Fostimon 75 U.I.

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Fostimon 75 U.I. preparazione iniettabile i.m., s.c. (siringa preriempita con solvente)
  • Darreichungsform:
  • preparazione iniettabile i.m., s.c. (siringa preriempita con solvente)
  • Zusammensetzung:
  • Praeparatio cryodesiccata: urofollitropinum 75 U.I., lactosum monohydricum, pro vitro. Solvens: natrii chloridi solutio 9 g/L 1 ml.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • Biologische Medizin

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Fostimon 75 U.I. preparazione iniettabile i.m., s.c. (siringa preriempita con solvente)
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Biotechnologika
  • Therapiebereich:
  • Disturbi dell'ovulazione, insufficienza luteale; riproduzione medicalmente assistita

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 52974
  • Berechtigungsdatum:
  • 18-07-1996
  • Letzte Änderung:
  • 05-02-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Fostimon®

IBSA Institut Biochimique SA

Was ist Fostimon und wann wird es angewendet?

Fostimon enthält ein hochgereinigtes, follikelstimulierendes Hormon, abgekürzt FSH (auch

Urofollitropin genannt), das aus dem Urin von in der Menopause befindlichen Frauen gewonnen

wird. FSH gehört der Gruppe der Sexualhormone an, die Gonadotropine genannt werden. Seine

physiologische Hauptwirkung bei der Frau ist die Entwicklung von reifen Follikeln in den

Eierstöcken. In einem Follikel wächst die Eizelle, die unter Einwirkung eines anderen Hormons

(hCG, siehe «Was sollte dazu beachtet werden?») beim Eisprung aus dem Follikel entlassen wird

und danach befruchtet werden kann.

Die Behandlung mit Fostimon wird bei Fertilitätsstörungen bei Frauen angewendet, die wegen eines

FSH-Mangels keine oder seltene Regelblutungen haben und bei welchen erwünscht ist, einen

einzigen Follikel im Eierstock heranreifen zu lassen.

Fostimon wird ebenfalls bei Frauen eingesetzt, die sich einem reproduktionsmedizinischen

Programm unterziehen. Für diese Technik werden gleichzeitig mehrere Follikel zur Reifung

angeregt.

Fostimon darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin und unter strengster ärztlicher

Kontrolle angewendet werden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Ihr Arzt/Ihre Ärztin passt Ihnen die Behandlung ganz genau an und kontrolliert dessen Wirkung

streng nach. Im Bereich von Kontrolluntersuchungen sind auch regelmässig, mindestens jeden

zweiten Tag während der ganzen Behandlungsdauer und bis zu zwei Wochen danach,

Blutentnahmen (zur Konzentrationsmessung der Hormone, die Östrogene genannt werden) und

klinische Untersuchungen (Untersuchungen der Eierstöcke und Ultraschallmessung der Follikel-

Grösse) vorgesehen. Das Ziel dieser Untersuchungen ist es, die Reaktion der Eierstöcke auf die

Behandlung zu überwachen, den richtigen Moment zu ergreifen, um den Eisprung mit Hilfe eines

anderen Hormons auszulösen und eine eventuelle Eierstocküberstimulation frühzeitig zu entdecken.

Wann darf Fostimon nicht angewendet werden?

Fostimon darf bei Überempfindlichkeit gegen einen seiner Bestandteile nicht angewendet werden,

bei vermuteter oder gesicherter Schwangerschaft, während der Stillzeit oder bei vorzeitiger

Menopause. Ausserdem darf Fostimon nicht verabreicht werden, wenn Sie an einer der folgenden

Krankheiten leiden:

·bei Infertilität, die nicht auf hormonelle Gründe zurückzuführen ist (es sei denn, im Rahmen eines

reproduktionsmedizinischen Programms);

·bei gewissen Eierstockzysten;

·bei gynäkologischen Blutungen unbekannter Ursache;

·bei Eierstock-, Gebärmutter- oder Brustkrebs;

·bei Gehirn-Tumoren;

·bei Funktionsstörungen der Schilddrüse oder der Nebennierendrüsen;

·alle Zustände, die keine Schwangerschaft gestatten, z.B. bei einer Krankheit der Gebärmutter, die

Fibrom genannt wird, oder bei angeborenen Anomalien der Eierstöcke oder Missbildungen der

Sexualorgane.

