Ibugic

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Ibugic Pulver zum Einnehmen 200 mg
  • Dosierung:
  • 200 mg
  • Darreichungsform:
  • Pulver zum Einnehmen
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Ibugic Pulver zum Einnehmen 200 mg
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Entzündungshemmer und antireumatica, nicht-Steroide, Propionsäure-Derivate

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE518737
  • Letzte Änderung:
  • 12-04-2018

Packungsbeilage

Ibuprofen 200 mg Pulver zum Einnehmen im Beutel

Gebrauchsinformation: Information für Patienten

Ibugic 200 mg

Pulver zum Einnehmen im Beutel

Ibuprofen

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau

nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe

Abschnitt 4.

Wenn Sie sich nach 3 Tagen (Kinder und Jugendliche) bzw. bei Auftreten von Schmerzen nach

4 Tagen oder bei Auftreten von Fieber nach 3 Tagen (Erwachsene) nicht besser oder gar

schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Ibugic und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Ibugic beachten?

Wie ist Ibugic einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Ibugic aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Ibugic und wofür wird es angewendet?

Ibuprofen gehört zu der Gruppe der nichtsteroidalen Entzündungshemmer (NSAIDs). Diese

Arzneimittel nehmen Einfluss darauf, wie der Körper auf Schmerzen, Entzündungen und eine hohe

Körpertemperatur reagiert.

Ibugic wird zur kurzfristigen symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßigen Schmerzen

(z. B. Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Menstruationsschmerzen und/oder Fieber) angewendet.

Ibugic 200 mg ist für Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 20 kg Körpergewicht bestimmt (6Jahren

under älter).

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Ibugic beachten?

Ibugic darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Ibuprofen oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

wenn Sie in der Vergangenheit Kurzatmigkeit, Asthma, eine laufende Nase, Nesselsucht, eine

Schwellung der Nasenschleimhaut oder ein Angioödem (eine schwere allergische Reaktion, die

zu einer Schwellung in Gesicht oder Hals führt) hatten, nachdem Sie Acetylsalicylsäure oder

andere nichtsteroidale Entzündungshemmer (NSAIDs) angewendet haben.

wenn Sie in der Vergangenheit eine Blutung oder eine Perforation im Magen oder Darm hatten,

die mit einer vorherigen Einnahme von NSAIDs in Zusammenhang stand.

wenn Sie derzeit wiederkehrende Geschwüre (peptische Ulzera) oder Blutungen im

Magen/Zwölffingerdarm haben oder in der Vergangenheit hatten (zwei oder mehr eindeutige

Episoden eines bestätigten Geschwürs oder einer bestätigten Blutung).

Ibuprofen 200 mg Pulver zum Einnehmen im Beutel

wenn bei Ihnen ein schwerer Fall von Leber-, Nieren- oder Herzversagen vorliegt.

wenn Sie eine Gehirnblutung (zerebrovaskuläre Blutung) oder eine andere aktive Blutung

haben.

wenn Sie ungeklärte Blutbildungsstörungen (z. B. Thrombozytopenie) haben.

wenn Sie starke Dehydratation haben (als Folge von Erbrechen, Durchfall oder einer

unzureichenden Flüssigkeitsaufnahme).

wenn Sie eine Frau sind und sich im dritten Schwangerschaftsdrittel befinden (siehe

„Schwangerschaft und Stillzeit“).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Ibugic einnehmen, wenn Sie:

bestimmte erbliche Blutbildungsstörungen haben (z. B. akut intermittierende Porphyrie).

bestimmte Hauterkrankungen haben (systemischer Lupus erythematodes (SLE) oder Sharp-

Syndrom).

eine Darmerkrankung (Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn) haben oder in der Vergangenheit

hatten, da eine derartige Erkrankung sich verschlechtern kann (siehe Abschnitt 4. „Welche

Nebenwirkungen sind möglich?“).

eine verminderte Nierenfunktion haben.

