Furosemide Fresenius Kabi

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Furosemide Fresenius Kabi Injektionslösung 20 mg-2 ml
  • Dosierung:
  • 20 mg-2 ml
  • Darreichungsform:
  • Injektionslösung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Furosemide Fresenius Kabi Injektionslösung 20 mg-2 ml
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • loop-Diuretika

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE300045
  • Letzte Änderung:
  • 12-04-2018

Packungsbeilage

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Furosemide Fresenius Kabi 20mg/2ml Injektionslösung

Furosemid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder medizinische Fachpersonal.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es

kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese dieselben Symptome haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische

Fachpersonal.

Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage

angegeben sind. Siehe Abschnitt 4

Was in dieser Packungsbeilage steht:

Was ist Furosemide Fresenius Kabi und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Anwendung von Furosemid Fresenius Kabi beachten?

Wie ist Furosemide Fresenius Kabi anzuwenden?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Furosemide Fresenius Kabi aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Furosemide Fresenius Kabi and wofür wird es angewendet?

Furosemide Fresenius Kabi gehört zur Arzneimittelgruppe der Diuretika. Es führt zu einer Erhöhung

der Urinmenge, die von Ihrem Körper produziert wird.

Furosemid wird angewendet, um Symptome zu mindern, die durch Flüssigkeitsansammlungen (auch

Ödeme genannt) in Ihrem Körper hervorgerufen werden. Flüssigkeitsansammlungen können

verursacht sein durch:

Herzprobleme

Leberprobleme

Nierenprobleme

Ihr Arzt hat Furosemid aus einem der folgenden Gründe verschrieben:

Wenn die schnelle und wirksame Entfernung von übermäßiger Flüssigkeit erforderlich ist.

Wenn Sie nicht in der Lage sind, diese Art von Medikament über den Mund einzunehmen oder in

einem Notfall.

Wenn bei Ihnen zu viel Flüssigkeit um Ihr Herz, Ihre Lunge, Leber oder Nieren vorhanden ist.

Beim Auftreten zu hohen Blutdrucks, der zu lebensbedrohlichen Zuständen führen kann

(krisenhafter Blutdruckanstieg).

2.

Was sollten Sie vor der Anwendung von Furosemid Fresenius Kabi beachten?

Furosemide Fresenius Kabi darf nicht angewendet werden:

wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Furosemid oder einen der sonstigen Bestandteile

dieses Arzneimittels sind (siehe auch Abschnitt 6),

wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Sulfonamidantibiotika sind,

wenn Sie stark dehydriert sind (Sie haben sehr viel Körperflüssigkeit verloren z. B. durch

schweren Durchfall oder Krankheit),

wenn Sie unter Nierenversagen leiden und Sie trotz Behandlung mit Furosemid keinen Urin

produzieren,

wenn Sie unter Nierenversagen leiden, dass durch eine Vergiftung mit nieren- oder

leberschädigenden Substanzen verursacht wurde,

wenn Ihr Kalium- oder Natriumblutspiegel sehr niedrig ist,

wenn der Patient aufgrund eines Leberversagens im Koma liegt,

wenn Sie stillen.

Wenn Sie unsicher sind, ob dieses Medikament bei Ihnen angewendet werden kann oder nicht, fragen

Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen,

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal , bevor Sie Furosemide

Fresenius Kabi anwenden, wenn:

Sie Probleme haben beim Wasserlassen aufgrund einer Verengung (z. B. vergrößerte Prostata),

Sie Diabetes haben (Zuckerkrankheit),

Sie niedrigen Blutdruck haben oder zeitweise unter plötzlichem Blutdruckabfall leiden (Ihre

Blutgefäße im Herzen und im Gehirn sind zu eng),

Sie eine Lebererkrankung haben (z. B. Zirrhose:

die Umwandlung von

Leberzellen

Narbengewebe),

Sie Nierenprobleme haben (z. B. nephrotisches Syndrom),

Sie dehydriert sind (Sie haben durch starken Durchfall oder Krankheit Körperflüssigkeit

verloren), was zu einem Kollaps oder Blutgerinnsel führen kann,

Sie unter Gicht leiden (schmerzhafte oder entzündete Gelenke), verursacht durch einen hohen

