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Felden Quick-Solve

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Felden Quick-Solve 20 mg - Lyotabletten
  • Einheiten im Paket:
  • 30 Stück, Laufzeit: 60 Monate,10 Stück, Laufzeit: 60 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge
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Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Felden Quick-Solve 20 mg - Lyotabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Piroxicam
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-20748
  • Berechtigungsdatum:
  • 02-01-1995
  • Letzte Änderung:
  • 09-08-2017

Packungsbeilage


Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Felden

®

Quick-Solve 20 mg – Lyotabletten

Wirkstoff: Piroxicam

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter.

Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Felden und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Felden beachten?

Wie ist Felden einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Felden aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Felden und wofür wird es angewendet?

Eine Felden Quick-Solve 20 mg – Lyotablette enthält 20 mg Piroxicam als Wirkstoff.

Piroxicam ist ein entzündungshemmendes, schmerzstillendes und fiebersenkendes Arzneimittel. Es

gehört zur Kategorie der sogenannten nicht-steroidalen (kortisonfreien) Anti-Rheumatika (NSAR).

Vor einer Verschreibung von Felden wird Ihr Arzt die Nutzen dieses Arzneimittels gegen das Risiko

für das Auftreten möglicher Nebenwirkungen abwägen. Ihr Arzt wird unter Umständen einige

Untersuchungen bei Ihnen durchführen und wird Ihnen auch mitteilen, wie oft Sie untersucht werden

müssen, während Sie mit Felden behandelt werden.

Felden wird zur Linderung der Beschwerden bei Osteoarthritis (Arthrose, degenerative

Gelenkerkrankung), rheumatoider Arthritis und Morbus Bechterew/Spondylitis ankylosans

(rheumatische Erkrankung der Wirbelsäule) wie etwa Schwellungen, Steifigkeit und Gelenkschmerzen

angewendet. Felden bewirkt keine Heilung der Arthritis und wird Ihnen nur solange helfen, solange

Sie es verwenden.

Ihr Arzt wird Ihnen Felden nur dann verschreiben, wenn andere nicht-steroidale Antirheumatika

(NSAR) keine zufriedenstellende Linderung der Beschwerden mit sich gebracht haben.

Wegen des verzögerten Erreichens eines konstanten Wirkspiegels ist Felden nicht zur Einleitung der

Behandlung von Erkrankungen geeignet, bei denen ein rascher Wirkungseintritt benötigt wird.

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Felden beachten?

Felden darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen den im Felden enthaltenen Wirkstoff Piroxicam, gegen andere

Oxicame oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels

sind

bei Überempfindlichkeit gegen acetylsalicylsäurehaltige Schmerzmittel oder andere Arzneimittel

zur Behandlung von rheumatischen Erkrankungen, vor allem dann, wenn bei deren Einnahme

Asthma, Nesselausschlag, allergischer Schnupfen oder Schwellungen aufgetreten sind

wenn in der Vergangenheit bereits Hautreaktionen (ungeachtet des Schweregrads) auf Piroxicam,

andere NSAR oder andere Arzneimittel aufgetreten sind

wenn Sie derzeit ein Magen- oder Darmgeschwür, eine Blutung oder einen Durchbruch

(Perforation) im Magen-Darm-Bereich haben

wenn Sie bereits einmal ein Magen- oder Darmgeschwür, eine Blutung oder einen Durchbruch

(Perforation) im Magen-Darm-Bereich hatten

wenn Sie derzeit oder in Ihrer Vorgeschichte eine Magen-Darm-Erkrankung (Magen- oder

Darmentzündung) haben, welche das Risiko einer Blutung erhöhen kann, wie Colitis ulcerosa,

Morbus Crohn, Magen- oder Darmkrebs oder Divertikulitis (entzündete oder infizierte

Ausstülpungen oder „Taschen“ im Dickdarm)

wenn Sie andere NSAR einschließlich COX-2-selektiver NSAR und Acetylsalicylsäure (eine

Substanz, die in vielen Medikamenten enthalten ist, die zur Linderung von Schmerzen und zur

Fiebersenkung eingesetzt werden) verwenden

wenn Sie gerinnungshemmende Arzneimittel, wie etwa Warfarin, zur Vorbeugung gegen

Blutgerinnsel verwenden

wenn Sie bereits einmal eine schwere allergische Reaktion auf Piroxicam, andere NSAR oder

andere Arzneimittel hatten, vor allem ernste Hautreaktionen (ungeachtet ihres Schweregrads) wie

etwa exfoliative Dermatitis (starke Hautrötung mit Hautabschuppung oder -abschälung),

Hautreaktionen mit Bläschenbildung (Stevens-Johnson-Syndrom, eine Hautkrankheit mit roten

Blasen, wunder, blutiger oder verkrusteter Haut) oder toxische epidermale Nekrolyse (eine

Hautkrankheit mit Blasenbildung und Abschälung der obersten Hautschicht)

bei Störungen der Blutbildung

bei Störungen der Blutgerinnung

bei Hirnblutungen oder anderen bestehenden Blutungen

bei schwerer Herzschwäche

unmittelbar nach einer Bypass-Operation am Herz

bei schweren Störungen der Nieren- oder Leberfunktion

während Schwangerschaft und Stillzeit

von Kindern und Jugendlichen unter 15 Jahren (da der Wirkstoffgehalt zu hoch ist)

Falls einer dieser Punkte für Sie zutrifft, dürfen Sie Felden nicht verwenden. Sprechen Sie bitte sofort

mit Ihrem Arzt.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bei der Anwendung von Felden ist besondere Vorsicht geboten; informieren Sie daher vor der

Anwendung von Felden immer Ihren Arzt.

Die vom Arzt verordneten Einnahmemengen müssen genau eingehalten werden, da sich die

Möglichkeit des Auftretens von Nebenwirkungen, vor allem von seiten des Magen-Darm-Traktes, mit

zunehmender Einnahmemenge pro Tag steigert.

Nebenwirkungen können reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten,

zur Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum angewendet wird.

Wie alle nichtsteroidalen Antirheumatika kann Felden schwerwiegende Reaktionen im Magen-Darm-

Bereich wie etwa Schmerzen, Blutung, Geschwüre und Durchbruch (Perforation) verursachen.

Sie müssen die Anwendung von Felden sofort beenden und einen Arzt verständigen, wenn Sie

Magenschmerzen haben oder Anzeichen für eine Blutung im Magen oder Darm wie etwa schwarzen

oder blutigen Stuhl oder Erbrechen von Blut, oder kaffeesatzartiges Erbrechen, bei sich feststellen.

