Hibadren

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Hibadren 4 mg Tabletten
  • Einheiten im Paket:
  • 10 Stück, Laufzeit: 60 Monate,20 Stück, Laufzeit: 60 Monate,28 Stück, Laufzeit: 60 Monate,30 Stück, Laufzeit: 60 Monate,40 Stück
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Hibadren 4 mg Tabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Doxazosin
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-24299
  • Berechtigungsdatum:
  • 03-12-2001
  • Letzte Änderung:
  • 13-06-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

Gebrauchsinformation: Information für den Anwender

Hibadren 2 mg Tabletten

Hibadren 4 mg Tabletten

Doxazosin

Lesen

Sie die

gesamte

Packungsbeilage

sorgfältig

durch,

bevor

Sie mit der

Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals

lesen.

Wenn

weitere

Fragen

haben,

wenden

sich

bitte

Ihren

Arzt

oder

Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an

Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen

Beschwerden haben wie Sie.

Wenn

Nebenwirkungen

bemerken,

wenden

sich

Ihren

Arzt

oder

Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage

angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Diese Packungsbeilage beinhaltet:

Was ist Hibadren und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Hibadren beachten?

Wie ist Hibadren einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Hibadren aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Hibadren und wofür wird es angewendet?

Der Wirkstoff in Ihren Tabletten, Doxazosin, gehört zu einer Arzneimittelgruppe, die als

sogenannte Alpha-1-Rezeptorenblocker bezeichnet werden.

Hibadren wird angewendet

zur Behandlung von:

hohem Blutdruck (essentielle Hypertonie).

Ein unbehandelter hoher Blutdruck erhöht das Risiko für Herzerkrankungen oder

einen Schlaganfall.

Hibadren bewirkt eine Erweiterung Ihrer Blutgefäße, so dass Ihr Herz das Blut

leichter

durch

diese

pumpen

kann.

Dies

trägt

Senkung

eines

erhöhten

Blutdrucks und zur Verringerung des Risikos von Herzerkrankungen bei.

Beschwerden bei gutartiger Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie;

BPH).

Diese Erkrankung verursacht eine Vergrößerung der Vorsteherdrüse, die beim

Mann genau unter der Harnblase liegt. Dadurch wird das Wasserlassen erschwert.

Hibadren bewirkt eine Entspannung der Muskulatur um den Harnblasenausgang

und Vorsteherdrüse und erleichtert dadurch das Wasserlassen.

2. Was sollten Sie vor der Anwendung von Hibadren beachten?

Hibadren darf NICHT eingenommen werden

wenn Sie allergisch gegen Doxazosin oder gegen einen der in Abschnitt 6.1

genannten

sonstigen

Bestandteile

dieses

Arzneimittels

sind.

Allergische

Reaktionen können zum Beispiel Juckreiz, Rötung der Haut oder Atemnot sein.

wenn Sie allergisch gegen Chinazoline (z.B. Prazosin, Terazosin) sind. Chinazoline

sind chemisch gesehen eine Arzneimittelgruppe, zu der auch Doxazosin gehört.

wenn

zusätzlich

einer

gutartigen

Prostatavergrößerung

(benigne

Prostatahyperplasie) an einem zu niedrigen Blutdruck leiden.

wenn Ihr Blutdruck beim Aufstehen absinkt/ schon einmal stark abgesunken ist und

bei Ihnen dadurch Benommenheit, Schwindelgefühl oder Ohnmacht (orthostatische

Hypotonie) aufgetreten sind.

wenn

eine

gutartige

Prostatavergrößerung

(benigne

Prostatahyperplasie)

haben und zusätzlich unter einer Stauung in den oberen Harnwegen, einem

chronischen Harnwegsinfekt oder Blasensteinen leiden.

wenn Sie stillen (siehe Abschnitt 2 „Schwangerschaft und Stillzeit“).

wenn Sie eine Überlaufblase haben, eine verringerte Produktion von Urin (Anurie)

oder wenn Ihre Nieren nicht richtig arbeiten (fortschreitende Niereninsuffizienz).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker oder dem medizinischen

