Glucose

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Glucose 5% "Baxter" - Infusionslösung
  • Einheiten im Paket:
  • 20 x 100 ml (Spikekonnektor), Laufzeit: 36 Monate,30 x 100 ml (Spikekonnektor), Laufzeit: 36 Monate,50 x 100 ml (Spikekonnektor)
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Glucose 5% "Baxter" - Infusionslösung
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Solvents and diluting age
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 13878
  • Berechtigungsdatum:
  • 13-08-1968
  • Letzte Änderung:
  • 08-11-2016

Packungsbeilage

Gebrauchsinformation: Information für Patienten

Glucose 5% “Baxter“ - Infusionslösung

Wirkstoff: Glucose-Monohydrat

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung 

dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische 

Fachpersonal.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das 

medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser 

Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Glucose 5% „Baxter“ und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Anwendung von Glucose 5% „Baxter“ beachten?

Wie ist Glucose 5% „Baxter“ anzuwenden?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Glucose 5% „Baxter“ aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Glucose 5% „Baxter“ und wofür wird es angewendet? 

Glucose 5% „Baxter“ ist eine Infusionslösung, die Zucker (Glucose) in Wasser enthält.

Glucose ist einer der wichtigsten Energielieferanten des Körpers. 1 Liter Infusionslösung 

liefert 200 Kilokalorien.

Glucose 5% „Baxter“ dient:

als Flüssigkeits- und Zucker (Kohlenhydrat) Quelle

zum Verdünnen oder Verabreichen anderer Arzneimittel, die über eine Infusion gegeben 

werden können.

2. Was sollten Sie vor der Anwendung von Glucose 5% „Baxter“ beachten?

Glucose 5% „Baxter“ darf nicht angewendet werden, wenn sie an einem der folgenden 

Zustände leiden

nicht ausreichend behandelte Zuckerkrankheit d.h., wenn die Blutzuckerwerte abnorm 

hohe Werte erreichen (dekompensierter Diabetes mellitus)

Glucose-Unverträglichkeiten, z.B.

o wenn der Stoffwechsel nicht richtig funktioniert, wie z.B. bei schweren 

Erkrankungen (metabolische Stress-Situationen)

o hyperosmolares Koma (Bewusstlosigkeit). Diese Art von Koma kann bei einer 

nicht ausreichend behandelten Zuckerkrankheit auftreten

o erhöhter Gehalt an Zucker im Blut (Hyperglykämie)

o erhöhter Gehalt an Lactat im Blut (Hyperlactatämie)

o erhöhte Sensitivität (Hypersensitivität) auf Glucose. Dies tritt möglicherweise 

bei Patienten auf, die allergisch gegen Mais sind.

Werden der Infusionslösung andere Arzneimittel zugesetzt, lesen Sie bitte auch die 

Packungsbeilagen dieser Arzneimittel um zu überprüfen, ob diese bei Ihnen gefahrlos 

angewendet werden können.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Glucose 5% 

„Baxter“ bei Ihnen angewendet wird.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie an einer der folgenden Erkrankungen leiden oder 

gelitten haben:

zu viel Wasser im Körper (Wasservergiftung)  

wenn Sie Diabetiker sind oder einen hohen Blutzuckerspiegel im Blut haben 

(Hyperglykämie)

wenn Ihre Nieren nicht richtig funktionieren

Sepsis, Trauma oder Schock 

wenn Sie einen niedrigen Gehalt an Elektrolyten (Natrium, Kalium, Phosphor, 

Magnesium) im Blut haben

Kopfverletzung innerhalb der letzten 24 Stunden 

wenn Sie vor kurzem einen Schlaganfall hatten (akuter ischämischer Insult). Hohe 

Blutzuckerwerte können die Auswirkungen eines Schlaganfalls verschlimmern und die 

Genesung beeinträchtigen.

wenn Sie an Stoffwechselstörungen leiden aufgrund von unzureichender 

Nahrungsaufnahme oder einer Diät, weshalb nicht die richtige Menge an Nährstoffen 

zugeführt wird (Mangelernährung).

wenn Sie niedrige Mengen an Thiamin (Vitamin B1) in Ihrem Körper haben. Das kann 

passieren, wenn Sie chronisch alkoholkrank sind.