Leberbeschwerden haben.

andere Arzneimittel einnehmen, die das Risiko von Geschwüren oder Blutungen erhöhen

könnten. Hierzu zählen u. a. Corticosteroide zum Einnehmen (z. B. Prednisolon),

blutverdünnende Arzneimittel (z. B. Warfarin), selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer

(ein Arzneimittel gegen Depression) oder Thrombozytenaggregationshemmer (z. B.

Acetylsalicylsäure).

ein anderes NSAID einnehmen (u. a. Coxibe wie z. B. Celecoxib oder Etoricoxib), da diese

Arzneimittel nicht zusammen eingenommen werden dürfen.

Herzbeschwerden wie u. a. Herzversagen oder Angina pectoris (Schmerzen in der Brust) haben

oder in der Vergangenheit einen Herzinfarkt, eine Bypass-Operation, eine periphere arterielle

Verschlusskrankheit (unzureichende Durchblutung der Beine oder Füße aufgrund verengter oder

verstopfter Arterien) oder einen Schlaganfall (z. B. „MiniSchlaganfall“ bzw. transitorische

ischämische Attacke [TIA]) hatten.

Bluthochdruck, Diabetes oder einen hohen Cholesterinspiegel haben, wenn in Ihrer

Familiengeschichte Fälle einer Herzerkrankung oder eines Schlaganfalls bekannt sind oder

wenn Sie rauchen.

Allergien (z. B. Reaktionen der Haut auf andere Stoffe, Asthma, Heuschnupfen), Nasenpolypen,

eine chronische Schwellung der Nasenschleimhaut oder eine chronische obstruktive

Lungenkrankheit haben, da Ihr Risiko einer allergischen Reaktion in diesen Fällen erhöht ist.

sich kürzlich einem größeren chirurgischen Eingriff unterzogen haben.

Störungen der Blutgerinnung (Blutverdickung) haben.

Nebenwirkungen können auf ein Mindestmaß reduziert werden, wenn Sie die niedrigste zur

Symptomlinderung erforderliche effektive Dosis über den kürzestmöglichen Zeitraum einnehmen.

Im Allgemeinen kann die regelmäßige Anwendung von (verschiedenen Arten von) Schmerzmitteln

langanhaltende starke Nierenbeschwerden hervorrufen. Bei körperlicher Belastung in Verbindung mit

einer Mangelversorgung an Salz sowie einem Flüssigkeitsmangel kann dieses Risiko erhöht sein. Dies

sollte deshalb vermieden werden.

Wenn Ibugic über einen längeren Zeitraum angewendet wird, müssen die Leberwerte, die

Nierenfunktion und die Blutwerte regelmäßig kontrolliert werden.

Die langfristige Anwendung jeder Art von Schmerzmitteln zur Behandlung von Kopfschmerzen kann

diese verstärken. Wenn diese Situation bei Ihnen auftritt, wenden Sie sich an Ihren Arzt und brechen

Sie die Behandlung mit Ibugic ab.

Ibuprofen 200 mg Pulver zum Einnehmen im Beutel

Wenn Sie Asthma oder allergische Erkrankungen haben oder in der Vergangenheit hatten, kann bei

Ihnen Kurzatmigkeit auftreten.

In sehr seltenen Fällen wurden in Zusammenhang mit der Anwendung von NSAIDs schwere

Hautreaktionen (z. B. Stevens-Johnson-Syndrom) gemeldet. Beenden Sie die Anwendung von Ibugic

sofort, wenn Sie einen Hautausschlag, Schleimhautläsionen oder andere Anzeichen einer allergischen

Reaktion haben.

Wenden Sie Ibugic nicht an, wenn Sie Windpocken (Varizellen) haben.

Entzündungshemmende/Schmerzstillende Arzneimittel wie Ibuprofen können das Risiko eines

Herzinfarkts oder Schlaganfalls leicht erhöhen, insbesondere bei Anwendung einer hohen Dosis.

Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder die maximale Behandlungsdauer.

