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Felden

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Felden 20 mg - Kapseln
  • Einheiten im Paket:
  • 30 Stück, Laufzeit: 48 Monate,10 Stück, Laufzeit: 48 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge
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Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Felden 20 mg - Kapseln
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Piroxicam
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 17048
  • Berechtigungsdatum:
  • 03-12-1981
  • Letzte Änderung:
  • 09-08-2017

Packungsbeilage


Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Felden ®  20 mg – Kapseln

Wirkstoff: Piroxicam

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses 

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. 

Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt 

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Felden und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Felden beachten?

Wie ist Felden einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Felden aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Felden und wofür wird es angewendet?

Eine Felden 20 mg - Kapsel enthält 20 mg Piroxicam als Wirkstoff.

Piroxicam ist ein entzündungshemmendes, schmerzstillendes und fiebersenkendes Arzneimittel. Es 

gehört zur Kategorie der sogenannten nicht-steroidalen (kortisonfreien) Anti-Rheumatika (NSAR). 

Vor einer Verschreibung von Felden wird Ihr Arzt die Nutzen dieses Arzneimittels gegen das Risiko 

für das Auftreten möglicher Nebenwirkungen abwägen. Ihr Arzt wird unter Umständen einige 

Untersuchungen bei Ihnen durchführen und wird Ihnen auch mitteilen, wie oft Sie untersucht werden 

müssen, während Sie mit Felden behandelt werden.

Felden wird zur Linderung der Beschwerden bei Osteoarthritis (Arthrose, degenerative 

Gelenkerkrankung), rheumatoider Arthritis und Morbus Bechterew/Spondylitis ankylosans 

(rheumatische Erkrankung der Wirbelsäule) wie etwa Schwellungen, Steifigkeit und Gelenkschmerzen 

angewendet. Felden bewirkt keine Heilung der Arthritis und wird Ihnen nur solange helfen, solange 

Sie es verwenden.

Ihr Arzt wird Ihnen Felden nur dann verschreiben, wenn andere nicht-steroidale Antirheumatika 

(NSAR) keine zufriedenstellende Linderung der Beschwerden mit sich gebracht haben.

Wegen des verzögerten Erreichens eines konstanten Wirkspiegels ist Felden nicht zur Einleitung der 

Behandlung von Erkrankungen geeignet, bei denen ein rascher Wirkungseintritt benötigt wird.

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Felden beachten?

Felden darf nicht eingenommen werden, 

wenn Sie allergisch gegen den im Felden enthaltenen Wirkstoff Piroxicam, gegen andere 

Oxicame oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels 

sind

bei Überempfindlichkeit gegen acetylsalicylsäurehaltige Schmerzmittel oder andere Arzneimittel 

zur Behandlung von rheumatischen Erkrankungen, vor allem dann, wenn bei deren Einnahme 

Asthma, Nesselausschlag, allergischer Schnupfen oder Schwellungen aufgetreten sind

wenn in der Vergangenheit bereits Hautreaktionen (ungeachtet des Schweregrads) auf Piroxicam, 

andere NSAR oder andere Arzneimittel aufgetreten sind

wenn Sie derzeit ein Magen- oder Darmgeschwür, eine Blutung oder einen Durchbruch 

(Perforation) im Magen-Darm-Bereich haben

wenn Sie bereits einmal ein Magen- oder Darmgeschwür, eine Blutung oder einen Durchbruch 

(Perforation) im Magen-Darm-Bereich hatten

wenn Sie derzeit oder in Ihrer Vorgeschichte eine Magen-Darm-Erkrankung (Magen- oder 

Darmentzündung) haben, welche das Risiko einer Blutung erhöhen kann, wie Colitis ulcerosa, 

Morbus Crohn, Magen- oder Darmkrebs oder Divertikulitis (entzündete oder infizierte 

Ausstülpungen oder „Taschen“ im Dickdarm)

wenn Sie andere NSAR einschließlich COX-2-selektiver NSAR und Acetylsalicylsäure (eine 

Substanz, die in vielen Medikamenten enthalten ist, die zur Linderung von Schmerzen und zur 

Fiebersenkung eingesetzt werden) verwenden 

wenn Sie gerinnungshemmende Arzneimittel, wie etwa Warfarin, zur Vorbeugung gegen 

Blutgerinnsel verwenden

wenn Sie bereits einmal eine schwere allergische Reaktion auf Piroxicam, andere NSAR oder 

andere Arzneimittel hatten, vor allem ernste Hautreaktionen (ungeachtet ihres Schweregrads) wie 

etwa exfoliative Dermatitis (starke Hautrötung mit Hautabschuppung oder -abschälung), 

Hautreaktionen mit Bläschenbildung (Stevens-Johnson-Syndrom, eine Hautkrankheit mit roten 

Blasen, wunder, blutiger oder verkrusteter Haut) oder toxische epidermale Nekrolyse (eine 

Hautkrankheit mit Blasenbildung und Abschälung der obersten Hautschicht)

bei Störungen der Blutbildung

bei Störungen der Blutgerinnung

bei Hirnblutungen oder anderen bestehenden Blutungen

bei schwerer Herzschwäche

unmittelbar nach einer Bypass-Operation am Herz

bei schweren Störungen der Nieren- oder Leberfunktion

während Schwangerschaft und Stillzeit 

von Kindern und Jugendlichen unter 15 Jahren (da der Wirkstoffgehalt zu hoch ist)

Falls einer dieser Punkte für Sie zutrifft, dürfen Sie Felden nicht verwenden. Sprechen Sie bitte sofort 

mit Ihrem Arzt.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bei der Anwendung von Felden ist besondere Vorsicht geboten; informieren Sie daher vor der 

Anwendung von Felden immer Ihren Arzt. 

