Equasym XR

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Equasym XR Hartkapsel mit veränderter Wirkstofffreisetzung 60 mg
  • Dosierung:
  • 60 mg
  • Darreichungsform:
  • Hartkapsel mit veränderter Wirkstofffreisetzung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Equasym XR Hartkapsel mit veränderter Wirkstofffreisetzung 60 mg
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • psychoanaleptica, Psychostimulanzien und-Mittel für die ADHD und nootropikum, zentral wirkende Sympathomimetika

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE437613
  • Letzte Änderung:
  • 12-04-2018

Packungsbeilage

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Equasym

®

XR 10 mg, 20 mg, 30 mg, 40 mg, 50 mg und 60 mg Hartkapseln mit veränderter

Wirkstofffreisetzung

Methylphenidathydrochlorid

Die Bezeichnung dieses Arzneimittels lautet Equasym XR. Es enthält den Wirkstoff ‚Methylphenidat-

Hydrochlorid’. Die Bezeichnung ‚Methylphenidat’ wird in dieser Packungsbeilage ebenfalls verwendet.

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie oder Ihr Kind mit der Einnahme

dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich bzw. Ihrem Kind verschrieben. Geben Sie es nicht an

Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben

wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Equasym XR und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie oder Ihr Kind vor der Einnahme von Equasym XR beachten?

Wie ist Equasym XR einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Equasym XR aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Equasym XR und wofür wird es angewendet?

Wofür das Arzneimittel angewendet wird

Equasym XR ist zur Behandlung der ‚Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung’ (ADHS) angezeigt.

Es wird bei Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 6 und 18 Jahren angewendet.

Es darf erst im Anschluss an Therapieversuche ohne Arzneimittel, wie z. B. Beratung und

Verhaltenstherapie, angewendet werden.

Equasym XR darf nicht für die Behandlung einer ADHS bei Kindern unter 6 Jahren oder bei Erwachsenen

eingesetzt werden, da Unbedenklichkeit und Nutzen des Arzneimittels bei diesen Patientengruppen nicht

bekannt sind.

Wie das Arzneimittel wirkt

Equasym XR verbessert die Aktivität bestimmter Hirnregionen, in denen keine ausreichende Aktivität

vorliegt. Das Arzneimittel kann zur Verbesserung der Aufmerksamkeit (Aufmerksamkeitsspanne) und

Konzentration sowie zur Verminderung von impulsivem Verhalten beitragen.

Dieses Arzneimittel wird im Rahmen eines Behandlungsprogramms verabreicht, das in der Regel:

psychologische

erzieherische und

soziale Therapiemaßnahmen umfasst.

Die Behandlung mit Methylphenidat darf nur von Ärzten eingeleitet bzw. durchgeführt werden, die

spezielle Erfahrung in der Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Verhaltensstörungen

haben. Während der Behandlung sind regelmäßige ärztliche Untersuchungen erforderlich.

ADHS kann im Rahmen von Therapieprogrammen behandelt werden.

Über die ADHS

Kinder und Jugendliche mit ADHS haben Schwierigkeiten:

still zu sitzen und

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sich zu konzentrieren.

Dabei ist es nicht ihre Schuld, dass ihnen das schwer fällt.

Viele Kinder und Jugendliche haben damit Schwierigkeiten, aber bei einer ADHS kann dies zu Problemen

im Alltag führen. Kinder und Jugendliche mit ADHS können Lernschwierigkeiten haben und es bereitet

ihnen unter Umständen große Mühe, ihre Hausaufgaben zu erledigen. Zu Hause, in der Schule oder in einem

sonstigen Umfeld fällt es ihnen schwer, sich angemessen zu benehmen.

Eine ADHS hat keinen Einfluss auf die Intelligenz des Kindes oder Jugendlichen.

2.

Was sollten Sie oder Ihr Kind vor der Einnahme von Equasym XR beachten?

Equasym XR darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie oder Ihr Kind allergisch gegen Methylphenidat oder einen der in Abschnitt 6 genannten

sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

wenn Sie oder Ihr Kind eine Schilddrüsenerkrankung haben.

wenn Sie oder Ihr Kind an erhöhtem Augeninnendruck (Glaukom) leiden.

wenn Sie oder Ihr Kind an einem Nebennierentumor (Phäochromozytom) leiden.

wenn Sie oder Ihr Kind an Essstörungen leiden, kein Hungergefühl verspüren oder keinen Appetit

haben – wie z. B. bei ‚Anorexia nervosa’.

wenn Sie oder Ihr Kind an sehr hohem Blutdruck oder einer Blutgefäßverengung leiden, die unter

Umständen Schmerzen in Armen und Beinen verursacht.

wenn Sie oder Ihr Kind in der Vergangenheit Herzprobleme hatten - wie z. B. einen Herzinfarkt,

Herzrhythmusstörungen, Schmerzen und Beklemmungen in der Brust, Herzinsuffizienz, eine

Herzerkrankung - oder einen angeborenen Herzfehler.

wenn Blutgefäße im Gehirn geschädigt sind – wie z. B. bei einem Schlaganfall, bei einer Schwellung

und Schwächung eines Blutgefäßabschnitts (Aneurysma), einer Gefäßverengung oder einem

Gefäßverschluss oder bei einer Blutgefäßentzündung (Vaskulitis)

wenn Sie oder Ihr Kind ein Antidepressivum (mit der Bezeichnung Monoaminoxidasehemmer)

einnehmen oder in den letzten 14 Tagen eingenommen haben – siehe Einnahme von Equasym XR

zusammen mit anderen Arzneimitteln

wenn Sie oder Ihr Kind psychische Probleme haben, wie z. B.:

eine ‚psychotische’ Störung oder ‚Borderline-Persönlichkeitsstörung’

anormale Gedanken, visuelle Halluzinationen oder Schizophrenie

Anzeichen für eine ausgeprägte psychische Störung, wie z. B.:

Suizidgedanken

eine schwere Depression mit tiefer Traurigkeit und Gefühlen von Wertlosigkeit und

Hoffnungslosigkeit

eine Manie, während der Sie sich ungewöhnlich erregt, hyperaktiv und enthemmt fühlen.

