Grippostad C Kapseln

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Grippostad C Kapseln
  • Einheiten im Paket:
  • 24 Stück, Laufzeit: 60 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Grippostad C Kapseln
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Andere Kombinationspräpara
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-24723
  • Berechtigungsdatum:
  • 25-10-2002
  • Letzte Änderung:
  • 01-12-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

GEBRAUCHSINFORMATION: Information für den Anwender

Grippostad

®

C Kapseln

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der

Einnahme

dieses

Arzneimittels

beginnen,

denn

sie

enthält

wichtige

Informationen.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage be-

schrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein.Heben

Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals

lesen.

Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat

benötigen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder

Apotheker.

Dies

gilt

auch

für

Nebenwirkungen,

nicht

dieser

Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Wenn Sie sich nach 3 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden

Sie sich an Ihren Arzt.

Was in dieser Packungsbeilage steht:

Was ist Grippostad

C und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Grippostad

C beachten?

Wie ist Grippostad

C einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Grippostad

C aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Grippostad

®

C und wofür wird es angewendet?

Grippostad

C ist ein Arzneimittel gegen einfache Erkältungskrankheiten. Es enthält als

Wirkstoffe Paracetamol, Ascorbinsäure, Coffein und Chlorphenaminmaleat.

Paracetamol ist schmerzlindernd und fiebersenkend.

Chlorphenaminmaleat

gehört

Gruppe

Antihistaminika,

unterstützt

Abschwellen der Nasenschleimhaut und die Verminderung der Schleimproduktion und

fördert so die ungehinderte Nasenatmung.

Coffein

wirkt

leicht

anregend

verstärkt

schmerzlindernde

Wirkung

Paracetamols. Es ermöglicht somit eine Reduktion der Paracetamol-Dosis, wodurch

der Körper mit geringeren Schmerzmittelmengen belastet wird.

Vitamin C (Ascorbinsäure) unterstützt das Immunsystem und steigert die Abwehrkräfte.

Grippostad

®

C wird angewendet

zur symptomatischen Behandlung von gemeinsam auftretenden Beschwerden wie

Kopf- und Gliederschmerzen, Schnupfen und Reizhusten im Rahmen einer einfachen

Erkältungskrankheit. Bei gleichzeitigem Fieber oder erhöhter Körpertemperatur wirkt

Grippostad

C fiebersenkend.

Durch die fixe Kombination der Wirkstoffe in Grippostad

C kann bei Beschwerden, die

überwiegend

eines

genannten

Symptome

betreffen,

keine

individuelle

Dosisanpassung vorgenommen werden. In solchen Situationen sind Arzneimittel in

anderer Zusammensetzung vorzuziehen.

Seite 1 von 11

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Grippostad

®

C beachten?

Grippostad

®

C darf NICHT eingenommen werden

wenn

allergisch

gegen

Paracetamol,

Ascorbinsäure,

Coffein,

Chlorphenaminmaleat

oder

einen

Abschnitt

Genannten

sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind

wenn Sie an genetisch bedingtem „Glucose-6-Phosphat–Dehydrogenase–Mangel“

(eine erbliche Stoffwechselerkrankung ) leiden

falls Sie unter schweren Nierenfunktionsstörungen leiden

wenn Sie an einer schweren Beeinträchtigung der Leberfunktion leiden

wenn Sie unter einer Erhöhung des Augeninnendrucks (Engwinkelglaukom) leiden

bei Prostataadenom mit Restharnbildung

wenn Sie einen Tumor des Nebennierenmarks haben

bei gleichzeitiger Einnahme eines Antibiotikums mit dem Wirkstoff Chloramphenicol