Wenn Sie eine Allergie auf Mais haben (Glucose 5 % „Baxter“ enthält Zucker, der aus 

Mais gewonnen wird)

Bei Verabreichen der Infusionslösung wird der Arzt Ihr Blut und Ihren Harn untersuchen, um

o die Menge an Elektrolyten wie z.B. Kalium in Ihrem Blut (Plasmaelektrolyte)

o Ihren Blutzuckerspiegel (Glucose)

o die Menge an Flüssigkeit im Körper (Ihre Flüssigkeitsbilanz)

o den Säuregehalt im Blut und Urin (Veränderungen im Säuren/Basen 

Gleichgewicht)

zu überwachen.

Da Glucose 5% „Baxter“ Zucker (Glucose) enthält, kann ein hoher Blutzuckerspiegel 

(Hyperglykämie) auftreten. In diesem Fall kann Ihr Arzt

o die Infusionsgeschwindigkeit anpassen

o Insulin verabreichen, um den Blutzuckerspiegel zu senken

o zusätzlich Kalium verabreichen, falls erforderlich.

Glucose 5% „Baxter“ darf nicht zusammen mit Blut über dasselbe Infusionsbesteck 

verabreicht werden. Das kann zu einer Schädigung oder Verklumpung der roten 

Blutkörperchen führen.

Wenn Sie parenteral ernährt werden, d. h. Nährstoffe über eine Infusion in die Vene erhalten, 

wird Ihr Arzt dies berücksichtigen. Falls Sie langfristig mit Glucose 5% „Baxter“ behandelt 

werden, erhalten Sie möglicherweise zusätzliche Nährstoffe.

Kinder

Glucose 5% „Baxter“ sollte bei Kindern besonders vorsichtig angewendet werden. 

Glucose 5% „Baxter“ muss bei Kindern von einem Arzt oder dem medizinischen 

Fachpersonal verabreicht werden. Die zu verabreichende Menge muss von einem in der 

Behandlung von Kindern erfahrenen Arzt festgelegt werden und hängt ab von Alter, Gewicht 

und Gesundheitszustand des Kindes. Außerdem richtet sich die Dosierung danach, ob 

Glucose 5% „Baxter“ als Trägerlösung oder zur Verdünnung anderer Arzneimittel verwendet 

wird und ob gleichzeitig andere Arzneimittel verabreicht werden. 

Wenn diese Infusionslösung an Kinder verabreicht wird, wird ein Arzt des Kindes Blut- und 

Urinproben nehmen, um die Menge an Elektrolyten z.B. Kalium im Blut zu überwachen 

(Plasmaelektrolyte).

Bei Neugeborenen – insbesonders Frühgeborenen mit einem niedrigen Geburtsgewicht - 

besteht ein erhöhtes Risiko, einen zu niedrigen oder zu hohen Blutzuckerspiegel (Hypo- oder 

Hyperglykämie) zu entwickeln. Damit mögliche unerwünschte Langzeitnebenwirkungen 

vermieden werden können, ist hier durch engmaschige Überwachung eine ausreichende 

Blutzuckerkontrolle während der Behandlung mit einer glucosehaltigen Infusionslösung 

nötig. Niedrige Blutzuckerspiegel können bei Neugeborenen zu langanhaltenden Krämpfen, 

Koma und Hirnschädigung führen. Hohe Blutzuckerspiegel wurden mit Hirnblutung, 

bakterieller Infektion und Pilzinfektion, Schädigung am Auge (Retinopathie bei 

Frühgeborenen), Infektionen im Darmtrakt (nekrotisierende Enterokolitis), Lungenproblemen 

(bronchopulmonale Dysplasie), verlängertem Krankenhausaufenthalt und Tod in Verbindung 

gebracht.

