Folpet DG

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Folpet DG
  • Verwenden für:
  • Pflanzen
  • Art der Medizin:
  • Agrochemisch

Dokumenten

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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Folpet DG
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Fungizid

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • UFAG - Ufficio federale dell'agricoltura. OFAG - Office fédéral de l'agriculture. BLW - Bundesamt für Landwirtschaft.
  • Zulassungsnummer:
  • W-5445
  • Letzte Änderung:
  • 06-09-2017

Packungsbeilage

Produkt:

Handelsbezeichnung: Folpet DG

Bewilligung beendet: Ausverkaufsfrist: 30.09.2017, Aufbrauchfrist: 30.09.2018

Produktekategorie Bewilligungsinhaber

Eidg. Zulassungsnummer

Fungizid

Syngenta Agro AG / Vertrieb Maag Agro W-5445

Stoff(e)

Gehalt

Formulierungscode

Wirkstoff: Folpet

80 %

WG Wasserdispergierbares Granulat

Anwendungen

A Kultur

Schaderreger/Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

O Apfel

Teilwirkung:

Kelchfäule (Botrytis cinerea)

Konzentration: 0.125 %

Aufwandmenge: 2 kg/ha

Anwendung: Während der Blüte.

1, 2, 3, 4, 5

O Apfel

Lagerfäule

Lagerschorf des Apfels

Lentizellenfäulnis des Apfels

Schorf des Kernobstes

Konzentration: 0.125 %

Aufwandmenge: 2 kg/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

1, 3, 4, 5

O Quitte

Lagerfäule

Konzentration: 0.125 %

Aufwandmenge: 2 kg/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

1, 3, 4, 5

Steinobs

Bitterfäule der Kirsche

Schrotschuss

Sprühfleckenkrankheit der

Kirsche

Konzentration: 0.125 %

Aufwandmenge: 2 kg/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

1, 3, 4, 5

W allg.

Falscher Mehltau der Rebe

Teilwirkung:

Graufäule (Botrytis cinerea)

Nebenwirkung:

Rotbrenner

Konzentration: 0.125 %

Aufwandmenge: 2 kg/ha

Anwendung: Vor- und Nachblütebehandlungen

bis spätestens Mitte August.

4, 5, 6, 7, 8

W allg.

Schwarzfleckenkrankheit der

Konzentration: 0.15 %

Aufwandmenge: 1.2 kg/ha

4, 5, 8, 9

A Kultur

Schaderreger/Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

Rebe

Anwendung: Stadium BBCH 07-10 (C-D).

W allg.

Weissfäule der Rebe

Konzentration: 0.15 %

Aufwandmenge: 2.4 kg/ha

4, 5, 7, 8,

Hopfen

Falscher Mehltau des Hopfens

Konzentration: 0.25 %

Aufwandmenge: 2.25 - 5 kg/ha

Wartefrist: 2 Woche(n)

4, 11, 12,

allg.

Krankheiten durch pathogene

Bodenpilze

Aufwandmenge: 150 - 300 g/m³

Anwendung: Vorbeugend.

Auflagen und Bemerkungen:

Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf ein Baumvolumen von 10'000 m³ pro ha.

1-2 Behandlungen.

SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte

Pufferzone von 20 m zu Oberflächengewässern einhalten. Zum Schutz vor den Folgen einer

Abschwemmung eine mit einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsene Pufferzone von

mindestens 6 m einhalten. Reduktion der Distanz aufgrund von Drift und Ausnahmen gemäss den

Weisungen des BLW.

Nachfolgearbeiten in behandelten Kulturen: bis 48 Stunden nach Ausbringung des Mittels

Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen.