(siehe Abschnitt 2: „Bei Einnahme von Grippostad

C mit anderen Arzneimitteln“)

bei übermäßigem bzw. regelmäßigem Alkoholgenuss

wenn Sie unter Herzrhythmusstörungen leiden

wenn Sie Magen-Darm-Geschwüre haben

von Kindern unter 12 Jahren

wenn Sie schwanger sind

wenn Sie stillen

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Apotheker, bevor Sie Grippostad C einnehmen:

wenn bei Ihnen eine Nierenfunktionsstörung vorliegt

wenn Sie an einer Beeinträchtigung der Leberfunktion leiden

bei angeborenem vermehrtem Bilirubin-Gehalt des Blutes durch eine seltene

Lebererkrankung (Gilbert-Syndrom oder Meulengracht-Krankheit)

wenn Sie unter Nierensteinen aus Oxalat (Oxalat-Urolithiasis) leiden

wenn Sie unter bestimmten Erkrankungen, bei denen zuviel Eisen im Körper

gespeichert wird („Thalassämie“, „Hämochromatose“, „sideroblastische Anämie“),

leiden

wenn bei Ihnen eine Verengung des Magenausgangs und/oder eine Verengung

des Harnblasenausgangs vorliegen

wenn bei Ihnen eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) vorliegt (Gefahr

der Coffein-Nebenwirkungen)

bei Angststörungen

Wenn sich die Beschwerden verschlimmern oder keine Besserung binnen 3 Tagen

eintritt oder weitere Beschwerden hinzukommen sowie bei hohem Fieber muss der

Arzt aufgesucht werden.

Ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat sollten Sie Paracetamol-haltige Arzneimittel

(wie

z.B.

Grippostad

allgemein

Tage

nicht

erhöhter

Menge

einnehmen.

Bei längerem und hoch dosiertem, außerhalb der empfohlenen Dosierung und der

empfohlenen

Dauer

Anwendung

liegendem

Gebrauch

Arzneimitteln,

Schmerzmittel enthalten (wie z.B. Grippostad

C), können Kopfschmerzen auftreten,

die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen.

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Die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination

mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe kann zur dauerhaften Nierenschädigung mit

dem Risiko eines Nierenversagens führen.

Bei abruptem Absetzen nach längerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgemäßem

Gebrauch von Arzneimitteln, die Schmerzmittel enthalten (wie z.B. Grippostad

können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität, Schwitzen und

Übelkeit auftreten. Diese Beschwerden klingen nach Absetzen des Arzneimittels meist

binnen weniger Tage wieder ab. Anderenfalls kontaktieren Sie bitte umgehend Ihren

Arzt. Bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und die

erneute Einnahme soll nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen

Eine Überschreitung der empfohlenen Dosis kann, wie bei allen Arzneimitteln, die

Paracetamol enthalten (wie z.B. Grippostad

C), zu schweren Leberschäden führen. In

diesem Fall ist eine umgehende ärztliche Behandlung erforderlich.

Um das Risiko einer Überdosierung zu vermeiden, sollte sichergestellt werden,

dass gleichzeitig angewendete Medikamente kein Paracetamol enthalten. Bitte

fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, ob es sich bei den von Ihnen gleichzeitig

eingenommenen Arzneimitteln um Paracetamol-haltige Arzneimittel handelt und ob die

Dosierung angepasst werden muss.

Bei der Einnahme hoher Dosen von Grippostad

C können durch die enthaltene

Ascorbinsäure (Vitamin C) bei Patienten mit sog. „erythrozytärem Glucose-6-phosphat-

Dehydrogenase-Mangel“

(eine

erbliche

Störung

Stoffwechsels

roten

Blutzellen) in Einzelfällen z.T. „schwere Hämolysen“ (Auflösung der roten Blutzellen)

auftreten. Daher sollte die empfohlene Dosierung nicht überschritten werden.

Wenn Sie zu Nierensteinbildung neigen, besteht bei Einnahme großer Mengen von

Grippostad

C durch die enthaltene Ascorbinsäure (Vitamin C) die Gefahr, dass sich

Nierensteine

(Calciumoxalatsteine)

bilden.

Patienten

wiederkehrender

Nierensteinbildung wird empfohlen, eine tägliche Aufnahme von 100 bis 200 mg

Vitamin C nicht zu überschreiten. Grippostad

C enthält 150 mg Vitamin C pro Kapsel.

Einnahme von Grippostad

®

C zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/

anwenden,

kürzlich

andere

Arzneimittel

eingenommen/

angewendet

haben

oder

beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/ anzuwenden.

Wechselwirkungen der in Grippostad

C enthaltenen Wirkstoffe sind möglich mit:

Arzneimitteln, die zu einer Verlangsamung der Magenentleerung führen (z.B.