Ihr Arzt/Ihre Ärztin weiss, was unter diesen Umständen zu tun ist.

Wann ist bei der Anwendung von Fostimon Vorsicht geboten?

Vor der Behandlung müssen Sie sich allen Untersuchungen unterzogen haben, die alle möglichen

Ausschlussgründe für eine Schwangerschaft abklären und um zu beweisen, dass es keine

Kontraindikationen für eine Schwangerschaft gibt. Vor Beginn der Behandlung mit Fostimon muss

auch der Fertilitätsstatus des Partners abgeklärt werden.

Sollten Sie eines oder mehrere folgender Symptome beobachten, so müssen Sie unverzüglich Ihren

Arzt/Ihre Ärztin informieren: Schmerzen oder Spannung des Unterleibs, Übelkeit, Durchfall,

plötzliche Gewichtszunahme oder schmerzhafte Brüste. Diese Symptome können Anzeichen einer

Überstimulation der Eierstöcke, die ovarielles Überstimulationsyndrom genannt wird, sein. Das

ovarielle Überstimulationssyndrom ist eine zu starke Stimulation der Eierstöcke, die durch die

Vergrösserung des Volumens der Eierstöcke charakterisiert ist. Diese Komplikation, die im

allgemeinen ein bis zwei Wochen nach der hCG-Injektion auftritt, ist nicht häufig und deren

Schweregrad kann sehr stark variieren; in seltenen Fällen ist sie so ernst, dass die Patientin ins

Krankenhaus eingeliefert werden muss.

Um das Risiko einer Überstimulation der Eierstöcke auf das Minimum zu senken, müssen Sie

während der Behandlung und bis zwei Wochen danach regelmässig, aber mindestens jeden zweiten

Tag, an den von Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin verschriebenen Kontrolluntersuchungen teilnehmen (siehe

«Was sollte dazu beachtet werden?»).

Das Risiko einer Überstimulation ist grösser bei Frauen, die sich einer Superovulation im Rahmen

einer in vitro Fertilisation (IVF) oder anderen reproduktionsmedizinischen Programmen unterziehen,

um mehrere Follikel heranreifen zu lassen. In solchen Fällen kann das Risiko durch Absaugen der

Follikel vor dem Eisprung verringert werden. Deshalb ist es wichtig, dass Sie genau die von Ihrem

Arzt/Ihrer Ärztin vorgeschriebene Dosierung und Vorsichtsmassnahmen befolgen und regelmässig

an den Kontrolluntersuchungen teilnehmen.

Wenn Sie an einer Laktose Intoleranz leiden, beachten Sie, dass Fostimon Laktose enthält.

Informieren Sie Ihren Arzt/Apotheker oder Ihre Ärztin/Apothekerin, wenn Sie an anderen

Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder

äusserlich anwenden.

Darf Fostimon während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Fostimon darf bei vermuteter oder gesicherter Schwangerschaft oder während der Stillzeit nicht

verabreicht werden.

Wie verwenden Sie Fostimon?

Die Behandlung mit Fostimon darf nur unter Kontrolle eines mit Erfahrung in der Diagnostik und

Behandlung von Fertilitätsstörungen vertrauten Facharztes/Fachärztin begonnen werden.

Es wird empfohlen, sich genau an die Anweisungen Ihres Facharztes/Ihrer Fachärztin zu halten, weil

er/sie Ihnen die Therapie individuell anpasst und dessen Wirkung genau nachprüft.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel

wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem/r Facharzt/Fachärztin.

