Emla

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Emla Creme 25 mg;25 mg
  • Dosierung:
  • 25 mg;25 mg
  • Darreichungsform:
  • Creme
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
  • Das Informationsblatt für dieses Produkt ist derzeit nicht verfügbar, können Sie eine Anfrage an unseren Kundendienst zu senden und wir werden Sie benachrichtigen, sobald wir in der Lage, um es zu erhalten.


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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Emla Creme 25 mg;25 mg
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Lokalanästhetika Amide

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE177055
  • Letzte Änderung:
  • 11-04-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

PACKUNGSBEILAGE

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

EMLA 25 mg/g + 25 mg/g Creme

Lidocain / Prilocain

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses

Arzneimittels beginnen

, denn sie enthält wichtige Informationen

.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann

anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist EMLA und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Anwendung von EMLA beachten?

Wie ist EMLA anzuwenden?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist EMLA aufzubewahren?

Inhalt der Packung und

weitere Informationen

1.

Was ist EMLA und wofür wird es angewendet?

EMLA enthält zwei Wirkstoffe, die Lidocain und Prilocain heißen. Diese gehören zu einer Gruppe von

Arzneimitteln, die Lokalanästhetika genannt werden.

EMLA wirkt, indem es die Hautoberfläche kurzzeitig betäubt. Es wird vor bestimmten medizinischen Eingriffen

auf die Haut aufgetragen. Dies hilft, den Schmerz auf der Haut auszuschalten. Trotzdem kann es sein, dass Sie

noch Druck oder Berührung spüren.

Erwachsene, Jugendliche und Kinder

Es kann zur Betäubung der Haut angewendet werden vor:

einem Nadeleinstich (z. B. wenn Sie eine Injektion bekommen oder zur Blutabnahme).

kleineren operativen Eingriffen an der Haut.

Erwachsene und Jugendliche

Es kann auch angewendet werden:

zur Betäubung der Genitalien vor:

einer Injektion.

medizinischen Eingriffen wie Warzenentfernung.

Ein Arzt oder das medizinische Fachpersonal sollte die Anwendung von EMLA an den Genitalien überwachen.

Erwachsene

Es kann auch zur Betäubung der Haut angewendet werden vor:

Reinigung oder Entfernung von geschädigter Haut bei Beingeschwüren

2.

Was sollten Sie vor der Anwendung von EMLA beachten?

EMLA darf nicht angewendet werden,

wenn Sie allergisch gegen Lidocain oder Prilocain, andere ähnliche Lokalanästhetika oder gegen einen der

in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie EMLA anwenden,

wenn Sie oder Ihr Kind eine seltene angeborene Krankheit haben, „Glukose-6-phosphat-

Dehydrogenasemangel“ genannt, die sich auf das Blut auswirkt.

wenn Sie oder Ihr Kind ein Problem mit der Blutkonzentration des Blutfarbstoffs Methämoglobin haben,

„Methämoglobinämie“ genannt.

Mit Ausnahme von Beingeschwüren, wenden Sie EMLA nicht auf Flächen mit Hautausschlag, Schnitten,

Hautabschürfungen oder anderen offenen Wunden an. Wenn eines dieser Probleme auftritt, sprechen Sie mit

Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie die Creme anwenden.

wenn Sie oder Ihr Kind eine juckende Hautkrankheit haben, „atopische Dermatitis“ genannt, kann eine

kürzere Einwirkzeit ausreichend sein. Eine Einwirkzeit länger als 30 Minuten kann zu einem vermehrten

Auftreten von lokalen Hautreaktionen führen (siehe auch Abschnitt 4 „Welche Nebenwirkungen sind

möglich?“).

wenn Sie spezielle Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen einnehmen (Antiarrhythmika der Klasse III,

wie Amiodaron). In diesem Fall wird der Arzt Ihre Herzfunktion beobachten.

Aufgrund der möglicherweise erhöhten Aufnahme durch die frisch rasierte Haut ist es

wichtig, die empfohlene Dosierung, Hautfläche und Einwirkdauer einzuhalten.

