Glucose "Baxter" Viaflo

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Glucose "Baxter" Viaflo 5% - Infusionslösung
  • Einheiten im Paket:
  • 50 x 50 ml, Laufzeit: 15 Monate,50 x 100 ml, Laufzeit: 24 Monate,30 x 250 ml, Laufzeit: 24 Monate,20 x 500 ml, Laufzeit: 24 Mona
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Glucose "Baxter" Viaflo 5% - Infusionslösung
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Andere Additiva zu i.v.-L
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-24635
  • Berechtigungsdatum:
  • 14-08-2002
  • Letzte Änderung:
  • 01-12-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

Gebrauchsinformation: Information für Patienten

Glucose „Baxter“ Viaflo 5% - Infusionslösung

Wirkstoff: Glucose

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische

Fachpersonal.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische

Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage

angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Glucose „Baxter“ Viaflo 5% und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Anwendung von Glucose „Baxter“ Viaflo 5% beachten?

Wie ist Glucose „Baxter“ Viaflo 5% anzuwenden?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Glucose „Baxter“ Viaflo 5% aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Glucose „Baxter“ Viaflo 5% und wofür wird es angewendet?

Glucose „Baxter“ Viaflo 5% ist eine Infusionslösung, die Zucker (Glucose) in Wasser enthält.

Glucose ist einer der wichtigsten Energielieferanten des Körpers. 1 Liter Infusionslösung liefert 200

Kilokalorien.

Glucose „Baxter“ Viaflo 5% dient:

als Flüssigkeits- und Zucker (Kohlehydrat) Quelle

zum Verdünnen oder Verabreichen anderer Arzneimittel, die über eine Infusion gegeben werden

können.

2.

Was sollten Sie vor der Anwendung von Glucose „Baxter“ Viaflo 5% beachten?

Glucose „Baxter“ Viaflo 5% darf nicht angewendet werden, wenn Sie an einem der folgenden

Zustände leiden:

nicht ausreichend behandelte Zuckerkrankheit d.h., wenn die Blutzuckerwerte abnorm hohe Werte

erreichen (dekompensierter Diabetes mellitus)

Glucose-Unverträglichkeiten, z.B.

wenn der Stoffwechsel nicht richtig funktioniert, wie z.B. bei schweren Erkrankungen

(metabolische Stress-Situationen)

hyperosmolares Koma (Bewusstlosigkeit). Diese Art von Koma kann bei einer nicht

ausreichend behandelten Zuckerkrankheit auftreten

erhöhter Gehalt an Zucker im Blut (Hyperglykämie)

erhöhter Gehalt an Lactat im Blut (Hyperlaktatämie)

Unverträglichkeit (Hypersensitivität) auf Glucose. Dies kann bei Patienten auftreten,

die allergisch gegen Mais sind.

Werden der Infusionslösung andere Arzneimittel zugesetzt, lesen Sie bitte auch die Packungsbeilage

dieser Arzneimittel, um zu überprüfen, ob diese bei Ihnen gefahrlos angewendet werden können.

Warnhinweise und Vorsichtmaßnahmen

Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie an einer der folgenden Erkrankungen leiden oder gelitten

haben:

zu viel Wasser im Körper (Wasservergiftung)

wenn Sie Diabetiker sind oder einen hohen Blutzuckerspiegel im Blut haben (Hyperglykämie)

wenn Ihre Nieren nicht richtig funktionieren

Sepsis, Trauma oder Schock

wenn Sie einen niedrigen Gehalt an Elektrolyten (Natrium, Kalium, Phosphor, Magnesium) im

