Haemate P 250

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Haemate P 250 Konzentrat
  • Darreichungsform:
  • Konzentrat
  • Zusammensetzung:
  • Vorbereitung cryodesiccata: proteinorum plasmatis menschliche Lösung Endwerte. proteina Endwerte. Faktor VIII der Koagulation kultivierten 250 U. I., und von Willebrandfactor 600 U. I., albuminum Menschen, proteina plasmatis Menschen, glycinum, natrii chloridum, natrii citras anhydricus, für die Vorbereitung. Loslassen: Wasser iniectabilia.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Haemate P 250 Konzentrat
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Blutprodukte
  • Therapiebereich:
  • Prophylaxe und Therapie von Blutungen bei Hämophilie A und beim von Willebrand Syndrom

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 45780
  • Berechtigungsdatum:
  • 19-06-1984
  • Letzte Änderung:
  • 24-10-2018

Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels

Fachinformation

Haemate® P

CSL Behring AG

Zusammensetzung

Wirkstoff: Blutgerinnungsfaktor VIII und von-Willebrand-Faktor aus Humanplasma.

Hilfsstoffe: Albumin aus Humanplasma, Glycin, Natriumchlorid, Natriumcitrat.

Lösungsmittel: Wasser für Injektionszwecke.

Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit

Pulver (weisses Lyophilisat) und klares, farbloses Lösungsmittel zur Herstellung einer Lösung zur

intravenösen Injektion.

Eine Flasche enthält:

250/500/1000 IE Blutgerinnungsfaktor VIII (FVIII:C).

600/1200/2400 IE von-Willebrand-Faktor (vWF).

Nach Rekonstitution mit 5 bzw. 10 ml Wasser für Injektionszwecke enthalten Haemate P 250 und

500 ca. 50 IE/ml (250 IE/5 ml, 500 IE/10 ml) FVIII und 120 IE/ml (600 IE/5 ml, 1200 IE/10 ml)

vWF. Nach Rekonstitution mit 15 ml Wasser für Injektionszwecke enthält Haemate P 1000 ca. 66,6

IE/ml (1000 IE/15 ml) FVIII und 160 IE/ml (2400 IE/15 ml) vWF.

Die Faktor VIII (FVIII) Aktivität (IE) wird mittels chromogenem Test gemäss Europäischem

Arzneibuch bestimmt. Die spezifische Aktivität von Haemate P 250/500/1000 beträgt ca. 2-6 IE

FVIII:C/mg Protein. Haemate P wird intravenös (i.v.) verabreicht.

Die VWF-Aktivität (IE) wird entsprechend der Ristocetin-Kofaktor-Aktivität (vWF:RCo) bestimmt,

gemessen gegen den internationalen Standard für von Willebrand Faktor-Konzentrate (WHO). Die

spezifische Aktivität von Haemate P 250/500/1000 beträgt ca. 5-17 IE vWF:RCo/mg Protein.

Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung:

Natrium

250/500 IE – etwa 113 mmol/l (2,6 mg/ml).

1000 IE – etwa 150 mmol/l (3,5 mg/ml).

Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten

Von Willebrand Syndrom

Prophylaxe und Therapie von Blutungen oder Blutungen während Operationen, für den Fall, dass die

Behandlung mit Desmopressin (DDAVP) alleine nicht wirksam oder kontraindiziert ist.

Hämophilie A (kongenitaler FVIII-Mangel)

Prophylaxe und Therapie von Blutungen bei Patienten mit Hämophilie A. Behandlung des

erworbenen Faktor-VIII-Mangels.

Dosierung/Anwendung

Die Therapie des von-Willebrand-Syndroms und der Hämophilie A soll unter der Aufsicht eines in

der Hämophilie-Behandlung erfahrenen Arztes erfolgen.

Von Willebrand Syndrom

Im Allgemeinen hebt 1 IE/kg vWF:RCo den Plasmaspiegel des vWF:RCo um 0,02 IE/ml (2%) an.

Es sollten vWF:RCo Spiegel von >0,6 IE/ml (60%) und FVIII:C Spiegel von >0,4 IE/ml (40%)

angestrebt werden. Im Allgemeinen werden 40-80 IE/kg vWF:RCo und 20-40 IE FVIII:C/kg

Körpergewicht empfohlen, um eine Blutstillung zu erhalten.

Eine Anfangsdosis von 80 IE/kg von-Willebrand-Faktor kann erforderlich sein, besonders bei

Patienten mit Typ 3 von-Willebrand-Syndrom, bei denen zur Erhaltung adäquater Plasmaspiegel

höhere Dosen als bei anderen Typen des von-Willebrand-Syndrom erforderlich sein können.

Vorbeugung von Blutungen im Fall von Operationen oder schweren Verletzungen: Zur Vorbeugung

von übermässigen Blutungen während und nach Operationen sollte das Präparat 1 bis 2 Stunden vor

der Operation verabreicht werden.

Eine angemessene Dosierung sollte alle 12-24 Stunden wiederholt werden. Dosierung und Dauer der

Therapie richten sich nach dem klinischen Zustand des Patienten, nach Art und Ausmass der Blutung

und den vWF:RCo und FVIII:C Spiegeln.

