Erythrocin 1000 mg

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Erythrocin 1000 mg Granulat
  • Darreichungsform:
  • Granulat
  • Zusammensetzung:
  • erythromycinum 1 g ut erythromycini ethylsuccinas, arom.: vanillinum et alia, saccharinum natricum, excipiens ad granulatum pro charta.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Erythrocin 1000 mg Granulat
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika human
  • Therapiebereich:
  • Infektionskrankheiten

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 41996
  • Berechtigungsdatum:
  • 06-04-1981
  • Letzte Änderung:
  • 05-02-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Transferiert von RECORDATI SA

Erythrocin®

Recordati AG

Was ist Erythrocin und wann wird es angewendet?

Erythrocin enthält das Antibiotikum Erythromycin. Erythromycin gehört zur Gruppe der

sogenannten Makrolide und dient der Behandlung von Infektionen durch Erreger, die auf

Erythromycin empfindlich sind, wie

−Infektionen im Hals-, Nasen- und Ohrenbereich wie z.B. Hals- oder Mandelentzündung, Diphtherie

und Scharlach;

−Infektionen der unteren Atemwege wie z.B. Lungenentzündungen, Keuchhusten;

−Infektionen der Haut wie z.B. Akne, Wundrose;

−Infektionen der Geschlechtsorgane wie z.B. Harnröhrenentzündung.

Erythrocin darf nur auf Verschreibung eines Arztes bzw. einer Ärztin eingenommen werden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin zur Behandlung Ihrer

gegenwärtigen Erkrankung verschrieben.

Das Antibiotikum in Erythrocin ist nicht gegen alle Mikroorganismen, welche Infektionskrankheiten

verursachen, wirksam. Die Anwendung eines falsch gewählten oder nicht richtig dosierten

Antibiotikums kann Komplikationen verursachen. Wenden Sie es deshalb nie von sich aus für die

Behandlung anderer Erkrankungen oder anderer Personen an.

Wann darf Erythrocin nicht angewendet werden?

In folgenden Fällen dürfen Sie Erythrocin nicht einnehmen:

−wenn Sie überempfindlich auf den Wirkstoff Erythromycin oder auf andere Makrolid-Antibiotika

sind. Eine Überempfindlichkeit äussert sich z.B. durch Asthma, Atemnot, Kreislaufbeschwerden,

Schwellungen der Haut (z.B. Nesselfieber) und Schleimhäute oder Hautausschläge.

−wenn Sie an schweren Leberfunktionsstörungen leiden.

−wenn Sie an Herzrhythmusstörungen (QT-Intervallverlängerung) leiden: Erythrocin kann

vorübergehend eine bestimmte Veränderung des EKGs (Elektrokardiogramm) verursachen, die sehr

selten zu einer lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörung führen kann. Erythromycin sollte bei

Patienten mit bekannter Verlängerung des QT-Intervalls nicht angewendet werden.

−wenn Sie gleichzeitig Medikamente einnehmen, welche zu einer QT-Intervallverlängerung

(Herzrhythmusstörungen) führen können: Teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin deshalb mit, wenn

Sie andere Medikamente einnehmen oder anwenden.

−wenn Sie Arzneimittel mit den Wirkstoffen Ergotamin oder Dihydroergotamin einnehmen:

Erythromycin soll nicht gleichzeitig mit Mitteln gegen Migräne eingenommen werden, die die

Wirkstoffe Ergotamin oder Dihydroergotamin enthalten, da es zu Durchblutungsstörungen kommen

kann.

−wenn Sie Arzneimittel zur Senkung Ihrer Blutfette HMG-CoA-Reduktasehemmer (Statine wie

Lovastatin oder Simvastatin) einnehmen.

−wenn Sie Arzneimittel gegen Allergien (Antihistaminika mit den Wirkstoffen Astemizol und

Terfenadin) einnehmen.

−wenn Sie Arzneimittel zur Förderung der Magen-Darm-Tätigkeit (mit dem Wirkstoff Cisaprid)

einnehmen.

−wenn Sie Präparate gegen Stimmungsschwankungen (mit dem Wirkstoff Pimozid) einnehmen.

−Wenn Sie Arzneimittel mit dem Wirkstoff Domperidon einnehmen zur Behandlung gegen

Uebelkeit und Erbrechen.

Wann ist bei der Einnahme von Erythrocin Vorsicht geboten?