Methylphenidat darf nicht eingenommen werden, wenn einer der oben genannten Zustände auf Sie oder Ihr

Kind zutrifft. Wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, fragen Sie bitte bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach,

bevor Sie oder Ihr Kind mit der Einnahme von Methylphenidat beginnen, da Methylphenidat diese

Störungen verstärken könnte.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie oder Ihr Kind Equasym XR einnehmen,

wenn Sie oder Ihr Kind

an Leber- oder Nierenfunktionsstörungen leiden.

Anfälle (Krampfanfälle, Konvulsionen, epileptische Anfälle) hatten oder im EEG Anomalien der

Hirnaktivität zu sehen sind

Missbrauch von Alkohol, verschreibungspflichtigen Medikamenten oder Drogen betrieben haben oder

alkohol-, medikamenten- bzw. drogenabhängig sind bzw. waren.

bereits Ihre Periode bekommen haben (bei weiblichen Patienten - siehe Abschnitt ‚Schwangerschaft

und Stillzeit’ weiter unten).

an schwer zu kontrollierenden, wiederkehrenden Körperzuckungen oder an einem Zwang zum

Wiederholen von Lauten und Wörtern leiden.

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an Bluthochdruck leiden

an einer Herzkrankheit leiden, die nicht im Abschnitt ‚Methylphenidat darf nicht eingenommen

werden’ weiter oben aufgeführt ist.

an einer psychischen Störung leiden, die nicht im Abschnitt ‚Methylphenidat darf nicht eingenommen

werden’ weiter oben aufgeführt ist. Solche psychischen Störungen sind u.a.:

Stimmungsschwankungen (von manisch bis depressiv – bezeichnet als ‚bipolare Störung’)

Entwicklung aggressiven oder feindseligen Verhaltens oder eine erhöhte Aggressivität

Sehen, Hören oder Fühlen von Dingen, die in Wirklichkeit nicht vorhanden sind

(Halluzinationen)

Wahnvorstellungen

Ungewöhnliches Misstrauen (Paranoia)

Erregtheit, Angstzustände oder Angespanntsein

Depressionen oder Schuldgefühle

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn einer der genannten Zustände auf Sie oder Ihr Kind

zutrifft, bevor mit der Behandlung begonnen wird, da Methylphenidat diese Störungen verstärken könnte. Ihr

Arzt wird dann überwachen, wie sich das Arzneimittel auf Sie oder Ihr Kind auswirkt.

Untersuchungen, die Ihr Arzt vor der Verschreibung von Methylphenidat bei Ihnen oder Ihrem Kind

durchführen wird

Anhand dieser Untersuchungen soll ermittelt werden, ob Methylphenidat das richtige Medikament für Sie

oder für Ihr Kind ist. Ihr Arzt wird Sie oder Ihr Kind Folgendes fragen:

welche anderen Medikamente Sie oder Ihr Kind einnehmen,

ob es in der Krankengeschichte Ihrer Familie plötzliche unerklärliche Todesfälle gegeben hat,

ob bei Ihnen oder innerhalb Ihrer Familie andere medizinische Probleme (wie z. B. eine

Herzerkrankung) vorliegen,

wie Sie oder Ihr Kind sich fühlen, ob Sie oder Ihr Kind euphorischer oder deprimierter Stimmung

sind, ungewöhnliche Gedanken haben oder ob diese Gefühle irgendwann in der Vergangenheit einmal

bei Ihnen oder bei Ihrem Kind aufgetreten sind,

ob in der Krankengeschichte Ihrer Familie ‚Tics’ (schwer zu kontrollierende, wiederkehrende

Körperzuckungen (motorische Tics) oder ein Zwang zum Wiederholen von Lauten und Wörtern

(vokale/verbale Tics)) aufgetreten sind,

ob bei Ihnen, bei Ihrem Kind oder anderen Mitgliedern Ihrer Familie früher schon einmal psychische

Störungen oder Verhaltensauffälligkeiten aufgetreten sind. Ihr Arzt wird mit Ihnen darüber sprechen,

ob für Sie oder für Ihr Kind ein Risiko für Stimmungsschwankungen (von manisch bis depressiv –

eine so genannte ‚bipolare Störung’) besteht. Er wird Ihre psychiatrische Krankengeschichte bzw. die

Ihres Kindes aufnehmen und prüfen, ob es in der Vorgeschichte Ihrer Familie Fälle von Suizid,

bipolaren Störungen oder Depression gegeben hat.

Es ist wichtig, dass Sie alle Informationen zur Verfügung stellen, die Sie haben, damit der Arzt entscheiden

kann, ob Methylphenidat das richtige Medikament für Sie oder Ihr Kind ist. Ihr Arzt kann unter Umständen

weitere medizinische Untersuchungen für notwendig halten, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen.

Einnahme von Equasym XR zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere

Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.

Nehmen Sie Methylphenidat nicht ein, wenn Sie oder Ihr Kind:

ein Arzneimittel aus der Gruppe der Monoaminoxidase-Hemmer (MAO-Hemmer) zur Behandlung

von Depression einnehmen oder ein solches Arzneimittel in den letzten 14 Tagen eingenommen haben.

Die gleichzeitige Einnahme von Methylphenidat mit einem MAO-Hemmer kann zu einem plötzlichen

Blutdruckanstieg führen.

