Feraccru

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Feraccru Kapseln 30 mg
  • Darreichungsform:
  • Kapseln 30 mg
  • Zusammensetzung:
  • ferrum(III) 30 mg ut ferricum maltolum, color.: E 110, E 129, E 133, excipiens pro capsula.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Feraccru Kapseln 30 mg
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika human
  • Therapiebereich:
  • Eisenmangelanämie bei Patienten mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 66556
  • Berechtigungsdatum:
  • 22-09-2017
  • Letzte Änderung:
  • 02-02-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Information für Patientinnen und Patienten

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen bzw. anwenden.

Dieses Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden und Sie dürfen es nicht an andere

Personen weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte

Ihnen das Arzneimittel schaden.

Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.

Feraccru

Was ist Feraccru und wann wird es angewendet?

Feraccru Kapseln enthalten Eisen (als Eisen(III)-Maltol). Feraccru wird bei erwachsenen Patienten

mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) zur Behandlung einer Eisenmangelanämie

(zu geringe Anzahl an roten Blutkörperchen aufgrund niedriger Eisenspeicher im Körper)

angewendet.

Wann darf Feraccru nicht eingenommen werden?

-wenn Sie allergisch gegen Eisen(III)-Maltol oder einen der sonstigen Bestandteile dieses

Arzneimittels sind (siehe „Was ist in Feraccru enthalten?“).

-wenn Sie an einer Krankheit leiden, die zu einer Eisenüberladung oder zu einer Störung der Art und

Weise führt, wie Ihr Körper Eisen verwertet (es sei denn Ihr Arzt / Ihre Ärztin ordnet dies an).

Wann ist bei der Einnahme von Feraccru Vorsicht geboten?

Vor Beginn der Behandlung wird Ihr Arzt eine Blutuntersuchung durchführen, um sicherzustellen,

dass Ihre Anämie nicht schwerwiegend oder auf eine andere Ursache als Eisenmangel (niedrige

Eisenspeicher) zurückzuführen ist.

Wenn bei Ihnen ein akuter Schub Ihrer chronisch entzündlichen Darmerkrankung auftritt, sollten Sie

die Einnahme von Feraccru vermeiden.

Informieren Sie Ihren Arzt/Ihre Ärztin falls Sie mehrfache Bluttransfusionen erhalten haben.

Kinder und Jugendliche

Feraccru darf Kindern oder Jugendlichen unter 18 Jahren oder jünger nicht verabreicht werden, da es

in dieser Altersklasse nicht untersucht wurde. Eine zu hohe Menge an Eisen ist bei kleinen Kindern

gefährlich und möglicherweise lebensbedrohlich.

Einnahme von Feraccru zusammen mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen.

Zwischen der Einnahme von Feraccru und der Einnahme der folgenden Arzneimittel sollten

mindestens 2 Stunden liegen:

-Nahrungsergänzungsmittel oder Arzneimittel, die Magnesium oder Calcium enthalten.

-Einige Antibiotika wie Ciprofloxacin und Tetracyclin.

-Bisphosphonate (zur Behandlung von Osteoporose).

-Penicillamin (zum Binden von Metallen).

-Einige Arzneimittel zur Behandlung der Parkinson-Krankheit (Entacapon, Levodopa) und von

Schilddrüsenerkrankungen (Levothyroxin).

-Mycophenolat (wird zusammen mit anderen Arzneimitteln angewendet, um zu verhindern, dass der

Körper transplantierte Organe abstösst).

Während Sie Feraccru einnehmen, sollte Ihnen kein Eisen per Injektion oder Infusion (intravenös)

verabreicht werden. Ebenso sollten Sie keine anderen Präparate (auch Nahrungsergänzungsmittel)

mit Eisen einnehmen.

Sie sollten Feraccru nicht einnehmen, wenn Sie Dimercaprol (ein Arzneimittel zur Entfernung von

giftigen Metallen aus dem Blut), Chloramphenicol (zur Behandlung von bakteriellen Infektionen)

oder Methyldopa (zur Behandlung des Bluthochdrucks) einnehmen.