Blut haben

Kopfverletzung innerhalb der letzten 24 Stunden

wenn Sie vor kurzem einen Schlaganfall hatten (akuter ischämischer Insult). Hohe

Blutzuckerwerte können die Auswirkungen eines Schlaganfalls verschlimmern und die Genesung

beeinträchtigen

wenn Sie an Stoffwechselstörungen leiden aufgrund von unzureichender Nahrungsaufnahme oder

einer Diät, weshalb nicht die richtige Menge an Nährstoffen zugeführt wird (Mangelernährung)

wenn Sie niedrige Mengen an Thiamin (Vitamin B1) in Ihrem Körper haben. Das kann passieren,

wenn Sie chronisch alkoholkrank sind

wenn Sie eine Allergie auf Mais haben (Glucose „Baxter“ Viaflo 5% enthält Zucker, der aus Mais

gewonnen wird)

Bei Verabreichen der Infusionslösung wird der Arzt Ihr Blut und Ihren Harn untersuchen, um

die Menge an Elektrolyten wie z.B. Kalium in Ihrem Blut (Plasmaelektrolyte)

Ihren Blutzuckerspiegel (Glucose)

die Menge an Flüssigkeit im Körper (Ihre Flüssigkeitsbilanz)

den Säuregehalt im Blut und Urin (Veränderungen im Säuren/Basen Gleichgewicht)

zu überwachen.

Da Glucose „Baxter“ Viaflo 5% Zucker (Glucose) enthält, kann ein hoher Blutzuckerspiegel

(Hyperglykämie) auftreten. In diesem Fall kann Ihr Arzt

die Infusionsgeschwindigkeit anpassen

Insulin verabreichen, um den Blutzuckerspiegel zu senken

zusätzlich Kalium verabreichen, falls erforderlich.

Glucose „Baxter“ Viaflo 5% darf nicht zusammen mit Blut über dasselbe Infusionsbesteck verabreicht

werden. Das kann zu einer Schädigung oder Verklumpung der roten Blutkörperchen führen.

Wenn Sie parenteral ernährt werden, d h. Nährstoffe über eine Infusion in die Vene erhalten, wird Ihr

Arzt dies berücksichtigen. Falls Sie langfristig mit Glucose „Baxter“ Viaflo 5% behandelt werden,

erhalten Sie möglicherweise zusätzliche Nährstoffe.

Kinder

Glucose „Baxter“ Viaflo 5% sollte bei Kindern besonders vorsichtig angewendet werden.

Glucose „Baxter“ Viaflo 5% muss bei Kindern von einem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal

verabreicht werden. Die zu verabreichende Menge muss von einem in der Behandlung von Kindern

erfahrenen Arzt festgelegt werden und hängt ab von Alter, Gewicht und Gesundheitszustand des

Kindes. Außerdem richtet sich die Dosierung danach, ob Glucose „Baxter“ Viaflo 5% als

Trägerlösung oder zur Verdünnung anderer Arzneimittel verwendet wird und ob gleichzeitig andere

Arzneimittel verabreicht werden.

Wenn diese Infusionslösung an Kinder verabreicht wird, wird ein Arzt des Kindes Blut- und

Urinproben nehmen, um die Menge an Elektrolyten z.B. Kalium im Blut zu überwachen

(Plasmaelektrolyte).

Bei Neugeborenen, insbesonders Frühgeborenen mit einem niedrigen Geburtsgewicht, besteht ein

erhöhtes Risiko, einen zu niedrigen oder zu hohen Blutzuckerspiegel (Hypo- oder Hyperglykämie) zu

entwickeln. Damit mögliche unerwünschte Langzeitnebenwirkungen vermieden werden können, ist

hier durch engmaschige Überwachung eine ausreichende Blutzuckerkontrolle während der

Behandlung mit einer glucosehaltigen Infusionslösung nötig. Niedrige Blutzuckerspiegel können bei

Neugeborenen zu langanhaltenden Krämpfen, Koma und Hirnschädigung führen. Hohe

Blutzuckerspiegel wurden mit Hirnblutung, bakterieller Infektion und Pilzinfektion, Schädigung am

Auge (Retinopathie bei Frühgeborenen), Infektionen im Darmtrakt (nekrotisierende Enterokolitis),

Lungenproblemen (bronchopulmonale Dysplasie), verlängertem Krankenhausaufenthalt und Tod in

Verbindung gebracht.

