Glimepirid STADA

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Glimepirid STADA 2 mg Tabletten
  • Einheiten im Paket:
  • 10 Stück (PVC/Al- Blister), Laufzeit: 36 Monate,15 Stück (PVC/Al- Blister), Laufzeit: 36 Monate,20 Stück (PVC/Al- Blister), Lauf
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Glimepirid STADA 2 mg Tabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Glimepirid
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-26753
  • Berechtigungsdatum:
  • 17-11-2006
  • Letzte Änderung:
  • 07-03-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

GEBRAUCHSINFORMATION: Information für den Anwender

Glimepirid STADA 1 mg Tabletten

Glimepirid STADA 2 mg Tabletten

Glimepirid STADA 3 mg Tabletten

Glimepirid STADA 4 mg Tabletten

Glimepirid STADA 6 mg Tabletten

Glimepirid

Lesen

Sie die

gesamte

Packungsbeilage

sorgfältig

durch,

bevor

Sie mit der

Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals

lesen.

Wenn

weitere

Fragen

haben,

wenden

sich

bitte

Ihren

Arzt

oder

Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an

Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen

Beschwerden haben wie Sie.

Wenn

Nebenwirkungen

bemerken,

wenden

sich

Ihren

Arzt

oder

Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage

angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht:

Was ist Glimepirid STADA

und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Glimepirid STADA

beachten?

Wie ist Glimepirid STADA

einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Glimepirid STADA

aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. WAS IST GLIMEPIRID STADA UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Glimepirid STADA ist ein blutzuckersenkendes Arzneimittel zum Einnehmen. Es

gehört zu einer Gruppe blutzuckersenkender Arzneimittel,

die als Sulfonyl-

harnstoffe bezeichnet werden.

Wirkung

Glimepirid

STADA

beruht

darauf,

dass

Bauchspeicheldrüse

verstärkten

Ausschüttung

Insulin

anregt.

Insulin senkt dann Ihren Blutzuckerspiegel.

Glimepirid STADA wird angewendet

Glimepirid

STADA

wird

Behandlung

einer

bestimmten

Form

Zuckerkrankheit

(Typ-2-Diabetes-mellitus)

angewendet,

wenn

Diät,

körperliche

Betätigung

Gewichtsabnahme

allein

nicht

ausgereicht

haben, um Ihren Blutzuckerspiegel zu senken.

2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON GLIMEPIRID STADA

BEACHTEN?

Glimepirid STADA darf NICHT eingenommen werden

dürfen

Glimepirid

STADA

NICHT

einnehmen

müssen

Ihren

Arzt

informieren:

wenn

allergisch

gegen

Glimepirid,

andere

Sulfonylharnstoffe

(Arzneimittel

Senkung

Ihres

Blutzuckers

Glibenclamid)

oder

Sulfonamide

(Arzneimittel

gegen

bakterielle

Infektionen

Sulfamethoxazol)

oder

einen

sonstigen

Bestandteile

dieses

Arzneimittels (siehe Abschnitt 6:) sind.

wenn

unter

insulinpflichtiger

Zuckerkrankheit

(Typ-1-Diabetes-

mellitus) leiden.

wenn

eine

diabetische

Ketoazidose

auftritt

(eine

Komplikation

Zuckerkrankheit, die mit einigen der folgenden Anzeichen einhergehen

kann:

Müdigkeit/Erschöpfung,

Übelkeit,

häufiges

Wasserlassen

Muskelsteifigkeit).

wenn Sie ein diabetisches Koma haben.

wenn Sie unter einer schweren Nierenerkrankung leiden.

wenn Sie unter einer schweren Lebererkrankung leiden.

Wenn eine der oben genannten Bedingungen auf Sie zutrifft bzw. einer der

genannten

Zustände

Ihnen

vorliegt,

dürfen

Arzneimittel

nicht

einnehmen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob diese Angaben bei Ihnen

zutreffen, wenden Sie sich bitte vor der Einnahme von Glimepirid STADA an

Ihren Arzt oder Apotheker.