Fachpersonal, bevor Sie Doxazosin einnehmen

wenn Sie sich einer Augenoperation unterziehen müssen. Es ist wichtig, dass Sie

Ihren

Augenarzt

informieren,

dass

Doxazosin

einnehmen

oder

früher

eingenommen haben, da dadurch das Risiko für Komplikationen bei Katarakt-

Operationen erhöht sein kann.

wenn Sie unter einer Lebererkrankung leiden (fragen Sie bitte Ihren Arzt, bevor Sie

Hibadren einnehmen).

wenn Sie auch andere Arzneimittel einnehmen (siehe Abschnitt: „Einnahme von

Hibadren zusammen mit anderen Arzneimitteln“).

wenn Sie unter einer akuten Herzerkrankung, z.B. Herzversagen, leiden. Wenn

Ihnen bekannt ist, dass Sie herzkrank sind, sprechen Sie bitte vor der Einnahme

von Hibadren mit Ihrem Arzt.

wenn Sie unter 18 Jahre alt sind.

Bei manchen Patienten können Beschwerden auftreten wie ein niedriger Blutdruck

beim Aufstehen, der zu Benommenheit und Schwindelgefühl oder Ohnmachtsanfällen

führen kann (orthostatische Hypotonie). Das Risiko hierfür ist besonders hoch:

wenn Sie die Behandlung beginnen

wenn Sie eine salzarme Diät einhalten müssen oder

wenn Sie Diuretika (Entwässerungstabletten) einnehmen.

Wenn einer der genannten Punkte auf Sie zutrifft, wird Ihr Arzt die Behandlung

sorgfältig überwachen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Zahnarzt vor einer Operation oder Narkose/Betäubung

(auch beim Zahnarzt) darüber, dass Sie Hibadren einnehmen.

Wenn

sich

aufgrund

eines

grauen

Stars

(Katarakt)

einer

Augenoperation

unterziehen,

informieren

bitte

Ihren

Augenarzt

Operation,

dass

Hibadren

einnehmen

oder

vorher

eingenommen

haben.

Dies

notwendig,

Hibadren

während

Operation

Komplikationen

verursachen

könnte,

aber

bewältigt werden können, wenn Ihr Arzt/Spezialist im Voraus darauf vorbereitet ist.

Kinder und Jugendliche

Doxazosin ist zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht

empfohlen, da die Sicherheit und Wirksamkeit nicht nachgewiesen sind.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, was Sie tun sollen, fragen Sie Ihren Arzt oder

Apotheker.

Einnahme von Hibadren zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen,

kürzlich

andere

Arzneimittel

eingenommen

haben

oder

beabsichtigen,

andere

Arzneimittel einzunehmen.

bestimmte

Schmerz-

Entzündungshemmende

Arzneimittel

(Nichtsteroidale

Antirheumatika, NSAR), wie z.B. Ibuprofen

andere Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck, z.B. gefäßerweiternde

Mittel (Vasodilatatoren)

Nitrate (z.B. zur Behandlung von Brustschmerzen)

Östrogene (weibliche Hormone)

Dopamin,

Ephedrin,

Adrenalin,

Metaraminol,

Methoxamin,

Phenylephrin

(Arzneimittel zur Behandlung von Herzerkrankungen)

Arzneimittel, die anregend auf Herz und Kreislauf wirken (Sympathomimetika;

diese erhöhen den Blutdruck)

Cimetidin

(zur

Behandlung

Magen-Darm-Erkrankungen)

andere

Arzneimittel, die die Wirkung von Hibadren beeinflussen könnten. Fragen Sie Ihren

Arzt, ob die Arzneimittel, die Sie bereits einnehmen, zu dieser Gruppe gehören.

Bei einigen Patienten, die Alphablocker zur Behandlung von Bluthochdruck oder

Prostatavergrößerung einnehmen, kann es zu Schwindelgefühl und Benommenheit

kommen,

durch

einen

niedrigen

Blutdruck

beim

raschen

Aufsetzen

oder

Aufstehen verursacht sein können. Einige Patienten hatten derartige Beschwerden,

wenn sie Arzneimittel zur Behandlung der erektilen Dysfunktion (Impotenz) zusammen

Alphablockern

verwendeten.