Sie müssen die Anwendung von Felden sofort beenden und einen Arzt verständigen, wenn Sie eine

allergische Reaktion wie etwa einen Hautausschlag, eine Schwellung im Gesicht, pfeifendes Atmen

oder Schwierigkeiten beim Atmen haben.

Falls Sie bereits einmal Probleme mit Arzneimitteln oder Allergien (z.B. Pollenallergie) hatten oder

derzeit haben oder wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, ob Sie Felden verwenden können, sprechen

Sie bitte mit Ihrem Arzt, bevor Sie dieses Arzneimittel anwenden.

Achten Sie bitte darauf, dass Sie Ihren Arzt über alle anderen Arzneimittel informiert haben, die Sie

verwenden, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Wirkungen bei älteren Personen

Bei älteren Patienten treten häufiger Nebenwirkungen nach Anwendung von NSAR auf, insbesondere

Blutungen und Durchbrüche im Magen- und Darmbereich, die unter Umständen lebensbedrohlich

sein können. Daher ist bei älteren Patienten eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung

erforderlich.

Wenn Sie älter als 70 Jahre sind, wird Ihr Arzt unter Umständen die Behandlungsdauer reduzieren und

Sie während der Behandlung mit Felden häufiger untersuchen wollen.

Wenn Sie älter als 70 Jahre sind oder andere Arzneimittel wie Kortikosteroide, bestimmte

Arzneimittel gegen Depression (auch als selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI)

bezeichnet) oder Acetylsalicylsäure (zur Vermeidung von Blutgerinnsel) verwenden, wird Ihnen Ihr

Arzt unter Umständen eine Kombinationstherapie mit Felden und einem

magenschleimhautschützenden Arzneimittel verschreiben.

Die Anwendung sollte vermieden werden, wenn Sie älter als 80 Jahre sind.

Wirkungen am Magen-Darm-Trakt

Bei allen Medikamenten mit diesen antirheumatischen Wirkstoffen kann es während der Therapie zu

einer Verschlechterung von Erkrankungen des Magen-Darmtraktes bzw. der Leberfunktion kommen.

Deshalb wird der Arzt die Therapie bei diesen Erkrankungen sorgfältig überwachen bzw.

gegebenenfalls die Behandlung mit dem Medikament unterbrechen, weil in sehr seltenen Fällen

sowohl eine schwer verlaufende Leberentzündung als auch Magengeschwüre (durch Blutungen und

Durchbrüche) einen lebensgefährlichen Verlauf nehmen können.

Bereits bestehende Entzündungen der Mundschleimhaut können sich durch die Anwendung von

Felden Quick-Solve verschlechtern.

Wirkungen am Herz-Kreislauf-System

Die Anwendung von Medikamenten wie Felden könnte mit einem geringfügig erhöhten Risiko, einen

Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, verbunden sein. Jedes Risiko steigt mit der Höhe der

Dosierung und Dauer der Anwendung. Steigern Sie daher nicht die Ihnen empfohlene Dosierung

und/oder Therapiedauer.

Wenn Sie Probleme mit dem Herzen haben, schon einen Schlaganfall hatten oder denken, dass bei

Ihnen ein erhöhtes Risiko für diese Umstände vorliegt (wie z.B.: Bluthochdruck, Diabetes, erhöhte

Cholesterinwerte oder wenn Sie Raucher sind), sprechen Sie mit Ihrem Arzt über diese Behandlung.

Wirkungen an den Atemwegen

Bei Personen, die an Asthma oder verschiedenen anderen Lungenkrankheiten leiden, wird der Arzt

sehr genau prüfen, ob Felden angewendet werden kann.

Wirkungen an den Nieren

In seltenen Fällen können NSAR schwerwiegende Nierenfunktionsstörungen verursachen. Das

höchste Risiko für eine derartige Reaktion haben Patienten mit chronischer Herzmuskelschwäche,

Flüssigkeitsmangel (z.B. zu geringe Trinkmenge über einen längeren Zeitraum), schweren

Leberschäden und bestehenden Nierenkrankheiten. In diesen Fällen wird Ihr Arzt zusätzliche

Untersuchungen anordnen.

Wirkungen an der Leber

Eine Leberschädigung durch NSAR ist möglich. Die ersten Symptome einer Leberschädigung können

z.B. sein: Übelkeit, Mattigkeit, Juckreiz, Hautausschlag, Oberbauchbeschwerden und/oder

grippeähnliche Beschwerden. Falls diese Symptome bei Ihnen auftreten, unterbrechen Sie bitte sofort

die Einnahme von Felden und suchen Sie unverzüglich ärztlichen Rat.

Hautreaktionen

Es wurde von potenziell lebensbedrohlichen Hautausschlägen (Stevens-Johnson Syndrom, toxische

epidermale Nekrolyse) bei der Verwendung von Felden berichtet, die zunächst als rötliche Flecken mit

dunklerem Zentrum oder als kreisförmige Flecken mit zentraler Blasenbildung am Rumpf erscheinen.

Zusätzliche Anzeichen, auf die zu achten sind, sind Geschwüre im Bereich Mund, Rachen und Nase,

sowie im Genitalbereich; sowie Konjunktivitis (rote und geschwollene Augen).

Diese

potenziell

lebensbedrohlichen

Hautausschläge

gehen

grippeähnlichen

Symptomen

einher. Der Ausschlag kann in eine großflächige Blasenbildung oder in ein Abschälen der Haut

übergehen.

Das höchste Risiko für das Auftreten von schweren Hautreaktionen besteht während der ersten

Wochen der Behandlung.

Wenn sich bei Ihnen das Stevens-Johnson Syndrom oder eine toxische epidermale Nekrolyse während

der Einnahme von Felden entwickelt hat, darf die Behandlung mit Felden zu keinem Zeitpunkt

wieder aufgenommen werden.

Wenn Sie einen Ausschlag oder die genannten Hautsymptome entwickeln, setzen Sie Felden sofort ab

und nehmen Sie unverzüglich ärztliche Hilfe in Anspruch und sagen Sie dem Arzt, dass Sie dieses

Arzneimittel einnehmen.

Augen

Unter NSAR wie Felden wurden unerwünschte Reaktionen am Auge beobachtet. Beim Auftreten von

Sehstörungen unterbrechen Sie bitte die Behandlung und suchen Sie unverzüglich ärztlichen Rat.