Therapieschema

Es gibt zwei Behandlungsmethoden, die sich in der Anzahl der Follikel, die mit Hilfe von Fostimon

zur Reifung gebracht werden, unterscheiden.

1) Behandlung bei Monatsblutungsbeschwerden

Das Ziel der Behandlung ist es, einen einzigen Graafschen Follikel in wenigen Tagen mit Hilfe von

individuell angepasster FSH-Dosierung (Fostimon) zur Reife zu bringen und danach den Eisprung

mit einer hCG-Injektion (Choriongonadotropin) auszulösen. Wenn Sie regelmässige Blutungen

haben, sollten Sie mit der Behandlung im Laufe der ersten sieben Tage des Menstruationszyklus

beginnen. In der Follikelreifungsphase (erste Phase), wird normalerweise täglich der Inhalt von ein

bis zwei Fläschchen Fostimon zu 75 I.E. (Internationale Einheiten) intramuskulär oder subkutan

injiziert und das Wachstum der Follikel mit Hilfe von hormonellen und klinischen Prüfungen

verfolgt (siehe «Wann ist bei der Einnahme von Fostimon Vorsicht geboten?»). Die Verabreichung

von Fostimon wird mit einer Dosierung weitergeführt, die jeden Tag den Untersuchungsergebnissen

angepasst wird, bis diese zeigen, dass Sie sich kurz vor dem Eisprung befinden.

Im allgemeinen genügt eine Behandlung von 7–12 Tagen, um ein Follikel zur Reifung zu bringen.

Bei ungenügender Reaktion der Eierstöcke, kann der Arzt/die Ärztin die Dosis erhöhen. Falls aber

keine angemessene Antwort nach 4 Behandlungswochen erreicht wird, soll der Behandlungszyklus

abgesetzt werden.

Wenn hingegen der Follikel die gewünschte Reifung erreicht hat, wird der Eisprung einen Tag nach

der letzten Verabreichung von Fostimon durch intramuskuläre Verabreichung einer einzigen Dosis

von hCG ausgelöst. Der Eisprung erfolgt im allgemeinen nach 32–48 Stunden.

In dieser Behandlungsphase ist die Empfängnis möglich. Es wird Ihnen empfohlen, ab dem Tag vor

der hCG-Injektion täglich Geschlechtsverkehr zu haben, bis der Eisprung nachgewiesen wird. Wenn

trotz des Eisprunges keine Schwangerschaft erreicht wird, darf die Behandlung während mindestens

zwei Zyklen wiederholt werden.

Wenn hingegen Anzeichen einer Überstimulation der Eierstöcke auftreten sollten, muss die

Behandlung abgebrochen werden und kein eisprungsauslösendes Hormon (hCG) injiziert werden.

Das wird von Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin entschieden.

In diesen Fällen darf die Behandlung beim darauffolgenden Zyklus mit einer niedrigeren Dosis als

diejenige, die im vorherigen Zyklus verabreicht wurde, wiederholt werden.

2) Behandlung im Rahmen eines reproduktionsmedizinischen Programms

Das Ziel dieser Methode, die auch in vitro Befruchtung (IVF) genannt wird, ist es mehrere Follikel

gleichzeitig heranreifen zu lassen. Die Behandlung beginnt am zweiten oder dritten Tag der

Menstruationsperiode und die injizierten Dosierungen sind höher als diejenigen, die bei der ersten

Methode angewendet werden, ohne jedoch 450 I.E. pro Tag zu überschreiten.

Die Fortsetzung der Behandlung hängt von dem vom Arzt/Ärztin gewählten

reproduktionsmedizinischen Programm ab. Der Arzt/die Ärztin wird Ihnen die notwendigen

Informationen mitteilen.

Halten Sie sich an die vom Arzt/Ärztin verschriebene Dosierung.