−Wenn Sie zu Arrhythmien (Herzrhythmusstörungen) neigen, z.B. durch unbehandelte

Hypokaliämie (niedriger Kaliumblutspiegel) oder Hypomagnesiämie (niedriger

Magnesiumblutspiegel), bei Bradykardie (Herzschlag unter 60 Schläge pro Minute), wenn Sie

Antiarrhythmika der Klasse IA (Chinidin, Procainamid) oder Klasse III (Dofetilid, Amiodaron,

Sotalol) erhalten oder bestimmte Neuroleptika (Mittel zur Behandlung zerebraler Krämpfe), Tri- und

tetrazyklische Antidepressiva (Mittel gegen Stimmungsschwankungen), Antibiotika (einige

Fluorchinolone), Imidazol-Antimykotika, Antimalariamittel, Mittel gegen Krebserkrankungen (z.B.

Arsentrioxid), oder z.B. Methadon und Budipin einnehmen oder wenn die Durchblutung Ihres

Herzmuskels beeinträchtigt ist, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, bevor Sie

Erythrocin anwenden, da dies das Risiko für Herzrhythmusstörungen erhöhen kann.

−Sie müssen Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren, falls Sie ein Leber- oder Nierenleiden haben,

unter Porphyrie leiden, wenn Sie an Myasthenia gravis leiden, einer seltenen Erkrankung, die eine

Muskelschwäche verursacht, oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen!

−Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin muss die Dosierung überprüfen, wenn Sie bereits folgende Arzneimittel

einnehmen oder anwenden:

-Asthmapräparate mit dem Wirkstoff Theophyllin;

-Präparate gegen Epilepsie oder Nervenschmerzen mit den Wirkstoffen Carbamazepin, Phenytoin

oder Valproinsäure;

-Präparate mit den Wirkstoffen Digoxin, Disopyramid oder Chinidin gegen Herzkrankheiten;

-Präparate mit den Wirkstoffen Ciclosporin oder Tacrolimus zur Blockierung der natürlichen

Abwehrmechanismen und Überempfindlichkeitsreaktionen;

-Bestimmte Arzneimittel, die zur Behandlung der HIV-Infektion oder anderen viralen Infektionen

eingesetzt werden; Saquinavir, Ritonavir, Indinavir, Nelfinavir, Amprenavir;

-Präparate mit dem Wirkstoff Omeprazol oder Cimetidin zur Verhinderung der

Magensäureproduktion;

-Präparate mit dem Wirkstoff Bromocriptin, die z.B. bei Schüttellähmung (Parkinsonsche Krankheit)

und Menstruationsstörungen verabreicht werden;

-Präparate gegen Infektionen, die das Antibiotikum Lincomycin, Clindamycin, Chloramphenicol,

Streptomycin, Penicillin, Cephalosporin, Tetracyclin, Clarithromycin, Colistin, Rifampicin oder das

Antibiotikum Rifabutin enthalten;

-Kortikosteroide, z.B. Methylprednisolon (Mittel, um das körpereigene Immunsystem zu

unterdrücken);

-Arzneimittel gegen Gicht (Wirkstoff: Colchizin);

-Schlafmittel auf der Basis von Midazolam. Hexobarbital, Alprazolam, Zopiclon und Triazolam;

-Gerinnungshemmende Arzneistoffe wie Warfarin oder Acenocumarol (Es scheint, dass bei

gleichzeitiger Gabe von Antibiotika und gerinnungshemmenden Arzneimitteln die

Blutgerinnungszeit verlängert sein kann.);

-Alfetanil, ein Medikament zur Schmerzlinderung;

-Cilostazol (Mittel zur Verbesserung der Durchblutung in den Beinen);

-Verapamil, Felodipin (Mittel zur Behandlung von Bluthochdruck und Brustschmerzen);

-Vinblastin (Mittel zur Behandlung von bestimmten Krebsarten);

-Sildenafil (Mittel zur Behandlung von Erektionsstörungen);

-Johanniskraut (Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen);

-Fluconazol, Ketoconazol und Itraconazol (Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen).

Gewisse Antibiotika können in seltenen Fällen die Wirkung von oralen Kontrazeptiva herabsetzen.

Frauen, die Erythrocin einnehmen, sollten deshalb andere, zusätzliche Verhütungsmethoden

anwenden.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt bzw Ihre Ärztin unverzüglich,

−wenn unter der Therapie Symptome wie Herzklopfen oder Herzrasen, Schwindel oder kurze

Bewusstlosigkeit auftreten, die Zeichen von Herzrhythmusstörungen sein können.

