Epirubicin-Teva liquid 20 mg / 10 ml

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Epirubicin-Teva liquid 20 mg / 10 ml Konzentrat zur Herstellung einer Injektionslösung i.v./Lösung zur Instillation i.ves.
  • Darreichungsform:
  • Konzentrat zur Herstellung einer Injektionslösung i.v./Lösung zur Instillation i.ves.
  • Zusammensetzung:
  • epirubicini hydrochloridum 20 mg, natrii chloridum, aqua ad iniectabilia q.s. zu einer Lösung anstelle der 10 ml.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • Biologische Medizin

Dokumenten

  • für die Allgemeinheit:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Epirubicin-Teva liquid 20 mg / 10 ml Konzentrat zur Herstellung einer Injektionslösung i.v./Lösung zur Instillation i.ves.
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika
  • Therapiebereich:
  • Zytostatikum

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 58274
  • Berechtigungsdatum:
  • 28-01-2008
  • Letzte Änderung:
  • 25-10-2018

Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels

Fachinformation

Epirubicin-Teva liquid

Teva Pharma AG

Zusammensetzung

Wirkstoff: Epirubicini hydrochloridum.

Hilfsstoffe: Natrii chloridum, Aqua ad iniectabilia.

Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit

Epirubicin-Teva liquid

Stechampullen mit Konzentrat zur Herstellung einer Injektionslösung i.v./Lösung zur Instillation

i.ves.: Epirubicinhydrochlorid 10 mg/5 ml bzw. 20 mg/10 ml bzw. 50 mg/25 ml bzw. 100 mg/50 ml

bzw. 200 mg/100 ml.

Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten

Adjuvante Behandlung des frühen Mammakarzinoms.

Behandlung des fortgeschrittenen Mammakarzinoms.

Behandlung bei malignem Lymphom, Weichteilsarkom, Magenkarzinom, Bronchialkarzinom,

Ovarialkarzinom.

Intravesikale Instillation zur Behandlung sowie zur Rezidivprophylaxe von oberflächlichen

papillomatösen Harnblasenkarzinomen nach transurethraler Resektion.

Dosierung/Anwendung

Das Präparat darf in jedem Fall nur unter der Leitung eines erfahrenen Spezialisten angewendet

werden.

Epirubicin-Teva liquid wird als intravenöse Injektion oder intravesikale Instillation verabreicht.

Zubereitung der Lösungen und Verabreichung siehe «Sonstige Hinweise/Hinweise für die

Handhabung».

Für die intravenöse Verabreichung wird die Dosierung auf Basis der Körperoberfläche berechnet.

Die gesamte Dosis pro Zyklus kann über 2 Tage verteilt werden.

Der Dosierungsplan sollte die Knochenmarktoxizität (Leukopenie) berücksichtigen. Insbesondere die

dosisintensivierte Behandlung erfordert eine engmaschige Überwachung der Patienten wegen

möglicher Komplikationen aufgrund der starken Myelosuppression. Die Blutwerte normalisieren

sich in der Regel innerhalb von 21 Tagen nach der Verabreichung. Normalisiert sich das Blutbild

innerhalb dieser Periode nicht, muss gegebenenfalls die Dosis reduziert oder das Dosierungsintervall

verlängert werden.

Wenn Epirubicin in Kombination mit anderen zytotoxischen Substanzen mit überlappender Toxizität

verabreicht wird, sollte die empfohlene Dosis pro Zyklus entsprechend reduziert werden. Eine

niedrigere Dosis wird besonders bei Patienten empfohlen, deren Knochenmarksfunktion durch eine

vorangegangene Chemotherapie oder Strahlentherapie beeinträchtigt wurde, sowie bei älteren

Patienten (siehe «Spezielle Dosierungsanweisungen»).

Adjuvante Therapie des frühen Mammakarzinoms mit Lymphknotenbefall

In Kombinationstherapie mit anderen Zytostatika beträgt die Dosierung von Epirubicin 100-120

mg/m2 Körperoberfläche i.v. alle 3-4 Wochen.

Therapie des fortgeschrittenen Mammakarzinoms

Im Allgemeinen beträgt die empfohlene Dosierung von Epirubicin für Erwachsene 75-120 mg/m2

Körperoberfläche i.v. alle 3 Wochen in Kombinationstherapie mit anderen Zytostatika. Falls eine

Kombinationstherapie nicht in Frage kommt, wird eine Monotherapie mit einer Epirubicin-Dosis von

135 mg/m2 Körperoberfläche i.v. alle 3 Wochen empfohlen.

Sonstige Indikationsgebiete

Im Allgemeinen beträgt die empfohlene Dosierung von Epirubicin 75-90 mg/m2 Körperoberfläche

i.v.. Diese Dosis kann in 21-Tage-Intervallen wiederholt werden. Nähere Angaben siehe

Dosierungsschemata der Kombinationstherapien.

Blaseninstillation beim papillomatösen Blasenkarzinom

Rezidivprophylaxe nach transurethraler Resektion:

Instillation von 50 mg Epirubicin in 50 ml physiologischer Kochsalzlösung zunächst 1× wöchentlich

über 4 Wochen, dann 1× monatlich über 11 Monate.

Therapie bei oberflächlichem Blasenkarzinom:

Instillation von 50 mg Epirubicin in 50 ml physiologischer Kochsalzlösung 1× wöchentlich während

8 Wochen.

Bei lokaler Unverträglichkeit ist die Dosis auf 30 mg Epirubicin in 50 ml physiologischer

Kochsalzlösung zu reduzieren.

Spezielle Dosierungsanweisungen

Ältere Patienten, vorbehandelte Patienten, Knochenmarksbefall

Bei älteren Patienten sowie Patienten mit dosisintensivierter Vorbehandlung und bei

Knochenmarksbefall wird üblicherweise eine Epirubicin-Dosis von 60-75 mg/m2 (als hohe Dosis

100-120 mg/m2) i.v. empfohlen.

