Eloxatine 100 mg/20 ml

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Eloxatine 100 mg/20 ml konzentrat zur herstellung einer infusionslösung
  • Darreichungsform:
  • konzentrat zur herstellung einer infusionslösung
  • Zusammensetzung:
  • oxaliplatinum 100 mg, Wasser iniectabilia q.s. zu einer Lösung von 20 ml.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • Biologische Medizin

Dokumenten

  • für die Allgemeinheit:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Eloxatine 100 mg/20 ml konzentrat zur herstellung einer infusionslösung
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika
  • Therapiebereich:
  • Zytostatika

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 57207
  • Berechtigungsdatum:
  • 20-09-2005
  • Letzte Änderung:
  • 25-10-2018

Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels

Fachinformation

Eloxatin® Infusionskonzentrat

Sanofi-Aventis (Suisse) SA

Zusammensetzung

Wirkstoff: Oxaliplatinum.

Hilfsstoff: Aqua ad iniectabilia.

Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit

Infusionskonzentrat: Durchstechflaschen zu 50 mg/10 ml, 100 mg/20 ml und 200 mg/40 ml

Oxaliplatinum.

Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten

Behandlung metastasierender kolorektaler Karzinome in Kombination mit 5-Fluorouracil und

Folinsäure.

Adjuvante Therapie des Kolonkarzinoms im Stadium III (Stadium C nach Dukes) in Kombination

mit 5-Fluorouracil und Folinsäure.

Dosierung/Anwendung

Bei Erwachsenen beträgt die empfohlene Dosis 85 mg/m² Oxaliplatin alle zwei Wochen in

Kombination mit 5-Fluorouracil und Folinsäure. Es wird empfohlen, die adjuvante Therapie während

12 Zyklen (6 Monate) durchzuführen.

Die Applikation von Oxaliplatin erfolgt immer vor derjenigen von 5-Fluorouracil und erfordert keine

vorherige Hydratation.

Oxaliplatin, in 250-500 ml 5%iger Glukoselösung verdünnt, wird während 2 Stunden in eine

periphere oder zentrale Vene infundiert. Zubereitung der Infusionslösung und Applikation: siehe

«Sonstige Hinweise, Hinweise für die Handhabung».

Spezielle Dosierungsanweisungen

Ältere Patienten

Da bei älteren Menschen die Organfunktionen, insbesondere der Leber und Nieren, häufig

eingeschränkt sind, ist bei ihnen die Dosierung mit besonderer Sorgfalt anzupassen.

Pädiatrische Patienten

Sicherheit und Wirksamkeit wurden an Kindern nicht untersucht.

Niereninsuffizienz

Da weiterhin nur begrenzte Informationen über die Sicherheit bei Patienten mit Niereninsuffizienz

vorliegen, sollte die Verabreichung jeweils nur nach einer angemessenen individuellen

Risiko/Nutzen-Abwägung in Betracht gezogen werden. Unter diesen Umständen sollte die

Nierenfunktion engmaschig überwacht werden, wobei die empfohlene Anfangsdosis Oxaliplatin 65

mg/m2 beträgt.

Leberinsuffizienz

Bei Patienten mit erhöhten Leberenzymwerten wird keine Dosisanpassung empfohlen.

Bei leichter bis mässiger Leberinsuffizienz wurde kein signifikanter Effekt auf die Clearance des

ultrafiltrierbaren Platins beobachtet. Bei schwerer Leberinsuffizienz liegen keine Erfahrungen vor.

Dosisanpassung aufgrund unerwünschter Wirkungen

Beim Auftreten von neurologischen Symptomen sowie hämatologischer oder gastrointestinaler

Toxizität richtet sich die empfohlene Anpassung der Dosis von Oxaliplatin nach Dauer und

Schweregrad der jeweiligen Symptome bzw. Toxizität:

·Falls die Symptome länger als 7 Tage dauern und schmerzhaft sind, reduziert man die Dosis von

Oxaliplatin im nächsten Zyklus um 25%.

·Wenn Parästhesien ohne funktionelle Beeinträchtigung bis zum folgenden Zyklus andauern, wird

die Dosis von Oxaliplatin um 25% reduziert.

·Dauern Parästhesien mit funktionellen Beeinträchtigungen bis zum folgenden Zyklus an, so muss

die Behandlung unterbrochen werden. Wenn nach Unterbrechung der Behandlung mit Oxaliplatin

eine Besserung der Symptome eintritt, kann die Wiederaufnahme der Behandlung ins Auge gefasst

werden.

·Trat während der zweistündigen Infusion oder in den folgenden Stunden eine akute

pharyngolaryngeale Dysästhesie auf, so sind die weiteren Infusionen von Oxaliplatin über sechs

Stunden zu verabreichen.

