Furosemide Sandoz

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Furosemide Sandoz Tablette 40 mg
  • Dosierung:
  • 40 mg
  • Darreichungsform:
  • Tablette
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Furosemide Sandoz Tablette 40 mg
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Sulfonamide

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE285187
  • Letzte Änderung:
  • 12-04-2018

Packungsbeilage

Packungsbeilage

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Furosemide Sandoz 40 mg Tabletten

Furosemid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme

dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte

weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden

haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

1. Was ist Furosemide Sandoz und wofür wird es angewendet?

2. Was sollten Sie vor der Anwendung von Furosemide Sandoz beachten?

3. Wie ist Furosemide Sandoz anzuwenden?

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

5. Wie ist Furosemide Sandoz aufzubewahren?

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Furosemide Sandoz und wofür wird es angewendet?

Furosemide Sandoz gehört zur Gruppe der Diuretika (harntreibende Mittel).

Furosemide Sandoz wird angewendet bei:

Flüssigkeitsansammlungen (Ödem) infolge von Herz-Kreislauf- Erkrankungen,

Erkrankungender Leber oder der Nieren oder durch Thrombose.

Flüssigkeitsansammlung in der Lunge (Lungenödem).

Ödeme infolge von Verbrennungen.

leicht oder mäßig erhöhtem Blutdruck.

2.

Was sollten Sie vor der Anwendung von Furosemide Sandoz beachten?

Furosemide Sandoz darf nicht angewendet werden,

wenn Sie allergisch gegen Furosemid oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

wenn Sie allergisch gegen Sulfamide (Medikamente mit einer antimikrobiellen Wirkung)

sind.

wenn Sie einen Mangel an Körperwasser (Dehydratation) oder eine verminderte

zirkulierende Blutmenge (Hypovolämie) haben.

wenn Sie eine starke Nierenfunktionseinschränkung haben mit eine verminderte

Harnproduktion, die nicht auf Furosemid – dem wirksamen Stoff in diesem Arzneimittel –

reagiert.

wenn Sie an einer schweren Lebererkrankung (hepatische Enzephalopathie) leiden,

wobei präkomatöse und komatöse Zustände auftreten.

wenn Ihr Blut einen schweren Natriummangel (Hyponatriämie) aufweist.

wenn Ihr Blut einen schweren Kaliummangel (Hypokaliämie) aufweist.

wenn Sie schwanger sind oder stillen (siehe “Schwangerschaft und Stillzeit”).

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Packungsbeilage

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Furosemide Sandoz einnehmen.

Es ist wichtig, dass Sie während der Behandlung weiterhin ausreichend urinieren.

Ärztliche Beobachtung ist notwendig:

wenn bei

Ihnen eine partielle Harnabflussbehinderung besteht (erschwerte

Blasenentleerung, Prostatavergrößerung, Harnleiterverengung).

wenn Sie einen stark erniedrigten Blutdruck (Hypotonie) haben.

wenn bei Ihnen ein besonders Risiko eines Blutdruckabfalls besteht (z. B. durch

Verengung der Hirnblutgefäße oder Herzkranzgefäße).

wenn bei Ihnen Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) besteht.

wenn Sie an Gicht leiden (Entzündung der Gelenke).

wenn Sie eine Nierenfunktionseinschränkung und gleichzeitig eine schwere

Leberkrankheit haben (hepatorenales Syndrom)

bei einem verminderten Eiweißgehalt im Blut (Hypoproteinämie).

Im Falle einer gleichzeitigen Behandlung bei älteren, dementen Patienten mit

Risperidon (Arzneimittel zur Behandlung von Schizophrenie, schwerer Aggression bei

Demenz und manischen Episoden).

bei Frühgeborenen. Der Arzt wird Ihr Baby regelmäßig kontrollieren.

wenn Ihr Blut einen schweren Kaliummangel (Hypokaliämie) aufweist. Bei einer

Langzeitbehandlung mit Furosemide Sandoz ist eine kaliumreiche Diät z. B. mit

magerem Fleisch, Kartoffeln, Bananen, Tomaten, Spinat, Blumenkohl, Trockenobst

usw. zu empfehlen.

wenn Sie erschwert urinieren können, informieren Sie bitte umgehend Ihren Arzt.

wenn Sie Bewusstseinsstörungen bemerken, setzen Sie bitte umgehend Ihren Arzt in

Kenntnis.

eine eingeschränkte Zufuhr von Salz über die Nahrung kann zu Wadenkrämpfen,

Appetitlosigkeit, Schwächegefühl, Schwindel, Schläfrigkeit und anderen Zuständen

führen.

