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Furon

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Furon 40 mg - Tabletten
  • Einheiten im Paket:
  • 20 Stück, Laufzeit: 60 Monate,50 Stück, Laufzeit: 60 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge
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Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Furon 40 mg - Tabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Furosemid
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-20060
  • Berechtigungsdatum:
  • 07-07-1993
  • Letzte Änderung:
  • 10-08-2017

Packungsbeilage


Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Furon 40 mg -Tabletten

Wirkstoff: Furosemid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme

dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie.

- Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals

lesen.

- Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

- Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte

weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden

haben wie Sie.

- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

1. Was ist Furon 40 mg und wofür wird es angewendet?

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Furon 40 mg beachten?

3. Wie ist Furon 40 mg einzunehmen?

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

5. Wie ist Furon 40 mg aufzubewahren?

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Furon 40 mg und wofür wird es angewendet?

Der in Furon 40 mg-Tabletten enthaltene Wirkstoff Furosemid wirkt harntreibend.

Furosemid fördert daher die Flüssigkeitsausscheidung aus dem Körper und senkt außerdem

den Blutdruck.

Furon 40 mg-Tabletten werden angewendet

bei Flüssigkeitsansammlung im Gewebe infolge Herzerkrankungen (z.B. bei länger

bestehender Herzmuskelschwäche), Leber- oder Nierenerkrankungen

unterstützenden

Behandlung

bestimmten

Nierenerkrankungen

vermehrter

Eiweißausscheidung im Harn (sog. „nephrotisches Syndrom“)

bei Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe nach Verbrennungen

bei Bluthochdruck leichten bis mittleren Schweregrades, insbesondere bei eingeschränkter

Nierenfunktion

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Furon 40 mg beachten?

Furon 40 mg darf nicht eingenommen werden,

- wenn Sie allergisch gegen Furosemid, verwandte Wirkstoffe (Sulfonamide) oder einen der in

Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind

- bei Nierenversagen mit fehlender Harnproduktion

- bei Leberversagen mit Bewusstseinsstörungen (Coma und Präcoma hepaticum)

- bei schwerem Kaliummangel

- bei schwerem Natriummangel

- bei verminderter Blutmenge oder Mangel an Körperwasser

- wenn Sie stillen

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Furon 40 mg einnehmen

- wenn Sie einen sehr niedrigen Blutdruck haben

- bei Zuckerkrankheit; hier ist eine regelmäßige Kontrolle des Blutzuckers erforderlich,

- wenn Sie an Gicht leiden; dann ist eine regelmäßige Kontrolle der Harnsäure im Blut

erforderlich

- wenn bei Ihnen eine Harnabflussbehinderung besteht (z.B. bei Prostatavergrößerung,

Harnstauungsniere, Harnleiterverengung). Furon 40 mg darf in diesem Fall nur angewendet werden,

wenn für freien Harnfluss gesorgt ist, da eine vermehrte Harnbildung zu einer Überdehnung der Blase

führen kann.

- bei einem verminderten Eiweißgehalt im Blut (z. B. bei bestimmten Nierenerkrankungen mit

Eiweißverlust, Fettstoffwechselstörung und Wassereinlagerung); eine vorsichtige Dosierung ist dann

erforderlich

- wenn Sie an Leberzirrhose und gleichzeitiger Einschränkung der Nierenfunktion leiden

- wenn Sie Durchblutungsstörungen der Hirngefäße oder der Herzkranzgefäße haben

ein unerwünscht starker Blutdruckabfall muss in diesem Fall vermieden werden

bei Frühgeborenen (Gefahr der Verkalkung des Nierengewebes und Nierensteinbildung; eine

Funktionskontrolle der Nieren und Nierensonographie ist erforderlich).

- bei Frühgeborenen mit Atemnotsyndrom kann eine Behandlung mit Furosemid in den ersten

Lebenswochen das Risiko für einen bestimmten Herzfehler erhöhen (eine offene Verbindung zwischen

der Aorta und der Lungenarterie bleibt länger bestehen als unter normalen Bedingungen; ein sog.

persistierender Ductus arteriosus Botalli).

- wenn Sie schon älter sind, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, die zu einem Abfall des

Blutdrucks führen können, und wenn Sie andere Erkrankungen haben, die mit dem Risiko eines

Butdruckabfalls verbunden sind.

Während einer Behandlung mit Furon 40 mg wird Ihr Arzt in regelmäßigen Abständen die Kontrolle

bestimmter Blutwerte anordnen, z.B. Kalium, Natrium, Kalzium, Bikarbonat, Kreatinin, Harnstoff,

Harnsäure, Blutbild sowie den Blutzucker. Bitte halten Sie die Kontrollen ein.

Eine enge Überwachung ist besonders wichtig, wenn diese Werte bei Ihnen nicht im Normbereich

liegen, oder wenn es zu stärkeren Flüssigkeitsverlusten kommt (z.B. durch Erbrechen, Durchfall oder

intensives Schwitzen). Unter Umständen muss die Furon 40 mg-Behandlung solange unterbrochen

werden, bis die entsprechenden Blut- und Elektrolytwerte oder ihr Säure-Basen-Haushalt wieder

korrigiert sind.

Der durch verstärkte Urinausscheidung hervorgerufene Gewichtsverlust sollte 1 kg/Tag nicht

überschreiten.