Das Produkt kann bei Hautkontakt möglicherweise Allergien auslösen. Beim Ansetzen der

Spritzbrühe müssen Schutzhandschuhe, Schutzanzug und festes Schuhwerk getragen werden. Ist

der Hautkontakt mit dem Pflanzenschutzmittel nicht zu vermeiden (z.B. durch Sprühnebel), so ist

auch beim Ausbringen der Spritzbrühe geeignete Schutzausrüstung (z.B. Schutzhandschuhe,

Schutzanzug, Visier, Kopfbedeckung) zu tragen.

Auch für die Luftapplikation.

Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium BBCH 71-81 (J-M, Nachblüte) und eine

Referenzbrühemenge von 1600 l/ha (Berechnungsgrundlage) oder auf ein Laubwandvolumen von

4500 m³ pro ha.

SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift und einer allfälligen

Abschwemmung ist eine mit einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsene unbehandelte

Pufferzone von 6 m zu Oberflächengewässern einzuhalten.

Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium BBCH 07-10 (C-D) und eine

Referenzbrühmenge von 800 l/ha (Berechnungsgrundlage).

10.Unmittelbar nach Hagelschlag, bis spätestens Mitte August.

11.Maximal 5 Behandlungen pro Jahr.

12.SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte

Pufferzone von 50 m zu Oberflächengewässern einhalten. Zum Schutz vor den Folgen einer

Abschwemmung eine mit einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsene Pufferzone von

mindestens 6 m einhalten. Reduktion der Distanz aufgrund von Drift und Ausnahmen gemäss den

Weisungen des BLW.

13.Das Produkt kann bei Hautkontakt Allergien auslösen. Beim Ansetzen der Spritzbrühe müssen

Schutzhandschuhe, Schutzanzug und festes Schuhwerk getragen werden. Beim Ausbringen der

Spritzbrühe müssen Schutzhandschuhe, Schutzanzug und festes Schuhwerk und eine

Kopfbedeckung getragen werden. Ist der Hautkontakt mit dem Pflanzenschutzmittel nicht zu

vermeiden (z.B. durch Sprühnebel oder durch Kontakt mit behandelten Pflanzen bei

Nachfolgearbeiten), so ist weitere geeignete Schutzausrüstung (z.B. Visier) zu tragen. Technische

Schutzvorrichtungen während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine) können die

vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen

vergleichbaren oder höheren Schutz bieten.

14.Das Produkt kann bei Hautkontakt Allergien auslösen. Beim Ansetzen des Mittels müssen

Schutzhandschuhe, Schutzanzug und festes Schuhwerk getragen werden. Ist der Hautkontakt mit

dem Pflanzenschutzmittel nicht zu vermeiden (z.B. durch Spritzer), so ist auch beim Ausbringen

des Mittels geeignete Schutzausrüstung (z.B. Schutzhandschuhe, Schutzanzug, Visier,

Kopfbedeckung) zu tragen.

Gefahrenkennzeichnungen:

Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt ist die Gebrauchsanleitung einzuhalten.

R 20 Gesundheitsschädlich beim Einatmen.

R 40 Verdacht auf krebserzeugende Wirkung.

R 43 Sensibilisierung durch Hautkontakt möglich.

R 50 Sehr giftig für Wasserorganismen.

S 02 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.

S 13 Von Nahrungsmitteln, Getränken und Futtermitteln fernhalten.

S 20/21 Bei der Arbeit nicht essen, trinken oder rauchen.

S 24 Berührung mit der Haut vermeiden.

S 35 Abfälle und Behälter müssen in gesicherter Weise beseitigt werden.

S 36/37 Bei der Arbeit geeignete Schutzhandschuhe und Schutzkleidung tragen.

S 57 Zur Vermeidung einer Kontamination der Umwelt geeigneten Behälter verwenden.

SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.

Gefahrensymbole und -bezeichnungen:

Kurzkennzeichnung

Symbol

Gefahrenbezeichnung Umweltgefährlich Gesundheitsschädlich

Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes,

Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im

Verkauf befindet.

Es gibt keine Sicherheitswarnungen betreffend dieses Produktes.