Nur für Glimepirid STADA 2 mg Tabletten

Nehmen Sie Glimepirid STADA 2 mg Tabletten nicht ein, wenn Sie allergisch

gegen Tartrazin oder Gelborange S sind (siehe Abschnitt 2 Glimepirid STADA

enthält Tartrazin und Gelborange S)

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie Glimepirid Stada

einnehmen:

Wenn Sie vor kurzem einer Verletzung, Operation, Infektion mit Fieber

oder anderen Formen von Belastungen/Stress ausgesetzt waren oder

sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt, da eine vorübergehende Anpassung

der Behandlung erforderlich sein kann

Wenn Sie eine schwere Leber- oder Nierenfunktionsstörung haben.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob diese Angaben bei Ihnen zutreffen, wenden

Sie sich bitte vor der Einnahme von Glimepirid STADA an Ihren Arzt oder

Apotheker.

Bei Patienten, denen das Enzym Glucose-6-Phosphatdehydrogenase fehlt,

kann es zu einer Verminderung des Hämoglobin-Spiegels und zum Abbau von

roten Blutkörperchen (hämolytische Anämie) kommen.

Kinder und Jugendliche

Es liegen nur begrenzt Informationen über die Anwendung von Glimepirid bei

unter 18-Jährigen vor. Deshalb wird die Anwendung bei diesen Patienten nicht

empfohlen.

Wichtige Informationen zu Unterzuckerung (Hypoglykämie)

Bei der Einnahme von Glimepirid STADA kann es zu einer Unterzuckerung

(Hypoglykämie)

kommen.

Bitte

lesen

nachfolgenden

zusätzlichen

Informationen zur Unterzuckerung, zu den möglichen Anzeichen und zu ihrer

Behandlung.

Die folgenden Faktoren können das Risiko einer Unterzuckerung erhöhen:

wenn Sie unterernährt sind, Mahlzeiten unregelmäßig, verspätet zu sich

nehmen oder ganz auslassen oder fasten

wenn Sie Ihre Ernährungsweise/Diät ändern

wenn Sie eine größere Menge Glimepirid STADA eingenommen haben, als

Sie benötigen

wenn Sie eine eingeschränkte Nierenfunktion haben

wenn Sie eine schwere Lebererkrankung haben

wenn Sie unter bestimmten hormonell bedingten Störungen leiden (z.B.

Funktionsstörungen

Schilddrüse,

Hirnanhangdrüse

oder

Nebennierenrinde)

wenn Sie Alkohol konsumieren (insbesondere, wenn Sie eine Mahlzeit

auslassen)

wenn Sie gleichzeitig bestimmte andere Arzneimittel einnehmen (siehe

unten Glimepirid STADA mit anderen Arzneimitteln)

wenn Ihre körperliche Belastung steigt und Sie nicht genug essen oder die

Mahlzeiten weniger Kohlenhydrate enthalten als sonst.

Mögliche Anzeichen einer Unterzuckerung sind:

Heißhunger,

Kopfschmerzen,

Übelkeit,

Erbrechen,

Mattigkeit/Trägheit,

Schläfrigkeit, Schlafstörungen, Unruhe, Aggressivität, Konzentrationsstörungen,

beeinträchtigte

Aufmerksamkeit

vermindertes

Reaktionsvermögen,

Depressionen,

Verwirrtheit,

Sprach-

Sehstörungen,

undeutliche

Sprache/Wortfindungsstörungen,

Zittern,

teilweise

Lähmungen,

Wahrnehmungs- und Empfindungsstörungen, Benommenheit oder Schwindel,

Hilflosigkeit.

Folgende Anzeichen können ebenfalls auftreten: Schwitzen, feuchtkalte Haut,

Angst-

Unruhezustände,

beschleunigter

Puls,

erhöhter

Blutdruck,

Herzklopfen sowie plötzlich auftretende starke, eventuell in die Umgebung

ausstrahlende

Schmerzen

Brustkorb

(Angina

pectoris

Herzrhythmusstörungen).