Harnsäurespiegel (Stoffwechselabfallprodukt) im Blut,

Sie eine entzündliche Erkrankung haben, die „Systemischer Lupus Erythematodes (SLE)“

genannt wird,

Sie Probleme mit dem Hören haben,

Sie Sorbitol einnehmen (Zuckeraustauschstoff für Diabetiker),

Sie Arzneimittel

anwenden,

einen

lebensbedrohlichen

unregelmäßigen

Herzschlag

(Verlängerung des QT- Intervalles) hervorrufen,

Sie Lithium einnehmen,

Sie unter Porphyrie leiden (Krankheit, bei der die Produktion der sauerstoffbindenden Moleküle

der roten Blutkörperchen unterbrochen ist und der Urin sich violett färbt),

Ihre Haut eine erhöhte Empfindlichkeit gegen Sonnenlicht aufweist (Photosensibilität),

Sie Sportler sind. Dieses Arzneimittel könnte bei Dopingtests zu einem positiven Ergebnis führen.

Wenn Sie schon älter sind, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, die zu einem Abfall des

Blutdrucks führen können, und wenn Sie andere Erkrankungen haben, die mit dem Risiko eines

Blutdruckabfalls verbunden sind.

Bei der Anwendung von Furosemid an Frühgeborenen kann es zu Nierensteinen oder

Nierenverkalkungen kommen.

Falls einer dieser Fälle auf Sie zutrifft, wird Ihr Arzt eventuell Ihre Behandlung ändern oder Ihnen

spezielle Ratschläge geben.

Während der Behandlung mit Furosemide Fresenius Kabi kann Ihr Arzt regelmäßige Kontrollen des

Blutzucker- oder Harnsäurespiegels im Blut empfehlen. Außerdem werden Ihre Blutspiegel auf

wesentliche Körpersalze, wie Kalium und Natrium, kontrolliert. Diese Elektrolyte sind besonders

wichtig im Falle von Krankheit oder Durchfall.

Anwendung von Furosemide Fresenius Kabi zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder medizinische Fachpersonal wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen

bzw. kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben, einschließlich Arzneimittel, die Sie ohne

Rezept erhalten haben. Das ist wichtig, da einige Arzneimittel nicht zusammen mit Furosemide

Fresenius Kabi eingenommen werden sollen.

Informieren Sie Ihren Arzt insbesondere, wenn Sie eines oder mehrere der folgenden Arzneimittel

einnehmen/anwenden:

Lithium – Arzneimittel gegen bestimmte Depressionsformen, da die

Wirkung und Nebenwirkungen durch Furosemid verstärkt werden können. Ihr Arzt wird

Ihnen dieses Arzneimittel nur verschreiben, wenn es absolut notwendig ist und wird dann

Ihre Lithiumspiegel im Blut kontrollieren und gegebenenfalls die Dosis ändern.

Risperidon, das zur Behandlung von bestimmten Psychosen angewandt

wird.

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Herzmittel, wie zum Beispiel Digoxin. Ihr Arzt wird eventuell eine

Dosierungsänderung vornehmen.

alle Arzneimittel gegen hohen Blutdruck, einschließlich Thiazid-Diuretika

(wie Bendroflumethiazid oder Hydrochlorothiazid), ACE-Hemmer (wie Lisinopril),

Angiotensin-II- Antagonisten (wie Losartan), da Furosemid dazu führen kann, dass Ihr

Blutdruck zu sehr abfällt. Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Furosemid-Dosis ändern.

Cholesterin- oder lipidsenkende Arzneimittel, wie Fibrate, z. B.

Fenofibrat oder Bezafibrat, da die Wirkung von Furosemid verstärkt sein kann.

