Fluconax 200 mg

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Fluconax 200 mg Kapseln
  • Darreichungsform:
  • Kapseln
  • Zusammensetzung:
  • fluconazolum 200 mg, excipiens pro Kapsel.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Fluconax 200 mg Kapseln
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetik menschlichen
  • Therapiebereich:
  • Antimykotikum

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 57182
  • Berechtigungsdatum:
  • 13-01-2005
  • Letzte Änderung:
  • 16-02-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Wann darf Fluconax nicht eingenommen werden?, Welche Nebenwirkungen kann Fluconax haben?, Was

ist ferner zu beachten?

Information für Patientinnen und Patienten

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.

Dieses Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden, und Sie sollten es nicht an andere

Personen weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte

ihnen das Arzneimittel schaden.

Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.

Fluconax® 50 mg, 150 mg und 200 mg Kapseln

Was ist Fluconax und wann wird es angewendet?

Fluconax ist ein Antimykotikum (Mittel gegen Pilzerkrankungen) und enthält als Wirkstoff

Fluconazol, eine Triazol-Verbindung.

Fluconax darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin zur Behandlung und Vorbeugung

von gewissen Pilzinfektionen angewendet werden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin zur Behandlung Ihrer

gegenwärtigen Krankheit verschrieben. Es darf nicht zur Behandlung anderer Krankheiten oder

anderer Personen verwendet werden.

Fluconax ist nicht wahllos gegen alle Pilze, welche Pilzerkrankungen verursachen, anwendbar. Um

langwierige Komplikationen zu vermeiden, die durch die Anwendung eines falsch gewählten oder

nicht richtig dosierten antiinfektiösen Mittels hervorgerufen werden können, dürfen Sie Fluconax

(auch bei späteren Pilzerkrankungen) nicht ohne ärztliche Verordnung anwenden.

Wann darf Fluconax nicht eingenommen werden?

Fluconax darf nicht angewendet werden, wenn Überempfindlichkeitsreaktionen auf Fluconazol, auf

andere Inhaltsstoffe von Fluconax oder auf verwandte antimykotische Azol- oder Triazol-Präparate

bei früheren Behandlungen aufgetreten sind.

Wann ist bei der Einnahme von Fluconax Vorsicht geboten?

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Sie ein Arzneimittel mit folgendem Wirkstoff

anwenden, da eine gleichzeitige Behandlung mit Fluconax möglichst vermieden werden sollte:

·Erythromycin

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Sie Arzneimittel mit einem der folgenden

Wirkstoffe anwenden, da besondere Vorsichtsmassnahmen und/oder Dosisanpassungen notwendig

werden können, um sicherzustellen, dass diese Arzneimittel oder Fluconax die gewünschte Wirkung

haben:

·Amitriptylin und Nortriptylin (Mittel gegen Depressionen).

·Amphotericin B (Mittel gegen Pilzinfektionen).

·Antidiabetika wie die Sulfonylharnstoffe Chlorpropamid, Glibenclamid, Glipizid, Tolbutamid

(Mittel gegen Zuckerkrankheit).

·Antikoagulanzien, wie z.B. Acenocoumarol (Mittel zur Blutverdünnung).

·Benzodiazepine, wie z.B. Midazolam, Triazolam (Mittel gegen schwere Schlafstörung).

·Carbamazepin (Mittel zur Behandlung von Krampfanfällen, Epilepsie).

·Calciumantagonisten, wie z.B. Nifedipin, Isradipin, Amlodipin, Felodipin (Mittel gegen erhöhten

Blutdruck und andere Herzerkrankungen).

·Cholesterinsenker wie z.B. Simvastatin, Atorvastatin, Fluvastatin (Mittel gegen erhöhte

Blutfettwerte).

·Celecoxib und andere nichtsteroidale entzündungshemmende Arzneimittel, wie z.B. Flurbiprofen,

Ibuprofen, Naproxen, Lornoxicam, Meloxicam, Diclofenac (Mittel gegen Schmerzen und

Entzündungen).

·Ciclosporin (Mittel zur Behandlung von Transplantationspatienten).

·Cyclophosphamid (Mittel in der Krebstherapie).

·Fentanyl (Schmerzmittel).

·Hydrochlorothiazid (entwässerndes Mittel gegen erhöhten Blutdruck und bei Herzschwäche).

·Losartan (Mittel gegen erhöhten Blutdruck).

·Methadon (Mittel gegen Heroinabhängigkeit).

·Phenytoin/Diphenylhydantoin (Mittel gegen Krampfanfälle, Epilepsie).

·Prednison (Cortison gegen Entzündung).

·Rifabutin und Rifampicin (Mittel gegen Tuberkulose).