Pädiatrie

Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit bei pädiatrischen Patienten liegen nicht vor.

Eingeschränkte Leberfunktion

Weil der Wirkstoff hauptsächlich hepatobiliär ausgeschieden wird, muss die i.v. Dosierung bei

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion reduziert werden (siehe «Pharmakokinetik/Kinetik

spezieller Patientengruppen»). Bei folgenden Leberwerten ist eine Dosisreduktion empfohlen:

·Bilirubin 21-51 µmol/l oder AST 2-4× höher als der obere Normalwert: Dosisreduktion um ca. 50%

·Bilirubin >51 µmol/l oder AST >4× höher als der obere Normalwert: Dosisreduktion um ca. 75%

Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung sollen kein Epirubicin erhalten (siehe

«Kontraindikationen»).

Eingeschränkte Nierenfunktion

Das Serumkreatinin sollte vor und während der Behandlung kontrolliert werden. Bei einer schweren

Nierenfunktionsstörung (Serumkreatininwert >5 mg/dl) sollte die Dosis angepasst werden (siehe

«Pharmakokinetik/Kinetik spezieller Patientengruppen»).

Kontraindikationen

Bei i.v. Applikation

·Schwangerschaft und Stillzeit.

·Hämaturie.

·Ausgeprägte Knochenmarksdepression infolge einer vorangegangenen Chemotherapie oder

Strahlentherapie.

·Aktuelle oder vorbestehende bekannte akute Herzerkrankung.

·Behandlung mit maximalen kumulativen Dosen von Epirubicin und/oder anderen Anthrazyklinen

bzw. Anthracendionen.

·Generalisierte Infektionen.

·Schwere Leberfunktionsstörung.

·Überempfindlichkeit gegenüber Epirubicin, anderen Anthrazyklinen, Anthracendionen oder einem

der Hilfsstoffe.

Bei Blaseninstillation

Es gelten grundsätzlich die gleichen Kontraindikationen wie für die i.v. Applikation, obwohl die

systemisch resorbierte Menge nur einer Fraktion der instillierten Dosis entspricht (siehe

«Pharmakokinetik»).

Weitere Kontraindikationen sind: Harnwegsinfektionen, Entzündungen der Harnblase und

Katheterisierungsprobleme.

Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Die Behandlung mit Epirubicin sollte in einer Klinik oder in Kooperation mit einer Klinik und nur

unter der Aufsicht von entsprechend qualifizierten Ärzten erfolgen. Die Anwendung ist streng nach

Vorschrift durchzuführen.

Vor Beginn einer Behandlung mit Epirubicin sollten die Nebenwirkungen einer vorhergegangenen

Behandlung wie Stomatitis, Neutropenie, Thrombozytopenie und generalisierte Infektionen

abgeklungen sein. Im Besonderen sollte bei Therapie mit hohen Dosen auf klinische Komplikationen

infolge starker Myelosuppression geachtet werden.

Hämatologie

Nach der i.v. Applikation sollten hämatologische Kontrollen regelmässig durchgeführt werden, um

die Möglichkeit einer Knochenmarksdepression abzuklären. Eine dosisabhängige, reversible

Leukopenie und/oder Granulozytopenie (Neutropenie) sind die vorherrschenden Manifestationen der

Epirubicin-Toxizität und der häufigste Grund für eine Dosisbegrenzung. Leukopenie und

Neutropenie können insbesondere bei hohen Dosen schwerwiegend sein. Der Nadir wird in den

meisten Fällen zwischen dem 10. und 14. Tag nach der Gabe erreicht. In den meisten Fällen erholen

sich die Leukozytenwerte und die Neutrophilenzahlen bis zum 21. Tag nach Injektion.

Thrombozytopenie und Anämie können ebenfalls auftreten. Klinische Folgen einer schweren

Myelosuppression sind Fieber, Infektionen, Sepsis/Septikämie, septischer Schock, Hämorrhagien,

Gewebshypoxie oder Tod.

Sekundärleukämie

Über das Auftreten einer sekundären akuten myeloischen Leukämie mit oder ohne präleukämische

Phase wurde vereinzelt berichtet bei Patienten, die gleichzeitig mit Doxorubicin oder Epirubicin in

Kombination mit DNA-schädigenden antineoplastischen Wirkstoffen behandelt wurden. Dieses

Risiko mag möglicherweise ansteigen, wenn gleichzeitig auch hämatopoetische Wachstumsfaktoren

eingesetzt werden oder wenn eine Kombination mit Radiotherapie erfolgt. Diese Fälle können eine

kurze Latenzperiode haben (1-3 Jahre).

Tumorlyse-Syndrom/Hyperurikämie

Epirubicin kann gelegentlich eine Hyperurikämie als Folge des Purinabbaus induzieren, ausgelöst

durch den raschen Zerfall der neoplastischen Zellen. Daher sollten die Harnsäurespiegel unter

Epirubicin überwacht und bei Erhöhung eine entsprechende Therapie eingeleitet werden.

Herzfunktion

Spezielle Vorsicht ist geboten betreffend der mit Epirubicin assoziierten Kardiotoxizität, welche sich

als Soforttyp oder Spättyp manifestieren kann.

Soforttyp:

Die frühe Form der Kardiotoxizität tritt akut während der Behandlung auf (meist 24-48 Stunden nach

Einleitung der Therapie) und manifestiert sich hauptsächlich als Sinustachykardien und/oder EKG-

Abweichungen wie unspezifische Änderungen der ST-Strecke. Es wurde über Tachyarrhythmien

einschliesslich vorzeitiger ventrikulärer Kontraktionen, Kammertachykardie und Bradykardie wie

über AV- und Linksschenkelblock berichtet. Diese sind selten von klinischer Bedeutung und führen

nicht generell zum Abbruch der Epirubicinbehandlung.