Spezielle Hinweise zur Zubereitung und Anwendung von Fostimon

Fostimon ist nur nach Injektion, sei es in den Muskel (d.h. intramuskulärer Injektion ins Gesäss, in

den Oberschenkel oder Oberarm) als auch unter die Haut (d.h. subkutaner Injektion in die

Bauchhautfalte) wirksam. Die intramuskuläre Verabreichung sollte ausschliesslich von einem

Arzt/einer Ärztin oder von Pflegepersonal vorgenommen werden, während die subkutane Injektion

auch von Ihnen selbst oder Ihrem Partner durchgeführt werden kann.

Ihr Arzt/Ihre Ärztin wird Ihnen alle notwendigen Informationen übermitteln, um die Wirksamkeit zu

gewährleisten und jegliche Infektion zu vermeiden. Er/sie, bzw. das Pflegepersonal wird Ihnen

zeigen, wie Sie die Injektionslösung vorbereiten und subkutan injizieren sollen.

Bevor Sie die Fostimon-Injektion selbst durchführen, beachten Sie bitte sorgfältig folgende

Anweisungen

Die Lösung sollte unmittelbar vor der Injektion mit Hilfe der in jeder Packung von Fostimon

enthaltenen und mit Lösungsmittel (physiologische Lösung) vorgefüllten Spritze aufbereitet werden.

Jede Durchstechflasche ist nur für einen einmaligen Gebrauch vorgesehen und darf nur einmal

verwendet werden. Restmengen sind zu verwerfen.

Bereiten Sie eine saubere Arbeitsfläche vor und waschen Sie sich die Hände.

Es ist wichtig, dass Ihre Hände sowie alle Utensilien die Sie anwenden so sauber wie möglich sind.

Legen Sie folgende Utensilien auf die saubere Arbeitsfläche:

·2 alkoholgetränkte Wattetupfer (sind nicht mitgeliefert)

·1 Durstechflasche Fostimon (Pulver)

·1 mit Lösungsmittel vorgefüllte Spritze (der mitgelieferte Halter ist so auf den

Spritzenanschlussring anzubringen, dass er festsitzt)

·1 lange Nadel zur Herstellung der Injektionslösung

·1 für die subkutane Injektion geeignete feinere, kürzere Nadel

a) Vorbereitung der Injektionslösung mit der mit Lösungsmittel vorgefüllten Spritze

1.Entfernen Sie die Verschlusskappe der vorgefüllten Spritze und setzen Sie die Zubereitungsnadel

(längere Nadel) auf. Legen Sie die Spritze vorsichtig ohne die Nadel zu berühren auf die zuvor

bereitete und gereinigte Arbeitsfläche.

2.Entfernen Sie den Aluminiumdeckel der Durchstechflasche mit dem Pulver und desinfizieren Sie

den darunterliegenden Gummistopfen mit einem Alkoholtupfer.

3.Nehmen Sie die vorgefüllte Spritze und injizieren Sie das Lösungsmittel langsam durch den

Gummistopfen in die Durchstechflasche mit dem Pulver.

4.Sobald die Trockensubstanz vollständig aufgelöst ist (meistens sofort), ziehen Sie die zubereitete

Lösung langsam in die Spritze zurück. Die Lösung muss klar und farblos erscheinen.

Wenn Ihr Arzt/Ihre Ärztin Ihnen mehrere Fläschchen Fostimon verschrieben hat, sollten Sie die

subkutane Injektionslösung so vorbereiten, dass Sie die durch Auflösung des Inhaltes der ersten

Durstechflasche erhaltene Lösung in eine neue Durchstechflasche injizieren. Diese Handlung sollten

Sie wiederholen, bis die verschriebene Anzahl Fläschchen aufgelöst ist. Es ist möglich, den Inhalt

von maximal 3 Durchstechflaschen Fostimon in 1 ml Lösungsmittel aufzulösen.

b) Subkutane Injektion

Ihr Arzt oder Ihre Ärztin werden Ihnen bereits eine Empfehlung gegeben haben, wo Sie die Injektion

vorzunehmen haben (Bauch oder Vorderseite der Oberschenkel).