Bei zu starker Entwässerung dürfen Sie während der Behandlung mit Furon 40 mg bestimmte

Arzneimittel gegen Schmerzen, Schwellungen oder Entzündungen (sogenannte „nichtsteroidale

Antirheumatika“) nicht anwenden, da sie ein akutes Nierenversagen auslösen können.

Um einem zu starken Verlust von Kalium vorzubeugen, wird eine kaliumreiche Kost empfohlen, z.B.

mageres Fleisch, Kartoffeln, Bananen, Tomaten, Karfiol, Spinat, getrocknete Früchte.

Wenn Sie Furon 40 mg über längere Zeit anwenden, empfiehlt es sich, zusätzlich Vitamin B1

(Thiamin) einzunehmen, um seinen Verlust auszugleichen. Vitamin B1 unterstützt die Herzleistung.

Dopingwarnhinweis:

Die Anwendung des Arzneimittels Furon 40 mg – Tabletten kann bei Dopingkontrollen zu positiven

Ergebnissen führen.

Weitere wichtige Informationen befinden sich am Ende der Gebrauchsinformation unter (Hinweis 1).

Einnahme von Furon 40 mg zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden,

kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel

einzunehmen/anzuwenden.

Furon 40 mg und andere Arzneimittel können einander in ihrer Wirkung beeinflussen.

Die Wirkung von Furon 40 mg wird abgeschwächt durch:

- nichtsteroidale Antiphlogistika (NSAR) (bestimmte Arzneimittel gegen Schmerzen, Schwellungen

und Entzündungen): Sie können die blutdrucksenkende Wirkung abschwächen.

Bei Patienten mit verminderter Wasser- und Blutmenge können NSAR ein plötzliches Nierenversagen

auslösen. Furosemid kann die schädigende Wirkung von Salizylaten verstärken.

- Phenytoin (Mittel gegen Krampfanfälle).

- Sucralfat (Magenmittel): es vermindert die Aufnahme von Furon 40 mg aus dem Darm. Bei

gleichzeitiger Anwendung sollten die beiden Arzneimittel in einem zeitlichen Abstand von mindestens

2 Stunden eingenommen werden.

- Aliskiren (Arzneimittel gegen Bluthochdruck)

Furon 40 mg verstärkt die Wirkung von:

- Anderen blutdrucksenkenden oder harntreibenden Arzneimitteln: Es kann zu einem stärkeren

Blutdruckabfall kommen (unter Umständen bis hin zum Schock oder einem akuten Nierenversagen).

Wenn möglich sollte daher die Furon 40 mg-Behandlung vorübergehend eingestellt oder wenigstens

die Dosis für drei Tage reduziert werden, bevor die Behandlung insbesondere mit einem „ACE-

Hemmer“ oder „Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonist“ begonnen wird, oder seine Dosis erhöht wird.

Anderen harntreibenden Arzneimitteln: Bei Patienten, die harntreibende Arzneimittel einnehmen

kann es zu einem stark erniedrigten Blutdruck und einer Verschlechterung der Nierenfunktion

kommen. Bei einer Kombination mit einem Furosemid kann es zu einem deutlichen Blutdruckabfall

kommen.

- Bestimmten Narkosemitteln (sog. „Anästhetika“), deren Wirkung durch Furon 40 mg verstärkt

wird. Bitte informieren Sie den Narkosearzt über die Einnahme von Furon 40 mg.

- Bestimmten blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln (= „Blutverdünnungsmittel“, orale

Antikoagulantien): Eine Dosisanpassung kann dadurch erforderlich werden.

- Probenecid (Gichtmittel), Methotrexat (Rheumamittel und Mittel zur Unterdrückung der

Immunabwehr) und anderen Arzneimitteln, die wie Furosemid über die Niere ausgeschieden werden:

Deren Wirkungen und Nebenwirkungen können durch Furon 40 mg verstärkt werden. Zugleich kann

die Wirkung von Furosemid durch derartige Arzneimittel verringert werden.

- Theophyllin (Asthmamittel)

-Herzglykoside (sogenannte „Digitalis“, herzstärkende Arzneimittel): Bei der Behandlung von

Patienten mit Flüssigkeitsansammlung in der Lunge (Lungenödem), die mit Digitalis behandelt

werden, können Entwässerungsmittel wie Furosemid aufgrund der schnellen Blutvolumenabnahme

einen Anstieg der Digitalis-Blutspiegel und schließlich eine Digitalis-Vergiftung mit Übelkeit,

Sehstörungen und Herzrhythmusstörungen verursachen.

Mineralstoffwechselstörungen:

- Abführmittel, sowie Arzneimittel, die als Wirkstoffe Glukokortikoide („Cortison"),

Carbenoxolon, ACTH, Salicylate, Amphotericin B, oder Penicillin G enthalten:

Die gleichzeitige Anwendung mit Furosemid kann zu verstärkten Kaliumverlusten führen (Risiko

starker Kaliumverluste).