Verschlechterung oder Aktivierung von systemischem Lupus erythematodes ist

möglich.

Wenn Sie schon älter sind, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, die zu einem

Abfall des Blutdrucks führen können, und wenn Sie andere Erkrankungen haben, die

mit dem Risiko eines Blutdruckabfalls verbunden sind.

Regelmäßige Blutkontrollen können angezeigt sein.

Fragen Sie Ihren Arzt, wenn eine der oben genannten Warnungen auf Sie zutrifft oder

zugetroffen hat

Anwendung von Furosemide Sandoz zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich

andere Arzneimittel

eingenommen

haben

oder

beabsichtigen

andere Arzneimittel

einzunehmen.

Furosemide Sandoz können Einfluss haben oder beeinflusst werden durch folgende

Arzneimittel:

Aminoglykoside

(Antibiotika)

andere

gehörschädigende

Arzneimittel:

schädigende Wirkung dieser Arzneimittel kann durch Furosemid verstärkt werden. Da der

Gehörschaden irreversibel

sein kann, sollten diese Arzneimittel

ausschließlich aus

ernsthaften medizinischen Gründen in Kombination mit Furosemid angewandt werden.

Chloralhydrat (ein Beruhigungsmittel): In einzelnen Fällen sein es nach intravenöser Gabe (

in eine Vene) von Furosemid innerhalb von 24 Stunden nach Einnahme von Chloralhydrat

folgenden Nebenwirkungen berichtet: Hitzegefühl, Schweißausbrüche, Unruhe, Übelkeit,

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Packungsbeilage

Blutdruckanstieg und Beschleunigung des Pulses. Die gleichzeitige Anwendung von

Furosemid und Chloralhydrat ist daher zu vermeiden.

Cisplatin

(ein Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen): Die gleichzeitige

Anwendung von Furosemid kann zu Gehörschäden führen. Außerdem kann die

nierenschädigende Wirkung von Cisplatin verstärkt werden. Beide Produkte sind daher nicht

gleichzeitig zu verabreichen.

Sucralfat (Arzneimittel zur Behandlung von Magengeschwüren): Furosemid und Sucralfat

sollten stets im Abstand von mindestens 2 Stunden eingenommen werden, da Sucralfat die

Aufnahme von Furosemid über den Darm vermindert und somit dessen Wirkung

abschwächt.

Converting-Enzyminhibitoren

und

Angiotension-II-Rezeptor-Antagonisten

(blutdrucksenkende Arzneimittel): Die Wirkung dieser Arzneimittel

kann durch die

gleichzeitige Anwendung mit Furosemid verstärkt werden. Vor einer Behandlung mit

Converting-Enzyminhibitoren

Angiotension-II-Rezeptor-Antagonisten

sollte,

wenn

möglich, die Einnahme von Furosemide Sandoz für zwei bis drei Tage eingestellt werden.

Bitte befolgen Sie die Vorschriften Ihres Arztes.

Risperidon

(Arzneimittel zur Behandlung von Schizophrenie, schwerer Aggression bei

Demenz und manischen Episoden): bei älteren, dementen Patienten ist Vorsicht geboten bei

der gleichzeitigen Anwendung von Furosemide Sandoz und Risperidon. Diese Kombination

darf ausschließlich auf Anweisungen des Arztes angewendet werden, der die Risiken und

den Nutzen vor der Behandlung sorgfältig abwägt.

Levothyroxin (Schilddrüsenhormon): eine hohe Dosis Furosemid kann einen Einfluss auf

den Schilddrüsenhormonspiegel haben.

Entzündungshemmende Arzneimittel, wie z. B. Arzneimittel gegen Rheuma, können die

Wirkung von Furosemide Sandoz verringern.

Phenytoin (Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie): Die Kombination von Phenytoin und

Furosemid kann die Wirkung von Furosemid verringern.

Antibiotika

(Arzneimittel

Prävention/Bekämpfung

bestimmten

Infektionen):

Furosemide Sandoz kann die toxische Wirkung mancher nierenschädigender Antibiotika

(Aminoside,

Kanamycin,

Gentamycin,

Tobramycin,

Cephalosporine)

verstärken,

insbesondere wenn diese Arzneimittel in hohen Dosen verabreicht werden. Gehörschäden

können in diesen Fällen irreversibel sein.

