EnaCanpin

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • EnaCanpin 10 mg/10 mg Filmtabletten
  • Darreichungsform:
  • Filmtablette
  • Zusammensetzung:
  • Enalaprilmaleat 10.mg; Lercanidipinhydrochlorid 10.mg
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • EnaCanpin 10 mg/10 mg Filmtabletten
    Deutschland
  • Sprache:
  • Deutsch

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
  • Zulassungsnummer:
  • 98368.00.00
  • Letzte Änderung:
  • 12-02-2018

Packungsbeilage

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

EnaCanpin

®

10 mg/10 mg Filmtabletten

Enalaprilmaleat/Lercanidipinhydrochlorid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter.

Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist EnaCanpin und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von EnaCanpin beachten?

Wie ist EnaCanpin einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist EnaCanpin aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist EnaCanpin und wofür wird es angewendet?

EnaCanpin ist eine fixe Kombination aus einem ACE-Hemmer (Enalapril) und einem Calciumkanal-

Blocker (Lercanidipin), zwei Arzneimittel mit blutdrucksenkenden Eigenschaften.

EnaCanpin wird angewendet zur Behandlung von Bluthochdruck (Hypertonie) bei Patienten, bei

denen unter der ausschließlichen Behandlung mit Lercanidipin 10 mg keine angemessene Blutdruck-

Kontrolle erzielt werden kann. EnaCanpin sollte nicht für die initiale Behandlung von Bluthochdruck

eingesetzt werden.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von EnaCanpin beachten?

EnaCanpin darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Enalapril oder Lercanidipin oder einen der in Abschnitt 6. genannten

sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind;

wenn bei Ihnen in der Vergangenheit eine allergische Reaktion gegen Arzneimittel aufgetreten ist,

die zur gleichen Gruppe gehören wie die Wirkstoffe in EnaCanpin, d. h. so genannte ACE-

Hemmer oder Calciumkanalblocker;

wenn bei Ihnen in der Vergangenheit infolge einer Behandlung mit einem ACE-Hemmer, aus

unbekannter Ursache oder erblich bedingt schon einmal ein Angioödem (Schwellungen des

Gesichts, der Lippen, des Mundes, der Zunge oder des Rachens) aufgetreten ist, das Schluck- oder

Atemprobleme verursacht hat;

wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschränkte Nierenfunktion haben und mit einem

blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enthält, behandelt werden;

wenn Sie mehr als 3 Monate schwanger sind (auch in der Frühschwangerschaft sollte EnaCanpin

besser vermieden werden. Siehe dazu auch den Abschnitt über Schwangerschaft);

wenn Sie an bestimmten Herzkrankheiten leiden:

nicht behandelte Herzmuskelschwäche;

Ausflussbehinderung aus der linken Herzkammer, inklusive einer Verengung der Aorta

(Aortenstenose);

Beschwerden im Brustraum, die in Ruhe auftreten, sich verschlechtern oder häufiger

auftreten (instabile Angina pectoris);

innerhalb von 1 Monat nach Auftreten eines Myokardinfarktes (Herzinfarktes);

wenn bei Ihnen eine schwere Leber- oder Nierenfunktionsstörung besteht oder Sie regelmäßig zur

Dialyse müssen;

wenn Sie Arzneimittel anwenden wie:

Antimykotika (z. B. Ketoconazol, Itraconazol);

Makrolid-Antibiotika (wie Erythromycin, Troleandomycin);

Virostatika (z. B. Ritonavir);

wenn Sie gleichzeitig ein anderes Arzneimittel, das als Ciclosporin bezeichnet wird, einnehmen

(wird nach Organtransplantationen angewendet, um ein Abstoßen des Organs zu verhindern);

zusammen mit Grapefruit oder Grapefruitsaft.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie EnaCanpin einnehmen:

wenn Sie einen niedrigen Blutdruck haben (möglicherweise äußert sich dies in Schwäche- oder