Schlechte Metabolisierer von CYP2C9 Substraten

Bei Patienten, für die anhand ihrer Anamnese oder vorhergehender Erfahrungen bekannt ist oder

vermutet wird, dass sie schlechte CYP2C9 Metabolisierer sind, sollte Piroxicam mit Vorsicht

angewendet werden, da sich aufgrund der verminderten metabolischen Clearance abnormal hohe

Plasmaspiegel ergeben.

Anwendung zusammen mit gerinnungshemmenden Arzneimitteln

Die gleichzeitige Anwendung von Felden und gerinnungshemmenden Arzneimitteln zum Einnehmen,

wie etwa Warfarin/Cumarin, Apixaban, Dabigatran oder Rivaroxaban, muss vermieden werden, da

sich das Risiko für Magen-/Darmblutungen und andere Blutungen erhöht.

Sonstige Hinweise

Felden sollte bei bestimmten angeborenen Blutbildungsstörungen (z.B. akute intermittierende

Porphyrie) nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses angewendet werden.

Operationen

Bei Einnahme von bestimmten Schmerzmitteln (NSAR) wie auch Felden vor operativen Eingriffen ist

wegen einer möglichen Beeinträchtigung der Blutgerinnung der Arzt oder Zahnarzt zu befragen bzw.

zu informieren. Unmittelbar nach größeren chirurgischen Eingriffen sollte Felden nicht angewendet

werden.

Gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln

kann zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens führen. Falls Sie

häufiger Schmerzmittel benötigen, lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten.

Nicht bestimmungsgemäßer Gebrauch von Schmerzmitteln

Bei längerem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte

Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wenn Sie trotz der

Einnahme von Felden häufig unter Kopfschmerzen leiden!

Infektion als Begleiterkrankung

Die Milderung von Schmerzen und die fiebersenkende Wirkung von Felden können die Zeichen einer

eventuell vorhandenen Infektion (Entzündung, z.B. durch Bakterien) verschleiern. Bei

Verschlimmerung von Beschwerden oder neu auftretenden Anzeichen einer Infektion (z.B. starke

Abgeschlagenheit, unklare Schwellungen und/oder Rötungen, z.B. an einem Gelenk) während der

Behandlung mit Felden suchen Sie bitte unverzüglich einen Arzt auf, um eine eventuell notwendige

antiinfektiöse/antibiotische Therapie nicht zu verzögern.

Wenn einer dieser genannten Punkte auf Sie zutrifft bzw. in der Vergangenheit auf Sie zugetroffen hat,

besprechen Sie dies bitte mit Ihrem Arzt.

Was ist bei Kindern und Jugendlichen zu berücksichtigen?

Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren dürfen Felden nicht einnehmen, da der Wirkstoffgehalt zu

hoch ist (siehe Abschnitt 2 Felden darf nicht eingenommen werden).

Laborkontrollen

Bei längerdauernder Anwendung von Felden wird der Arzt Kontrollen von Blut, Leber und Niere

veranlassen. Wenn Ihr Arzt Labor- oder andere Untersuchungen anordnet, müssen diese unbedingt

durchgeführt werden.

Einnahme von Felden zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere

Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel

einzunehmen/anzuwenden. Arzneimittel können sich in manchen Fällen gegenseitig beeinflussen.

Ihr Arzt wird unter Umständen die Anwendung von Felden oder von anderen Arzneimitteln

reduzieren oder Sie werden unter Umständen andere Arzneimittel verwenden müssen.

Für Ihren Arzt ist es besonders wichtig zu wissen, ob Sie folgende Arzneimittel verwenden:

Acetylsalicylsäure oder andere nicht-steroidale Antirheumatika zur Schmerzlinderung

(einschließlich sogenannter COX-2-Hemmer)

Kortikosteroide, d.h. Arzneimittel zur Behandlung verschiedener Krankheiten wie etwa

Allergien oder Störungen im Hormonhaushalt

gerinnungshemmende Arzneimittel wie etwa Warfarin/Cumarin, Apixaban, Dabigatran oder

Rivaroxaban zur Vermeidung von Blutgerinnseln

bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen, die man als selektive Serotonin-

Wiederaufnahmehemmer (SSRI) bezeichnet

Arzneimittel wie Acetylsalicylsäure zur Vermeidung einer Verklumpung der Blutplättchen

Falls Sie eines der genannten Arzneimittel anwenden, sprechen Sie bitte sofort mit Ihrem Arzt

darüber:

Arzneimittel:

Mögliche Reaktionen bei gemeinsamer Anwendung mit

Felden:

Andere Schmerz- bzw.

Rheumamittel ("NSAR")

Verstärkung der Nebenwirkungen (Kombination nicht

empfohlen)

Acetylsalicylsäure (schmerz- und

entzündungshemmendes

Arzneimittel)

Erhöhtes Risiko einer Magen-/Darmschädigung (Kombination

nicht empfohlen)

Felden beeinflusst die gerinnungshemmende Wirkung von

niedrig dosiertem Aspirin und kann somit dessen

vorbeugende Wirkung gegen Herz-/Kreislauferkankungen

beeinträchtigen.

Kortisonhaltige Arzneimittel

(Glukokortikoide)

Erhöhung des Risikos von Magen-/Darm-Geschwüren oder

-Blutung

Blutgerinnungshemmer,

Arzneimittel zur "Blutverdünnung"

Erhöhung des Risikos einer Magen-/Darm-Blutung

(Kombination nicht empfohlen)

Bestimmte Arzneimittel gegen

Angst bzw. Depression ("SSRI")

Erhöhung des Risikos einer Magen-/Darm-Blutung

(Kombination nicht empfohlen)

Blutdrucksenkende und

entwässernde Arzneimittel

Abschwächung der Wirkung und Nierenschädigung möglich

(auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten, Blutdruck

kontrollieren)

Bestimmte entwässernde

Arzneimittel (kaliumsparende

Diuretika)

Risiko von erhöhten Kaliumwerten im Blut

Arzneimittel zur Behandlung von

Herzschwäche (Herzglykoside)

Mögliche Erhöhung der Konzentration dieser Arzneimittel im

Blut durch bestimmte Schmerzmittel

Arzneimittel zur Behandlung der

Zuckerkrankheit

Blutzuckerschwankungen möglich

(vermehrte Blutzuckerkontrollen empfohlen)

Phenytoin (Arzneimittel zur

Behandlung von bestimmten

Erkrankungen des

Zentralnervensystems)

Erhöhung des Phenytoin-Blutspiegels möglich – es könnte

eine Dosisanpassung erforderlich sein

Lithium (Arzneimittel zur

Behandlung von Depressionen)

Verstärkung der Lithium-Wirkung – es könnte eine

Dosisanpassung erforderlich sein

Bestimmte Arzneimittel gegen

Gicht (Probenecid, Sulfinpyrazon)

Verzögerung der Ausscheidung von Felden, dadurch erhöhte

Gefahr von Nebenwirkungen

Methotrexat (Arzneimittel zur

Behandlung von Krebs oder

Arthritis)

Gabe von Felden vor oder nach der Behandlung mit

Methotrexat kann zu einem Anstieg der Blutspiegel von

Methotrexat führen und in der Folge die Nebenwirkungen

dieser Substanz verstärken (Kombination ist zu vermeiden)

Vorsicht ist geboten, insbesondere bei Patienten, die hohe

Methotrexat-Dosen erhalten.