Furosemide Sandoz kann die Wirkung von Salicylaten, Lithiumpräparaten (Arzneimittel zur

Behandlung von Depressionen), Theophyllin (Arzneimittel zur Behandlung von Asthma) und

curareartigen Arzneimitteln (zur Muskelentspannung) verstärken.

Blutdrucksenkende Arzneimittel: Bei gleichzeitiger Anwendung von Furosemid mit

blutdrucksenkenden Arzneimitteln oder anderen Arzneimitteln, die den arteriellen Druck

senken, muss mit einer stärkeren Blutdrucksenkung gerechnet werden.

Kortikosteroide (Nebennierenrindenhormon mit u. a. entzündungshemmender Wirkung),

Carbenoxolon

(Arzneimittel zur Behandlung von Magengeschwüren),

große Mengen

Süßholz und die langfristige Einnahme von Abführmitteln, Reboxetin (Arzneimittel zur

Behandlung von Depressionen)

und Amphotericin (Arzneimittel zur Behandlung von

Pilzinfektionen): eine Kombination mit Furosemide Sandoz kann zu Kaliummangel führen.

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Packungsbeilage

Furosemide Sandoz kann die Wirkung von Arzneimitteln zur Behandlung von Diabetes

mellitus und von blutdruckerhöhenden Arzneimitteln senken.

Probenecid

(Arzneimittel zur Behandlung von Gicht),

Methotrexat

(Arzneimittel zur

Behandlung von Gelenkentzündungen) und andere

Arzneimittel, die wie Furosemid

hauptsächlich über die Nieren ausgeschieden werden,

können die Wirkung von

Furosemid verringern. Umgekehrt kann Furosemid die Ausscheidung dieser Arzneimittel über

die Nieren verringern. Bei einer hochdosierten Therapie (sowohl mit Furosemid als mit dem

anderen Arzneimittel) erhöht sich das Risiko der Nebenwirkungen von Furosemid oder des

gleichzeitig angewandten Arzneimittels.

Elektrolytenstörungen (z. B. ein Mangel an Kalium und Magnesium im Blut) können die

Toxizität (Giftigkeit) mancher anderen Arzneimittel (z. B. bestimmte Herzmittel) erhöhen.

Clofibrat (Arzneimittel zur Senkung des Fettgehalts im Blut): Es besteht eine mögliche

Verstärkung der Wirkung von Furosemid.

Medizinische Kohle: Verringerung der Wirkung von Furosemid.

Cholestyramin, Colestipol (Arzneimittel zur Senkung des Fettgehalts im Blut): Verringerung

der Wirkung von Furosemid.

Ciclosporin A (Arzneimittel zur Unterdrückung von Abwehrreaktionen): Es besteht ein

erhöhtes Risiko für Gicht.

Kontrastmittel:

erhöhtes

Risiko

einer

verringerten

Nierenfunktion,

durch

Röntgenverfahren mit Kontrastmitteln bei

Patienten mit einem erhöhten Risiko für

Nierenfunktionsschwächen verursacht wird.

gleichzeitige

Anwendung

Furosemide

Sandoz

einem

anderen

Schleifendiuretikum sollte vermieden werden

Anwendung von Furosemide Sandoz zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Es wird empfohlen die Tabletten auf leeren (nüchternen) Magen einzunehmen, um eine

verringerte oder erhöhte Aufnahme von Furosemid zu vermeiden

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels

Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Furosemid passiert die Plazenta. Sie dürfen Furosemide Sandoz deshalb in der

Schwangerschaft nur anwenden, wenn der Arzt dies für zwingend erforderlich hält. Bei einer

eventuellen Behandlung während der Schwangerschaft wird der Arzt Ihre Blutwerte und das

Wachstum des Ungeborenen sorgfältig überwachen.

Stillzeit

Furosemid wird in die Muttermilch ausgeschieden und hemmt die Produktion der Muttermilch.

Sie dürfen daher nicht stillen, wenn Sie mit Furosemid behandelt werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Dieses Arzneimittel

kann bei

einigen Personen das Reaktionsvermögen so weit

beeinflussen, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum

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Packungsbeilage

Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt insbesondere bei Behandlungsbeginn,

Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.

Furosemide Sandoz enthält Lactose

Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen

bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

3.

Wie ist Furosemide Sandoz anzuwenden?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker

ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Sollte keine Verbesserung auftreten, wenden Sie sich bitte erneut an Ihren Arzt.