Lactose: Wenn Ihr Arzt Ihnen mitgeteilt hat, dass Sie an einer Unverträglichkeit gegenüber einigen

Zuckerformen leiden, kontaktieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin vor der Einnahme dieses

Arzneimittels.

Gelborange S (E110) und Allurarot (E129) können allergische Reaktionen hervorrufen. Patienten

und Patientinnen, die auf Azofarbstoffe, Acetylsalicylsäure sowie Rheuma- und Schmerzmittel

(Prostaglandinhemmer) überempfindlich reagieren sollen Feraccru nicht anwenden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen

Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte) einnehmen oder

äusserlich anwenden!

Darf Feraccru während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Sie sollten Feraccru möglichst nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind oder Ihr Kind stillen.

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt

oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin um Rat.

Wie verwenden Sie Feraccru?

Erwachsene (über 18 Jahren)

Nehmen Sie Feraccru auf nüchternen Magen mit einem halben Glas Wasser ein (eine Stunde vor

einer Mahlzeit bzw. mindestens 2 Stunden nach einer Mahlzeit). Die empfohlene Dosis beträgt eine

Kapsel zweimal täglich (morgens und abends).

Schlucken Sie die Kapseln im Ganzen.

Wenn Sie eine größere Menge von Feraccru eingenommen haben, als Sie sollten

Die Einnahme einer übermäßigen Menge an Feraccru kann zu Übelkeit und Erbrechen sowie zu

Bauchschmerzen und Durchfall führen. Wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt bzw. Ärztin

oder an ein Krankenhaus, wenn Sie oder eine andere Person zu viel Feraccru eingenommen

haben/hat. Bringen Sie diese Packungsbeilage und alle verbleibenden Kapseln unbedingt mit und

zeigen Sie sie beim Arzt bzw. bei der Ärztin vor.

Wenn Sie die Einnahme von Feraccru vergessen haben

Lassen Sie die versäumte Dosis aus und nehmen Sie die nächste Dosis wie gewohnt ein. Nehmen Sie

nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel

wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihren Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin

oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Feraccru haben?

Die häufigsten Nebenwirkungen von Feraccru (die bis zu 1 von 10 Personen betreffen können) sind:

-Bauchschmerzen

-Blähungen

-Verstopfung

-Unwohlsein oder aufgeblähter Bauch

-Durchfall

-Übelkeit

Gelegentlich auftretende Nebenwirkungen (die bis zu 1 von 100 Personen betreffen können) sind:

Durst, Gelenksteifigkeit, Schmerzen in den Fingern/Zehen, Kopfschmerzen, Akne, Hautrötungen,

Erbrechen und Erhöhung der Anzahl von Bakterien im Dünndarm. Blutuntersuchungen können

erhöhte Spiegel von Proteinen, die Chemikalien im Blut abbauen, sowie eines Hormons, das die

Schilddrüse stimuliert, aufweisen.

Feraccru kann Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut- und Atmungsorgane auslösen,

insbesondere bei Patientinnen oder Patienten mit Asthma, Nesselfieber (chronischer Urtikaria) oder

mit Überempfindlichkeit auf Acetylsalicylsäure und andere Rheuma- und Schmerzmittel.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden.

Verwenden Sie dieses Arzneimittel nicht mehr nach Ablauf von 45 Tagen nach dem ersten Öffnen

der Flasche.

Unter 25°C aufbewahren.

Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker, bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Feraccru enthalten?

Eine Kapsel enthält als Wirkstoff 30 mg Eisen in Form von Eisen(III)-Maltol, sowie folgende

Bestandteile: Lactose-Monohydrat, Natriumdodecylsulfat, Magnesiumstearat, hochdisperses

Siliciumdioxid, Crospovidon (Typ A), Gelatine und die Farbstoffe Brillantblau FCF (E133),

Allurarot AC (E129), Titandioxid (E171) und Gelborange S (E110).

Zulassungsnummer

66556 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Feraccru? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Packungen zu 56 Kapseln.

Zulassungsinhaberin

Medius AG, 4132 Muttenz

Diese Packungsbeilage wurde im September 2017 letztmals durch die Arzneimittelbehörde

(Swissmedic) geprüft.

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