Spättyp:

Die verzögerte Form der Kardiotoxizität kann im späteren Verlauf einer Therapie oder 2-3 Monate

beziehungsweise sogar erst mehrere Monate oder Jahre nach Abschluss der Therapie in Form einer

Kardiomyopathie auftreten. Diese manifestiert sich durch eine Reduktion der LVEF (left ventricular

ejection fraction), Niedervoltage und QT-Verlängerung, und/oder als dekompensierte

Herzinsuffizienz mit Symptomen wie Dyspnoe, Lungenödem, Stauungsödeme, Kardiomegalie und

Hepatomegalie, Oligurie, Ascites, Pleuraerguss und Galopprhythmus. Subakute Effekte wie

Perikarditis/Myokarditis wurden ebenfalls beobachtet. Eine lebensbedrohliche Herzinsuffizienz ist

die schwerste Form der anthrazyklininduzierten Kardiomyopathie und stellt die kumulative

dosislimitierende Toxizität der Substanz dar.

Überwachung der Herzfunktion:

Die Herzfunktion sollte vor Beginn der Behandlung erfasst und während der gesamten

Behandlungsdauer überwacht werden, um das Risiko einer schweren Herzschädigung zu verringern.

Die Überwachung der Herzfunktion muss besonders strikt bei Patienten durchgeführt werden, die

hohe kumulative Dosen erhalten oder bei denen Risikofaktoren vorhanden sind. Jedoch kann die

Kardiotoxizität auch bei niedrigen Dosierungen auftreten und unabhängig von dem Vorhandensein

von Risikofaktoren.

Die Therapie sollte bei ersten Anzeichen einer Funktionsstörung sofort abgesetzt werden, besonders

bei kumulativen Dosen von >600 mg/m2.

Eine angemessene quantitative Methode zur wiederholten LVEF-Bestimmung stellt die Multigate

Radionuclid-Angiographie (MUGA) oder die Echokardiographie (ECHO) dar.

Bei Kindern muss die Herzfunktion langfristig und in regelmässigen Abständen überprüft werden.

Kumulative Gesamtdosis:

Das Risiko für eine dekompensierte Herzinsuffizienz erhöht sich schnell mit steigender kumulativer

Gesamtdosis von Epirubicin. Eine kumulative Dosis Epirubicin von 900 mg/m2 sollte nur mit

äusserster Vorsicht überschritten werden. Bei der Epirubicin-Dosis sollte eine frühere oder

gleichzeitige Therapie mit anderen Anthrazyklinen wie Doxorubicin, Idarubicin, Daunorubicin oder

Anthracen-Derivaten berücksichtigt werden. Besonders Patienten, die bereits kumulative Dosen von

500 mg/m2 Doxorubicin oder Daunorubicin erhalten haben, sind gefährdet, eine Herzinsuffizienz zu

entwickeln. Es ist anzunehmen, dass sich die Toxizität von Epirubicin und anderen Anthrazyklinen

addiert.

Risikofaktoren:

Risikofaktoren für eine Kardiotoxizität sind manifeste oder latente kardiovaskuläre Erkrankungen,

früher oder gleichzeitig erfolgte Bestrahlung der mediastinalen/pericardialen Region,

vorausgegangene Therapie mit anderen Anthrazyklinen oder Anthracendionen sowie gleichzeitige

Gabe von Arzneimitteln, die die Herzkontraktion herabsetzen können oder deren Anwendung mit

einer Kardiotoxizität assoziiert wird (z.B. Trastuzumab).

Anthrazykline, einschliesslich Epirubicin, sollten nur bei gleichzeitiger engmaschiger Überwachung

der Herzfunktion des Patienten mit anderen kardiotoxischen Substanzen verabreicht werden. Das

Risiko für eine kardiotoxische Wirkung von Anthrazyklinen könnte auch nach dem Absetzen anderer

kardiotoxischer Arzneimittel erhöht sein, insbesondere wenn diese eine lange Halbwertszeit

aufweisen. Die Halbwertszeit von Trastuzumab beträgt ungefähr 28-38 Tage und die Substanz kann

bis zu 27 Wochen im Blut vorhanden sein. Während dieser Zeit sollte eine Therapie mit

Anthrazyklinen daher vermieden oder nur unter sorgfältiger Überwachung der Herzfunktion

durchgeführt werden.

Durch die Glucuronidierung von Epirubicin und Epirubicinol ist die Kardiotoxizität begrenzt (siehe

«Pharmakokinetik»). Bei Patienten mit Glucuronidierungsstörungen sollte daher die Herzfunktion

besonders kontrolliert werden.

Leber- und Nierenfunktion

Vor Behandlungsbeginn und wenn möglich während der Behandlung müssen die

Leberfunktionswerte bestimmt werden (AST, ALT, alkalische Phosphatase, γ-GT, Bilirubin). Das

Serumkreatinin ist vor und während der Therapie zu messen.

Reaktionen an der Injektionsstelle, Extravasation

Epirubicin-Teva liquid darf nur intravasal appliziert werden. Paravenöse Fehlinjektion kann zu

lokalen Schmerzen, schweren Gewebeläsionen (Vesikation, schwere Cellulitis), lokaler Nekrose und

Thrombophlebitis führen. Wird das Präparat vorschriftsgemäss appliziert, ist das Risiko einer

Thrombophlebitis an der Einstichstelle minimal.

Immunsupprimierender Effekt

Die Verabreichung von Lebend- oder attenuierten Impfstoffen bei durch eine Chemotherapie

(einschliesslich Epirubicin) immunsupprimierten Patienten kann schwere oder fatale Infektionen

verursachen. Die Immunisierung mit Lebendimpfstoffen sollte bei Patienten unter Epirubicin

vermieden werden. Bei Verwendung von inaktiven oder Tot-Impfstoffen ist zu berücksichtigen, dass

der Impfschutz vermindert sein kann.

Sonstiges

Epirubicin kann Amenorrhoe oder eine vorzeitige Menopause bei prämenopausalen Frauen

hervorrufen.

Intravesikale Verabreichung

Bei Blaseninstillationen gelten grundsätzlich die gleichen Vorsichtsmassnahmen, obwohl die

systemisch resorbierte Menge nur einer Fraktion der instillierten Dosis entspricht.