Wahrscheinlichkeit

verringern,

dass

derartige Beschwerden bei Ihnen auftreten, sollten Sie Ihren Alphablocker in einer

regelmäßigen Tagesdosis einnehmen, bevor Sie Arzneimittel zur Behandlung der

erektilen Dysfunktion nehmen.

Weiterhin wird empfohlen, mit der niedrigsten möglichen Dosierung von Arzneimitteln

für die Behandlung der erektilen Dysfunktion zu beginnen und einen 6 Stunden

Abstand zur Doxazosin Einnahme einzuhalten.

Bitte beachten Sie, dass Hibadren einige Laborwerte beeinflussen kann. Ihr Arzt sollte

dies berücksichtigen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein

oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses

Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Hibadren darf nur bei Schwangeren angewendet werden, nachdem der Arzt den zu

erwartenden Nutzen sorgfältig gegen die möglichen Risiken abgewogen hat.

Hibadren darf während der Stillzeit nicht angewendet werden, da es in die Muttermilch

übergeht. Wenn eine Behandlung mit Hibadren nicht zu vermeiden ist, muss abgestillt

werden.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Achtung:

Dieses

Arzneimittel

kann

Reaktionsfähigkeit

Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.

Bei einer Behandlung mit Hibadren kann die Aufmerksamkeit vermindert sein. Dies

kann die Fähigkeit zum Autofahren, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten

beeinträchtigen. Das Risiko ist insbesondere zu Beginn der Behandlung, bei einer

Dosiserhöhung, bei einem Präparatewechsel oder im Zusammenwirken mit Alkohol

erhöht.

Hibadren enthält Lactose

Bitte nehmen Sie Hibadren erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen

bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern

leiden.

3. Wie ist Hibadren einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach nach Absprache mit Ihrem Arzt ein.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Nehmen Sie Ihre Tablette(n) immer morgens mit 1 Glas Wasser ein.

Die Tabletten können in gleiche Hälften geteilt werden.

Ihr Arzt wird entscheiden, wie lange Sie die Tabletten einnehmen müssen.

Bluthochdruck

Bei hohem Blutdruck beträgt die Dosis zu Beginn der Behandlung 1-mal täglich 1 mg

Doxazosin. Diese Dosis darf mindestens eine Woche lang nicht erhöht werden, da

sonst Ihr Blutdruck zu stark absinken könnte.

Abhängig von Ihrer Reaktion auf das Arzneimittel kann die Dosis nach einer oder zwei

Wochen auf 1-mal täglich 2 mg Doxazosin gesteigert werden.

Die Dosis kann weiter auf 1-mal täglich 4 mg Doxazosin und dann möglicherweise auf

1-mal täglich 8 mg Doxazosin gesteigert werden.

Die empfohlene Dosis beträgt 1-mal täglich 2 bis 4 mg Doxazosin.

Die Tageshöchstdosis bei hohem Blutdruck beträgt 16 mg Doxazosin.

Gutartige Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie; BPH)

Bei benigner Prostatahyperplasie beträgt die Dosis zu Beginn der Behandlung 1-mal

täglich 1 mg Doxazosin. Abhängig von Ihrer Reaktion auf das Arzneimittel kann die

Dosis nach einer oder zwei Wochen auf 1-mal täglich 2 mg Doxazosin und danach auf

1-mal täglich 4 mg Doxazosin gesteigert werden.

Die übliche Dosis beträgt 1-mal täglich 2 bis 4 mg Doxazosin.

Die Tageshöchstdosis bei benigner Prostatahyperplasie beträgt 8 mg Doxazosin.

Ältere Patienten/Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion

Diese Patienten sollen mit der niedrigsten erforderlichen Dosis behandelt werden und

müssen sorgfältig überwacht werden.

Wenn Sie eine größere Menge Hibadren eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie zu viele Tabletten eingenommen haben, sollten Sie sich auf den Rücken

hinlegen, dabei sollten Sie Ihre Füße hochlagern (höher als Ihren Kopf). Die häufigsten

Anzeichen einer Überdosierung sind Benommenheit, Schwindelgefühl oder Ohnmacht

infolge

eines

Blutdruckabfalls.

Wenn

eine

dieser

Beschwerden

Ihnen

auftritt,

müssen

umgehend

Ihren

Arzt

oder

Apotheker

verständigen

oder

nächstgelegenen Notfallambulanz anrufen.

