Fosinil

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Fosinil Tablette 20 mg
  • Dosierung:
  • 20 mg
  • Darreichungsform:
  • Tablette
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Fosinil Tablette 20 mg
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Angiotensineconversie-enzyminhibitor

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE157927
  • Letzte Änderung:
  • 12-04-2018

Packungsbeilage

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Fosinil 20 mg Tabletten

Fosinopril-Natrium

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme

dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

-

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

-

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

-

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte

weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden

haben wie Sie.

-

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Fosinil und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Fosinil beachten?

Wie ist Fosinil einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Fosinil aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Fosinil und wofür wird es angewendet?

Pharmakotherapeutische Gruppe

Dieses Arzneimittel ist ein ACE-Hemmer, d. h. es wirkt blutdrucksenkend.

Therapeutische Indikation

Dieses Arzneimittel ist angezeigt zur Behandlung von Bluthochdruck und Herzinsuffizienz,

vorzugsweise in Verbindung mit einem Diuretikum.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Fosinil

beachten?

Fosinil

darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie an einer schweren Störung der Nieren- oder Leberfunktion leiden.

wenn Sie allergisch gegen Fosinopril-Natrium oder einen der in Abschnitt 6. genannten

sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

wenn

allergisch

gegen

andere

ACE-Hemmer

(Angiotensin

Converting

Enzyme-Hemmstoffe) sind.

nach dem dritten Schwangerschaftsmonat. (Auch zu Beginn einer Schwangerschaft

sollte

Einnahme

Fosinil

vermieden

werden

siehe

Abschnitt

„Schwangerschaft“).

wenn bei Ihnen eine Neigung zu einem Angioödem (sehr selten auftretende Allergie

gegen ACE-Hemmer, bei der Gesicht, Hals oder Kehlkopf anschwellen) bekannt ist.

- 1 -

wenn Sie ein erbliches Angioödem oder ein idiopathisches Ödem (keine bekannte,

beweisbare Ursache im Sinne einer Entstehung durch äußere Einflüsse) haben.

wenn Sie an hypertrophischer Kardiomyopathie (Herzmuskelleiden, gekennzeichnet

durch eine Erhöhung des Herzvolumens) leiden.

bei Verengung der Herzklappen (dauerhafte Verengung eines Herzkanals mit

Schädigung der Wand).

wenn Sie an einer beidseitigen Verengung der Nierenarterien (dauerhafte Verengung

einer Nierenarterie bzw. einseitig bei Einzelniere) leiden.

„wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschränkte Nierenfunktion haben und mit

einem blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enthält, behandelt werden.“

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem Pflegepersonal, bevor Sie

Fosinil anwenden:

Wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel anwenden, erhöht sich das Risiko eines

Angioödems (rasche Schwellung unter der Haut in Bereichen wie dem Rachen):

- Sirolimus, Everolimus und andere Arzneimittel, die zur Klasse der mTOR-

Inhibitoren

gehören

(werden

zur

Verhinderung

einer

Abstoßung

des

Organtransplantats verwendet)

Bitte fragen Sie unbedingt Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen sollten. Informieren Sie in diesem Fall Ihren

Arzt. Ältere Personen und Patienten mit Nieren-, Leber- oder Herzleiden müssen

besonders ärztlich überwacht werden.

wenn Sie glauben, schwanger zu sein, (oder wenn Sie eine Schwangerschaft planen).

In diesem Fall sollten Sie Ihren Arzt informieren. Die Einnahme von Fosinil zu

Beginn einer Schwangerschaft wird nicht empfohlen und sollte auch nach dem dritten

Schwangerschaftsmonat unterbleiben, da die Einnahme des Arzneimittels in diesem

Stadium für Ihr Kind sehr schädlich sein kann (siehe Abschnitt „Schwangerschaft“).

Im Falle eines chirurgischen Eingriffs müssen der Chirurg und der Anästhesist über die

Einnahme des Medikaments informiert werden.

Das Arzneimittel muss für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden.

Wie alle ACE-Hemmer kann Fosinil eine Hyperkaliämie verursachen und eine

möglicherweise eine durch Thiaziddiuretika verursachte Hypokaliämie abschwächen.