Die vom Arzt verordneten Einnahmemengen müssen genau eingehalten werden, da sich die 

Möglichkeit des Auftretens von Nebenwirkungen, vor allem von seiten des Magen-Darm-Traktes, mit 

zunehmender Einnahmemenge pro Tag steigert.

Nebenwirkungen können reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten, 

zur Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum angewendet wird. 

Wie alle nichtsteroidalen Antirheumatika kann Felden schwerwiegende Reaktionen im Magen-Darm-

Bereich wie etwa Schmerzen, Blutung, Geschwüre und Durchbruch (Perforation) verursachen.

Sie müssen die Anwendung von Felden sofort beenden und einen Arzt verständigen, wenn Sie 

Magenschmerzen haben oder Anzeichen für eine Blutung im Magen oder Darm wie etwa schwarzen 

oder blutigen Stuhl oder Erbrechen von Blut, oder kaffeesatzartiges Erbrechen, bei sich feststellen.

Sie müssen die Anwendung von Felden sofort beenden und einen Arzt verständigen, wenn Sie eine 

allergische Reaktion wie etwa einen Hautausschlag, eine Schwellung im Gesicht, pfeifendes Atmen 

oder Schwierigkeiten beim Atmen haben.

Falls Sie bereits einmal Probleme mit Arzneimitteln oder Allergien (z.B. Pollenallergie) hatten oder 

derzeit haben oder wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, ob Sie Felden verwenden können, sprechen 

Sie bitte mit Ihrem Arzt, bevor Sie dieses Arzneimittel anwenden.

Achten Sie bitte darauf, dass Sie Ihren Arzt über alle anderen Arzneimittel informiert haben, die Sie 

verwenden, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Wirkungen bei älteren Personen

Bei älteren Patienten treten häufiger Nebenwirkungen nach Anwendung von NSAR auf, insbesondere 

Blutungen und Durchbrüche  im Magen- und Darmbereich, die unter Umständen lebensbedrohlich 

sein können. Daher ist bei älteren Patienten eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung 

erforderlich. 

Wenn Sie älter als 70 Jahre sind, wird Ihr Arzt unter Umständen die Behandlungsdauer reduzieren und 

Sie während der Behandlung mit Felden häufiger untersuchen wollen.

Wenn Sie älter als 70 Jahre sind oder andere Arzneimittel wie Kortikosteroide, bestimmte 

Arzneimittel gegen Depression (auch als selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) 

bezeichnet) oder Acetylsalicylsäure (zur Vermeidung von Blutgerinnsel) verwenden, wird Ihnen Ihr 

Arzt unter Umständen eine Kombinationstherapie mit Felden und einem 

magenschleimhautschützenden Arzneimittel verschreiben.

Die Anwendung sollte vermieden werden, wenn Sie älter als 80 Jahre sind.

Wirkungen am Magen-Darm-Trakt

Bei allen Medikamenten mit diesen antirheumatischen Wirkstoffen kann es während der Therapie zu 

einer Verschlechterung von Erkrankungen des Magen-Darmtraktes bzw. der Leberfunktion kommen. 

Deshalb wird der Arzt die Therapie bei diesen Erkrankungen sorgfältig überwachen bzw. 

gegebenenfalls die Behandlung mit dem Medikament unterbrechen, weil in sehr seltenen Fällen 

sowohl eine schwer verlaufende Leberentzündung als auch Magengeschwüre (durch Blutungen und 

Durchbrüche) einen lebensgefährlichen Verlauf nehmen können. 

Wirkungen am Herz-Kreislauf-System

Die Anwendung von Medikamenten wie Felden könnte mit einem geringfügig erhöhten Risiko, einen 

Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, verbunden sein. Jedes Risiko steigt mit der Höhe der 

Dosierung und Dauer der Anwendung. Steigern Sie daher nicht die Ihnen empfohlene Dosierung 

und/oder Therapiedauer.

Wenn Sie Probleme mit dem Herzen haben, schon einen Schlaganfall hatten oder denken, dass bei 

Ihnen ein erhöhtes Risiko für diese Umstände vorliegt (wie z.B.: Bluthochdruck, Diabetes, erhöhte 

Cholesterinwerte oder wenn Sie Raucher sind), sprechen Sie mit Ihrem Arzt über diese Behandlung.

Wirkungen an den Atemwegen

Bei Personen, die an Asthma oder verschiedenen anderen Lungenkrankheiten leiden, wird der Arzt 

sehr genau prüfen, ob Felden angewendet werden kann.

Wirkungen an den Nieren

In seltenen Fällen können NSAR schwerwiegende Nierenfunktionsstörungen verursachen. Das 

höchste Risiko für eine derartige Reaktion haben Patienten mit chronischer Herzmuskelschwäche, 

Flüssigkeitsmangel (z.B. zu geringe Trinkmenge über einen längeren Zeitraum), schweren 

Leberschäden und bestehenden Nierenkrankheiten. In diesen Fällen wird Ihr Arzt zusätzliche 

Untersuchungen anordnen.

Wirkungen an der Leber

Eine Leberschädigung durch NSAR ist möglich. Die ersten Symptome einer Leberschädigung können 

z.B. sein: Übelkeit, Mattigkeit, Juckreiz, Hautausschlag, Oberbauchbeschwerden und/oder 

grippeähnliche Beschwerden. Falls diese Symptome bei Ihnen auftreten, unterbrechen Sie bitte sofort 

die Einnahme von Felden und suchen Sie unverzüglich ärztlichen Rat.

Hautreaktionen

Es  wurde  von  potenziell  lebensbedrohlichen  Hautausschlägen  (Stevens-Johnson  Syndrom,  toxische 

epidermale Nekrolyse) bei der Verwendung von Felden berichtet, die zunächst als rötliche Flecken mit 

dunklerem Zentrum oder als kreisförmige Flecken mit zentraler Blasenbildung am Rumpf erscheinen.

