Gyno-Pevaryl

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Gyno-Pevaryl Vaginalcrème
  • Darreichungsform:
  • Vaginalcrème
  • Zusammensetzung:
  • econazoli nitras 10 mg, antiox.: E 320, conserv.: E 210, excipiens ad-Salbe für 1 g.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • Biologische Medizin

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Gyno-Pevaryl Vaginalcrème
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika
  • Therapiebereich:
  • Vulvovaginale Mykosen

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 38824
  • Berechtigungsdatum:
  • 29-11-1974
  • Letzte Änderung:
  • 24-10-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Gyno-Pevaryl®

Janssen-Cilag AG

Was ist Gyno-Pevaryl und wann wird es angewendet?

Gyno-Pevaryl ist ein Präparat, das Pilze, die beim Menschen Infektionen im Bereich der

Geschlechtsteile verursachen können, vernichtet.

Gyno-Pevaryl wird auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin zur Behandlung von

Pilzerkrankungen der Scheide und der äusseren Geschlechtsteile angewendet.

Was sollte dazu beachtet werden?

Die Vaginalmykose kann nur richtig behandelt werden, wenn Sie sich genau an die Vorschriften

Ihres behandelnden Arztes resp. Ihrer behandelnden Ärztin halten.

Infektionen, auch der Vagina, sind übertragbare Erkrankungen. Bitte beachten Sie

Hygienemassnahmen wie regelmässiges Waschen während der Dauer der Erkrankung.

Unterwäsche, Handtücher und Waschlappen sollten täglich gewechselt werden.

Vergessen Sie nicht, dass dieses Arzneimittel zur Behandlung Ihrer gegenwärtigen Erkrankung von

Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin verschrieben wurde. Es darf nicht für die Behandlung anderer

Erkrankungen verwendet werden.

Wann darf Gyno-Pevaryl nicht angewendet werden?

Gyno-Pevaryl ist kontraindiziert bei Patienten mit Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff,

anderen vergleichbaren Pilzmitteln (vom Imidazoltyp) oder einem der Hilfsstoffe.

Wann ist bei der Anwendung von Gyno-Pevaryl Vorsicht geboten?

Der Scheidenpilz verursacht im Allgemeinen Beschwerden wie Juckreiz, Brennen und Ausfluss. In

seltenen Fällen können unter Anwendung von Gyno-Pevaryl die Reizerscheinungen vorübergehend

zunehmen. Halten die Reizerscheinungen an, kann dies ein Hinweis auf

Überempfindlichkeitsreaktionen sein. Das Auftreten von stärkeren Beschwerden kann ein Hinweis

auf eine Infektion durch nicht empfindliche Pilze und Bakterien sein. In beiden Fällen ist der Arzt

oder die Ärztin aufzusuchen.

Um Rückfälle zu vermeiden sollten auch die Schamlippen und der Partner behandelt werden.

Gyno-Pevaryl darf nicht am Auge oder anderen Körperteilen angewendet werden und darf nicht

eingenommen werden.

Gleichzeitiger Gebrauch von Ortho®-Diaphragma oder Präservativen zur Empfängnisverhütung mit

Gyno-Pevaryl ist zu vermeiden, da einerseits die Oberfläche des Diaphragmas verändert sowie die

Reissfestigkeit von Präservativen herabgesetzt und anderseits die heilende Wirkung von Gyno-

Pevaryl beeinträchtigt werden könnte.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Sie gleichzeitig Blutverdünner (Antikoagulantien)

wie Acenocoumarol (Sintrom®) oder Phenprocoumon (Marcoumar®) einnehmen, da Gyno-Pevaryl

den Effekt des Blutverdünners beeinflussen kann.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen

Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder

vaginal anwenden!

Darf Gyno-Pevaryl während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Während einer Schwangerschaft und in der Stillzeit darf Gyno-Pevaryl nur auf ärztliche Verordnung

angewendet werden. Es wird empfohlen, während der Anwendung von Gyno-Pevaryl nicht zu

stillen.

Wie verwenden Sie Gyno-Pevaryl?