Wird die Lösung Neugeborenen verabreicht, kann der Beutel an eine Infusionspumpe 

angeschlossen werden. Dies erlaubt eine genaue Zufuhr der benötigten Menge an Lösung 

über ein definiertes Zeitintervall. Ihr Arzt oder das medizinische Fachpersonal wird die 

Pumpe überwachen, um eine sichere Anwendung zu gewährleisten.

Bei Kindern (einschließlich Neugeborenen und älteren Kindern) besteht während der 

Behandlung mit Glucose 5%  „Baxter“ ein erhöhtes Risiko, dass der Natriumspiegel im Blut 

absinkt (hypoosmotische Hyponatriämie) und dass es aufgrund des niedrigen Natriumgehaltes 

im Blutplasma zu einer Störung der Gehirnfunktion kommt (hyponaträmische 

Encephalopathie). 

Anwendung von Glucose 5% „Baxter“ zusammen mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere 

Arzneimittel einnehmen / anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen / 

angewendet haben, oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen /anzuwenden.

Werden Glucose 5% „Baxter“ und andere Arzneimittel zur gleichen Zeit angewendet, können 

sich diese gegenseitig beeinträchtigen.

Wenden Sie Glucose 5% „Baxter“ nicht mit bestimmten Hormonen (Katecholaminen) 

einschließlich Adrenalin oder Steroiden an, da diese Ihren Blutzuckerspiegel erhöhen können.

Anwendung von Glucose 5% „Baxter“  zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Fragen Sie Ihren Arzt, was Sie essen oder trinken dürfen.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten schwanger zu sein oder 

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels 

Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal um Rat.

Schwangerschaft

Glucoselösung kann während der Schwangerschaft angewendet werden. Vorsicht ist jedoch 

geboten, wenn die Glucoselösung während Geburt und Entbindung angewendet werden soll. 

Fortpflanzungsfähigkeit

Es liegen keine hinreichenden Daten über die Auswirkungen von Glucose auf die 

Fortpflanzungsfähigkeit vor. Es werden aber keine Auswirkungen auf die 

Fortpflanzungsfähigkeit erwartet.

Stillzeit

Es liegen keine aussagekräftigen Daten zur Anwendung von Glucoselösung während der 

Stillzeit vor. Es ist jedoch nicht zu erwarten, dass es Auswirkungen auf das Stillen gibt. 

Glucoselösung kann in der Stillzeit angewendet werden.

Werden in der Schwangerschaft und Stillzeit andere Arzneimittel Ihrer Infusionslösung 

zugesetzt:

o fragen Sie Ihren Arzt

o lesen Sie die Packungsbeilage des zugesetzten Arzneimittels.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Fragen Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal bevor Sie ein Auto lenken oder 

Maschinen bedienen.

3. Wie ist Glucose 5% „Baxter“ anzuwenden?

Glucose 5% „Baxter“ wird Ihnen von einem Arzt oder medizinischem Fachpersonal 

verabreicht. Ihr Arzt entscheidet, wie viel Sie benötigen und wann es verabreicht wird. Dies 

hängt von Ihrem Alter, Gewicht, Zustand sowie dem Grund für die Anwendung und davon, 

ob die Infusion als Trägerlösung oder zum Verdünnen anderer Arzneimittel verwendet wird, 

ab. Die Dosierung kann auch von einer eventuellen Begleittherapie abhängen.

Glucose 5% „Baxter“ darf nicht verabreicht werden, wenn die Lösung Partikel enthält 

oder die Packung in irgendeiner Weise beschädigt ist.

Glucose 5% „Baxter“ wird normalerweise über einen Kunststoffschlauch und eine damit 

verbundene Nadel in eine Vene verabreicht. Meist wird für die Infusion eine Armvene 

verwendet. Möglicherweise entschließt sich Ihr Arzt aber auch, Ihnen das Arzneimittel auf 

andere Weise zu verabreichen.

Um eine übermäßige Harnproduktion zu verhindern (osmotische Diurese) soll Glucose 5% 

„Baxter“ langsam infundiert werden.

Restmengen müssen verworfen werden. Glucose 5% „Baxter“ darf  NICHT aus einem bereits 

angebrochenen Beutel infundiert werden. 