Bei der Anwendung eines vWF Produktes sollte sich der behandelnde Arzt bewusst sein, dass eine

kontinuierliche Behandlung einen übermässigen Anstieg von FVIII:C verursachen kann. Zur

Vermeidung eines unkontrollierten Anstiegs von FVIII:C nach einer 24-48 stündigen Behandlung

sollte eine Reduzierung der Dosierung und/oder eine Verlängerung des Dosierungsintervalls in

Betracht gezogen werden.

Kinder und Jugendliche

Die Dosierung bei Kindern richtet sich nach dem Körpergewicht und deshalb generell nach den

gleichen Richtlinien wie für Erwachsene. Die Häufigkeit der Anwendung soll sich stets an der

klinischen Wirksamkeit im Einzelfall orientieren.

Bei Faktor VIII-Mangel (Hämophilie A)

Dosierung und Dauer der Substitutionstherapie richten sich nach dem Schweregrad des Faktor VIII-

Mangels sowie nach Ausmass und Ort der Blutung und nach dem klinischen Zustand des Patienten.

Die Menge des zu verabreichenden Faktor VIII:C wird in Internationalen Einheiten (IE) angegeben,

die dem derzeitigen WHO-Standard für Faktor VIII-Produkte entsprechen. Die Faktor VIII-Aktivität

im Plasma wird entweder als Prozentsatz (bezogen auf das normale Humanplasma) oder in IE

(bezogen auf den Internationalen Standard für Faktor VIII im Plasma) angegeben.

Eine IE Faktor VIII-Aktivität entspricht dem Faktor VIII-Gehalt von 1 ml normalem Humanplasma.

Bedarfsbehandlung

Die Berechnung der benötigten Dosierung von Faktor VIII basiert auf dem empirischen Ergebnis,

dass 1 IE Faktor VIII pro kg Körpergewicht die Faktor VIII-Aktivität im Plasma um ca. 2% (2 IE/dl)

der normalen Aktivität anhebt. Die benötigte Dosis wird nach folgender Formel berechnet:

Erforderliche Einheiten = Körpergewicht (kg) × gewünschter Faktor VIII-Anstieg (% oder IE/dl) ×

0,5.

Die Dosierung und Häufigkeit der Anwendung sollten sich stets an der klinischen Wirksamkeit im

Einzelfall orientieren. Bei den folgenden Blutungsereignissen soll die Faktor VIII-Aktivität (in % der

Norm) während des entsprechenden Zeitraums nicht unter den angegebenen Wert abfallen. Die

folgende Tabelle dient als Empfehlung für die Dosierung bei Blutungsereignissen und chirurgischen

Eingriffen:

Schweregrad der

Blutung/Art des

chirurgischen Eingriffes

Benötigter Faktor

VIII-Spiegel (%

oder IE/dl)

Häufigkeit der Dosierung (Stunden)/Dauer der

Behandlung (Tage)

Blutung

Beginnende Hämarthrosen,

Muskelblutungen oder

Blutungen in der Mundhöhle

20-40

Wiederholung der Injektion alle 12 bis 24 Stunden.

Mind. 1 Tag, bis die Blutung (angezeigt durch

Schmerz) gestillt oder bis die Wundheilung

abgeschlossen ist.

Ausgedehntere

Hämarthrosen,

Muskelblutungen oder

Hämatome

30-60

Wiederholung der Injektion alle 12 bis 24 Stunden

für 3-4 Tage, oder länger, bis zur Beseitigung des

Schmerzzustandes und der akuten

Bewegungseinschränkung

Lebensbedrohliche

Blutungen

60-100

Wiederholung der Injektion alle 8-24 Stunden bis

zur Aufhebung des lebensbedrohlichen Zustandes.

Chirurgische Eingriffe

Kleinere Eingriffe

einschliesslich

Zahnextraktion

30-60

Alle 24 Stunden, mind. 1 Tag, bis Abschluss der

Wundheilung

Grössere Eingriffe

80-100

(prä- und

postoperativ)

Wiederholung der Injektion alle 8-24 Stunden bis

zum adäquaten Abschluss der Behandlung für

mind. weitere 7 Tage zur Erhaltung einer Faktor

VIII-Aktivität von 30-60% (IE/dl)

Prophylaxe

Bei der Langzeitprophylaxe von Blutungen bei Patienten mit schwerer Hämophilie A betragen die

üblichen Dosen 20 bis 40 IE Faktor VIII:C/kg Körpergewicht in Intervallen von 2 bis 3 Tagen. In

manchen Fällen, besonders bei jungen Patienten, können kürzere Dosierungsintervalle oder höhere

Dosierungen notwendig werden.

Während der Behandlung sollte der Faktor VIII-Spiegel angemessen oft bestimmt werden, um die zu

verabreichende Dosis und die Häufigkeit wiederholter Injektionen zu steuern. Vor allem bei

grösseren chirurgischen Eingriffen ist eine genaue gerinnungsanalytische Überwachung (Faktor VIII-

Aktivität im Plasma) der Substitutionstherapie unerlässlich. Einzelne Patienten können in ihrem

Ansprechen auf Faktor VIII variieren, wobei unterschiedliche Werte der In-vivo-Recovery erreicht

und unterschiedliche Halbwertszeiten gemessen werden.