Vermeiden Sie, EMLA in die Augen zu bekommen, da dies Reizungen verursachen kann.

Sollte EMLA versehentlich in Ihr Auge gelangen, sollten Sie es sofort gut mit lauwarmem

Wasser oder Kochsalzlösung (Natriumchlorid) spülen. Achten Sie darauf, dass nichts in Ihr

Auge kommt, bis das Gefühl zurückgekehrt ist.

EMLA sollte nicht an einem geschädigten Trommelfell angewendet werden.

Wenn Sie EMLA vor Impfungen mit Lebendimpfstoffen anwenden (z. B. Tuberkulose-

Impfungen), sollten Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal im vorgegebenen

Zeitraum zur Überprüfung des Impfergebnisses noch einmal aufsuchen.

Kinder und Jugendliche

Bei Säuglingen/Neugeborenen jünger als 3 Monate wird bis zu 12 Stunden nach Auftragen

von EMLA häufig ein vorübergehender, klinisch nicht bedeutender Anstieg der Konzentration

des Blutfarbstoffes Methämoglobin im Blut beobachtet („Methämoglobinämie“).

Die Wirksamkeit von EMLA

bei der Blutentnahme an der Ferse von Neugeborenen oder

hinsichtlich der Gewährleistung einer hinreichenden Analgesie bei einer Zirkumzision konnte

in klinischen Studien nicht bestätigt werden.

Aufgrund unzureichender Daten zur Wirkstoffaufnahme sollte EMLA bei Kindern (unter

12 Jahren) nicht auf der genitalen Schleimhaut (z. B. in der Scheide) angewendet werden.

EMLA sollte nicht bei Kindern jünger als 12 Monate angewendet werden, die gleichzeitig mit

anderen Arzneimitteln behandelt werden, die sich auf die Blutkonzentration des

Blutfarbstoffes Methämoglobin („Methämoglobinämie“) auswirken (z. B. Sulfonamide, siehe

auch Abschnitt 2 „Anwendung von EMLA zusammen mit anderen Arzneimitteln“).

EMLA sollte nicht bei Frühgeborenen angewendet werden.

Anwendung von EMLA zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel

einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder

beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Dazu gehören auch

Arzneimittel, die Sie rezeptfrei bekommen, und pflanzliche Arzneimittel. Der Grund dafür ist,

dass EMLA die Wirkungsweise anderer Arzneimittel beeinflussen kann und andere

Arzneimittel einen Einfluss auf EMLA haben können.

Teilen Sie Ihrem Arzt insbesondere mit, wenn Sie oder Ihr Kind kürzlich eines der folgenden

Arzneimittel angewendet haben oder es Ihnen verabreicht wurde:

Arzneimittel, Sulfonamide genannt, die bei Infektionen angewendet werden, und

Nitrofurantoin.

Arzneimittel, Phenytoin und Phenobarbital genannt, die bei Epilepsie angewendet

werden.

Andere Lokalanästhetika.

Arzneimittel zur Behandlung von unregelmäßigem Herzschlag, wie Amiodaron.

Cimetidin oder Betablocker, die einen Anstieg der Lidocain-Konzentrationen im Blut

verursachen können. Diese Wechselwirkung ist bei kurzzeitiger Behandlung mit

EMLA im Rahmen der empfohlenen Dosierungen klinisch nicht bedeutsam.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels

Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Es ist unwahrscheinlich, dass die gelegentliche Anwendung von EMLA während der

Schwangerschaft negative Auswirkungen auf das Ungeborene hat.

Die Wirkstoffe in EMLA (Lidocain und Prilocain) werden in die Muttermilch ausgeschieden.

Die Menge ist jedoch so gering, dass im Allgemeinen kein Risiko für das Kind besteht.

Tierstudien zeigten keine Beeinträchtigung der männlichen oder weiblichen Zeugungs- bzw.