Propanthelin). Solche Arzneimittel können die Aufnahme von Paracetamol in den

Körper verzögern und zu einem langsameren Wirkungseintritt von Grippostad

führen.

Arzneimitteln, die zu einer Beschleunigung der Magenentleerung führen (z.B.

Metoclopramid). Diese Arzneimittel können die Aufnahme von Paracetamol in den

Körper beschleunigen und zu einem schnelleren Wirkungseintritt von Grippostad

C führen.

AZT (Zidovudin, Mittel zur Behandlung einer HIV-Infektion). Die Neigung zur

Ausbildung einer Neutropenie (Verminderung der weißen Blutkörperchen) wird

verstärkt. Grippostad

C soll daher nur nach ärztlichem Anraten gleichzeitig mit

AZT angewendet werden

Probenecid

(Arzneimittel

gegen

Gicht).

gleichzeitiger

Einnahme

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Probenecid wird Ihr Arzt die Dosis von Grippostad

C gegebenenfalls verringern,

da der Abbau von Grippostad

C im Körper verlangsamt sein kann.

Salicylamide (Schmerzmittel). Bei gleichzeitiger Anwendung von Salicylamiden

kann der Abbau von Grippostad

C verlängert sein.

Arzneimitteln, die bestimmte Stoffwechselenzyme in der Leber aktivieren, die

am Abbau von Arzneimitteln im Körper beteiligt sind. Hierzu zählen beispielsweise

bestimmte Schlafmittel (Barbiturate), Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie

(Phenytoin, Carbamazepin) oder Arzneimittel zur Behandlung der Tuberkulose

(Rifampicin).

gleichzeitige

Anwendung

dieser

Arzneimittel

kann

leberschädigende Wirkung von Grippostad

C verstärken.

Auch der gleichzeitige Alkoholgenuss verstärkt die leberschädigende Wirkung

von Grippostad

Chloramphenicol (ein Antibiotikum): die Kombination mit Grippostad C erhöht die

schädliche Wirkung aufgrund von verlangsamter Ausscheidung.

Arzneimitteln

Hemmung

der

Blutgerinnung

(Antikoagulanzien).

wiederholte Einnahme von Grippostad

C über mehr als eine Woche kann die

Wirkung der blutgerinnungshemmenden Arzneimittel verstärken.

Colestyramin (Arzneimitteln zur Senkung erhöhter Blutfettwerte). Bei gleichzeitiger

Anwendung

Colestyramin

können

Aufnahme

Wirkung

Grippostad

C verringert sein.

Arzneimitteln mit schlaffördender Wirkung, wie z.B. Schlafmittel (Barbiturate),

Arzneimitteln zur Behandlung von Allergien (Antihistaminika), oder Arzneimitteln

Behandlung

geistig-seelischer

Erkrankungen

(Psychopharmaka)

und/oder

Alkohol. Bei gleichzeitiger Anwendung kann die schlaffördende Wirkung dieser

Arzneimittel durch Grippostad

C verstärkt sein.

Arzneimitteln mit herzfrequenzsteigernder Wirkung, wie z.B. Sympathomimetika

(blutdrucksteigernde

Arzneimittel)

Schilddrüsenhormone

(Thyroxin).

herzfrequenzsteigernde

Wirkung

dieser

Arzneimittel

kann

gleichzeitiger

Anwendung mit Grippostad

C verstärkt sein.

Theophyllin

(Arzneimittel

Behandlung

Bronchialasthma).

Ausscheidung von Theophyllin aus dem Körper kann bei gleichzeitiger Anwendung

Grippostad

herabgesetzt

sein

Wirkung

Theophyllin

möglicherweise verstärkt werden.

Ephedrin und verwandte Substanzen (z.B. in einigen Erkältungsmitteln und

Arzneimitteln gegen Heuschnupfen). Die gleichzeitige Anwendung mit Grippostad

C erhöht die Gefahr für mögliche unerwünschte Wechselwirkungen und sollen

daher nicht gleichzeitig angewendet werden.