- Wenn sich durch die Behandlung mit Furon 40 mg ein Kalium- oder Magnesiummangelzustand

entwickelt, ist die Empfindlichkeit des Herzmuskels gegenüber herzstärkenden Arzneimitteln

(Herzglykoside) erhöht. Es besteht auch ein erhöhtes Risiko für Herzrhythmusstörungen (inklusive

Torsades de pointes) bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die eine bestimmte EKG-

Veränderung (verlängertes QT-Intervall) verursachen können. Dazu zählt z. B. Terfenadin (gegen

Allergien) und bestimmte Medikamente gegen Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika der Klassen

I und III).

Nierenschädigung (Nephrotoxozität), Gehörschädigung (Ototoxizität):

- Die gehörschädigende Wirkung bestimmter Antibotika, sog. „Aminoglykosiden“ (z.B. Kanamycin,

Gentamicin, Tobramycin) und anderen ototoxischen Arzneimitteln kann bei gleichzeitiger Gabe von

Furosemid verstärkt werden. Auftretende Hörstörungen können dauerhaft sein. Die gleichzeitige

Anwendung von Aminoglykosiden sollte daher vermieden werden.

- Arzneimittel mit nierenschädigender Nebenwirkung (z. B. Antibiotika wie Aminoglykoside,

Cephalosporine, Polymyxine): Furosemid kann die schädlichen Effekte verstärken, und zu einer

Verschlechterung der Nierenfunktion führen.

- Cisplatin (Mittel gegen bösartige Krebserkrankungen): Bei gleichzeitiger Anwendung mit

Furosemid ist mit der Möglichkeit eines Hörschadens zu rechnen. Wird bei einer Cisplatinbehandlung

eine forcierte Diurese (bestimmte Entgiftungsmethode) mit Furosemid angestrebt, so darf Furosemid

nur in niedriger Dosis (z. B. 40 mg bei normaler Nierenfunktion) und bei positiver Flüssigkeitsbilanz

(d.h. Flüssigkeitsaufnahme überwiegt Flüssigkeitsauscheidung) eingesetzt werden. Andernfalls kann

es zu einer Verstärkung der nierenschädigenden Wirkung von Cisplatin kommen.

Sonstige Wechselwirkungen:

- Mittel mit entzündungshemmender Wirkung (nichtsteroidale Antiphlogistika, z. B. Indometacin

und Acetylsalicylsäure): Wenn sich unter der Behandlung mit Furon 40 mg die zirkulierende

Blutmenge vermindert oder bei Flüssigkeitsmangel, kann die gleichzeitige Gabe von nichtsteroidalen

Antiphlogistika ein akutes Nierenversagen auslösen.

- Blutzuckersenkende und blutdrucksteigernde Arzneimittel (z. B. Epinephrin, Norepinephrin):

Ihre Wirkung kann bei gleichzeitiger Anwendung von Furon 40 mg abgeschwächt werden.

- Cyclosporin A: die gleichzeitige Verwendung mit Furon 40 mg ist mit einem erhöhten Risiko von

Gelenkentzündung durch Gicht verbunden.

- Lithium (gegen bestimmte Depressionen): Die gleichzeitige Verwendung mit Furon 40 mg kann zu

einer Verstärkung der herz- und nervenschädigenden Nebenwirkungen von Lithium führen. Der

Lithiumspiegel im Blut sollte kontrolliert werden.

- Hochdosierte Salizylate (Schmerzmittel), die Nebenwirkungen dieser Arzneimittel am

Zentralnervensystem können durch gleichzeitige Anwendung von Furon 40 mg verstärkt

werden.

Risperidon: Vorsicht ist erforderlich; vor der Behandlung soll eine Nutzen-Risiko-Abwägung für die

Kombination mit Furosemid oder die gemeinsame Behandlung mit anderen stark harntreibenden

Arzneimitteln durchgeführt werden.

Weitere wichtige Informationen befinden sich am Ende der Gebrauchsinformation unter Hinweis 2.

Einnahme von Furon 40 mg zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Um einem zu starken Verlust von Kalium vorzubeugen, wird eine kaliumreiche Kost empfohlen, z.B.

mageres Fleisch, Kartoffeln, Bananen, Tomaten, Karfiol, Spinat, getrocknete Früchte.

Große Mengen Lakritze können in Kombination mit Furon 40 mg zu verstärkten Kaliumverlusten

führen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Fragen Sie vor der Einnahme / Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um

Rat.

Da Furosemid über den Mutterkuchen in den Kreislauf des ungeborenen Kindes übergeht, dürfen Sie

Furon 40 mg in der Schwangerschaft nur anwenden, wenn es Ihr Arzt für zwingend erforderlich hält.

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, falls Sie schwanger sind, stillen oder eine Schwangerschaft planen.

Falls Furosemid bei Herz- oder Nierenfunktionsstörung der Schwangeren angewendet werden muss,

wird ihr Arzt das Blutbild (Elektrolyte und Hämatokrit) sowie das Wachstum des ungeborenen Kindes

genau überwachen.

Furosemid wird in die Muttermilch ausgeschieden und hemmt die Produktion der Muttermilch. Sie

dürfen daher Furon 40 mg nicht einnehmen, wenn Sie stillen. Gegebenenfalls müssen Sie abstillen.

Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

!

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit

beeinträchtigen.

Furon 40 mg kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit

verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von

Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße

bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.

Furon 40 mg enthält Lactose.