Zusätzliche Anzeichen, auf die zu achten sind, sind Geschwüre im Bereich Mund, Rachen und Nase, 

sowie im Genitalbereich; sowie Konjunktivitis (rote und geschwollene Augen).

Diese  potenziell  lebensbedrohlichen  Hautausschläge  gehen  oft  mit  grippeähnlichen  Symptomen 

einher.  Der  Ausschlag  kann  in  eine  großflächige  Blasenbildung  oder  in  ein  Abschälen  der  Haut 

übergehen.

Das  höchste  Risiko  für  das  Auftreten  von  schweren  Hautreaktionen  besteht  während  der  ersten 

Wochen der Behandlung.

Wenn sich bei Ihnen das Stevens-Johnson Syndrom oder eine toxische epidermale Nekrolyse während 

der  Einnahme  von  Felden  entwickelt  hat,  darf  die  Behandlung  mit  Felden  zu  keinem  Zeitpunkt 

wieder aufgenommen werden.

Wenn Sie einen Ausschlag oder die genannten Hautsymptome entwickeln, setzen Sie Felden sofort ab 

und nehmen Sie unverzüglich ärztliche Hilfe in Anspruch und sagen Sie dem Arzt, dass Sie dieses 

Arzneimittel einnehmen.

Augen

Unter NSAR wie Felden wurden unerwünschte Reaktionen am Auge beobachtet. Beim Auftreten von 

Sehstörungen unterbrechen Sie bitte die Behandlung und suchen Sie unverzüglich ärztlichen Rat.

Schlechte Metabolisierer von CYP2C9 Substraten

Bei Patienten, für die anhand ihrer Anamnese oder vorhergehender Erfahrungen bekannt ist oder 

vermutet wird, dass sie schlechte CYP2C9 Metabolisierer sind, sollte Piroxicam mit Vorsicht 

angewendet werden, da sich aufgrund der verminderten metabolischen Clearance abnormal hohe 

Plasmaspiegel ergeben könnten.

Anwendung zusammen mit gerinnungshemmenden Arzneimitteln

Die gleichzeitige Anwendung von Felden und gerinnungshemmenden Arzneimitteln zum Einnehmen, 

wie etwa Warfarin/Cumarin, Apixaban, Dabigatran oder Rivaroxaban, muss vermieden werden, da 

sich das Risiko für Magen-/Darmblutungen und andere Blutungen erhöht.

Sonstige Hinweise

Felden sollte bei bestimmten angeborenen Blutbildungsstörungen (z.B. akute intermittierende 

Porphyrie) nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses angewendet werden.

Operationen

Bei Einnahme von bestimmten Schmerzmitteln (NSAR) wie auch Felden vor operativen Eingriffen ist 

wegen einer möglichen Beeinträchtigung der Blutgerinnung der Arzt oder Zahnarzt zu befragen bzw. 

zu informieren. Unmittelbar nach größeren chirurgischen Eingriffen sollte Felden nicht angewendet 

werden.

Gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln

kann zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens führen. Falls Sie 

häufiger Schmerzmittel benötigen, lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten.

Nicht bestimmungsgemäßer Gebrauch von Schmerzmitteln

Bei längerem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte 

Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wenn Sie trotz der 

Einnahme von Felden häufig unter Kopfschmerzen leiden!

Infektion als Begleiterkrankung

Die Milderung von Schmerzen und die fiebersenkende Wirkung von Felden können die Zeichen einer 

eventuell vorhandenen Infektion (Entzündung, z.B. durch Bakterien) verschleiern. Bei 

Verschlimmerung von Beschwerden oder neu auftretenden Anzeichen einer Infektion (z.B. starke 

Abgeschlagenheit, unklare Schwellungen und/oder Rötungen, z.B. an einem Gelenk) während der 

Behandlung mit Felden suchen Sie bitte unverzüglich einen Arzt auf, um eine eventuell notwendige 

antiinfektiöse/antibiotische Therapie nicht zu verzögern.

Wenn einer dieser genannten Punkte auf Sie zutrifft bzw. in der Vergangenheit auf Sie zugetroffen hat, 

besprechen Sie dies bitte mit Ihrem Arzt.

Was ist bei Kindern und Jugendlichen zu berücksichtigen?

Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren dürfen Felden nicht einnehmen, da der Wirkstoffgehalt zu 

hoch ist (siehe Abschnitt 2 Felden darf nicht eingenommen werden).

Laborkontrollen

Bei längerdauernder Anwendung von Felden wird der Arzt Kontrollen von Blut, Leber und Niere 

veranlassen. Wenn Ihr Arzt Labor- oder andere Untersuchungen anordnet, müssen diese unbedingt 

durchgeführt werden.

Einnahme von Felden zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere 

Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel 

einzunehmen/anzuwenden. Arzneimittel können sich in manchen Fällen gegenseitig beeinflussen. 

Ihr Arzt wird unter Umständen die Anwendung von Felden oder von anderen Arzneimitteln 

reduzieren oder Sie werden unter Umständen andere Arzneimittel verwenden müssen. 

Für Ihren Arzt ist es besonders wichtig zu wissen, ob Sie folgende Arzneimittel verwenden:

Acetylsalicylsäure oder andere nicht-steroidale Antirheumatika zur Schmerzlinderung 

(einschließlich sogenannter COX-2-Hemmer)

Kortikosteroide, d.h. Arzneimittel zur Behandlung verschiedener Krankheiten wie etwa 

Allergien oder Störungen im Hormonhaushalt

gerinnungshemmende Arzneimittel wie etwa Warfarin/Cumarin, Apixaban, Dabigatran oder 

Rivaroxaban zur Vermeidung von Blutgerinnseln

bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen, die man als selektive Serotonin-

Wiederaufnahmehemmer (SSRI) bezeichnet

Arzneimittel wie Acetylsalicylsäure zur Vermeidung einer Verklumpung der Blutplättchen

Falls Sie eines der genannten Arzneimittel anwenden, sprechen Sie bitte sofort mit Ihrem Arzt 

darüber:

Arzneimittel: Mögliche Reaktionen bei gemeinsamer Anwendung mit 

Felden:

Andere Schmerz- bzw. 