Bei fortschreitender Unterzuckerung können Sie unter erheblicher Verwirrung

(Delirium) leiden, Krampfanfälle entwickeln, die Selbstkontrolle verlieren, eine

flache Atmung und verlangsamten Herzschlag zeigen und bewusstlos werden.

Anzeichen

einer

schweren

Unterzuckerung

können

denen

eines

Schlaganfalls ähneln.

Behandlung einer Unterzuckerung

In den meisten Fällen lassen sich die Anzeichen einer Unterzuckerung sehr

schnell beheben, wenn Sie Zucker z.B. in Form von Würfelzucker, süßem

Fruchtsaft oder gezuckertem Tee zu sich nehmen. Aus diesem Grund sollten

Sie stets etwas Zucker (z.B. Würfelzucker) bei sich tragen.

Bitte beachten Sie, dass künstliche Süßstoffe bei einer Unterzuckerung nicht

helfen.

Wenn die Zufuhr von Zucker keine Wirkung zeigt oder wenn die Anzeichen

zurückkehren, kontaktieren Sie umgehend Ihren Arzt oder informieren Sie das

nächstgelegene Krankenhaus.

Laboruntersuchungen

Der Blut- und Harnzuckerspiegel muss regelmäßig überprüft werden. Ihr Arzt

wird auch Blutuntersuchungen durchführen, um die Zahl Ihrer Blutzellen und

Ihre Leberfunktion zu überwachen.

Glimepirid STADA mit anderen Arzneimitteln

Informieren

Ihren

Arzt

oder

Apotheker,

wenn

andere

Arzneimittel

anwenden, vor kurzem angewendet haben oder anwenden werden.

Ihr Arzt wird möglicherweise die Dosierung von Glimepirid STADA anpassen,

wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, die die Wirkung von Glimepirid

STADA auf Ihren Blutzuckerspiegel abschwächen oder verstärken können.

folgenden

Arzneimittel

können

blutzuckersenkende

Wirkung

Glimepirid STADA verstärken. Dadurch kann das Risiko einer Unterzuckerung

(Hypoglykämie) erhöht sein:

andere Arzneimittel zur Behandlung der Zuckerkrankheit (z.B. Insulin

oder Metformin)

Arzneimittel

gegen

Schmerzen

und

Entzündungen

(Phenylbutazon,

Azapropazon,

Oxyphenbutazon

sowie

Arzneimittel

Wirkstoff

Acetylsalicylsäure und ähnliche Arzneimittel)

Arzneimittel zur Behandlung von Harnwegsinfektionen (z.B. einige lang

wirksame Sulfonamide)

Arzneimittel

zur

Behandlung

von

bakteriellen

Infektionen

oder

Pilzinfektionen

(Tetracycline,

Chloramphenicol,

Fluconazol,

Miconazol,

Chinolon-Antibiotika, Clarithromycin)

blutgerinnungshemmende Arzneimittel (Cumarin-Derivate wie Warfarin)

muskelaufbauende Arzneimittel (Anabolika)

Arzneimittel als Ersatz für männliche Sexualhormone

Arzneimittel

Behandlung

von

Depressionen

(Fluoxetin,

Monoaminoxidase [MAO]-Hemmer)

Arzneimittel zur Senkung erhöhter Cholesterinwerte im Blut (Fibrate)

Arzneimittel

Senkung

eines

erhöhten

Blutdrucks

(Angiotensin-

Converting-Enzym [ACE]-Hemmer)

Arzneimittel

Behandlung

abnormalem

Herzschlag,

sogenannte

Antiarrhythmika (Disopyramid)

Arzneimittel

Behandlung

der

Gicht

(Allopurinol,

Probenecid,

Sulfinpyrazon)

Arzneimittel

Behandlung

von

Krebs

(Cyclophosphamid,

Ifosfamid,

Trofosfamid)