Schwindelanfällen, insbesondere im Stehen);

wenn Sie kürzlich unter starker Übelkeit (heftiges Erbrechen) oder Durchfall gelitten haben.

wenn Sie eine salzarme Diät einhalten müssen;

wenn Sie Herzprobleme haben;

wenn Sie an einer Erkrankung leiden, bei der die Blutgefäße im Gehirn betroffen sind;

wenn Sie Nierenprobleme haben (einschließlich einer Nierentransplantation);

wenn Sie Leberprobleme haben;

wenn Sie Probleme mit dem Blut haben, z. B. zu wenig oder keine weißen Blutkörperchen

(Leukopenie, Agranulozytose), zu wenig Blutplättchen (Thrombozytopenie) oder Mangel an roten

Blutkörperchen (Anämie);

wenn Sie an einer vaskulären Kollagenose leiden (z. B. Lupus erythematodes, rheumatoide

Arthritis oder Sklerodermie);

wenn Sie ein Patient mit schwarzer Hautfarbe sind, sollten Sie wissen, dass bei solchen Patienten

bei Einnahme von ACE-Hemmern ein erhöhtes Risiko für allergische Reaktionen mit

Anschwellen des Gesichts, der Lippen, der Zunge oder des Rachens und Schluck- oder

Atemproblemen besteht;

wenn Sie unter Zuckerkrankheit leiden (Diabetes mellitus);

wenn bei Ihnen ein hartnäckiger trockener Husten auftritt;

wenn Sie Kaliumpräparate, kaliumsparende Substanzen oder kaliumhaltige Salzersatzmittel

einnehmen;

wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit (Lactoseunverträglichkeit)

leiden;

wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:

einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (diese werden auch als Sartane bezeichnet - z. B.

Valsartan, Telmisartan, Irbesartan), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund von

Diabetes mellitus haben;

Aliskiren.

Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z. B.

Kalium) in Ihrem Blut in regelmäßigen Abständen überprüfen.

Siehe auch Abschnitt „EnaCanpin darf nicht eingenommen werden“.

wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel anwenden, erhöht sich das Risiko eines Angioödems

(rasche Schwellung unter der Haut in Bereichen wie dem Rachen):

Sirolimus, Everolimus und andere Arzneimittel, die zur Klasse der mTOR-Inhibitoren

gehören (werden zur Verhinderung einer Abstoßung des Organ-transplantats verwendet).

Wenn bei Ihnen ein Eingriff oder eine Behandlung geplant ist.

Falls bei Ihnen einer der folgenden Eingriffe geplant ist, teilen Sie Ihrem Arzt mit, dass Sie EnaCanpin

einnehmen:

eine Operation oder Narkose (auch beim Zahnarzt);

eine Behandlung zur Entfernung von Cholesterin aus dem Blut, genannt „LDL-Apherese“;

eine Desensibilisierungstherapie zur Milderung allergischer Reaktionen gegen Bienen- oder

Wespengift.

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten)

oder wenn Sie stillen, siehe Abschnitt Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit.

Kinder und Jugendliche

Dieses Arzneimittel darf bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht angewendet werden, da

keine Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit vorliegen.

Einnahme von EnaCanpin zusammen mit anderen Arzneimitteln

EnaCanpin darf nicht zusammen mit bestimmten Arzneimitteln eingenommen werden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere

Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen, da bei

gleichzeitiger Einnahme von EnaCanpin mit einigen anderen Arzneimitteln die Wirkung von

EnaCanpin oder die des anderen Arzneimittels herauf- oder herabgesetzt werden kann oder einige

Nebenwirkungen häufiger auftreten können.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker insbesondere dann, wenn Sie eines der folgenden