Die Patienten sollen bezüglich einer Entwicklung von Hemmkörpern gegen Faktor VIII überwacht

werden.

Bisher unbehandelte Patienten

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Haemate P wurden bei zuvor unbehandelten Patienten (PUPs)

bisher nicht untersucht.

Kinder und Jugendliche

Für Hämophilie A liegen keine Daten aus klinischen Studien zur Dosierung von Haemate P bei

Kindern vor.

Art und Dauer der Anwendung

Das Auflösen von Haemate P erfolgt wie im Kapitel «Sonstige Hinweise», unter «Hinweise für die

Handhabung» beschrieben und muss intravenös verabreicht werden. Das Produkt sollte nach

Überführung in die Spritze unverzüglich appliziert werden.

Die Injektionsgeschwindigkeit sollte nicht mehr als 4 ml pro Minute betragen. Der Patient ist auf

jegliche Sofortreaktionen zu beobachten. Wenn eine Reaktion erfolgt, die mit der Anwendung von

Haemate P in Zusammenhang gebracht werden könnte, soll – in Abhängigkeit vom klinischen

Zustand des Patienten – die Injektionsgeschwindigkeit gesenkt bzw. die Verabreichung abgebrochen

werden (siehe auch Kapitel «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

Kontraindikationen

Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss

Zusammensetzung.

Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Hypersensitivität

Überempfindlichkeitsreaktionen sind möglich. Patienten sollten während der gesamten

Injektionsdauer eng überwacht und auf mögliche Symptome überwacht werden. Beim Auftreten von

Symptomen von Überempfindlichkeitsreaktionen soll den Patienten geraten werden, die Anwendung

des Produkts sofort zu unterbrechen und ihren Arzt aufzusuchen. Die Patienten sollen über

Frühzeichen von Überempfindlichkeitsreaktionen informiert werden, wie z.B. quaddelartiger

Hautausschlag, generalisierte Nesselsucht, Engegefühl in der Brust, Stridor, Hypotonie und

Anaphylaxie. Bei einem Schock sollen die aktuellen medizinischen Richtlinien zur

Schockbehandlung beachtet werden.

Haemate P enthält bis zu 70 mg Natrium pro 1000 IE. Dies sollte bei Patienten, die eine salzarme

Diät einhalten müssen, berücksichtigt werden.

Von Willebrand Syndrom

Das Auftreten thrombotischer Ereignisse inklusive Lungenembolien ist möglich, insbesondere bei

Patienten mit bekannten Risikofaktoren (z.B. operative Eingriffe ohne Thromboseprophylaxe,

mangelnde frühzeitige Mobilisierung, Übergewicht, Überdosierung, Krebs). Risikopatienten müssen

auf Frühzeichen einer Thrombose beobachtet werden. Eine Prophylaxe gegen venöse

Thromboembolien sollte entsprechend den aktuellen Empfehlungen eingeleitet werden.

Bei der Anwendung eines VWF Produktes sollte sich der behandelnde Arzt bewusst sein, dass eine

kontinuierliche Behandlung einen übermässigen Anstieg von FVIII:C verursachen kann. Bei

Patienten, die FVIII-haltige vWF-Produkte erhalten, sollten die FVIII:C Plasmaspiegel überwacht

werden, um länger anhaltende, übermässig hohe FVIII:C Plasmaspiegel, die das Risiko von

thrombotischen Ereignissen erhöhen, zu vermeiden. Antithrombotische Massnahmen sollten dabei in

Betracht gezogen werden.

Patienten mit vWS, besonders Typ 3 Patienten, können neutralisierende Antikörper (Inhibitoren)

gegen den vWF entwickeln. Falls die erwarteten vWF:RCo Aktivitätsspiegel im Plasma nicht

erreicht werden, oder falls die Blutung nicht mit einer geeigneten Dosis kontrolliert werden kann,

sollte ein geeigneter Test durchgeführt werden, um das Vorliegen von vWF Inhibitoren zu

bestimmen. Bei Patienten mit hohen Inhibitorspiegeln ist die Möglichkeit eines Therapieversagens

gegeben, und andere therapeutische Massnahmen sollten in Betracht gezogen werden.

Hämophilie A

Inhibitoren

Die Bildung neutralisierender Antikörper (Hemmkörper) gegen Faktor VIII ist eine bekannte

Komplikation bei der Behandlung von Patienten mit Hämophilie A. Diese Hemmkörper sind

gewöhnlich IgG Immunglobuline, die sich gegen die Faktor-VIII-Gerinnungsaktivität richten. Sie

werden mittels modifiziertem Test in Bethesda-Einheiten (BE) pro ml Plasma quantifiziert. Das

Risiko der Bildung von Hemmkörpern korreliert mit der Exposition gegenüber antihämophilem

Faktor VIII, wobei das Risiko in den ersten 20 Expositionstagen am höchsten ist. In seltenen Fällen

entwickeln sich Hemmkörper noch nach den ersten 100 Expositionstagen.