Wenn bei Ihnen eine größere Menge von Glucose 5% „Baxter“ angewendet wurde, als 

nötig

Falls Ihnen Glucose 5% „Baxter“ in zu großer Menge (Überinfusion) oder zu schnell 

verabreicht wurde, treten möglicherweise folgende Beschwerden auf: 

Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe (Ödeme) oder Wasservergiftung mit einem zu 

niedrigen Natriumgehalt im Blut (Hyponatriämie)

erhöhte Harnproduktion (osmotische Diurese)

erhöhte Konzentration des Blutes (Hyperosmolarität)

Verlust von Körperwasser (Austrocknung, Dehydratation)

erhöhter Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie)

Zucker im Harn (Glucosurie)

Informieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn Sie irgendeines dieser Symptome bei sich 

feststellen. Die Infusion wird abgebrochen und eine den jeweiligen Beschwerden 

entsprechende Behandlung begonnen. 

Wenn Glucose 5% „Baxter“ vor der Überinfusion ein Arzneimittel zugesetzt wurde, kann 

auch das zugesetzte Arzneimittel Beschwerden verursachen. Lesen Sie die Packungsbeilage 

des zugesetzten Arzneimittels für eine Auflistung der möglichen Beschwerden.

Wenn Sie die Anwendung von Glucose 5% „Baxter“ abbrechen

Ihr Arzt entscheidet, wann die Infusion abgebrochen wird.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an 

Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht 

bei jedem auftreten müssen.

Folgende Nebenwirkungen können auftreten: 

(die Häufigkeit dieser Nebenwirkungen ist nicht bekannt)

Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich einer schweren allergischen Reaktion, die 

Anaphylaxie genannt wird (mögliches Auftreten bei Patienten mit einer Allergie gegen 

Mais)

Veränderungen der Elektrolytkonzentration im Blut (Störungen des Elektrolythaushaltes)

erhöhte Blutzuckerwerte (Hyperglykämie)

Verlust von Körperwasser (Dehydratation)

Überschuss an Flüssigkeit in den Blutgefäßen (Hypervolämie)

übermäßige Harnproduktion (Polyurie)

Reaktionen aufgrund der Verabreichungstechnik:

o Reaktionen an der Einstichstelle:

 Reizung der Vene, in welche die Infusion verabreicht wird. Dadurch 

kann es zu Rötung, Schmerzen, Brennen und einer Schwellung entlang 

der betroffenen Vene kommen 

 Lokale Schmerzen oder Reaktionen (Rötung oder Schwellung an der 

Infusionsstelle)

Fieber, fiebrige Reaktion (Pyrexie)

Infektion an der Einstichstelle

 Austritt der Infusionslösung in das die Vene umgebende Gewebe 

(Paravasat-Bildung). Dies kann zu Gewebeschädigung und 

Narbenbildung führen. 

 Bildung eines Blutgerinnsels (Venenthrombose) an der Einstichstelle 

mit Schmerzen, Schwellung oder Rötung im Bereich des Gerinnsels.

Nebenwirkungen können auch in Zusammenhang mit Arzneimitteln stehen, die der 

Infusionslösung zugesetzt wurden. Diese Nebenwirkungen sind abhängig von dem jeweiligen 

Arzneimittelzusatz. Lesen Sie die Packungsbeilage des zugesetzten Arzneimittels für eine 

Auflistung der möglichen Symptome.

Bei Auftreten von Nebenwirkungen ist die Verabreichung abzubrechen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies 

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. 

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen: 

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website:  http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen 

über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Glucose 5% „Baxter“ aufzubewahren?

Nicht über 25°C lagern.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und der Originalverpackung nach 

„Verwendbar/Verw. bis:“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das 

Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nur zur einmaligen Entnahme. Restmengen sind zu verwerfen.

Sie dürfen Glucose 5% „Baxter“ nicht verwenden, wenn die Lösung sichtbare Partikel enthält 

oder die Packung in irgendeiner Weise beschädigt ist.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Glucose 5% „Baxter“ enthält:

Der Wirkstoff ist Glucose – Monohydrat. 1 ml Infusionlösung enthält 55 mg Glucose-

Monohydrat, dies entspricht ca. 850 kJ/l (oder 200 kcal/l).