Cyclophosphamid, Vincaalkaloide

(Arzneimittel zur Behandlung von

Krebs)

Gabe von Felden vor oder nach der Behandlung mit diesen

Arzneimitteln kann die Nebenwirkungen dieser Substanzen

verstärken (Kombination ist zu vermeiden)

Ciclosporin (Arzneimittel zur

Unterdrückung von

Immunreaktionen)

Verstärkung des Risikos für Magen-/Darmschäden,

Schädigung der Nieren bzw. der Leber (Kombination sollte

vermieden werden; es könnten Dosisanpassung sowie

Laborkontrollen erforderlich sein)

Tacrolimus (Arzneimittel zur

Unterdrückung von

Immunreaktionen)

Erhöhtes Risikos fur eine Nierenschädigung möglich

Cimetidin (Arzneimittel zur

Verminderung der Magensäure)

Verzögerung der Ausscheidung von Felden mit Verstärkung

der Nebenwirkungen

Colestyramin (Arzneimittel zur

Cholesterinsenkung)

Beschleunigung der Ausscheidung von Felden

Einnahme von Felden zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Vermeiden Sie während der Einnahme von Felden möglichst den Genuss von Alkohol, da sich

dadurch die Magenverträglichkeit von Felden verschlechtert.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker

um Rat.

In der Schwangerschaft und während der Stillzeit darf Felden nicht angewendet werden.

Im Falle einer Schwangerschaft informieren Sie bitte sofort Ihren Arzt.

Wie andere Arzneimittel, die die Prostaglandinsynthese hemmen, kann Felden es Ihnen erschweren,

schwanger zu werden. Sie sollten Ihren Arzt informieren, wenn Sie planen schwanger zu werden

oder wenn Sie Probleme haben, schwanger zu werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

!

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit

beeinträchtigen.

Der Wirkstoff Piroxicam in Felden wurde nicht auf seine Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit

hin untersucht.

Sie dürfen allerdings keine Fahrzeuge lenken oder gefährliche Werkzeuge bzw. Maschinen bedienen,

falls Sie Nebenwirkungen bemerken, die die Aufmerksamkeit beeinträchtigen, wie z.B. Müdigkeit,

Sehstörungen oder Schwindel.

Felden enthält Aspartam

Enthält Aspartam als Quelle für Phenylalanin (0,14 mg) und kann schädlich sein, wenn Sie eine

Phenylketonurie haben.

3.

Wie ist Felden einzunehmen?

Nehmen Sie Felden immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder

Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Zum Einnehmen.

Die Lyotabletten zu oder nach den Mahlzeiten im Mund, bevorzugt unter der Zunge, zergehen lassen.

Felden Quick-Solve-Lyotabletten lösen sich unter Einwirkung von Wasser oder Speichel sofort im

Mund auf. Folie abziehen und nur mit trockenen Händen aus der Packung nehmen.

Ihr Arzt wird bei Ihnen regelmäßige Kontrollen durchführen, um sicherzustellen, dass Sie die optimale

Dosis von Felden erhalten. Ihr Arzt wird Ihre Behandlung auf die niedrigste Dosis einstellen, mit der

Ihre Symptome am besten unter Kontrolle sind. Sie dürfen unter keinen Umständen die Dosis ändern,

ohne zuvor mit Ihrem Arzt gesprochen zu haben.

Für die entsprechende Dosierung stehen Stärken zu 10 und 20 mg Piroxicam zur Verfügung.

Erwachsene, Jugendliche ab dem vollendeten 15. Lebensjahr und ältere Patienten:

Die Tageshöchstdosis ist 20 mg Felden (1 Lyotablette) in Form einer einzelnen Dosis pro Tag. Falls

Sie älter als 70 Jahre sind, wird Ihnen Ihr Arzt unter Umständen eine niedrigere Dosis verschreiben

oder die Dauer der Behandlung reduzieren.

Die Anwendung sollte vermieden werden, wenn Sie älter als 80 Jahre sind.

Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren:

Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren dürfen Felden nicht einnehmen, da der Wirkstoffgehalt zu

hoch ist.

Patienten mit engeschränkter Nieren- oder Leberfunktion:

Ihr Arzt wird sich bei der Dosierung nach dem Schweregrad der Beeinträchtigung richten; bei

schwerer Organfunktionsstörung ist Felden nicht anzuwenden.

Ihr Arzt kann Ihnen Felden gemeinsam mit einem anderen Arzneimittel verschreiben, um so Ihren

Magen und Darm gegen mögliche Nebenwirkungen zu schützen.

Die Dosis darf nicht erhöht werden.

Falls Sie das Gefühl haben, dass das Arzneimittel nicht ausreichend wirkt, sprechen Sie bitte immer

mit Ihrem Arzt.

Wenn Sie eine größere Menge von Felden eingenommen haben als Sie sollten

Informieren Sie auf alle Fälle einen Arzt, dieser kann entsprechend der Schwere der Überdosierung

über die gegebenenfalls erforderlichen Maßnahmen entscheiden.

Folgende Symptome einer Überdosierung können auftreten: Übelkeit, Erbrechen, Magenschmerzen,

Schwindel, Kopfschmerz, Verwirrtheit, Ohrensausen, gesteigerte Atmung. Im späteren Verlauf kann

es zu Bewusstseinsstörungen, Temperaturerhöhung, Kreislauf- und Nierenversagen, Hirn- und

Lungenödem sowie gesteigerter Krampfbereitschaft und Koma kommen. Bei Kindern ist eine

Unterzuckerung möglich.

Halten Sie eine Packung des Arzneimittels bereit, damit sich der Arzt über den aufgenommenen

Wirkstoff informieren kann.

Hinweis für den Arzt:

Informationen zur Intoxikation durch Piroxicam finden Sie am Ende dieser Gebrauchsinformation

!