Fälle von wiederkehrenden Inhibitoren (mit niedrigem Inhibitortiter/Inhibitorspiegel) wurden nach

Umstellen von einem FVIII-Produkt zu einem anderen bei Patienten beobachtet, die zuvor während

mehr als 100 Tagen behandelt worden waren und, eine Inhibitorentwicklung in der Vorgeschichte

hatten. Deshalb wird empfohlen, alle Patienten nach jedem Wechsel des Produktes sorgfältig auf das

Auftreten von Inhibitoren zu beobachten.

Patienten, die mit humanem Gerinnungsfaktor VIII behandelt wurden, sollen durch geeignete

klinische Beobachtung und Labortests sorgfältig bezüglich der Entwicklung von Hemmkörpern

untersucht werden. Wenn der erwartete Spiegel der Faktor VIII-Aktivität im Plasma nicht erreicht

wird, oder wenn die Blutung nicht mit einer angemessenen Dosis beherrscht wird, soll ein Test zum

Nachweis von Faktor VIII-Hemmkörpern durchgeführt werden. Bei Patienten mit hohen

Hemmkörperspiegeln kann die Faktor VIII-Behandlung unwirksam sein und es sollten andere

Behandlungsmöglichkeiten erwogen werden. Die Behandlung solcher Patienten soll von in der

Behandlung von Hämophilie-Patienten erfahrenen Ärzten durchgeführt werden.

Siehe auch Kap. «Unerwünschte Wirkungen».

Virale Sicherheit

Haemate P wird aus humanem Plasma hergestellt. Standardmassnahmen zur Verhinderung von

Infektionen durch den Einsatz von aus Blut oder Blutplasma hergestellten Arzneimitteln schliessen

die Auswahl der Spender und das Screening der einzelnen Spenden und Plasmapools auf spezifische

Infektionsmarker sowie effektive Schritte zur Inaktivierung/Eliminierung von Viren im

Herstellverfahren ein. Dennoch kann bei der Verabreichung von Arzneimitteln aus menschlichem

Blut oder Blutplasma die Möglichkeit der Übertragung von Krankheitserregern nicht vollständig

ausgeschlossen werden. Dasselbe gilt auch für bislang unbekannte Viren oder neu aufgetretene Viren

und andere Pathogene. Die getroffenen Massnahmen werden als wirksam angesehen für umhüllte

Viren, wie z.B. das humane Immundefizienz -Virus (HIV), das Hepatitis B-Virus (HBV) und das

Hepatitis C-Virus (HCV) und für nicht umhüllte Viren wie das Hepatitis A-Virus (HAV).

Für andere nicht-umhüllte Viren, wie z.B. Parvovirus B19, können die getroffenen Massnahmen von

eingeschränktem Wert sein.

Für Patienten, die regelmässig FVIII/VWF-Präparate aus menschlichem Blut oder Plasma erhalten,

wird grundsätzlich eine Impfung gegen Hepatitis A und Hepatitis B empfohlen.

Es wird empfohlen, bei jeder Verabreichung von Haemate P an einen Patienten Name und

Chargennummer des Produktes zu dokumentieren, um einen Zusammenhang zwischen

Produktcharge und Patient herzustellen.

Interaktionen

Studien zu Wechselwirkungen wurden mit Haemate P nicht durchgeführt.

Schwangerschaft/Stillzeit

Mit Haemate P sind keine Reproduktionsstudien an Tieren durchgeführt worden.

Von Willebrand Syndrom

Frauen mit von Willebrand Syndrom werden aufgrund ihrer zusätzlichen Blutungsrisiken wie

Menstruation, Schwangerschaft, Wehen, Geburt sowie gynäkologischer Beschwerden häufiger

Blutungskomplikationen entwickeln als Männer. Aufgrund der allgemeinen Erfahrungen kann die

vWF Substitution zur Vorbeugung oder Therapie von akuten Blutungen empfohlen werden.

Klinische Studien zur Substitutionstherapie mit vWF in der Schwangerschaft und Stillzeit liegen

jedoch nicht vor.

Hämophilie A

Aufgrund des seltenen Vorkommens der Hämophilie A bei Frauen liegen keine Erfahrungen über die

Anwendung von Faktor VIII während der Schwangerschaft und Stillzeit vor.

Daher sollen vWF und Faktor VIII in der Schwangerschaft und Stillzeit nur bei klarer

Indikationsstellung angewendet werden.

Bei der Behandlung ist zu berücksichtigen, dass postoperativ und postpartal Blutungen nach 10-12

Tagen nach dem Eingriff resp. Geburt auftreten können.

Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

Haemate P hat keinen Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen.

Unerwünschte Wirkungen

Die folgenden Informationen zur Unerträglichkeitsreaktionen basieren auf der Erfahrung von

Spontanmeldungen.