Gebärfähigkeit.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

EMLA hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und

die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen, wenn es in den empfohlenen Dosierungen

angewendet wird.

EMLA enthält

Macrogolglycerol hydroxystearate

.

Macrogolglycerol hydroxystearate

kann Hautreizungen hervorrufen.

3.

Wie ist EMLA anzuwenden?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt, Apotheker oder

dem medizinischen Fachpersonal an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt, Apotheker oder dem

medizinischen Fachpersonal nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Anwendung von EMLA

Wo die Creme aufgetragen wird, wie viel angewendet wird und wie lange sie auf der Haut verweilt, hängt

davon ab, wofür sie benötigt wird.

Ihr Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal wird die Creme auftragen oder zeigen, wie Sie es

selbst machen können.

Wenn EMLA an den Gentialien angewendet wird, sollte die Anwendung von einem Arzt oder dem

medizinischen Fachpersonal überwacht werden.

Wenden Sie EMLA nicht auf den folgenden Hautflächen an:

Schnitte, Hautabschürfungen oder Wunden, mit Ausnahme von Beingeschwüren.

an Stellen mit Hautausschlag oder Ekzemen.

an oder in der Nähe der Augen.

in der Nase, dem Ohr oder dem Mund.

in der Afterregion (Anus).

an den Genitalien von Kindern.

Personen, die häufig Creme auftragen oder entfernen, sollten sicherstellen, dass der Kontakt

mit der Creme vermieden wird, um der Entwicklung einer Überempfindlichkeit vorzubeugen.

Die Schutzmembran an der Tubenöffnung kann mit Hilfe der Verschlusskappe durchbohrt

werden.

Anwendung auf der Haut vor kleineren Eingriffen (wie Nadeleinstich oder kleineren

Hautoperationen):

Eine dicke Schicht Creme wird auf die Haut aufgetragen. Ihr Arzt, Apotheker oder das medizinische

Fachpersonal wird Ihnen sagen, wo Sie es auftragen sollen.

Die Creme wird dann mit einem Pflaster abgedeckt (Plastikfolie). Dieses wird kurz vor Beginn des Eingriffs

entfernt. Wenn Sie die Creme selbst auftragen, stellen Sie sicher, dass Ihnen von Ihrem Arzt, Apotheker oder

dem medizinischen Fachpersonal Pflaster ausgehändigt wurden.

Die übliche Dosis für Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre beträgt 2 g.

Bei Erwachsenen und Jugendlichen über 12 Jahren wird die Creme mindestens 60 Minuten vor dem Eingriff

aufgetragen (es sei denn, die Creme wird im Genitalbereich angewendet). Tragen Sie sie jedoch nicht mehr

als 5 Stunden vor dem Eingriff auf.

Bei Kindern hängt die Menge und die Einwirkdauer von EMLA vom Alter der Kinder ab. Ihr Arzt,

Apotheker oder das medizinische Fachpersonal wird Ihnen sagen, wie viel Sie anwenden sollen und wann

die Creme aufgetragen werden soll.

Wenn Sie die Creme auftragen, ist es wichtig, dass Sie exakt den folgenden Anweisungen

folgen:

Drücken Sie ein Cremehäufchen aus der Tube an der Stelle aus, an der sie benötigt

wird (zum Beispiel dort, wo die Nadel eingeführt werden soll).

Eine Länge von etwa 3,5

cm Creme aus der 30-g-Tube entspricht 1 g Creme. Eine halbe 5-g-Tube entspricht etwa 2 g EMLA.

Massieren Sie die Creme nicht ein.

Entfernen Sie die mittlere Abziehfolie von der nicht klebende Seite des Pflasters (so dass nur der

Rahmen übrig bleibt).

Entfernen Sie die Schutzfolie von der Klebeseite des Pflasters.

Legen Sie das Pflaster vorsichtig über das Cremehäufchen. Verteilen Sie die Creme unter dem Pflaster

nicht.

Entfernen Sie die Plastikfolie. Drücken Sie die Ecken des Pflasters sorgfältig an. Dann

belassen Sie es so für mindestens 60 Minuten.