Osmolarität: ca. 277 mosmol/l, pH: 3,5 – 6,5 

Der sonstige Bestandteil ist Wasser für Injektionszwecke.

Wie Glucose 5% „Baxter“ aussieht und Inhalt der Packung:

Glucose 5% „Baxter“ ist eine klare Lösung (Infusionslösung), frei von sichtbaren Partikeln, 

die in Clear-Flex – Kunststoffbeuteln oder Glasflaschen verpackt ist.

Packungsgrößen:

Infusionsbeutel mit Twin valve (Spikekonnektor) oder Emoluer valve (Luerkonnektor) zu 20, 

30, 50 x 100 ml, 10, 20, 36 x 250 ml, 10, 20 x 500 ml, 8, 10, 12 x 1000 ml.

Glasflaschen zu 10, 30 x 250 ml, 10, 20 x 500 ml, 6 x 1000 ml.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:

Zulassungsinhaber: Baxter Healthcare GmbH, A-1020 Wien

Hersteller: Bieffe Medital S.p.A., Grosotto, Italien

Bieffe Medital S.A., Sabinanigo (HUESCA), Spanien

Zulassungsnummer: Z.Nr. 13.878

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Oktober 2016

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Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt

Dosierung und Art der Anwendung:

Dosierung

Erwachsene, ältere Patienten und Kinder

Die Konzentration und Dosierung der Glucoselösung für die intravenöse Anwendung wird 

durch verschiedene Parameter, unter anderem Alter, Gewicht und klinischer Zustand des 

Patienten bestimmt.

Die Glucose-Konzentrationen im Serum, der Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt sollten 

dabei sorgfältig überwacht werden.

Empfohlene Dosierung zur Behandlung von Kohlenhydrat- und Flüssigkeitsverlust:

Erwachsene

500 ml bis 3 l/24 h

Säuglinge, Kleinkinder und Kinder

0 – 10 kg KG (Körpergewicht): 100 ml/kg/24 h

10 – 20 kg KG: 1000 ml + 50 ml/kg/24 h für jedes kg KG  über 10 kg

20 kg KG: 1500 ml + 20 ml/kg/24 h für jedes kg KG  über 20 kg

Die Infusionsrate hängt vom klinischen Zustand des Patienten ab und darf die maximale 

Glucose-Verbrennungsrate des Patienten nicht überschreiten um eine Hyperglykämie zu 

vermeiden. Deshalb liegt die maximale Dosierung bei 5 mg/kg/min für Erwachsene bzw. 

bei 10 – 18 mg/kg/min für Säuglinge, Kleinkinder und Kinder abhängig vom Alter und der 

totalen Körpermasse (total body mass).

Wird Glucose 5% „Baxter“ als Trägerlösung oder Verdünnungsmittel eingesetzt, liegt die 

empfohlene Dosierung bei 50 – 250 ml per Dosis des zu verabreichenden Arzneimittels.

Wird Glucose 5% „Baxter“ als Verdünnungsmittel für zur Injektion bestimmte 

Zubereitungen anderer Arzneimittel angewendet, so wird die Dosierung und die 

Infusionsrate durch die Eigenschaften und das Dosierungsschema des verordneten 

Arzneimittels bestimmt.

Die Infusionsgeschwindigkeit und das Volumen von intravenösen Lösungen, die Glucose 

enthalten, sollten bei Kindern vorsichtig ausgewählt werden.

Kinder und Jugendliche:

Infusionsgeschwindigkeit  und  Infusionsvolumen  richten  sich  nach  dem  Alter,  dem 

Gewicht,  dem  klinischen  und  metabolischen  Zustand  des  Patienten  sowie  nach  der 

Begleitmedikation und sollten von einem in der Infusionstherapie bei Kindern erfahrenen 

Arzt bestimmt werden.

Art der Anwendung:

Die Lösung wird als intravenöse Infusion verabreicht (peripher- oder zentralvenös).

