Glucose

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Glucose 5 % "Fresenius" - Infusionslösung
  • Einheiten im Paket:
  • 10 x 250 ml Polyethylenflasche, Laufzeit: 36 Monate,10 x 500 ml Polyethylenflasche, Laufzeit: 36 Monate,6 x 1000 ml Polyethylenf
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Glucose  5 % "Fresenius" - Infusionslösung
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Kohlenhydrate
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 16433
  • Berechtigungsdatum:
  • 08-02-1979
  • Letzte Änderung:
  • 10-08-2017

Packungsbeilage

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Glucose 5 % „Fresenius“ - Infusionslösung

Wirkstoff: Glucose

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter.

Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie

Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das

medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser

Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Glucose 5 % „Fresenius“ - Infusionslösung und wofür wird sie angewendet?

Was sollten Sie vor der Anwendung von Glucose 5 % „Fresenius“ - Infusionslösung beachten?

Wie ist Glucose 5 % „Fresenius“ - Infusionslösung anzuwenden?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Glucose 5 % „Fresenius“ - Infusionslösung aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Glucose 5 % „Fresenius“ - Infusionslösung und wofür wird sie angewendet?

Glucose 5 % „Fresenius“ ist eine Infusionslösung die Zucker (Glucose) enthält und dient:

zum Ausgleich von Wasserverlusten (z.B. durch starkes Schwitzen, Nierenerkrankungen),

zur Flüssigkeitszufuhr (zusammen mit entsprechender Elektrolytsubstitution),

zur Deckung des täglichen Wasserbedarfs und Zufuhr geringer Energiemengen,

als Trägerlösung (es kann zum Verdünnen oder Verabreichen zu anderen Arzneimitteln, die

über eine Infusion gegeben werden, hinzugegeben werden).

2.

Was sollten Sie vor der Anwendung von Glucose 5 % „Fresenius“ - Infusionslösung

beachten?

Glucose 5 % „Fresenius“ darf nicht angewendet werden,

wenn Sie an einer Glucoseverwertungsstörung oder Diabetes mellitus (ohne gleichzeitige

strengste Überwachung der Blutglucosekonzentration) leiden (Diabetes mellitus = sog.

Zuckerkrankheit, wenn die Blutzuckerwerte abnorm hoch sind),

wenn Sie einen erhöhten Gehalt an Zucker oder Lactat im Blut haben (Hyperglykämie,

Hyperlactatämie),

wenn Sie an einer bestimmten Form von Körperwasserverlust (hypotone Dehydratation) leiden,

wenn Sie einen verminderten Gehalt an Kalium im Blut haben (Hypokaliämie),

wenn Sie einen erhöhten Gehalt an Bilirubin im Blut haben (Hyperbilirubinämie),

wenn Sie an einer Blutübersäuerung (Acidose) leiden,

wenn Sie an schwerer Herzschwäche leiden (dekompensierte Herzinsuffizienz),

wenn Sie Wasser in der Lunge haben,

wenn Sie an einer Hirnschwellung (Hirnödem) leiden,

wenn Sie an Nierenfunktionsstörungen mit verminderter Harnausscheidung leiden (Oligurie,

Anurie),

wenn Sie an Überwässerungszuständen leiden (Hyperhydratationszustände).

bei einem unbehandeltem Schock,

bei Patienten, die durch extrem hohe Blutzuckerspiegel im Koma liegen (hyperosmolares

Koma).

Werden der Infusionslösung andere Arzneimittel zugesetzt, lesen Sie bitte auch die

Gebrauchsinformationen dieser Arzneimittel, um zu überprüfen, ob diese bei Ihnen gefahrlos

angewendet werden können.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Glucose 5 % „Fresenius“ bei Ihnen

angewendet wird.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie an einer der folgenden Erkrankungen leiden oder gelitten

haben:

jede Art von Herzerkrankung oder Herzschwäche

verminderter Gehalt an Natrium im Blut

unklare Komazustände

Minderversorgung des Körpers mit Sauerstoff

wenn Sie mit Vasopressin-Agonisten behandelt werden. Vasopressin ist ein Hormon der

Hypophyse, das Einfluss auf den Wasserhaushalt des Körpers und dadurch auf den Blutdruck hat

(siehe auch Abschnitt „Anwendung von Glucose 5 % „Fresenius“ – Infusionslösung zusammen mit

anderen Arzneimitteln“).

bei Kindern, Frauen im gebährfähigen Alter und Patienten mit verminderter cerebraler Compliance

Bei oben genannten Erkrankungen darf Glucose 5 % „Fresenius“ nur mit größter Vorsicht und unter

besonderer klinischer Überwachung verabreicht werden.