Epirubicin-Teva liquid sollte nicht zur Behandlung bei invasiven Tumoren, die die Blasenwand

durchbrochen haben, verwendet werden (siehe «Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten»).

Interaktionen

Epirubicin wird hauptsächlich in Kombination mit anderen Zytostatika verwendet. Die Toxizität

kann additiv sein, besonders in Bezug auf Knochenmark/Hämatologie und gastrointestinale Effekte

(siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

Die gleichzeitige Gabe von Epirubicin und anderen kardiotoxisch wirkenden Arzneimitteln (z.B. 5-

Fluorouracil und/oder Cyclophosphamid) wie auch die gleichzeitige Gabe von herzaktiven

Präparaten (z.B. Kalziumantagonisten) erfordern besondere Aufmerksamkeit gegenüber der

Herzaktion während der gesamten Behandlung.

Cimetidin erhöht die AUC von Epirubicin um 50% und sollte während einer Epirubicin-Therapie

nicht verabreicht werden.

Bei gleichzeitiger Verabreichung von Epirubicin mit Inhibitoren der Glucuronidierung sollte die

Herzfunktion sorgfältig überwacht werden (siehe «Pharmakokinetik»).

Schwangerschaft/Stillzeit

Schwangerschaft

Studien bei Tieren haben eine Schädigung des Foetus gezeigt, bzw. es gibt Hinweise auf fötale

Risiken, basierend auf Erfahrungen bei Tieren, wobei die Risiken die möglichen positiven

therapeutischen Effekte bei weitem übersteigen. Dieses Arzneimittel ist in der Schwangerschaft

kontraindiziert. Frauen im gebärfähigen Alter sollten während einer Behandlung eine sichere

Kontrazeption betreiben.

Wegen der genotoxischen, mutagenen Aktivität von Epirubicin, welche Chromosomenschäden bei

Spermatozoen verursachen kann, muss auch während einer Behandlung beim Mann eine sichere

Kontrazeption betrieben werden.

Stillzeit

Das Arzneimittel ist kontraindiziert.

Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

Es liegen keine gezielten Untersuchungen über einen Einfluss von Epirubicin auf die Fahrtüchtigkeit

oder das Bedienen von Maschinen vor.

Unerwünschte Wirkungen

Nach parenteraler Gabe

Knochenmarksdepression und Kardiomyopathien sind die schwerwiegendsten unerwünschten

Wirkungen.

Das Profil der Nebenwirkungen bei hohen Dosen (>90 mg/m2 alle 3-4 Wochen) von Epirubicin

entspricht demjenigen bei tieferen Dosen (<90 mg/m2 alle 3-4 Wochen), jedoch nimmt die

Häufigkeit einer schweren Neutropenie und Stomatitis/Mukositis mit Erhöhung der Dosis zu.

Die unerwünschten Wirkungen sind nach Organklasse aufgeführt und nach Häufigkeitsgrad

gewichtet, unter Berücksichtigung folgender Definitionen: sehr häufig (≥1/10), häufig (<1/10,

≥1/100), gelegentlich (<1/100, ≥1/1000), selten (<1/1000, ≥1/10'000), sehr selten (<1/10'000),

Einzelfälle (Häufigkeit ist auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).

«Post-Marketing Erfahrung»: Die Daten aus der Post-Marketing Erfahrung beschreiben die weltweit

spontan gemeldeten, in der Literatur beschriebenen und von den Behörden gemeldeten

unerwünschten Wirkungen. Sie sind in nachfolgender Auflistung mit (*) gekennzeichnet.

Infektionen und parasitäre Erkrankungen

Sehr häufig: Infektionen* (26.1%), Konjunktivitis (14.8%).

Gelegentlich: Pneumonie*, Sepsis.

Gutartige, bösartige und unspezifische Neubildungen (einschliesslich Zysten und Polypen)

Gelegentlich: Akute myeloische Leukämie, akute lymphatische Leukämie.

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Sehr häufig: Anämie (99.3%), Leukopenie (97.2%), Thrombozytopenie (97.2%), Neutropenie

(95.8%).

Häufig: Febrile Neutropenie.

Erkrankungen des Immunsystems

Gelegentlich: Anaphylaktische Reaktion*.

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Häufig: Verminderter Appetit.

Gelegentlich: Dehydratation*, Hyperurikämie*.

Augenerkrankungen

Sehr häufig: Keratitis (14.8%).

Herzerkrankungen

Häufig: Verkleinerte Auswurffraktion, ventrikuläre Tachykardie, atrioventrikulärer Block,

Linksschenkelblock, Bradykardie, dekompensierte Herzinsuffizienz.

Gelegentlich: Kardiomyopathie, EKG-Veränderungen, Sinustachykardie, Tachyarrhythmie,

Galopprhythmus.

Gefässerkrankungen

Sehr häufig: Hitzewallung (38.9%), Phlebitis* (10.7%).

Häufig: Hämorrhagie, Hitzegefühl*.

Gelegentlich: Arterielle Embolie* (einschliesslich Lungenembolie*), Thrombophlebitis*, Schock*.

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Sehr häufig: Nausea (92.4%), Erbrechen (92.4%), Stomatitis (58.6%), Mukositis (45%), Diarrhoe

(24.8%).

Häufig: gastrointestinale Schmerzen*, gastrointestinale Erosion*, Gastrointestinalulkus*.

Gelegentlich: Gastrointestinale Blutung, Hyperpigmentierung der oralen Schleimhaut*.

Leber- und Gallenerkrankungen

Sehr häufig: anomale Transaminasen (95.6%).

Häufig: Bilirubinerhöhung.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Sehr häufig: Alopezie (95.5%), Hauttoxizität (19.5%).

Häufig: Rash/Pruritus, Hautüberpigmentation (Nagelbett, entlang der zur Infusion benutzten Vene

oder generalisiert)*, Hautveränderungen (4.7%), Fotosensibilität*, Überempfindlichkeit des

Bestrahlungsfeldes («radiation recall reaction»).