Wenn Sie die Anwendung von Felden vergessen haben

Holen Sie die Anwendung nach, sobald Sie sich daran erinnern. Falls jedoch fast die Zeit für die

nächste Dosis erreicht ist, nehmen Sie bitte die versäumte Dosis nicht ein, sondern setzen Sie die

Behandlung einfach mit der nächsten Dosis zur vorgesehenen Zeit fort. Die Dosis darf nicht

verdoppelt werden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei

jedem auftreten müssen. Sollten Sie die folgenden Nebenwirkungen bei sich beobachten,

besprechen Sie das bitte mit Ihrem Arzt, der dann festlegt, wie weiter zu verfahren ist.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden üblicherweise folgende Häufigkeitsangaben

zugrunde gelegt:

Sehr häufig:

betrifft mehr als 1 Behandelten von 10

Häufig:

betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100

Gelegentlich:

betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1000

Selten:

betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000

Sehr selten:

betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000

Nicht bekannt:

Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten

nicht abschätzbar

Mögliche Nebenwirkungen

Bei den folgenden unerwünschten Arzneimittelwirkungen muss berücksichtigt werden, dass sie

überwiegend dosisabhängig und interindividuell unterschiedlich sind.

Die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen betreffen den Verdauungstrakt.

Magen/Zwölffingerdarm-Geschwüre (peptische Ulzera), Durchbrüche (Perforationen) oder Blutungen,

manchmal tödlich, können auftreten, insbesondere bei älteren Patienten (siehe Abschnitt

„Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“). Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Blähungen, Verstopfung,

Verdauungsbeschwerden, abdominale Schmerzen, Teerstuhl, Bluterbrechen, ulzerative Stomatitis,

Verschlimmerung von Colitis und Morbus Crohn (siehe Abschnitt „Warnhinweise und

Vorsichtsmaßnahmen“) sind nach Anwendung berichtet worden. Weniger häufig wurde

Magenschleimhautentzündung beobachtet. Insbesondere das Risiko für das Auftreten von Magen-

Darm-Blutungen ist abhängig vom Dosisbereich und der Anwendungsdauer.

Wassereinlagerung (Ödeme), Bluthochdruck, verminderte Fruchtbarkeit bei Frauen und

Herzinsuffizienz wurden im Zusammenhang mit NSAR-Behandlung berichtet.

Arzneimittel wie Felden sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle

(Herzinfarkt) oder Schlaganfälle verbunden.

Folgende Nebenwirkungen wurden beobachtet:

Infektionen und parasitäre Erkrankungen

Sehr selten:

Verstärkung einer infektionsbedingten Entzündung (z.B. Entzündung von

Weichteilgewebe mit Absterben von Gewebe) in zeitlichem Zusammenhang mit

der systemischen Anwendung von nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR). Dies

könnte mit dem Wirkmechanismus von NSAR verbunden sein.

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Häufig:

Anämie (Blutarmut), Verminderung der roten und/oder weißen Blutkörperchen

bzw. Blutplättchen (Eosinophilie, Leukopenie, Thrombozytopenie)

Gelegentlich:

Störungen der Blutbildung (Agranulozytose, Panzytopenie, Panmyelopathie)

Sehr selten:

Die Dauer und Stärke von Blutungen kann durch Felden verlängert bzw. verstärkt

sein.

Nicht bekannt:

aplastische Anämie, hämolytische Anämie

Erkrankungen des Immunsystems

Gelegentlich:

allergische Reaktionen (anaphylaktische/anaphylaktoide Reaktionen)

Selten:

Verschlimmerung einer bestehenden Kollagenose (eine bestimmte

Bindegewebskrankheit), entzündliche Gewebeschädigung (mit Fieber,

Lymphknotenschwellung, Rötung, etc.)

Sehr selten :

schwere Überempfindlichkeitsreaktionen

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Häufig:

Appetitlosigkeit oder gesteigerter Appetit, erhöhter Blutzucker

Gelegentlich:

verminderte Blutzuckerwerte, Blutzuckerschwankungen

Nicht bekannt:

Störungen des Wasserhaushaltes (Flüssigkeitsspeicherung)

Psychiatrische Erkrankungen

Gelegentlich:

Schlaflosigkeit, Traumveränderungen, Depression, Stimmungsveränderungen,

Reizbarkeit, Nervosität, Halluzinationen, Erregungs- und Verwirrungszustände

Erkrankungen des Nervensystems

Häufig:

zentralnervöse Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit,

Schläfrigkeit, Benommenheit, Fieber, Drehschwindel

Gelegentlich:

Hautkribbeln („Ameisenlaufen“)

Selten:

Krampfanfälle

Nicht bekannt:

aseptische Meningitis (Hirnhautentzündung)

Augenerkrankungen

Gelegentlich:

Sehstörungen (verschwommenes Sehen), Schwellung und Reizung der Augen

Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths

Häufig:

Ohrgeräusche („Ohrensausen“)

Gelegentlich:

Hörstörungen, Schwerhörigkeit

Herzerkrankungen

Gelegentlich:

Herzklopfen, Herzjagen

Selten:

Schock und seine Vorstadien, akute Herzschwäche

Sehr selten:

Herzinfarkt

Gefäßerkrankungen

Gelegentlich:

Bluthochdruck

Selten:

Entzündungen der Blutgefäße

Sehr selten:

Mund- und Schleimhautblutungen

Erkrankungen der Atemwege und des Brustraums

Nicht bekannt:

Verkrampfung der Atemwege (Bronchien), Atemnot, Nasenbluten

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Sehr häufig:

Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit,

Erbrechen, Blähungen, Durchfall, Verstopfung und geringfügige Magen-Darm-

Blutverluste, die in Ausnahmefällen eine Blutarmut (Anämie) verursachen

können.

