Envidor

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Envidor
  • Verwenden für:
  • Pflanzen
  • Art der Medizin:
  • Agrochemisch

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
  • Das Informationsblatt für dieses Produkt ist derzeit nicht verfügbar, können Sie eine Anfrage an unseren Kundendienst zu senden und wir werden Sie benachrichtigen, sobald wir in der Lage, um es zu erhalten.


    Fordern Sie die Packungsbeilage für medizinisches Fachpersonal.

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Envidor
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Akarizid

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • UFAG - Ufficio federale dell'agricoltura. OFAG - Office fédéral de l'agriculture. BLW - Bundesamt für Landwirtschaft.
  • Zulassungsnummer:
  • W-6155
  • Letzte Änderung:
  • 06-09-2017

Packungsbeilage

Produkt:

Handelsbezeichnung: Envidor

Produktekategorie

Bewilligungsinhaber Eidg. Zulassungsnummer

Akarizid

Bayer (Schweiz) AG W-6155

Stoff(e)

Gehalt

Formulierungscode

Wirkstoff:

Spirodiclofen

22.2 % 240 g/l

SC Suspensionskonzentrat

Anwendungen

A Kultur

Schaderreger/Wirku

Dosierungshinweise

Auflagen

B Erdbeere

Erdbeermilbe

Spinnmilben

Konzentration: 0.04 %

Aufwandmenge: 0.4 l/ha

Anwendung: Vor der Blüte und

nach der Ernte.

1, 2, 3, 4, 5

Rote Johannisbeere

Schwarze Johannisbeere

Stachelbeere

Spinnmilben

Konzentration: 0.04 %

Aufwandmenge: 0.4 l/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

1, 3, 5, 6, 7, 8

B Rubus Arten

Brombeermilbe

Himbeerblattmilbe

Spinnmilben

Konzentration: 0.04 %

Aufwandmenge: 0.4 l/ha

Anwendung: Nach der Ernte.

1, 3, 4, 5, 7, 8, 9,

10, 11

O Birne

Birnblattsauger

Konzentration: 0.04 %

Aufwandmenge: 0.64 l/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

1, 3, 5, 12, 13, 14

O Kernobst

Rostmilben

Spinnmilben

Konzentration: 0.04 %

Aufwandmenge: 0.64 l/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

1, 3, 5, 12, 13, 14

O Steinobst

Rostmilben

Spinnmilben

Konzentration: 0.04 %

Aufwandmenge: 0.64 l/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

1, 3, 5, 12, 13, 14

A Kultur

Schaderreger/Wirku

Dosierungshinweise

Auflagen

W Reben

Kräuselmilbe

Konzentration: 0.04 %

Aufwandmenge: 0.32 l/ha

Anwendung: Vor der Blüte.

1, 3, 5, 15, 16

W Reben

Spinnmilben

Konzentration: 0.04 %

Aufwandmenge: 0.64 l/ha

Wartefrist: 6 Woche(n)

1, 3, 5, 7, 8, 17

Gewächshaus: Aubergine

Gewächshaus: Gurken

Gewächshaus: Paprika

Gewächshaus: Tomaten

Spinnmilben

Konzentration: 0.04 %

Wartefrist: 3 Tage

Anwendung: Bei Befallsbeginn.

3, 4, 5, 18

Bäume und Sträucher

(ausserhalb Forst)

Spinnmilben

Konzentration: 0.04 %

Anwendung: Bei Befallsbeginn.

1, 3, 4, 5, 13, 14

Blumenkulturen und

Grünpflanzen

Rosen

Spinnmilben

Konzentration: 0.04 %

Anwendung: Bei Befallsbeginn.

1, 3, 4, 5, 7, 16

Auflagen und Bemerkungen:

Maximal 1 Behandlung pro Parzelle und Jahr.

Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium "Vollblüte bis Beginn Rotfärbung der

Früchte", 4 Pflanzen pro m² sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.

Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen.

Bei Anwendung im Gewächshaus ist dieses vor dem Wiederbetreten gründlich zu lüften.

SPe 8 - Gefährlich für Bienen: Kann Schäden an der Bienenbrut verursachen. Freiland: Darf nicht

mit blühenden oder Honigtau aufweisenden Pflanzen (z.B. Kulturen, Einsaaten, Unkräutern,

Nachbarkulturen, Hecken) in Kontakt kommen. Blühende Einsaaten oder Unkräuter sind vor der

Behandlung zu entfernen (am Vortag mähen/mulchen). Gewächshaus: Darf im geschlossenen

Gewächshaus eingesetzt werden, sofern keine Bestäuber zugegen sind.

Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium "50 - 90% der Blütenstände mit

sichtbaren Früchten" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.

SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte

Pufferzone von 6 m zu Oberflächengewässern einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von

driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.

SPe 3: Zum Schutz von Nichtzielarthropoden vor den Folgen von Drift eine unbehandelte

Pufferzone von 20 m zu Biotopen (gemäss Art. 18a und 18b NHG) einhalten. Diese Distanz kann

beim Einsatz von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert

werden.

Für Sommerhimbeeren bezieht sich die angegebene Aufwandmenge auf Stadium "Erste Blüten bis

etwa 50% der Blüten offen" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha. Für Herbsthimbeeren

bezieht sich die Aufwandmenge auf eine Heckenhöhe von 150 - 170 cm sowie eine

Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.

10.Für Brombeeren bezieht sich die angegebene Aufwandmenge auf Stadium "Erste Blüten bis etwa

50% der Blüten offen" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.

11.Behandlung direkt nach der Ernte, bevor sich die Schädlinge zum Überwintern in die Knospen

verkriechen.

12.Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf ein Baumvolumen von 10'000 m³ pro ha.

13.SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte

Pufferzone von 20 m zu Oberflächengewässern einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von

driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.

14.SPe 3: Zum Schutz von Nichtzielarthropoden vor den Folgen von Drift eine unbehandelte

Pufferzone von 50 m zu Biotopen (gemäss Art. 18a und 18b NHG) einhalten. Diese Distanz kann

beim Einsatz von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert

werden.

15.Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium BBCH 15-51 (F) und eine

Referenzbrühmenge von 800 l/ha (Berechnungsgrundlage).

16.SPe 3: Zum Schutz von Nichtzielarthropoden vor den Folgen von Drift eine unbehandelte

Pufferzone von 6 m zu Biotopen (gemäss Art. 18a und 18b NHG) einhalten. Diese Distanz kann

beim Einsatz von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert

werden.

17.Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium BBCH 71-81 (J-M, Nachblüte) und

eine Referenzbrühemenge von 1600 l/ha (Berechnungsgrundlage) oder auf ein Laubwandvolumen

von 4500 m³ pro ha.

18.Maximal 2 Behandlungen pro Kultur und Jahr.

Gefahrenkennzeichnungen:

Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.

EUH 401 Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung

einhalten.

H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen.

H351 Kann vermutlich Krebs erzeugen.

H410 Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.

SPe 8 Bienengefährlich

Signalwort:

Achtung

Gefahrensymbole und -bezeichnungen:

Kurzkennzeichnung

GHS07

GHS08

GHS09

Symbol

Gefahrenbezeichnung Vorsicht gefährlich Gesundheitsschädigend Gewässergefährdend

Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes,

Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im

Verkauf befindet.