Gelegentlich: Urtikaria*, Erythem*.

Erkrankungen der Nieren und Harnwege

Häufig: Arzneimittelbedingte Rotfärbung des Urins in den ersten 1-2 Behandlungstagen*.

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse

Sehr häufig: Amenorrhoe (71.8%; bei prämenopausalen Frauen, siehe «Warnhinweise und

Vorsichtsmassnahmen»).

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Sehr häufig: Unwohlsein (40.1%), Fieber* (26.1%).

Häufig: Schüttelfrost*.

Gelegentlich: Asthenie.

Einzelfälle von Extravasation mit Vesikation, schwerer Cellulitis und Nekrose.

Nach Blaseninstillation

Da in der Regel eine sehr geringe Menge der aktiven Substanz (Epirubicin) nach einer

Blaseninstillation resorbiert wird (siehe «Pharmakokinetik»), kommt es kaum zu schweren

systemisch bedingten unerwünschten Wirkungen.

Sehr häufig: chemische Zystitis* (32%).

Häufig: lokale Reaktionen wie Brennen und Pollakisurie.

Gelegentlich: bakterielle Zystitis.

Selten: allergische Erscheinungen.

Überdosierung

Sehr hohe Einzeldosen von Epirubicin können innert 24 Stunden zu Degenerationen des Myokards

führen und innert 10 bis 14 Tagen zu schwerer Knochenmarksdepression. Die Behandlung sollte

unterstützende Massnahmen umfassen wie Blut-Transfusionen und keimfreie Räume.

Herzinsuffizienz ist bis zu 6 Monate nach der Überdosierung mit Anthrazyklinderivaten festgestellt

worden. Die Patienten müssen daher sorgfältig überwacht werden. Bei Auftreten einer

Herzinsuffizienz sollte diese konventionell behandelt werden.

Überdosierung führt zu toxischen gastrointestinalen Effekten (hauptsächlich Mukositis).

Eigenschaften/Wirkungen

ATC-Code: L01DB03

Epirubicin ist ein Anthrazyklin-Antibiotikum mit antineoplastischer Wirksamkeit.

Es dringt rasch in die Zelle ein, bindet sich an die DNS und hemmt die Nukleinsäuresynthese und

Zellteilung über Hemmung der DNS-Topoisomerase II und der DNS-Helicase.

Pharmakokinetik

Absorption

Die systemische Resorption nach intravesikaler Gabe ist gering. Nach intravesikaler Verabreichung

von 30 mg oder 50 mg Epirubicin in 50 ml physiologischer Kochsalzlösung lagen die Epirubicin-

Plasmakonzentrationen pro ml im Nanogrammbereich, nahe der Nachweisgrenze.

Distribution

Epirubicin wird umfassend in die Gewebe verteilt, das Verteilungsvolumen beträgt 32-46 l/kg. Es

wird in die Erythrozyten und Leukozyten aufgenommen. Es passiert nicht die Blut-Hirn-Schranke.

Die Plasmaproteinbindung beträgt ca. 77%.

Metabolismus

Epirubicin wird vorwiegend in der Leber metabolisiert. Als Hauptmetaboliten wurden das aktive (10-

mal geringer als die Muttersubstanz) Epirubicinol (13-OH-Epirubicin), Aglycone und Glucuronide

von Epirubicin und Epirubicinol identifiziert. Die Plasmaspiegel des 13-OH-Derivates liegen tiefer

als jene von Epirubicin, der Kurvenverlauf ist jedoch analog.

Die 4'-O-Glucuronidierung unterscheidet Epirubicin von Doxorubicin und kann die schnellere

Elimination von Epirubicin und seine reduzierte Toxizität erklären.

Elimination

Epirubicin wird hauptsächlich in Form von Metaboliten über das biliäre System eliminiert. Ca. 40%

der applizierten Dosis werden in der 72-h-Galle nachgewiesen, etwa 9-10% werden im Verlauf von

48 Stunden renal ausgeschieden. Die Plasmaspiegel von Epirubicin zeigen einen triphasischen

Verlauf. Die Plasma-Clearance beträgt 0.9 l/Min, die terminale Halbwertszeit etwa 40 Stunden.

Kinetik spezieller Patientengruppen

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion

Bei Patienten mit Lebermetastasen wurden erhöhte Plasmaspiegel von Epirubicin beobachtet. Bei

Patienten mit Grad 2-Erhöhung der Transaminasen und des Bilirubins ist die mediane

Plasmaclearance von Epirubicin um ca. 50% erniedrigt. Patienten mit Leberfunktionsstörungen nach

Child Pugh wurden nicht untersucht.

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion

Bei Patienten mit Serumkreatinin <5 mg/dl wurden keine signifikanten Änderungen der

Pharmakokinetik von Epirubicin oder des Hauptmetaboliten Epirubicinol beobachtet. Bei 4 Patienten

mit einem Serumkreatinin ≥5 mg/dl wurde eine 50%ige Reduktion der Plasmaclearance beobachtet.

Für Patienten unter Dialyse gibt es keine Daten.

Ältere und pädiatrische Patienten

Daten zur Pharmakokinetik bei älteren und pädiatrischen Patienten liegen nicht vor.

Präklinische Daten

Die LD50 für Epirubicin bei Mäusen und Ratten betrug 29.3 und 14.2 mg/kg und ungefähr 2.0 mg/kg

für Hunde. Studien zur Kardiotoxizität (Ratten und Hunde) zeigten bei Epirubicin eine geringere

kardiale Toxizität als bei Doxorubicin.

Epirubicin erwies sich bei Ratten als karzinogen. Die Substanz zeigte in den meisten in vitro und in

vivo Prüfungen mutagene und genotoxische Eigenschaften.

Bei Ratten ergaben sich toxische Effekte auf die Reproduktionsorgane und Embryotoxizität; obschon

keine foetalen Missbildungen beobachtet wurden, muss Epirubicin (wie andere Anthracycline) als

potentiell teratogen angesehen werden.