Dient  die  Lösung  dem  Verdünnen  und  Verabreichen  therapeutischer  Zusätze  als 

intravenöse  Infusion,  bestimmt  die  Fach-/Gebrauchsinformation  des  zugesetzten 

Wirkstoffes das jeweilige Verabreichungsvolumen.

Glucose 5% „Baxter“ ist eine isoosmotische Löung. 

Angaben zur Osmolarität siehe Inhalt der Packung und weitere Informationen

Hinweise für die Handhabung und Vorbereitung:

Parenterale  Infusionslösungen  müssen  vor  der  Verabreichung  visuell  auf  Partikel  und 

Verfärbungen  überprüft  werden,  wann  immer  die  Lösung  und  das  Behältnis  es 

ermöglichen.

Nur verwenden, wenn die Lösung klar ist und keine sichtbaren Partikel aufweist, und wenn 

das Behältnis unversehrt ist. Nach Anschließen des Infusionssets sofort verabreichen.

Die  Lösung  unter  aseptischen  Bedingungen  mit  einem  sterilen  Infusionssystem 

verabreichen. Das Infusionssystem mit der Lösung spülen, damit keine Luft eindringt.

Die Ergänzung mit Elektrolyten kann bei entsprechendem  klinischen Bedarf des Patienten 

angezeigt  sein.

Bei  Verwendung  von  Zusätzen  muss  die  endgültige  Osmolarität  der  Lösung  überprüft 

werden. Die Anwendung von hyperosmolaren Lösungen kann Venenreizung und Phlebitis 

verursachen.  Zusätze  sind  unter  aseptischen  Bedingungen  sorgfältig  zuzumischen. 

Lösungen mit Zusätzen sofort anwenden und nicht lagern.

Beim Zumischen anderer Arzneimittel oder durch eine falsche Verabreichungstechnik 

können Pyrogene in den Kreislauf gelangen und Fieber hervorrufen. Wenn 

Nebenwirkungen auftreten, die Infusion sofort abbrechen.

Um möglicherweise tödliche Überinfusion mit intravenöser Flüssigkeit bei Neugeborenen zu 

vermeiden, muss die Lösung mit besonderer Vorsicht verabreicht werden.

Wird eine Spritzenpumpe verwendet, um den Neugeborenen intravenöse Lösungen oder 

Arzneimittel zu verabreichen, sollte der Flüssigkeitsbeutel nicht an der Spritze angeschlossen 

bleiben. Wird eine Infusionspumpe verwendet, müssen alle Klemmen des intravenösen 

Infusionssets geschlossen sein, bevor das Infusionsset von der Pumpe genommen wird oder 

die Pumpe ausgeschaltet wird.

Das ist unbedingt erforderlich, unabhängig davon ob das Infusionsset eine Free-Flow Sperre 

hat. Das intravenöse Infusionssystem und die Apparatur für die Verabreichung müssen häufig 

kontrolliert werden.

Nach einmaligem Gebrauch verwerfen.

Restmengen verwerfen.

Angebrochene Beutel nicht erneut anschließen.

Lösungen nicht aufbewahren, wenn diese Zusätze enthalten.

Bei  der  Verwendung  von  Arzneimittelzusätzen  muss  eine  aseptische  Arbeitsweise 

eingehalten werden.

Nach der Zugabe von Zusätzen die Lösung sorgfältig mischen.

[Handhabung der Kunststoffbeutel:

Angebrochene Beutel nicht erneut anschließen.

Den  Beutel  erst  unmittelbar  vor  Gebrauch  aus  der  Umverpackung  entnehmen.  Der 

innere Beutel gewährleistet die Sterilität des Produkts.

1. Öffnen

a. Den Beutel erst unmittelbar vor Gebrauch aus der Umverpackung nehmen.

b. Den Innenbeutel fest zusammendrücken und so auf kleinste Undichtigkeiten 

überprüfen. Sind undichte Stellen vorhanden, die Lösung verwerfen, da die 

Sterilität nicht mehr gewährleistet ist.

c. Prüfen, ob die Lösung klar ist und keine Partikel aufweist. Wenn sie trüb ist 

oder Partikel enthält, die Lösung verwerfen.