Gyno Pevaryl 50

Wenn von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin nicht anders verordnet, führen Sie während 15 Tagen jeden

Abend vor dem Schlafengehen, am besten im Liegen, eine Applikatorfüllung Vaginalcrème oder ein

Vaginalovulum Gyno-Pevaryl 50 tief in die Scheide ein.

Partnerbehandlung: Während 1–2 Wochen Eichel und Vorhaut 1× täglich mit warmem Wasser

reinigen und dann dünnschichtig eincrèmen.

Gyno-Pevaryl 150

Wenn von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin nicht anders verordnet, führen Sie während 3

aufeinanderfolgenden Tagen jeden Abend vor dem Zubettgehen, am besten im Liegen, ein Ovulum

tief in die Scheide ein. Es ist darauf zu achten, dass das Ovulum bis zur hintersten Stelle in der

Scheide eingeführt wird. Die Crème (nur im Gyno-Pevaryl 150 Combipack enthalten) ist zur

Anwendung im Bereich der Schamlippen sowie zur Partnerbehandlung bestimmt. Das

Anwendungsgebiet wird 1× täglich mit warmem Wasser gereinigt und dann eingecremt. Die

Behandlung ist fortzusetzen, bis der Tubeninhalt verbraucht ist.

Eine begonnene Antimykotika-Therapie sollte so lange wie vom Arzt oder Ihrer Ärztin verordnet

durchgeführt werden. Die Krankheitssymptome verschwinden oft bevor die Infektion vollständig

ausgeheilt ist. Deshalb sollte die Behandlung über das Verschwinden der Krankheitszeichen hinaus

fortgesetzt werden. Eine ungenügende Anwendungsdauer oder ein zu frühes Beenden der

Behandlung kann ein erneutes Aufflammen der Erkrankung zur Folge haben.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel

wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer

Ärztin oder Apothekerin.

Kinder und Jugendliche

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Gyno-Pevaryl ist bei Kindern nicht geprüft worden.

Welche Nebenwirkungen kann Gyno-Pevaryl haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Gyno-Pevaryl auftreten:

Häufig: brennendes Gefühl der Haut oder Juckreiz an der Applikationsstelle.

Gelegentlich: Hautausschlag.

Sehr selten: allergische Reaktionen mit Schwellungen der Haut und Schleimhaut, Nesselsucht,

Kontaktdermatitis und Abschälen der Haut.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden.

Ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.

Gyno-Pevaryl Ovula: Nicht über 30 °C lagern.

Gyno-Pevaryl Vaginalcrème und Gyno-Pevaryl Combipack: Nicht über 25 °C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren.

Nach Beendigung der Behandlung soll das Arzneimittel mit dem eventuell verbliebenen Inhalt Ihrer

Abgabestelle (Arzt oder Apotheker bzw. Ärztin oder Apothekerin) zum fachgerechten Entsorgen

gebracht werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Gyno-Pevaryl enthalten?

Wirkstoff: Econazolnitrat.

Gyno-Pevaryl 50

1 Vaginalovulum enthält 50 mg Econazolnitrat und Hilfsstoffe.

Vaginalcrème: 1 Applikatorfüllung (5 g) enthält 50 mg Econazolnitrat. Konservierungsmittel:

Acidum benzoicum (E 210), Antiox.: Butylhydroxyanisolum (E 320) und weitere Hilfsstoffe.

Gyno-Pevaryl 150

1 Vaginalovulum enthält 150 mg Econazolnitrat und Hilfsstoffe.

Gyno-Pevaryl 150 Combipack

3 Vaginalovula Gyno-Pevaryl 150 + 15 g Crème Gyno-Pevaryl 50.

Zulassungsnummer

38824, 38825 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Gyno-Pevaryl? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Gyno-Pevaryl 50

78 g Vaginalcrème mit 16 Einmalapplikatoren.

15 Vaginalovula.

Gyno-Pevaryl 150

3 Vaginalovula.

Combipack

3 Vaginalovula Gyno-Pevaryl 150 + 15 g Crème Gyno-Pevaryl 50.

Zulassungsinhaberin

Janssen-Cilag AG, Zug, ZG.

Diese Packungsbeilage wurde im Oktober 2014 letztmals durch die Arzneimittelbehörde

(Swissmedic) geprüft.

Es gibt keine Sicherheitswarnungen betreffend dieses Produktes.

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