Der Arzt wird Ihr Blut und Ihren Harn untersuchen, um

- die Menge an Elektrolyten wie z.B. Kalium in Ihrem Blut (Plasmaelektrolyte) und

-Ihren Blutzuckerspiegel

zu überwachen.

Im Körper kann der Wasseranteil glucosehaltiger Flüssigkeiten aufgrund des schnellen Transportes

der Glucose in die Zellen einen Verdünnungseffekt erzeugen. Daher kann die Infusion von

glucosehaltigen Lösungen zu Elektrolytungleichgewichten führen, vor allem zu einem verringerten

Natriumspiegel im Blut (Hyponatriämie).

Die Serumglucose, das Serumnatrium und andere Elektrolyte müssen eventuell vor und während der

Infusion von Glucose 5% überwacht werden. Bei folgenden Patienten ist aufgrund des Risikos einer

akuten Hyponatriämie eine besonders sorgfältige Überwachung erforderlich:

bei Patienten mit gestörter Regulation des Wasserhaushaltes durch erhöhte Sekretion des

antidiuretischen Hormons (ADH), z. B. bei akuten Krankheitszuständen, Schmerzen,

postoperativem Stress, Infektionen, Verbrennungen und Erkrankungen des ZNS.

bei Patienten, die gleichzeitig mit Vasopressin-Agonisten behandelt werden

bei Patienten mit Herz, Leber und Nierenerkrankungen

Eine akute Hyponatriämie kann zu einer Ansammlung von Wasser im Gehirn (Hirnödem) führen, die

durch Kopfschmerzen, Übelkeit, Krämpfe, Lethargie und Erbrechen gekennzeichnet ist. Patienten mit

Hirnödem unterliegen einem besonderen Risiko für schwere, irreversible und lebensbedrohliche

Hirnschädigungen.

Kinder, Frauen im gebärfähigen Alter und Patienten mit gestörter cerebraler Volumen-Druck-

Regulation (Compliance) (z. B. bei Hirnhautentzündung, Hirnblutungen und Hirnkontusion

(Schädelprellung)) unterliegen einem besonderen Risiko für eine schwere und lebensbedrohliche

Schwellung des Gehirns aufgrund einer akuten Hyponatriämie.

Insbesondere kann eine zu schnelle Zufuhr von freiem Wasser zu Bewusstseinsstörungen und

bleibenden neurologischen Defiziten infolge eines Hirnödems führen.

Größere Mengen elektrolytfreier Lösungen sollten nicht verabreicht werden.

Der Arzt wird Ihre Blutzuckerwerte regelmäßig kontrollieren, vor allem wenn bei Ihnen eine

Glucoseverwertungsstörung nicht sicher ausgeschlossen werden kann.

Da Glucose 5 % „Fresenius“ Zucker (Glucose) enthält, kann ein hoher Blutzuckerspiegel

(Hyperglykämie) auftreten. In diesem Fall kann Ihr Arzt

die Infusionsgeschwindigkeit anpassen

Insulin verabreichen, um den Blutzuckerspiegel zu senken

Zusätzlich Kalium verabreichen, falls erforderlich.

Bei gesteigerter Glucosezufuhr kann eine Erhöhung der täglichen Kaliumzufuhr notwendig sein.

Kaliumspiegel sinken zwar im Allgemeinen nicht unter den Normwert ab, jedoch ist eine Kontrolle

insbesondere bei Herzrhythmusstörungen zu empfehlen.

Ein eventuelles Absinken des Phosphatspiegels ist zu beachten.