Zusammenfassung des Sicherheitsprofiles

Während der Behandlung mit Haemate bei Erwachsenen und Heranwachsenden können die

folgenden Nebenwirkungen auftreten: Überempfindlichkeits- oder allergische Reaktionen,

thromboembolische Ereignisse und Fieber. Des Weiteren können Patienten Inhibitoren gegen FVIII

und VWF entwickeln.

Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen

Die unten aufgeführte Tabelle entspricht der MedDRA Systemorganklassifikation.

Die Häufigkeiten wurden entsprechend der nachfolgenden Konventionen berechnet:

Sehr häufig: ≥1/10;

häufig: ≥1/100 und <1/10;

gelegentlich: ≥1/1'000 und <1/100;

selten: ≥1/10'000 und <1/1'000;

sehr selten: <1/10'000.

MedDRA Systemorganklasse

Nebenwirkung

Häufigkeit

Erkrankungen des Blutes und des

Lymphsystems

Hypervolämie

Einzelfälle

Hämolyse

Einzelfälle

VWF Inhibitoren

Sehr selten

FVIII Inhibitoren

Sehr selten

Allgemeine Erkrankungen und

Beschwerden am Verabreichungsort

Fieber

Sehr selten

Erkrankungen des Immunsystems

Überempfindlichkeitsreaktionen

(allergische Reaktionen)

Sehr selten

Gefässerkrankungen

Thrombosen

Sehr selten

Thromboembolien

Sehr selten

Beschreibung ausgewählter Nebenwirkungen

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Wenn sehr hohe oder häufig wiederholte Dosen benötigt werden, wenn Inhibitoren vorliegen oder

wenn es sich um prä- oder postoperative Behandlung handelt, sollten die Patienten sorgfältig auf

Hinweise einer Hypervolämie beobachtet werden. Zusätzlich sollten solche Patienten mit

Blutgruppen A, B und AB auf Anzeichen von intravaskulärer Hämolyse und/oder abnehmende

Hämatokritwerte beobachtet werden.

Erkrankungen des Immunsystems

Überempfindlichkeitsreaktionen oder allergische Reaktionen (die auch Angioödem, Brennen und

Stechen an der Injektionsstelle, Schüttelfrost, Hautrötung mit Hitzegefühl, generalisierte Urtikaria,

Kopfschmerzen, Nesselausschlag, Hypotonie, Lethargie, Übelkeit, Unruhe, Tachykardie, Engegefühl

in der Brust, Zittern, Erbrechen und Stridor mit einschliessen können) wurden gelegentlich

beobachtet und können sich in manchen Fällen zu schwerer Anaphylaxie (einschliesslich Schock)

entwickeln.

Von Willebrand Syndrom (vWS)

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Patienten mit vWS, besonders Typ 3 Patienten, können sehr selten neutralisierende Antikörper

(Inhibitoren) gegen den vWF entwickeln. Wenn solche Hemmkörper auftreten, manifestiert sich der

Zustand als unzureichende klinische Antwort. Da es sich um präzipitierende Antikörper handelt,

können sie zeitgleich mit anaphylaktischen Reaktionen auftreten. Deshalb sollten Patienten mit

anaphylaktischen Reaktionen auf die Anwesenheit von Inhibitoren getestet werden. In solchen Fällen

wird empfohlen, ein spezialisiertes Hämophilie-Zentrum aufzusuchen.

Gefässerkrankungen

Sehr selten können Thrombosen und/oder Thromboembolien (inklusive Lungenembolien) auftreten.

Dies ist besonders bei Patienten mit bekannten Risikofaktoren (z.B. operative Eingriffe ohne

Thrombose-prophylaxe, mangelnde frühzeitige Mobilisierung, Übergewicht) zu beachten.

Bei Patienten, die vWF Produkte erhalten, können länger anhaltende, übermässig hohe FVIII:C

Plasmaspiegel das Risiko von thrombotischen Ereignissen erhöhen (siehe auch Kapitel

«Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».)

Hämophilie A

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Patienten mit Hämophilie A können sehr selten neutralisierende Antikörper (Hemmkörper) gegen

Faktor VIII entwickeln. Wenn solche Hemmkörper auftreten, manifestiert sich der Zustand als

unzureichende klinische Antwort. In solchen Fällen wird empfohlen, ein spezialisiertes Hämophilie-

Zentrum aufzusuchen.

Informationen zur Virussicherheit siehe auch Kapitel «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».

Kinder und Jugendliche

Es wird erwartet, dass die Häufigkeit, Art und Schwere der Nebenwirkungen bei Kindern denen bei

Erwachsenen entspricht.

Überdosierung

Symptome einer Überdosierung mit vWF und FVIII sind bisher nicht berichtet worden.

Dennoch kann das Risiko einer Thrombose bei einer äusserst hohen Dosis nicht ausgeschlossen

werden, besonders bei FVIII-haltigen vWF-Produkten mit einem hohen FVIII Gehalt.

Eigenschaften/Wirkungen

ATC-Code: B02BD06

Pharmakotherapeutische Gruppe: Antihämorrhagika, Blutgerinnungsfaktoren, von-Willebrand-

Faktor und Blutgerinnungsfaktor VIII in Kombination.