Der Arzt entscheidet über die Dosierung.

Erwachsene:

Erwachsene erhalten in der Regel als Anfangsdosis 1 Tablette, die vorzugsweise morgens

auf leeren (nüchternen) Magen eingenommen wird. Bei der weiteren Behandlung wird die

Dosis je nach Harnausscheidung festgestellt.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Für Kinder gelten besondere Dosierungsrichtlinien, die für jedes Kind gesondert zu ermitteln

sind. Nur der behandelnde Arzt ist befugt, darüber zu urteilen, welche Dosis Ihrem Kind zu

verabreichen ist.

Bei einer Nierenfunktionseinschränkung wird der Arzt Ihre Dosis an den Grad der

Nierenfunktionseinschränkung anpassen.

Die Tabletten müssen mit einem Glas Wasser geschluckt werden, vorzugsweise morgens auf

nüchternen Magen.

Wenn Sie eine größere Menge von Furosemide Sandoz eingenommen haben, als Sie

sollten

Wenn Sie eine größere Menge von Furosemide Sandoz haben angewendet, kontaktieren Sie

sofort Ihren Arzt, Ihren Apotheker oder das Antigiftzentrum (070/245.245).

Wenn Sie zu viel Furosemide Sandoz eingenommen haben, wird dies anfänglich zu einem

starken Wasserverlust führen, wodurch Ihr Körper Flüssigkeit und Salze verliert.

Benachrichtigen Sie in diesem Fall sofort einen Arzt, da in ernsthaften Fällen der Patient in

einem Krankenhaus die erforderlichen Mengen an Flüssigkeit und Salzen verabreicht werden

können

Wenn Sie die Einnahme von Furosemide Sandoz vergessen haben

Sollten Sie eine Einnahme vergessen haben, nehmen Sie eine Dosis ein, sobald dies

möglich ist. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme

vergessen haben. Sollte der Zeitpunkt der nächsten Einnahme kurz bevorstehen, nehmen

Sie dann nicht mehr die vergessene Dosis ein, aber nehmen Sie die nächste Dosis zum

üblichen Zeitpunkt ein.

Wenn Sie die Einnahme von Furosemide Sandoz abbrechen

Beenden Sie nicht eigenmächtig die Behandlung mit Furosemide Sandoz, sondern

besprechen Sie dies bitte vorher mit Ihrem Arzt..

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Packungsbeilage

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an

Ihren Arzt oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht

bei jedem auftreten müssen.

Diese Nebenwirkungen können mit folgenden Häufigkeiten auftreten:

Sehr häufig:

1/10

Häufig:

1/100, < 1/10

Gelegentlich:

1/1000, < 1/100

Selten:

1/10000, < 1/1000

Sehr selten: < 1/10000, nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht

abschätzbar).

Es wurden die folgenden Nebenwirkungen beschrieben:

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems:

Häufig:

Bluteindickung (Hämokonzentration)

Gelegentlich:

Mangel an Blutplättchen (Thrombocytopenie)

Selten:

Mangel an weißen Blutzellen (Leukopenie)

Vermehrung bestimmter Zellen (eosinophile Zellen) im Blut (Eosinophilie)

Sehr selten:

Blutarmut durch eine zu geringe Bildung roter Blutkörperchen (aplastische Anämie)

Blutarmut durch einer zu Großen Blutzersetzung (hämolytische Anämie)

Schwere

Blutbildungsstörung

(eine

ungewöhnlich

niedrige

Anzahl

weißer

Blutkörperchen) (Agranulozytose)

Erkrankungen des Immunsystems:

Selten:

eine erhöhte schwere Überempfindlichkeit gegen körperfremde Stoffe

(anaphylaktische oder anaphylaktoide Reaktionen). Konsultieren Sie unverzüglich

Ihren behandelnden Arzt.

Nicht bekannt:

Verschlechterung oder Aktivierung von systemischem Lupus erythematodes

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Sehr häufig:

Störungen im Elektrolytausgleich, Austrocknung und vermindertes Blutvolumen,

insbesondere bei älteren Patienten.

Erhöhung des Kreatinins und der Triglyceride im Blut.

Häufig:

Senkung des Natrium-, Chlor- und Kaliumgehalts im Blut.

Erhöhung des Cholesteringehalts im Blut.

Erhöhung des Urinsäuregehalts im Blut, was zu Gichtanfällen führen kann.

Erhöhung des Urinvolumens.