Arzneimitteln mit breitem Wirkungsbereich, wie z.B. Benzodiazepine (Schlaf-

Beruhigungsmittel).

Kombination

Grippostad

können

unterschiedliche und nicht voraussehbare Wechselwirkungen auftreten. Wenn Sie

bei gleichzeitiger Einnahme solcher Arzneimittel Wechselwirkungen bemerken,

informieren Sie bitte umgehend Ihren Arzt.

bestimmten Antibiotika (Gyrasehemmer des Chinoloncarbonsäure-Typs). Diese

Arzneimittel

können

Ausscheidung

Grippostad

Körper

verzögern.

anderen schmerzstillenden Arzneimitteln: die Wirkung kann verstärkt werden.

Grippostad

kann

Aufnahme

von

Eisen

und

Aluminium

aus

dem

Verdauungstrakt erhöhen. Dies ist besonders zu beachten bei Patienten mit

eingeschränkter

Nierenfunktion,

Einnahme

Eisenpräparaten

aluminiumhaltigen Antacida (Mittel zur Neutralisierung der Magensäure).

- Grippostad

C verringert die Wirkung von Mittel zur Hemmung der Blutgerinnung,

wie z.B. Warfarin.

Seite 4 von 11

Einnahme von Grippostad

®

C zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und

Alkohol

Grippostad

C darf nicht zusammen mit Alkohol eingenommen werden, da Alkohol die

Wirkung

Nebenwirkungen

(speziell

Leberschäden)

Grippostad

beeinflussen kann.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein

oder

beabsichtigen

schwanger

werden,

fragen

Einnahme

dieses

Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Wenn Sie schwanger sind, dürfen Sie Grippostad

C nicht einnehmen.

Stillzeit

Wenn Sie stillen, dürfen Sie Grippostad

C nicht einnehmen, da die Bestandteile von

Grippostad

C in die Muttermilch übergehen können.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

!

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit

beeinträchtigen.

Dieses Arzneimittel kann auch bei Anwendung im empfohlenen Dosisbereich das

Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am

Straßenverkehr und/oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in

verstärktem Maße in Zusammenwirken mit Alkohol.

Grippostad

®

C enthält Lactose (Milchzucker)

Bitte nehmen Sie Grippostad

C daher erst nach Rücksprache mit ihrem Arzt ein, wenn

Ihnen

bekannt

ist,

dass

unter

einer

Unverträglichkeit

gegenüber

bestimmten

Zuckern leiden.

3. Wie ist Grippostad

®

C einzunehmen?

Nehmen

dieses

Arzneimittel

immer

genau

dieser

Packungsbeilage

beschrieben

bzw.

genau

nach

Ihrem

Arzt

oder

Apotheker

getroffenen

Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht

sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt:

Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren

3-mal täglich je 2 Kapseln

Patienten mit eingeschränkter Leber- und/oder Nierenfunktion

Patienten

Leber-

und/oder

Nierenfunktionsstörungen

sowie

angeborenem

vermehrtem Bilirubin-Gehalt des Blutes durch eine seltene Lebererkrankung („Gilbert-

Syndrom“

oder

„Meulengracht-Krankheit“)

muss

Dosis

vermindert

bzw.

Dosisintervall verlängert werden. Bitte sprechen Sie diesbezüglich mit Ihrem Arzt.

schwerer

Einschränkung

Leber-

und/oder

Nierenfunktion

dürfen

Grippostad

nicht

einnehmen

(siehe

unter

Grippostad

darf

NICHT

eingenommen werden).

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Ältere Patienten

Es ist keine spezielle Dosisanpassung erforderlich.

Art der Anwendung

Nehmen Sie die Kapsel mit ausreichend nicht alkoholischer Flüssigkeit (z.B. 1 Glas

Wasser) ein.

Dauer der Anwendung

Grippostad

dürfen

ohne

ärztliche

Konsultation

nicht

länger

Tage

einnehmen.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass

die Wirkung von Grippostad

C zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge Grippostad

®

C eingenommen haben, als Sie

sollten

Verständigen Sie bei Verdacht auf eine Überdosierung mit Grippostad

C sofort einen

Arzt, damit dieser über das weitere Vorgehen entscheiden kann. Dieser wird, je

nachdem wie lange die Einnahme zurückliegt, die notwendigen Maßnahmen ergreifen.