Ihr Arzt oder das medizinische Fachpersonal wird das Pflaster abnehmen und die

Creme entfernen, direkt bevor sie den medizinischen Eingriff vornehmen (z. B. direkt

bevor die Nadel eingeführt wird).

Anwendung auf größeren Flächen frisch rasierter Haut bei ambulant durchgeführten

Eingriffen (wie Techniken zur Haarentfernung):

Die übliche Dosis beträgt 1 g Creme für jede Hautfläche in der Größe von 10 cm

(zehn Quadratzentimetern), für

1 bis 5 Stunden unter einem Pflaster aufgetragen. EMLA sollte nicht auf einer frisch rasierten Hautfläche

angewendet werden, die größer als 600 cm

(600 Quadratzentimeter, z. B. 30 cm mal 20 cm) ist. Die

Maximaldosis beträgt 60 g.

Anwendung auf der Haut vor stationären Eingriffen (z. B. Spalthauttransplantationen),

die eine stärkere Betäubung der Haut erfordern:

EMLA kann auf diese Weise bei Erwachsenen und Jugendlichen über 12 Jahren angewendet werden.

Die übliche Dosis beträgt 1,5 g bis 2 g Creme für jede Hautfläche in der Größe von 10 cm

(zehn

Quadratzentimetern).

Die Creme wird unter einem Pflaster für 2 bis 5 Stunden aufgetragen.

Anwendung auf der Haut vor der Entfernung von Dellwarzen-ähnlichen

Hautveränderungen, „Mollusca“ genannt

EMLA kann bei Kindern und Jugendlichen mit einer Hauterkrankung angewendet werden, die „atopische

Dermatitis“ genannt wird.

Die übliche Dosis hängt von dem Alter des Kindes ab. Sie wird für 30 bis 60 Minuten (30 Minuten, wenn

der Patient atopische Dermatitis hat) angewendet. Ihr Arzt, das medizinische Fachpersonal oder der

Apotheker wird Ihnen sagen, wie viel Creme Sie anwenden sollen.

Anwendung auf der Genitalhaut vor Injektionen von Lokalanästhestika

EMLA kann auf diese Weise nur bei Erwachsenen und Jugendlichen über 12 Jahren angewendet werden.

Die übliche Dosis beträgt 1 g Creme (1 g bis 2 g auf der weiblichen Genitalhaut) für jede Hautfläche in der

Größe von 10 cm

(10 Quadratzentimetern).

Die Creme wird aufgetragen und mit einem Pflaster abgedeckt. Dies geschieht für 15 Minuten auf der

männlichen Genitalhaut und für 60 Minuten auf der weiblichen Genitalhaut.

Anwendung auf der Genitalhaut vor kleineren chirurgischen Eingriffen (wie

Warzenentfernung)

EMLA kann auf diese Weise nur bei Erwachsenen und Jugendlichen über 12 Jahren angewendet werden.

Die übliche Dosis beträgt 5 g bis 10 g Creme für 10 Minuten. Es wird kein Pflaster verwendet. Der

medizinische Eingriff sollte danach sofort beginnen.

Anwendung auf Beingeschwüren vor der Reinigung oder dem Entfernen von

geschädigter Haut

Die übliche Dosis beträgt 1 g bis 2 g Creme für jede Hautfläche in der Größe von 10 cm

bis zu einer

Gesamtdosis von 10 g.

Die Creme wird unter einem luftdichten Pflaster, wie z. B. einer Plastikfolie, aufgetragen. Dies geschieht für

30 bis 60 Minuten, bevor das Geschwür gereinigt werden soll. Entfernen Sie die Creme mit Verbandmull

und beginnen Sie ohne Verzögerung mit der Reinigung.

EMLA kann vor der Reinigung von Beingeschwüren bis zu 15 Mal über einen Zeitraum von

1-2 Monaten angewendet werden.