−wenn sich Anzeichen und Symptome einer Lebererkrankung wie Appetitlosigkeit, Gelbsucht,

Dunkelfärbung des Urins, Juckreiz oder Druckempfindlichkeit des Bauches entwickeln.

−wenn Sie unter Nierenproblemen leiden.

−wenn Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion wie z.B. Hautausschlag, Gesichts-, Gefäss-

und Kehlkopfschwellungen (Ödeme) und Atemnot auftreten. Diese können sich sehr selten bis hin

zum lebensbedrohlichen Schock (anaphylaktische/anaphylaktoide Reaktionen) entwickeln.

−wenn Sehstörungen auftreten: nach Einnahme von Erythromycin kann es zu Sehstörungen

kommen. Bei einigen Patienten kann eine bereits bestehende und genetisch bedingte

Funktionsstörung in dem Mitochondrien-Stoffwechsel wie z.B. Leber'sche Hereditäre

Optikusneuropathie (LHON) und Autosomal dominante Optikusatrophie (adOA) dazu beitragen.

−wenn Sie an schweren Durchfällen leiden: bei Auftreten von schweren, anhaltenden, manchmal

blutig-schleimigen Durchfällen und krampfartigen Bauchschmerzen während oder bis zu 10 Wochen

nach der Therapie suchen Sie bitte umgehend Ihren Arzt bzw Ihre Ärztin auf, weil sich dahinter eine

ernst zu nehmende schwere Schleimhautentzündung des Darmes (pseudomembranöse Enterokolitis)

verbergen kann, die sofort behandelt werden muss. Präparate, die die Darmbewegung

(Darmperistaltik) hemmen, dürfen nicht eingenommen werden.

−wenn Sie unter der Behandlung mit Erythrocin irgendeine Verstärkung der Krankheitszeichen Ihrer

Myasthenia gravis bemerken.

−bei Auftreten von Hörstörungen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen

Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder

äusserlich anwenden.

Darf Erythrocin während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Wenn Sie schwanger sind, es werden möchten oder stillen, dürfen Sie Erythromycin nur nach

Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin anwenden.

Wie verwenden Sie Erythrocin?

Erythrocin muss gemäss den Anweisungen Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin eingenommen werden. Die

Dosierung muss individuell, je nach Körpergewicht und Schweregrad der Krankheit, durch den Arzt

bzw. die Ärztin angepasst werden.

Durchschnittlich empfohlene Tagesdosen

Granulat 500 mg in Sachet

Kinder 5–12 Jahre: 2–3× täglich 1 Sachet.

Kinder ab 12 Jahren/Erwachsene: 3× täglich 1 Sachet.

Granulat 1000 mg in Sachet

Kinder ab 12 Jahren/Erwachsene: 2× täglich 1 Sachet.

Filmtab ES (Filmtabletten)

Kinder ab 12 Jahren/Erwachsene: 3× täglich 1 oder 2× täglich 2 Filmtabletten.

Bei schweren Infekten kann die Tagesdosis für Erwachsene gemäss Verordnung des Arztes bzw. der

Ärztin erhöht werden.

Die von Erythrocin erhältlichen galenischen Formen (Sachets und Filmtabletten) sind nicht zur

Behandlung von Säuglingen und Kindern unter 5 Jahren geeignet.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel

wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer

Ärztin oder Apothekerin.

Granulat 500 mg und 1000 mg in Sachets

Sachet-Inhalt in ein Glas mit wenig Leitungswasser geben, sofort umrühren. 1 Minute warten. Das

Granulat löst sich schnell auf.

Einnahme von Erythrocin

Die Einnahme von Erythrocin wird auf 2–3 Gaben pro Tag verteilt. Die aus dem Granulat zubereitete

Suspension sowie die Filmtabletten sollen nüchtern, mindestens 1 Stunde vor den Mahlzeiten

eingenommen werden. Die Filmtabletten mit etwas Flüssigkeit unzerkaut einnehmen.

Behandlungsdauer

Die Behandlungsdauer beträgt 7–21 Tage, je nach Art der Infektion. Sollte Ihre Krankheit es

erfordern, so kann Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Erythrocin evtl. auch für längere Zeit verschreiben.

Eine begonnene Antibiotikatherapie sollte so lange wie vom Arzt bzw. von der Ärztin verordnet

durchgeführt werden. Die Krankheitssymptome verschwinden oft, bevor die Infektion vollständig

ausgeheilt ist. Eine ungenügende Anwendungsdauer oder ein zu frühes Beenden der Behandlung

kann ein erneutes Aufflammen der Erkrankung zur Folge haben.

