Helixor P 10 mg Injektionslösung

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Helixor P 10 mg Injektionslösung anthrop. Arzneimittel
  • Darreichungsform:
  • anthrop. Arzneimittel
  • Zusammensetzung:
  • Auszug aquosum liquid 200 mg ex viscum album (pini), frischen 10 mg, natrii chloridum, aqua q.s. zu einer Lösung anstelle von 1 ml.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Helixor P 10 mg Injektionslösung anthrop. Arzneimittel
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Anthroposophische Arzneimittel
  • Therapiebereich:
  • Zusatzbehandlung bei malignen Erkrankungen

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 56208
  • Berechtigungsdatum:
  • 08-09-2006
  • Letzte Änderung:
  • 25-10-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Helixor®

Anthroposophisches Arzneimittel

Information für Patientinnen und Patienten

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel anwenden. Bewahren Sie die

Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen. Dieses Arzneimittel ist Ihnen

persönlich verschrieben worden und Sie sollten es nicht an andere Personen weitergeben. Auch wenn

diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte das Arzneimittel dort Schaden

anrichten.

Helixor® A Helixor® M Helixor® P

Anthroposophisches Arzneimittel

Wann wird Helixor® angewendet?

Gemäss der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis kann Helixor® auf Verschreibung

Ihres Arztes oder Ihrer Ärztin als Zusatzbehandlung bei malignen Erkrankungen angewendet

werden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Wenn Ihnen Ihr Arzt oder Ihre Ärztin andere Medikamente verschrieben hat, fragen Sie Ihren Arzt

oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, ob Helixor® gleichzeitig angewendet werden

darf.

Wann darf Helixor® nicht oder nur mit Vorsicht angewendet werden?

Helixor® darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit (Allergie) gegenüber

Mistelzubereitungen sowie bei akut entzündlichen oder hochfieberhaften Erkrankungen.

·Bei zeitnaher Anwendung anderer immunwirksamer Arzneistoffe (z. B. Thymusextrakte), bei

Allergieneigung, Schilddrüsenüberfunktion, chronisch granulomatösen Entzündungen oder

Autoimmunkrankheiten sowie bei Anwendung während einer Bestrahlung oder Chemotherapie ist

eine sorgfältige Verlaufskontrolle durch Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, evt. verbunden mit einer

Anpassung der Dosierung, erforderlich.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

·an anderen Krankheiten leiden,

·Allergien haben oder

·andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte) einnehmen!

Darf Helixor® während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Über die Anwendung von Helixor® während der Schwangerschaft entscheidet Ihr Arzt oder Ihre

Ärztin. Während der Stillzeit darf Helixor® nicht angewendet werden.

Wie verwenden Sie Helixor®?

Dosierung/Anwendung:

Die Dosierung und die Häufigkeit der Anwendung werden von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin

individuell festgelegt. Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie

glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder

Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Helixor® wird als subkutane Injektion (Spritze unter die Haut) an wechselnden Stellen der intakten

Haut (z. B. Bauchhaut, Vorder- und Aussenseite der Oberschenkel) angewendet. Ihr Arzt bzw. Ihre

Ärztin wird Sie bezüglich Vorbereiten der Spritzen und Injektionstechnik genau informieren. Halten

Sie sich genau an diese Anweisungen.

Spritzen Sie nicht in entzündete Hautbezirke (z. B. entzündliche Reaktionen an früheren

Einspritzstellen, Venenentzündungen), meiden Sie Bestrahlungsfelder.

Vorsichtshalber sollte Helixor® nicht zusammen mit anderen Arzneimitteln in einer Spritze

aufgezogen werden.

Die Anwendung muss unterbrochen werden, sobald eine Entzündungsreaktion grösser als 5 cm

Durchmesser an der Einspritzstelle (Rötung, Schwellung, Verhärtung im Unterhautgewebe), Fieber

oder grippeähnliche Symptome (Krankheitsgefühl, Frösteln, Kopf- oder Gliederschmerzen) im

Anschluss an die Anwendung von Helixor® auftreten. In diesem Fall kontaktieren Sie Ihren Arzt

oder Ihre Ärztin.

Die Anwendungsdauer ist prinzipiell nicht begrenzt. Sie wird vom Arzt oder der Ärztin festgelegt.

Die Dosierung sollte in Abständen von 3 - 6 Monaten von Ihrem Arzt oder von Ihrer Ärztin überprüft

werden.

Wenn Sie versehentlich eine zu hohe Dosis angewendet haben

Zeichen einer Überdosierung können übermässige entzündliche Reaktionen an der Einspritzstelle,

oder andere unter „Welche Nebenwirkungen kann Helixor® haben?“ beschriebene Symptome sein.

Wenn Sie die Anwendung von Helixor® versäumt haben...

holen Sie die Anwendung von Helixor® zum nächstmöglichen Zeitpunkt in gleicher Dosis nach.