Arzneimittel zur Gewichtsreduzierung (Fenfluramin)

Arzneimittel zur Förderung der Durchblutung, wenn es in hohen Dosen

intravenös verabreicht wird (Pentoxifyllin)

Arzneimittel zur Behandlung bestimmter Allergien wie Heuschnupfen

(Tritoqualin)

Arzneimittel, so genannte Sympatholytika, zur Behandlung von hohem

Blutdruck, Herzinsuffizienz oder Prostatabeschwerden.

folgenden

Arzneimittel

können

blutzuckersenkende

Wirkung

Glimepirid

STADA

abschwächen.

Dadurch

kann

sich

Risiko

einer

Überzuckerung (Hyperglykämie) vergrößern:

Arzneimittel, die weibliche Sexualhormone (Östrogene und Gestagene)

enthalten

Arzneimittel zur Unterstützung der Harnbildung (z.B. Thiaziddiuretika)

Arzneimittel, die die Schilddrüsenfunktion anregen (wie Levothyroxin)

Arzneimittel

zur

Behandlung

von

Allergien

und

Entzündungen

(Kortikoide)

Arzneimittel

zur

Behandlung

schwerer

psychischer

Störungen

(Chlorpromazin und andere Phenothiazin-Derivate)

Arzneimittel zur Erhöhung der Herzschlagfolge, zur Behandlung von

Asthma oder Nasenschleimhautschwellung, Husten und Erkältungen,

zur

Gewichtsreduzierung

oder

in

lebensbedrohlichen

Notfällen

(Adrenalin und Sympathomimetika)

Arzneimittel

zur

Behandlung

erhöhter

Cholesterinwerte

Blut

(Nicotinsäure)

Abführmittel (Laxanzien), wenn sie über längere Zeit angewendet werden

Arzneimittel zur Behandlung von Krampfanfällen (Phenytoin)

Arzneimittel

zur

Anwendung

bei

Nervosität

und

Schlafproblemen

(Barbiturate)

Arzneimittel zur Senkung eines erhöhten Augendrucks (Acetazolamid)

Arzneimittel

zur

Behandlung

eines

erhöhten

Blutdrucks

oder

zur

Senkung des Blutzuckerspiegels (Diazoxid)

Arzneimittel zur Behandlung bestimmter Infektionen wie Tuberkulose

(Rifampicin)

Arzneimittel zur Behandlung von schwerer Unterzuckerung (Glukagon).

folgenden

Arzneimittel

können

blutzuckersenkende

Wirkung

Glimepirid STADA verstärken oder abschwächen:

Arzneimittel zur Behandlung von Magengeschwüren (so genannte H

Rezeptor-Antagonisten)

Arzneimittel

zur

Behandlung

eines

erhöhten

Blutdrucks

oder

einer

Herzinsuffizienz

Betarezeptorenblocker,

Clonidin,

Guanethidin

Reserpin.

Diese

Arzneimittel

können

auch

Anzeichen

einer

Unterzuckerung verschleiern. Daher ist besondere Vorsicht angezeigt, wenn

Sie diese Medikamente einnehmen.

Glimepirid STADA kann die Wirkung der folgenden Arzneimittel verstärken oder

abschwächen

blutgerinnungshemmende Arzneimittel (Cumarin-Derivate wie Warfarin).

Glimepirid STADA zusammen mit Nahrungsmitteln,Getränken und Alkohol

Alkohol

kann

blutzuckersenkende

Wirkung

Glimepirid

STADA

unvorhersehbarer Weise verstärken oder abschwächen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu

sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme

dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Glimepirid

STADA

soll

während

gesamten

Schwangerschaft

NICHT

eingenommen werden. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind,

eine Schwangerschaft vermuten oder wenn Sie beabsichtigen, schwanger zu

werden.

Stillzeit

Glimepirid STADA geht möglicherweise in die Muttermilch über. Glimepirid

STADA soll während der Stillzeit NICHT genommen werden.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

!

