Fastum

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Fastum Gel
  • Darreichungsform:
  • Gel
  • Zusammensetzung:
  • ketoprofenum 25 mg, aromatica, excipiens ad gelatum pro 1 g.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Fastum Gel
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika human
  • Therapiebereich:
  • Antiphlogistikum, Antirheumatikum

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 50227
  • Berechtigungsdatum:
  • 22-07-1992
  • Letzte Änderung:
  • 05-02-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Fastum®

MENARINI

Was ist Fastum Gel und wann wird es angewendet?

Fastum Gel ist ein sogenannter nichtsteroidaler Entzündungshemmer mit entzündungshemmenden

und schmerzstillenden Eigenschaften. Das Gel zieht in die Haut ein und hat einen kühlenden Effekt.

Fastum Gel wird zur lokalen Behandlung schmerzhafter entzündlicher oder verletzungsbedingter

Erkrankungen der Gelenke, Sehnen, Bänder und Muskeln eingesetzt.

Fastum darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin angewendet werden.

Wann darf Fastum Gel nicht angewendet werden?

Fastum Gel darf nicht angewendet werden, falls Sie allergisch auf Ketoprofen, Tiaprofensäure oder

andere nichtsteroidale Entzündungshemmer, Acetylsalicylsäure, Fenofibrat (zur Senkung der

Blutfette), UV-Blocker, Parfums oder einen der Hilfsstoffe sind.

Brechen Sie die Behandlung mit Fastum sofort ab, falls bei Ihnen eine Hautreaktion auftritt,

inklusive solcher die im Zusammenhang mit der gleichzeitigen Verwendung von Octocrylen-haltigen

Produkten auftreten. Octocrylen ist ein Zusatzstoff in manchen Kosmetik- oder Hygieneprodukten

wie Shampoo, After-Shave, Dusch- und Badegel, Hautcreme, Lippenstift, Anti-Aging Creme, Make-

up-Entferner und Haarspray.

Die behandelten Hautstellen dürfen während der Behandlung mit Fastum und zwei Wochen danach

keinem Sonnenlicht und keiner Bestrahlung mit UV-Licht im Solarium ausgesetzt werden.

Wann ist bei der Anwendung von Fastum Gel Vorsicht geboten?

Speziell im Laufe einer Langzeitbehandlung kann eine lokale Sensibilisierung oder Irritation

auftreten.

Das Präparat soll nicht auf Schleimhäute, offene Wunden und Hautläsionen aufgetragen werden.

Die Bestrahlung mit Sonnenlicht (auch bei dunstigem Wetter) oder mit UVA-Licht (Solarium) von

Hautstellen, die mit Fastum Gel in Berührung kamen, kann möglicherweise schwerwiegende

Hautreaktionen (Photosensibilisierung) hervorrufen. Aus diesem Grund ist es wichtig:

– die behandelten Bereiche während sowie zwei Wochen nach der Behandlung durch Kleidung vor

Bestrahlung mit Sonnenlicht zu schützen, um das Risiko einer Photosensibilisierung zu vermeiden;

– die Hände nach jeder Anwendung des Produktes gut zu waschen.

Die Behandlung sollte sofort abgesetzt werden, wenn sich Hautreaktionen nach der Anwendung von

Fastum Gel zeigen.

Es wird eine Überwachung bei gleichzeitiger Verwendung von Blutgerinnungspräparaten mit

Cumarin/Warfarin empfohlen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen

Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte) einnehmen oder

äusserlich anwenden.

Darf Fastum Gel während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Wenn Sie schwanger sind oder es werden möchten oder wenn Sie stillen, sollte Fastum Gel

ausschliesslich nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin angewendet werden. Im letzten

Schwangerschaftsdrittel sollte Fastum Gel nicht über längere Zeit und grossflächig angewendet

werden.

Wie verwenden Sie Fastum Gel?

Erwachsene

Auf die betroffene Hautstelle werden ein- bis zweimal täglich 3 bis 5 cm Gel oder mehr (abhängig

von der Ausdehnung der Erkrankung) aufgetragen und zur Verbesserung der Aufnahme leicht

einmassiert.

Kinder und Jugendliche

Fastum Gel sollte bei Kindern und Jugendlichen nicht angewendet werden, da für diese Altersgruppe

keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben das Arzneimittel

wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin

oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Fastum Gel haben?

Gelegentlich können Hautreaktionen auftreten wie: Rötungen, Brennen, Juckreiz,

Hautentzündungen, Kontaktekzem, Bläschenbildung, Ausschläge, allergische Hautreaktionen.

Selten sind Fälle schwerer Hautreaktionen mit Bläschen oder Pusteln, die sich ausbreiten oder

generalisieren können, aufgetreten.

Sehr selten können auch Nierenfunktionsstörungen auftreten.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden.

Fastum Gel Dispenser: Vor der ersten Anwendung kann mehrmaliges Betätigen der Pumpe

erforderlich sein. Alternativ kann mit der Verschlusskappe der Boden des Spenders leicht nach oben

gedrückt werden bis das Gel freigesetzt wird.

Bei Raumtemperatur (15–25 °C) lagern und vor Kinderhand unerreichbar aufbewahren.

Weiter Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Fastum Gel enthalten?

1 g Gel enthält 25 mg Ketoprofen, Aromatica sowie weitere Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

50227 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Fastum Gel? Welche Packungen sind erhältlich?

Fastum erhalten Sie in Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Es sind die folgenden Packungen erhältlich:

Tuben zu 50 g und 100 g, Dispenser zu 100 g.

Zulassungsinhaberin

A. Menarini AG, Zürich.

Diese Packungsbeilage wurde im April 2012 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic)

geprüft.