Tritt bei Verabreichung von glucosehältigen Lösungen Muskelschwäche, die bis zur Atemlähmung

führen kann, auf, muss an einen larvierten (versteckten) Phosphatmangel gedacht werden. Dieser

Phosphatmangel kann bis zur Bewusstlosigkeit führen.

Die Glucoselösung sollte nicht mit, vor oder nach einer Infusion mit Vollblut über dasselbe

Infusionsbesteck verabreicht werden, da es sonst zu einer Schädigung oder Verklumpung der roten

Blutkörperchen kommen kann.

Beim Mischen mit anderen Arzneimitteln und sonstigen Manipulationen ist auf die Gefahr von

Verunreinigungen zu achten.

Anwendung von Glucose 5 % „Fresenius“ zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden,

kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel

einzunehmen/anzuwenden.

Arzneimittel, die zu einer erhöhten Vasopressin-Wirkung führen

Die im Folgenden aufgeführten Arzneimittel erhöhen die Vasopressin-Wirkung, was zu einer

verminderten elektrolytfreien Wasserausscheidung der Nieren führt und das Risiko einer im

Krankenhaus erworbenen Hyponatriämie nach nicht ausreichend bilanzierter Behandlung mit i.v.

Flüssigkeiten erhöhen kann.

Arzneimittel, die die Freisetzung von Vasopressin anregen, z. B.: Chlorpropamid, Clofibrat,

Carbamazepin, Vincristin, selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer, 3,4-Methylendioxy-N-

Methylamphetamin, Ifosfamid, Antipsychotika, Narkotika

Arzneimittel, die die Vasopressinwirkung verstärken, z.B.: Chlorpropamid, NSAR,

Cyclophosphamid

Vasopressin-Analoga, z.B.: Desmopressin, Oxytocin, Vasopressin, Terlipressin

Andere Arzneimittel, die das Risiko einer Hyponatriämie erhöhen, sind zudem Diuretika im

Allgemeinen und Antiepileptika, wie etwa Oxcarbazepin.

Werden Glucose 5 % „Fresenius“ Arzneimittel zugesetzt, lesen Sie bitte auch die

Gebrauchsinformationen dieser Arzneimittel, um zu überprüfen, ob Ihnen die Lösung verabreicht

werden kann oder nicht.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt

oder Apotheker um Rat.

Aufgrund des Risikos einer Hyponatriämie soll Glucose 5 % „Fresenius“ jedoch bei Schwangeren

während der Entbindung nur mit besonderer Vorsicht verabreicht werden. Das Risiko einer

Hyponatriämie ist insbesondere bei der Gabe in Kombination mit Oxytocin (Hormon, das gegeben

werden kann, um die Geburt einzuleiten und Blutungen zu kontrollieren) zu berücksichtigen.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind oder stillen.

Ihr Arzt wird entscheiden, ob Glucose 5 % „Fresenius“ angewendet werden darf.

Werden in der Schwangerschaft und Stillzeit andere Arzneimittel Ihrer Infusionslösung zugesetzt:

fragen Sie Ihren Arzt,

lesen sie die Gebrauchsinformation des zugesetzten Arzneimittels.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Glucose 5 % „Fresenius“ hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die

Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

3.

Wie ist Glucose 5 % „Fresenius“ – Infusionslösung anzuwenden?

Glucose 5 % „Fresenius“ wird Ihnen von einem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal

verabreicht. Ihr Arzt entscheidet wie viel Sie benötigen und wann es verabreicht wird. Dies hängt von

Ihrem Flüssigkeitsbedarf, Alter, Gewicht, Zustand sowie dem Grund für die Anwendung ab. Die

Dosierung kann auch von einer eventuellen Begleittherapie abhängen.

Glucose 5 % „Fresenius“ ist zur Infusion in eine Vene bestimmt und wird normalerweise über einen

Kunststoffschlauch und eine damit verbundene Nadel (Kanüle) in die Vene verabreicht. Meist wird für

die Infusion eine Armvene verwendet.

Maximale Tagesdosis

Die tägliche Flüssigkeitszufuhr soll bei Erwachsenen, älteren Patienten und Jugendlichen 30 - 40

ml pro kg Körpergewicht und Tag, entsprechend 1,5 – 2 g Glucose/kg Körpergewicht und Tag, nicht

überschreiten, außer es besteht eine dringliche Indikation.