Gastrointestinale Blutungen (Blutungen im Magen oder Darm), Geschwüre oder Perforationen, die

tödlich sein können, wurden bei allen NSAIDs unabhängig vom Zeitpunkt während der Behandlung

gemeldet, wobei Warnzeichen oder schwere gastrointestinale Ereignisse in der Krankengeschichte

nicht in allen Fällen vorlagen. Beenden Sie sofort die Einnahme dieses Arzneimittels, wenn eine

gastrointestinale Blutung oder ein Geschwür auftritt. Bei Patienten, die in der Vergangenheit ein

Geschwür hatten, steigt das Risiko einer gastrointestinalen Blutung, eines Geschwürs oder einer

Perforation mit steigender NSAIDDosis. Dies gilt insbesondere bei Komplikationen in Form einer

Blutung oder einer Perforation (siehe Abschnitt 2. „Ibugic darf nicht eingenommen werden“) sowie

bei älteren Patienten. Diese Patienten sollten die Behandlung mit der niedrigsten verfügbaren Dosis

beginnen. Bei diesen Patienten sollte eine Behandlung zusammen mit Schutzmitteln (z. B. Misoprostol

oder Protonenpumpenhemmer) in Erwägung gezogen werden. Dies gilt ebenso für Patienten, die

niedrigdosierte Acetylsalicylsäure oder andere Arzneimittel, die das Risiko gastrointestinaler

Ereignisse wahrscheinlich erhöhen, begleitend anwenden müssen. Beenden Sie die Behandlung und

fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wenn während der Behandlung mit Ibuprofen eine gastrointestinale

Blutung oder ein Geschwür auftritt.

Wenn NSAIDs zusammen mit Alkohol angewendet werden, können die durch den Wirkstoff

verursachten Nebenwirkungen verstärkt werden. Dies gilt insbesondere bei Wirkstoffen, die auf den

Magen-Darm-Trakt oder das zentrale Nervensystem einwirken.

NSAIDs wie z. B. Ibuprofen können die Symptome einer Infektion und Fieber verbergen.

Wenden Sie sich vor der Anwendung von Ibugic an Ihren Arzt, wenn einer der oben aufgeführten

Punkte auf Sie zutrifft.

Ältere Patienten

Bei älteren Patienten ist das Risiko von Nebenwirkungen erhöht, wenn diese NSAIDs einnehmen.

Dies gilt insbesondere für NSAIDs, die auf den Magen und den Darm einwirken. Weitere

Informationen erhalten Sie in Abschnitt 4. „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“.

Melden Sie alle ungewöhnlichen Symptome im Bauchbereich (insbesondere Blutungen im Magen

oder Darm), wenn Sie in der Vergangenheit Vergiftungserscheinungen des Magen-Darm-Trakts

(gastrointestinale Toxizität) hatten. Dies gilt insbesondere für ältere Patienten und in den ersten Phasen

der Behandlung.

Kinder und Jugendliche

Bei Kindern und Jugendlichen mit Flüssigkeitsmangel besteht das Risiko einer

Nierenfunktionsstörung.

Ibugic 200 mg ist für Kinder, die weniger als 20 kg wiegen oder jünger als 6 Jahre nicht geeignet.

Ibuprofen 200 mg Pulver zum Einnehmen im Beutel

Einnahme von Ibugic zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere

Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.

Ibugic kann die Wirkung einiger anderer Arzneimittel beeinflussen oder von diesen beeinflusst

werden. Zum Beispiel:

Corticosteroids (z. B. Prednisolon), da diese das Risiko gastrointestinaler Geschwüre oder

Blutungen erhöhen können

Andere NSAIDs (u. a. Coxibe wie z. B. Celecoxib oder Etoricoxib), da diese das Risiko

gastrointestinaler Geschwüre oder Blutungen erhöhen können

Antithrombotische Mittel (d. h. Mittel, die das Blut verdünnen/die Blutgerinnung verhindern,

z. B. Aspirin/Acetylsalicylsäure, Warfarin, Ticlopidin)

Thrombozytenaggregationshemmer (z. B. Acetylsalicylsäure) und selektive Serotonin-