Risikofaktoren, die das Auftreten einer Hyperkaliämie begünstigen, sind:

Diabetes mellitus und wiederholte Einnahme von kaliumsparenden Diuretika,

Kaliumergänzungsmittel,

kaliumhaltigen

Salzersatzmischungen

oder

anderen

Arzneimitteln, die im Zusammenhang mit einem erhöhten Serum-Kaliumspiegel

stehen (z. B, Heparin).

Wenn gleichzeitig Fosinil und diese Art von Diuretikum verschrieben werden, muss der

Kaliumblutspiegel regelmäßig kontrolliert werden.

Risikofaktoren für das Auftreten einer Hypokaliämie sind: Fortgeschrittenes Alter, hoher

Salzkonsum, metabolische Alkalose, gleichzeitige Einnahme anderer Diuretika oder

anderer Arzneimittel gegen Hypokaliämie, insbesondere Kortikoide und bestimmte

Laxative.

Anaphylaktoide Reaktionen (Unverträglichkeit oder Hypersensibilitätsreaktionen) bei

Dialysepatienten, bei einer Desensibilisierung gegen Hymenopterengift oder während

der LDL-Apherese.

- 2 -

Bitte nehmen Sie Fosinil erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen

bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

- „wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck

einnehmen: - einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (diese werden auch als

Sartane bezeichnet - z. B. Valsartan, Telmisartan, Irbesartan), insbesondere wenn Sie

Nierenprobleme aufgrund von Diabetes mellitus haben.

- Aliskiren. Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die

Elektrolytwerte (z. B. Kalium) in Ihrem Blut in regelmäßigen Abständen überprüfen.

Siehe auch Abschnitt „Fosinil darf nicht eingenommen werden“.“

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Fosinil einnehmen.

Kinder und Jugendliche

Die Anwendung von Fosinil bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird nicht

empfohlen, da für diese Altersklasse keine optimale Dosierung bestimmt werden konnte. Für

Kinder unter 50 kg Körpergewicht gibt es keine geeignete Dosisstärke.

Einnahme von Fosinil zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich

andere

Arzneimittel

eingenommen

haben

oder

beabsichtigen

andere

Arzneimittel

einzunehmen.

Diuretika: Patienten, denen Diuretika verabreicht werden, insbesondere diejenigen Patienten,

bei denen die Behandlung mit Diuretika erst kürzlich begonnen wurde, Patienten mit einer

salzarmen

Ernährung

Dialysepatienten

können

gelegentlich

einen

abrupten

Blutdruckabfall erfahren, insbesondere innerhalb der ersten Stunde nach der Initialdosis von

Fosinopril-Natrium. Das Risiko einer symptomatischen Hypotension kann vermindert werden,

wenn das Diuretikum 3 Tage vor Beginn der Behandlung mit Fosinil abgesetzt wird.

Kaliumergänzungsmittel und kaliumsparende Diuretika: Die gleichzeitige Einnahme von

Fosinil und Kaliumsalzen oder kaliumsparenden Diuretika (Spironolakton, Amilorid, Triamteren

und andere) erhöht besonders bei einer vorhandenen Niereninsuffizienz die Gefahr einer

Hyperkaliämie. Wenn die gleichzeitige Einnahme dieser beiden Arzneimittel unvermeidbar ist,

muss die Kaliämie regelmäßig kontrolliert werden.

Immunosuppressiva und Leukopenie-Arzeimittel:

Die gleichzeitige Gabe von Fosinil und

immunosuppressiven Mitteln (wie Kortikoide oder Antimetabolika) und/oder Mitteln mit

Leukopeniewirkung ist zu vermeiden.

Neuroleptika und Imipram-Antidepressiva: Wie bei allen Arzneimitteln gegen Bluthochdruck

erhöht die gleichzeitige Verabreichung eines Neuroleptikums (Arzneimittel, das neuromuskuläre

Agitation und Hyperaktivität beruhigt) oder eines Imipram-Antidepressivums das Risiko einer

orthostatischen Hypotension (niedriger Blutdruck beim Stehen).