Antidiabetika (blutzuckersenkende Arzneimittel), wie Metformin und

Insulin, da es zu einer Erhöhung Ihrer Zuckerspiegel kommen kann.

entzündungshemmende Arzneimittel, einschließlich nichtsteroidaler

Antiphlogistika (wie Aspirin oder Celecoxib), da diese die Wirkung von Furosemid

herabsetzen können; hohe Dosen von Schmerzmitteln (Salizylaten) können zur

Verstärkung der Nebenwirkungen von Furosemid führen.

entzündungshemmende Arzneimittel oder Arzneimittel gegen Allergien

wie Corticosteroide, Arzneimittel zur Behandlung von Magengeschwüren oder

Abführmittel beeinflussen in Kombination mit Furosemid Ihre Natrium- und

Kaliumspiegel im Blut. Lakritze wirkt in dieser Hinsicht ähnlich. Ihr Arzt wird die

Kaliumspiegel im Blut kontrollieren.

Injektionen, die während Operationen verabreicht werden, einschließlich

Curarinderivaten und Succinylcholin.

Chloralhydrat – Arzneimittel gegen Schlafstörungen (in Einzelfällen kann

eine intravenöse Verabreichung (Injektion in eine Vene) von Furosemid in einem Zeitraum

von 24 Stunden nach einer Gabe von Chloralhydrat zu Hitzegefühl, Schweißausbruch,

Angstgefühlen, Übelkeit, Blutdruckanstieg und schnellem Herzschlag führen). Aus diesem

Grund ist die gleichzeitige Gabe von Furosemid und Chloralhydrat nicht empfehlenswert.

Phenytoin oder Phenobarbital – Arzneimittel gegen Epilepsie, da die

Wirkung von Furosemid herabsetzt werden kann.

Theophyllin – Arzneimittel gegen Asthma, da es durch Furosemid zu einer

Wirkungsverstärkung von Theophyllin kommen kann.

Antibiotika, wie Cephalosporine, Polymyxine, Aminoglykoside,

Chinolone oder andere Arzneimittel, die Auswirkungen auf Ihre Nieren haben können, wie

Immunsuppressiva, jodhaltige Kontrastmittel, Foscarnet oder Pentamidin, da Furosemid

zu einer Verschlechterung der Nierenfunktion führen kann.

Amphotericin B, das gegen Pilzinfektionen über einen langen Zeitraum

hinweg angewandt wird

Probenecid, wird neben anderen Arzneimitteln zum Schutz der Nieren

eingesetzt und kann zur Verminderung der Wirkung von Furosemid führen.

Organoplatin-Verbindungen – Mittel gegen einige Krebsarten, da es durch

Furosemid zur Erhöhung der Nebenwirkungen dieser Arzneimittel kommen kann.

Methotrexat – Arzneimittel gegen einige Krebsarten und schwere

Arthritis, durch die es zu einer Wirkungsverminderung von Furosemid kommen kann.

blutdrucksteigernde Arzneimittel (pressorische Amine), deren Wirkung

durch die gleichzeitige Verabreichung von Furosemid negativ beeinflusst werden kann.

Carbamazepin – Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie oder

Schizophrenie, da es dadurch zur Verstärkung der Nebenwirkungen von Furosemid

kommen kann.

Ciclosporin – Arzneimittel zur Unterdrückung von Abstoßungsreaktionen

nach Organtransplantationen, da das Risiko von Gichtarthritis (schmerzende Gelenke)

besteht.

Arzneimittel, die Ihren Herzschlag verändern, wie Amiodaron, Sotalol,

Dofetilid, Ibutilid, da es durch Furosemid zu einer Wirkungsverstärkung dieser

Arzneimittel kommen kann.

Arzneimittel, die als Injektionen vor Röntgenuntersuchungen verabreicht

werden.

Bei Anwendung von Furosemide Fresenius Kabi

zusammen mit Nahrungsmitteln und

Getränken und Alkohol

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Nahrungsmittel haben voraussichtlich keinen Einfluss auf dieses Arzneimittel, wenn es über eine

Vene verabreicht wird. Während der Behandlung mit Furosemid können Sie wie gewohnt essen und

trinken. Sie müssen Ihre Ernährung nicht umstellen, außer wenn Ihnen Ihr Arzt dies empfiehlt.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fruchtbarkeit

Furosemid darf nicht während der Schwangerschaft verwendet werden, es sei denn, es bestehen sehr

gute medizinische Gründe dafür.

