Müdigkeit oder Schläfrigkeit

Schwindel, Schwächegefühl

Vorübergehender Blutdruckanstieg kurz nach der Behandlung, Hitzewallungen

Atemlosigkeit

Muskelschmerzen

ungewöhnliche Empfindungen einschließlich Taubheit und Kribbeln

Seltene Nebenwirkungen

(betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000)

Gesichtsfeldausfall und beeinträchtigtes Sehvermögen

Sehr seltene Nebenwirkungen

(betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000)

Störungen der Leberfunktion. Wenn Sie eine Blutuntersuchung zur Überprüfung

der Leberfunktion durchführen lassen, informieren Sie den Arzt, dass Sie Imigran

verwenden.

Schmerzen in der unteren linken Seite des Bauches und blutiger Stuhl

(ischämische Kolitis).

Sehstörungen wie Flimmern, Doppeltsehen, verminderte Sehstärke, Sehverlust

und in manchen Fällen Dauerschäden (diese können auch durch den

Migräneanfall hervorgerufen werden)

Herzklopfen, verlangsamter Herzschlag, Herzrhythmusstörungen,

Brustschmerzen (Angina pectoris) oder Herzinfarkt

Blutdruckabfall bis Ohnmacht

Blasse, bläulich verfärbte Haut und/oder Schmerzen in den Fingern, Zehen, Nase

oder Kiefer bei Kälte oder Stress (Raynaud Phänomen)

Krampfanfälle, Muskelzittern, Muskelkrämpfe, anhaltende Muskelanspannungen

Allergische Reaktionen

Bei manchen Patienten können folgende Nebenwirkungen auftreten; die

Häufigkeit ist aber nicht bekannt:

Durchfall

Angstgefühl

Übermäßiges Schwitzen

Gelenkschmerzen

Manche Beschwerden können auch durch den Migräneanfall verursacht werden.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder

Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage

angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale

Meldesystem anzeigen.

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN, ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr

Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Imigran aufzubewahren?

Imigran 100 mg – Filmtabletten nicht über 30 °C lagern. In der Originalverpackung

aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Behältnis angegebenen

Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten

Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren

Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden.

Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Imigran enthält

Der Wirkstoff: Sumatriptan (als Sumatriptan-Succinat).

Die sonstigen Bestandteile sind: Tablettenkern: Lactosemonohydrat, Cellulose

(mikrokristallin), Croscarmellose-Na Typ A, Magnesiumstearat. Filmüberzug:

Opadry White OY-S-7393: Methylhydroxypropylcellulose, Titandioxid (E171)

Wie Imigran aussieht und Inhalt der Packung

Eine Imigran 100 mg - Filmtablette ist eine weiße bis mattweiße, kapselförmige,

bikonvexe Filmtablette mit der Gravur GX ET2 auf einer Seite.

Imigran 100 mg - Filmtabletten sind in Doppelfolienblisterpackungen zu je 2 und 6

Stück pro Karton verpackt.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Zulassungsinhaber

GlaxoSmithKline Pharma GmbH, Wien

Hersteller

Aspen Bad Oldesloe GmbH, Bad Oldesloe, Deutschland

oder

GlaxoSmithKline Pharmaceuticals, Poznan, Polen

Zulassungsnummer: 1-19777

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im März 2017.

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Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Symptome:

Einzeldosen über 400 mg oral führten zu keinen anderen als den angeführten

Nebenwirkungen (siehe Abschnitt „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“).

Therapie:

Wenn eine Überdosierung auftritt, soll der Patient mindestens 10 Stunden lang

beobachtet werden, und wenn erforderlich, soll die übliche unterstützende

Standardbehandlung eingeleitet werden. Der Einfluss einer Hämodialyse oder

Peritonealdialyse auf die Plasmakonzentration von Sumatriptan ist nicht bekannt.