Fezan

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Fezan
  • Verwenden für:
  • Pflanzen
  • Art der Medizin:
  • Agrochemisch

Dokumenten

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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Fezan
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Fungizid

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • UFAG - Ufficio federale dell'agricoltura. OFAG - Office fédéral de l'agriculture. BLW - Bundesamt für Landwirtschaft.
  • Zulassungsnummer:
  • W-6589-2
  • Letzte Änderung:
  • 06-09-2017

Packungsbeilage

Produkt:

Handelsbezeichnung: Fezan

Produktekategorie

Bewilligungsinhaber Eidg. Zulassungsnummer

Fungizid

Stähler Suisse SA

W-6589-2

Stoff(e)

Gehalt

Formulierungscode

Wirkstoff: Tebuconazole

24.2 % 250 g/l

EC Emulsionskonzentrat

Beistoffe, zusätzlich zu deklarieren: Docusatnatrium

Beistoffe, zusätzlich zu deklarieren: Propyllaktat

Beistoffe, zusätzlich zu deklarieren: 2-

Ethylhexyllaktat

Anwendungen

A Kultur

Schaderreger/Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

Aprikose

Pfirsich /

Nektarine

Blüten- und Zweigdürre

Konzentration: 0.03 %

Aufwandmenge: 0.48 l/ha

Anwendung: Blüte bis BBCH 75 (50%

Fruchtgrösse).

1, 2, 3, 4,

5, 6

O Kirsche

Blüten- und Zweigdürre

Konzentration: 0.03 %

Aufwandmenge: 0.48 l/ha

Anwendung: Blüte bis Schorniggelstadium.

1, 2, 3, 4,

5, 6

W Reben

Echter Mehltau der Rebe

Konzentration: 0.025 %

Aufwandmenge: 0.4 l/ha

Anwendung: Vor- und

Nachblütebehandlungen bis spätestens

Mitte August.

3, 4, 5, 7,

8, 9

G Bohnen

Graufäule (Botrytis cinerea)

Sclerotinia-Fäule

Aufwandmenge: 1 l/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

Anwendung: Blühbeginn und Vollblüte.

5, 10, 11

G Erbsen

Brennfleckenkrankheit der

Aufwandmenge: 1 l/ha

5, 11

A Kultur

Schaderreger/Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

Erbse

Graufäule (Botrytis cinerea)

Rost der Erbse

Wartefrist: 3 Woche(n)

Anwendung: Vor Blühbeginn und bei

Vollblüte.

G Karotten

Alternaria-Möhrenschwärze

Echter Mehltau der Möhre

Aufwandmenge: 0.6 l/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

Anwendung: Bei Befallsbeginn.

5, 12

G Spargel

Blattschwärze der Spargel

Spargelrost

Aufwandmenge: 1 l/ha

Anwendung: Jung- und Ertragsanlagen

(nach dem Stechen).

5, 13, 14

Ackerbohne

Braunfleckenkrankheit

Rost der Ackerbohne

Aufwandmenge: 1 l/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

5, 15

Eiweisserbse

Brennfleckenkrankheit der

Erbse

Graufäule (Botrytis cinerea)

Rost der Erbse

Aufwandmenge: 1 l/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

5, 15

Lein

Echter Mehltau des Leins

Pasmokrankheit

Stängelbräune des Leins

Aufwandmenge: 1 l/ha

5, 13, 15

Raps

Wurzelhals- und Stengelfäule

Nebenwirkung:

Erhöhung der Standfestigkeit

Aufwandmenge: 1 l/ha

Anwendung: Im Herbst. Stadium 20-27

(BBCH).

5, 16

Raps

Sclerotinia-Fäule

Aufwandmenge: 1.5 l/ha

Anwendung: Stadium 61-65 (BBCH).

5, 13, 16

Raps

Wurzelhals- und Stengelfäule

Aufwandmenge: 1.5 l/ha

Anwendung: Stadium 30-31 (BBCH). Im

Frühjahr.

5, 13, 16

Weizen

Ährenfusariosen

Aufwandmenge: 1 l/ha

Anwendung: Stadium 55-69 (BBCH).

5, 16, 17

Weizen

Braunrost

Gelbrost

Aufwandmenge: 0.5 - 1 l/ha

Anwendung: Stadium 31-61 (BBCH).

5, 16, 18

Weizen

Echter Mehltau des Getreides

Septoria-Spelzenbräune (S.

nodorum)

Aufwandmenge: 1 l/ha

Anwendung: Stadium 51-61 (BBCH).

5, 16

Winterroggen

Braunrost

Aufwandmenge: 1 l/ha

Anwendung: Stadium 37-61 (BBCH).

5, 16

Auflagen und Bemerkungen:

Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf ein Baumvolumen von 10'000 m³ pro ha.

Maximal 3 Behandlungen pro Parzelle und Jahr.

SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte

Pufferzone von 20 m zu Oberflächengewässern einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von

driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.

Nachfolgearbeiten in behandelten Kulturen: bis 48 Stunden nach Ausbringung des Mittels

Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen.

Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug + Schutzbrille oder Visier tragen.

Ausbringen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen. Technische

Schutzvorrichtungen während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine) können die

vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen

vergleichbaren oder höheren Schutz bieten.

SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung darf dieses oder irgendein anderes Produkt,

welches einen Wirkstoff aus der Wirkstoffgruppe der SSH (Sterolsynthesehemmer) enthält, nicht

mehr als 4 mal pro Parzelle und Jahr ausgebracht werden.

Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium BBCH 71-81 (J-M, Nachblüte) und eine

Referenzbrühemenge von 1600 l/ha (Berechnungsgrundlage) oder auf ein Laubwandvolumen von

4500 m³ pro ha.

SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung darf dieses oder irgendein anderes Produkt,

welches einen Wirkstoff aus der Wirkstoffgruppe der SSH (Sterolsynthesehemmer) enthält, nicht

mehr als 3 mal pro Parzelle und Jahr ausgebracht werden.

Keine Behandlung von Tafeltrauben.

10.In Tankmischung mit Scala (2 l/ha).

11.Maximal 2 Behandlungen pro Kultur mit diesem Produkt oder einem anderen Produkt, das diesen

Wirkstoff enthält.

12.Maximal 3 Behandlungen pro Kultur im Abstand von 2-3 Wochen mit diesem Produkt oder einem

anderen Produkt, das diesen Wirkstoff enthält.

13.SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte

Pufferzone von 6 m zu Oberflächengewässern einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von

driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.

14.Maximal 2 Behandlungen pro Kultur und Jahr mit diesem Produkt oder einem anderen Produkt,

das diesen Wirkstoff enthält.

15.Maximal 2 Behandlungen pro Kultur.

16.Maximal 1 Behandlung pro Kultur.

17.Nach pflugloser Ansaat von anfälligen Sorten nach Weizen oder Mais.

18.Hohe Dosierung nur bei stark anfälligen Sorten.

Gefahrenkennzeichnungen:

Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.

EUH 401 Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung

einhalten.

H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen.

H318 Verursacht schwere Augenschäden.

H361d Kann vermutlich das Kind im Mutterleib schädigen.

H411 Giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.

Signalwort:

Gefahr

Gefahrensymbole und -bezeichnungen:

Kurzkennzeichnung

GHS05 GHS07

GHS08

GHS09

Symbol

Gefahrenbezeichnung Ätzend Vorsicht gefährlich Gesundheitsschädigend Gewässergefährdend

Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes,

Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im

Verkauf befindet.