Säuglinge, Kleinkinder und Kinder (bis 12 Jahren) sollen abhängig vom Körpergewicht folgende

maximale Tagesdosis nicht überschreiten:

0 – 10 kg KG (Körpergewicht): 100 ml/kg/24 h

10 – 20 kg KG: 1000 ml + 50 ml/kg/24 h für jedes kg KG über 10 kg

20 kg KG: 1500 ml + 20 ml/kg/24 h für jedes kg KG über 20 kg

Maximale Infusionsgeschwindigkeit

Die Infusionsrate hängt vom klinischen Zustand des Patienten ab und darf die maximale Glucose-

Verbrennungsrate des Patienten nicht überschreiten um eine Hyperglykämie (erhöhter Gehalt an

Blutzucker) zu vermeiden. Deshalb liegt die maximale Dosierung bei 5 mg/kg/min für Erwachsene

bzw. bei 10 - 18 mg/kg/min für Säuglinge, 7 – 11 mg/kg/min für Kleinkinder und Kinder, abhängig vom

Alter und der totalen Körpermasse (total body mass).

Bei eingeschränkten Stoffwechselbedingungen (Postaggressionsstoffwechsel, verminderte

Sauerstoffversorgung im gesamten Körper, Organschwächen) ist eine bis zu 50%ige Verringerung der

Infusionsrate erforderlich.

Je nach dem klinischen Zustand des Patienten kann eine niedrigere Infusionsgeschwindigkeit gewählt

werden um das Risiko einer unerwünschten osmotischen Diurese (übermäßige Harnproduktion) zu

minimieren.

Wird Glucose 5 % „Fresenius“ als Trägerlösung oder Verdünnungsmittel eingesetzt, liegt die

empfohlene Dosierung bei 50 – 250 ml per Dosis des zu verabreichenden Arzneimittels.

Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion ist Vorsicht geboten.

Die Dosierungsrichtlinien eventuell zugemischter Wirkstoffe müssen berücksichtigt werden.

Mischungen sind unter sterilen Bedingungen herzustellen.

Es dürfen nur solche Arzneimittel zugesetzt werden, für die die Verträglichkeit sichergestellt ist.

Die Mischung sollte innerhalb von 24 Stunden infundiert werden.

Die Kompatibilität ist zumindest visuell zu überprüfen (nicht sichtbare chemische bzw. therapeutische

Inkompatibilitäten sind dennoch möglich).

Es dürfen nur klare und farblose Lösungen aus unversehrten Behältnissen verwendet werden.

Nur zur einmaligen Entnahme.

Die nach Infusion im Behältnis verbliebene Restmenge ist zu verwerfen.

Dauer der Anwendung

Die Anwendungsdauer richtet sich nach den klinischen Erfordernissen.

Wenn Sie eine größere Menge von Glucose 5 % „Fresenius“ erhalten haben, als Sie sollten

Informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Ihr medizinisches Fachpersonal, wenn Sie befürchten, eine zu

große Menge von Glucose 5 % „Fresenius“ erhalten zu haben.

Falls Ihnen Glucose 5 % „Fresenius“ in zu großer Menge (Überinfusion) oder zu schnell verabreicht

wurde, können aufgrund einer übermäßigen Verabreichung von Glucose möglicherweise folgende

Beschwerden auftreten:

Übelkeit, Erbrechen, Magenkrämpfe

Durstgefühl, trockener Mund, trockene Augen

Vermehrter Harndrang (Polyurie)

Nierenversagen

Flüssigkeitsansammlung in der Lunge, die zu Atembeschwerden führt (Lungenödem)

Flüssigkeitsansammlung unter der Haut, insbesondere im Bereich der Knöchel (periphere

Ödeme)

Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit

Schwächegefühl

Krampfanfälle

Informieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn Sie solche Beschwerden feststellen. Die Infusion wird

abgebrochen und eine den jeweiligen Beschwerden entsprechende Behandlung begonnen.