Wird die Lösung Neugeborenen verabreicht, kann der Beutel an eine Infusionspumpe angeschlossen

werden. Dies erlaubt eine genaue Zufuhr der benötigten Menge an Lösung über ein definiertes

Zeitintervall. Ihr Arzt oder das medizinische Fachpersonal wird die Pumpe überwachen, um eine

sichere Anwendung zu gewährleisten.

Bei Kindern (einschließlich Neugeborenen und älteren Kindern) besteht während der Behandlung mit

Glucose „Baxter“ Viaflo 5% ein erhöhtes Risiko, dass der Natriumspiegel im Blut absinkt

(hypoosmotische Hyponatriämie) und dass es aufgrund des niedrigen Natriumgehaltes im Blutplasma

zu einer Störung der Gehirnfunktion kommt (hyponatriämische Encephalopathie).

Anwendung von Glucose „Baxter“ Viaflo 5% zusammen mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel

einnehmen / anwenden, kürzlich eingenommen / angewendet haben, oder beabsichtigen andere

Arzneimittel einzunehmen / anzuwenden.

Werden Glucose „Baxter“ Viaflo 5% und andere Arzneimittel zur gleichen Zeit angewendet, können

sich diese gegenseitig beeinträchtigen.

Wenden Sie Glucose „Baxter“ Viaflo 5% nicht mit bestimmten Hormonen (Katecholaminen)

einschließlich Adrenalin oder Steroiden an, da diese Ihren Blutzuckerspiegel erhöhen können.

Bei Anwendung von Glucose „Baxter“ Viaflo 5% zusammen mit Nahrungsmitteln und

Getränken

Fragen Sie Ihren Arzt, was Sie essen oder trinken dürfen.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme / Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt

oder das medizinische Fachpersonal um Rat.

Schwangerschaft

Glucoselösung kann während der Schwangerschaft angewendet werden. Vorsicht ist jedoch geboten,

wenn die Glucoselösung während der Geburt angewendet werden soll.

Fortpflanzungsfähigkeit

Es liegen keine hinreichenden Daten über die Auswirkungen von Glucose auf die

Fortpflanzungsfähigkeit vor. Es werden aber keine Auswirkungen auf die Fortpflanzungsfähigkeit

erwartet.

Stillzeit

Es liegen keine aussagekräftigen Daten zur Anwendung von Glucoselösung während der Stillzeit vor.

Es ist jedoch nicht zu erwarten, dass es Auswirkungen auf das Stillen gibt. Glucoselösung kann in der

Stillzeit angewendet werden.

Werden in der Schwangerschaft und Stillzeit andere Arzneimittel Ihrer Infusionslösung zugesetzt:

fragen Sie Ihren Arzt

lesen Sie die Packungsbeilage des zugesetzten Arzneimittels

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Fragen Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal bevor Sie ein Auto lenken oder Maschinen

bedienen.

3.

Wie ist Glucose „Baxter“ Viaflo 5% anzuwenden?

Glucose „Baxter“ Viaflo 5% wird Ihnen von einem Arzt oder medizinischem Fachpersonal

verabreicht. Ihr Arzt entscheidet, wieviel Sie benötigen und wann es verabreicht wird. Dies hängt ab

von Ihrem Alter, Gewicht, Zustand sowie dem Grund für die Anwendung und davon, ob die Infusion

als Trägerlösung oder zum Verdünnen anderer Arzneimittel verwendet wird. Die Dosierung kann auch

von einer eventuellen Begleittherapie abhängen.

Glucose „Baxter“ Viaflo 5% darf nicht verabreicht werden, wenn die Lösung Partikel enthält

oder der Beutel in irgendeiner Weise beschädigt ist.