Eine Furon 40 mg-Tablette enthält 59,93 mg

Milchzucker (Lactose). Bitte nehmen Sie Furon 40 mg

erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer

Zuckerunverträglichkeit leiden.

3. Wie ist Furon 40 mg einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Ändern Sie auf keinen Fall von sich aus die verschriebene Dosierung.

Falls von Ihrem Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis für Erwachsene und ältere

Patienten (über 65 Jahre):

Zur Behandlung von Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe infolge von Herz-, Leber-, oder

Nierenerkrankungen

1 Furon 40 mg-Tablette täglich.

Falls erforderlich, kann Ihr Arzt diese Dosis entsprechend steigern. Zur schonenden

Entwässerung können Furon 40 mg-Tabletten auch jeden 2. Tag oder jede Woche an 2 - 4

aufeinanderfolgenden Tagen eingenommen werden. Ihr Arzt wird die für Sie geeignete

Dosierung festlegen.

Zur Behandlung von Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe nach Verbrennungen

1 bis 2

Furon 40 mg-Tabletten täglich, in Ausnahmefällen bis zu 6 Furon 40 mg-Tabletten

täglich. Ihr Arzt wird die für Sie geeignete Dosierung festlegen.

Zur Behandlung von Bluthochdruck leichten bis mittleren Schweregrades

1 Furon 40 mg-Tablette täglich, allein oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln. Sollte

zusätzlich die Einnahme eines sogenannten „ACE-Hemmers“ erforderlich sein, sollte Furon

2-3 Tage vor der Gabe dieses ACE-Hemmers vom Arzt abgesetzt werden. Sollte dies nicht

möglich sein, sollte Ihr Arzt die Dosis von Furon zumindest reduzieren.

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren

Kinder erhalten eine Körpergewichts-bezogene Dosierung. (1-2 mg pro Kilo Körpergewicht),

maximal 1 Furon 40 mg-Tablette täglich. Gegebenenfalls muss auf andere Verabreichungsarten

zurückgegriffen werden (über die Vene). Hierfür stehen Furon 20 mg-Ampullen, 40 mg-Ampullen und

250 mg-Konzentrat zur Infusionsbereitung zur Verfügung.

Art der Anwendung

Die Tabletten werden vor den Mahlzeiten unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser)

eingenommen.

Dauer der Anwendung

Die Dauer der Anwendung richtet sich nach Art, Schwere und Verlauf der Erkrankung.

Ihr Arzt wird Ihnen sagen wie lange die Behandlung mit Furon 40 mg dauert.

Wenn Sie eine größere Menge von Furon 40 mg eingenommen haben, als Sie sollten

Falls Sie zu viele Tabletten eingenommen haben oder versehentlich ein Kind einige Tabletten

geschluckt hat, nehmen Sie sofort Kontakt mit einem Arzt oder der Notfallabteilung des nächsten

Krankenhauses auf. Nehmen Sie die restlichen Tabletten oder die Verpackung mit, damit sich der Arzt

über den aufgenommenen Wirkstoff informieren kann

Die Anzeichen einer akuten oder chronischen Überdosierung sind vom Ausmaß des Salz- und

Flüssigkeitsverlustes abhängig.

Eine Überdosierung kann zu vermindertem Blutdruck und Kreislaufstörungen, Elektrolytstörungen

(erniedrigte Kalium-, Natrium- und Chloridspiegel im Blut) oder Anstieg des pH-Wertes im Blut

führen.

Bei stärkeren Flüssigkeitsverlusten kann es zur „Entwässerung" und als Folge einer verminderten

zirkulierenden Blutmenge zum Kreislaufkollaps und zur Bluteindickung mit Neigung zu

Blutgerinnselbildung kommen.

Bei raschen Wasser- und Elektrolytverlusten können Verwirrtheitszustände auftreten.

Weitere wichtige Informationen befinden sich am Ende der Gebrauchsinformation unter Hinweis 3.

Wenn Sie die Einnahme von Furon 40 mg vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen

haben. Nehmen Sie stattdessen einfach die übliche folgende Dosis zur gewohnten Zeit ein.

Wenn Sie die Einnahme von Furon 40 mg abbrechen

Hören Sie auch bei scheinbarer Besserung Ihres Zustandes nicht vorzeitig mit der Anwendung des

Medikaments auf, da es ansonsten wieder zu einer Verschlechterung Ihrer Krankheit kommen kann.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt

oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Sehr häufig (tritt bei mehr als 1 von 10 Anwendern auf):

Störungen im Elektrolythaushalt (einschließlich symptomatisch), verminderte Blutmenge und

Austrocknung (v.a. bei älteren Patienten), Anstieg von Kreatinin im Blut, Anstieg von

Blutfetten (Triglyzeride). Die mögliche Entwicklung von Elektrolytstörungen wird durch

bereits bestehende Erkrankungen (z. B. Leberzirrhose, Herzmuskelschwäche), andere

Medikamente und die Ernährung beeinflusst.

Blutdruckabfall und Kreislaufstörungen.

Häufig (tritt bei 1 bis 10 von 100 Anwendern auf):

Bluteindickung, kann – insbesondere bei älteren Patienten – eine erhöhte Neigung zu

Thrombosen (Blutgerinnselbildung) zur Folge haben.