Wenn Sie oder Ihr Kind noch andere Arzneimittel einnehmen, kann Methylphenidat deren Wirkung

beeinflussen oder Nebenwirkungen auslösen. Wenn Sie oder Ihr Kind ein Arzneimittel aus einer der

nachfolgend genannten Kategorien einnehmen, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie mit der

Einnahme von Methylphenidat beginnen:

andere Arzneimittel zur Behandlung von Depression

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Arzneimittel zur Behandlung von schweren psychischen Störungen

Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie

blutdrucksenkende oder blutdrucksteigernde Arzneimittel

bestimmte Husten- oder Erkältungsmittel mit Wirkstoffen, die sich auf den Blutdruck auswirken.

Fragen Sie unbedingt zuerst Ihren Apotheker, bevor Sie ein solches Mittel kaufen.

blutverdünnende und gerinnungshemmende Arzneimittel

Falls Sie unsicher sind, ob eines der Arzneimittel, die Sie oder Ihr Kind einnehmen, in eine der oben

aufgeführten Kategorien gehört, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie Methylphenidat

einnehmen.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie oder Ihr Kind andere Arzneimittel einnehmen

bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel

handelt.

Bei einer Operation

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie oder Ihr Kind sich einer Operation unterziehen müssen.

Methylphenidat darf am Tag der Operation nicht eingenommen werden, wenn eine bestimmte Art von

Narkosemittel verwendet wird, weil sonst die Gefahr eines plötzlichen Blutdruckanstiegs während der

Operation besteht.

Drogentests

Dieses Arzneimittel kann zu positiven Ergebnissen bei Drogentests führen. Dies gilt auch für Dopingtests bei

Sportlern.

Einnahme von Equasym XR zusammen mit Alkohol

Während der Behandlung mit diesem Arzneimittel sollten Sie keinen Alkohol trinken. Alkohol kann die

Nebenwirkungen dieses Arzneimittels verstärken. Bitte beachten Sie, dass auch manche Nahrungs- und

Arzneimittel Alkohol enthalten können.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Es ist nicht bekannt, ob Methylphenidat Wirkungen auf ein ungeborenes Kind hat. Informieren Sie Ihren Arzt

oder Apotheker vor der Einnahme von Methylphenidat, wenn Sie oder Ihre Tochter:

Geschlechtsverkehr haben. Ihr Arzt wird die Möglichkeiten der Empfängnisverhütung mit Ihnen oder

Ihrer Tochter besprechen.

schwanger sind oder den Verdacht haben, schwanger zu sein. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie oder

Ihre Tochter Methylphenidat einnehmen sollten oder nicht.

stillen oder vorhaben, zu stillen. Es besteht die Möglichkeit, dass Methylphenidat in die Muttermilch

übertritt. Deshalb wird Ihr Arzt entscheiden, ob Sie oder Ihre Tochter während der Einnahme von

Methylphenidat stillen sollten oder nicht.

Anhaltende Erektionen

Während der Behandlung können bei Jungen und männlichen Jugendlichen unerwartet lang anhaltende

Erektionen auftreten. Diese können schmerzhaft sein und jederzeit auftreten. Es ist wichtig, dass Sie oder Ihr

Kind sich unverzüglich an Ihren Arzt wenden, wenn eine Erektion länger als 2 Stunden anhält, besonders

wenn sie schmerzhaft ist.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Während der Einnahme von Methylphenidat kann es bei Ihnen oder bei Ihrem Kind zu Schwindel,

Akkommodationsstörungen (Störungen im Anpassungsvermögen des Auges) oder Verschwommensehen

kommen. Wenn diese Nebenwirkungen auftreten, kann es gefährlich sein, sich an das Steuer eines Fahrzeugs

zu setzen, Maschinen zu bedienen, zu reiten, Fahrrad zu fahren oder auf Bäume zu klettern.

Equasym XR enthält Saccharose (eine Zuckerart).

Bitte nehmen Sie Equasym Retard erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass

Sie oder ihr Kind unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

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3.

Wie ist Equasym XR einzunehmen?

Wie viel soll eingenommen werden?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt

oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Equasym XR ist eine Formulierung von Methylphenidat mit „veränderter Wirkstofffreisetzung“, bei

der das Arzneimittel über einen Zeitraum, der einem Schultag (8 Stunden) entspricht, nach und nach

freigesetzt wird. Es soll anstelle des herkömmlichen Methylphenidats (mit sofortiger

Wirkstofffreisetzung), das zum Frühstück und Mittagessen eingenommen werden muss, in der

gleichen täglichen Gesamtdosis angewendet werden.

Wenn Sie oder Ihr Kind bereits herkömmliches Methylphenidat (mit sofortiger Wirkstofffreisetzung)

einnehmen, kann Ihr Arzt Ihnen stattdessen eine entsprechende Dosis Equasym XR verordnen.

Wenn Sie oder Ihr Kind bisher noch nicht mit Methylphenidat behandelt worden sind, wird Ihr Arzt in

der Regel die Behandlung mit herkömmlichen Methylphenidat-Tabletten (mit sofortiger

Wirkstofffreisetzung) beginnen. Wenn es nach Ermessen Ihres Arztes erforderlich ist, kann die

Methylphenidat-Behandlung mit der Einnahme von 10 mg Equasym XR einmal täglich vor dem

Frühstück begonnen werden.

Ihr Arzt wird die Behandlung in der Regel mit der niedrigst möglichen Dosis beginnen und diese nach

Bedarf schrittweise erhöhen.

Die tägliche Höchstdosis beträgt 60 mg.

Wie ist Equasym XR einzunehmen?