Zeigen Sie dem Arzt Ihre Tablettenpackung.

Folgende Zeichen können auf eine Überdosierung mit Grippostad

C hindeuten,

welche sich aus Zeichen von Vergiftungen mit den Einzelsubstanzen (Paracetamol,

Chlorphenaminmaleat, Coffein und Ascorbinsäure (Vitamin C)) zusammensetzen:

Paracetamol:

Überdosierung

kann

anfangs

Tag)

Übelkeit,

Erbrechen, Appetitverlust, Blässe und Bauchschmerzen kommen. Trotz Besserung

des Allgemeinbefindens am 2. Tag kann es zu einer fortschreitenden Schädigung

der Leber kommen.

Chlorphenaminmaleat:

Überdosierung

können

Rötung

Gesichts,

Bewegungs-

Koordinationsstörungen,

Erregung,

Sinnestäuschungen,

Muskelzittern, Krämpfe, starre und weite Pupillen, Mundtrockenheit, Verstopfung

und sehr hohes Fieber auftreten. Es kann bis zu Koma, Atemlähmung und Herz-

Kreislauf-Kollaps

kommen.

Weiterhin

kann

insbesondere

Kindern

eine

Stimulation oder Dämpfung des Zentralnervensystems auftreten.

Coffein:

Überdosierung

können

Zittern,

Störungen

zentralen

Nervensystems wie Krampfanfälle und Herz-Kreislauf-Störungen auftreten.

Ascorbinsäure

(Vitamin

hohen

Dosen

kann

vorübergehender

Durchfall

auftreten. Bei Patienten mit Neigung zu Nierensteinen besteht die Gefahr, dass

sich Nierensteine bilden.

Die Gefahren bei Überdosierung erhöhen sich insbesondere bei älteren Menschen,

kleinen Kindern, Personen mit Lebererkrankungen, regelmäßigem Alkoholmissbrauch,

regelmäßiger Fehlernährung und bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die zu

einer verstärkten Wirkung bestimmter Leberenzyme führen. In diesen Fällen kann eine

Überdosierung zum Tod führen.

Weitere Informationen für Ihren Arzt und anderes medizinisches Fachpersonal

enthält der entsprechende Abschnitt am Ende der Gebrauchsinformation.

Wenn Sie die Einnahme von Grippostad

®

C vergessen haben

Seite 6 von 11

Nehmen

nicht

doppelte

Menge

ein,

wenn

vorherige

Einnahme

vergessen haben, sondern setzen Sie die Anwendung wie in der Dosierungsanleitung

beschrieben fort.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich

an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber

nicht bei jedem auftreten müssen.

Bewertung

Nebenwirkungen

werden

üblicherweise

folgende

Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig: betrifft mehr als 1 Behandelten von 10

Häufig: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100

Gelegentlich: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000

Selten: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000

Sehr selten: betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000

Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Sehr selten: Veränderungen des Blutbildes wie Verminderung der weißen Blutzellen,

verminderte

Anzahl

Blutplättchen

dadurch

verursachte

punktförmige

kleinfleckige

Hautblutungen

Verringerung

Anzahl

aller

Zellen

Blutes,

verminderte Blutzellbildung im Knochenmark sowie bei hoher Dosierung veränderter

Blutfarbstoff (kann zu Sauerstoffmangel im Gewebe führen).

Erkrankungen des Immunsystems

Sehr selten: Für den Wirkstoff Paracetamol (ein Bestandteil von Grippostad

C) sind

schwere

Überempfindlichkeitsreaktionen

(von

einfacher

Hautrötung

Quaddeln, Haut u. Schleimhautschwellungen, Atemnot, Schweißausbruch, Übelkeit,

Blutdruckabfall bis hin zum Kreislaufversagen und Schock) beschrieben worden.