1.Werfen Sie die Nadel weg, die Sie zur Vorbereitung der Injektionslösung angewendet haben, und

ersetzen Sie diese durch die feinere, kürzere Injektionsnadel.

Sicherheitskontrolle: jede Luftblase muss entfernt werden; hierzu mit gegen oben gerichteter Nadel

und leichtem Antippen der Spritze (sodass die Luftblasen aufsteigen) den Spritzenkolben sehr leicht

hinaufdrücken, bis an der Nadelspitze ein Tropfen austritt.

2.Reinigen Sie die Haut ca. 4–5 cm um die Stelle, wo die Injektion vorgenommen wird, und

desinfizieren Sie diese mit Hilfe eines Alkoholtupfers.

3.Drücken Sie die Haut stark zusammen, heben Sie sie leicht an, und führen Sie die Nadel langsam,

in einem 45° Winkel unter die Haut ein.

4.Um die richtige Einführung der Nadel zu überprüfen, versuchen Sie den Spritzenkolben langsam

zurückzuziehen. Wenn die Nadel in der richtigen Stellung ist, kann der Kolben nur mit Mühe

zurückgezogen werden. Wenn hingegen Blut in die Spritze aufgesaugt wird, bedeutet es, dass die

Nadel ein kleines Blutgefäss angestossen hat. In diesem letzten Fall sollten Sie die Nadel

herausziehen, die Einstichstelle mit einem Alkoholtupfer desinfizieren, die Nadel wegwerfen und die

Handlung mit einem neuen Fläschchen Fostimon und einer neuen sterilen Spritze wiederholen.

5.Wenn die Nadel in der richtigen Stellung ist, injizieren Sie den Inhalt der Spritze, indem Sie leicht

und regelmässig Druck auf den Kolben ausüben.

Nehmen Sie sich soviel Zeit wie Sie benötigen um die gesamte vorgeschriebene Lösung zu

injizieren.

6.Ziehen Sie dann die Nadel in einem einzigen Zug heraus und desinfizieren Sie die Injektionsstelle.

Eine leichte, kreisende Reibung der Injektionsstelle kann das Eindringen des Arzneimittels in das

subkutane Gewebe fördern.

Ein ständiger Wechsel der Injektionszone wird nicht empfohlen. In derselben Zone sollte hingegen

die Injektionsstelle gewechselt werden, damit die selbe Einstichstelle nicht mehr als einmal im

Monat verwendet wird.

Entsorgung aller gebrauchten Teile

Werfen Sie alle Nadeln, Durchstechflaschen und Spritzen unmittelbar nachdem die Injektion beendet

ist, in einen dafür vorgesehenen Behälter. Nicht verwendete Lösungsreste müssen entsorgt werden.

Falls Sie eine grössere Menge von Fostimon angewendet haben als Sie sollten

Die Wirkung einer Überdosis von Fostimon ist unbekannt. Jedoch kann in gewissen Fällen ein

ovarielles Hyperstimulationssyndrom auftreten (siehe «Wann ist bei der Anwendung von Fostimon

Vorsicht geboten?»).

Informieren Sie Ihren Arzt/Ärztin oder Apotheker, wenn Sie eine grössere Menge von Fostimon

angewendet haben, als Sie sollten.

Wenn Sie die Anwendung von Fostimon vergessen haben

Wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.

Setzen Sie die Behandlung zum nächsten, für eine Injektion üblichen Zeitpunkt fort.

Abbrechen der Behandlung

Bitte brechen Sie nicht von sich aus die Behandlung mit Fostimon ab, sondern beraten Sie sich

vorher mit Ihrem Arzt/IhrerÄrztin, da das Arzneimittel sonst nicht richtig wirken kann.

Welche Nebenwirkungen kann Fostimon haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Fostimon auftreten :

in seltenen Fällen wurden Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Gelenkschmerzen, Hautausschläge,

Brustspannungsgefühl und lokale Reaktionen an der Injektionsstelle beobachtet.