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt

oder Apotheker um Rat

Furosemid kann von der Mutter auf das Baby übergehen.

Aus diesem Grund wird dieses Arzneimittel schwangeren Frauen nur dann verabreicht, wenn es

absolut notwendig ist.

Wenden Sie Furosemide Fresenius Kabi nicht an, wenn Sie stillen,

da Furosemid in die Muttermilch übergeht.

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Furosemide Fresenius Kabi kann zu einer Beeinträchtigung Ihrer Aufmerksamkeit führen. Sie dürfen

keine Fahrzeuge oder Maschinen bedienen, da Furosemid Ihre Aufmerksamkeit beeinträchtigen kann

(lesen Sie dazu Abschnitt 4 „Mögliche Nebenwirkungen“).

Furosemide Fresenius Kabi enthält Natruim

Dieses Arzneimittel enthält Natrium, aber weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Ampulle, d.h. es

ist nahezu „natriumfrei“.

3.

Wie ist Furosemide Fresenius Kabi anzuwenden?

Wenden Sie Furosemide Fresenius Kabi immer genau nach der Packungsbeilage oder Anweisung des

Arztes an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder das medizinische Fachpersonal nach, wenn Sie sich

nicht ganz sicher sind.

Furosemide Fresenius Kabi wird Ihnen normalerweise von einem Arzt oder einer Krankenschwester

verabreicht:

als langsame Injektion in eine Vene (intravenös) oder

in Ausnahmefällen in den Muskel (intramuskulär).

Ihr Arzt entscheiden wie viel Sie benötigen, wann es Ihnen verabreicht werden soll und wie lange die

Behandlung dauern soll. Dies hängt von Ihrem Alter, Gewicht, Ihrer Vorgeschichte, anderen

Arzneimitteln, die Sie einnehmen, und der Art und dem Schweregrad Ihrer Erkrankung ab.

Allgemeines:

Die parenterale Verabreichung von Furosemid ist angezeigt, wenn eine orale Verabreichung nicht

möglich oder nicht wirksam (zum Beispiel bei verminderter Aufnahme über den Darm) oder

wenn eine schnelle Wirkung erforderlich ist.

Falls die Verabreichung parenteral ist, ist die Umstellung auf eine orale Verabreichung so schnell

wie möglich empfohlen.

Um eine optimale Wirksamkeit zu erreichen und eine Gegenregulation zu unterdrücken, wird eine

Dauerinfusion mit Furosemid wiederholten Bolus-Injektionen generell bevorzugt.

Wenn eine Dauerinfusion mit Furosemid als Anschlussbehandlung nach einer oder mehreren

akuten Bolus-Dosen nicht möglich ist, ist ein Anschluss-Therapieplan mit niedrigen Dosen, die

über kurze Intervalle gegeben werden (circa 4 Stunden), einem Therapieplan mit höheren Bolus-

Dosen über längere Intervalle vorzuziehen.

Intravenöses Furosemid muss langsam injiziert oder infundiert werden; eine Menge von 4 mg pro

Minute darf nicht überschritten werden und soll niemals zusammen mit anderen Arzneimitteln in

der selben Spritze verabreicht werden.

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Dosierungsplan:

Erwachsenen

Sofern es keine Umstände gibt, die eine herabgesetzte Dosis (siehe unten) erforderlich

machen, beträgt die empfohlene Dosis bei Erwachsenen und Jugendlichen über 15 Jahre 20

bis 40 mg mittels intravenöser (oder in Ausnahmefällen intramuskulärer) Verabreichung. Die

Höchstdosis kann je nach Ansprechen der einzelnen Person unterschiedlich ausfallen.

Wenn Ihr Arzt eine höhere Dosis für notwendig hält, wird man Ihnen alle 2 Stunden weitere

Injektionen von 20 mg verabreichen, bis die gewünschte Flüssigkeitsausscheidung erreicht

ist.