Sonstige Hinweise

Inkompatibilitäten

Epirubicin-Teva liquid darf nicht mit Heparin gemischt werden, da dieses mit Epirubicin chemisch

inkompatibel ist und die Gefahr einer Ausfällung besteht. Epirubicin-Teva liquid darf mit keinen

anderen Lösungen gemischt werden, da bei längerem Kontakt mit Lösungen mit einem alkalischen

pH der Wirkstoff hydrolysieren kann.

Haltbarkeit

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden.

Besondere Lagerungshinweise

Im Kühlschrank (2–8 °C) und vor Licht geschützt aufbewahren. Für Kinder unerreichbar

aufbewahren.

Die Lösung darf nicht länger als 24 Stunden bei Raumtemperatur (15–25 °C) und unter Lichtschutz

aufbewahrt werden. Die Lagerung von Epirubicin-Teva liquid im Kühlschrank kann zur Ausbildung

eines gelartigen Produkts führen. Dieses bildet sich bei Raumtemperatur (15–25 °C) über zwei bis

maximal vier Stunden wieder in eine leicht visköse bis komplett mobile Lösung zurück.

Epirubicin-Teva liquid enthält kein Konservierungsmittel. Nach Anbruch der Stechampullen ist die

Lösung sofort zu verwenden. Falls erforderlich kann sie maximal 24 Stunden im Kühlschrank (2–

8 °C) und vor Licht geschützt aufbewahrt werden.

Die verdünnte Lösung für die Blaseninstallation (siehe «Hinweise für die Handhabung»), sollte aus

mikrobiologischen Gründen sofort nach Zubereitung verwendet werden. Falls erforderlich kann sie

maximal 24 Stunden im Kühlschrank (2–8 °C) und vor Licht geschützt aufbewahrt werden.

Hinweise für die Handhabung

Epirubicin-Teva liquid kann direkt weiterverwendet werden. Vor Anwendung muss sie jedoch auf

Raumtemperatur (15–25 °C) gebracht werden.

Intravenöse Injektion

Das Konzentrat (Epirubicin-Teva liquid) wird in den Schlauch einer frei fliessenden intravenösen

Infusion von physiologischer Kochsalzlösung oder 5%iger Glucoselösung während 3–20 Min.

abhängig von der Dosis und dem Volumen der Infusionslösung injiziert. Im Anschluss daran wird

die physiologische Kochsalzlösung bzw. die 5%ige Glucoselösung für 10–15 Min. intravenös

infundiert.

Diese Technik minimalisiert das Risiko einer Thrombose oder perivenösen Extravasation, die zu

schwerster Cellulitis und Nekrose führen kann. Das Präparat soll deshalb nicht in kleine Venen

infundiert werden. Venensklerose kann entstehen, wenn wiederholte Injektionen in dieselbe Vene

gemacht werden.

Blaseninstillation

Zur intravesikalen Instillation wird 50 mg Epirubicin in 50 ml physiologischer Kochsalzlösung

verabreicht. Zu Epirubicin-Teva liquid 50 mg müssen noch 25 ml physiologische Kochsalzlösung

beigefügt werden. Die instillierte Lösung muss während mindestens 1 Stunde in der Blase bleiben.

Während der Instillation sollte der Patient gelegentlich gedreht werden. Die Blase muss am Ende der

Instillation geleert werden. Der Patient soll in den 12 Stunden vor der Behandlung keine Flüssigkeit

mehr zu sich nehmen.

Handhabung von Zytostatika

Bei der Zubereitung der Epirubicin-Teva-Lösungen und der Entsorgung sind die Richtlinien für

Zytostatika zu befolgen.

Zulassungsnummer

58274 (Swissmedic).

Packungen

Epirubicin-Teva liquid, Konzentrat zur Herstellung einer Injektionslösung i.v./Lösung zur Instillation

i.ves. 10 mg/5 ml Durchstfl 1. [A]

Epirubicin-Teva liquid, Konzentrat zur Herstellung einer Injektionslösung i.v./Lösung zur Instillation

i.ves. 20 mg/10 ml Durchstfl 1. [A]

Epirubicin-Teva liquid, Konzentrat zur Herstellung einer Injektionslösung i.v./Lösung zur Instillation

i.ves. 50 mg/25 ml Durchstfl 1. [A]

Epirubicin-Teva liquid, Konzentrat zur Herstellung einer Injektionslösung i.v./Lösung zur Instillation

i.ves. 100 mg/50 ml Durchstfl 1. [A]

Epirubicin-Teva liquid, Konzentrat zur Herstellung einer Injektionslösung i.v./Lösung zur Instillation

i.ves. 200 mg/100 ml Durchstfl 1. [A]

Zulassungsinhaberin

Teva Pharma AG, Basel.

Stand der Information

Mai 2017.

Interne Versionsnummer: 2.1

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15-11-2018

Safety and efficacy of Monimax® (monensin sodium and nicarbazin) for chickens for fattening and chickens reared for laying

Safety and efficacy of Monimax® (monensin sodium and nicarbazin) for chickens for fattening and chickens reared for laying

Published on: Wed, 14 Nov 2018 The coccidiostat Monimax® (monensin sodium and nicarbazin) is considered safe for chickens for fattening and chickens reared for laying at the highest use level of 50 mg monensin and 50 mg nicarbazin/kg complete feed. This conclusion is extended to chickens reared for laying. For both active substances, the metabolic pathways in the chicken are similar to those in the turkey and rat. Nicarbazin, when ingested, is rapidly split in its two components dinitrocarbanilide (DNC)...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

9-11-2018

First Choice Vapor recalls Unflavoured 100 mg Nicotine Base E-Liquids

First Choice Vapor recalls Unflavoured 100 mg Nicotine Base E-Liquids

These vaping products do not meet requirements of the Consumer Chemicals and Containers Regulations, 2001 (CCCR, 2001) under the Canada Consumer Product Safety Act.