Rheumamittel ("NSAR") Verstärkung der Nebenwirkungen (Kombination nicht 

empfohlen)

Acetylsalicylsäure (schmerz- und 

entzündungshemmendes 

Arzneimittel) Erhöhtes Risiko einer Magen-/Darmschädigung (Kombination 

nicht empfohlen)

Felden beeinflusst die gerinnungshemmende Wirkung von 

niedrig dosiertem Aspirin und kann somit dessen 

vorbeugende Wirkung gegen Herz-/Kreislauferkankungen 

beeinträchtigen.

Kortisonhaltige Arzneimittel 

(Glukokortikoide) Erhöhung des Risikos von Magen-/Darm-Geschwüren oder 

-Blutung 

Blutgerinnungshemmer, 

Arzneimittel zur "Blutverdünnung" Erhöhung des Risikos einer Magen-/Darm-Blutung 

(Kombination nicht empfohlen)

Bestimmte Arzneimittel gegen 

Angst bzw. Depression ("SSRI") Erhöhung des Risikos einer Magen-/Darm-Blutung 

(Kombination nicht empfohlen)

Blutdrucksenkende und 

entwässernde Arzneimittel Abschwächung der Wirkung und  Nierenschädigung möglich 

(auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten, Blutdruck 

kontrollieren) 

Bestimmte entwässernde 

Arzneimittel (kaliumsparende 

Diuretika) Risiko von erhöhten Kaliumwerten im Blut

Arzneimittel zur Behandlung von  Mögliche Erhöhung der Konzentration dieser Arzneimittel im 

Herzschwäche (Herzglykoside) Blut durch bestimmte Schmerzmittel

Arzneimittel zur Behandlung der 

Zuckerkrankheit Blutzuckerschwankungen möglich

(vermehrte Blutzuckerkontrollen empfohlen)

Phenytoin (Arzneimittel zur 

Behandlung von bestimmten 

Erkrankungen des 

Zentralnervensystems) Erhöhung des Phenytoin-Blutspiegels möglich – es könnte 

eine Dosisanpassung erforderlich sein

Lithium (Arzneimittel zur 

Behandlung von Depressionen) Verstärkung der Lithium-Wirkung – es könnte eine 

Dosisanpassung erforderlich sein

Bestimmte Arzneimittel gegen 

Gicht (Probenecid, Sulfinpyrazon) Verzögerung der Ausscheidung von Felden, dadurch erhöhte 

Gefahr von Nebenwirkungen

Methotrexat (Arzneimittel zur 

Behandlung von Krebs oder 

Arthritis) Gabe von Felden vor oder nach der Behandlung mit 

Methotrexat kann zu einem Anstieg der Blutspiegel von 

Methotrexat führen und in der Folge die Nebenwirkungen 

dieser Substanz verstärken (Kombination ist zu vermeiden)

Vorsicht ist geboten, insbesondere bei Patienten, die hohe 

Methotrexat-Dosen erhalten.

Cyclophosphamid, Vincaalkaloide 

(Arzneimittel zur Behandlung von 

Krebs) Gabe von Felden vor oder nach der Behandlung mit diesen 

Arzneimitteln kann die Nebenwirkungen dieser Substanzen 

verstärken (Kombination ist zu vermeiden)

Ciclosporin (Arzneimittel zur 

Unterdrückung von 

Immunreaktionen) Verstärkung des Risikos von Magen-/Darmschäden, 

Schädigung der Nieren bzw. der Leber (Kombination sollte 

vermieden werden; es könnten Dosisanpassung sowie 

Laborkontrollen erforderlich sein)

Tacrolimus (Arzneimittel zur 

Unterdrückung von 

Immunreaktionen) Erhöhtes Risikos fur eine Nierenschädigung möglich

Cimetidin (Arzneimittel zur 

Verminderung der Magensäure) Verzögerung der Ausscheidung von Felden mit Verstärkung 

der Nebenwirkungen

Colestyramin (Arzneimittel zur 

Cholesterinsenkung) Beschleunigung der Ausscheidung von Felden

Einnahme von Felden zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Vermeiden Sie während der Einnahme von Felden möglichst den Genuss von Alkohol, da sich 

dadurch die Magenverträglichkeit von Felden verschlechtert.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, 

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker 

um Rat.

In der Schwangerschaft und während der Stillzeit darf Felden nicht angewendet werden. 

Im Falle einer Schwangerschaft informieren Sie bitte sofort Ihren Arzt.

Wie andere Arzneimittel, die die Prostaglandinsynthese hemmen, kann Felden es Ihnen erschweren, 

schwanger zu werden. Sie sollten Ihren Arzt informieren, wenn Sie planen schwanger zu werden 

oder wenn Sie Probleme haben, schwanger zu werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

! Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit 

beeinträchtigen.

Der Wirkstoff Piroxicam in Felden wurde nicht auf seine Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit 

hin untersucht.

Sie dürfen allerdings keine Fahrzeuge lenken oder gefährliche Werkzeuge bzw. Maschinen bedienen, 

falls Sie Nebenwirkungen bemerken, die die Aufmerksamkeit beeinträchtigen, wie z.B. Müdigkeit, 

Sehstörungen oder Schwindel.

Felden enthält Milchzucker (Laktose)

Eine Felden 20 mg-Kapsel enthält 233,23 mg Milchzucker (Laktose). Bitte nehmen Sie Felden daher 

erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer 

Zuckerunverträglichkeit leiden.