Wiederaufnahmehemmer (Arzneimittel gegen Depression), da diese das Risiko von Blutungen

im Magen oder Darm erhöhen können

Kalium sparende Diuretika, da diese einen Kaliumüberschuss (Hyperkaliämie) herbeiführen

können

Arzneimittel gegen hohen Blutdruck (ACE-Hemmer z. B. Captopril, Betablocker wie

Arzneimittel mit Atenolol, Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten wie Losartan) und

Wassertabletten (Diuretika), da NSAIDs die Wirkung dieser Arzneimittel abschwächen können

und diese Arzneimittel unter Umständen das Risiko einer Nierenerkrankung erhöhen. Achten

Sie in diesem Fall darauf, über den Tag verteilt ausreichend Wasser zu trinken.

Methotrexat (ein Arzneimittel gegen Krebs oder Rheumatismus), da die Wirkung von

Methotrexat verstärkt werden könnte

Tacrolimus (ein Arzneimittel zur Unterdrückung der Immunabwehr), da dieses Arzneimittel das

Risiko einer Nierentoxizität erhöht

Ciclosporin (ein Arzneimittel zur Unterdrückung der Immunabwehr), da dieses Arzneimittel die

Nieren schädigen kann

Zidovudin (ein Arzneimittel zur Behandlung von AIDS), da die Anwendung von Ibugic bei

Patienten mit einer HIV(+)-Hämophilie das Risiko von Gelenkeinblutungen oder von

Blutungen, die zu einer Schwellung führen, erhöhen kann

Sulfonylharnstoffe (Arzneimittel für Diabetiker): NSAIDs können die blutzuckersenkende

Wirkung von Sulfonylharnstoffen verstärken. Wenn diese Arzneimittel zusammen angewendet

werden, wird als Vorsichtsmaßnahme empfohlen, den Blutzuckerspiegel zu überwachen.

Probenecid und Sulfinpyrazon, da diese die Ausscheidung von Ibuprofen verzögern können.

Ibuprofen kann die Wirkung dieser Arzneimittel vermindern.

Aminoglykoside (Antibiotika), da NSAIDs die Konzentration von Aminoglykosiden im

Blutplasma erhöhen können

Digoxin (Arzneimittel zur Stärkung des Herzens), Phenytoin (Arzneimittel zur Behandlung von

Anfällen) oder Lithium (Arzneimittel zur Behandlung bestimmter psychiatrischer

Erkrankungen), da Ibuprofen die Konzentration dieser Arzneimittel im Blutplasma erhöhen

kann

Chinolone, da diese Arzneimittel ebenso wie NSAIDs das Risiko von Krämpfen erhöhen

können

Colestyramin, da die Einnahme von Ibuprofen zusammen mit Colestyramin die Aufnahme von

Ibuprofen verzögern und beeinträchtigen kann. Diese Arzneimittel sollten deshalb in einigen

Stunden Abstand zueinander angewendet werden.

CYP2CP Inhibitors, z.B. Voriconazol und Fluconazol, da die Einnahme dieser Arzneimittel die

Konzentration von Ibuprofen im Blutplasma erhöhen kann. Eine Senkung der Ibuprofen-Dosis

ist insbesondere dann in Erwägung zu ziehen, wenn hochdosiertes Ibuprofen zusammen mit

Voriconazol oder Fluconazol angewendet wird.

Mifepriston, da NSAIDs die Wirkung von Mifepriston beeinträchtigen können

Bisphosphonate und Pentoxifyllin, da die Einnahme dieser Arzneimittel die Nebenwirkungen in

Magen und Darm verstärken und das Risiko von Blutungen oder Geschwüren erhöhen kann

Kräuterextrakte: Ginkgo biloba kann das Blutungsrisiko erhöhen.

Ibuprofen 200 mg Pulver zum Einnehmen im Beutel

Einige andere Arzneimittel können ebenfalls die Wirkung von Ibugic beeinflussen oder davon

beeinflusst werden. Sie sollten deshalb immer Ihren Arzt oder Apotheker um Rat fragen, bevor Sie

Ibugic zusammen mit anderen Arzneimitteln einnehmen.