Arzneimittel einnehmen:

kaliumhaltige Arzneimittel (z. B. diätetische Salzersatzmittel) und Co-Trimoxazol, auch bekannt

als Trimethoprim/Sulfamethoxazol;

andere Arzneimittel, die den Blutdruck senken, z. B. Angiotensin-II-Rezeptor-Blocker,

„Wassertabletten“ (Diuretika) oder das Arzneimittel Aliskiren;

Lithium (ein Arzneimittel zur Behandlung bestimmter depressiver Erkrankungen);

Arzneimittel zur Behandlung depressiver Erkrankungen (trizyklische Antidepressiva);

Arzneimittel zur Behandlung psychischer Probleme (Neuroleptika);

nichtsteroidale Entzündungshemmer, z. B. COX-2-Hemmer (Arzneimittel, die Entzündungen

lindern und als Schmerzmittel eingesetzt werden können);

einige Schmerzmittel oder Arzneimittel zur Behandlung einer Gelenkentzündung (Arthritis)

einschließlich Goldtherapie;

einige Arzneimittel gegen Husten und Erkältung und Mittel zur Gewichtsreduktion, die einen so

genannten „sympathomimetischen Wirkstoff“ enthalten;

Arzneimittel gegen Diabetes (z. B. Antidiabetika zum Einnehmen und Insulin) Astemizol oder

Terfenadin (Arzneimittel zur Behandlung von Allergien);

Amiodaron oder Chinidin (Arzneimittel zur Behandlung eines beschleunigten Herzschlags);

Phenytoin oder Carbamazepin (Arzneimittel zur Behandlung einer Epilepsie);

Rifampicin (Arzneimittel zur Behandlung von Tuberkulose);

Digoxin (Arzneimittel zur Behandlung von Herzproblemen);

Midazolam (Beruhigungs- und Schlafmittel);

Betablocker (Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck und Herzproblemen);

Cimetidin (Arzneimittel zur Behandlung von Geschwüren und Sodbrennen) in Tagesdosen über

800 mg.

Arzneimittel, die sehr oft zur Verhinderung einer Abstoßung des Organtransplantats verwendet

werden (Sirolimus, Everilimus und andere Arznrimittel, die zur Klasse der mTOR-Inhibitoren

gehören). Siehe Abschnitt „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“.

Ihr Arzt muss unter Umständen Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsmaßnahmen

treffen:

wenn Sie einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren einnehmen (siehe auch

Abschnitte „EnaCanpin darf nicht eingenommen werden“ und „Warnhinweise und

Vorsichtsmaßnahmen“).

Einnahme von EnaCanpin zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

EnaCanpin sollte mindestens 15 Minuten vor einer Mahlzeit eingenommen werden.

Alkohol kann die Wirkung von EnaCanpin verstärken. Es wird daher empfohlen, dass Sie entweder

überhaupt keinen Alkohol zu sich nehmen oder Ihren Alkoholkonsum strikt begrenzen.

EnaCanpin darf nicht zusammen mit Grapefruits oder Grapefruitsaft eingenommen werden.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Schwangerschaft und Fortpflanzungsfähigkeit

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten).

Ihr Arzt wird Ihnen in der Regel raten, die Einnahme von EnaCanpin zu beenden bevor Sie schwanger

werden oder sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, und Ihnen anstelle von EnaCanpin die

Einnahme eines anderen Medikamentes empfehlen. EnaCanpin wird nicht empfohlen in der

Frühschwangerschaft und darf nicht eingenommen werden wenn Sie seit mehr als 3 Monaten

schwanger sind, da eine Einnahme nach dem dritten Schwangerschaftsmonat zu einer

schwerwiegenden Schädigung Ihres ungeborenen Kindes führen könnte.

Stillzeit

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen möchten. Unter der

Einnahme von EnaCanpin wird das Stillen von Neugeborenen (in den ersten Wochen nach der Geburt)

und insbesondere von Frühgeborenen nicht empfohlen. Ist das Kind bereits älter, sollten Sie sich vom

Arzt über die Vorteile und Risiken der Einnahme von EnaCanpin während der Stillzeit im Vergleich

zu alternativen Medikamenten beraten lassen.