3. Wie ist Felden einzunehmen?

Nehmen Sie Felden immer genau nach Absprache mit Ihrem  Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder 

Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Zum Einnehmen.

Bitte nehmen Sie die Kapseln zu oder nach den Mahlzeiten unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit ein.

Ihr Arzt wird bei Ihnen regelmäßige Kontrollen durchführen, um sicherzustellen, dass Sie die optimale 

Dosis von Felden erhalten. Ihr Arzt wird Ihre Behandlung auf die niedrigste Dosis einstellen, mit der 

Ihre Symptome am besten unter Kontrolle sind. Sie dürfen unter keinen Umständen die Dosis ändern, 

ohne zuvor mit Ihrem Arzt gesprochen zu haben.

Für die entsprechende Dosierung stehen Stärken zu 10 und 20 mg Piroxicam zur Verfügung.

Erwachsene, Jugendliche ab dem vollendeten 15. Lebensjahr und ältere Patienten:

Die Tageshöchstdosis ist 20 mg Felden (1 Kapsel)  in Form einer einzelnen Dosis pro Tag. Falls Sie 

älter als 70 Jahre sind, wird Ihnen Ihr Arzt unter Umständen eine niedrigere Dosis verschreiben oder 

die Dauer der Behandlung reduzieren.

Die Anwendung sollte vermieden werden, wenn Sie älter als 80 Jahre sind.

Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren:

Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren dürfen Felden nicht einnehmen, da der Wirkstoffgehalt zu 

hoch ist.

Patienten mit engeschränkter Nieren- oder Leberfunktion:

Ihr Arzt wird sich bei der Dosierung nach dem Schweregrad der Beeinträchtigung richten; bei 

schwerer Organfunktionsstörung ist Felden nicht anzuwenden.

Ihr Arzt kann Ihnen Felden gemeinsam mit einem anderen Arzneimittel verschreiben, um so Ihren 

Magen und Darm gegen mögliche Nebenwirkungen zu schützen.

Die Dosis darf nicht erhöht werden.

Falls Sie das Gefühl haben, dass das Arzneimittel nicht ausreichend wirkt, sprechen Sie bitte immer 

mit Ihrem Arzt. 

Wenn Sie eine größere Menge von Felden eingenommen haben als Sie sollten

Informieren Sie auf alle Fälle einen Arzt, dieser kann entsprechend der Schwere der Überdosierung 

über die gegebenenfalls erforderlichen Maßnahmen entscheiden.

Folgende Symptome einer Überdosierung können auftreten: Übelkeit, Erbrechen, Magenschmerzen, 

Schwindel, Kopfschmerz, Verwirrtheit, Ohrensausen, gesteigerte Atmung. Im späteren Verlauf kann 

es zu Bewusstseinsstörungen, Temperaturerhöhung, Kreislauf- und Nierenversagen, Hirn- und 

Lungenödem sowie gesteigerter Krampfbereitschaft und Koma kommen. Bei Kindern ist eine 

Unterzuckerung möglich.

Halten Sie eine Packung des Arzneimittels bereit, damit sich der Arzt über den aufgenommenen 

Wirkstoff informieren kann.

Hinweis für den Arzt:

Informationen zur Intoxikation durch Piroxicam finden Sie am Ende dieser Gebrauchsinformation 

!

Wenn Sie die Anwendung von Felden vergessen haben

Holen Sie die Anwendung nach, sobald Sie sich daran erinnern. Falls jedoch fast die Zeit für die 

nächste Dosis erreicht ist, nehmen Sie bitte die versäumte Dosis nicht ein, sondern setzen Sie die 

Behandlung einfach mit der nächsten Dosis zur vorgesehenen Zeit fort. Die Dosis darf nicht 

verdoppelt werden. 

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt 

oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei 

jedem auftreten müssen. Sollten Sie die folgenden Nebenwirkungen bei sich beobachten, 

besprechen Sie das bitte mit Ihrem Arzt, der dann festlegt, wie weiter zu verfahren ist.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden üblicherweise folgende Häufigkeitsangaben 

zugrunde gelegt:

Sehr häufig

betrifft mehr als 1 Behandelten von 10

Häufig:

betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100

Gelegentlich:

betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1000

Selten:

betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000

Sehr selten:

betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000

Nicht bekannt:

Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten 

nicht abschätzbar

Mögliche Nebenwirkungen 

Bei den folgenden unerwünschten Arzneimittelwirkungen muss berücksichtigt werden, dass sie 

überwiegend dosisabhängig und interindividuell unterschiedlich sind.

Die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen betreffen den Verdauungstrakt. 

Magen/Zwölffingerdarm-Geschwüre (peptische Ulzera), Durchbrüche (Perforationen) oder Blutungen, 

manchmal tödlich, können auftreten, insbesondere bei älteren Patienten (siehe Abschnitt 

„Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“). Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Blähungen, Verstopfung, 

Verdauungsbeschwerden, abdominale Schmerzen, Teerstuhl, Bluterbrechen, ulzerative Stomatitis, 

Verschlimmerung von Colitis und Morbus Crohn (siehe Abschnitt „Warnhinweise und 

Vorsichtsmaßnahmen“) sind nach Anwendung berichtet worden. Weniger häufig wurde 

Magenschleimhautentzündung beobachtet. Insbesondere das Risiko für das Auftreten von Magen-

Darm-Blutungen ist abhängig vom Dosisbereich und der Anwendungsdauer.

Wassereinlagerung (Ödeme), Bluthochdruck, verminderte Fruchtbarkeit bei Frauen und 

Herzinsuffizienz wurden im Zusammenhang mit NSAR-Behandlung berichtet. 

Arzneimittel wie Felden sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle 

(Herzinfarkt) oder Schlaganfälle verbunden.