Schwere Komplikationen einer Gonadotropinbehandlung sind immer auf eine Überstimulation der

Eierstöcke zurückzuführen (siehe «Wann ist bei der Anwendung von Fostimon Vorsicht geboten?»).

Die Möglichkeit von Mehrlingsschwangerschaften nach der Behandlung mit Fostimon ist höher als

im Fall einer normalen Schwangerschaft, aber sie ist mit anderen Behandlungen zur

Eisprungsauslösung (d.h. etwa 20%) vergleichbar. Meistens handelt es sich um

Zwillingsschwangerschaften.

Die Möglichkeit von Mehrlingsschwangerschaften bei Anwendung eines

reproduktionsmedizinischen Programms hängt hingegen von der Anzahl eingesetzter Embryonen ab.

Je höher die Anzahl der eingepflanzten Embryonen, desto grösser ist die Möglichkeit einer

Mehrlingsschwangerschaft.

Die Anzahl Fehlgeburten ist vergleichbar mit derjenigen von Frauen mit anderen

Fertilitätsstörungen.

In seltenen Fällen können Venen- oder Arterien-Verschlüsse (Thromboembolie, Hirnschlag), auch

ausserhalb eines ovariellen Überstimulationssyndroms entstehen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Facharzt/Ihre

Fachärztin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Bewahren Sie Fostimon bei Raumtemperatur (15–25 °C) und ausser Reichweite von Kindern auf.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Verpackung mit «EXP» bezeichneten Datum

verwendet werden. Vor Licht schützen.

Die Injektionslösung ist mit dem in der Packung mitgelieferten Lösungsmittel kurz vor der Injektion

zuzubereiten (siehe «Wie verwenden Sie Fostimon?»).

Obwohl keine Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln bekannt sind, darf Fostimon nicht mit

anderen Arzneimitteln in der selben Spritze vermischt werden.

Soweit bekannt, hat Fostimon keine Auswirkungen auf die Aufmerksamkeit und

Konzentrationsfähigkeit, die das Bedienen von Fahrzeugen und Maschinen einschränken würde.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker, bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, die

über die ausführliche Fachinformation verfügen.

Was ist in Fostimon enthalten?

Jede Durchstechflasche mit Pulver (gefriergetrocknete Substanz) enthält als Wirkstoff 75 I.E., 150

I.E., 225 I.E. oder 300 I.E. Urofollitropin (FSH) und Laktose als Hilfsstoff.

Jede mit Lösungsmittel vorgefüllte Spritze enthält 1 ml Natriumchloridlösung 0,9%.

Der Wirkstoff Urofollitropin wird aus humanem Urin gewonnen. Das Herkunftsland des Urins ist die

Volksrepublik China.

Zulassungsnummer

52974 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Fostimon? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken gegen ärztliches Rezept, das nur zum einmaligen Bezug berechtigt.

Fostimon 75 I.U.: Packungen zu 1, bzw. 10 Durchstechflasche(n) mit Pulver und 1, bzw. 10 mit

Lösungsmittel vorgefüllte(n) Spritze(n), mit entsprechenden Zubereitungsnadel(n) und

Injektionsnadel(n).

Fostimon 150 I.U.: Packungen zu 1, bzw. 10 Durchstechflasche(n) mit Pulver und 1, bzw. 10 mit

Lösungsmittel vorgefüllte(n) Spritze(n), mit entsprechenden Zubereitungsnadel(n) und

Injektionsnadel(n).

Fostimon 225 I.U.: Packungen zu 1, bzw. 5 Durchstechflasche(n) mit Pulver und 1, bzw. 5 mit

Lösungsmittel vorgefüllte(n) Spritze(n), mit entsprechenden Zubereitungsnadel(n) und

Injektionsnadel(n).