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Wenn es bei Ihnen während der Behandlung mit diesem Arzneimittel zu Schwindelgefühl,

Schwächegefühl, Müdigkeit oder Schläfrigkeit/Benommenheit kommt, dürfen Sie sich nicht an das

Steuer eines Kraftfahrzeuges setzen oder Maschinen bedienen.

EnaCanpin enthält Lactose.

Bitte nehmen Sie EnaCanpin daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist,

dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

3.

Wie ist EnaCanpin einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Erwachsene: falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis eine Tablette, einmal täglich

zur gleichen Tageszeit. Nehmen Sie bitte die Tablette vorzugsweise am Morgen mindestens 15

Minuten vor dem Frühstück. Die Filmtabletten sollten unzerkaut mit Wasser eingenommen werden.

Patienten mit Nierenproblemen/ältere Patienten: Die Dosis des Arzneimittels wird von Ihrem Arzt

festgelegt und an Ihre Nierenfunktion angepasst.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von EnaCanpin zu

stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge von EnaCanpin eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie mehr als die ärztlich verschriebene Dosis eingenommen haben oder im Falle einer

Überdosierung, suchen Sie sofort ärztliche Hilfe auf und nehmen Sie, falls möglich, die Filmtabletten

und/oder das Behältnis mit zum Arzt.

Ein Überschreiten der richtigen Dosierung kann dazu führen, dass der Blutdruck zu weit absinkt und

das Herz unregelmäßig oder schneller schlägt.

Wenn Sie die Einnahme von EnaCanpin vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme Ihrer Tablette vergessen haben, nehmen Sie sie so bald als möglich ein, es

sein denn, es ist fast an der Zeit für Ihre nächste Dosis. Danach setzen Sie die Anwendung wie üblich

fort. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von EnaCanpin abbrechen

Wenn Sie die Einnahme von EnaCanpin beenden, kann Ihr Blutdruck wieder ansteigen. Bitte reden

Sie mit Ihrem Arzt bevor Sie die Einnahme beenden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen. Folgende Nebenwirkungen können nach Einnahme dieses Arzneimittels auftreten:

Manche Nebenwirkungen können schwerwiegend sein.

Informieren Sie bitte sofort Ihren Arzt, wenn Sie folgendes bemerken:

Allergische Reaktion mit Schwellung des Gesichts, der Lippen, Zunge oder des Rachens, wodurch es

zu Atem- oder Schluckbeschwerden kommen kann.

Zu Beginn der Behandlung mit EnaCanpin fühlen Sie sich vielleicht schwach oder schwindlig oder

Sie sehen verschwommen; dies kann durch einen plötzlichen Blutdruckabfall hervorgerufen werden

und in einem solchen Fall hilft es, wenn Sie sich hinlegen. Wenn Sie sich Sorgen machen, sprechen

Sie bitte mit Ihrem Arzt.

Nebenwirkungen von EnaCanpin

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

Husten, Schwindelgefühl, Kopfschmerzen.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

Veränderung der Blutwerte, z. B. Abnahme der Blutplättchen, erhöhte Kaliumkonzentration im Blut,

Nervosität (Angstgefühl), Schwindel beim Aufstehen, Drehschwindel, beschleunigter Herzschlag,

schneller oder unregelmäßiger Herzschlag (Palpitationen), plötzliche Rötung im Gesicht, am Hals und

am Oberkörper (Flush), Blutdruckabfall, Bauchschmerzen, Verstopfung, Übelkeit, Anstieg der

Leberenzyme, Hautrötung, Gelenkschmerzen, erhöhte Häufigkeit des Wasserlassens, Schwächegefühl,

Müdigkeit, Hitzegefühl, geschwollene Knöchel.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

Blutarmut (Anämie), allergische Reaktionen, Ohrgeräusche (Tinnitus), Ohnmacht, trockener Hals,

Halsentzündung, Verdauungsstörungen, salziger Geschmack auf der Zunge, Durchfall,

Mundtrockenheit, Zahnfleischschwellung, allergische Reaktion mit Anschwellen des Gesichts, der

Lippen, der Zunge oder des Rachens mit Schluck- oder Atemproblemen, Hautausschlag,

Nesselausschlag, nächtlicher Harndrang, vermehrte Harnausscheidung, Impotenz.