·Saquinavir und Zidovudin (Mittel in der HIV Therapie).

·Sirolimus und Tacrolimus (Mittel zur Behandlung von Transplantationspatienten).

·Theophyllin (Mittel gegen Asthma).

·Vinca-Alkaloide, wie z.B. Vincristin, Vinblastin (Mittel in der Krebstherapie).

·Voriconazol (Mittel gegen Pilzinfektionen).

Während der Behandlung mit Fluconax wird von der Einnahme von Johanniskraut-Extrakten

(Hypericum perforatum), pflanzlichen Produkten, die bei gedrückter Stimmung und depressiven

Symptomen eingesetzt werden abgeraten, weil die gleichzeitige Einnahme von Johanniskraut-

Extrakten zu einem Verlust der antimykotischen Wirkung von Fluconax führen könnte.

Falls während der Behandlung mit Fluconax Symptome wie Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen,

Müdigkeit, Bauchschmerzen oder dunkler Urin auftreten, sollten Sie dies Ihrem Arzt oder Ihrer

Ärztin sofort mitteilen. Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin über diese Symptome

umgehend informieren, da möglicherweise Leberprobleme mit schwerwiegendem Verlauf auftreten

können.

Während der Behandlung wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin regelmässig die Leberwerte im Blut

überprüfen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin unverzüglich beim Auftreten von Hautausschlägen. Sie

könnten allergisch auf den Wirkstoff von Fluconax reagieren. In seltenen Fällen kann ein Stevens-

Johnson-Syndrom auftreten. Dieses schwere Krankheitsbild mit Blasen- und Geschwürbildung

betrifft vor allem die Schleimhäute. Zusätzlich zeigen sich auf der Haut ebenfalls typische Schäden

(münzgrosse Hautrötungen mit einer zentralen Hauterhebung oder Blase). Hinzu kommen häufig

hohes Fieber und körperliche Abgeschlagenheit.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Ihre Ärztin wenn Sie Probleme mit Ihrer Niere haben. Ein

schlecht eingestellter Blutzucker, erhöhter Blutdruck oder die Einnahme bestimmter Medikamente

können die Funktion Ihrer Niere ebenfalls beeinflussen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder ihre Ärztin damit gegebenenfalls eine Dosisanpassung Ihrer

Medikamente vorgenommen werden kann.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Sie medikamentöse Verhütungsmittel («die Pille»)

einnehmen. Wenn Sie gleichzeitig Fluconax und Verhütungsmittel einnehmen, kann Ihre

Abbruchblutung verzögert auftreten.

Fluconax Kapseln enthalten Lactose.

Beim Führen von Fahrzeugen und Bedienen von Maschinen oder Werkzeuge sollte beachtet werden,

dass gelegentlich Schwindel oder Krampfanfälle auftreten können.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Sie an Leber- oder Nierenfunktionsstörungen oder

an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte ohne

Verschreibung!) einnehmen!

Darf Fluconax während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Wenn Sie schwanger sind oder es werden möchten, darf Fluconax nur auf ausdrückliche

Verschreibung des Arztes oder der Ärztin eingenommen werden.

Stillende Mütter sollen Fluconax nicht oder nur auf ausdrückliche Verschreibung des Arztes oder der

Ärztin einnehmen.

Wie verwenden Sie Fluconax?

Da verschiedene Pilze unterschiedliche Pilzinfektionen verursachen, welche verschieden auf die

Behandlung reagieren, weichen die Behandlungspläne stark voneinander ab. Folgen Sie deshalb

immer genau dem von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin verschriebenen Behandlungsplan.

Ändern Sie nicht von sich aus die vorgeschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel

wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin

oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Fluconax haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Fluconax auftreten:

Häufig (≥1% bis <10%): Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, akut

auftretender Hautausschlag (Exanthem).

Gelegentlich (≥0,1% bis ≤1%): Schlaflosigkeit, Schläfrigkeit, Schwindel, Gefühlsstörungen,

Geschmacksstörungen, Krampfanfälle, Verdauungsstörungen, Blähungen, Mundtrockenheit,

Gelbsucht, Juckreiz, Nesselsucht, verstärktes Schwitzen, Muskelschmerzen, Müdigkeit, Malaise,

Kraftlosigkeit, Fieber.

Selten (<0,1%): Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautrötungen, Hautausschlag, Juckreiz,

Bläschenbildung, Kurzatmigkeit und/oder geschwollenes Gesicht, Zittern (Tremor), Haarausfall.

Falls diese Symptome auftreten, ist der Arzt oder die Ärztin unverzüglich zu informieren.

Herzrhythmusstörungen.