Niedriger Gehalt an Natrium (Hyponatriämie, kann zu Müdigkeit, Verwirrung, Muskelzucken,

Krämpfen und Bewußtlosigkeit führen), Chlor, Kalium (Hypokaliämie, kann zu

Muskelschwäche, -zuckungen und veränderter Herztätigkeit führen) im Blut; Anstieg von

Cholesterol im Blut; erhöhte Harnsäurekonzentration im Blut (kann zu Gichtanfällen führen).

Durch chronische Lebererkrankungen kann es zu neurologischen Beschwerden kommen (z.B.

Unruhe, Vergesslichkeit, Zittern, Lethargie, Desorientiertheit, Schläfrigkeit).

Erhöhtes Harnvolumen. Bei sehr starker Harnausscheidung kann es zur „Entwässerung" und

als Folge zum Kreislaufkollaps und zur Bluteindickung kommen.

Gelegentlich (tritt bei 1 bis 10 von 1.000 Anwendern auf):

Starke Verminderung der Blutplättchen, wodurch erhöhtes Risiko einer Blutung und Neigung

zu Blutergüssen besteht.

Juckreiz, Haut- und Schleimhautreaktionen.

Der Blutzuckerspiegel kann unter Behandlung mit Furosemid ansteigen. Das kann bei

Patienten mit bereits bestehender Zuckerkrankheit zu einer Verschlechterung der

Stoffwechsellage führen. Eine bisher nicht bekannte Zuckerkrankheit kann in Erscheinung

treten.

Sehstörungen, zum Teil auch Verstärkung einer bestehenden Kurzsichtigkeit.

Taubheit (manchmal irreversibel). Besonders empfindlich dafür dürften Patienten mit einer

Nierenschädigung sein. Mit dieser Möglichkeit ist vor allem bei zu schneller Injektion in die

Vene - insbesondere bei gleichzeitigem Vorliegen einer Nierenfunktionsstörung oder einer

Vermehrung des Gesamteiweißes (z. B. bei nephrotischem Syndrom) - zu rechnen.

Übelkeit.

Juckreiz, Haut- und Schleimhautreaktionen mit Rötung, Blasen- oder Schuppenbildung

(Dermatitis bullosa, Pemphigoid bzw. Exanthem, Purpura, Erythem multiforme, Dermatitis

exfoliativa); erhöhte Lichtempfindlichkeit.

Selten (tritt bei 1 bis 10 von 10.000 Anwendern auf):

Vermehrung bestimmter weißer Blutkörperchen (Eosinophilie), Verringerung aller weißen

Blutkörperchen.

Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen wie ein Kreislaufkollaps (anaphylaktischer Schock).

Erste Anzeichen für einen Schock sind u. a. Hautreaktionen wie heftige Hautrötung oder

Nesselsucht, Schweißausbruch und bläuliche Verfärbung der Haut, weiters Unruhe, Übelkeit,

Kopfschmerz, Atemnot.

Kribbeln oder taubes Gefühl in den Gliedmaßen. Nach sehr hoher Dosierung wurden

Verwirrtheit und Teilnahmslosigkeit beobachtet.

Plötzlich oder ständig auftretende Ohrengeräusche, Ohrensausen. Besonders empfindlich

dafür dürften Patienten mit einer Nierenschädigung sein. Entzündung der Blutgefäße, oft in

Verbindung mit Hautausschlägen.

Magen-Darm-Beschwerden (z.B. Erbrechen, Durchfall).

Nierenentzündung.

Fieberhafte Zustände. Bei sehr starker Harnausscheidung kann es zur „Entwässerung" und als

Folge zum Kreislaufkollaps und zur Bluteindickung kommen. Bluteindickung kann -

insbesondere bei älteren Patienten - eine erhöhte Neigung zu Thrombosen zur Folge haben.

Sehr selten (tritt bei weniger als 1 von 10.000 Anwendern auf):

Blutarmut, durch Zerfall der roten Blutkörperchen, kann zu blasser Gesichtsfarbe, Schwäche

und Kurzatmigkeit führen; starke Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen mit

Infektneigung und schweren Allgemeinsymptomen (aplastische Anämie, Agranulozytose).

Entzündung der Bauchspeicheldrüse, welche zu starken Schmerzen im Bauch-/

Unterleibsbereich und Rücken führt.

Stau der Gallenflüssigkeit und Erhöhung bestimmter Leberwerte (Transaminasen).

Häufigkeit nicht bekannt (Häufigkeit kann mit den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt

werden):

Verminderte Konzentration im Blut von Kalzium, und Magnesium; Harnstoffanstieg im Blut;

Als Folge der Elektrolyt- und Flüssigkeitsverluste kann sich eine stoffwechselbedingte

Störung im Säure-Basen-Haushalt (metabolische Alkalose) entwickeln, bzw. eine bereits

bestehende Alkalose verschlechtern.

Thrombose (Blutgerinnselbildung); Kreislaufbeschwerden, Kopfschmerz, Schwindel,

Sehstörungen, Mundtrockenheit, Durst.

Schwere Hauterkrankung mit Störung des Allgemeinbefindens, schmerzhafte Blasenbildung

der Haut besonders im Mund-, Augen- und Genitalbereich; schwere Erkrankung der Haut und

Schleimhaut mit ausgedehnter Blasenbildung und Rötung.

Akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP) (akutes febriles

Arzneimittelexanthem).

Arzneimittelaussachlag mit Vermehrung bestimmter weißer Blutkörperchen im Blut und mit

Beeinträchtigung des Allgemeinbefinden (DRESS)

Eine Harnabflussbehinderung (z. B. bei Prostatavergrößerung, Harnstauungsniere,

Harnleiterverengung) kann auftreten bzw. verschlechtert werden. Natrium- und

Chloridkonzentration im Harn erhöht. Es kann zur Harnsperre (Harnverhaltung) mit darauf

folgenden Komplikationen kommen.

Bei Frühgeborenen kann es zur Verkalkung des Nierengewebes und Nierensteinbildung

kommen.

Nierenversagen.

Bei Frühgeborenen mit Atemnotsyndrom kann eine Behandlung mit Furosemid in den ersten

Lebenswochen das Risiko für einen bestimmten Herzfehler erhöhen (eine offene Verbindung

zwischen der Aorta und der Lungenarterie bleibt länger bestehen als unter normalen

Bedingungen; ein sog. persistierender Ductus arteriosus Botalli). Knochenschädigungen bei

Neugeborenen.

Schwindel, Ohnmacht, Bewusstlosigkeit (verursacht durch symptomatische Hypotonie)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können

Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Furon 40 mg aufzubewahren?

Nicht über 25°C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „Verwendbar bis:“ angegebenen

Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Furon 40 mg enthält:

Der Wirkstoff ist: Furosemid.

1 Tablette enthält 40 mg Furosemid.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Mikrokristalline Cellulose, Lactose-Monohydrat , Natrium-Carboxymethylstärke, Polyvidon,

Hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat.

Wie Furon 40 mg aussieht und Inhalt der Packung

Furon 40 mg sind weiße bis leicht gelbliche, runde, gewölbte Tabletten mit Snap-Tab auf der einen

und abgeschrägter Kante auf der anderen Seite.

Die Tabletten können in gleiche Dosen geteilt werden.

Furon 40 mg ist in Blisterpackungen aus PVC-/Aluminium-Folie mit 20 und 50 Tabletten erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

TEVA B.V.

Swensweg 5

2031 GA Haarlem

Niederlande

Tel.-Nr.: +43/1/97007-0

Fax-Nr.:+43/1/97007-66

e-mail: info@ratiopharm.at

Hersteller

Merckle GmbH

Ludwig-Merckle-Straße 3

89143 Blaubeuren

Deutschland

Teva Operations Poland Sp.z.o.o.

ul. Mogilska 80

31-546 Kraków

Poland

Z.Nr.: 1-20060

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im November 2015.

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Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Hinweis 1: Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Ein freier Harnfluss muss sichergestellt sein.

Die hochdosierte Anwendung von Furon 40 mg bei Nierenschäden, die durch nierenschädigende bzw.

leberschädigende Stoffe verursacht wurde, sowie bei schwerem Leberschaden, darf nur nach strenger

Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen.

Liegt beim Patienten ein ausgeprägter Natriummangel vor, kann die Filtrationsrate der Niere

vermindert und die harntreibende Wirkung bestimmter Arzneimittel (sog. Saluretika) beeinträchtigt

werden. Durch Ausgleich des Natriummangels, kann die Wirkung der Furon-Behandlung gefördert

werden.

Gemeinsame Anwendung mit Risperidon:

In plazebo-kontrollierten Studien mit Risperidon an älteren Patienten mit Demenz, wurde eine höhere

Mortalitätsinzidenz bei Patienten beobachtet die mit Furosemid und Risperidon behandelt wurden

(7,3%: mittleres Alter 89 Jahre; range: 75-97 Jahre), im Vergleich zu Patienten die ausschließlich

Risperidon (3,1%: mittleres Alter 84 Jahre; range: 70-96 Jahre) oder Furosemid (4,1%: mittleres Alter

80 Jahre; range: 67-90 Jahre) erhielten. Eine Anwendung von Risperidon zusammen mit anderen

Diuretika (v.a. Thiaziddiuretika in niedriger Dosierung) war nicht mit vergleichbaren Ergebnissen

assoziiert. Ein pathophysiologischer Mechanismus zur Erklärung dieser Befunde wurde nicht

identifiziert.

Vor der Anwendung soll eine Nutzen-Risiko-Abwägung für diese Kombination oder eine gemeinsame

Behandlung mit anderen stark wirksamen Diuretika erfolgen. Eine erhöhte Mortalitätsinzidenz bei

Patienten die andere Diuretika in Kombination mit Risperidon anwendeten wurde nicht festgestellt.

Unabhängig von der Behandlung war Dehydratation ein allgemeiner Risikofaktor für Mortalität und

muss daher bei älteren dementen Patienten vermieden werden.

Hinweis 2: Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Manche Elektrolytstörungen (z.B. Hypokaliämie, Hypomagnesiämie) können die Toxizität bestimmter

Wirkstoffe (z.B. Digitalispräparate und Substanzen, die eine Verlängerung des QT-Intervalls

hervorrufen können) verstärken.

Hinweis 3: Überdosierung

Bei Überdosierung oder Anzeichen einer Hypovolämie (Hypotonie, orthostatische

Regulationsstörungen) muss die Behandlung mit Furon 40 mg sofort abgesetzt werden.