Achtung:

Dieses

Arzneimittel

kann

Reaktionsfähigkeit

Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.

Ihre Konzentrations- oder Reaktionsfähigkeit kann eingeschränkt sein, wenn

einen

niedrigen

(Hypoglykämie)

oder

hohen

(Hyperglykämie)

Blutzuckerspiegel haben oder dadurch verursachte Sehstörungen auftreten.

Denken Sie daran, dass Sie sich und andere Personen gefährden könnten (z.B.

beim Fahren eines Autos oder beim Bedienen von Maschinen).

Sie sollten mit Ihrem Arzt darüber sprechen, ob es für Sie ratsam ist ein

Kraftfahrzeug zu führen, wenn bei Ihnen:

häufig eine Unterzuckerung auftritt

wenige oder gar keine Warnzeichen einer Unterzuckerung auftreten.

Glimepirid STADAenthält Lactose-Monohydrat. Bitte nehmen Sie Glimepirid

STADA daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt

ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern

leiden.

Nur für Glimepirid STADA 2 mg Tabletten

Glimepririd STADA 2 mg Tabletten enthalten Tartrazin und Gelborange S

Diese Farbstoffe können allergische Reaktionen hervorrufen (siehe Abschnitt 4)

3.

WIE IST GLIMEPIRID STADA EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach der Anweisung des Arztes

ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz

sicher sind.

Art der Anwendung

Nehmen Sie dieses Arzneimittel unmittelbar vor oder während der ersten

Hauptmahlzeit des Tages (gewöhnlich das Frühstück) ein. Wenn Sie nicht

frühstücken,

müssen

Arzt

verordneten

Zeitpunkt

einnehmen. Es ist wichtig, während der Behandlung mit Glimepirid STADA

keine Mahlzeiten auszulassen.

Nehmen Sie die Tabletten im Ganzen mit mindestens ½ Glas Wasser ein.

Die Tabletten dürfen nicht zerdrückt oder zerkaut werden.

Einzunehmende Menge

Die Dosierung von Glimepirid STADA richtet sich nach Ihrem Bedarf, Ihrem

Gesundheitszustand

sowie

Ergebnissen

Ihrer

Blut-

Harnzuckerbestimmungen und wird von Ihrem Arzt bestimmt. Nehmen Sie nicht

mehr Tabletten als von Ihrem Arzt verordnet ein.

Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 1-mal täglich 1 mg Glimepirid.

Falls

erforderlich

kann

Arzt

Dosis

nach

jeweils

Behandlungswochen erhöhen.

Die empfohlene Maximaldosis beträgt 6 mg Glimepirid STADA pro Tag.

Falls erforderlich, kann eine Kombinationsbehandlung mit Glimepirid und

Metformin oder mit Glimepirid und Insulin begonnen werden. In einem

solchen Fall wird Ihr Arzt die für Sie geeignete Dosierung von Glimepirid,

Metformin oder Insulin individuell bestimmen.

Bei Gewichtsveränderungen, Änderungen Ihrer Lebensführung oder wenn

Sie sich in Stresssituationen befinden, kann eine Anpassung der Dosierung

von Glimepirid STADA notwendig sein. Wenden Sie sich deshalb unbedingt

an Ihren Arzt.

Wenn Sie eine größere Menge Glimepirid STADA eingenommen haben, als

Sie sollten

Wenn

einmal

viel

oder

eine

zusätzliche

Dosis

Glimepirid

STADA

eingenommen haben, besteht die Gefahr einer Unterzuckerung (Anzeichen

einer Unterzuckerung siehe unter Abschnitt 2: Besondere Vorsicht bei der

Einnahme von Glimepirid STADA ist erforderlich).

sollten

daher

sofort

ausreichend

Zucker

sich

nehmen

(z.B.