Einnahme von Ibugic zusammen mit Alkohol

Während der Behandlung mit Ibuprofen sollten Sie keinen Alkohol zu sich nehmen.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker

um Rat.

Schwangerschaft

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie während der Einnahme von Ibugic schwanger werden.

Im ersten und im zweiten Schwangerschaftsdrittel verschreibt Ihr Arzt Ihnen Ibuprofen nur, wenn dies

unbedingt erforderlich ist. In diesem Fall sollte die Dosis möglichst niedrig und die Behandlungsdauer

möglichst kurz gehalten werden.

In den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft dürfen Sie dieses Arzneimittel NIEMALS einnehmen,

da Ibuprofen selbst bei einmaliger Anwendung schwere oder sogar tödliche Auswirkungen auf das

Herz und die Nieren Ihres Kindes haben kann.

Stillzeit

Nur geringe Mengen von Ibuprofen und dessen Abbauprodukten gelangen in die Muttermilch. Da

nach aktuellem Stand keine schädigenden Wirkungen auf Säuglinge bekannt sind, ist es für

gewöhnlich nicht erforderlich, das Stillen während einer Kurzzeitbehandlung mit Ibuprofen zu

unterbrechen, sofern die empfohlene Dosis eingehalten wird.

Fortpflanzungsfähigkeit

Ibugic gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (NSAIDs), die die Fortpflanzungsfähigkeit von

Frauen beeinträchtigen können. Diese Wirkung hebt sich nach Absetzen des Arzneimittels auf.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Da die Anwendung von Ibuprofen Nebenwirkungen wie z. B. Müdigkeit, Schwindel und Sehstörungen

hervorrufen kann, können die Reaktionsfähigkeit, die Verkehrstüchtigkeit sowie die Fähigkeit zum

Bedienen von Maschinen in Einzelfällen beeinträchtigt werden. Die Einnahme zusammen mit Alkohol

verstärkt diese Wirkungen.

3.

Wie ist Ibugic einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau

nach Anweisung Ihres Arzt oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach,

wenn Sie sich nicht sicher sind.

Dieses Arzneimittel ist nur für eine kurze Anwendungsdauer bestimmt. Sie sollten die niedrigste zur

Symptomlinderung erforderliche Dosis über den kürzestmöglichen Zeitraum einnehmen.

Art der Anwendung

Lassen Sie das Pulver zum Einnehmen auf der Zunge zergehen und schlucken Sie es anschließend;

zusätzliche Flüssigkeitsaufnahme ist nicht nötig.

Insbesondere Patienten mit einem empfindlichen Magen wird empfohlen, Ibugic zu einer Mahlzeit

einzunehmen.

Die empfohlene Dosis beträgt:

Ibuprofen 200 mg Pulver zum Einnehmen im Beutel

Erwachsene und Jugendliche ab 40 kg Körpergewicht (ab einem Alter von 12 Jahren)

Die Anfangsdosis beträgt 1 oder 2 Beutel Ibugic. Bei Bedarf ist die zusätzliche Einnahme von 1 oder

2 Beutel(n) Ibugic möglich. Der Abstand zwischen den einzelnen Einnahmen sollte entsprechend den

Symptomen und der täglichen Höchstdosis gewählt werden; das Zeitintervall zwischen den Dosen

sollte mindestens sechs Stunden betragen.

Nehmen Sie innerhalb von 24 Stunden nicht mehr als 6 Beutel Ibugic.

Kinder mit einem Körpergewicht von 20 kg bis 39 kg (ab einem Alter von 6 Jahren)

Ibugic darf nur bei Kindern mit einem Körpergewicht von mindestens 20 kg angewendet werden.

Die tägliche maximale Gesamtdosis von Ibuprofen beträgt 20

30 mg pro kg Körpergewicht, verteilt

auf 3 bis 4 Einzeldosen.