Wenn Sie die Einnahme von Hibadren vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme einer Dosis versäumt haben, ist das nicht schlimm. Nehmen

Sie einfach am nächsten Tag die Tablette zur gewohnten Zeit ein. Nehmen Sie nicht

die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Hibadren abbrechen

Nehmen Sie Ihre Tabletten so lange ein, bis Ihr Arzt die Behandlung beendet.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren

Arzt oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber

nicht bei jedem auftreten müssen. Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden

folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig (können mehr als 1 Behandelten von 10 betreffen):

Schwindel

Kopfschmerzen

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

Schwindelgefühl

durch

Aufstehen

sitzender

oder

liegender

Position

(orthostatischer Schwindel)

Benommenheit (Schwindel)

niedriger

Blutdruck

durch

Aufstehen

sitzender

oder

liegender

Position

(orthostatische Hypotonie)

niedriger Blutdruck (Hypotonie)

verstopfte Nase

Schnupfen (Rhinitis)

Bronchitis

Atemwegsinfekte

Atemnot (Dyspnoe)

Husten

Grippeähnliche Symptome (z.B. Fieber/Schüttelfrost)

Krankheitsgefühl (Übelkeit)

Schwellung des Kehlkopfs, Gesichts-/allgemeine Schwellungen (Ödeme)

Benommenheit (Somnolenz)

Müdigkeit

Apathie

Nervosität

Juckreiz (Pruritus)

Kribbeln oder Taubheitsgefühl (Parästhesie)

Probleme bei der Scharfeinstellung der Augen (Akkomodationsstörungen)

Herzklopfen (Palpitationen)

schneller Herzschlag (Tachykardie)

Schwindelgefühl

Appetitlosigkeit (Anorexie)

Verstopfung

Diarrhö

Bauchschmerzen

Verdauungsstörungen (Dyspepsie)

Mundtrockenheit

Muskelkrämpfe

Muskelschmerzen (Myalgie)

Rückenschmerzen

Harninkontinenz

Harnblasenentzündung (Zystitis)

Harnwegsinfektion

häufiges Wasserlassen und/oder erhöhte Harnmenge

Ejakulationsstörungen (z.B. retrograde Ejakulation)

allgemeine Schwäche (Asthenie)

Brustschmerzen

Orthostatische Hypotonie (niedriger Blutdruck nach dem Aufstehen aus sitzender oder

liegender Position) sowie Ohnmachtsanfälle (Synkopen) wurden kurz nach Beginn der

Behandlung

beobachtet,

insbesondere

hohen

Dosen,

auch

wenn

Behandlung nach einer kurzen Unterbrechung fortgesetzt wurde.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

Durst

Gewichtszunahme

niedriger Kaliumblutspiegel (Hypokaliämie)

Alpträume

Schlaflosigkeit (Insomnie)

Gedächtnisverlust

Emotionale Labilität

Ängstlichkeit

Erregung

Depressionen

Muskelsteifigkeit

Erbrechen

Entzündungen des Magen-Darm-Trakts (Gastroenteritis)

Blähungen

ungewöhnlicher Tränenfluss

Lichtüberempfindlichkeit (Photophobie)

verringerte Empfindlichkeit auf Reize (Hypästhesie)

Ohnmacht (Synkope)

Rachenentzündung (Pharyngitis)

Haarausfall (Alopezie)

Hautausschlag

Ausschlag infolge von Blutungen unter der Haut (Purpura)

allergische Arzneimittelnebenwirkungen

Störungen beim Wasserlassen

Schmerzen beim Wasserlassen (Dysurie)

rote Blutkörperchen im Urin (Hämaturie)

Impotenz

Blässe

Gicht

Zittern (Tremor)

Klingeln oder Rauschen im Ohr (Tinnitus)

unregelmäßiger Herzschlag (Arrhythmie)

Schmerzen im Brustraum(Angina pectoris)

Herzinfarkt (Myokardinfarkt)

Schlaganfall (Gehirnschlag)

Durchblutungsstörung in den Gliedmaßen (periphere Ischämie)

Bronchospasmen

Nasenbluten (Epistaxis)

gesteigerter Appetit

Gelenkschmerzen (Arthralgie)