Häufig:

Bauchbeschwerden, Aufstoßen, Völlegefühl, Verdauungsstörungen,

Magen/Zwölffingerdarm-Geschwüre (peptische Ulzera), unter Umständen mit

Blutung und Durchbruch, Entzündung der Mundschleimhaut mit

Geschwürbildung, Magenentzündung, Verstärkung einer Dickdarm- oder

Dünndarmentzündung (Morbus Crohn)

Gelegentlich:

Blut im Stuhl, Erbrechen von Blut (kann kaffeesatzartig aussehen)

Sehr selten:

Entzündung der Bauchspeicheldrüse, Entzündung der Speiseröhre, Beschwerden

im Unterbauch z. B. blutende Darmentzündungen zum Teil mit Ausbildung von

Geschwüren, Ausbildung von membranartigen Verengungen in Dünn- und

Dickdarm

Leber- und Gallenerkrankungen

Häufig:

Gallestauung, Leberentzündung

Gelegentlich:

Gelbsucht

Sehr selten:

plötzliche Leberentzündung mit Leberversagen (auch ohne Vorzeichen)

Nicht bekannt:

tödlich verlaufende Leberentzündung

Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Häufig:

Hautausschlag, Juckreiz, Schwitzen

Gelegentlich:

Lichtüberempfindlichkeit der Haut mit Juckreiz, Rötung und fleckigen bis

blasigen Ausschlägen, allergische Schwellungen

Selten:

Haarausfall, Nagelablösung, Nagelwachstumsstörung

Sehr selten:

Es wurde von lebensbedrohlichen Hautausschlägen (Stevens-Johnson Syndrom,

toxische epidermale Nekrolyse) berichtet (siehe Abschnitt 2)

Nicht bekannt:

Angioödem (Gefäßschwellung), Hautentzündung mit Hautablösung,

punktförmige Hautblutungen (Henoch-Schönlein-Purpura), Nesselsucht

Erkrankungen der Nieren und Harnwege

Gelegentlich:

Schwellungen (Ödeme), insbesondere bei Patienten mit Bluthochdruck oder

eingeschränkter Nierenfunktion; Anstieg von Nierenwerten, Nierenversagen,

Nierenentzündung, Schmerzen beim Urinieren, häufiger Harndrang, Blut im

Harn

Selten:

akutes Nierenversagen

Nicht bekannt:

Entzündung der Nierenkörperchen

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse

Nicht bekannt:

verminderte Fruchtbarkeit bei Frauen

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Häufig:

Schwellungen (vor allem am Knöchel)

Gelegentlich:

Gewichtsschwankungen, Unwohlsein, grippeartige Symptome (Kältegefühl,

Muskelschmerzen)

Untersuchungen

Häufig:

vorübergehende Erhöhung von Blutharnstoffstickstoff, erhöhte

Leberfunktionswerte im Serum, Erhöhung der alkalischen Phosphatase

Gelegentlich:

vorübergehende Erhöhung von Nierenfunktionswerten (Kreatinin)

Nicht bekannt:

Auftreten von abnormen Antikörpern im Blut, Verminderung des

Blutfarbstoffs und der zellulären Blutbestandteile ohne offensichtliche

gastrointestinale Blutung

Unter Umständen können Nebenwirkungen auftreten, die ein sofortiges Beenden der Einnahme

von Felden und rasche ärztliche Hilfe erfordern, siehe auch: „Warnhinweise und

Vorsichtsmaßnahmen“.

Hier folgt eine Zusammenfassung der Anzeichen solcher ernster Nebenwirkungen:

Magenbeschwerden, Sodbrennen oder Schmerzen im Bauch

Erbrechen von Blut oder kaffeesatzartiges Erbrechen

Schwarzfärbung des Stuhls oder Blut im Urin

Hautreaktionen wie Ausschlag oder Juckreiz

erschwerte Atmung, Atemnot oder Kurzatmigkeit, Schwellungen im Kopfbereich

Gelbfärbung der Haut oder Augen

starke Abgeschlagenheit mit Appetitlosigkeit

anhaltende Halsschmerzen, Wunden im Mund, Abgeschlagenheit oder Fieber

Nasenbluten, Hautblutungen

Schwellungen im Gesicht, an den Füßen oder den Beinen

verminderte Harnausscheidung mit Schwellungen und Abgeschlagenheit

starke Kopfschmerzen oder Nackensteifigkeit

Schmerzen in der Brust

Eintrübung des Bewusstseins

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Felden aufzubewahren?

Nicht über 25°C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu schützen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf:

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „Verwendbar bis:“ angegebenen

Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des

angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Felden enthält:

Der Wirkstoff ist Piroxicam. Eine Lyotablette enthält 20 mg Piroxicam.

Die sonstigen Bestandteile sind: Aspartam (Phenylalanin), Gelatine, Mannitol und Zitronensäure.

Wie Felden aussieht und Inhalt der Packung

Blisterpackung (PVC/PVdC – Aluminium/PET/Papier-Folie, Verbundfolie mit Heißsiegellack) zu 10

(1 x 10) und 30 (3 x 10) Lyotabletten.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:

Pharmazeutischer Unternehmer:

Pfizer Corporation Austria Ges.m.b.H., Wien

Hersteller:

Haupt Pharma Latina S.r.l., Latina (LT), Italien

Z.Nr.: 1-20748

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Juni 2015.

Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Symptome der Überdosierung:

Im Vordergrund stehen gastrointestinale Reizerscheinungen, wie Nausea, Erbrechen,

Magenschmerzen sowie Schwindel, Kopfschmerz, Verwirrtheit, Tinnitus, Hyperventilation mit

respiratorischer Alkalose. Im späteren Verlauf kommt es zu zentraler Dämpfung, Hyperpyrexie,

respiratorischer und metabolischer Azidose, toxischem Kreislaufversagen, Störungen der

Nierenfunktion (Hämaturie, Proteinurie, akutes Nierenversagen) sowie der Leber

(Hypoprothrombinämie);

Hirn- und Lungenödem, gesteigerter Krampfbereitschaft und Koma. Bei Kindern ist eine

Hypoglykämie möglich.

Therapie bei Überdosierung:

Ein spezifisches Antidot existiert nicht. Die lange Halbwertzeit von Piroxicam ist zu

berücksichtigen. Aufgrund von Tierversuchen ist anzunehmen, dass durch die Gabe von Antazida

und Aktivkohle die Ausscheidung von Piroxicam beschleunigt werden kann.

Primäre Giftelimination (vorsichtige Magenspülung);

Überwachung des Säure-Basen-Haushalts;

Elektrolytausgleich, Glukosekorrektur;

intensivmedizinische Betreuung (Beatmung, Flüssigkeitszufuhr);

Beschleunigung der Ausscheidung (alkalisierte, forcierte Diurese);

Gaben von Diazepam bei Krämpfen;.

Verabreichung von Tierkohle (ausschließlich bei Patienten, die bei Bewusstsein sind!) kann die

Resorption und Reabsorption von Piroxicam und somit die Gesamtmenge des Wirkstoffes

reduzieren.

Obwohl keine diesbezüglichen Untersuchungen vorliegen, dürfte eine Hämodialyse zur

Beschleunigung der Elimination aufgrund der starken Proteinbindung von Piroxicam nicht zielführend

sein.