2. Vorbereiten der Verabreichung

Für die Vorbereitung und Verabreichung der Lösung sterile Materialien verwenden.

a. Den Beutel an der Ausstanzung aufhängen.

b. Die Kunststoff-Schutzkappe vom Verabreichungsanschluss an der Unterseite des 

Beutels wie folgt entfernen:

o den kleineren Flügel am Anschluss mit einer Hand fassen,

o mit der anderen Hand den größeren Flügel an der Schutzkappe fassen und 

drehen,

o die Schutzkappe löst sich.

c. Die Infusion unter aseptischer Arbeitsweise vorbereiten.  

d. Das Infusionsbesteck anschließen. Bitte die vollständige Gebrauchsanweisung des 

Infusionsbestecks zum Anschließen und Spülen des Infusionsbestecks sowie zum 

Verabreichen der Lösung beachten.

3. Verfahren zur Injektion von Arzneimittelzusätzen

Vorsicht! Zusätze können inkompatibel sein (siehe unten, Abschnitt 5 „Inkompatibilitäten 

mit Arzneimittelzusätzen“)

Zusätze können der Lösung vor oder während der Infusion durch den Zuspritzanschluss 

hinzugefügt werden.

Hinzufügen von Arzneimitteln vor der Verabreichung

a. Den Zuspritzanschluss desinfizieren.

b. Mit einer Spritze mit 19 Gauge- (1,10 mm- oder 22 Gauge- (0,70 mm))-Nadel den 

wiederverschließbaren Zuspritzanschluss punktieren und den Arzneimittelzusatz 

injizieren.

c. Die Lösung und das Arzneimittel gründlich mischen. Für Arzneimittel hoher Dichte 

wie beispielsweise Kaliumchlorid die Zuspritzanschlüsse senkrecht halten, leicht 

daran klopfen und die Lösung erneut mischen.

Achtung: Beutel mit Arzneimittelzusätzen nicht aufbewahren.

Hinzufügen von Arzneimitteln während der Verabreichung

a. Die Klemme am Infusionsbesteck schließen.

b. Den Zuspritzanschluss desinfizieren.

c. Mit einer Spritze mit 19 Gauge- (1,10 mm) oder 22 Gauge- (0,70 mm)-Nadel 

den wiederverschließbaren Zuspritzanschluss punktieren und den 

Arzneimittelzusatz injizieren.

d. Den Beutel vom Infusionsständer nehmen und/oder in eine senkrechte Position 

bringen.

e. Beide Anschlüsse durch leichtes Klopfen entlüften, während der Beutel in einer 

senkrechten Position ist.

f. Die Lösung und das Arzneimittel gründlich mischen.

g. Den Beutel wieder in die Ausgangsstellung bringen, die Klemme öffnen und die 

Verabreichung fortsetzen.

Nicht mehrere Kunststoffbeutel in Serie miteinander verbinden. Es besteht die Gefahr einer 

Luftembolie, da Lufteinschlüsse im Primärbeutel aspiriert werden können, bevor der Inhalt 

des Sekundärbeutels vollständig verabreicht ist.

Wird ein flexibles Kunststoffbehältnis mit einer intravenösen Lösung zusammengedrückt, um 

die Flussrate zu erhöhen, besteht das Risiko einer Luftembolie, wenn das Behältnis vor der 

Anwendung nicht vollständig entlüftet wurde.

Wird ein belüftetes Infusionsset in geöffneter Position angeschlossen, kann dies zu einer 

Luftembolie führen. Daher sollten keine belüfteten Infusionssets in geöffneter Position an 

flexible Kunststoffbeutel angeschlossen werden.

4. Haltbarkeit nach dem Öffnen: (mit zugesetzten Arzneimitteln)

Vor Anwendung muss die chemische und physikalische Stabilität jedes Zusatzes beim pH-

Wert von Glucose 5% „Baxter“ ermittelt werden.