EMLA ist für die Anwendung auf Beingeschwüren nur zum Einmalgebrauch vorgesehen. Entsorgen Sie die

Tube mit dem restlichen Inhalt nach jeder Behandlung.

Wenn Sie eine größere Menge von EMLA angewendet haben, als Sie sollten

Wenn Sie mehr EMLA Crème angewendet haben, als Ihr Arzt Ihnen verschrieben hat, müssen Sie sich sofort an

Ihren Arzt oder Apotheker wenden oder mit dem Giftnotrufzentrale (070/245.245) Kontakt aufnehmen.

Wenn Sie eine größere Menge von EMLA angewendet haben, als Ihr Arzt, Apotheker oder das

medizinische Fachpersonal Ihnen gesagt hat, informieren Sie diese unverzüglich, auch wenn Sie keine

Krankheitsanzeichen bemerken.

Beschwerden nach der Anwendung einer zu großen Menge EMLA sind unten aufgeführt. Es ist

unwahrscheinlich, dass die Beschwerden auftreten, wenn EMLA wie empfohlen angewendet wird.

Gefühl von Benommenheit oder Schwindel

Kribbeln um den Mund und Taubheit der Zunge

Ungewöhnlicher Geschmack

Verschwommenes Sehen

Klingeln im Ohr

Es besteht auch das Risiko einer „akuten Methämoglobinämie“ (ein Problem mit der Blutfarbstoff-

Konzentration). Dies ist wahrscheinlicher, wenn bestimmte Arzneimittel gleichzeitig genommen wurden.

Wenn dies auftritt, wird die Haut aufgrund von Sauerstoffmangel blau-grau.

Bei schweren Fällen von Überdosierung können Krankheitsanzeichen wie Krampfanfälle,

niedriger Blutdruck, verlangsamte Atmung, Aussetzen der Atmung und veränderter

Herzschlag auftreten. Diese Wirkungen können lebensbedrohend sein.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an

Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann

auch dieses Arzneimittel

Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen. Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie beeinträchtigt oder Sie den Eindruck haben,

dass sie nicht weggehen, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker. Informieren Sie Ihren Arzt über

alles Weitere, was dazu führt, dass Sie sich unwohl fühlen, während Sie EMLA anwenden.

Eine leichte Reaktion (Blässe oder Rötung der Haut, leichte Schwellungen, anfängliches

Brennen oder Jucken) kann auf der Fläche, auf der EMLA angewendet wird, auftreten. Dies

sind normale Reaktionen auf die Creme und die Anästhetika, die nach kurzer Zeit

verschwinden, ohne dass Maßnahmen nötig sind.

Wenn Sie unangenehme oder ungewöhnliche Wirkungen bemerken, während Sie EMLA

anwenden, beenden Sie die Anwendung und informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker so

schnell wie möglich.

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

Vorübergehende lokale Hautreaktionen (Blässe, Rötung, Schwellung) an der behandelten Fläche während

der Behandlung der Haut, der Genitalschleimhaut oder von Beingeschwüren.

Ein anfängliches leichtes Brennen, Jucken oder Wärmegefühl an der behandelten Fläche während der

Behandlung der Genitalschleimhaut oder von Beingeschwüren.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

Ein anfängliches leichtes Brennen, Jucken oder Wärmegefühl an der behandelten Fläche während der

Behandlung der Haut.

Taubheit (Kribbeln) an der behandelten Fläche während der Behandlung der Genitalschleimhaut.

Reizung der behandelten Haut während der Behandlung von Beingeschwüren.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

Allergische Reaktionen, die in seltenen Fällen zu einem anaphylaktischen Schock führen können

(Hautausschlag, Schwellung, Fieber, Atembeschwerden und Ohnmacht) während der Behandlung der Haut,

der Genitalschleimhaut oder von Beingeschwüren.

Methämoglobinämie (Störung des Blutes) während der Behandlung der Haut.

Kleine, punktförmige Blutung an der behandelten Fläche (besonders bei Kindern mit Ekzem nach längeren

Einwirkzeiten) während der Behandlung der Haut.