14-2-2018

FDA authorizes marketing of first blood test to aid in the evaluation of concussion in adults

FDA authorizes marketing of first blood test to aid in the evaluation of concussion in adults

FDA authorizes marketing of first blood test to aid in the evaluation of concussion in adults; new quick testing option to help reduce need for CT scans, radiation exposure for patients

FDA - U.S. Food and Drug Administration

25-1-2018

National Frozen Foods Corporation Recalls Frozen Green Beans and Frozen Mixed Vegetables Because of Possible Health Risk

National Frozen Foods Corporation Recalls Frozen Green Beans and Frozen Mixed Vegetables Because of Possible Health Risk

National Frozen Foods Corporation (NFFC) is voluntarily recalling a limited quantity of Not-Ready-To Eat Individually Quick Frozen (IQF) green beans and IQF mixed vegetables because they have the potential to be contaminated with Listeria monocytogenes, an organism which can cause serious and sometimes fatal infections in young children, frail or elderly people, and others with weakened immune systems. Although healthy individuals may suffer only short-term symptoms such as high fever, severe headache, s...

FDA - U.S. Food and Drug Administration

24-8-2017

Dringende Sicherheitsinformation zu NOVOSYN QUICK UNDY 2/0(3)90CM HR37S von B. Braun Surgical S.A.

Dringende Sicherheitsinformation zu NOVOSYN QUICK UNDY 2/0(3)90CM HR37S von B. Braun Surgical S.A.

Weitere Informationen sowie Details zum Produkt entnehmen Sie bitte der anliegenden Kundeninformation des Herstellers.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

8-7-2017

Dringende Sicherheitsinformation zu DRILL BIT MINI-QUICK CONNECT von Biomet Orthopaedic LLC

Dringende Sicherheitsinformation zu DRILL BIT MINI-QUICK CONNECT von Biomet Orthopaedic LLC

Weitere Informationen sowie Details zum Produkt entnehmen Sie bitte der anliegenden Kundeninformation des Herstellers.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

28-6-2017

 Some of our IT systems are currently unavailable

Some of our IT systems are currently unavailable

We are currently having issues with some of our IT systems. Some functions on DKMAnet are temporarily unavailable. Notifications to Medicine Prices are not affected. Users may also experience problems with compassionate use permits as well as longer assessment times. We are working to solve the issues and will inform you when the systems are up and running again. If you have any questions, please call us on +45 44 88 95 95. The problems are not related to the current cyber attack.

Danish Medicines Agency

20-2-2018

PIROXICAM Capsule [Proficient Rx LP]

PIROXICAM Capsule [Proficient Rx LP]

Updated Date: Feb 20, 2018 EST

US - DailyMed

14-2-2018

FDA authorizes marketing of 1st blood test to aid in eval of concussion in adults. Most patients eval'd for concussion w/ a CT scan don't have detectable brain tissue damage. This quick testing option helps reduce the need for CT scans, radiation exposure

FDA authorizes marketing of 1st blood test to aid in eval of concussion in adults. Most patients eval'd for concussion w/ a CT scan don't have detectable brain tissue damage. This quick testing option helps reduce the need for CT scans, radiation exposure

FDA authorizes marketing of 1st blood test to aid in eval of concussion in adults. Most patients eval'd for concussion w/ a CT scan don't have detectable brain tissue damage. This quick testing option helps reduce the need for CT scans, radiation exposure https://go.usa.gov/xn6vh  pic.twitter.com/QQzznfsvmI

FDA - U.S. Food and Drug Administration

1-2-2018

PIROXICAM Capsule [Strides Shasun Limited]

PIROXICAM Capsule [Strides Shasun Limited]

Updated Date: Feb 1, 2018 EST

US - DailyMed

1-2-2018

01.02.2018: Piroxicam-Mepha 20, Tabletten, 10 Tablette(n), 7.75, -1.9%

ODDB.org: Open Drug DatabaseSwissmedic-Nummer50005046 ZulassungsinhaberMepha Pharma AGNamePiroxicam-Mepha 20, TablettenRegistrierungsdatum21.12.1988Original/GenerikumGenerikumErstzulassung Sequenz21.12.1988ATC-KlassierungPiroxicam (M01AC01)Revisionsdatum08.12.2003WHOWHO-DDDGültig bis07.12.2018Index Therapeuticus (BSV)07.10.10.Packungsgrösse10 Tablette(n)Index Therapeuticus (Swissmedic)07.10.10.Beschreibung AbgabekategorieB  SL EintragJaAnwendungAntirheumatikum, AntiphlogistikumFachinf...

ODDB -Open Drug Database

1-2-2018

01.02.2018: Piroxicam-Mepha 20, Tabletten, 30 Tablette(n), 17.05, -2.0%

ODDB.org: Open Drug DatabaseSwissmedic-Nummer50005054 ZulassungsinhaberMepha Pharma AGNamePiroxicam-Mepha 20, TablettenRegistrierungsdatum21.12.1988Original/GenerikumGenerikumErstzulassung Sequenz21.12.1988ATC-KlassierungPiroxicam (M01AC01)Revisionsdatum08.12.2003WHOWHO-DDDGültig bis07.12.2018Index Therapeuticus (BSV)07.10.10.Packungsgrösse30 Tablette(n)Index Therapeuticus (Swissmedic)07.10.10.Beschreibung AbgabekategorieB  SL EintragJaAnwendungAntirheumatikum, AntiphlogistikumFachinf...

ODDB -Open Drug Database

1-2-2018

01.02.2018: Piroxicam-Mepha 20, Tabletten, 100 Tablette(n), 52.10, -2.4%

ODDB.org: Open Drug DatabaseSwissmedic-Nummer50005062 ZulassungsinhaberMepha Pharma AGNamePiroxicam-Mepha 20, TablettenRegistrierungsdatum21.12.1988Original/GenerikumGenerikumErstzulassung Sequenz21.12.1988ATC-KlassierungPiroxicam (M01AC01)Revisionsdatum08.12.2003WHOWHO-DDDGültig bis07.12.2018Index Therapeuticus (BSV)07.10.10.Packungsgrösse100 Tablette(n)Index Therapeuticus (Swissmedic)07.10.10.Beschreibung AbgabekategorieB  SL EintragJaAnwendungAntirheumatikum, AntiphlogistikumFachin...

ODDB -Open Drug Database

30-1-2018

PIROXICAM Capsule [AvKARE, Inc.]

PIROXICAM Capsule [AvKARE, Inc.]