Gelegentlich:

Abnahme der Glukosetoleranz (Verträglichkeit von bestimmten Zuckern).

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Packungsbeilage

Zuckerkrankheit (Diabetes) kann sich während einer Behandlung mit diesem

Arzneimittel manifestieren.

Nicht bekannt:

Verringerter Calcium- und Magnesiumgehalt im Blut.

Erhöhter Ureumgehalt im Blut.

Säureverlust des Blutes (metabole Alkalose).

Pseudo-Bartter Syndrom (Stoffwechselstörung mit Kaliumverlust der Nieren) bei

Missbrauch und/oder längerem Gebrauch.

Furosemid kann zu übermäßigem Verlust der Körperflüssigkeit (z. B. häufigeres Urinieren als

normal) und von Mineralien (Natrium, Kalium, Magnesium und Calcium) führen. Symptome,

die auftreten können sein: verstärktes Durstgefühl, Appetitmangel, Kopfschmerzen,

Verwirrtheit, Schläfrigkeit, Wadenkrämpfe, Muskelkrämpfe und -schwäche, lang anhaltende

und schmerzhafte Muskelkontraktionen, Herzrhythmusstörungen und Magen-Darm-

Störungen.

Zugrundeliegende Erkrankungen, Zusammenwirken mit anderen Arzneimitteln (siehe

Abschnitt „Anwendung von Furosemide Sandoz zusammen mit anderen Arzneimitteln“) und

Ernährung können zur Entwicklung von Elektrolytenstörungen führen.

Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths

Gelegentlich:

Hörstörungen

Taubheit (manchmal irreversibel)

Sehr selten:

Ohrensausen

Diese Nebenwirkungen sind meistens vorübergehender Art und kommen vor, wenn die

intravenöse Verabreichung zu schnell erfolgt ist oder wenn das Produkt gleichzeitig mit

Mitteln verwendet wird, die schädlich für das Gehör sind, oder bei Patienten mit

unzureichender Nierenfunktion oder mit Hypoproteinämie (zu geringem Gehalt an Eiweißen

im Blut).

Gefäßerkrankungen

Selten:

Vasculitis (Entzündung der Blutgefäße).

Nicht bekannt:

Neigung zur Thrombose-Entwicklung (Bildung eines Blutgerinnsels in einer Ader oder

Schlagader).

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Gelegentlich:

Übelkeit.

Selten:

Erbrechen oder Durchfall.

Sehr selten:

Entzündung der Bauchspeicheldrüse.

Leber- und Gallenerkrankungen

Sehr selten:

Leberstörungen.

Störungen bei Leberfunktionstests (Transaminasenanstieg).

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Gelegentlich:

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Packungsbeilage

Juckreiz, Nesselausschlag, Hautausschlag, Eruptionen, bullöse Verletzungen

(Blasenbildung oder blasenförmige Verletzungen), Hautrötung oder -entzündung mit

Abschuppung oder roten Flecken.

Erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut (Fotosensibilität).

Nicht bekannt:

Ernsthafte Überempfindlichkeitsreaktion mit (hohem) Fieber, roten Flecken auf der Haut,

Gelenkschmerzen und/oder Augenentzündung (Stevens-Johnson Syndrom).

Ernsthafte, akute (Überempfindlichkeits-)Reaktion in Kombination mit Fieber und Blasen

auf der Haut/Abschälung der Haut (toxische epidermale Nekrolyse).

Plötzliche, allgemeine ekzemartige Bläschen (AGEP) (akuter Hautausschlag).

Arzneimittelbedingter Hautausschlag mit Eosinofilie (Zunahme der eosinofilen Blutzellen)

und allgemeine Symptome (DRESS).

Sollte eine dieser Hautreaktionen auftreten, stellen Sie die Einnahme von Furosemide

Sandoz

ein und verständigen Sie unverzüglich Ihren Arzt.

Erkrankungen des Nervensystems

Häufig:

Hepatische Enzephalopathie (Hirnerkrankung)

Selten:

Parästhesie (Prickeln).

Nicht bekannt:

Schwindel, Ohnmacht und Bewusstlosigkeit (verursacht durch symptomatische

Hypotonie)

Erkrankungen der Nieren und Harnwege

Häufig:

Eine Zunahme der Urinproduktion kann Beschwerden bei Patienten mit Problemen

beim Urinieren provozieren oder verschlimmern.

Selten:

Nierenentzündung (tubulointerstitielle Nefritis).