Equasym XR sollte morgens vor dem Frühstück eingenommen werden. Die Kapseln können als

Ganzes mit etwas Wasser geschluckt werden. Eine andere Möglichkeit ist, die Kapsel zu öffnen, den

Inhalt auf einen Esslöffel Apfelmus zu streuen und sofort einzunehmen bzw. zu verabreichen und nicht

für später aufzubewahren. Wenn das Arzneimittel mit weicher Nahrung eingenommen bzw.

verabreicht wird, empfiehlt es sich, hinterher etwas zu trinken, z. B. Wasser.

Wenn Sie oder Ihr Kind sich nach 1 Monat Behandlung nicht besser fühlen

Wenn Sie oder Ihr Kind sich nicht besser fühlen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Er kann unter Umständen

beschließen, dass Sie eine andere Behandlung brauchen.

Wenn Sie oder Ihr Kind Equasym XR nicht richtig anwenden

Wenn Equasym XR nicht richtig angewendet wird, kann dies Verhaltensauffälligkeiten zur Folge haben. Es

kann aber auch dazu führen, dass Sie oder Ihr Kind von dem Arzneimittel abhängig werden. Informieren Sie

Ihren Arzt, wenn Sie oder Ihr Kind jemals Missbrauch von Alkohol, verschreibungspflichtigen

Medikamenten oder Drogen betrieben haben oder alkohol-, medikamenten- bzw. drogenabhängig waren.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich bzw. Ihrem Kind verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte

weiter, auch wenn diese scheinbar die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie oder Ihr Kind eine größere Menge Equasym XR eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie oder Ihr Kind zu viel von dem Arzneimittel eingenommen haben, wenden Sie sich sofort an einen

Arzt oder rufen Sie den Notarzt. Sagen Sie dem Arzt, wie viel Sie bzw. Ihr Kind von dem Arzneimittel

eingenommen haben.

Anzeichen für eine Überdosierung sind u. a. Erbrechen, Erregtheit, Zittern, zunehmend unkontrollierte

Bewegungen, Muskelzuckungen, Anfälle (unter Umständen mit anschließendem Koma), euphorische

Stimmung, Verwirrtheit, Sehen, Hören oder Fühlen von Dingen, die nicht real sind (Halluzinationen

oder

Psychose), Schweißausbrüche, Hitzewallungen (Flush), Kopfschmerzen, hohes Fieber, Veränderungen des

Herzschlags (langsam, rasch oder unregelmäßig), Blutdruckanstieg, erweiterte Pupillen, trockene Nase und

Mundtrockenheit.

Wenn Sie eine größere Menge von Equasym XR haben angewendet, kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt, Ihren

Apotheker oder das Antigiftzentrum (070/245.245).

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Wenn Sie oder Ihr Kind die Einnahme von Equasym XR vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Wenn Sie

oder Ihr Kind eine Dosis vergessen, warten Sie mit der Einnahme, bis es Zeit für die nächste Dosis ist.

Wenn Sie oder Ihr Kind die Einnahme von Equasym XR abbrechen

Wenn Sie oder Ihr Kind die Einnahme dieses Arzneimittels plötzlich abbrechen, können die ADHS-

Symptome zurückkehren oder es können unerwünschte Wirkungen wie Depression auftreten. Ihr Arzt wird

die Menge des Arzneimittels, die Sie täglich einnehmen sollen, schrittweise reduzieren, bevor die

Behandlung ganz eingestellt wird. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie oder Ihr Kind Equasym XR

absetzen. Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt,

Apotheker oder Ihre Pflegefachkraft.

Maßnahmen, die der Arzt während der Behandlung bei Ihnen oder Ihrem Kind durchführen wird

Ihr Arzt wird einige Untersuchungen durchführen,

bevor Sie oder Ihr Kind mit der Behandlung beginnen, um sicherzustellen, dass Equasym XR bei

Ihnen oder Ihrem Kind unbedenklich ist und einen Nutzen hat.

nachdem Sie oder Ihr Kind die Behandlung begonnen haben. Diese Untersuchungen erfolgen

mindestens alle 6 Monate und möglicherweise auch häufiger. Untersuchungen sind auch notwendig,

wenn die Dosis verändert wird.

Diese Untersuchungen umfassen Folgendes:

Überprüfung des Appetits

Bestimmung von Körpergröße und Körpergewicht

Messung von Blutdruck und Puls

Überprüfung, ob es bei Ihnen oder Ihrem Kind Probleme mit der Stimmungslage oder dem

psychischen Zustand gibt oder ob andere ungewöhnliche Gefühle vorhanden sind bzw. ob diese

während der Einnahme von Equasym XR schlimmer geworden sind.

Langzeitbehandlung

Equasym XR muss nicht lebenslang eingenommen werden. Wenn Sie oder Ihr Kind Equasym XR für längere

Zeit einnehmen, sollte Ihr Arzt die Behandlung mindestens einmal im Jahr für kurze Zeit unterbrechen, zum

Beispiel während der Schulferien. Diese Unterbrechung wird zeigen, ob Sie oder Ihr Kind das Arzneimittel

weiterhin benötigen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder

Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Obwohl bei manchen Patienten Nebenwirkungen auftreten, ist die Mehrheit der

Behandelten der Meinung, dass Methylphenidat ihnen hilft. Ihr Arzt wird Sie nach diesen Nebenwirkungen

fragen.