Prostaglandinsynthese-Hemmer:

Gleichzeitiges

Verschreiben

Indometacin

(nicht

steroider Entzündungshemmer) kann die blutdrucksenkende Wirkung von anderen ACE-

Hemmer beeinträchtigen. Andere nichtsteroidale Antirheumatika (z. B. Aspirin) können eine

ähnliche Wirkung haben. Wenn Sie älter sind, wenn Sie eine Abnahme in der Menge von

Körperflüssigkeit haben (zB Wenn Sie Diuretika nehmen, dh. Medikamente zu urinieren), oder

wenn

Ihre

Nierenfunktion

beeinträchtigt

ist,

kann

gleichzeitige Verabreichung

- 3 -

nichtsteroidalen Antirheumatika mit Fosinil eine Verschlechterung der Nierenfunktion

verursachen, mit möglichen akuten Nierenversagens. Diese Effekte sind in der Regel reversibel.

Wenn Sie Fosinil und nicht-steroidale entzündungshemmende Medikamente gleichzeitig

einnehmen, muss Ihr Arzt Ihre Nierenfunktion überwachen.

Lithium: In Patienten, die ACE-Hemmer und zusätzlich Lithium erhalten, wurden erhöhte

Serum-Lithium-Konzentrationen

erhöhtes

Risiko

einer

Lithiumintoxikation

beschrieben.

Fosinopril-Natrium und Lithium sollten als Begleitmedikation nur unter

äußerster Vorsicht eingesetzt werden und die Serum-Lithium-Level sind regelmäßig zu

überprüfen.

Antidiabetika (Insulin und orale Antidiabetika: Sulfonylharnstoffe und Biguanide):

Gleichzeitige Verabreichung von Hemmstoffen des Konversionsenzyms und Antidiabetika

(Insulin,

orale

Antidiabetika:

Sulfonylharnstoffe

Biguanide)

können

Hypoglykämiewirkung (= Senkung des Glukosespiegels im Blut) der Antidiabetika verstärken.

Antiazide: Antiazide können die Aufnahme von Fosinil beeinträchtigen. Daher wird geraten,

zwischen der Einnahme der Antiazide und Fosinil zwei Stunden zu warten.

Interferenz mit serologischen Untersuchungen: Bei der Charcoal-Absorptionsmethode

kann Fosinopril-Natrim einen zu niedrigen Serum-Digoxin-Level anzeigen. Stattdessen

eignen sich RIA-Testkits. Die Behandlung mit Fosinopril-Natrium sollte einige Tage vor der

Durchführung eines Schilddrüsenfunktionstests unterbrochen werden.

„Ihr

Arzt

muss

unter

Umständen

Ihre

Dosierung

anpassen

und/oder

sonstige

Vorsichtsmaßnahmen treffen:

wenn Sie einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren einnehmen

(siehe auch Abschnitte „Fosinil darf nicht eingenommen werden" und „Warnhinweise

und Vorsichtsmaßnahmen“).“

Arzneimittel, die sehr oft zur Verhinderung einer Abstoßung des

Organtransplantats verwendet werden (Sirolimus, Everolimus und andere

Arzneimittel, die zur Klasse der mTORInhibitoren gehören). Siehe

Abschnitt „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen”.

- Kalium-Ergänzungsmittel oder kaliumhaltige Salzersatzstoffe, Diuretika (Wassertabletten,

insbesondere jene, die als kaliumsparend bezeichnet werden), andere Arzneimittel, die den

Kaliumspiegel in Ihrem Körper erhöhen können (wie Heparin

und Co-Trimoxazol,

auch bekannt als Trimethoprim/Sulfamethoxazol

Einnahme von Fosinil

zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Fosinil kann gleichzeitig mit Nahrungsmitteln oder ohne Nahrungsmittel eingenommen werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren

Arzt oder Apotheker um Rat.

- 4 -

Schwangerschaft

Die Einnahme von Fosinil zu Beginn einer Schwangerschaft wird nicht empfohlen und sollte

auch nach dem dritten Schwangerschaftsmonat vermieden werden, da das Arzneimittel Ihr

Kind nach dem dritten Schwangerschaftsmonat ernsthaft schädigen kann.

Stillzeit

Die Einnahme von Fosinil in der Stillzeit wird nicht empfohlen. Ihr Arzt wird Ihnen

möglicherweise eine andere Behandlung verordnen, wenn Sie stillen möchten, insbesondere

wenn es sich bei Ihrem Kind um ein Neu- oder Frühgeborenes handelt.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Es wurden keine Studien bezüglich der Fahrtüchtigkeit und der Fähigkeit zur Bedienung von

Maschinen durchgeführt

Bestimmte unerwünschte Wirkungen (Hypotension, Schwindelgefühl usw.) sind beim

Führen eines Fahrzeugs oder Bedienen von Maschinen zu berücksichtigen.