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Sehr selten: Appetitsteigerung

Psychiatrische Erkrankungen

Sehr selten: Psychotische Reaktionen

Häufigkeit nicht bekannt: Innere Unruhe, Schlaflosigkeit

Erkrankungen des Nervensystems

Sehr selten: Unwillkürliche Bewegungen

Häufigkeit nicht bekannt: Müdigkeit, Benommenheit

Augenerkrankungen

Sehr selten: Glaukomauslösung (Engwinkelglaukom; Augenkrankheit mit erhöhtem

Augeninnendruck), Sehstörungen

Herzerkrankungen

Häufigkeit nicht bekannt: unregelmäßiger Herztätigkeit, wie z.B. Beschleunigung der

Herztätigkeit

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Erkrankungen der Atemwege und des Brustraums

Sehr

selten:

Atemwege

betreffende

Überempfindlichkeitsreaktionen,

vorbelasteten

Personen

kann

durch

Grippostad

eine

Verkrampfung

Atemmuskulatur (Bronchospasmus) ausgelöst werden.

Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts

Häufig: Mundtrockenheit

Sehr selten: Magen-Darm-Beschwerden

Leber- und Gallenerkrankungen

Selten: Anstieg der Leberwerte

Sehr selten: Nach längerer Einnahme höherer Dosen oder bei Überdosierung kann es

zu Leberschäden kommen.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Gelegentlich:

Allergische

Hautreaktionen

(einfacher

Hautausschlag

oder

Nesselausschlag),

unter

Umständen

begleitet

Temperaturanstieg

(Arzneimittelfieber) und Schleimhautschädigung

Sehr

selten:

schwerwiegende

Hautreaktionen

Blasenbildung

(Steven-Johnson-

Syndrom, Toxische Epidermale Nekrolyse = Lyell-Syndrom, Akutes Generalisiertes

Pustulöses Exanthem)

Erkrankungen der Nieren und Harnwege

Selten: kann die Einnahme von hohen Dosen von Grippostad

C zu Durchfall und

verstärktem Harndrang führen

Sehr selten: Beschwerden beim Wasserlassen, nach längerer Einnahme höherer

Dosen kann es zu Nierenschäden kommen

Bei Patienten mit Nierenschäden oder bestehenden Nierensteinen aus Oxalat ist das

Risiko der Oxalatsteinbildung erhöht.

Untersuchungen

Häufigkeit nicht bekannt: Grippostad

kann bestimmte Laboruntersuchungen zur

Bestimmung der Harnsäure sowie des Blutzuckers beeinflussen.

Grippostad

C kann Auswirkungen auf manche Laborwerte haben. Ascorbinsäure

(Vitamin C) (ein Bestandteil von Grippostad

C) kann bei Einnahme hoher Dosen die

Messung verschiedener Laborwerte (beispielsweise Glukose, Harnsäure, Kreatinin,

anorganisches Phosphat, okkultes Blut im Stuhl) stören.

Grippostad

C schwächt die Reaktion von Haut-Allergietests ab. Grippostad

C sollte

deshalb 4 Tage vor Durchführung des Tests abgesetzt werden.

Bitte fragen Sie vor Laboruntersuchungen Ihren Arzt.

Bedeutsame Nebenwirkungen oder Zeichen, auf die Sie achten sollten, und

Maßnahmen, wenn Sie betroffen sind

Im Falle einer allergischen Schockreaktion, rufen Sie bitte umgehend einen Arzt zu

Hilfe.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben

sind.

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Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das folgende nationale Meldesystem

anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

AT-1200 WIEN

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem

Nebenwirkungen

melden,

können

dazu

beitragen,

dass

mehr

Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Grippostad

®

C aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

dürfen

dieses

Arzneimittel

nach

Umkarton

Durchdrückpackung

nach

„Verw.

bis“

angegebenen

Verfalldatum

nicht

mehr

verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen

Monats.

Nicht über +25°C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor

Licht zu schützen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren

Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden.

Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Grippostad

®

C enthält

Wirkstoffe

sind:

Paracetamol,

Ascorbinsäure

(Vitamin

Coffein

Chlorphenaminmaleat.

1 Kapsel enthält 200 mg Paracetamol, 150 mg Ascorbinsäure, 25 mg Coffein und 2,5

mg Chlorphenaminmaleat.