Bei nur kurze Zeit zurückliegender oraler Aufnahme empfehlen sich Maßnahmen der

primären Giftelimination (induziertes Erbrechen, Magenspülung) und resorptionsmindernde

Maßnahmen (medizinische Kohle).

In schwereren Fällen müssen die vitalen Parameter überwacht sowie wiederholt Kontrollen

des Wasser- und Elektrolyt-Haushalts, des Säure-Basen-Haushalts, des Blutzuckers und der

harnpflichtigen Substanzen durchgeführt und Abweichungen gegebenenfalls korrigiert

werden.

Es gibt keine Sicherheitswarnungen betreffend dieses Produktes.

7-2-2018

FUROSEMIDE Tablet [A-S Medication Solutions]

FUROSEMIDE Tablet [A-S Medication Solutions]

Updated Date: Feb 7, 2018 EST

US - DailyMed

31-1-2018

Lasix vs. Aldactone

Lasix vs. Aldactone

Lasix (furosemide) and Aldactone (spironolactone) are used to reduce edema (fluid accumulation) caused by heart, liver or kidney problems, or high blood pressure (hypertension). Lasix may also be used with antihypertensive drugs to control high blood pressure hypertension). Aldactone is also used to reduce edema caused by certain patients with hyperaldosteronism. Lasix and Aldactone belong to different drug classes. Lasix is an anthranilic acid derivative used as a strong loop diuretic and Aldactone is ...

US - RxList

31-1-2018

Lasix vs. Bumex

Lasix vs. Bumex

Lasix (furosemide) and Bumex (bumetanide) are loop diuretics (water pills) used to treat excessive fluid accumulation (edema) caused by congestive heart failure, liver failure, renal failure, and nephritic syndrome. Lasix and Bumex may be used with antihypertensive drugs to control high blood pressure (hypertension).

US - RxList

31-1-2018

Lasix vs. Thiazides

Lasix vs. Thiazides

Lasix (furosemide) and thiazides are types of diuretics (water pills) used to treat excessive fluid accumulation (edema) caused by congestive heart failure, liver failure, renal failure, and nephritic syndrome. They may also be used with antihypertensive drugs to control high blood pressure (hypertension).

US - RxList

19-1-2018

DIASCREEN 12-PANEL MEDICATED COLLECTION SYSTEM (Furosemide) Kit [IT3 Medical LLC]

DIASCREEN 12-PANEL MEDICATED COLLECTION SYSTEM (Furosemide) Kit [IT3 Medical LLC]

Updated Date: Jan 19, 2018 EST

US - DailyMed

19-1-2018

FUROSEMIDE Tablet [IT3 Medical LLC]

FUROSEMIDE Tablet [IT3 Medical LLC]

Updated Date: Jan 19, 2018 EST

US - DailyMed

12-1-2018

FUROSEMIDE Injection, Solution [REMEDYREPACK INC.]

FUROSEMIDE Injection, Solution [REMEDYREPACK INC.]

Updated Date: Jan 12, 2018 EST

US - DailyMed

10-1-2018

FUROSEMIDE (Furosemide) Tablet [RPK Pharmaceuticals, Inc.]

FUROSEMIDE (Furosemide) Tablet [RPK Pharmaceuticals, Inc.]

Updated Date: Jan 10, 2018 EST

US - DailyMed

2-1-2018

FUROSEMIDE (Furosemide) Tablet [St. Mary'S Medical Park Pharmacy]

FUROSEMIDE (Furosemide) Tablet [St. Mary'S Medical Park Pharmacy]

Updated Date: Jan 2, 2018 EST

US - DailyMed

2-1-2018

FUROSEMIDE (Furosemide) Tablet [Bryant Ranch Prepack]

FUROSEMIDE (Furosemide) Tablet [Bryant Ranch Prepack]

Updated Date: Jan 2, 2018 EST

US - DailyMed

29-12-2017

FUROSEMIDE Tablet [Mylan Institutional Inc.]

FUROSEMIDE Tablet [Mylan Institutional Inc.]

Updated Date: Dec 29, 2017 EST

US - DailyMed

26-12-2017

FUROSEMIDE Injection [Wockhardt USA LLC.]

FUROSEMIDE Injection [Wockhardt USA LLC.]

Updated Date: Dec 26, 2017 EST

US - DailyMed

21-12-2017

SALIX (Furosemide) Injection [Merck Sharp Dohme Corp.]

SALIX (Furosemide) Injection [Merck Sharp Dohme Corp.]

Updated Date: Dec 21, 2017 EST

US - DailyMed

18-12-2017

FUROTABS (Furosemide) Tablet [Henry Schein Animal Health]

FUROTABS (Furosemide) Tablet [Henry Schein Animal Health]

Updated Date: Dec 18, 2017 EST

US - DailyMed

18-12-2017

FUROJECT (Furosemide) Injection [Henry Schein Animal Health]

FUROJECT (Furosemide) Injection [Henry Schein Animal Health]

Updated Date: Dec 18, 2017 EST

US - DailyMed

8-12-2017

FUROSEMIDE Tablet [St Marys Medical Park Pharmacy]

FUROSEMIDE Tablet [St Marys Medical Park Pharmacy]

Updated Date: Dec 8, 2017 EST

US - DailyMed

15-11-2017

DISAL (Furosemide) Tablet [Boehringer Ingelheim Vetmedica, Inc.]