Welche Nebenwirkungen kann Erythrocin haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Erythrocin auftreten:

Gelegentlich (kann 1 bis zu 10 von 1'000 Personen betreffen)

Allergische Reaktionen (Hautrötung, Juckreiz, Nesselausschlag), Appetitlosigkeit (Anorexie),

Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall, Bauchkrämpfe, Pilzinfektionen (oral

und vaginal), Leberschwellung und/oder Leberentzündung, Gelbsucht (Bauchschmerzen,

Appetitlosigkeit, Müdigkeit oder eine Gelbverfärbung der Haut oder Augen).

Selten (kann 1 bis zu 10 von 10'000 Personen betreffen)

QT-Intervall Verlängerung, gefährliche Herzrhythmusstörungen (z. B: Unregelmässiger Herzschlag,

unnormales Herzschlagen und Herzjagen).

Schwere allergische Reaktionen bis hin zum Anaphylaktischen Schock (Jede plötzliche

Kurzatmigkeit, Atemnot, Schwellungen der Augenlider, des Gesichts oder der Lippen,

Hautausschlag oder Juckreiz (besonders den ganzen Körper betreffend) sollten sofort einem Arzt

gemeldet werden).

Arzneimittelfieber (Fieber in Abwesenheit einer Infektion), Schwellung der Gelenke, Albträume,

Psychosen, niedriger Blutdruck (Hypotonie), Muskelschwäche (Myasthenia gravis), Schwellung /

Spannung / Schmerzen in Muskeln, Ohrengeräusche (Tinnitus) oder Hörverlust.

Bei Kindern kann eine Magenausgangsstenose (Einengung des Magenausganges) hervorgerufen

werden (Erbrechen, Bauchschmerzen), schwere Entzündung der Darmschleimhaut

(Pseudomembranöse Colitis), Bauchspeicheldrüsenentzündung, Blasenbildung / Ablösen der Haut

durch schwere allergische Reaktionen (Steven Johnson Syndrome; toxische epidermale Nekrolyse),

Nierenerkrankungen.

Bei Auftreten der genannten Nebenwirkungen konsultieren Sie umgehend Ihren Arzt oder Ihre

Ärztin.

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

Verschwommenes Sehen und / oder Doppeltsehen, Atemlosigkeit, Kopfschmerzen, Verwirrtheit,

Fieber, Epileptische Anfälle, Schläfrigkeit, Schwindel, Halluzination (Hören, Sehen, Fühlen,

Riechen und Schmecken von Dingen, die nicht vorhanden sind).

Sollten unerwünschte Wirkungen länger andauern oder ernsterer Art sein (vgl. auch Rubrik «Wann

ist bei der Einnahme von Erythrocin Vorsicht geboten?»), so konsultieren Sie umgehend Ihren Arzt

oder Ihre Ärztin.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Hinweis für Diabetiker

Die Sachets enthalten 3,6 g (Sachet zu 500 mg) bzw. 7,2 g (Sachet zu 1000 mg) Saccharose pro

Sachet und sind deshalb zur Behandlung von diabetischen Patienten nicht geeignet.

Das trockene Präparat (Granulat) in den Sachets sowie die Filmtabletten sind in der verschlossenen

Originalpackung bei Raumtemperatur (15–25 °C) und vor Kinderhand geschützt aufzubewahren.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden.

Nach Beendigung der Behandlung das Arzneimittel mit dem restlichen Inhalt Ihrer Abgabestelle

(Arzt oder Apotheker bzw. Ärztin oder Apothekerin) zur fachgerechten Entsorgung bringen.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Erythrocin-Granulat enthält Natrium.

12 mg Natrium pro ml Suspension (entspricht 60 mg pro 5 ml-Dosis). Dies ist bei der Verschreibung

an Patienten mit natriumarmer Diät zu beachten.

Was ist in Erythrocin enthalten?

Wirkstoff

Granulat 500 mg in Sachets: 1 Sachet enthält 500 mg Erythromycin.

Granulat 1000 mg in Sachets: 1 Sachet enthält 1000 mg Erythromycin.

Filmtab ES 500 mg: 1 Filmtab (Filmtablette) enthält 500 mg Erythromycin.

Hilfsstoffe

Granulat 500 mg in Sachets: 1 Sachet enthält Saccharin, Saccharose 3,6 g (entsprechend 61,8 kJ

[14,8 kcal] oder 3,6 g verwertbaren Kohlenhydraten), Natrium Carboxymethylcellulose, Magnesium-

Aluminium-Silikat, Natriumcitrat, kolloidales Siliziumdioxid, Poloxamer 188, Aromastoffe: Flavor

Orange Bramble (Vanillin und andere).