Einige Nebenwirkungen können schwerwiegend sein. Suchen Sie umgehend Ihren Arzt auf, wenn eine

der unten aufgeführten Nebenwirkungen bei Ihnen oder bei Ihrem Kind auftritt:

Häufig (betrifft weniger als 1 von 10 Behandelten)

Unregelmäßiger Herzschlag (Herzklopfen)

Veränderungen der Stimmungslage, Stimmungsschwankungen oder Persönlichkeitsveränderungen

Gelegentlich (betrifft weniger als 1 von 100 Behandelten)

Suizidgedanken oder Suizidwunsch

Sehen, Hören und Fühlen von Dingen, die nicht real sind; dies sind Anzeichen für eine Psychose

Enthemmte Sprache und nicht beeinflussbare Körperbewegungen (Tourette-Syndrom)

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Anzeichen für eine Allergie, wie z. B. Hautausschlag, Juckreiz oder Nesselsucht, Anschwellen von

Gesicht, Lippen, Zunge oder anderen Körperteilen, Kurzatmigkeit, Keuchatmung oder Atemnot.

Selten (betrifft weniger als 1 von 1.000 Behandelten)

Ungewöhnliche Erregtheit, Hyperaktivität und Enthemmung (Manie)

Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10.000 Behandelten)

Herzinfarkt

Anfälle (Krampfanfälle, Konvulsionen, epileptische Anfälle)

Abschälen der Haut oder Auftreten bläulich-roter Flecken

Unkontrollierbare Muskelkrämpfe im Bereich von Augen, Kopf, Hals, Körper und Nervensystem

infolge einer vorübergehenden Minderdurchblutung des Gehirns

Lähmung oder Bewegungs- und Sehstörungen, Sprachstörungen (diese können mögliche Anzeichen

für Durchblutungsstörungen im Gehirn sein)

Abnahme oder Anstieg der Blutzellen (rote und weiße Blutkörperchen und Blutplättchen) mit daraus

resultierender erhöhter Anfälligkeit für Infektionen und erhöhter Neigung zu Blutungen und

Blutergüssen

Plötzlicher Anstieg der Körpertemperatur, sehr hoher Blutdruck und schwere Konvulsionen (,malignes

Neuroleptika-Syndrom’). Es steht nicht fest, ob diese Nebenwirkung durch Methylphenidat oder

andere Arzneimittel, die in Kombination mit Methylphenidat eingenommen werden, ausgelöst wird.

Sonstige Nebenwirkungen – Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht

abschätzbar)

Wiederkehrende, quälende Gedanken

Unerklärliche Ohnmachtsanfälle, Brustschmerzen, Kurzatmigkeit (dies können Anzeichen für

Herzprobleme sein)

Wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt, wenn eine der oben genannten Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt.

Weitere Nebenwirkungen sind nachfolgend aufgeführt. Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen

Sie erheblich beeinträchtigt, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker:

Sehr häufig (betrifft mehr als 1 von 10 Behandelten)

Kopfschmerzen

Nervosität

Schlaflosigkeit

Häufig (betrifft weniger als 1 von 10 Behandelten):

Gelenkschmerzen

Mundtrockenheit

Erhöhte Temperatur (Fieber)

Ungewöhnlicher Haarausfall oder Dünnerwerden der Haare

Ungewöhnliche Schläfrigkeit oder Benommenheit

Appetitverlust oder verminderter Appetit

Juckreiz, Hautausschlag oder ein erhabener juckender, roter Hautausschlag (Nesselsucht)

Husten, Halsschmerzen oder Reizung von Nase und Rachen

Bluthochdruck, beschleunigter Herzschlag (Tachykardie)

Schwindel, unkontrollierbare Bewegungen, Hyperaktivität

Aggressivität, Erregtheit, Angstzustände, Depression, Reizbarkeit und anormales Verhalten

Zähneknirschen

Gelegentlich (betrifft weniger als 1 von 100 Behandelten)

Verstopfung

Beklemmungsgefühle in der Brust

Blut im Urin

Schüttelfrost oder Zittern

Doppeltsehen oder Verschwommensehen

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Muskelschmerzen, Muskelzucken

Kurzatmigkeit oder Brustschmerzen

Anstieg der Leberwerte (festgestellt anhand einer Blutuntersuchung)

Wut, Ruhelosigkeit oder Weinerlichkeit, übertriebene Wahrnehmung der Umgebung, Schlafstörungen.

Selten (betrifft weniger als 1 von 1.000 Behandelten)

Libidoveränderungen

Desorientiertheit

Erweiterte Pupillen, Sehstörungen

Anschwellen der Brust beim Mann

Schweißausbrüche, Hautrötung, erhabener roter Hautausschlag

Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10.000 Behandelten)

Herzinfarkt

Plötzlicher Tod

Muskelkrämpfe

Kleine rote Flecken auf der Haut

Entzündung oder Verschluss von Arterien im Gehirn

Störung der Leberfunktion, einschließlich Leberinsuffizienz und Koma

Veränderte Testergebnisse – einschließlich Leber- und Blutwerte

Suizidversuch, vollendeter Suizid, anormales Denken, Gefühlsarmut, ständiges Wiederholen derselben

Tätigkeiten, Besessenheit von einer Sache

Taubheitsgefühl in Fingern und Zehen, Kribbeln und Veränderung der Hautfarbe (zunächst

Weißwerden, dann Blaufärbung und schließlich Rötung) bei Kälte (‚Raynaud-Phänomen’).

Sonstige Nebenwirkungen – Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht

abschätzbar)

Migräne

Ungehemmter Rededrang

Sehr hohes Fieber

Verlangsamter oder beschleunigter Herzschlag oder Extrasystolen (Herzschläge außerhalb des

normalen Herzrhythmus)

Grand-Mal-Anfälle (‚Grand-Mal-Konvulsionen’)

Einbildung von Dingen, die nicht real sind, Verwirrtheit

Schwere Magenschmerzen, meist in Begleitung von Übelkeit und Erbrechen

Anhaltende, manchmal schmerzhafte Erektionen oder eine erhöhte Anzahl von Erektionen,

Unfähigkeit eine Erektion zu erreichen oder aufrechtzuerhalten

Erkrankungen der Blutgefäße im Gehirn (Schlaganfall, zerebrale Arteritis oder zerebrale Okklusion)

Wirkungen auf das Wachstum

Wenn Methylphenidat für länger als ein Jahr eingenommen wird, kann es bei manchen Kindern zu einer

Wachstumshemmung kommen. Diese Wirkung tritt bei weniger als 1 von 10 Kindern ein.