Haemate P wird aus gepooltem, humanem Plasma gesunder Spender gewonnen. Informationen über

die Testung der Spenden und Plasmapools sind unter Kapitel «Warnhinweise und

Vorsichtsmassnahmen» beschrieben.

Der Herstellungsprozess von Haemate P beinhaltet verschiedene Schritte, die zur

Eliminierung/Inaktivierung von Viren beitragen. Dazu gehören Fällungsschritte, Adsorptionsschritte

und Hitzebehandlung des Präparates in wässriger Lösung bei 60 °C über 10 Stunden.

Haemate P ist ein spezifisches blutstillendes Mittel zur intravenösen Anwendung bei angeborenem

und erworbenem Blutgerinnungsfaktor-VIII-Mangel. Zur Anwendung bei erworbenem

Blutgerinnungsfaktor-VIII-Mangel liegen nur beschränkte Erfahrungen vor. Die Wirkung kann

ausbleiben, wenn im Blut des Patienten Hemmkörper gegen Faktor VIII enthalten sind (siehe unter

Kap. «Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten»).

Wirkungsmechanismus

Von Willebrand Faktor

Haemate P verhält sich genauso wie der körpereigene vWF.

Zusätzlich zu seiner Funktion als Faktor VIII stabilisierendes Protein vermittelt von-Willebrand-

Faktor die Anlagerung der Thrombozyten an die verletzten Gefässendothelien und spielt die

Hauptrolle bei der Thrombozytenaggregation.

Bei Patienten mit vWF-Mangel führt die Verabreichung des vWF zu einer Korrektur der

Blutgerinnungsstörungen in 2 Stufen:

·vWF vermittelt die Bindung der Plättchen an das Subendothelgewebe verletzter Gefässe (VWF

bindet sowohl an Gefässsubendothelgewebe als auch an die Plättchenmembran) und führt somit zu

einer primären Blutstillung, was an der Verkürzung der Blutungszeit erkennbar ist. Dieser Effekt tritt

unmittelbar ein und ist vorrangig abhängig vom hohen Anteil an hochmolekularen vWF-Multimeren.

·vWF führt zeitverzögert zu einer Korrektur des assoziierten FVIII-Mangels. Nach intravenöser

Gabe bindet VWF an endogenen FVIII (der physiologischerweise vom Patienten selbst gebildet

wird), stabilisiert diesen Faktor und verhindert somit dessen schnellen Abbau.

Deshalb bewirkt die Gabe von reinem vWF (vWF Präparat mit einem niedrigen FVIII Gehalt) nach

der ersten Injektion als Nebeneffekt mit einer gewissen Verzögerung die Wiederherstellung des

normalen Faktor VIII-Spiegels. Die Gabe von FVIII-haltigen vWF-Präparaten bringt den FVIII:C

Spiegel sofort nach der ersten Infusion auf ein normales Niveau.

Faktor VIII

Haemate P verhält sich genauso wie der körpereigene Faktor VIII-/von-Willebrand-Faktor Komplex.

Der Faktor VIII-/von Willebrand-Faktor Komplex besteht aus zwei Proteinen (F VIII und vWF), die

unterschiedliche physiologische Wirkungen besitzen. Bei der Behandlung hämophiler Patienten,

bindet Faktor VIII an von-Willebrand-Faktor im Blutkreislauf des Patienten.

Aktivierter Faktor VIII agiert als Cofaktor für den aktivierten Faktor IX und beschleunigt so die

Umwandlung von Faktor X in aktivierten Faktor X. Aktivierter Faktor X wiederum wandelt

Prothrombin in Thrombin um. Thrombin wandelt dann Fibrinogen in Fibrin um, und ein

Blutgerinnsel kann gebildet werden. Hämophilie A ist eine geschlechtsgebundene vererbbare

Störung der Blutgerinnung, die auf einem Mangel an Faktor VIII beruht. Als Folge davon kann es zu

starken Blutungen in Gelenken, Muskeln oder inneren Organe kommen, die entweder spontan oder

infolge von Unfällen oder chirurgischen Eingriffen entstehen können. Durch Substitutionstherapie

werden die Faktor-VIII-Plasmaspiegel angehoben und dadurch eine vorübergehende Korrektur des

Faktor-Mangels sowie eine Behebung der Blutungsneigung herbeigeführt.

Pharmakokinetik

Von Willebrand Faktor

Die Pharmakokinetik von Haemate P wurde bei 28 Patienten mit von-Willebrand-Syndrom (Typ 1

n=10; Typ 2A n=10; Typ 2M n=1; Typ 3 n=7) im nicht blutenden Stadium untersucht. Die mediane

terminale Halbwertszeit von VWF:RCo (2-Kompartment-Modell) war 9,9 Stunden (Bereich 2,8 bis

51,1 Stunden). Die initiale mediane Halbwertszeit beträgt 1,47 Stunden (Bereich 0,28 bis 13,86

Stunden). Die mediane in-vivo Recovery von vWF:RCo Aktivität betrug 1,9 (IE/dl)/(IE/kg) [Bereich

0,6 bis 4,5 (IE/dl)/(IE/kg)].