Health Canada

9-11-2018

Safety assessment of the active substance polyacrylic acid, sodium salt, cross‐linked, for use in active food contact materials

Safety assessment of the active substance polyacrylic acid, sodium salt, cross‐linked, for use in active food contact materials

Published on: Thu, 08 Nov 2018 00:00:00 +0100 The EFSA Panel on Food Contact Materials, Enzymes and Processing Aids (CEP) assessed the safety of polyacrylic acid, sodium salt, cross‐linked, FCM substance No 1015, which is intended to be used as a liquid absorber in the packaging of fresh or frozen foods such as meat, poultry and seafood as well as fresh fruits and vegetables. Specific migration tests were not performed due to the high absorption of liquids by the substance. The Panel noted that if polya...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

8-11-2018

Theme event on big data and medicine

Theme event on big data and medicine

The U.S. Food and Drug Administration, FDA, The European Medicines Agency, EMA, and Novo Nordisk are among the speakers when The Danish Medicines Agency on 20 November 2018 puts focus on big data and medicine under the event heading “From Big Data to Real World Evidence”.

Danish Medicines Agency

8-11-2018

Marbonor 10% ad us. vet., Injektionsloesung

Marbonor 10% ad us. vet., Injektionsloesung

● Die Neuzulassung erfolgte am 08.11.2018.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

6-11-2018

Suanovil 20 ad us. vet., Injektionsloesung

Suanovil 20 ad us. vet., Injektionsloesung

● Umwandlung in Exportzulassung (Exportspezialität): nur für den Vertrieb im Ausland

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

30-10-2018

Onsior 10 mg ad us. vet., schmackhafte Tabletten fuer Hunde

Onsior 10 mg ad us. vet., schmackhafte Tabletten fuer Hunde

● Änderung Text "Anwendungseinschränkungen"

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

30-10-2018

Onsior 20 mg ad us. vet., schmackhafte Tabletten fuer Hunde

Onsior 20 mg ad us. vet., schmackhafte Tabletten fuer Hunde

● Änderung Text "Anwendungseinschränkungen"

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

29-10-2018

Statement from FDA Commissioner Scott Gottlieb, M.D., on the FDA’s new consideration of labeling for sesame allergies

Statement from FDA Commissioner Scott Gottlieb, M.D., on the FDA’s new consideration of labeling for sesame allergies

Food allergies have touched the lives of most of us. Thousands of Americans experience life-threatening, food-related reactions each year, and an estimated 20 people die from them annually. In some cases, such reactions occur despite a careful reading of packaged food labels by conscientious consumers. To me, that’s unacceptable. The FDA is committed to advancing our efforts to help ensure that Americans have access to the information they need about common allergens in packaged foods.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

27-10-2018

Umsetzung des einstimmigen Beschlusses der Koordinierungsgruppe EMA/CMDh/418713/2018 vom 27.06.2018 (korrigierte Version vom 01.10.2018) betreffend die Zulassungen für Humanarzneimittel mit dem Wirkstoff Morphin und der Wirkstoffkombination Morphin/Cycliz

Umsetzung des einstimmigen Beschlusses der Koordinierungsgruppe EMA/CMDh/418713/2018 vom 27.06.2018 (korrigierte Version vom 01.10.2018) betreffend die Zulassungen für Humanarzneimittel mit dem Wirkstoff Morphin und der Wirkstoffkombination Morphin/Cycliz

Das BfArM veröffentlicht den Umsetzungsbescheid für den Wirkstoff Morphin und der Wirkstoffkombination Morphin/Cyclizin infolge des Europäischen PSUR Single Assessment Verfahrens nach Artikel 107d) bis g) der Richtlinie 2001/83/EG.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

26-10-2018

Vorläufige Tagesordnung der 83. Routinesitzung am 15. November 2018

Vorläufige Tagesordnung der 83. Routinesitzung am 15. November 2018

83. Routinesitzung nach § 63 AMG am 15. November 2018 um 10:00 Uhr im BfArM, Hörsaal 1

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

24-10-2018

G & C Raw, LLC is Expanding Recall to Include All Product Lots Manufactured from February 27, 2018 Through July 20, 2018, Because of Possible Listeria Monocytogenes Health Risk

G & C Raw, LLC is Expanding Recall to Include All Product Lots Manufactured from February 27, 2018 Through July 20, 2018, Because of Possible Listeria Monocytogenes Health Risk

G & C Raw, of Versailles, OH is recalling all products lots manufactured from February 27, 2018 through July 20, 2018, as a precaution because they have the potential to be contaminated with Listeria monocytogenes

FDA - U.S. Food and Drug Administration

24-10-2018

Vita Health Products Recall (2018-10-24)

Vita Health Products Recall (2018-10-24)

Health Canada

24-10-2018

Safety and efficacy of Hostazym® X (endo‐1,4‐beta‐xylanase) as a feed additive for sows in order to have benefit in piglets

Safety and efficacy of Hostazym® X (endo‐1,4‐beta‐xylanase) as a feed additive for sows in order to have benefit in piglets

Published on: Tue, 23 Oct 2018 00:00:00 +0200 Following a request from the European Commission, the Panel on Additives and Products or Substances used in Animal Feed (FEEDAP) was asked to deliver a scientific opinion on the safety and efficacy of HOSTAZYM® X as a feed additive for sows in order to have benefit in piglets. The additive HOSTAZYM® X contains endo‐1,4‐beta‐xylanase and is available in liquid and solid formulations. This product is authorised as a feed additive for chickens for fattening, tu...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

24-10-2018

Inflacam 0,5 mg/ml ad us. vet., orale Suspension

Inflacam 0,5 mg/ml ad us. vet., orale Suspension

● Die Neuzulassung erfolgte am 24.10.2018.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

23-10-2018

Bravecto Plus spot-on Katze L ad us. vet., Loesung zum Auftragen auf die Haut

Bravecto Plus spot-on Katze L ad us. vet., Loesung zum Auftragen auf die Haut

● Die Neuzulassung erfolgte am 23.10.2018.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