Symptome einer Leberfunktionsstörung (unerklärliche extreme Müdigkeit, Gelbfärbung von Haut

und Augen (Gelbsucht), dunkler Urin, heller Stuhl, Fieber, Appetitmangel, Bauchschmerzen,

Übelkeit, Erbrechen oder Gewichtsverlust).

Falls solche Symptome auftreten, ist Ihr Arzt oder Ihre Ärztin unverzüglich zu informieren, da eine

Leberfunktionsstörung möglicherweise einen schwerwiegenden Verlauf nehmen kann.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Fluconax soll nicht in Reichweite von Kindern aufbewahrt werden.

Bewahren Sie das Arzneimittel immer in der verschlossenen Originalpackung bei Raumtemperatur

(15–25 °C) auf.

Fluconax darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Nach Beendigung der Behandlung das Arzneimittel mit dem restlichen Inhalt Ihrem Arzt oder

Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin zum fachgerechten Entsorgen bringen.

Weitere Auskünfte erteilen Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Fluconax enthalten?

1 Kapsel zu 50 mg, 150 mg, resp. 200 mg enthält:

Wirkstoff: 50 mg, 150 mg resp. 200 mg Fluconazol.

Hilfsstoffe: Laktose, mikrokristalline Zellulose, Maisstärke, kolloidales Silikondioxid,

Magnesiumstearat, Sodiumlaurylsulfat

Kapselhülle mit 50 mg Fluconazol: Gelatine, Titandioxid E171, Quinolingelb E104, Eisenoxid gelb

E172, Patentblau V E131,

Kapselhülle mit 150 mg Fluconazol: Gelatine, Quinolingelb E 104, Sunset gelb E 110, Titandioxid

E171

Kapselhülle mit 200 mg Fluconazol: Gelatine, Titandioxid E171

Zulassungsnummer

57'182 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Fluconax? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Kapseln zu 50 mg: 7 und 28

Kapseln zu 150 mg: 1 und 4

Kapseln zu 200 mg: 2 und 7

Zulassungsinhaberin

Drossapharm AG, 4002 Basel

Diese Packungsbeilage wurde im September 2011 letztmals durch die Arzneimittelbehörde

(Swissmedic) geprüft.

31-7-2018

ADM Animal Nutrition Recalls Mintrate® 36-15 Breed Right Cattle Tub - A specific lot of product may contain elevated levels of non-protein nitrogen, could harm cattle

ADM Animal Nutrition Recalls Mintrate® 36-15 Breed Right Cattle Tub - A specific lot of product may contain elevated levels of non-protein nitrogen, could harm cattle

ADM Animal Nutrition, a division of Archer Daniels Midland Company (NYSE: ADM), is recalling 200-pound tubs of Mintrate® 36-15 Breed Right Tub cattle feed, product number 54549AAA6H, because the product may contain elevated levels of non-protein nitrogen, which could be harmful to cattle. Excessive levels of non-protein nitrogen can be toxic to cattle and can cause muscle tremors (especially of face and ears), abdominal pain, bloat, frothy salivation, excessive urination, teeth grinding, incoordination, ...

FDA - U.S. Food and Drug Administration

6-3-2018

Rota-TS ad us. vet., Pulver

Rota-TS ad us. vet., Pulver

● Neue Packungsgrössen: Dose zu 200 g und 750 g

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

27-2-2018

Panacur AquaSol 200 mg/ml ad us. vet., fluessige Arzneimittelvormischung

Panacur AquaSol 200 mg/ml ad us. vet., fluessige Arzneimittelvormischung

● Die Neuzulassung erfolgte am 27.02.2018.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

31-7-2018

XALKORI® 200/250 mg Hartkapseln

Rote - Liste

30-7-2018

Dolgit® 200/400

Rote - Liste

19-7-2018

Zebinix® 200/800 mg Tabletten

Rote - Liste

13-7-2018

Fenofibrat 200 Heumann

Rote - Liste

13-7-2018

Soledum® Kapseln forte 200 mg

Rote - Liste

12-7-2018

Ibuprofen AbZ 200 mg Filmtabletten

Rote - Liste

12-7-2018

Nexavar® 200 mg Filmtabletten

Rote - Liste

28-6-2018

Sulpirid-CT 200 mg Tabletten

Rote - Liste

14-6-2018

Votrient 200 mg/400 mg Filmtabletten

Rote - Liste

11-6-2018

Kaletra® 200 mg/50 mg Filmtabletten

Rote - Liste

5-6-2018

Viramune® 200 mg Tabletten

Rote - Liste

5-6-2018

Tasigna® 50 mg / 200 mg Hartkapseln

Rote - Liste

30-5-2018

Diflucan® 100 mg/200 mg, Hartkapseln

Rote - Liste

30-5-2018

Azi-TEVA® 200 mg/5 ml Pulver

Rote - Liste