Dosis für Kinder ab einem Alter von 6 Jahren entsprechend dem Körpergewicht:

Kinder von 20–29 kg nehmen bei Bedarf bis zu dreimal täglich 1 Beutel Ibugic. Nehmen Sie

innerhalb von 24 Stunden nicht mehr als 3 Beutel (bis zu 600 mg Ibuprofen). Warten Sie

zwischen zwei Dosen mindestens 6 Stunden.

Kinder von 30–39 kg nehmen bei Bedarf bis zu viermal täglich 1 Beutel Ibugic. Nehmen Sie

innerhalb von 24 Stunden nicht mehr als 4 Beutel (bis zu 800 mg Ibuprofen). Warten Sie

zwischen zwei Dosen mindestens 6 Stunden.

Kinder unter einem Körpergewicht von 20 kg oder unter 6 Jahren

Ibugic 200 mg ist für Kinder, die weniger als 20 kg wiegen oder jünger als 6 Jahre nicht geeignet.

Ältere Patienten

Für ältere Patienten gilt die gleiche Dosis wie für Erwachsene, es ist jedoch erhöhte Vorsicht geboten.

Patienten mit einer Nieren- oder Leberfunktionsstörung

Sprechen Sie vor der Einnahme von Ibugic immer mit Ihrem Arzt, wenn Sie eine eingeschränkte

Nieren- oder Leberfunktion haben. Ihr Arzt wird Sie entsprechend beraten.

Dauer der Anwendung:

Kinder ab 6 Jahren und Jugendliche: Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn die Symptome sich

verschlechtern oder wenn eine Behandlung mit diesem Arzneimittel für mehr als 3 Tage erforderlich

ist.

Erwachsene: Wenn sich Ihre Symptome von Schmerzen verschlechtern oder wenn die Einnahme

dieses Arzneimittels länger als vier Tage notwendig ist

oder bei Auftreten von Fieber nach 3 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, oder wenn neue

Symptome auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Wenn Sie eine größere Menge von Ibugic eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine gröβere Menge von Ibugic haben eingenommen, kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt,

Apotheker oder das Antigifzentrum (070/245.245).

Suchen Sie im Falle einer Überdosierung oder einer versehentlichen Einnahme sofort ärztliche Hilfe

auf.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

Ibuprofen 200 mg Pulver zum Einnehmen im Beutel

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Nebenwirkungen können auf ein Mindestmaß reduziert werden, wenn Sie die niedrigste zur

Symptomlinderung erforderliche Dosis über den kürzestmöglichen Zeitraum einnehmen.

Möglicherweise tritt bei Ihnen eine der bekannten Nebenwirkungen von NSAIDs auf. Wenn dies der

Fall ist, oder wenn Sie Bedenken haben, beenden Sie die Einnahme dieses Arzneimittels und sprechen

Sie so bald wie möglich mit Ihrem Arzt.

Ältere Patienten, die dieses Arzneimittel einnehmen, haben ein höheres Risiko von Beschwerden in

Zusammenhang mit Nebenwirkungen.

In den folgenden Fällen beenden Sie die Einnahme dieses Arzneimittels und suchen sofort

ärztliche Hilfe auf:

Anzeichen einer Darmblutung wie beispielsweise: starke Bauchschmerzen, schwarzer

teerartiger Stuhl, Erbrechen von Blut oder von dunklem Erbrochenem, das wie Kaffeesatz

aussieht.

Anzeichen einer seltenen aber schweren allergischen Reaktion, z. B. Verschlechterung von

Asthma, unerklärliche Keuchatmung oder Kurzatmigkeit, Schwellungen im Gesicht, der Zunge

oder im Hals, Atembeschwerden, Herzrasen, Blutdruckabfall mit anschließendem Schock. Diese

Symptome können bereits bei der ersten Anwendung dieses Arzneimittels auftreten. Rufen Sie

sofort einen Arzt, wenn Sie eines dieser Symptome haben.