Traubenzuckertäfelchen, Würfelzucker, süßer Fruchtsaft, gezuckerter Tee) und

unverzüglich

einen

Arzt

informieren.

versehentlicher

Einnahme

durch

Kinder

muss

Behandlung

Unterzuckerung

verabreichte

Zuckermenge sorgfältig kontrolliert werden, um zu vermeiden, dass sich eine

gefährliche

Überzuckerung

entwickelt.

Bewusstlosen

Patienten

darf

keine

Nahrung oder Getränke gegeben werden.

Wegen des möglicherweise lang anhaltenden Verlaufs der Unterzuckerung ist

eine sorgfältige Überwachung des Patienten notwendig, bis keine Gefahr mehr

besteht. Die Einweisung in ein Krankenhaus kann notwendig sein, auch als

Vorsichtsmaßnahme.

Zeigen Sie dem Arzt die Packung oder verbliebenen Tabletten, damit er sofort

weiß, was Sie eingenommen haben.

Schwere

Unterzuckerungen

Bewusstseinsverlust

schweren

neurologischen

Ausfallserscheinungen

sind

medizinische

Notfälle,

eine

sofortige ärztliche Behandlung und eine Krankenhauseinweisung erfordern. Es

sollte sichergestellt werden, dass es immer eine entsprechend vorinformierte

Person gibt, die im Notfall einen Arzt rufen kann.

Wenn Sie die Einnahme von Glimepirid STADA vergessen haben

Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie nicht die doppelte Dosis

ein, um die vergessene Einnahme auszugleichen, sondern setzen Sie die

Einnahme wie gewohnt fort.

Wenn Sie die Einnahme von Glimepirid STADA abbrechen

Wenn Sie die Behandlung unterbrechen oder vorzeitig beenden, müssen Sie

damit rechnen, dass sich die gewünschte blutzuckersenkende Wirkung nicht

einstellt bzw. die Zuckerkrankheit sich wieder verschlechtert. Nehmen Sie

Glimepirid STADA so lange ein, wie Ihr Arzt es Ihnen verordnet hat.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie

Ihren Arzt oder Apotheker.

4.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber

nicht bei jedem auftreten müssen.

Informieren

sofort

Ihren

Arzt,

wenn

Ihnen

eines

folgenden

Anzeichen auftritt:

Überempfindlichkeitsreaktionen

(einschließlich

einer

allergischen

Gefäßentzündung,

Hautausschlag),

denen

sich

eine

lebensbedrohliche

Situation

Atemnot,

Blutdruckabfall

Schock entwickeln kann

Leberfunktionsstörungen, einschließlich gelber Färbung von Haut und

Augen

(Gelbsucht),

Behinderung

Galleabflusses

(Cholestase),

Leberentzündung (Hepatitis) oder Leberversagen.

Überempfindlichkeitsreaktionen

(Allergien)

der

Haut

Juckreiz,

Hautausschlag, Nesselsucht und erhöhte Lichtempfindlichkeit. Aus einigen

leichten

Überempfindlichkeitsreaktionen

können

sich

lebensbedrohliche

Situationen entwickeln.

Schwere

Unterzuckerung

(Hypoglykämie)

Bewusstseinsverlust,

Krämpfen oder Koma.

Bei einigen Patienten kam es zu folgenden Nebenwirkungen während der

Einnahme von Glimepirid STADA:

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 in 1.000, Behandelten betreffen):

Unter

Normbereich

abfallender

Blutzucker

(Hypoglykämie)

(siehe

Abschnitt 2: Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen)

Verminderung der Anzahl von Blutzellen

Blutplättchen

(wodurch

Risiko

für

Blutungen

oder

Blutergüsse

erhöht ist)

weiße Blutkörperchen (wodurch das Infektionsrisiko erhöht ist)

rote

Blutkörperchen

(mögliche

Folgen

sind

blasse

Hautfarbe,

Schwächegefühl und Atemnot).

Diese Nebenwirkungen bessern sich im Allgemeinen, nachdem Sie die

Einnahme von Glimepirid STADA beendet haben.