Updated Date: Jan 30, 2018 EST

US - DailyMed

23-1-2018

Quick Test Could Spot Precursor to Esophageal Cancer

Quick Test Could Spot Precursor to Esophageal Cancer

Title: Quick Test Could Spot Precursor to Esophageal CancerCategory: Health NewsCreated: 1/19/2018 12:00:00 AMLast Editorial Review: 1/22/2018 12:00:00 AM

US - MedicineNet

22-1-2018

QUICK TABS (Nitenpyram) Tablet [Meridian Animal Health]

QUICK TABS (Nitenpyram) Tablet [Meridian Animal Health]

Updated Date: Jan 22, 2018 EST

US - DailyMed

11-1-2018

QUICK CLEANSING DRY TISSUE (Glycerin) Liquid [AVAJAR CO LTD]

QUICK CLEANSING DRY TISSUE (Glycerin) Liquid [AVAJAR CO LTD]

Updated Date: Jan 11, 2018 EST

US - DailyMed

22-12-2017

QUICK-SAN 10X CONCENTRATE (Non-Iodine Sanitizing Teat Dip) Liquid [IBA]

QUICK-SAN 10X CONCENTRATE (Non-Iodine Sanitizing Teat Dip) Liquid [IBA]

Updated Date: Dec 22, 2017 EST

US - DailyMed

19-12-2017

QUICK SAN LL HAND SANITIZER WIPES (Alcohol) Cloth [Atco International]

QUICK SAN LL HAND SANITIZER WIPES (Alcohol) Cloth [Atco International]

Updated Date: Dec 19, 2017 EST

US - DailyMed

19-12-2017

AX PHARMACEUTICAL CORP (Piroxicam) Powder [AX Pharmaceutical Corp]

AX PHARMACEUTICAL CORP (Piroxicam) Powder [AX Pharmaceutical Corp]

Updated Date: Dec 19, 2017 EST

US - DailyMed

15-12-2017

PIROXICAM Capsule [Nostrum Laboratories, Inc.]

PIROXICAM Capsule [Nostrum Laboratories, Inc.]

Updated Date: Dec 15, 2017 EST

US - DailyMed

12-12-2017

PIROXICAM Capsule [Sun Pharmaceutical Industries, Inc.]

PIROXICAM Capsule [Sun Pharmaceutical Industries, Inc.]

Updated Date: Dec 12, 2017 EST

US - DailyMed

20-11-2017

PIROXICAM Capsule [Golden State Medical Supply, Inc.]

PIROXICAM Capsule [Golden State Medical Supply, Inc.]

Updated Date: Nov 20, 2017 EST

US - DailyMed

8-11-2017

Quick Treatment With Tranexamic Acid Key for Hemorrhage

Quick Treatment With Tranexamic Acid Key for Hemorrhage

Immediate treatment with tranexamic acid reduces the risk for death by 70% for people with severe bleeding, researchers say. However, rapid treatment initiation is important, as even short delays are associated with reductions in benefit.

US - RxList

5-10-2017

PIROXICAM Capsule [PD-Rx Pharmaceuticals, Inc.]

PIROXICAM Capsule [PD-Rx Pharmaceuticals, Inc.]

Updated Date: Oct 5, 2017 EST

US - DailyMed

2-10-2017

PIROXICAM Capsule [West-Ward Pharmaceuticals Corp]

PIROXICAM Capsule [West-Ward Pharmaceuticals Corp]

Updated Date: Oct 2, 2017 EST

US - DailyMed

28-9-2017

PIROXICAM Capsule [Vensun Pharmaceuticals, Inc.]

PIROXICAM Capsule [Vensun Pharmaceuticals, Inc.]

Updated Date: Sep 28, 2017 EST

US - DailyMed

31-8-2017

QUICK ACTION (Salicylic Acid) Liquid [Equate]

QUICK ACTION (Salicylic Acid) Liquid [Equate]

Updated Date: Aug 31, 2017 EST

US - DailyMed

31-8-2017

QUICK ACTION (Salicylic Acid) Swab [Equate]

QUICK ACTION (Salicylic Acid) Swab [Equate]

Updated Date: Aug 31, 2017 EST

US - DailyMed

10-8-2017

Adapalene

Adapalene

Adapalene is used to treat acne. It may decrease the number and severity of acne pimples and promote quick healing of pimples that do develop. Adapalene belongs to a class of medications called retinoids.

US - RxList

1-8-2017

PIROXICAM Capsule [Unichem Pharmaceuticals (USA), Inc.]

PIROXICAM Capsule [Unichem Pharmaceuticals (USA), Inc.]

Updated Date: Aug 1, 2017 EST

US - DailyMed

1-8-2017

PEDI-QUICK ONE STEP CALLUS REMOVERS (Salicylic Acid) Plaster [PEDIFIX, INC.]

PEDI-QUICK ONE STEP CALLUS REMOVERS (Salicylic Acid) Plaster [PEDIFIX, INC.]

Updated Date: Aug 1, 2017 EST

US - DailyMed

14-7-2017

PIROXICAM Capsule [Nivagen Pharmaceuticals, Inc]

PIROXICAM Capsule [Nivagen Pharmaceuticals, Inc]

Updated Date: Jul 14, 2017 EST

US - DailyMed

3-7-2017

PIROXICAM Capsule [Unit Dose Services]

PIROXICAM Capsule [Unit Dose Services]

Updated Date: Jul 3, 2017 EST

US - DailyMed

27-6-2017

Piroxicam AbZ 20 mg Tabletten

Rote - Liste

20-6-2017

PIROXICAM Capsule [Bryant Ranch Prepack]

PIROXICAM Capsule [Bryant Ranch Prepack]

Updated Date: Jun 20, 2017 EST

US - DailyMed

15-6-2017

FELDENE (Piroxicam) Capsule [Pfizer Laboratories Div Pfizer Inc]

FELDENE (Piroxicam) Capsule [Pfizer Laboratories Div Pfizer Inc]

Updated Date: Jun 15, 2017 EST

US - DailyMed

18-5-2017

Piroxicam

Piroxicam

Piroxicam is a nonsteroidal anti-inflammatory drug (NSAID) indicated for the relief of the signs and symptoms of osteoarthritis and rheumatoid arthritis. Learn about side effects, drug interactions, dosages, warnings, and more.

US - RxList

20-4-2017

Steroids Alone Are Not a Quick Fix for Sore Throats

Steroids Alone Are Not a Quick Fix for Sore Throats

A single dose of oral corticosteroids in the absence of antibiotics does not help patients with a sore throat feel better quicker, data from a randomized controlled trial show. Moreover, the steroid treatment does not reduce antibiotics use.

US - RxList

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