Nicht bekannt:

Erhöhter Natrium- und Chlorgehalt im Urin.

Harnretention (Unvermögen zu urinieren) mit Überdehnung der Blase (bei Patienten

mit Problemen beim Urinieren, Prostatahypertrophie (Vergrößerung der Prostata)

oder eine Verengung der Harnröhre).

Bei frühgeborenen Babys können Calciumablagerungen in den Nieren auftreten und

es kann zur Bildung von Nierensteinen kommen.

Nierenversagen.

Kongenitale, familiäre und genetische Erkrankungen

Nicht bekannt:

Erhöhtes Risiko eines offenen Ductus arteriosus (offen bleibende Verbindung

zwischen Aorta und Lungenschlagader) bei frühgeborenen Babys, die in den ersten

Lebenswochen Furosemid erhalten.

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Selten:

Fieber

Allergische Reaktionen

Selten:

Schwere Überempfindlichkeit gegen körperfremde Stoffe (unter anderem mit Schock

einhergehend)

Überempfindlichkeit gegen Licht

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Packungsbeilage

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das

medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser

Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt anzeigen

(Details siehe unten). Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass

mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Föderalagentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte

Abteilung Vigilanz

EUROSTATION II

Victor Hortaplein 40/40

B-1060 BRUSSEL

Website: www.fagg-afmps.be

E-Mail: patientinfo@fagg-afmps.be.

5.

Wie ist Furosemide Sandoz aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „EXP“ angegebenen

Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des

angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren

Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie

tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Furosemide Sandoz enthält

Der Wirkstoff ist Furosemid. Er ist vorhanden in einer Dosis von 40 mg.

sonstigen

Bestandteile

sind

mikrokristalline

Cellulose,

Maisstärke,

Natriumcarboxymethylstärke, Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat.

Wie Furosemide Sandoz aussieht und Inhalt der Packung

Tabletten.

Furosemide Sandoz 40 mg Tabletten: weiße, runde, leicht bikonvexe Tabletten mit einer

Bruchrille auf einer Seite.

Packungen mit 12, 20, 50, 100 Tabletten in PP/Al-Blisterpackung.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Sandoz nv/sa, Telecom Gardens, Medialaan 40, B-1800 Vilvoorde, Belgien

Hersteller

Salutas Pharma GmbH, Otto-von-Guericke-Allee 1, 39179 Barleben, Deutschland

Zulassungsnummer

BE285187

Art der Abgabe

Verschreibungspflichtig.

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Packungsbeilage

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt genehmigt im 11/2017.

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30-7-2018

Hyrimoz (Sandoz GmbH)

Hyrimoz (Sandoz GmbH)

Hyrimoz (Active substance: adalimumab) - Centralised - Authorisation - Commission Decision (2018)5097 of Mon, 30 Jul 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4320

Europe -DG Health and Food Safety

30-7-2018

Halimatoz (Sandoz GmbH)

Halimatoz (Sandoz GmbH)

Halimatoz (Active substance: adalimumab) - Centralised - Authorisation - Commission Decision (2018)5098 of Mon, 30 Jul 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4866

Europe -DG Health and Food Safety

30-7-2018

Hefiya (Sandoz GmbH)

Hefiya (Sandoz GmbH)

Hefiya (Active substance: adalimumab) - Centralised - Authorisation - Commission Decision (2018)5099 of Mon, 30 Jul 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4865

Europe -DG Health and Food Safety

13-7-2018

Erelzi (Sandoz GmbH)

Erelzi (Sandoz GmbH)

Erelzi (Active substance: etanercept) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)4712 of Fri, 13 Jul 2018

Europe -DG Health and Food Safety

10-7-2018

Temozolomide Sandoz (Sandoz GmbH)

Temozolomide Sandoz (Sandoz GmbH)

Temozolomide Sandoz (Active substance: temozolomide) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)4480 of Tue, 10 Jul 2018

Europe -DG Health and Food Safety

10-7-2018

Pemetrexed Sandoz (Sandoz GmbH)

Pemetrexed Sandoz (Sandoz GmbH)

Pemetrexed Sandoz (Active substance: pemetrexed) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)4485 of Tue, 10 Jul 2018

Europe -DG Health and Food Safety

23-5-2018

Zessly (Sandoz GmbH)

Zessly (Sandoz GmbH)

Zessly (Active substance: infliximab) - Centralised - Authorisation - Commission Decision (2018)3215 of Wed, 23 May 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4647

Europe -DG Health and Food Safety