Sehr

seltene

Nebenwirkungen

(kann

bis

zu

1

in

10.000

Behandelten

betreffen):

Überempfindlichkeitsreaktionen

(einschließlich

einer

allergischen

Gefäßentzündung,

Hautausschlag),

denen

sich

eine

lebensbedrohliche

Situation

Atemnot,

Blutdruckabfall

Schock entwickeln kann. Wenn bei Ihnen eines dieser Anzeichen auftritt,

informieren Sie sofort Ihren Arzt

Leberfunktionsstörungen,

einschließlich

gelber

Färbung

Haut

Augen

(Gelbsucht),

Behinderung

Galleabflusses

(Cholestase),

Leberentzündung (Hepatitis) oder Leberversagen. Wenn bei Ihnen eines

dieser Anzeichen auftritt, informieren Sie sofort Ihren Arzt

Übelkeit,

Erbrechen,

Durchfall,

Völlegefühl

oder

Blähungen

Bauchschmerzen.

Rückgang

Natriummenge

Blut

(wird

durch

Blutuntersuchungen

nachgewiesen).

Häufigkeit nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht

abschätzbar)

Es können Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergien) der Haut auftreten

wie Juckreiz, Hautausschlag, Nesselsucht und erhöhte Lichtempfindlichkeit.

einigen

leichten

Überempfindlichkeitsreaktionen

können

sich

lebensbedrohliche

Situationen

Schluck-

oder

Atembeschwerden,

Schwellung der Lippen, Kehle oder Zunge entwickeln. Informieren Sie

deshalb beim Auftreten einer dieser Nebenwirkungen sofort Ihren Arzt

können

Überempfindlichkeitsreaktionen

Einnahme

anderen

Sulfonylharnstoffen, Sulfonamiden oder verwandten Arzneimitteln auftreten

Besonders

Beginn

Behandlung

Glimepirid

STADA

können

Sehstörungen

auftreten.

Diese

werden

durch

Veränderungen

Blutzuckerspiegels verursacht und sollten bald zurückgehen

Erhöhung der Leberenzymwerte

Starke Abnahme der Blutplättchen und ungewöhnliches Bluten oder blaue

Flecken

Nur für Glimepirid Stada 2 mg Tabletten:

Glimepirid

Stada

Tabletten

enthalten

Farbstoffe

Tartrazin

Gelborange S, die allergische Reaktionen hervorrufen können.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder

Apotheker.

Dies

gilt

auch

für

Nebenwirkungen,

nicht

dieser

Packungsbeilage angegeben sind.

können

Nebenwirkungen

auch

direkt

über

folgende

nationale

Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr

Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt

werden.

5.

WIE IST GLIMEPIRID STADA AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

dürfen

Arzneimittel

nach

Faltschachtel

Durchdrückpackung angegebenen Verfallsdatum nicht mehr anwenden. Das

Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Nicht über 30°C lagern.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall Fragen Sie

Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr

verwenden. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

6.

INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was Glimepirid STADA enthält

Der Wirkstoff ist: Glimepirid.

Eine 1 mg Tablette Glimepirid STADA enthält 1 mg Glimepirid.

Eine 2 mg Tablette Glimepirid STADA enthält 2 mg Glimepirid.

Eine 3 mg Tablette Glimepirid STADA enthält 3 mg Glimepirid.

Eine 4 mg Tablette Glimepirid STADA enthält 4 mg Glimepirid.

Eine 6 mg Tablette Glimepirid STADA enthält 6 mg Glimepirid.

Die sonstigen Bestandteile sind

Lactose-Monohydrat,

Carboxymethylstärke-Natrium

(Typ

Magnesiumstearat, Mikrokristalline Cellulose, Povidon K29-32.