Fostimon 300 I.U.: Packungen zu 1, bzw. 5 Durchstechflasche(n) mit Pulver und 1, bzw. 5 mit

Lösungsmittel vorgefüllte(n) Spritze(n), mit entsprechenden Zubereitungsnadel(n) und

Injektionsnadel(n).

Zulassungsinhaberin

IBSA Institut Biochimique SA, 6903 Lugano.

Diese Packungsbeilage wurde im Mai 2011 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic)

geprüft.

21-7-2018

Allergy Alert for Undeclared Milk in Food Lion Brand Dill Pickle Flavored Potato Chips

Allergy Alert for Undeclared Milk in Food Lion Brand Dill Pickle Flavored Potato Chips

Shearer’s Foods, LLC of Massillon, OH is recalling Food Lion brand 7.75 ounce packages of Dill Pickle Flavored Potato Chips because they may contain undeclared milk. People who have an allergy or severe sensitivity to milk run the risk of serious or life-threatening allergic reaction if they consume this product. The recalled Dill Pickle Flavored Potato Chips were distributed to Food Lion stores in NC, SC, GA, PA, KY, VA, TN, DE, MD, and WV between Dec 1st, 2017 and July 19, 2018.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

14-7-2018

Dringende Sicherheitsinformation zu Stamey Needle,Clarke-Reich Laparoscopic Knot Pusher,Endoscopic Introducer/Extractor,Pereyra Ligature Carrier '75,Pereyra-Raz Ligature Carrier von Cook Incorporated / Cook Vascular

Dringende Sicherheitsinformation zu Stamey Needle,Clarke-Reich Laparoscopic Knot Pusher,Endoscopic Introducer/Extractor,Pereyra Ligature Carrier '75,Pereyra-Raz Ligature Carrier von Cook Incorporated / Cook Vascular

Weitere Informationen sowie Details zum Produkt entnehmen Sie bitte der anliegenden Kundeninformation des Herstellers.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

14-7-2018

Dringende Sicherheitsinformation zu Pereyra-Raz Ligature Carrier, Pereyra Ligature Carrier '75, Stamey Needle von Cook Incorporated

Dringende Sicherheitsinformation zu Pereyra-Raz Ligature Carrier, Pereyra Ligature Carrier '75, Stamey Needle von Cook Incorporated

Weitere Informationen sowie Details zum Produkt entnehmen Sie bitte der anliegenden Kundeninformation des Herstellers.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

30-5-2018

Therios 75 ad us. vet., teilbare Kautabletten

Therios 75 ad us. vet., teilbare Kautabletten

● Die Neuzulassung erfolgte am 30.05.2018.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

7-10-2016

Experts for the European Pharmacopoeia's groups of experts and working parties

Experts for the European Pharmacopoeia's groups of experts and working parties

A very large part of the work related to the drafting of new monographs for the European Pharmacopoeia (EDQM) is carried out by external experts in 75 groups of experts and working parties. Experts for the groups are appointed for a period of three years, and the EDQM is now seeking experts for the period from 2017 to 2019.

Danish Medicines Agency

10-8-2018

IBRANCE® 75/100/125 mg Hartkapseln

Rote - Liste

3-8-2018

Xolair® 75 mg Injektionslösung

Rote - Liste

3-8-2018

Pradaxa® 75 mg Hartkapseln

Rote - Liste

30-7-2018

Amitriptylin-CT 25 mg/75 mg Tabletten

Rote - Liste

26-7-2018

Tafinlar® 50 mg/75 mg Hartkapseln

Rote - Liste

3-7-2018

GONAL-f 75 I.E. (Pulver)

Rote - Liste

11-6-2018

Isentress (Merck Sharp and Dohme B.V.)

Isentress (Merck Sharp and Dohme B.V.)

Isentress (Active substance: raltegravir) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)3767 of Mon, 11 Jun 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/860/T/75

Europe -DG Health and Food Safety

7-6-2018

Pergoveris 150 I.E./75 I.E.

Rote - Liste