Gelenkschwellungen

Muskelschwäche

Allgemeine Schmerzen

Gesichtsrötung

Hitzewallungen

veränderte Leberfunktionstests

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

Verschwommensehen

niedriger Blutzuckerspiegel (Hypoglykämie)

zerebrovaskuläre Störungen

erniedrigte Körpertemperatur bei älteren Patienten

Gelbfärbung der Haut oder Weißfärbung der Augen verursacht durch die Leber

oder Blutprobleme (Gelbsucht)

Anstieg der Leberenzyme

Sehr selten (kann 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

verlangsamter Herzschlag (Bradykardie)

Nesselsucht (Urtikaria)

Unwohlsein

Müdigkeit/ Erschöpfung

niedrige Zahl von Blutplättchen, wodurch es leichter zu Blutungen kommen kann

(Thrombozytopenie)

niedrige Zahl von weißen Blutkörperchen (Leukopenie)

niedrige Zahl von roten Blutkörperchen

Gallenstau (Cholestase)

Leberentzündung

(Hepatitis)

erhöhte

Spiegel

Blut-Harnstoff-Stickstoff

Kreatinin im Plasma

häufiges Wasserlassen in der Nacht (Nykturie)

vorübergehende Vergrößerung der Brustdrüse (Gynäkomastie)

schmerzhafte Dauererektion des Penis. Nehmen Sie umgehend ärztliche Hilfe in

Anspruch.

Nicht

bekannt

(Häufigkeit

auf

Grundlage

der

verfügbaren

Daten

nicht

abschätzbar):

erhöhtes

Risiko

Komplikationen

während

einer

Katarakt-Operation

(Intraoperatives Floppy-Iris-Syndrom; IFIS)

niedriger Blutdruck (Hypotonie)

Angst

Störungen des Geschmacksempfindens

Drehschwindel (Vertigo)

Ohnmacht (Synkope)

Atemnot (Dyspnoe)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben

sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr

Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Hibadren aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung

angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf

den letzten Tag des Monats.

Nicht über +30 ºC lagern.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren

Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden.

Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Hibadren enthält

Der Wirkstoff ist Doxazosin (als Doxazosinmesilat).

Hibadren 2 mg: Jede Tablette enthält 2,43 mg Doxazosinmesilat (entsprechend 2 mg

Doxazosin)

Hibadren 4 mg: Jede Tablette enthält 4,85 mg Doxazosinmesilat (entsprechend 4 mg

Doxazosin)

Die sonstigen Bestandteile sind

mikrokristalline Cellulose, wasserfreie Lactose, Magnesiumstearat,

Natriumdodecylsulfat, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A), hochdisperses

wasserfreies Siliciumdioxid.

Wie Hibadren aussieht und Inhalt der Packung

Hibadren 2 mg

Weiße, längliche Tablette mit einseitiger Bruchkerbe und der Prägung "D2" auf einer

Seite.

Hibadren 4 mg

Weiße, längliche Tablette mit einseitiger Bruchkerbe und der Prägung "D4" auf einer

Seite.

PVC/PVDC/Aluminium Blisterpackungen

Packungsgrößen: 10, 14, 20, 28, 30, 40, 50, 56, 60, 98, 100, 150, 200, 250, 300, 400,

500 oder 1000 Tabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

STADA Arzneimittel GmbH, A-1190 Wien

Z.Nr.:

Hibadren 2 mg: 1-24298

Hibadren 4 mg: 1-24299

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes

(EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Deutschland

Doxazosin STADA

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im Jänner 2017.

8-9-2018

Bewertung (Stand: 11.10.2016)

Bewertung (Stand: 11.10.2016)

Tamsulosin bzw. Doxazosin bei Urolithiasis (als medikamentöse expulsive Therapie auch nach Lithotripsie)

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

11-6-2018

Pradaxa (Boehringer Ingelheim International GmbH)

Pradaxa (Boehringer Ingelheim International GmbH)

Pradaxa (Active substance: dabigatran etexilate mesilate) - Centralised - 2-Monthly update - Commission Decision (2018)3755 of Mon, 11 Jun 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/829/II/108

Europe -DG Health and Food Safety