Reizung der Augen, wenn EMLA versehentlich mit ihnen in Kontakt kommt während der Behandlung der

Haut.

Zusätzliche Nebenwirkungen bei Kindern

Methämoglobinämie, eine Störung des Blutes, die häufiger beobachtet wird, oft in Zusammenhang mit

einer Überdosierung bei Neugeborenen und Säuglingen im Alter von 0 bis 12 Monaten.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinsche

Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie

können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem (Details siehe unten) anzeigen. Indem Sie

Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses

Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Belgien

Föderalagentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte

Abteilung Vigilanz

Website: www.fagg-afmps.be

Luxemburg

Direction de la Santé – Division de la Pharmacie et des Médicaments

Villa Louvigny – Allée Marconi

L-2120 Luxembourg

Site internet:

http://www.ms.public.lu/fr/activites/pharmacie-medicament/index.html

5.

Wie ist EMLA aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen

dieses

Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Tube nach „EXP“ angegebenen

Verfalldatum nicht mehr

verwenden

. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des

angegebenen

Monats.

Nicht einfrieren.

Die Tube fest verschlossen halten.

Entsorgen Sie

Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall

Fragen Sie Ihren Apotheker

wie das

Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr

verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt

6.

Inhalt der Packung und weitere

Informationen

Was EMLA enthält

Die Wirkstoffe sind: Lidocain und Prilocain.

1 Gramm Creme enthält 25 mg Lidocain und 25 mg Prilocain.

Die sonstigen Bestandteile sind Macrogolglycerol hydroxystearate, Carbomer, Natriumhydroxid zur pH-

Wert-Einstellung und gereinigtes Wasser.

Wie EMLA aussieht und Inhalt der Packung

Weiβe, homogene Creme.

Die Creme ist in einer Tube aus Aluminium mit einer Polypropylen-Kappe, die eine Stechvorrichtung enthält,

verschlossen.

EMLA Packungen sind in folgenden Größen erhältlich:

1 Tube mit 5 g Creme

1 Tube mit 5 g Creme + 2 Pflaster

1 Tube mit 5 g Creme + 3 Pflaster

3 Tuben mit 5 g Creme + 8 Pflaster

5 Tuben mit 5 g Creme

5 Tuben mit 5 g Creme + 10 Pflaster

5 Tuben mit 5 g Creme + 12 Pflaster

10 Tuben mit 5 g Creme + 25 Pflaster

25 Tuben mit 5 g Creme

25 Tuben mit 5 g Creme + 50 Pflaster

1 Tube mit 30 g Creme

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Aspen Pharma Trading Limited,

3016 Lake Drive,

Citywest Business Campus,

Dublin 24,

Irland.

Tel: +32 24 009 864 (BE)/+35 227 861 279 (LU)

Hersteller

AstraZeneca AB,

Astraallén, Gärtunaporten (B 674:5)

- SE - 151 85 Södertälje - Schweden

Recipharm Karlskoga AB, Bjorkbornsvagen 5, SE-691 33 Karlskoga, Schweden

AstraZeneca UK Limited, Silk Road Business Park, Macclesfield, Cheshire, SK 10 2 NA,

Großbritannien

AstraZeneca GmbH, Tinsdaler Weg 183, DE-22880, Deutschland

Zulassungsnummer

BE177055

Verkaufsabgrenzung

Verschreibungspflichtig

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den

folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Emla 25 mg/g + 25 mg/g crème

BE, LU

Emla Cream 5%

CY, UK

Emla

DK, IS, NL, NO, PT

EMLA

DE, FI, GR, IT, PO, SE

EMLA 5 POUR CENT, crème

EMLA 5% w/w Cream

IE/MT

Emla 5 % krems

Emla 5% - Creme

EMLA 25 mg/g + 25 mg/g crema

Emla krém 5%

Diese

Packungsbeilage

wurde zuletzt

überarbeitet

im 02-2017

.

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt genehmigt im 03/2017.