Folgende Nebenwirkungen wurden beobachtet:

Infektionen und parasitäre Erkrankungen

Sehr selten: Verstärkung einer infektionsbedingten Entzündung (z.B. Entzündung von 

Weichteilgewebe mit Absterben von Gewebe) in zeitlichem Zusammenhang mit 

der systemischen Anwendung von nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR). Dies 

könnte mit dem Wirkmechanismus von NSAR verbunden sein.

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Häufig: Anämie (Blutarmut), Verminderung der roten und/oder weißen Blutkörperchen 

bzw. Blutplättchen (Eosinophilie, Leukopenie, Thrombozytopenie)

Gelegentlich:  Störungen der Blutbildung (Agranulozytose, Panzytopenie, Panmyelopathie)

Sehr selten:  Die Dauer und Stärke von Blutungen kann durch Felden verlängert bzw. verstärkt 

sein.

Nicht bekannt: aplastische Anämie, hämolytische Anämie

Erkrankungen des Immunsystems

Gelegentlich: allergische Reaktionen (anaphylaktische/anaphylaktoide Reaktionen)

Selten: Verschlimmerung einer bestehenden Kollagenose (eine bestimmte 

Bindegewebskrankheit), entzündliche Gewebeschädigung (mit Fieber, 

Lymphknotenschwellung, Rötung, etc.)

Sehr selten : schwere Überempfindlichkeitsreaktionen 

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Häufig: Appetitlosigkeit oder gesteigerter Appetit, erhöhter Blutzucker

Gelegentlich: verminderte Blutzuckerwerte, Blutzuckerschwankungen

Nicht bekannt: Störungen des Wasserhaushaltes (Flüssigkeitsspeicherung)

Psychiatrische Erkrankungen

Gelegentlich: Schlaflosigkeit, Traumveränderungen, Depression, Stimmungsveränderungen, 

Reizbarkeit, Nervosität, Halluzinationen, Erregungs- und Verwirrungszustände

Erkrankungen des Nervensystems

Häufig:  zentralnervöse Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, 

Schläfrigkeit, Benommenheit, Fieber, Drehschwindel

Gelegentlich:  Hautkribbeln („Ameisenlaufen“)

Selten:  Krampfanfälle

Nicht bekannt: aseptische Meningitis (Hirnhautentzündung)

Augenerkrankungen

Gelegentlich:  Sehstörungen (verschwommenes Sehen), Schwellung und Reizung der Augen

Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths

Häufig:  Ohrgeräusche („Ohrensausen“)

Gelegentlich:  Hörstörungen, Schwerhörigkeit  

Herzerkrankungen

Gelegentlich:  Herzklopfen, Herzjagen

Selten:  Schock und seine Vorstadien, akute Herzschwäche

Sehr selten:  Herzinfarkt

Gefäßerkrankungen

Gelegentlich: Bluthochdruck

Selten: Entzündungen der Blutgefäße

Sehr selten: Mund- und Schleimhautblutungen

Erkrankungen der Atemwege und des Brustraums

Nicht bekannt: Verkrampfung der Atemwege (Bronchien), Atemnot, Nasenbluten

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Sehr häufig:  Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit, 

Erbrechen, Blähungen, Durchfall, Verstopfung und geringfügige Magen-Darm-

Blutverluste, die in Ausnahmefällen eine Blutarmut (Anämie) verursachen 

können.

Häufig:  Bauchbeschwerden, Aufstoßen, Völlegefühl, Verdauungsstörungen, 

Magen/Zwölffingerdarm-Geschwüre (peptische Ulzera), unter Umständen mit 

Blutung und Durchbruch, Entzündung der Mundschleimhaut mit 

Geschwürbildung, Magenentzündung, Verstärkung einer Dickdarm- oder 

Dünndarmentzündung (Morbus Crohn)

Gelegentlich:  Blut im Stuhl, Erbrechen von Blut (kann kaffeesatzartig aussehen)

Sehr selten:  Entzündung der Bauchspeicheldrüse, Entzündung der Speiseröhre, Beschwerden 

im Unterbauch z. B. blutende Darmentzündungen zum Teil mit Ausbildung von 

Geschwüren

Ausbildung von membranartigen Verengungen in Dünn- und Dickdarm

Leber- und Gallenerkrankungen

Häufig: Gallestauung, Leberentzündung

Gelegentlich: Gelbsucht

Sehr selten: plötzliche Leberentzündung mit Leberversagen (auch ohne Vorzeichen)

Nicht bekannt: tödlich verlaufende Leberentzündung

Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Häufig: Hautausschlag, Juckreiz, Schwitzen

Gelegentlich:  Lichtüberempfindlichkeit der Haut mit Juckreiz, Rötung und fleckigen bis 

blasigen Ausschlägen, allergische Schwellungen

Selten:  Haarausfall, Nagelablösung, Nagelwachstumsstörung

Sehr selten:  Es wurde von lebensbedrohlichen Hautausschlägen (Stevens-Johnson Syndrom, 

toxische epidermale Nekrolyse) berichtet (siehe Abschnitt 2)

Nicht bekannt: Angioödem (Gefäßschwellung), Hautentzündung mit Hautablösung, 

punktförmige Hautblutungen (Henoch-Schönlein-Purpura), Nesselsucht

Erkrankungen der Nieren und Harnwege

Gelegentlich:  Schwellungen (Ödeme), insbesondere bei Patienten mit Bluthochdruck oder 

eingeschränkter Nierenfunktion; Anstieg von Nierenwerten, Nierenversagen, 

Nierenentzündung, Schmerzen beim Urinieren, häufiger Harndrang, Blut im 

Harn

Selten:  akutes Nierenversagen

Nicht bekannt: Entzündung der Nierenkörperchen

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse

Nicht bekannt: verminderte Fruchtbarkeit bei Frauen

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Häufig: Schwellungen (vor allem am Knöchel)