Die mediane AUC betrug 1664 IE/dl*h (Bereich 142 bis 3846 IE/dl*h), die mediane MRT war 13,7

Stunden (Bereich 3,0 bis 44,6 Stunden) und die mediane Clearance war 4,81 ml/kg/h (Bereich 2,08

bis 53,0 ml/kg/h). Die höchsten Plasmaspiegel für VWF sind ungefähr 50 Minuten nach der Injektion

messbar. Die höchsten FVIII Spiegel treten zwischen 1 und 1,5 Stunden nach der Injektion auf.

Faktor VIII

Nach intravenöser Gabe steigt die Faktor-VIII-Aktivität (FVIII:C) schnell an, gefolgt von einer

zunächst schnellen und einer nachfolgend langsameren Phase der Aktivitätsabnahme. Studien bei

Patienten mit Hämophilie A zeigten eine mediane Halbwertszeit von 12,6 Stunden (Bereich 5,0 bis

27,7 Stunden). Es wurde eine allgemeine mediane FVIII in vivo Recovery von 1,73 IE/dl pro IE/kg

(Bereich 0,5 bis 4,13) erreicht. In einer Studie war die mediane Verweildauer (MRT) 19,0 Stunden

(Bereich 14,8 bis 40,0 Stunden), die mediane AUC war 36,1 (% * Stunden)/(IE/kg) (Bereich 14,8 bis

72,4 (% * Stunden)/(IE/kg)), die mediane Clearance 2,8 ml/h/kg (Bereich 1,4 bis 6,7 ml/h/kg).

Kinder und Jugendliche

Es liegen keine pharmakokinetischen Daten für Kinder unter 12 Jahren vor.

Präklinische Daten

Die in Haemate P enthaltenen arzneilich wirksamen Bestandteile FVIII und von-Willebrand-Faktor

werden aus humanem Plasma gewonnen und verhalten sich wie körpereigene Plasmabestandteile.

Die einmalige Verabreichung von Haemate P an verschiedene Tierspezies gab keine Hinweise auf

toxische Auswirkungen. Präklinische Studien mit wiederholten Dosisgaben (chronische Toxizität,

Kanzerogenität, Reproduktionstoxizität) können in herkömmlichen Tiermodellen nicht sinnvoll

durchgeführt werden, da aufgrund der Verabreichung heterologer humaner Proteine Antikörper

gebildet werden.

Sonstige Hinweise

Inkompatibilitäten

Dieses Arzneimittel darf, ausser mit dem unter Kapitel «Zusammensetzung» aufgeführten

Lösungsmittel, nicht mit anderen Arzneimitteln, Lösungs- oder Verdünnungsmitteln vermischt

werden.

Haltbarkeit

Haemate P darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Aus mikrobiologischer Sicht und da Haemate P kein Konservierungsmittel enthält, sollte das gelöste

Präparat sofort verbraucht werden. Falls es nicht sofort angewendet wird, soll eine Aufbewahrung 8

Stunden bei Raumtemperatur (max 25 °C) nicht überschreiten. Die physiko-chemische Stabilität ist

über diesen Zeitraum belegt. Das Produkt sollte nach dem Aufziehen in die Spritze unverzüglich

appliziert werden. Nach Auflösen nicht in den Kühlschrank stellen.

Besondere Lagerungshinweise

Bei max. 25 °C vor Licht geschützt lagern. Nicht einfrieren.

Arzneimittel sorgfältig und für Kinder unzugänglich aufbewahren!

Hinweise für die Handhabung

Zubereitung und Entnahme müssen unter aseptischen Bedingungen erfolgen.

Die Lösung sollte klar oder leicht opaleszent sein. Rekonstitutiertes Produkt sollte nach der

Filtration/Aufziehen der Lösung in die Spritze (siehe unten) und vor der Anwendung auf Partikel und

Verfärbungen visuell überprüft werden. Das beigepackte Transferset enthält einen Filter, der allfällig

vorhandene Partikel oder Flocken zurückhalten würde. Die errechnete Dosierung wird durch das

Filtrieren nicht beeinflusst. Deutlich trübe Lösungen und Lösungen mit Ausflockungen oder

Niederschlag nach Filtration dürfen nicht verwendet werden.

Zubereitung

Erwärmen Sie das Lösungsmittel auf Raumtemperatur. Vor dem Öffnen der Transferset-Packung

(«Mix2Vial™») die Flip-Off-Kappen der Lösungsmittel- und Produktflaschen entfernen und die

Stopfen mit einer antiseptischen Lösung abwischen und anschliessend trocknen lassen.

1. Entfernen Sie das Deckpapier von der Mix2Vial Packung. Das Mix2Vial

nicht aus dem Blister entnehmen!

2. Die Lösungsmittelflasche auf eine ebene Fläche stellen und festhalten.

Das Mix2Vial Set mit dem Blister greifen und den Dorn des blauen Adapters

senkrecht in den Stopfen der Lösungsmittelflasche einstechen.