Fosinil enthält Lactose.

Bitte nehmen Sie Fosinil erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist,

dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

3.

Wie ist Fosinil

einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Bitte

fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Bluthochdruck

Erwachsene: Die empfohlene Dosis beträgt 20 mg täglich in einer einzigen Einnahme.

Ältere Personen: Die empfohlene Dosis beträgt 10 mg; nach einem Monat kann diese

Dosierung je nach Entwicklung des Blutdrucks auf 20 mg erhöht werden.

Herzinsuffizienz

Erwachsene: Die empfohlene Dosis beträgt 10 mg täglich, verabreicht in einer Einnahme.

Sie wird je nach der klinischen Reaktion jede Woche erhöht, bis höchstens 40 mg täglich

erreicht sind.

Patienten mit Niereninsuffizienz:

Leichte Niereninsuffizienz: Die empfohlene Dosis beträgt 20 mg täglich in einer einzigen

Einnahme.

Schwere Niereninsuffizienz oder Patienten, die zuvor eine Behandlung mit Diuretika

erhalten, die nicht abgesetzt werden kann: Die empfohlene Dosis beträgt 10 mg täglich.

Bei früherer Behandlung mit Diuretika muss das Diuretikum mindestens 3 Tage vor der

Verschreibung dieses Arzneimittels abgesetzt werden.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Für keine Altersklasse konnte eine optimale Dosierung bestimmt werden. Für Kinder unter

50 kg Körpergewicht gibt es keine geeignete Dosisstärke.

Halten Sie sich an die ärztlichen Anweisungen. Halten Sie die vorgeschriebenen

Einnahmezeiten und –dosen ein.

Zum Einnehmen. Die Tabletten sind mit einer ausreichenden Menge Wasser zu schlucken.

- 5 -

Aus praktischen Gründen und damit Sie die Einnahme nicht so leicht vergessen, sollten Sie

versuchen, Fosinil täglich zum gleichen Zeitpunkt einzunehmen.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Fosinil eingenommen haben als Sie sollten

Wenn Sie eine größere Menge von Fosinil haben angewendet, kontaktieren Sie

sofort Ihren Arzt, Ihren Apotheker oder das Antigiftzentrum (Tel.: 070/245.245).

In diesem Fall werden Maßnahmen ergriffen, damit der Blutdruck nicht zu stark abfällt.

Unter Umständen ist eine Einweisung ins Krankenhaus erforderlich.

Wenn Sie die Einnahme von Fosinil vergessen haben

Fosinil muss täglich entsprechend der Verordnung eingenommen werden. Sollten Sie

jedoch die Einnahme vergessen, nehmen Sie so schnell wie möglich die fehlende Dosis

ein; die folgende Dosis ist zur gewohnten Zeit einzunehmen, wobei zwischen diesen

beiden Dosen mindestens 6 Stunden liegen müssen.

Wenn Sie die Einnahme von Fosinil abbrechen

Brechen Sie die Behandlung nicht vorzeitig ab, um ein Wiederauftreten des

Bluthochdrucks zu vermeiden.

Wenden Sie sich stets an Ihren Arzt, wenn Sie die Behandlung abbrechen wollen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren

Arzt oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei

jedem auftreten müssen.

Die nachstehenden Nebenwirkungen sind in absteigender Reihenfolge angeführt.

Häufige Nebenwirkungen (treten bei bis zu 1 von 10 Personen auf):

Infektion der oberen Atemwege, Pharyngitis, Rhinitis, Virus-Infektion, Stimmungsänderung,

Schlafstörung,

Schwindel, Kopfschmerz,

Parästhesie,

Augenstörungen, Sehstörungen,

Arrhythmie, Palpitationen, Angina pectoris, Hypotonie, orthostatische Hypotonie, Husten*,

Sinuserkrankungen, Übelkeit, Erbrechen, Diarrhö, Bauchschmerzen, Dyspepsie, Dysgeusie,

Ausschlag,

Schmerzen des Muskel- und Skelettsystems, Myalgie,

Miktionsstörungen,

sexuelle Funktionsstörungen, Erschöpfung, Brustschmerzen, Ödeme, Asthenie.

Gelegentliche Nebenwirkungen (treten bei bis zu 1 von 100 Personen auf):

Synkope, Schock, Angioödem.