Glucose „Baxter“ Viaflo 5% wird normalerweise über einen Kunststoffschlauch und eine damit

verbundene Nadel in eine Vene verabreicht. Meist wird für die Infusion eine Armvene verwendet.

Möglicherweise entschließt sich Ihr Arzt aber auch, Ihnen das Arzneimittel auf andere Weise zu

verabreichen

Um eine übermäßige Harnproduktion zu verhindern (osmotische Diurese) soll Glucose „Baxter“

Viaflo 5% langsam infundiert werden.

Restmengen müssen verworfen werden. Glucose „Baxter“ Viaflo 5% darf NICHT aus einem bereits

angebrochenen Beutel infundiert werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Glucose „Baxter“ Viaflo 5% angewendet haben, als Sie

sollten

Falls Ihnen Glucose „Baxter“ Viaflo 5% in zu großer Menge (Überinfusion) oder zu schnell

verabreicht wurde, treten möglicherweise folgende Beschwerden auf:

Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe (Ödeme) oder Wasservergiftung mit einem zu niedrigen

Natriumgehalt im Blut (Hyponatriämie)

erhöhte Harnproduktion (osmotische Diurese)

erhöhte Konzentration des Blutes (Hyperosmolarität)

Verlust von Körperwasser (Austrocknung, Dehydratation)

erhöhter Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie)

Zucker im Harn (Glucosurie)

Informieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn Sie irgendeines dieser Symptome bei sich feststellen. Die

Infusion wird abgebrochen oder verlangsamt. Insulin sollte verabreicht und eine den jeweiligen

Beschwerden entsprechende Behandlung begonnen werden.

Wenn Glucose „Baxter“ Viaflo 5% vor der Überinfusion ein Arzneimittel zugesetzt wurde, kann auch

das zugesetzte Arzneimittel Beschwerden verursachen. Lesen Sie die Packungsbeilage des zugesetzten

Arzneimittels für eine Auflistung der möglichen Symptome.

Wenn Sie die Anwendung von Glucose „Baxter“ Viaflo 5% abbrechen

Ihr Arzt entscheidet, wann die Infusion abgebrochen wird.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder das

medizinische Fachpersonal.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch Glucose „Baxter“ Viaflo 5% Nebenwirkungen haben, die aber nicht

bei jedem auftreten müssen.

Folgende Nebenwirkungen können auftreten:

Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich einer schweren allergischen Reaktion, die

Anaphylaxie genannt wird (mögliches Auftreten bei Patienten mit einer Allergie gegen Mais)

Veränderungen der Elektrolytkonzentration im Blut (Störungen des Elektrolythaushaltes)

erhöhte Blutzuckerwerte (Hyperglykämie)

Verlust von Körperwasser (Dehydratation)

Überschuss an Flüssigkeit in den Blutgefäßen (Hypervolämie)

übermäßige Harnproduktion (Polyurie)

Reaktionen aufgrund der Verabreichungstechnik:

Reaktionen an der Einstichstelle:

Reizung der Vene, in welche die Infusion verabreicht wird. Dadurch kann es

zu Rötung, Schmerzen, Brennen und einer Schwellung entlang der

betroffenen Vene kommen

Lokale Schmerzen oder Reaktionen (Rötung oder Schwellung an der

Infusionsstelle)

Fieber, fiebrige Reaktion (Pyrexie)

Infektion an der Einstichstelle

Austritt der Infusionslösung in das die Vene umgebende Gewebe (Paravasat-

Bildung). Dies kann zu Gewebeschädigung und Narbenbildung führen.

Bildung eines Blutgerinnsels (Venenthrombose) an der Einstichstelle mit

Schmerzen, Schwellung oder Rötung im Bereich des Gerinnsels.

Nebenwirkungen können auch in Zusammenhang mit Arzneimitteln stehen, die der Infusionslösung

zugesetzt wurden. Diese Nebenwirkungen sind abhängig von dem jeweiligen Arzneimittelzusatz.

