HIPRABOVIS SOMNI/Lkt Emulsion zur Injektion für Rinder

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • HIPRABOVIS SOMNI/Lkt Emulsion zur Injektion für Rinder
  • Einheiten im Paket:
  • 10 Dosen (20 ml), Laufzeit: 18 Monate,50 Dosen (100 ml), Laufzeit: 18 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Tiere
  • Art der Medizin:
  • Biologische Medizin

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • HIPRABOVIS SOMNI/Lkt Emulsion zur Injektion für Rinder
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 8-20292
  • Berechtigungsdatum:
  • 05-02-2007
  • Letzte Änderung:
  • 10-08-2017

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

GEBRAUCHSINFORMATION FÜR

HIPRABOVIS SOMNI/Lkt

Emulsion zur Injektion für Rinder

1.

NAME

UND

ANSCHRIFT

DES

ZULASSUNGSINHABERS

UND,

WENN UNTERSCHIEDLICH, DES HERSTELLERS, DER FÜR DIE

CHARGENFREIGABE VERANTWORTLICH IST

LABORATORIOS HIPRA, S.A.

Avda. la Selva, 135

17170- AMER (Girona) SPANIEN

2.

BEZEICHNUNG DES TIERARZNEIMITTELS

HIPRABOVIS SOMNI/Lkt. Emulsion zur Injektion für Rinder.

3.

WIRKSTOFF(E) UND SONSTIGE BESTANDTEILE

Eine Impfdosis (2 ml) enthält: Leukotoxoid von Mannheimia haemolytica Biotyp A

Serotyp A1, inaktivierte zellfreie Lösung: ELISA > 2,8 (*)Histophilus somni Bailie-

Stamm, inaktiviert: MAT > 3,3 (**)

(*) Mindestens 80% der geimpften Kaninchen zeigen einen ELISA-Wert von > 2,0;

der ELISA-Mittelwert ist > 2,8

(**) Mindestens 80% der geimpften Kaninchen zeigen einen log

MAT-Wert von ≥

3,0; der log

MAT-Mittelwert ist > 3,3

Paraffinöl: 18,2 mg

Thiomersal: 0,2 mg

4.

ANWENDUNGSGEBIET(E)

Zur Reduktion von klinischen Symptomen und Lungenläsionen bei Kälbern ab

einem Alter von 2 Monaten, die durch Mannheimia haemolytica Serotyp A1 und

Histophilus somni verursacht werden.

Ausbildung der Immunität

3 Wochen nach Verabreichung der 2. Impfdosis

Immunitätsdauer

Nicht nachgewiesen

5.

GEGENANZEIGEN

Nicht anwenden bei kranken Tieren.

Nicht anwenden bei

bekannter Überempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen, den

Hilfsstoffen oder einem der sonstigen Bestandteile

6.

NEBENWIRKUNGEN

Sehr

häufig:

Vorübergehend

(bis

Tage)

kann

nach

jeder

Impfung

Temperaturanstieg (bis 2 ºC) auftreten.

Bei geimpften Tieren kann nach Verabreichung

des Impfstoffs eine 1 bis 7 cm große lokale Schwellung an der Injektionsstelle auftreten. Die

Schwellung verschwindet innerhalb von 14 Tagen nach der Impfung oder bildet sich deutlich

zurück. In einigen Fällen treten die Schwellungen jedoch bis zu 4 Wochen nach der zweiten

Anwendung noch auf.

Häufig: Eine leichte Apathie, Anorexie und/oder Leistungsdepression kann nach

jeder Impfung beobachtet werden, diese klingt jedoch nach 4 Tagen wieder ab.

Äußerst

selten:

empfindlichen

Tieren

können

anaphylaktische

Reaktionen

auftreten. In solchen Fällen sollte eine geeignete symptomatische Behandlung wie

die Verabreichung von Antihistaminika oder Kortison oder in schwereren Fällen von

Adrenalin erfolgen.

Die Häufigkeit der Nebenwirkungen wird wie folgt definiert:

- Sehr häufig (mehr als 1 von 10 behandelten Tieren zeigen Nebenwirkungen

während der Behandlung).

- Häufig (mehr als 1, aber weniger als 10 von 100 behandelten Tieren).

- Gelegentlich (mehr als 1 aber weniger als 10 von 1000 behandelten Tieren)

- Selten (mehr als 1 aber weniger als 10 von 10.000 behandelten Tieren)

Sehr

selten

(weniger

10.000

behandelten

Tieren,

einschließlich

Einzelfallberichte).

Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage

aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, teilen Sie diese Ihrem Tierarzt mit.

7.

ZIELTIERARTEN

Rinder nach dem 2. Lebensmonat.

8.

DOSIERUNG

FÜR

JEDE

TIERART,

ART

UND

DAUER

DER

ANWENDUNG

Zur subkutanen Anwendung.