Wenn Glucose 5 % „Fresenius“ vor der Überinfusion ein Arzneimittel zugesetzt wurde, kann auch das

zugesetzte Arzneimittel Beschwerden verursachen. Diese sind in der Gebrauchsinformation des

zugesetzten Arzneimittels aufgeführt.

Bei richtiger Anwendung und Einhaltung der empfohlenen Dosierung und Infusionsgeschwindigkeit ist

eine Überdosierung oder Vergiftung nicht zu befürchten.

Weitere Informationen für Ärzte und medizinisches Fachpersonal sind am Ende dieser

Gebrauchsinformation angeführt.

Wenn die Anwendung von Glucose 5 % „Fresenius“ abgebrochen wird

Ihr Arzt entscheidet, wann die Infusion abgebrochen wird.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Häufigkeit nicht bekannt:

Eine im Krankenhaus erworbene Hyponatriämie (eine zu niedrige Natriumkonzentration im

Blutserum)* kann auftreten.

Auch eine hyponatriämische Enzephalopathie (Hirnödem, das durch Kopfschmerzen, Übelkeit,

Krämpfe, Lethargie und Erbrechen gekennzeichnet ist)* ist möglich.

*Im Krankenhaus erworbene Hyponatriämie kann aufgrund der Entwicklung einer akuten hyponatriämischen

Enzephalopathie zu irreversiblen Hirnschädigungen und zum Tod führen.

Ein Anstieg der Blutzuckerwerte kann auch im Rahmen der zulässigen Dosierung beobachtet werden,

erlangt aber nur bei Glucoseverwertungsstörungen klinische Bedeutung. Bei verminderter

Glucosetoleranz können auch Glucoseverluste über die Niere auftreten.

Ein eventuelles Absinken des Phosphatspiegels ist zu beachten.

Eventuelle Nebenwirkungen der zugesetzten Wirkstoffe sind zu beachten.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das

medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage

angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem (Details siehe unten)

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen

über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

5.

Wie ist Glucose 5 % „Fresenius“ – Infusionslösung aufzubewahren?

Freeflex-Infusionsbeutel zu 50 ml und 100 ml: Nicht über 25 °C lagern.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Behältnis nach „Verwendbar bis“

angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag

des angegebenen Monats.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nicht verwenden, wenn Sie Folgendes bemerken: Die Lösung ist nicht

klar und farblos und/oder das Behältnis ist beschädigt.

Glucose 5 % „Fresenius“ muss nach dem Öffnen des Behältnisses sofort verwendet werden.

Restmengen sind zu verwerfen.

Aus mikrobiologischer Sicht sollte die Mischung innerhalb von 24 Stunden infundiert werden.

Mischungen sind unter aseptischen Bedingungen herzustellen. Es dürfen nur solche Arzneimittel

zugesetzt werden, für die die Kompatibilität sichergestellt ist.

Auf gute Durchmischung der zugesetzten Arzneimittel ist zu achten.

Aus mikrobiologischer Sicht müssen Lösungen, die unter unkontrollierten und unvalidierten

Bedingungen gemischt wurden, sofort angewendet werden. Die Verantwortung für die

Lagerzeit/Bedingungen der gebrauchsfertigen Lösung liegt beim Anwender.

Nur zur einmaligen Entnahme.

Die nach Infusion im Behältnis verbliebene Restmenge ist zu verwerfen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz

der Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Glucose 5 % „Fresenius“ enthält

Der Wirkstoff ist:

Glucose.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Salzsäure, Natriumhydroxid, Wasser für Injektionszwecke.

Osmolarität: 277 mosmol/l

pH-Wert: 3,5 - 6,5

Wie Glucose 5 % „Fresenius“ aussieht und Inhalt der Packung

Glucose 5 % „Fresenius“ ist eine klare und farblose Infusionslösung erhältlich in Glasflaschen,

Polyethylenflaschen, Polypropylenflaschen und Freeflex-Infusionsbeuteln.

Glucose 5 % „Fresenius“ gibt es in folgenden Packungsgrößen:

Glasflasche: 10 x 100 ml, 10 x 150 ml in 250 ml, 1 x 250 ml, 10 x 250 ml, 10 x 250 ml in 500 ml, 1 x

500 ml, 10 x 500 ml, 6 x 500 ml in 1000 ml, 6 x 1000 ml.