Größere initiale oder Erhaltungsdosen können unter bestimmten Umständen notwendig sein,

in Abhängigkeit von Ihrer Erkrankung. Das wird von Ihrem Arzt bestimmt. Falls solche

Dosen benötigt werden, können sie als Dauerinfusion verabreicht werden.

Kinder und Jugendliche (bis zu einem Alter von 18 Jahren):

Die Erfahrung bei Kindern und Jugendlichen ist begrenzt. Die intravenöse Verabreichung von

Furosemid bei Kindern und Jugendlichen unter einem Alter von 15 Jahren ist nur in

außergewöhnlichen Fällen empfohlen.

Die Dosis wird je nach Körpergewicht angepasst, und die empfohlene Dosis reicht von 0,5 bis

1mg/kg Körpergewicht täglich bis zu einer maximalen Gesamtdosis von 20 mg pro Tag. Die

Umstellung auf eine orale Therapie sollte so schnell wie möglich stattfinden.

Ältere Menschen:

Ältere Menschen bekommen normalerweise zu Beginn 20 mg pro Tag. Diese Dosis kann schrittweise

erhöht werden, bis die gewünschte Flüssigkeitsausscheidung erreicht ist.

Der durch verstärkte Urinausscheidung hervorgerufene Gewichtsverlust sollte 1 kg Körpergewicht

pro Tag nicht überschreiten.

Wenn die Notwendigkeit besteht, dass Sie Furosemide Fresenius Kabi über einen längeren Zeitraum

anwenden müssen, wird Ihr Arzt Ihnen empfehlen, anstelle von Injektionen eine orale Form

(Tabletten) des Arzneimittels anzuwenden, sobald es die Behandlung erlaubt.

Wenn Sie eine größere Menge von Furosemide Fresenius Kabi angewendet haben, als Sie sollten

Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie glauben, eine zu hohe Menge von Furosemide Fresenius

Kabi erhalten zu haben.

Symptome, die auftreten können, wenn Sie eine zu große Menge dieses Arzneimittels erhalten haben,

sind Mundtrockenheit, vermehrter Durst, unregelmäßiger Herzschlag, Stimmungsschwankungen,

Muskelkrämpfe oder -schmerzen, Übelkeit oder Erbrechen, ungewöhnliche Müdigkeit oder

Schwäche, schwacher Puls oder Appetitverlust.

Wenn Sie glauben, dass eine Injektion vergessen wurde, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder der

Krankenschwester.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder

Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch diese Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Während der Behandlung mit Furosemid können folgende Nebenwirkungen auftreten:

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Personen betreffen)

Hepatische Enzephalopathie bei Patienten mit hepatozellulärer Insuffizienz (zu den

Symptomen zählen Vergesslichkeit, Anfälle, Stimmungsschwankungen und Koma)

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Personen betreffen)

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Hautausschläge (einschließlich Jucken, Rötung, Abschälen), Neigung zu blauen Flecken oder

sonnenlichtempfindlicher Haut

Veränderung

Blutzellen

kann

Gerinnungsstörungen

führen

(mit

erhöhtem

Blutungsrisiko).

Taubheit (manchmal irreversibel)

Selten (kann bis zu 1 von 1000 Personen betreffen)

Übelkeit oder Erbrechen, Durchfall, Verstopfung, Appetitlosigkeit, Beschwerden in Mund und

Magen

Probleme mit dem Hören (häufiger bei Menschen mit Nierenversagen und Tinnitus (Klingeln

in den Ohren)

Anaphylaxie,

eine schwere allergische Reaktion, die Hautausschlag, Schwellungen,

Atemschwierigkeiten und Bewusstlosigkeit verursachen kann. Holen Sie sofort ärztliche

Hilfe.

Nierenschäden (interstitielle Nephritis)

Sehr geringe Anzahl weißer Blutkörperchen (was zu lebensbedrohlichen Infektionen führen

kann). Holen Sie sofort ärztliche Hilfe.