23-10-2018

Bravecto Plus spot-on Katze M ad us. vet., Loesung zum Auftragen auf die Haut

Bravecto Plus spot-on Katze M ad us. vet., Loesung zum Auftragen auf die Haut

● Die Neuzulassung erfolgte am 23.10.2018.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

23-10-2018

Bravecto Plus spot-on Katze S ad us. vet., Loesung zum Auftragen auf die Haut

Bravecto Plus spot-on Katze S ad us. vet., Loesung zum Auftragen auf die Haut

● Die Neuzulassung erfolgte am 23.10.2018.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

18-10-2018

Mom Life Market recalls 10" & 16" Personalized Stuffed Plush Bunnies

Mom Life Market recalls 10" & 16" Personalized Stuffed Plush Bunnies

The recalled products may contain phthalate levels that exceed the allowable levels.

Health Canada

18-10-2018

Scientific Opinion on Flavouring Group Evaluation 201 Revision 2 (FGE.201Rev2): 2‐alkylated, aliphatic, acyclic alpha,beta‐unsaturated aldehydes and precursors, with or without additional double‐bonds, from chemical subgroup 1.1.2 of FGE.19

Scientific Opinion on Flavouring Group Evaluation 201 Revision 2 (FGE.201Rev2): 2‐alkylated, aliphatic, acyclic alpha,beta‐unsaturated aldehydes and precursors, with or without additional double‐bonds, from chemical subgroup 1.1.2 of FGE.19

Published on: Wed, 17 Oct 2018 00:00:00 +0200 The Panel on Food Additives and Flavourings of the European Food Safety Authority was requested to consider in this revision 2 of Flavouring Group Evaluation 201, the additional data on genotoxicity submitted by the Industry on two substances, 2‐methylpent‐2‐enal [FL‐no: 05.090] and 2 methylcrotonaldehyde [FL‐no: 05.095], from subgroup 1.1.2 of FGE.19. In FGE.201Rev1, the Panel concluded that further data were required in order to clarify the genotoxic poten...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

17-10-2018

Applicability of in silico tools for the prediction of dermal absorption for pesticides

Applicability of in silico tools for the prediction of dermal absorption for pesticides

Published on: Tue, 16 Oct 2018 00:00:00 +0200 Based on the “Human in vitro dermal absorption datasets” published as supporting information to the revised EFSA Guidance on Dermal Absorption, in silico models for prediction of absorption across the skin have been evaluated. For this evaluation, a systematic literature search and review was performed, identifying 288 publications describing mathematical models for prediction of dermal absorption. Eleven models potentially relevant to the regulatory assessm...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

15-11-2018

CRYSVITA 10/20/30 mg Injektionslösung

Rote - Liste

15-11-2018

Sevredol® 10 mg/20 mg Filmtabletten

Rote - Liste

14-11-2018

Jinarc (Otsuka Pharmaceutical Netherlands B.V.)

Jinarc (Otsuka Pharmaceutical Netherlands B.V.)

Jinarc (Active substance: tolvaptan) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)7604 of Wed, 14 Nov 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/2788/T/20

Europe -DG Health and Food Safety

14-11-2018

Clopidogrel ratiopharm (Teva B.V.)

Clopidogrel ratiopharm (Teva B.V.)

Clopidogrel ratiopharm (Active substance: clopidogrel) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)7602 of Wed, 14 Nov 2018

Europe -DG Health and Food Safety

12-11-2018

Spinraza (Biogen Netherlands B.V.)

Spinraza (Biogen Netherlands B.V.)

Spinraza (Active substance: nusinersen) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)7550 of Mon, 12 Nov 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4312/T/10

Europe -DG Health and Food Safety

12-11-2018

Tetraspan® 10 % Infusionslösung

Rote - Liste

9-11-2018

Toctino 10 mg/30 mg Weichkapseln

Rote - Liste

8-11-2018

Palladon® injekt 2 mg/10 mg/100 mg

Rote - Liste

8-11-2018

Voluven 10 % Infusionslösung

Rote - Liste

6-11-2018

Doce onkovis 20 mg/ml

Rote - Liste

5-11-2018

Hydrocortison acis® 10 mg, Tabletten

Rote - Liste

31-10-2018

Fluorescein Alcon 10%

Rote - Liste

24-10-2018

Loratadin-ratiopharm® 10 mg Tabletten

Rote - Liste

23-10-2018

EU/3/16/1804 (Eli Lilly Nederland B.V.)

EU/3/16/1804 (Eli Lilly Nederland B.V.)

EU/3/16/1804 (Active substance: Pegylated recombinant human interleukin-10) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)6994 of Tue, 23 Oct 2018

Europe -DG Health and Food Safety

23-10-2018

Benzaknen® 5 %/10 % Gel

Rote - Liste

23-10-2018

Nubral® Creme 10%

Rote - Liste

22-10-2018

Irbesartan / Hydrochlorothiazide Teva (Teva B.V.)

Irbesartan / Hydrochlorothiazide Teva (Teva B.V.)

Irbesartan / Hydrochlorothiazide Teva (Active substance: irbesartan / hydrochlorothiazide) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018) 6974 of Mon, 22 Oct 2018

Europe -DG Health and Food Safety

22-10-2018

EU/3/10/815 (Pfizer Europe MA EEIG)

EU/3/10/815 (Pfizer Europe MA EEIG)

EU/3/10/815 (Active substance: Sildenafil citrate) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)6993 of Mon, 22 Oct 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/068/10/T/01

Europe -DG Health and Food Safety

19-10-2018

Recocam (Bimeda Animal Health Limited)

Recocam (Bimeda Animal Health Limited)

Recocam (Active substance: Meloxicam) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)6954 of Fri, 19 Oct 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/V/C/2247/T/10

Europe -DG Health and Food Safety

15-10-2018

Lamotrigin-Teva® Tabletten

Rote - Liste