Lesen Sie die Packungsbeilage des zugesetzten Arzneimittels für eine Auflistung der möglichen

Symptome.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Österreich

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

A-1200 WIEN

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Glucose „Baxter“ Viaflo 5% aufbewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

50 ml und 100 ml Beutel: Nicht über 30° C lagern.

250 ml, 500 ml und 1000 ml Beutel: Dieses Arzneimittel erfordert keine speziellen

Lagerungsbedingungen.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Beutel angegebenen Verfalldatum nicht mehr

verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Sie dürfen Glucose „Baxter“ Viaflo 5% nicht verwenden, wenn die Lösung sichtbare Partikel enthält

oder der Beutel in irgendeiner Weise beschädigt ist.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Glucose „Baxter“ Viaflo 5% enthält

Der Wirkstoff ist Zucker (Glucose): 50 g/l

Der einzige sonstige Bestandteil ist Wasser für Injektionszwecke

Wie Glucose „Baxter“ Viaflo 5% aussieht und Inhalt der Packung

Glucose „Baxter“ Viaflo 5% - Infusionslösung ist eine klare Lösung ohne sichtbare Partikel. Sie

befindet sich in einem Polyolefin/Polyamid-Kunststoffbeutel (Viaflo). Jeder Beutel ist in eine

schützende Kunststoff-Umverpackung eingeschweißt.

Folgende Beutelgrößen sind verfügbar:

50 ml

100 ml

250 ml

500 ml

1000 ml

Die Beutel werden in Kartons geliefert. Jeder Karton enthält eine der folgenden

Packungsgrößen:

50 x 50 ml / Karton

75 x 50 ml / Karton

1 Beutel mit 50 ml

50 x 100 ml / Karton

60 x 100 ml / Karton

1 Beutel mit 100 ml

30 x 250 ml / Karton

1 Beutel mit 250 ml

20 x 500 ml / Karton

1 Beutel mit 500 ml

10 x 1000 ml / Karton

1 Beutel mit 1000 ml

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:

Pharmazeutischer Unternehmer:

Baxter Healthcare GmbH, Stella-Klein-Löw-Weg 15, A-1020 Wien

Hersteller:

Baxter Healthcare Ltd.

Caxton Way

Thetford

Norfolk IP24 3SE

Großbritannien

Baxter S.A.

Boulevard René Branquart 80

7860 Lessines

Belgien

Bieffe Medital S.A.

Ctra de Biescas, Senegüé

22666 Sabiñánigo (Huesca)

Spanien

Baxter Healthcare S.A.

Moneen Road

Castlebar, County Mayo

Irland

Bieffe Medital S.P.A.

Via Nuova Provinciale

23034 Grosotto (SO)

Italien

Baxter Manufacturing Sp. z.o.o.

42 B Wojciechowska Str.

20-704 Lublin

Polen

Zulassungsnummer: Z.Nr. 1-24635

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Mai 2018

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Hinweise für die Handhabung und Vorbereitung

Parenterale Arzneimittelformulierungen müssen vor der Anwendung auf sichtbare Partikel und

Farbveränderungen untersucht werden, wann immer Lösung und Behältnis dies möglich machen.

Nur klare Lösungen ohne sichtbare Partikel in unversehrten Beuteln verwenden. Nach Anschließen

des Infusionssets sofort verabreichen.

Den Beutel erst unmittelbar vor Gebrauch aus der Umverpackung nehmen.

Der Innenbeutel gewährleistet die Sterilität des Produktes.

Nicht mehrere Kunststoffbeutel in Serie miteinander verbinden. Es besteht die Gefahr einer

Luftembolie, da Lufteinschlüsse im Primärbeutel aspiriert werden können, bevor der Inhalt des

Sekundärbeutels vollständig verabreicht ist.