Granulat 1000 mg in Sachets: 1 Sachet enthält Saccharin, Saccharose 7,2 g (entsprechend 123,6 kJ

[29,5 kcal] oder 7,2 g verwertbaren Kohlenhydraten), Natrium Carboxymethylcellulose, Magnesium-

Aluminium-Silikat, Natriumcitrat, kolloidales Siliziumdioxid, Poloxamer 188, Aromastoffe: Flavor

Orange Bramble (Vanillin und andere).

Filmtab ES 500 mg: 1 Filmtab (Filmtablette) enthält Maisstärke, Calciumhydrogenphosphat,

Carboxymethylstärke-Natrium, Povidon, Magnesiumstearat, Hydroxypropylmethylcellulose,

Macrogol 400, Macrogol 8000, Titanium dioxid, den Farbstoff Chinolingelb (E104), das

Konservierungsmittel Sorbinsäure (E200).

Zulassungsnummer

41996, 47322 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Erythrocin? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Erythrocin Granulat 500 mg in Sachets: 18 Sachets mit Granulat.

Erythrocin Granulat 1000 mg in Sachets: 12 Sachets mit Granulat.

Erythrocin ES 500 mg Filmtab: 12 und 24 Filmtabletten.

Zulassungsinhaberin

Recordati AG, 6340 Baar.

Diese Packungsbeilage wurde im April 2016 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic)

geprüft.

16-8-2018

Rote-Hand-Brief zu THIOPENTAL ROTEXMEDICA 500 mg und THIOPENTAL ROTEXMEDICA 1000 mg.

Rote-Hand-Brief zu THIOPENTAL ROTEXMEDICA 500 mg und THIOPENTAL ROTEXMEDICA 1000 mg.

Die Firma Rotexmedica GmbH Arzneimittelwerk möchte in Abstimmung mit dem Landesamt für soziale Dienste Schleswig-Holstein über die folgende vorsorgliche Einschränkung der Anwendung auf strenge Indikationsstellungen sowie eine Vertriebseinschränkung auf Krankenhäuser und Kliniken für die Produkte THIOPENTAL ROTEXMEDICA 500 mg und 1000 mg, Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung, informieren.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

27-7-2018

Dringende Sicherheitsinformation zu IMMULITE / IMMULITE 1000 Insulin, IMMULITE 2000 / 2000 XPi Insulin von Siemens Healthcare Diagnostics Inc. Tarrytown

Dringende Sicherheitsinformation zu IMMULITE / IMMULITE 1000 Insulin, IMMULITE 2000 / 2000 XPi Insulin von Siemens Healthcare Diagnostics Inc. Tarrytown

Weitere Informationen sowie Details zum Produkt entnehmen Sie bitte der anliegenden Kundeninformation des Herstellers.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

20-7-2018

Liste der aktuell gültigen Monografien für Standardzulassungen – Humanarzneimittel: Stand 18.07.2018

Liste der aktuell gültigen Monografien für Standardzulassungen – Humanarzneimittel: Stand 18.07.2018

In diesem Dokument wurde bei Argininhydrochlorid-Lösung, 1M-L-Form die Menge an Wasser für Injektionszwecke von "zu 100,0 ml" zu "zu 1000,0 ml" geändert.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

17-5-2018

Shoreside Enterprises Issues Voluntary Nationwide Recall of 7K and Poseidon 4500 (Extreme 1000 Mg) Due to Presence of Undeclared Sildenafil and Tadalafil

Shoreside Enterprises Issues Voluntary Nationwide Recall of 7K and Poseidon 4500 (Extreme 1000 Mg) Due to Presence of Undeclared Sildenafil and Tadalafil

Shoreside Enterprises, Inc. is voluntarily recalling 7K (Lot specific: Lot #RO) and Poseidon 4500 (Extreme 1000 mg) (Lot specific: Lot #20117BL) to the consumer level. FDA analysis found the samples of these products to contain undeclared Sildenafil and/or Tadalafil. Sildenafil and Tadalafil are active ingredients in two FDA-approved prescription drugs used for the treatment of erectile dysfunction (ED).

FDA - U.S. Food and Drug Administration

5-7-2018

Vancomycin Lederle 1000 mg

Rote - Liste

25-6-2018

Optipyrin 1000 mg/60 mg Zäpfchen

Rote - Liste

1-6-2018

Methylprednisolut® 250 mg/-1000 mg

Rote - Liste