Muskelprobleme einschließlich Beinkrämpfe oder Muskelschwäche

Schmerzen oder Beschwerden an der Injektionsstelle (insbesondere nach Injektion in einen

Muskel)

Auftreten oder Verschlimmerung der entzündlichen Erkrankung Lupus Erythematodes

Veränderungen bei den Ergebnissen von Bluttests (fettähnliche Substanzen in Ihrem Blut)

Taubheits-, Kribbel-, oder Schwindelgefühl

Fieber

Verschwommensehen, Verwirrung, Schläfrigkeit

Mundtrockenheit.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10000 Personen betreffen)

Starke Muskelprobleme einschließlich Zuckungen, Verkrampfungen, Krämpfe (auch Tetanie

genannt).

Veränderungen der Blutzellen, was zu Anämie führen kann und zur Unfähigkeit, Infektionen

zu bekämpfen

Pankreatitis (starke Bauchschmerzen) aufgrund einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse.

Nicht bekannt (die Häufigkeit kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)

Stevens-Johnson-Syndrom (Blasenbildung oder Abschälen der Haut um Lippen, Augen,

Mund, Nase und Genitalien, Grippe-ähnliche Symptome und Fieber)

Toxische epidermale Nekrolyse (Hautschichten können sich ablösen und über den ganzen

Körper große Flächen wunde, freiliegende Haut hinterlassen)

akute

generalisierte

exanthematische

Pustulose

(AGEP)

(akutes

febriles

Arzneimittelexanthem)

DRESS (Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen)

Schwindel, Ohnmacht und Bewusstlosigkeit (verursacht durch symptomatische Hypotonie).

Außerdem kann Folgendes auftreten:

Niedriger Blutdruck, durch den Sie sich matt und schwindlig fühlen können. Dieser kann

außerdem

Druckgefühl

Kopf,

Gelenkschmerzen,

Blutgerinnselbildung

oder

Kreislaufkollaps (Schock) verursachen.

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Geringe Kaliumblutspiegel. Dies kann Muskelschwäche, Kribbel- und Taubheitsgefühl,

leichte Unfähigkeit, Körperteile zu bewegen, Erbrechen, Verstopfung, vermehrt Luft im

Darm,

erhöhte Urinproduktion,

erhöhten

Drang zu trinken oder

langsamen oder

unregelmäßigen Herzrhythmus zur Folge haben. Diese Probleme treten vorzugsweise dann

auf, wenn Sie außerdem unter anderen Krankheiten, wie Leber- oder Herzerkrankungen

leiden oder mit der Nahrung zu wenig Kalium aufnehmen oder andere Arzneimittel

anwenden (siehe „Bei Anwendung von Furosemid Kabi mit anderen Arzneimitteln“). Sehr

hohe Kaliumverluste können zu einer vorübergehenden Verlangsamung Ihrer Darmmobilität

oder Verringerung Ihres Bewusstseins führen im Extremfall mit ausgedehnten tiefen

Bewusstseinseinschränkungen.

Regelmäßige Blutkontrollen und Kaliumgaben können

notwendig sein.

Geringe Natrium-, Calcium- und Magnesiumblutspiegel. Diese können durch die erhöhte

Ausscheidung von Natrium, Calcium und Magnesium mit dem Urin verursacht werden.

Typisch für niedrige Natriumspiegel sind Desinteresse, Wadenkrämpfe, zunehmende

Appetitlosigkeit, Schwäche, Schläfrigkeit, Übelkeit und Verwirrung. Niedrige Calciumspiegel

können zu schlimmen Muskelkrämpfen führen. Für diese schlimmen Muskelkrämpfe oder

unregelmäßigen Herzschlag können jedoch auch zu niedrige Magnesiumspiegel in Ihrem

Körper verantwortlich sein.

Entstehung oder Verschlimmerung von Gicht

Bestehende Probleme beim Wasserlassen können sich verschlimmern.

Entstehung oder Verschlechterung von Diabetes

Leberprobleme oder Veränderungen des Blutes können Gelbsucht (gelbe Haut, dunkler Urin,

Müdigkeit) hervorrufen

Verringerte

Körperflüssigkeitsmenge

speziell

älteren

Patienten.