Wird ein flexibles Kunststoffbehältnis mit einer intravenösen Lösung zusammengedrückt, um die

Flussrate zu erhöhen, besteht das Risiko einer Luftembolie, wenn das Behältnis vor der Anwendung

nicht vollständig entlüftet wurde.

Wird ein belüftetes Infusionsset in geöffneter Position angeschlossen, kann dies zu einer Luftembolie

führen. Daher sollten keine belüfteten Infusionssets in geöffneter Position an flexible Kunststoffbeutel

angeschlossen werden.

Die Lösung unter aseptischen Bedingungen mit einem sterilen Infusionsbesteck verabreichen. Das

Infusionssystem mit der Lösung spülen, um es zu entlüften.

Eine Elektrolytergänzung kann nach dem klinischen Bedarf des Patienten indiziert sein.

Zusätze können der Lösung vor oder während der Infusion durch den wiederverschließbaren

Zuspritzanschluss hinzugefügt werden.

Bei Verwendung von Zusätzen vor der parenteralen Verabreichung die endgültige Osmolarität

überprüfen. Zusätze sind unter aseptischen Bedingungen sorgfältig zuzumischen. Lösungen mit

Zusätzen sofort anwenden und nicht lagern.

Beim Zumischen anderer Arzneimittel oder durch eine falsche Verabreichungstechnik können

Pyrogene in den Kreislauf gelangen und Fieber hervorrufen. Wenn Nebenwirkungen auftreten, die

Infusion sofort abbrechen.

Um möglicherweise tödliche Überinfusion mit intravenöser Flüssigkeit bei Neugeborenen zu

vermeiden, muss die Lösung mit besonderer Vorsicht verabreicht werden.

Wird eine Spritzenpumpe verwendet um den Neugeborenen intravenöse Lösungen oder Arzneimittel

zu verabreichen, sollte der Flüssigkeitsbeutel nicht an der Spritze angeschlossen bleiben. Wird eine

Infusionspumpe verwendet, müssen alle Klemmen des intravenösen Infusionssets geschlossen sein,

bevor das Infusionsset von der Pumpe genommen oder die Pumpe ausgeschaltet wird.

Das ist unbedingt erforderlich, unabhängig davon ob das Infusionsset eine Free-Flow Sperre hat. Das

intravenöse Infusionssystem und die Apparatur für die Verabreichung müssen häufig kontrolliert

werden.

Nach einmaligem Gebrauch verwerfen.

Restmengen verwerfen.

Angebrochene Beutel nicht erneut anschließen.

Lösungen nicht aufbewahren, wenn diese Zusätze enthalten.

Bei der Verwendung von Arzneimittelzusätzen zu Glucose „Baxter“ Viaflo muss eine aseptische

Arbeitsweise eingehalten werden.

Nach der Zugabe der Additive die Lösung sorgfältig mischen.

1. Öffnen

Den Viaflo-Beutel erst unmittelbar vor Gebrauch aus der Umverpackung nehmen.

Den Innenbeutel fest zusammendrücken und so auf kleinste Undichtigkeiten prüfen. Sind undichte

Stellen vorhanden, die Lösung verwerfen, da die Sterilität nicht mehr gewährleistet ist.

Prüfen, ob die Lösung klar ist und keine Partikel aufweist. Wenn sie trüb ist oder Partikel enthält,

die Lösung verwerfen.

2. Vorbereiten der Verabreichung

Für die Vorbereitung und Verabreichung der Lösung sterile Materialien verwenden.

Den Beutel an der Ausstanzung aufhängen.

Die Kunststoff-Schutzkappe vom Verabreichungsanschluss an der Unterseite des Beutels wie folgt

entfernen:

- den kleineren Flügel am Ansatz des Anschlusses mit einer Hand fassen,

- mit der anderen Hand den größeren Flügel an der Schutzkappe fassen und drehen

- die Schutzkappe löst sich.