DISAL (Furosemide) Tablet [Boehringer Ingelheim Vetmedica, Inc.]

Updated Date: Nov 15, 2017 EST

US - DailyMed

26-10-2017

FUROSEMIDE (Furosemide) Tablet [Aphena Pharma Solutions - Tennessee, LLC]

FUROSEMIDE (Furosemide) Tablet [Aphena Pharma Solutions - Tennessee, LLC]

Updated Date: Oct 26, 2017 EST

US - DailyMed

3-10-2017

FUROSEMIDE Tablet [Contract Pharmacy Services-PA]

FUROSEMIDE Tablet [Contract Pharmacy Services-PA]

Updated Date: Oct 3, 2017 EST

US - DailyMed

27-9-2017

FUROSEMIDE Tablet [Solco Healthcare LLC]

FUROSEMIDE Tablet [Solco Healthcare LLC]

Updated Date: Sep 27, 2017 EST

US - DailyMed

26-9-2017

FUROSEMIDE Tablet [REMEDYREPACK INC.]

FUROSEMIDE Tablet [REMEDYREPACK INC.]

Updated Date: Sep 26, 2017 EST

US - DailyMed

25-9-2017

FUROSEMIDE Tablet [Mas Management Group, Inc.]

FUROSEMIDE Tablet [Mas Management Group, Inc.]

Updated Date: Sep 25, 2017 EST

US - DailyMed

6-9-2017

LASIX (Furosemide) Tablet [Preferred Pharmaceuticals Inc.]

LASIX (Furosemide) Tablet [Preferred Pharmaceuticals Inc.]

Updated Date: Sep 6, 2017 EST

US - DailyMed

5-9-2017

FUROSEMIDE Tablet [Preferred Pharmaceuticals Inc.]

FUROSEMIDE Tablet [Preferred Pharmaceuticals Inc.]

Updated Date: Sep 5, 2017 EST

US - DailyMed

1-9-2017

FUROSEMIDE (Furosemide) Tablet [PD-Rx Pharmaceuticals, Inc.]

FUROSEMIDE (Furosemide) Tablet [PD-Rx Pharmaceuticals, Inc.]

Updated Date: Sep 1, 2017 EST

US - DailyMed

22-8-2017

FUROSEMIDE Injection, Solution [General Injectables Vaccines, Inc]

FUROSEMIDE Injection, Solution [General Injectables Vaccines, Inc]

Updated Date: Aug 22, 2017 EST

US - DailyMed

27-7-2017

FUROSEMIDE Tablet [NuCare Pharmaceuticals,Inc.]

FUROSEMIDE Tablet [NuCare Pharmaceuticals,Inc.]

Updated Date: Jul 27, 2017 EST

US - DailyMed

26-7-2017

FUROSEMIDE Tablet FUROSEMIDE Solution [West-Ward Pharmaceuticals Corp.]

FUROSEMIDE Tablet FUROSEMIDE Solution [West-Ward Pharmaceuticals Corp.]

Updated Date: Jul 26, 2017 EST

US - DailyMed

21-7-2017

FUROSEMIDE Tablet [Aphena Pharma Solutions - Tennessee, LLC]

FUROSEMIDE Tablet [Aphena Pharma Solutions - Tennessee, LLC]

Updated Date: Jul 21, 2017 EST

US - DailyMed

15-6-2017

FUROSEMIDE Injection, Solution [Claris Lifesciences Inc.]

FUROSEMIDE Injection, Solution [Claris Lifesciences Inc.]

Updated Date: Jun 15, 2017 EST

US - DailyMed

21-3-2017

FUROSEMIDE (Furosemide) Tablet

FUROSEMIDE (Furosemide) Tablet

Updated Date: Mar 21, 2017 EST

US - DailyMed

20-3-2017

FUROSEMIDE Tablet

FUROSEMIDE Tablet

Updated Date: Mar 20, 2017 EST

US - DailyMed

3-3-2017

FUROSEMIDE Tablet [NuCare Pharmaceuticals, Inc.]

FUROSEMIDE Tablet [NuCare Pharmaceuticals, Inc.]

Updated Date: Mar 3, 2017 EST

US - DailyMed

2-3-2017

FUROSEMIDE Solution FUROSEMIDE Tablet [Cardinal Health]

FUROSEMIDE Solution FUROSEMIDE Tablet [Cardinal Health]

Updated Date: Mar 2, 2017 EST

US - DailyMed

24-2-2017

FUROSEMIDE Tablet [PD-Rx Pharmaceuticals, Inc.]

FUROSEMIDE Tablet [PD-Rx Pharmaceuticals, Inc.]

Updated Date: Feb 24, 2017 EST

US - DailyMed

22-2-2017

FUROSEMIDE Injection, Solution [Hospira, Inc.]

FUROSEMIDE Injection, Solution [Hospira, Inc.]

Updated Date: Feb 22, 2017 EST

US - DailyMed

22-2-2017

FUROSEMIDE Tablet [Bryant Ranch Prepack]

FUROSEMIDE Tablet [Bryant Ranch Prepack]

Updated Date: Feb 22, 2017 EST

US - DailyMed

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