Gewichtszunahme und Wachstum können beeinträchtigt sein.

Ihr Arzt wird Sie bzw. Ihr Kind sorgfältig überwachen und Körpergröße, Gewicht und auch den

Appetit überprüfen.

Sollte Ihr Wachstum oder das Ihres Kindes nicht den Erwartungen entsprechen, kann die Behandlung

mit Methylphenidat vorübergehend ausgesetzt werden.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für

Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Meldung von Nebenwirkungen

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Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für

Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch

direkt über das nationale Meldesystem anzeigen (siehe unten). Indem Sie Nebenwirkungen melden, können

Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt

werden.

Belgien

Föderalagentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte

Abteilung Vigilanz

EUROSTATION II

Victor Hortaplein, 40/40

B-1060 BRUSSEL

Website: www.fagg-afmps.be

E-Mail: patientinfo@fagg-afmps.be

Deutschland

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3

D-53175 Bonn

Website: http://www.bfarm.de

5.

Wie ist Equasym XR aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung und dem Umkarton nach ‚Verwendbar bis‘/

‚EXP‘ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag

des angegebenen Monats.

Nicht über 25 °C lagern.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nicht verwenden, wenn die Kapseln in irgendeiner Weise beschädigt sind.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das

Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt

bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Equasym XR enthält

Der Wirkstoff ist Methylphenidathydrochlorid.

Jede 10-mg-Hartkapsel enthält 10 mg Methylphenidathydrochlorid, entsprechend 8,65 mg

Methylphenidat.

Jede 20-mg-Hartkapsel enthält 20 mg Methylphenidathydrochlorid, entsprechend 17,30 mg

Methylphenidat.

Jede 30-mg-Hartkapsel enthält 30 mg Methylphenidathydrochlorid, entsprechend 25,94 mg

Methylphenidat.

Jede 40-mg-Hartkapsel enthält 40 mg Methylphenidathydrochlorid, entsprechend 34,59 mg

Methylphenidat.

Jede 50-mg-Hartkapsel enthält 50 mg Methylphenidathydrochlorid, entsprechend 43,24 mg

Methylphenidat.

Jede 60-mg-Hartkapsel enthält 60 mg Methylphenidathydrochlorid, entsprechend 51,89 mg

Methylphenidat.

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Die sonstigen Bestandteile sind:

Kapselinhalt: Zucker-Stärke-Pellets (Saccharose und Maisstärke), Povidon K29-32, Opadry Klar YS-

1-7006 (Hypromellose, Macrogol 400 und Macrogol 8000), Ethylcellulose (wässrige Dispersion) und

Dibutyldecandioat

Kapselhülle: Gelatine, Titandioxid (E 171).

Die 10-mg-Kapsel enthält außerdem Indigokarmin (E132), Eisen(III)-hydroxid-oxid x H

O (E172)

Die 20-mg-Kapsel enthält außerdem Indigokarmin (E132)

Die 30-mg-Kapsel enthält außerdem Indigokarmin (E132), Eisen(III)-oxid (E172)

Die 40-mg-Kapsel enthält außerdem Eisen(III)-hydroxid-oxid x H

O (E172)

Die 50-mg-Kapsel enthält außerdem Indigokarmin (E132) und Eisen(III)-oxid (E172)

Weiße Drucktinte (nur 10-, 20-, 30- und 50-mg-Kapseln): Schellack, Propylenglycol,

Natriumhydroxid, Povidon K16 und Titandioxid (E 171)

Schwarze Drucktinte: Schellackpolitur 45 % (20 % verestert) in Ethanol, Propylenglycol,

Ammoniumhydroxid 28 % und schwarzes Eisenoxid

Wie Equasym XR aussieht und Inhalt der Packung

Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung

Die 10-mg-Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung haben ein dunkelgrünes, opakes Oberteil mit

dem weißen Aufdruck „S544“ und einen weißen, opaken Körper mit dem schwarzen Aufdruck „10 mg“.

Die 20-mg-Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung haben ein blaues, opakes Oberteil mit dem

weißen Aufdruck „S544“ und einen weißen, opaken Körper mit dem schwarzen Aufdruck „20 mg“.

Die 30-mg-Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung haben ein rötlichbraunes, opakes Oberteil mit

dem weißen Aufdruck „S544“ und einen weißen, opaken Körper mit dem schwarzen Aufdruck „30 mg“.

Die 40-mg-Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung haben ein elfenbeingelbes, opakes Oberteil mit

dem schwarzen Aufdruck „S544“ und einen weißen, opaken Körper mit dem schwarzen Aufdruck „40 mg“.

Die 50-mg-Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung haben ein violettes, opakes Oberteil mit dem

weißen Aufdruck „S544“ und einen weißen, opaken Körper mit dem schwarzen Aufdruck „50 mg“.

Die 60-mg-Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung haben ein weißes, opakes Oberteil mit dem

schwarzen Aufdruck „S544“ und einen weißen, opaken Körper mit dem schwarzen Aufdruck „60 mg“.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Shire Pharmaceuticals Ireland Limited

5 Riverwalk

Citywest Business Campus

Dublin 24

Irland

Hersteller

Shire Pharmaceuticals Limited

Hampshire International Business Park

Chineham, Basingstoke

Hampshire RG24 8EP

Vereinigtes Königreich

Shire Belgium bvba : 02-711.02.30

Zulassungsnummer

10 mg: BE423586

20 mg: BE423595

Seite 10 von 11

30 mg: BE423604

40mg:BE437595

50mg:BE437604

60mg:BE437613

Art der Abgabe

Verschreibungspflichtig.