Die Infusion unter aseptischer Arbeitsweise vorbereiten.

Das Infusionsbesteck anschließen. Bitte die vollständige Gebrauchsanweisung des

Infusionsbestecks zum Anschließen und Spülen des Infusionsbestecks sowie zum Verabreichen

der Lösung beachten.

3. Verfahren zur Injektion von Arzneimittelzusätzen

Vorsicht!

Zusätze

können

inkompatibel

sein.

(siehe

unten,

Abschnitt 5

“Inkompatibilitäten

mit

Arzneimittelzusätzen”).

Hinzufügen von Arzneimitteln vor der Verabreichung

Den Zuspritzanschluss desinfizieren.

Mit einer Spritze mit 19-Gauge- (1,10 mm) oder 22-Gauge- (0,70 mm) Nadel den

wiederverschließbaren Zuspritzanschluss punktieren und den Zusatz injizieren.

Die Lösung und das Arzneimittel gründlich mischen. Für Arzneimittel hoher Dichte wie

beispielsweise Kaliumchlorid die Zuspritzanschlüsse senkrecht halten, leicht dagegen klopfen

und die Lösung erneut mischen.

Achtung: Beutel mit Arzneimittelzusätzen nicht aufbewahren.

Hinzufügen von Arzneimitteln während der Verabreichung

Die Klemme am Infusionsbesteck schließen.

Den Zuspritzanschluss desinfizieren.

Mit einer Spritze mit 19-Gauge- (1,10 mm) oder 22-Gauge- (0,70 mm) Nadel den

wiederverschließbaren Zuspritzanschluss punktieren und den Zusatz injizieren.

Den Beutel vom Infusionsständer nehmen und/oder in eine senkrechte Position bringen.

Beide Anschlüsse entlüften indem Sie leicht dagegen klopfen, während der Beutel in einer

senkrechten Position ist.

Die Lösung und das Arzneimittel gründlich mischen.

Den Beutel wieder in die Ausgangsstellung bringen, die Klemme wieder öffnen und die

Verabreichung fortsetzen.

4. Haltbarkeit nach dem Öffnen (mit zugesetzten Arzneimitteln)

Vor Anwendung muss die chemische und physikalische Stabilität jedes Zusatzes im Viaflo-Beutel

beim pH-Wert von Glucose „Baxter“ Viaflo 5% ermittelt werden.

Aus mikrobiologischer Sicht muss das verdünnte Produkt sofort verwendet werden, es sei denn, es

wurde unter kontrollierten und validierten aseptischen Bedingungen verdünnt. Wird es nicht sofort

verwendet, liegen die Lagerungsdauer und die Lagerungsbedingungen im Verantwortungsbereich des

Anwenders.

5. Inkompatibilitäten mit Arzneimittelzusätzen

Wie bei allen parenteralen Lösungen muss vor dem Hinzufügen von Zusätzen deren Kompatibilität

mit der Lösung im Viaflo-Beutel ermittelt werden.

Es liegt in der Verantwortung des Anwenders die Kompatibilität des zugesetzten Arzneimittels mit

Glucose „Baxter“ Viaflo 5% zu überprüfen. Es können eventuell Farbveränderungen und/oder

Niederschlag, unlösliche Komplexe oder Kristallisierung auftreten. Die Gebrauchsinformation des

zugesetzten Arzneimittels muss beachtet werden.

Vor dem Hinzufügen von Arzneimitteln sicherstellen, dass diese wasserlöslich und beim pH von

Glucose „Baxter“ Viaflo 5% stabil sind.

Nach dem Zusetzen eines kompatiblen Arzneimittels soll Glucose „Baxter“ Viaflo 5% unverzüglich

verabreicht werden.

Additive, für die eine Inkompatibilität nachgewiesen wurde, dürfen nicht verwendet werden.