Rinder: 2 ml / Tier

Empfohlenes Impfschema: Kälber ab einem Alter von 2 Monaten erhalten zweimal

im Abstand von 21 Tagen eine Impfdosis (2 ml). Die Impfung erfolgt mittels

subkutaner Injektion in die seitliche Halsgegend (Regio praescapularis). Die zweite

Applikation sollte vorzugsweise auf der anderen Halsseite erfolgen.

wird

empfohlen,

Impfung

Belastungsperioden

(Umstallungen,

Transporte,Verschiffung) vorzunehmen. Das Impfprogramm sollte 3 Wochen vor

solchen Perioden abgeschlossen sein. Ein Schutz wurde nicht nachgewiesen bei

Tieren,

denen

Impfprogramm

weniger

drei

Wochen

einer

Belastungsperiode abgeschlossen worden war.

9.

HINWEISE FÜR DIE RICHTIGE ANWENDUNG

Es wird empfohlen, den Impfstoff vor der Anwendung auf eine Temperatur von 15 –

C zu bringen. Vor Gebrauch schütteln. Vermeiden Sie bei der Anwendung

jegliche Art der Kontamination. Verwenden Sie nur sterile Nadeln und Spritzen.

10.

WARTEZEIT

Essbare Gewebe: Null Tage

11.

BESONDERE LAGERUNGSHINWEISE

Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.

Gekühlt lagern und transportieren (2

C – 8

Nicht einfrieren.

Das Behältnis im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Sie dürfen den Impfstoff nach dem auf dem Etikett angegebenen Verfalldatum nicht

mehr anwenden.

Haltbarkeit nach dem ersten Öffnen des Behältnisses: 10 Stunden.

12.

BESONDERE WARNHINWEISE

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren

Nicht für Tiere geeignet, die für ihr Alter untergewichtig sind.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender

Für den Anwender:

Dieses Tierarzneimittel enthält Mineralöl. Eine versehentliche (Selbst)Injektion kann

zu starken Schmerzen und Schwellungen führen, insbesondere bei einer Injektion in

Gelenk

oder

einen

Finger.

seltenen

Fällen

kann

dies

Verlust

betroffenen Fingers führen, wenn er nicht umgehend ärztlich versorgt wird.

Im Falle einer versehentlichen (Selbst)Injektion, ziehen Sie sofort einen Arzt zu

Rate, selbst wenn nur geringe Mengen injiziert wurden, und zeigen Sie dem Arzt die

Packungsbeilage.

Sollten die Schmerzen länger als 12 Stunden nach der ärztlichen Untersuchung

andauern, ziehen Sie erneut einen Arzt zu Rate.

Für den Arzt:

Dieses

Tierarzneimittel

enthält

Mineralöl.

Eine

versehentliche

(Selbst)Injektion

selbst geringer Mengen dieses Impfstoffes kann starke Schwellungen verursachen,

die unter Umständen zu ischämischen Nekrosen oder sogar dem Verlust eines

Fingers führen können. Die Wunde soll UNVERZÜGLICH fachkundig chirurgisch

versorgt werden. Dies kann eine frühzeitige Inzision und Spülung der Injektionsstelle

erfordern, insbesondere wenn Weichteile oder Sehnen betroffen sind.

Anwendung während der Trächtigkeit oder der Laktation

Während der Trächtigkeit nicht anwenden.

Während der Laktation nicht anwenden.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen

Es liegen keine Informationen zur Unschädlichkeit und Wirksamkeit des Impfstoffes

bei gleichzeitiger Anwendung eines anderen veterinärmedizinischen Produktes vor.

Ob der Impfstoff vor oder nach Verabreichung eines anderen veterinärmedizinischen

Produktes verwendet werden sollte, muss daher fallweise entschieden werden.

Überdosierung

Außer

Abschnitt

aufgeführten

Nebenwirkungen

wurden

nach

Verabreichung

einer

doppelten

Dosis

keine

weiteren

Nebenwirkungen

beobachtet.

Inkompatibilitäten

Nicht mit anderen Tierarzneimitteln mischen.

13.

BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE ENTSORGUNG

VON

NICHT

VERWENDETEN

ARZNEIMITTELN

ODER

VON

ABFALLMATERIALIEN, SOFERN ERFORDERLICH

Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt werden.

Fragen Sie Ihren Tierarzt, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind. Diese

Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.

14.

GENEHMIGUNGSDATUM DER PACKUNGSBEILAGE

12/2014

15.

WEITERE ANGABEN

Packungsgrößen:

Durchstechflasche zu 10 Dosen

Durchstechflasche zu 50 Dosen

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Zulassungsnummern:

Deutschland - Zul.-Nr.:

PEI.V.03470.01.1

Österreich Zul.Nr.:

8-20292

Österreich:

Rezept- und apothekenpflichtig.

Deutschland:

Verschreibungspflichtig.