Nebenwirkungen, deren Häufigkeit nicht bekannt ist (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren

Daten nicht abschätzbar):

Pneumonie, Laryngitis, Sinusitis,

Tracheobronchitis,

Lymphadenopathie, Leukopenie,

Neutropenie, Eosinophilie, Gicht, Appetitstörungen, Gewichtsschwankungen, verminderter

Appetit, Hyperkaliämie, Depression, anormales Verhalten, Verwirrungszustand, Hirninfarkt,

transitorische ischämische Attacke, Tremor, Gleichgewichtsstörungen, Gedächtnisstörungen,

Somnolenz,

zerebrovaskulärer

Insult,

Tinnitus,

Vertigo,

Ohrenschmerzen,

Herzstillstand,Myokardinfarkt,

Tachykardie, Herz- und Atemstillstand,

Leitungsstörung,

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hypertensive Krise, Erkrankung der peripheren Gefäße, Blutungen, Hypertonie, Rötungen,

Dyspnoe,

Bronchospasmus,

Lungenstau,

Dysphonie,

Nasenbluten,

Sinusitis,

Pleuritisschmerz,

Pankreatitis, geschwollene Zunge,

Dysphagie, orale Erkrankungen,

Bauchblähung,

Konstipation, Flatulenz,

trockener Mund,

Hepatitis **,

Hyperhidrose,

Ekchymose,

Pruritus,

Dermatitis, Urtikaria,

Muskelschwäche, Arthritis,

Nierenversagen,

Erkrankung der Prostata,

periphere Ödeme, Schmerzen,

Fieber,

erhöhtes Gewicht,

Leberfunktionstest anormal.

Das Auftreten eines trockenen Hustens ist bei allen Arzneimitteln dieser Klasse möglich.

Der Husten verschwindet schnell, wenn die Behandlung beendet wird. Frauen und

Nichtraucher scheinen hierfür besonders empfänglich zu sein.

(**) Bei Auftreten von Gelbsucht muss die Behandlung abgebrochen werden, und die Gelbsucht

muss symptomatisch behandelt werden.

Zusätzliche Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen

In einer begrenzten Studie bei Kindern wurde, im Gegensatz zu Erwachsenen, eine erhöhte

Kreatinkinase-Aktivität beobachtet. Die Langzeiteffekte von Fosinopril auf Wachstum, Pubertät

und allgemeine Entwicklung wurden nicht untersucht.

Wenn diese Störungen anhalten, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie

können Nebenwirkungen auch direkt über

Föderalagentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte

Abteilung Vigilanz

EUROSTATION II

Victor Hortaplein, 40/40

B-1060 BRUSSEL

Website: www.fagg-afmps.be

E-Mail: patientinfo@fagg-afmps.be

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr

Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden

5.

Wie ist Fosinil aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Bei Zimmertemperatur (15 -25 °C) aufbewahren

Sie dürfen dieses Arzneimittel

nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton nach

„Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht

sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

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6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Fosinil enthält

Der Wirkstoff ist Fosinopril-Natrium. Eine Tablette enthält 20 mg Fosinopril-Natrium.

Die sonstigen Bestandteile sind: Laktose (siehe Abschnitt 2, Fosinil enthält Lactose), Zellulose

Mikrokristallin, Polyvidon, Crospovidon, Ethanol, Natriumstearylfumarat.

Dieses Arzneimittel enthält geringe Mengen an Ethanol (Alkohol), weniger als 100 mg pro

Tablet.

Wie Fosinil aussieht und Inhalt der Packung

Teilbare Tabletten mit je 20 mg Fosinopril-Natrium.

Fosinil 20 mg Tabletten, ist in Packungen mit 28 und 56 teilbaren Tabletten in

PVC/PVDC/Alu Blisterpackungen erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle

Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

PharmaSwiss Česká republika s.r.o

Jankovcova 1569/2c

170 00, Praga 7

Tschechien

Hersteller:

ICN Polfa Rzeszów S.A.

2 Przemysłowa Street

35-959 RZESZÓW

Polen

Zulassungsnummer

BE 157927

Falls Sie weitere Informationen über das Arzneimittel wünschen, setzen Sie sich bitte mit dem

örtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

Verkaufsabgrenzung: Verschreibungspflichtig

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt angepasst im

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im 05/2017

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