Starker

Flüssigkeitsverlust

kann

einer

Bluteindickung

führen

Neigung

Blutgerinnselbildung.

Bei Frühgeborenen kann es zur Nierensteinen oder zu Nierenverkalkungen kommen.

Bei Frühgeborenen kann der Kanal zwischen Lungenarterie und Aorta, der bei ungeborenen

Babys geöffnet ist, offen bleiben.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das

medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage

angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über Föderalagentur fûr Arnzeimittel und

Gesundsheitprodukte (www.fagg.be oder e-mail: patientinfo@fagg-afmps.be) anzeigen. Indem Sie

Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit

dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Furosemide Fresenius Kabi aufzubewahren?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach del auf dem Etiket nach EXP angegeben Verfalldatum

nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Ampullen im Umkarton aufbewahren, um das Arzneimittel vor Licht zu schützen.

Arzneimittel dürfen nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie

Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen.

Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Furosemide Fresenius Kabi enthält

Der Wirkstoff ist Furosemid.

Die sonstigen Bestandteile sind Natriumchlorid, Natriumhydroxid, Wasser für Injektionszwecke.

Wie Furosemide Fresenius Kabi aussieht und Inhalt der Packung:

Furosemide Fresenius Kabi ist eine klare, farblose bis nahezu farblose Lösung.

Eine Packung enthält 5, 50 oder 100 bernsteinfarbene Glassampullen mit 2 ml Injektionslösung.

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Eintragungsnummer:

Belgien: BE300045

Niederlande: RVG 34774

Abgabeform:

Verschreibungspflichtig.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Belgien:

Niederlande:

Fresenius Kabi N.V./S.A.

Fresenius Kabi Nederland B.V.

Brandekensweg 9

Amersfoortseweg 10 E

2627 Schelle

3705GJ Zeist

Nederland

Verschreibungspflichtig.

Hersteller:

LABESFAL – Laboratórios Almiro S.A. (Fresenius Kabi Group)

Lagedo, 3465-157 Santiago de Besteiros

Portugal

Tel: +351 232 831100

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den

folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Belgien

Furosemide Fresenius Kabi 20 mg/2 ml oplossing voor

injectie / solution injectable / Injektionslösung

Finnland

Furosemide Fresenius Kabi 10 mg/ml injektioneste, liuos

Frankreich

Furosémide Kabi 20 mg/2 ml, solution injectable

Irland

Furosemide 20mg/2ml solution for injection

Niederlande

Furosemide Fresenius Kabi 20 mg/2 ml oplossing voor

injectie

Polen

Furosemid Kabi

Portugal

Furosemida Fresenius Kabi 20mg/2ml solução injectável

Slovakei

Furosemid Kabi 20 mg/ 2 ml , injekcný roztok

Spanien

Furosemida Fresenius Kabi 20 mg/2 ml solución inyectable

Tschechische Republik

Furosemid Kabi 20 mg/ 2 ml , injekcní roztok

Vereinigtes Königreich

Furosemide 20mg/2ml solution for injection

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im 02/2018

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Die folgenden Informationen sind nur für Ärzte bzw. medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Art der Anwendung

Die intravenöse Anwendung von Furosemid muss langsam erfolgen; eine Injektionsgeschwindigkeit

von 4 mg Furosemid pro Minute darf nicht überschritten werden. Furosemid sollte niemals zusammen

mit anderen Arzneimitteln in der “Mischspritze” injiziert werden.

Die intramuskuläre Anwendung muss sich auf Ausnahmefälle beschränken, in denen weder eine orale

noch intravenöse Gabe möglich ist. Es muss beachtet werden, dass die intramuskuläre Anwendung

nicht zur Behandlung von Akutsituationen, wie Lungenödem, geeignet ist.

Die empfohlene Initialdosis für Erwachsene und Jugendliche über 15 Jahren beträgt bei intravenöser

Anwendung (oder in Ausnahmefällen intramuskulär) 20 – 40 mg Furosemid (1-2 Ampullen); die

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Maximaldosis variiert je nach individuellem Behandlungserfolg. Wenn höhere Dosen erforderlich

sind, sollten diese in 20 mg-Schritten gesteigert und nicht öfter als alle 2 Stunden verabreicht werden.