Nach längeren Behandlungspausen von über 4 Wochen sollten Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin

fragen, wie resp. in welcher Dosierung Sie Helixor® weiterverwenden sollen.

Welche Nebenwirkungen kann Helixor® haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Helixor® auftreten:

Sehr häufig: grössere örtliche Entzündungsreaktionen (Rötung, Schwellung, Verhärtung) an der

Einspritzstelle. Entzündungsreaktionen an der Einspritzstelle unter 5 cm Durchmesser und leichte

Steigerung der Körpertemperatur sind meist unbedenklich. Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Ihre

Ärztin und fragen Sie, wie Sie die Behandlung fortsetzen sollen.

Gelegentlich: Juckreiz am ganzen Körper, örtliche oder ausgebreitete Nesselsucht, Hautausschlag,

Fieber, Abgeschlagenheit, Frösteln, allgemeines Krankheitsgefühl, Kopfschmerzen,

Gelenkschmerzen, Lymphknotenschwellung, Aktivierung von Entzündungen.

Selten: knotige Verhärtungen im Unterhautgewebe am Injektionsort, Blasenbildung, Haut- und

Schleimhautschwellung im Gesichtsbereich (Quincke-Ödem), Augenbrennen und -tränen,

heuschnupfenartige Beschwerden, Atemnot, Bronchialverkrampfung (Bronchospasmus),

Schüttelfrost, Schwindel.

Sehr selten (Einzelfälle): schwerwiegende allergische Hautreaktionen (Erythema exsudativum

multiforme), Schock (Kreislaufversagen im Rahmen einer allergischen Reaktion).

Bei allergischen Reaktionen (Juckreiz am ganzen Körper, Nesselsucht, Hautausschlag,

Gesichtsschwellung, Atemnot, Schock) muss Helixor® abgesetzt und sofort Kontakt mit einem Arzt

oder einer Ärztin aufgenommen werden.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Lagern Sie Helixor®-Ampullen unter Lichtschutz in der geschlossenen Ampullenschachtel bei einer

Temperatur nicht über 25 °C.

Das Präparat darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit „EXP“ bezeichneten Datum verwendet

werden.

Vor Kindern geschützt aufbewahren.

Angebrochene Ampullen dürfen Sie für eine spätere Injektion nicht aufbewahren.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Helixor® enthalten?

Die verschiedenen Dosierungsstärken werden mit Gehalt an Frischpflanzenmaterial in mg pro

Ampulle bezeichnet.

Ampullen zu 1 ml Injektionslösung. 1 Ampulle enthält den wässrigen Auszug aus 0,01 – 50 mg

frischem Mistelkraut (Viscum album) des jeweiligen Wirtsbaums. Auszugsmittel: Wasser.

Ampullen zu 2 ml Injektionslösung. 1 Ampulle enthält den wässrigen Auszug aus 100 mg frischem

Mistelkraut (Viscum album) des jeweiligen Wirtsbaums. Auszugsmittel: Wasser.

Diese Präparate enthalten zusätzlich Hilfsstoffe:

Kochsalz, Wasser für Injektionszwecke.

Zulassungsnummer

56206 Helixor® A, Injektionslösung

56207 Helixor® M, Injektionslösung

56208 Helixor® P, Injektionslösung

Wo erhalten Sie Helixor®? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken gegen ärztliche Verschreibung, die nur zum einmaligen Bezug berechtigt.

Es stehen 3 Sorten von Helixor® zur Verfügung, die von Misteln unterschiedlicher Wirtsbäume

gewonnen wurden:

Helixor® A: Tannenmistel (Viscum album abietis)

Helixor® M: Apfelbaummistel (Viscum album mali)

Helixor® P: Kiefernmistel (Viscum album pini).

Serienpackungen (SE)

mit je 7 Ampullen in

steigender

Konzentration

Originalpackungen (OP)

mit je 8 Ampullen der

gleichen Konzentration

SE I

SE II

SE III

SE IV OP

1 mg

10 mg

1 mg

20 mg

OP 0,01 mg

1 mg

10 mg

5 mg

20 mg

OP 0,1 mg

OP 1 mg

1 mg

20 mg

5 mg

30 mg

OP 5 mg

OP 10 mg

5 mg

20 mg

10 mg

30 mg

OP 20 mg

OP 30 mg

5 mg

30 mg

10 mg

50 mg

OP 50 mg

OP 100 mg

5 mg

30 mg

10 mg

50 mg

10 mg 30 mg

20 mg

50 mg

Zulassungsinhaberin

Target BioScience AG, 8803 Rüschlikon.

Herstellerin

Helixor Heilmittel GmbH, Fischermühle 1, 72348 Rosenfeld, Deutschland

Diese Packungsbeilage wurde im Oktober 2013 letztmals durch die Arzneimittelbehörde

(Swissmedic) geprüft.

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