Schwere Hautreaktionen, z. B. Hautausschläge, die den gesamten Körper bedecken, Abschälen

der Haut, Blasen- oder Schuppenbildung z. B. Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale

Nekrolyse/Lyell-Syndrom, Erythema multiforme.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen haben, diese sich

verschlechtern oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die in dieser Packungsbeilage nicht

angegeben sind.

Häufig (bei bis zu 1 von 10 Personen):

Schwindel- oder Müdigkeitsgefühl, Kopfschmerzen

Magenschmerzen, Verdauungsbeschwerden, Durchfall, Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen,

Flatulenz, Verstopfung Blutarmut führen können

Verschiedene Hautausschläge

Gelegentlich (bei bis zu 1 von 100 Personen):

Niesen, verstopfte Nase, Nasenjucken oder laufende Nase (Rhinitis)

Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlag und Juckreiz sowie Asthmaanfällen

(möglicherweise in Zusammenhang mit einem Blutdruckabfall). In diesem Fall müssen Sie sich

sofort an einen Arzt wenden und die Einnahme von Ibuprofen beenden.

Kribbeln oder Gefühl von „Nadelstichen“, Benommenheit, Unruhe, Reizbarkeit

Schlafbeschwerden, Ängstlichkeit

Nesselsucht, Juckreiz, kleine Blutergüsse auf der Haut oder im Mund, an der Nase oder den

Ohren, lichtempfindliche Haut

Sehstörungen. In diesem Fall müssen Sie sich sofort an einen Arzt wenden und die Einnahme

von Ibuprofen beenden.

Hörprobleme, Benommenheits- oder Schwindelgefühl (Vertigo), Klingeln in den Ohren

(Tinnitus)

Atembeschwerden, Keuchatmung oder Husten, Asthma oder Verschlechterung von Asthma

Entzündung der Magenschleimhaut; gastrointestinale Geschwüre, die in einigen Fällen mit

Blutungen und Perforationen einhergehen; Stomatitis ulcerosa, Verschlechterung einer Colitis

und Morbus Crohn

Hepatitis, Gelbfärbung der Haut oder Augen, eingeschränkte Leberfunktion

Ibuprofen 200 mg Pulver zum Einnehmen im Beutel

nephrotisches Syndrom (Flüssigkeitsansammlung im Körper (Ödem) und überhöhte

Proteinkonzentration im Urin); entzündliche Nierenerkrankung (interstitielle Nephritis), die mit

einer akuten Nierenfunktionsstörung einhergehen kann. Eine verminderte Ausscheidung von

Urin, eine Flüssigkeitsansammlung im Körper (Ödem) und allgemeines Unwohlsein können

Anzeichen einer Nierenerkrankung und sogar eines Nierenversagens sein. Wenn eines der oben

genannten Symptome auftritt, brechen Sie die Behandlung mit Ibugic ab und wenden Sie sich

unverzüglich an Ihren Arzt.

Selten (bei bis zu 1 von 1.000 Personen):

Depressions- oder Verwirrtheitsgefühl

Symptome einer aseptischen Meningitis mit Halssteifheit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen,

Fieber oder Bewusstseinstrübung beobachtet. Patienten mit Autoimmunerkrankungen (SLE,

Sharp-Syndrom) können ein erhöhtes Risiko haben. Wenden Sie sich in diesen Fällen sofort an

einen Arzt.

Schädigung des Sehnervs

Schädigung des Nierengewebes (Papillennekrose) insbesondere im Falle einer

Langzeitbehandlung sowie erhöhter Harnsäure- und Harnstoffspiegel im Blut

Flüssigkeitsansammlung (Ödem)

Sehr selten (bei bis zu 1 von 10.000 Personen):

Verschlechterung von infektionsbedingten Entzündungen (z. B. nekrotisierende Fasziitis) wurde

im Zusammenhang mit der Anwendung von bestimmten Schmerzmitteln (NSAIDs) gemeldet.

Sollten Anzeichen einer Infektion auftreten oder sich während der Anwendung von <Ibugic>

verschlechtern, wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt. Ob <Ibugic> angezeigt ist zur

Behandlung von Infektionen/Bakterien muss untersucht werden.