Für Erwachsene liegt die empfohlene Maximaldosis bei 1500 mg Furosemid pro Tag.

Inkompatibilitäten

Furosemid Injektionslösung kann mit neutralen und schwach alkalischen Lösungen mit einem pH-

Wert zwischen 7 und 10 (wie 0,9% Natriumchloridlösung oder Ringer-Laktat-Lösung) gemischt

werden.

Aufgrund des Risikos einer Ausfällung, darf Furosemid nicht mit starken sauren Lösungen mit einem

pH-Wert kleiner 5,5, wie Lösungen, die Ascorbinsäure, Noradrenalin oder Adrenalin enthalten,

gemischt werden.

Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden, falls sichtbare Partikel auftreten.

Nur zur einmaligen Anwendung. Nicht verbrauchte Lösung ist zu verwerfen.

Haltbarkeit

3 Jahre

Haltbarkeit nach dem ersten Öffnen:

Nach dem ersten Öffnen sollte das Arzneimittel unverzüglich angewendet werden.

Haltbarkeit nach Verdünnung:

Die chemische und physikalische Stabilität der gebrauchsfertigen Zubereitung wurde für 24 Stunden

bei 25 °C unter Lichtschutz nachgewiesen.

Aus mikrobiologischer Sicht sollte das Arzneimittel sofort angewendet werden. Bei nicht sofortiger

Anwendung liegt die Verantwortung für die Dauer und die Bedingungen der Aufbewahrung bis zur

Anwendung beim Anwender. Sofern die Verdünnung nicht unter kontrollierten und aseptischen

Bedingungen erfolgt, ist diese nicht länger als 24 Stunden bei 2 bis 8 °C aufzubewahren.

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25-7-2018

Dringende Sicherheitsinformation zu 5008 CorDiax HD-PAED option von Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA

Dringende Sicherheitsinformation zu 5008 CorDiax HD-PAED option von Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA

Weitere Informationen sowie Details zum Produkt entnehmen Sie bitte der anliegenden Kundeninformation des Herstellers.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

31-7-2018

Rocuroniumbromid Kabi 10 mg/ml

Rote - Liste

31-7-2018

Ciprofloxacin Kabi Infusionslösung

Rote - Liste

31-7-2018

Vancomycin Kabi 500 mg/1 g Pulver

Rote - Liste

11-7-2018

Carboplatin Kabi 10 mg/ml Konzentrat

Rote - Liste

10-7-2018

Pemetrexed Fresenius Kabi (Fresenius Kabi Deutschland GmbH)

Pemetrexed Fresenius Kabi (Fresenius Kabi Deutschland GmbH)

Pemetrexed Fresenius Kabi (Active substance: pemetrexed) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)4472 of Tue, 10 Jul 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/3895/T/7

Europe -DG Health and Food Safety

19-6-2018

Meropenem Kabi

Rote - Liste

16-5-2018

Docetaxel Kabi (Fresenius Kabi Deutschland GmbH)

Docetaxel Kabi (Fresenius Kabi Deutschland GmbH)

Docetaxel Kabi (Active substance: Docetaxel) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)3053 of Wed, 16 May 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/2325/T/19

Europe -DG Health and Food Safety

16-5-2018

Busulfan Fresenius Kabi (Fresenius Kabi Deutschland GmbH)

Busulfan Fresenius Kabi (Fresenius Kabi Deutschland GmbH)

Busulfan Fresenius Kabi (Active substance: busulfan) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)3005 of Wed, 16 May 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/2806/T/8

Europe -DG Health and Food Safety

15-5-2018

Pemetrexed Fresenius Kabi (Fresenius Kabi Oncology Plc.)

Pemetrexed Fresenius Kabi (Fresenius Kabi Oncology Plc.)

Pemetrexed Fresenius Kabi (Active substance: pemetrexed) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)3060 of Tue, 15 May 2018

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