Gelegentlich: Gewichtsschwankungen,  Unwohlsein, grippeartige Symptome (Kältegefühl, 

Muskelschmerzen)

Untersuchungen

Häufig: vorübergehende Erhöhung von Blutharnstoffstickstoff, erhöhte 

Leberfunktionswerte im Serum, Erhöhung der alkalischen Phosphatase

Gelegentlich:  vorübergehende Erhöhung von Nierenfunktionswerten (Kreatinin)

Nicht bekannt: Auftreten von abnormen Antikörpern im Blut, Verminderung des 

Blutfarbstoffs und der zellulären Blutbestandteile ohne offensichtliche 

gastrointestinale Blutung

Unter Umständen können Nebenwirkungen auftreten, die ein sofortiges Beenden der Einnahme 

von Felden und rasche ärztliche Hilfe erfordern, siehe auch: „Warnhinweise und 

Vorsichtsmaßnahmen“. 

Hier folgt eine Zusammenfassung der Anzeichen solcher ernster Nebenwirkungen:

Magenbeschwerden, Sodbrennen oder Schmerzen im Bauch

Erbrechen von Blut oder kaffeesatzartiges Erbrechen

Schwarzfärbung des Stuhls oder Blut im Urin

Hautreaktionen wie Ausschlag oder Juckreiz

erschwerte Atmung, Atemnot oder Kurzatmigkeit, Schwellungen im Kopfbereich

Gelbfärbung der Haut oder Augen 

starke Abgeschlagenheit mit Appetitlosigkeit

anhaltende Halsschmerzen, Wunden im Mund, Abgeschlagenheit oder Fieber

Nasenbluten, Hautblutungen

Schwellungen im Gesicht, an den Füßen oder den Beinen

verminderte Harnausscheidung mit  Schwellungen und Abgeschlagenheit

starke Kopfschmerzen oder Nackensteifigkeit

Schmerzen in der Brust

Eintrübung des Bewusstseins

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.   Dies gilt auch 

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. 

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website:  http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die 

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Felden aufzubewahren?

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „Verwendbar bis:“ angegebenen 

Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des 

angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie 

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der 

Umwelt bei.

6.  Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Felden enthält:

Der Wirkstoff ist Piroxicam. Eine Kapsel enthält 20 mg Piroxicam.

Die sonstigen Bestandteile sind: Magnesiumstearat, Maisstärke, Lactose-Monohydrat, 

Natriumlaurylsulfat, Kapselhülle: Gelatine, Titandioxid (E171), Drucktinte Opacode schwarz

Wie Felden aussieht und Inhalt der Packung

Flaschen (HDPE) mit Schraubverschluss (PP) zu 10 und 30 Kapseln

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:

Pharmazeutischer Unternehmer:

Pfizer Corporation Austria Ges.m.b.H., Wien

Hersteller:

Pfizer PGM, Pocé-sur-Cisse, Frankreich

Z.Nr.: 17.084

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Juni 2015.

Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Symptome der Überdosierung:

Im Vordergrund stehen gastrointestinale Reizerscheinungen, wie Nausea, Erbrechen, 

Magenschmerzen sowie Schwindel, Kopfschmerz, Verwirrtheit, Tinnitus, Hyperventilation mit 

respiratorischer Alkalose. Im späteren Verlauf kommt es zu zentraler Dämpfung, Hyperpyrexie, 

respiratorischer und metabolischer Azidose, toxischem Kreislaufversagen, Störungen der 

Nierenfunktion (Hämaturie, Proteinurie, akutes Nierenversagen) sowie der Leber 

(Hypoprothrombinämie); 

Hirn- und Lungenödem, gesteigerter Krampfbereitschaft und Koma. Bei Kindern ist eine 

Hypoglykämie möglich.

Therapie bei Überdosierung:

Ein spezifisches Antidot existiert nicht. Die lange Halbwertzeit von Piroxicam ist zu 

berücksichtigen. Aufgrund von Tierversuchen ist anzunehmen, dass durch die Gabe von Antazida 

und Aktivkohle die Ausscheidung von Piroxicam beschleunigt werden kann.

Primäre Giftelimination (vorsichtige Magenspülung);

Überwachung des Säure-Basen-Haushalts;

Elektrolytausgleich, Glukosekorrektur;

intensivmedizinische Betreuung (Beatmung, Flüssigkeitszufuhr);

Beschleunigung der Ausscheidung (alkalisierte, forcierte Diurese);

Gaben von Diazepam bei Krämpfen;.

Verabreichung von Tierkohle (ausschließlich bei Patienten, die bei Bewusstsein sind!) kann die 

Resorption und Reabsorption von Piroxicam und somit die Gesamtmenge des Wirkstoffes 

reduzieren.

Obwohl keine diesbezüglichen Untersuchungen vorliegen, dürfte eine Hämodialyse zur 

Beschleunigung der Elimination aufgrund der starken Proteinbindung von Piroxicam nicht zielführend 

sein.

Es gibt keine Sicherheitswarnungen betreffend dieses Produktes.

20-2-2018

PIROXICAM Capsule [Proficient Rx LP]

PIROXICAM Capsule [Proficient Rx LP]

Updated Date: Feb 20, 2018 EST

US - DailyMed

1-2-2018

PIROXICAM Capsule [Strides Shasun Limited]

PIROXICAM Capsule [Strides Shasun Limited]

Updated Date: Feb 1, 2018 EST

US - DailyMed

1-2-2018

01.02.2018: Piroxicam-Mepha 20, Tabletten, 10 Tablette(n), 7.75, -1.9%

ODDB.org: Open Drug DatabaseSwissmedic-Nummer50005046 ZulassungsinhaberMepha Pharma AGNamePiroxicam-Mepha 20, TablettenRegistrierungsdatum21.12.1988Original/GenerikumGenerikumErstzulassung Sequenz21.12.1988ATC-KlassierungPiroxicam (M01AC01)Revisionsdatum08.12.2003WHOWHO-DDDGültig bis07.12.2018Index Therapeuticus (BSV)07.10.10.Packungsgrösse10 Tablette(n)Index Therapeuticus (Swissmedic)07.10.10.Beschreibung AbgabekategorieB  SL EintragJaAnwendungAntirheumatikum, AntiphlogistikumFachinf...