Zusätzliche Nebenwirkungen, die unter alleiniger Behandlung mit Enalapril oder Lercanidipin

aufgetreten sind:

Enalapril

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

verschwommenes Sehen.

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

Depressionen, Schmerzen im Brustbereich, Herzrhythmusstörungen, Angina pectoris, Atemnot,

verändertes Geschmacksempfinden, Anstieg der Kreatininwerte im Blut (wird normalerweise bei

einem Test festgestellt).

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

Anämie (Blutarmut, einschließlich aplastischer und hämolytischer Formen), plötzlicher

Blutdruckabfall, Verwirrtheit, Schläfrigkeit oder Schlaflosigkeit, Prickeln oder Taubheitsgefühl auf

der Haut, Herzinfarkt (vermutlich aufgrund sehr niedrigen Blutdrucks bei bestimmten besonders

gefährdeten Patienten wie z. B. Patienten mit Erkrankungen der Herzkranzgefäße oder an den

Blutgefäßen des Gehirns), Schlaganfall (vermutlich aufgrund sehr niedrigen Blutdrucks bei besonders

gefährdeten Patienten), laufende Nase, Halsschmerzen und Heiserkeit, Asthma, Verdauungsstörungen,

Entzündung Ihrer Bauchspeicheldrüse, Erbrechen, Magenreizung, Magengeschwür, Appetitlosigkeit,

vermehrtes Schwitzen, Juckreiz, Nesselsucht, Haarausfall, beeinträchtigte Nierenfunktion,

Nierenversagen, hoher Eiweißgehalt im Urin (Testbefund), Muskelkrämpfe, allgemeines Unwohlsein

(Krankheitsgefühl), erhöhte Temperatur (Fieber), erhöhte Blutharnstoffkonzentration, geringe Zucker-

oder Natriumkonzentration im Blut (wird alles bei einem Bluttest gemessen).

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

Veränderung der Blutwerte, z. B. eine erniedrigte Anzahl weißer Blutkörperchen, herabgesetzte

Funktion des Knochenmarks, Autoimmunkrankheiten, abnorme Träume, Schlafstörungen, „Raynaud-

Syndrom“ (Ihre Hände und Füße können aufgrund einer Durchblutungsstörung sehr kalt und weiß

werden), Gewebeverdichtungen in der Lunge, Entzündung der Nase, Lungenentzündung,

Leberprobleme, z. B. beeinträchtigte Leberfunktion, Entzündung Ihrer Leber, Gelbsucht (Gelbfärbung

der Haut oder des Weißen in den Augen), höhere Bilirubinkonzentration (gemessen in einem Bluttest),

Erythema multiforme (rote, unregelmäßige Flecken auf der Haut), Stevens-Johnson-Syndrom

(schwere Hauterkrankung mit geröteter und schuppender Haut, Blasenbildung oder wunden Stellen

oder Ablösung der oberen Hautschicht), verminderte Harnausscheidung, Vergrößerung der Brust bei

Männern.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

Gewebeschwellung im Darm (intestinales Angioödem).

Lercanidipin

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

Angina pectoris (Schmerzen im Brustraum aufgrund einer Durchblutungsstörung am Herzen),

Erbrechen, Sodbrennen, Muskelschmerzen.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

Schmerzen im Brustraum.