Die sonstigen Bestandteile sind

Gelatine,

Glyceroltristearat,

Lactose-Monohydrat,

Chinolingelb

(E104),

Erythrosin

(E127), Titandioxid (E171).

Wie Grippostad

®

C aussieht und Inhalt der Packung

Weiß-gelbe Hartkapsel, mit weißem bis gelblichem Pulver gefüllt.

Grippostad

C ist in Blisterpackungen mit 24 Kapseln erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

STADA Arzneimittel GmbH, 1190 Wien

Z. Nr.: 1-24723

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im März 2014.

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Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Ein Intoxikationsrisiko besteht insbesondere bei älteren Menschen, kleinen Kindern,

Personen mit Lebererkrankungen, chronischem Alkoholmissbrauch, chronischer

Fehlernährung und bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die zu einer

Enzyminduktion führen. In diesen Fällen kann eine Überdosierung zum Tod führen.

Symptome

einer

Überdosierung

Grippostad

setzen

sich

Symptomen der Intoxikationen mit den Einzelsubstanzen zusammen.

Paracetamol

In der Regel treten innerhalb von 24 Stunden Übelkeit, Erbrechen, Anorexie, Blässe

und Unterleibsschmerzen auf. Danach kann es zu einer Besserung des subjektiven

Befindens kommen, es bleiben jedoch leichte Leibschmerzen als Hinweis auf eine

Leberschädigung.

Eine

Überdosierung

oder

mehr

Paracetamol

Einzeldosis

Erwachsenen oder mit 140 mg/kg Körpergewicht als Einzeldosis bei Kindern führt zu

schweren Leberschäden bis hin zu Koma (auch mit tödlichem Ausgang), akutem

Nierenversagen

akuter

Tubulusnekrose,

Myokardanomalien

Pankreatitis

(Details siehe Fachinformation).

Chlorphenaminmaleat

Bei Überdosierung kann es zu einem anticholinergen Syndrom mit Rötung des

Gesichts, Ataxie, Erregung, Halluzinationen, Muskeltremor, Konvulsionen, starren und

erweiterten Pupillen, trockenem Mund, Obstipation und abnorm hohem Fieber

kommen. Finale Symptome sind Koma, Atemlähmung und Herz-Kreislauf-Kollaps.

Weiterhin können insbesondere bei Kindern ZNS-Stimulation oder ZNS-Depression

auftreten.

Coffein

Aufnahme

Coffein

oder

mehr

kurzer

Zeit

können

folgende

Vergiftungssymptome auftreten: Tremor, zentralnervöse Symptome wie Krampfanfälle

und Herz-Kreislauf-Reaktionen (Tachykardie, Myokardschäden).

Ascorbinsäure

Gefahr von Hämolysen und Nierensteinen (siehe Abschnitt 4.4 der Fachinformation).

Nach Einzeldosen ab 3 g treten gelegentlich, ab 10 g fast immer vorübergehende

osmotische Diarrhöen auf, die von entsprechenden abdominellen Symptomen begleitet

werden.

Therapie einer Intoxikation

Notfallbehandlung:

Bereits bei Verdacht auf Intoxikation mit Paracetamol ist in den ersten 10 Stunden die

intravenöse Gabe von SH-Gruppen-Donatoren wie z. B. N-Acetyl-Cystein sinnvoll. N-

Acetylcystein kann aber auch nach 10 und bis zu 48 Stunden noch einen gewissen

Schutz bieten. In diesem Fall erfolgt eine längerfristige Einnahme. Durch Dialyse kann

die Plasmakonzentration von Paracetamol abgesenkt werden. Bestimmungen der

Plasmakonzentration von Paracetamol sind empfehlenswert.

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Zentrale Symptome und Krampfanfälle können mit Benzodiazepinen behandelt

werden; eine supraventrikuläre Tachykardie kann mit ß-Rezeptor-Blockern, wie z. B.

Propranolol, intravenös beherrscht werden.

Die weiteren Therapiemöglichkeiten zur Behandlung einer Intoxikation richten sich

nach Ausmaß, Stadium und klinischen Symptomen entsprechend den üblichen

Maßnahmen in der Intensivmedizin.

Die weitere Behandlung einer Überdosierung erfolgt symptomatisch.

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