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den

folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Belgien

Equasym XR

Dänemark

Equasym Depot

Deutschland

Equasym Retard

Finnland

Equasym Retard

Frankreich

Quasym LP

Irland

Equasym XL

Island

Equasym Depot

Italien

Equasym

Luxemburg

Eqyasm XR

Niederlande

Equasym XL

Norwegen

Equasym Depot

Portugal

Quasym

Schweden

Equasym Depot

Spanien

Equasym

Vereinigtes Königreich

Equasym XL

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt genehmigt im 06/2017

Weitere Informationsquellen

Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf der Website der belgischen Arzneimittelagentur

FAGG/AFMPS http://www.fagg-afmps.be verfügbar.

Seite 11 von 11

11-12-2017

FDA Drug Safety Communication: Updated FDA review concludes that use of type 2 diabetes medicine pioglitazone may be linked to an increased risk of bladder cancer

FDA Drug Safety Communication: Updated FDA review concludes that use of type 2 diabetes medicine pioglitazone may be linked to an increased risk of bladder cancer

[12-12-2016] As a result of an updated review, the U.S. Food and Drug Administration (FDA) has concluded that use of the type 2 diabetes medicine pioglitazone (Actos, Actoplus Met, Actoplus Met XR, Duetact, Oseni) may be linked to an increased risk of bladder cancer.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

12-3-2018

Topamax vs. Trokendi XR

Topamax vs. Trokendi XR

Topamax (topiramate) and Trokendi XR (topiramate) are anticonvulsants prescribed for preventing epileptic seizures. Topamax is also used to prevent migraine headaches.

US - RxList

26-2-2018

Cipro, XR (ciprofloxacin) vs. Keflex (cephalexin)

Cipro, XR (ciprofloxacin) vs. Keflex (cephalexin)

Title: Cipro, XR (ciprofloxacin) vs. Keflex (cephalexin)Category: MedicationsCreated: 2/26/2018 12:00:00 AMLast Editorial Review: 2/26/2018 12:00:00 AM

US - MedicineNet

26-2-2018

Cipro, Cipro XR (ciprofloxacin) Antibiotic Side Effects

Cipro, Cipro XR (ciprofloxacin) Antibiotic Side Effects

Title: Cipro, Cipro XR (ciprofloxacin) Antibiotic Side EffectsCategory: MedicationsCreated: 12/31/1997 12:00:00 AMLast Editorial Review: 2/26/2018 12:00:00 AM

US - MedicineNet

22-2-2018

Cymbalta (duloxetine) vs. Effexor (XR, venlafaxine) Differences in Uses, Dose, and Withdrawal

Cymbalta (duloxetine) vs. Effexor (XR, venlafaxine) Differences in Uses, Dose, and Withdrawal

Title: Cymbalta (duloxetine) vs. Effexor (XR, venlafaxine) Differences in Uses, Dose, and WithdrawalCategory: MedicationsCreated: 2/22/2018 12:00:00 AMLast Editorial Review: 2/22/2018 12:00:00 AM

US - MedicineNet

12-2-2018

ADZENYS XR-ODT (Amphetamine) Tablet, Orally Disintegrating [Neos Therapeutics, LP]

ADZENYS XR-ODT (Amphetamine) Tablet, Orally Disintegrating [Neos Therapeutics, LP]

Updated Date: Feb 12, 2018 EST

US - DailyMed

12-2-2018

ENVARSUS XR (Tacrolimus) Tablet, Extended Release [Carton Service, Incorporated]

ENVARSUS XR (Tacrolimus) Tablet, Extended Release [Carton Service, Incorporated]

Updated Date: Feb 12, 2018 EST

US - DailyMed

1-2-2018

01.02.2018: Janumet XR 100 mg/1000 mg, Filmtabletten, 28 Tablette(n), 67.05, -9.0%

ODDB.org: Open Drug DatabaseSwissmedic-Nummer65052005 ZulassungsinhaberMSD Merck Sharp & Dohme AGNameJanumet XR 100 mg/1000 mg, FilmtablettenRegistrierungsdatum30.07.2014  Erstzulassung Sequenz30.07.2014ATC-KlassierungMetformin und Sitagliptin (A10BD07)Revisionsdatum WHOWHO-DDDGültig bis29.07.2019Index Therapeuticus (BSV)07.06.20.Packungsgrösse28 Tablette(n)Index Therapeuticus (Swissmedic)07.06.20.Beschreibung AbgabekategorieB  SL EintragJaAnwendungorales Antidiabetikum...

ODDB -Open Drug Database

1-2-2018

01.02.2018: Janumet XR 50 mg/500 mg, Filmtabletten, 56 Tablette(n), 67.05, -9.0%

ODDB.org: Open Drug DatabaseSwissmedic-Nummer65052002 ZulassungsinhaberMSD Merck Sharp & Dohme AGNameJanumet XR 50 mg/500 mg, FilmtablettenRegistrierungsdatum30.07.2014  Erstzulassung Sequenz30.07.2014ATC-KlassierungMetformin und Sitagliptin (A10BD07)Revisionsdatum WHOWHO-DDDGültig bis29.07.2019Index Therapeuticus (BSV)07.06.20.Packungsgrösse56 Tablette(n)Index Therapeuticus (Swissmedic)07.06.20.Beschreibung AbgabekategorieB  SL EintragJaAnwendungorales AntidiabetikumFa...