Aus mikrobiologischer Sicht muss die Mischung sofort verwendet werden. Wird sie nicht 

sofort verwendet, liegen Lagerbedingungen und -zeit im Verantwortungsbereich des 

Anwenders, es sei denn, sie wurde unter kontrollierten und validierten aseptischen 

Bedingungen hergestellt.

5. Inkompatibilitäten mit Arzneimittelzusätzen:

Wie bei allen parenteralen Lösungen muss vor dem Hinzufügen von Zusätzen deren 

Kompatibilität mit der Lösung ermittelt werden.

Es liegt in der Verantwortung des Anwenders die Kompatibilität des zugesetzten 

Arzneimittels mit Glucose 5% „Baxter“ zu überprüfen. Es können eventuell 

Farbveränderungen und/oder Ausfällungen, unlösliche Komplexe oder Kristallisierung 

auftreten. Die Packungsbeilage des zugesetzten Arzneimittels muss beachtet werden.

Vor dem Hinzufügen von Arzneimitteln sicherstellen, dass diese wasserlöslich und beim 

pH der Glucose 5% „Baxter“ stabil sind.

Nach dem Zusetzen eines kompatiblen Arzneimittels soll Glucose 5% „Baxter“ unverzüglich 

verabreicht werden.

Zusätze, für die eine Inkompatibilität nachgewiesen wurde, dürfen nicht verwendet werden.

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11-9-2018

Risk assessment of substances used in food supplements: the example of the botanical Gymnema sylvestre

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Published on: Tue, 28 Aug 2018 00:00:00 +0200 Botanicals and preparations derived from these are among the substances frequently added to foods and food supplements, yet the safety of many botanicals has not been systematically assessed. In the context of the EU‐FORA fellowship programme, the fellow performed an assessment on the safety of the botanical Gymnema sylvestre, in accordance with EFSA's guidance on the assessment of safety of botanicals. Although preparations of G. sylvestre are marketed as f...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

29-8-2018

SGLT2(sodium-glucose cotransporter-2) Inhibitors for Diabetes: Drug Safety Communication - Regarding Rare Occurrences of a Serious Infection of the Genital Area

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Requiring a new warning about this risk to be added to the prescribing information of all SGLT2 inhibitors and to the patient Medication Guide.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

29-8-2018

Protocol for the scientific opinion on the Tolerable Upper Intake Level of dietary sugars

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Published on: Fri, 10 Aug 2018 00:00:00 +0200 In June 2016, EFSA received a mandate from the national food competent authorities of five European countries (Denmark, Finland, Iceland, Norway and Sweden) to provide a dietary reference value (DRV) for sugars, with particular attention to added sugars. A draft protocol was developed with the aim of defining as much as possible beforehand the strategy that will be applied for collecting data, appraising the relevant evidence, and analysing and integrating t...

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18-7-2018

Sodium glucose co-transporter 2 inhibitors

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Safety advisory - diabetic ketoacidosis and surgical procedures

Therapeutic Goods Administration - Australia

21-6-2018

FDA approves first continuous glucose monitoring system with a fully implantable glucose sensor and compatible mobile app for adults with diabetes

FDA approves first continuous glucose monitoring system with a fully implantable glucose sensor and compatible mobile app for adults with diabetes

glucose monitoring system, implantable glucose sensor, adults, diabetes

FDA - U.S. Food and Drug Administration

27-8-2018

PHYSIONEAL 40 Glucose Clear-Flex

Rote - Liste

27-8-2018

PHYSIONEAL 35 Glucose Clear-Flex

Rote - Liste

22-6-2018

First continuous glucose monitoring system that includes a fully implantable glucose sensor that can be worn up to 90 days approved today.  #cgm #diabetes #fda #medicaldevice  https://go.usa.gov/xUqg5 pic.twitter.com/6zs99z2Dlz

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FDA - U.S. Food and Drug Administration

11-6-2018

.@CMSGov is issuing guidance today to make sure patients who use Continuous Glucose Monitors (CGMs) to help control their #diabetes can use apps on their smartphones in conjunction with CGM receivers. Learn more:  http://go.cms.gov/1jc4cdC 

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FDA - U.S. Food and Drug Administration