Bei Patienten mit bestehender Angina pectoris können Häufigkeit, Dauer oder Schweregrad der

Anfälle ansteigen, wenn sie mit Arzneimitteln aus der Gruppe, zu der Lercanidipin gehört, behandelt

werden. Vereinzelt können Herzinfarkte auftreten.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie

erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation

angegeben sind. Wenn Sie mehr über die Nebenwirkungen erfahren möchten, wenden Sie sich bitte an

Ihren Arzt oder Apotheker. Beide besitzen eine vollständige Liste der Nebenwirkungen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte,

Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen

über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist EnaCanpin aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „verwendbar bis:“ angegebenen

Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des

angegebenen Monats.

Nicht über 30°C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was EnaCanpin enthält

Die Wirkstoffe sind: Enalaprilmaleat und Lercanidipinhydrochlorid. Jede Filmtablette enthält 10

mg Enalaprilmaleat (entspricht 7,64 mg Enalapril) und 10 mg Lercanidipinhydrochlorid

(entspricht 9,44 mg Lercanidipin).

Die sonstigen Bestandteile sind: Povidon K30, Maleinsäure, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ

A) (Ph.Eur.), Lactose-Monohydrat, Natriumstearylfumarat (Ph.Eur.) im Tablettenkern und

Hypromellose, Titandioxid (E171), Talkum und Macrogol 6000 im Filmüberzug.

Wie EnaCanpin aussieht und Inhalt der Packung

Die Filmtabletten sind weiß, rund, leicht beidseitig gewölbt mit abgeschrägten Kanten,

Tablettendurchmesser 10 mm.

EnaCanpin ist in Blisterpackungen mit 10, 14, 15, 28, 30, 50, 56, 60, 84, 90, 98, 100 Filmtabletten in

einer Faltschachtel erhältlich.

EnaCanpin ist in Blisterpackungen (als Kalenderpackung) mit 14, 28, 56 oder 98 Filmtabletten in

einer Faltschachtel erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

TAD Pharma GmbH

Heinz-Lohmann-Straße 5

27472 Cuxhaven

Tel.: (04721) 606-0

Fax: (04721) 606-333

E-Mail: info@tad.de

Hersteller

KRKA, d.d., Novo mesto, Šmarješka cesta 6, 8501 Novo mesto, Slowenien

TAD Pharma GmbH, Heinz-Lohmann-Straße 5, 27472 Cuxhaven, Deutschland

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR)

unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Name des Mitgliedstaates

Name des Arzneimittels

Ungarn

Elernap 10mg/10mg filmtabletta

Österreich

Lenap 10mg/10mg Filmtabletten

Belgien

Enalapril/Lercanidipine Krka 10 mg/10 mg filmomhulde tabletten

Bulgarien

Elernap 10mg/10mg филмирани таблетки

Tschechische Republik

Elernap 10mg/10mg Potahované tablety

Deutschland

EnaCanpin 10 mg/10 mg Filmtabletten

Estland

Elernap

Spanien

Enalapril/Lercanidipino Krka 10mg/10mg comprimidos recubiertos

con película

Finnland

Enalapril/Lercanidipine Krka 10 mg/10 mg kalvopäällysteiset tabletit

Irland

Enalapril/Lercanidipine Krka 10mg/10mg film-coated tablets

Italien

Enalapril e Lercanidipina Krka

Litauen

Elyrno 10mg/10mg plėvele dengtos tabletės

Lettland

Elernap 10mg/10mg apvalkotās tabletes

Norwegen

Enalapril/Lercanidipine Krka

Polen

Elernap

Portugal

Enalapril + Lercanidipina Generis 10mg/10mg Comprimido revestido

por película

Rumänien

Elernap 10mg/10mg comprimate filmate

Slowakei

Elernap 10mg/10mg filmom obalené tablety

Slowenien

Elyrno 10mg/10mg filmsko obložene tablete

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Oktober 2017.