ODDB -Open Drug Database

1-2-2018

01.02.2018: Piroxicam-Mepha 20, Tabletten, 30 Tablette(n), 17.05, -2.0%

ODDB.org: Open Drug DatabaseSwissmedic-Nummer50005054 ZulassungsinhaberMepha Pharma AGNamePiroxicam-Mepha 20, TablettenRegistrierungsdatum21.12.1988Original/GenerikumGenerikumErstzulassung Sequenz21.12.1988ATC-KlassierungPiroxicam (M01AC01)Revisionsdatum08.12.2003WHOWHO-DDDGültig bis07.12.2018Index Therapeuticus (BSV)07.10.10.Packungsgrösse30 Tablette(n)Index Therapeuticus (Swissmedic)07.10.10.Beschreibung AbgabekategorieB  SL EintragJaAnwendungAntirheumatikum, AntiphlogistikumFachinf...

ODDB -Open Drug Database

1-2-2018

01.02.2018: Piroxicam-Mepha 20, Tabletten, 100 Tablette(n), 52.10, -2.4%

ODDB.org: Open Drug DatabaseSwissmedic-Nummer50005062 ZulassungsinhaberMepha Pharma AGNamePiroxicam-Mepha 20, TablettenRegistrierungsdatum21.12.1988Original/GenerikumGenerikumErstzulassung Sequenz21.12.1988ATC-KlassierungPiroxicam (M01AC01)Revisionsdatum08.12.2003WHOWHO-DDDGültig bis07.12.2018Index Therapeuticus (BSV)07.10.10.Packungsgrösse100 Tablette(n)Index Therapeuticus (Swissmedic)07.10.10.Beschreibung AbgabekategorieB  SL EintragJaAnwendungAntirheumatikum, AntiphlogistikumFachin...

ODDB -Open Drug Database

30-1-2018

PIROXICAM Capsule [AvKARE, Inc.]

PIROXICAM Capsule [AvKARE, Inc.]

Updated Date: Jan 30, 2018 EST

US - DailyMed

19-12-2017

AX PHARMACEUTICAL CORP (Piroxicam) Powder [AX Pharmaceutical Corp]

AX PHARMACEUTICAL CORP (Piroxicam) Powder [AX Pharmaceutical Corp]

Updated Date: Dec 19, 2017 EST

US - DailyMed

15-12-2017

PIROXICAM Capsule [Nostrum Laboratories, Inc.]

PIROXICAM Capsule [Nostrum Laboratories, Inc.]

Updated Date: Dec 15, 2017 EST

US - DailyMed

12-12-2017

PIROXICAM Capsule [Sun Pharmaceutical Industries, Inc.]

PIROXICAM Capsule [Sun Pharmaceutical Industries, Inc.]

Updated Date: Dec 12, 2017 EST

US - DailyMed

20-11-2017

PIROXICAM Capsule [Golden State Medical Supply, Inc.]

PIROXICAM Capsule [Golden State Medical Supply, Inc.]

Updated Date: Nov 20, 2017 EST

US - DailyMed

5-10-2017

PIROXICAM Capsule [PD-Rx Pharmaceuticals, Inc.]

PIROXICAM Capsule [PD-Rx Pharmaceuticals, Inc.]

Updated Date: Oct 5, 2017 EST

US - DailyMed

2-10-2017

PIROXICAM Capsule [West-Ward Pharmaceuticals Corp]

PIROXICAM Capsule [West-Ward Pharmaceuticals Corp]

Updated Date: Oct 2, 2017 EST

US - DailyMed

28-9-2017

PIROXICAM Capsule [Vensun Pharmaceuticals, Inc.]

PIROXICAM Capsule [Vensun Pharmaceuticals, Inc.]

Updated Date: Sep 28, 2017 EST

US - DailyMed

1-8-2017

PIROXICAM Capsule [Unichem Pharmaceuticals (USA), Inc.]

PIROXICAM Capsule [Unichem Pharmaceuticals (USA), Inc.]

Updated Date: Aug 1, 2017 EST

US - DailyMed

14-7-2017

PIROXICAM Capsule [Nivagen Pharmaceuticals, Inc]

PIROXICAM Capsule [Nivagen Pharmaceuticals, Inc]

Updated Date: Jul 14, 2017 EST

US - DailyMed

3-7-2017

PIROXICAM Capsule [Unit Dose Services]

PIROXICAM Capsule [Unit Dose Services]

Updated Date: Jul 3, 2017 EST

US - DailyMed

27-6-2017

Piroxicam AbZ 20 mg Tabletten

Rote - Liste

20-6-2017

PIROXICAM Capsule [Bryant Ranch Prepack]

PIROXICAM Capsule [Bryant Ranch Prepack]

Updated Date: Jun 20, 2017 EST

US - DailyMed

15-6-2017

FELDENE (Piroxicam) Capsule [Pfizer Laboratories Div Pfizer Inc]

FELDENE (Piroxicam) Capsule [Pfizer Laboratories Div Pfizer Inc]

Updated Date: Jun 15, 2017 EST

US - DailyMed

18-5-2017

Piroxicam

Piroxicam

Piroxicam is a nonsteroidal anti-inflammatory drug (NSAID) indicated for the relief of the signs and symptoms of osteoarthritis and rheumatoid arthritis. Learn about side effects, drug interactions, dosages, warnings, and more.

US - RxList

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