1-11-2018

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29-8-2018

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18-7-2018

Sodium glucose co-transporter 2 inhibitors

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Safety advisory - diabetic ketoacidosis and surgical procedures

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21-6-2018

FDA approves first continuous glucose monitoring system with a fully implantable glucose sensor and compatible mobile app for adults with diabetes

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glucose monitoring system, implantable glucose sensor, adults, diabetes

FDA - U.S. Food and Drug Administration

9-11-2011

Danish Pharmacovigilance Update, 20 October 2011

Danish Pharmacovigilance Update, 20 October 2011

In this edition of Danish Pharmacovigilance Update, you can read about: Use of medicines involving a risk of serious and life-threatening skin reactions, the European Medicines Agency to investigate the possible connection between orlistat and rare cases of severe liver toxicity, and the EMA’s review of peritoneal dialysis solutions from Baxter A/S.

Danish Medicines Agency

30-11-2018

#FDA In Brief: @US_FDA takes steps to advance the safety and accuracy of  blood glucose monitors to empower patients with diabetes with reliable  tools to manage their health. Read more:  https://go.usa.gov/xPMyA   #MedicalDevice

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FDA - U.S. Food and Drug Administration

6-11-2018

November is #DiabetesAwarenessMonth  #DYK using a glucose meter to check and monitor blood sugar is a daily part of life for millions of Americans with diabetes? Check out the @US_FDA's tips on how to safely use glucose meters and test strips for diabetes

November is #DiabetesAwarenessMonth #DYK using a glucose meter to check and monitor blood sugar is a daily part of life for millions of Americans with diabetes? Check out the @US_FDA's tips on how to safely use glucose meters and test strips for diabetes

November is #DiabetesAwarenessMonth #DYK using a glucose meter to check and monitor blood sugar is a daily part of life for millions of Americans with diabetes? Check out the @US_FDA's tips on how to safely use glucose meters and test strips for diabetes: https://go.usa.gov/xPdK4 

FDA - U.S. Food and Drug Administration

6-11-2018

Dianeal PDG4 Glucose

Rote - Liste

18-9-2018

Isofluran Baxter

Rote - Liste

18-9-2018

Sevofluran Baxter

Rote - Liste

27-8-2018

PHYSIONEAL 40 Glucose Clear-Flex

Rote - Liste

27-8-2018

PHYSIONEAL 35 Glucose Clear-Flex

Rote - Liste

22-6-2018

First continuous glucose monitoring system that includes a fully implantable glucose sensor that can be worn up to 90 days approved today.  #cgm #diabetes #fda #medicaldevice  https://go.usa.gov/xUqg5 pic.twitter.com/6zs99z2Dlz

First continuous glucose monitoring system that includes a fully implantable glucose sensor that can be worn up to 90 days approved today. #cgm #diabetes #fda #medicaldevice https://go.usa.gov/xUqg5 pic.twitter.com/6zs99z2Dlz

First continuous glucose monitoring system that includes a fully implantable glucose sensor that can be worn up to 90 days approved today. #cgm #diabetes #fda #medicaldevice https://go.usa.gov/xUqg5  pic.twitter.com/6zs99z2Dlz

FDA - U.S. Food and Drug Administration

11-6-2018

.@CMSGov is issuing guidance today to make sure patients who use Continuous Glucose Monitors (CGMs) to help control their #diabetes can use apps on their smartphones in conjunction with CGM receivers. Learn more:  http://go.cms.gov/1jc4cdC 

.@CMSGov is issuing guidance today to make sure patients who use Continuous Glucose Monitors (CGMs) to help control their #diabetes can use apps on their smartphones in conjunction with CGM receivers. Learn more: http://go.cms.gov/1jc4cdC 

. @CMSGov is issuing guidance today to make sure patients who use Continuous Glucose Monitors (CGMs) to help control their #diabetes can use apps on their smartphones in conjunction with CGM receivers. Learn more: http://go.cms.gov/1jc4cdC 

FDA - U.S. Food and Drug Administration