3. Vorsichtig die Verpackung vom Mix2Vial Set entfernen, indem man den

Blister am Siegelrand fasst und ihn senkrecht nach oben abzieht. Dabei ist

darauf zu achten, dass nur der Blister und nicht das Mix2Vial entfernt wird.

4. Die Produktflasche auf eine feste Unterlage stellen. Die Lösungsmittelflasche

mit dem aufgesetzten Mix2Vial Set herumdrehen und den Dorn des

transparenten Adapters senkrecht in den Stopfen der Produktflasche einstechen.

Das Lösungsmittel läuft automatisch in die Produktflasche über.

5. Mit der einen Hand die Produktseite und mit der anderen Hand die

Lösungsmittelseite des Mix2Vial greifen und das Set vorsichtig

auseinanderschrauben, um eine übermässige Schaumbildung beim Auflösen des

Produktes zu vermeiden. Entsorgen Sie die Lösungsmittelflasche mit dem

blauen Mix2Vial Adapter.

6. Die Produktflasche mit dem transparenten Adapter vorsichtig schwenken, bis

das Produkt vollständig gelöst ist. Nicht schütteln.

7. Luft in eine leere, sterile Spritze aufziehen. Die Produktflasche aufrecht

halten, die Spritze mit dem Luer Lock Anschluss des Mix2Vial Set verbinden

und die Luft in die Produktflasche injizieren.

Aufziehen der Lösung in die Spritze und Anwendung

8. Den Stempel der Spritze gedrückt halten, das gesamte System herumdrehen und das

Produkt durch langsames Zurückziehen der Kolbenstange in die Spritze aufziehen.

9. Nachdem die Lösung vollständig in die Spritze überführt ist, den Spritzenzylinder

fassen (dabei die Kolbenstange in ihrer Position halten) und die Spritze vom

transparenten Mix2Vial-Adapter abdrehen.

Zulassungsnummer

45780 (Swissmedic).

Packungen

Haemate P 250 (B)

1 Vakuumflasche mit Lyophilisat zu 250 IE Faktor VIII und 600 IE von-Willebrand-Faktor +

1 Flasche mit 5 ml Aqua ad iniectabilia, 1 Gerätesatz zur Auflösung und Injektion.

Haemate P 500 (B)

1 Vakuumflasche mit Lyophilisat zu 500 IE Faktor VIII und 1200 IE von-Willebrand-Faktor +

1 Flasche mit 10 ml Aqua ad iniectabilia, 1 Gerätesatz zur Auflösung und Injektion.

Haemate P 1000 (B)

1 Vakuumflasche mit Lyophilisat zu 1000 IE Faktor VIII und 2400 IE von-Willebrand-Faktor + 1

Flasche mit 15 ml Aqua ad iniectabilia, 1 Gerätesatz zur Auflösung und Injektion.

1 Filter Transfer Set 20/20

1 Verabreichungsset (beigepackter Zusatzkarton):

1 Venenpunktionsbesteck, 2 Alkoholtupfer,

1 nicht steriles Pflaster, 1 Einmalspritze

Zulassungsinhaberin

CSL Behring AG, Bern.

Stand der Information

Juli 2018.

  • Das Informationsblatt für dieses Produkt ist derzeit nicht verfügbar, können Sie eine Anfrage an unseren Kundendienst zu senden und wir werden Sie benachrichtigen, sobald wir in der Lage, um es zu erhalten.

    Fordern Sie das Informationsblatt für die Öffentlichkeit.



  • Dokumente in anderen Sprachen zur Verfügung hier

30-10-2018

EU/3/18/2079 (Spark Therapeutics Ireland Ltd)

EU/3/18/2079 (Spark Therapeutics Ireland Ltd)

EU/3/18/2079 (Active substance: Recombinant adeno-associated viral vector containing a bioengineered capsid and a codon-optimised expression cassette to drive the expression of the SQ form of a B-domain deleted human coagulation factor VIII) - Orphan designation - Commission Decision (2018)7280 of Tue, 30 Oct 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/104/18

Europe -DG Health and Food Safety

27-6-2018

EU/3/17/1874 (Sangamo Therapeutics UK LTD)

EU/3/17/1874 (Sangamo Therapeutics UK LTD)

EU/3/17/1874 (Active substance: Recombinant adeno-associated viral vector serotype 6 encoding the B-domain-deleted human factor VIII) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)4099 of Wed, 27 Jun 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/019/17/T/01

Europe -DG Health and Food Safety

29-5-2018

EU/3/18/2015 (Baxalta Innovations GmbH)

EU/3/18/2015 (Baxalta Innovations GmbH)

EU/3/18/2015 (Active substance: Adeno-associated viral vector serotype 8 containing a functional copy of the codon-optimised F8 cDNA encoding the B-domain deleted human coagulation factor VIII) - Orphan designation - Commission Decision (2018)3382 of Tue, 29 May 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/010/18

Europe -DG Health and Food Safety

8-3-2018

Human coagulation factor VIII

Human coagulation factor VIII

Human coagulation factor VIII (Active substance: Human coagulation factor VIII) - Corrigendum - Commission Decision (2017)7630 of Thu, 08 Mar 2018

Europe -DG Health and Food Safety