Polyethylenflasche: 10 x 100 ml, 40 x 100 ml, 1 x 250 ml, 10 x 250 ml, 20 x 250 ml, 30 x 250 ml, 1 x

500 ml, 10 x 500 ml, 20 x 500 ml, 6 x 1000 ml, 10 x 1000 ml.

Polypropylenflasche: 10 x 250 ml, 20 x 250 ml, 1 x 500 ml, 10 x 500 ml, 20 x 500 ml, 10 x 1000 ml.

Freeflex-Infusionsbeutel: 40 x 50 ml, 60 x 50 ml, 40 x 100 ml, 50 x 100 ml, 1 x 250 ml, 10 x 250 ml, 20

x 250 ml, 30 x 250 ml, 1 x 500 ml, 5 x 500 ml, 10 x 500 ml, 15 x 500 ml, 20 x

500 ml, 8 x 1000 ml,10 x 1000 ml.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Fresenius Kabi Austria GmbH

Hafnerstraße 36

A-8055 Graz

Hersteller:

Fresenius Kabi Deutschland GmbH, D-61169 Friedberg

Fresenius Kabi España SA, E-08339, Vilassar de Dalt, Barcelona

Fresenius Kabi France, F-27400 Louviers

Fresenius Kabi Italia S.r.l., I-37063 Isola della Scala

Fresenius Kabi Norge AS, NO-1788 Halden

Fresenius Kabi Polska Sp. z o.o., PL-99-300 Kutno

Z.Nr.: 16.433

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Jänner 2018.

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Die folgenden Informationen sind nur für Ärzte bzw. medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Überdosierung

Bei Überschreiten der Dosierungshöchstgrenzen können Stoffwechselstörungen wie Hyperglycämie,

Hyperlactatämie, Hyperbilirubinämie, Glucosurie, Hyperosmolarität, hyperglykämisches und

hyperosmolares Koma, Hyperhydratation, Elektrolytstörungen sowie renale Glucoseverluste auftreten.

Diese Erscheinungen lassen sich durch Dosisreduzierung oder Insulingaben meistens vermeiden.

Bei Nichtbeachten der empfohlenen Infusionsgeschwindigkeit und Maximaldosierung - vor allem bei

gestörter Nierenfunktion - ist die Gefahr der akuten Volumenüberlastung gegeben.

21-6-2018

FDA approves first continuous glucose monitoring system with a fully implantable glucose sensor and compatible mobile app for adults with diabetes

FDA approves first continuous glucose monitoring system with a fully implantable glucose sensor and compatible mobile app for adults with diabetes

glucose monitoring system, implantable glucose sensor, adults, diabetes

FDA - U.S. Food and Drug Administration

22-6-2018

First continuous glucose monitoring system that includes a fully implantable glucose sensor that can be worn up to 90 days approved today.  #cgm #diabetes #fda #medicaldevice  https://go.usa.gov/xUqg5 pic.twitter.com/6zs99z2Dlz

First continuous glucose monitoring system that includes a fully implantable glucose sensor that can be worn up to 90 days approved today. #cgm #diabetes #fda #medicaldevice https://go.usa.gov/xUqg5 pic.twitter.com/6zs99z2Dlz

First continuous glucose monitoring system that includes a fully implantable glucose sensor that can be worn up to 90 days approved today. #cgm #diabetes #fda #medicaldevice https://go.usa.gov/xUqg5  pic.twitter.com/6zs99z2Dlz

FDA - U.S. Food and Drug Administration

11-6-2018

.@CMSGov is issuing guidance today to make sure patients who use Continuous Glucose Monitors (CGMs) to help control their #diabetes can use apps on their smartphones in conjunction with CGM receivers. Learn more:  http://go.cms.gov/1jc4cdC 

.@CMSGov is issuing guidance today to make sure patients who use Continuous Glucose Monitors (CGMs) to help control their #diabetes can use apps on their smartphones in conjunction with CGM receivers. Learn more: http://go.cms.gov/1jc4cdC 

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FDA - U.S. Food and Drug Administration