Veränderte Blutwerte – Panzytopenie, Anämie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Neutropenie,

Agranulozytose, aplastische Anämie, hämolytische Anämie (erste Anzeichen sind Fieber,

Halsschmerzen, oberflächliche Mundgeschwüre, grippeartige Symptome, starke Erschöpfung,

Nasenbluten und Hautblutungen, unerklärliche oder ungewöhnliche Blutergüsse. In diesen

Fällen sollten Sie die Behandlung sofort abbrechen und einen Arzt konsultieren. Sie sollten

selbst keine Behandlung mit Schmerzmitteln oder fiebersenkenden Arzneimitteln (Antipyretika)

beginnen.

Psychotische Reaktionen

Bluthochdruck, Herzversagen, Herzinfarkt

Entzündung der Blutgefäße

Entzündung der Bauchspeicheldrüse und der Speiseröhre

Bildung zwerchfellartiger Einengungen im Darm

Ein Leberversagen oder eine Leberschädigung äußert sich insbesondere bei einer

Langzeitbehandlung durch eine Gelbfärbung der Haut und Augen oder durch hellen Stuhl und

dunklen Urin.

In Ausnahmefällen sind während einer Erkrankung mit Windpocken (Varizellen) schwere

Hautinfektionen aufgetreten.

Haarausfall (Alopezie)

verminderte Urinausscheidung und gesteigerte Bildung von Ödemen (Einlagerung von

Flüssigkeit), vor allem in Patienten mit hohem Blutdruck oder eingeschränkter Nierenfunktion

Arzneimittel wie dieses können das Risiko eines Herzinfarkts (Myokardinfarkt) oder Schlaganfalls

leicht erhöhen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für

Nebenwirkungen,

nicht

dieser

Packungsbeilage

angegeben

sind.

können

Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Belgien

Ibuprofen 200 mg Pulver zum Einnehmen im Beutel

Website: www.fagg-afmps.be

E-Mail: patientinfo@fagg-afmps.be

Luxemburg

Website: http://www.ms.public.lu/fr/activites/pharmacie-medicament/index.html

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Ibugic aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Beutel nach „EXP“ angegebenen

Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des

angegebenen Monats.

Nicht über 30 °C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu

schützen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Ibugic enthält

Der Wirkstoff ist Ibuprofen.

Jeder Einzeldosisbeutel enthält 200 mg Ibuprofen.

Die sonstigen Bestandteile sind: Dextrate, hydratisiert; Zitronensäure, wasserfrei; AcesulfamK

(E 950); Glyceroldistearat (Typ I); Zitronenaroma 502336 TP0551 (enthält Maltodextrin aus

Mais, Alpha-Tocopherol (E 307)).

Wie Ibugic aussieht und Inhalt der Packung

Ibugic ist ein weißes bzw. weißliches Pulver zum Einnehmen mit charakteristischem Zitronenaroma.

Ibugic: 10, 12, 18, 20, 24, 30 Einzeldosisbeutel.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

Sanofi Belgium

Leonardo Da Vincilaan 19

1831 Diegem

Hersteller

Biofabri, S.L.

A Relva, s/n, O Porriño

36400 Pontevedra

Spanien

Farmalider, S.A.

C/ Aragoneses, 15, Alcobendas

Ibuprofen 200 mg Pulver zum Einnehmen im Beutel

28108 Madrid

Spanien

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des EWR unter den folgenden Namen zugelassen:

Tschechische Republik

Ibuprofen Zentiva 200 mg perorální prášek v sáčku

Frankreich

Ibuprofene sanofi-aventis France 200 mg poudre orale

Deutschland

Ibuflam Direkt 200 mg Pulver zum Einnehmen im Beutel

Belgien

Ibugic 200 mg Pulver zum Einnehmen im Beutel

Zulassungsnummer: BE518737

Verkaufsabgrenzung:

Apothekenpflichtig

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt

genehmigt

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