Glimepirid STADA 1 mg Tabletten enthalten außerdem:

Eisenoxid rot (E172)

Glimepirid STADA 2 mg Tabletten enthalten außerdem:

- Eisenoxid gelb (E172)

- Gelborange S, Lack (E110)

- Tartrazin (E102)

- Brilliantblau FCF,Lack (E133)

Glimepirid STADA 3 mg Tabletten enthalten außerdem:

Eisenoxid gelb (E172)

Glimepirid STADA 4 mg Tabletten enthalten außerdem:

Indigotin I, Lack (E 132).

Glimepirid STADA 6 mg Tabletten enthalten außerdem:

Pigment Blend PB-23103:

Lactose-Monohydrat

gelbes Eisenoxid (E172)

rotes Eisenoxid (E172).

Wie Glimepirid STADA Tabletten aussehen und Inhalt der Packung

Glimepirid STADA 1 mg Tabletten sind rosa, flach, länglich und haben eine

Größe von 8x4 mm.

Glimepirid STADA 2 mg Tabletten sind grün, flach, länglich und haben eine

Größe von 10x5 mm.

Glimepirid STADA 3 mg Tabletten sind gelb, flach, länglich und haben eine

Größe von 10x5 mm.

Glimepirid STADA 4 mg Tabletten sind blau, flach, länglich und haben eine

Größe von 10x5 mm.

Glimepirid STADA 6 mg Tabletten sind orange, flach, länglich und haben eine

Größe von 10x5 mm

Alle Glimepirid STADA Tabletten haben abgeschrägte Kanten und sind mit

einer Bruchkerbe auf der einen Seite sowie der Prägung „G“ auf der anderen

Seite versehen.

Wenn nur die Hälfte der Dosis benötigt wird, kann die Tablette in zwei Hälften

geteilt werden indem Sie die Tablette mit der Einkerbung nach oben auf eine

glatte, feste Unterlage legen. Üben Sie mit dem Daumen von oben Druck auf

die Tablette aus, diese wird dann in zwei gleiche Teile zerbrechen.

Glimepirid STADA ist in PVC/Aluminium-Blisterpackungen verpackt.

Glimepirid STADA 1 mg, 2 mg, 3 mg and 4 mg Tabletten ist in Packungen mit 10, 15,

20, 30, 50, 60, 90, 120 und 180 Tabletten erhältlich.

Glimepirid STADA 6 mg Tabletten ist in Packungen mit 10, 20, 30, 50, 60, 90, 120 und

180 Tabletten erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

STADA Arzneimittel GmbH, 1190 Wien

Z. Nr.:

Glimepirid STADA 1mg Tabletten: 1-26752

Glimepirid STADA 2 mg Tabletten: 1-26753

Glimepirid STADA 3 mg Tabletten: 1-26754

Glimepirid STADA 4 mg Tabletten: 1-26755

Glimepirid STADA 6 mg Tabletten: 1-28911

Dieses

Arzneimittel

Mitgliedsstaaten

Europäischen

Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Dänemark:

Glivasol 1mg/2mg/3mg/4mg/6mg tablets

Deutschland:

Glimepirid AL 1mg/2mg/3mg/4mg/6mg Tabletten

Tschechien:

Melyd 2mg/3mg/4mg tablets

Portugal

Glimepirida Ciclum 1 mg/2mg/3mg/4mg comprimidos

Niederlande:

Glimepiride CF 1mg/2mg/3mg/4mg/6 mg tablets

Ungarn:

Melyd 1mg/2mg/3mg/4mg tablets

Slowakei

Melyd 2mg/3mg/4mg tablets

Italien:

Glimepiride EG 2mg tablets

Finnland

Glimepirid Stada 1mg/2mg/3mg/4mg tablets

Belgien

Glimepiride EG 1mg/2mg/3mg/4mg/6mg tablets

Polen

Melyd 1mg/2mg/3mg/4mg/6mg tabletki

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im Jänner 2014.

10-9-2018

Silapo (STADA Arzneimittel AG)

Silapo (STADA Arzneimittel AG)

Silapo (Active substance: epoetin zeta) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)5944 of Mon, 10 Sep 2018

Europe -DG Health and Food Safety