ODDB -Open Drug Database

1-2-2018

01.02.2018: Janumet XR 50 mg/1000 mg, Filmtabletten, 56 Tablette(n), 67.05, -9.0%

ODDB.org: Open Drug DatabaseSwissmedic-Nummer65052004 ZulassungsinhaberMSD Merck Sharp & Dohme AGNameJanumet XR 50 mg/1000 mg, FilmtablettenRegistrierungsdatum30.07.2014  Erstzulassung Sequenz30.07.2014ATC-KlassierungMetformin und Sitagliptin (A10BD07)Revisionsdatum WHOWHO-DDDGültig bis29.07.2019Index Therapeuticus (BSV)07.06.20.Packungsgrösse56 Tablette(n)Index Therapeuticus (Swissmedic)07.06.20.Beschreibung AbgabekategorieB  SL EintragJaAnwendungorales AntidiabetikumF...

ODDB -Open Drug Database

1-2-2018

01.02.2018: Janumet XR 100 mg/1000 mg, Filmtabletten, 84 Tablette(n), 166.15, -10.5%

ODDB.org: Open Drug DatabaseSwissmedic-Nummer65052009 ZulassungsinhaberMSD Merck Sharp & Dohme AGNameJanumet XR 100 mg/1000 mg, FilmtablettenRegistrierungsdatum30.07.2014  Erstzulassung Sequenz30.07.2014ATC-KlassierungMetformin und Sitagliptin (A10BD07)Revisionsdatum WHOWHO-DDDGültig bis29.07.2019Index Therapeuticus (BSV)07.06.20.Packungsgrösse84 Tablette(n)Index Therapeuticus (Swissmedic)07.06.20.Beschreibung AbgabekategorieB  SL EintragJaAnwendungorales Antidiabetikum...

ODDB -Open Drug Database

1-2-2018

01.02.2018: Janumet XR 50 mg/500 mg, Filmtabletten, 168 Tablette(n), 166.15, -10.5%

ODDB.org: Open Drug DatabaseSwissmedic-Nummer65052007 ZulassungsinhaberMSD Merck Sharp & Dohme AGNameJanumet XR 50 mg/500 mg, FilmtablettenRegistrierungsdatum30.07.2014  Erstzulassung Sequenz30.07.2014ATC-KlassierungMetformin und Sitagliptin (A10BD07)Revisionsdatum WHOWHO-DDDGültig bis29.07.2019Index Therapeuticus (BSV)07.06.20.Packungsgrösse168 Tablette(n)Index Therapeuticus (Swissmedic)07.06.20.Beschreibung AbgabekategorieB  SL EintragJaAnwendungorales AntidiabetikumF...

ODDB -Open Drug Database

1-2-2018

01.02.2018: Janumet XR 50 mg/1000 mg, Filmtabletten, 168 Tablette(n), 166.15, -10.5%

ODDB.org: Open Drug DatabaseSwissmedic-Nummer65052008 ZulassungsinhaberMSD Merck Sharp & Dohme AGNameJanumet XR 50 mg/1000 mg, FilmtablettenRegistrierungsdatum30.07.2014  Erstzulassung Sequenz30.07.2014ATC-KlassierungMetformin und Sitagliptin (A10BD07)Revisionsdatum WHOWHO-DDDGültig bis29.07.2019Index Therapeuticus (BSV)07.06.20.Packungsgrösse168 Tablette(n)Index Therapeuticus (Swissmedic)07.06.20.Beschreibung AbgabekategorieB  SL EintragJaAnwendungorales Antidiabetikum...

ODDB -Open Drug Database

22-1-2018

Oxcarbazepine

Oxcarbazepine

Oxcarbazepine is an anticonvulsant, or antiepileptic drug, used to treat partial seizures in adults and children who are at least 2 years old. Oxcarbazepine is available under the following different brand names: Trileptal, and Oxtellar XR.

US - RxList

19-1-2018

Recall: APO-Metformin XR 1000 mg tablets

Recall: APO-Metformin XR 1000 mg tablets

Recall – risk of injury due to potential contamination with plastic fragment

Therapeutic Goods Administration - Australia

15-12-2017

REVALOR XR (Trenbolone Acetate And Estradiol) Implant [Merck Sharp Dohme Corp]

REVALOR XR (Trenbolone Acetate And Estradiol) Implant [Merck Sharp Dohme Corp]

Updated Date: Dec 15, 2017 EST

US - DailyMed

29-11-2017

Concerta vs. Adderall XR

Concerta vs. Adderall XR

Concerta (methylphenidate extended release tablets) and Adderall XR (amphetamine and dextroamphetamine salts) are used for treating attention deficit hyperactivity disorder (ADHD). Adderall XR is also used to treat narcolepsy. Concerta is a central nervous system stimulant and Adderall XR is an amphetamine.

US - RxList

15-11-2017

TROKENDI XR (Topiramate) Capsule, Extended Release [Supernus Pharmaceuticals]

TROKENDI XR (Topiramate) Capsule, Extended Release [Supernus Pharmaceuticals]

Updated Date: Nov 15, 2017 EST

US - DailyMed

7-11-2017

KEPPRA XR (Levetiracetam) Tablet, Film Coated, Extended Release [UCB, Inc.]

KEPPRA XR (Levetiracetam) Tablet, Film Coated, Extended Release [UCB, Inc.]

Updated Date: Nov 7, 2017 EST

US - DailyMed

19-10-2017

ENVARSUS XR (Tacrolimus) Tablet, Extended Release [Veloxis Pharmaceuticals, Inc]

ENVARSUS XR (Tacrolimus) Tablet, Extended Release [Veloxis Pharmaceuticals, Inc]

Updated Date: Oct 19, 2017 EST

US - DailyMed

10-10-2017

Equasym Retard 10/20/30 mg Hartkapseln

Rote - Liste