·Eine Diarrhoe vom Schweregrad 4 nach WHO, eine Neutropenie Grad 3 oder 4 (neutrophile

Granulozyten <1'000/mm3), eine fiebrige Neutropenie (Fieber unbekannten Ursprungs ohne

dokumentierte klinische oder mikrobiologische Infektion mit einer absoluten Neutrophilenanzahl

<1,0× 109/l, einer einmaligen Temperatur >38,3 °C oder einer persistierenden Temperatur >38 °C

über mehr als eine Stunde)

·oder eine Thrombozytopenie Grad 3 oder 4 (Plättchen <50'000/mm3) machen nicht nur eine

Dosisanpassung von 5-Fluorouracil erforderlich, sondern auch eine Reduktion der Dosis von

Oxaliplatin um 25%. Bei hämatologischen Veränderungen ist der nächste Chemotherapie-Zyklus

hinauszuzögern, bis die Werte des Blutbilds wieder annehmbar sind. Vor Behandlung mit

Oxaliplatin und vor jedem neuen Chemotherapie-Zyklus ist ein Blutbild anzufertigen.

·Da Oxaliplatin mit 5-Fluorouracil (mit oder ohne Folinsäure) kombiniert wird, muss die durch 5-

Fluorouracil bedingte Toxizität zu einer Dosisanpassung führen, wie sie normalerweise für dieses

Zytostatikum empfohlen wird.

Kontraindikationen

Oxaliplatin ist kontraindiziert:

·bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Oxaliplatin oder anderen platinhaltigen Produkten.

·bei Knochenmarksdepression vor der Behandlung (Neutrophile <2'000/mm3 und/oder Blutplättchen

<50'000/mm3).

·bei vor der Behandlung bestehender peripherer sensorischer Neuropathie mit funktionellen

Störungen.

·bei schwerer Beeinträchtigung der Nierenfunktion (Kreatininclearance unter 30 ml/Min).

·in der Stillzeit.

·während der Schwangerschaft.

Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Die Anwendung von Oxaliplatin bleibt den auf die Verabreichung von Zytotoxika spezialisierten

Abteilungen vorbehalten und erfordert die Aufsicht eines/einer für die Anwendung von

Chemotherapeutika in der Krebsbehandlung qualifizierten Arztes bzw. Ärztin.

Oxaliplatin ist wenig oder nicht gewebsschädigend. Im Fall einer Extravasation ist die Infusion

sofort zu unterbrechen und eine symptomatische lokale Behandlung einzuleiten.

Hämatopoetisches System

Oxaliplatin in Kombination mit 5-Fluorouracil/Folinsäure führt im Vergleich zu allein verabreichtem

5-Fluorouracil/Folinsäure zu einer signifikant höheren Inzidenz von Neutropenien und

Thrombozytopenien. Anämien und schwere Thrombozytopenien (Grad 3/4) traten unter diesen

Bedingungen nicht wesentlich häufiger auf.

Fälle von Septikämie, neutropenischer Septikämie und septischem Schock, auch mit letalem

Ausgang, wurden bei mit Oxaliplatin behandelten Patienten berichtet. Kommt es zu einem solchen

Ereignis, ist die Behandlung mit Oxaliplatin zu beenden (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).

Das hämolytisch-urämische Syndrom (HUS) ist eine potenziell lebensbedrohliche toxische

Erkrankung. Die Behandlung mit Oxaliplatin ist bei den ersten Anzeichen einer

mikroangiopathischen hämolytischen Anämie zu beenden wie z.B. einem raschen Hämoglobinabfall

mit Auftreten einer Thrombozytopenie, einer Erhöhung des Serumbilirubins, des Serumkreatinins,

des Blutharnstickstoffs und des HDL. Bei einer Insuffizienz ist oft eine Dialyse indiziert.

Im Zusammenhang mit der Behandlung mit Eloxatin wurde über disseminierte intravasale

Koagulopathie (DIC), auch mit letalem Ausgang, berichtet. Bei Auftreten einer DIC muss die

Therapie mit Eloxatin unterbrochen und eine notfallmässige Behandlung der DIC eingeleitet werden.

Nervensystem

Die neurologische Verträglichkeit von Oxaliplatin bedarf der besonderen Überwachung,

insbesondere bei Kombination mit stark neurotoxischen Medikamenten. Vor jeder Applikation und

danach in regelmässigen Abständen ist eine neurologische Untersuchung durchzuführen.

Akutes Syndrom der pharyngolaryngealen Dysästhesie mit subjektivem Gefühl von Dysphagie oder

Dyspnoe ohne objektive Zeichen von Atemnot (keine Zyanose oder Hypoxie) oder von Laryngo-

oder Bronchospasmen (kein Stridor oder Giemen).

Um das Auftreten akuter pharyngolaryngealer Dysästhesien zu vermeiden sind die Patienten vor dem

Konsum kalter Getränke oder eiskalter Nahrungsmittel nach Applikation von Oxaliplatin zu warnen,

da Kälte diese unerwünschte Wirkung begünstigt. In derartigen Situationen wurden zwar

Antihistaminika und Bronchodilatatoren verabreicht, aber die Symptome sind auch ohne Behandlung

rasch reversibel. Ist eine derartige Dysästhesie bei einem Patienten nach Applikation von Oxaliplatin

schon einmal aufgetreten, so ist bei der folgenden Infusion deren Dauer zu verlängern (siehe

«Dosierung/Anwendung»).

Reversibles posteriores Leukoenzephalopathie-Syndrom (RPLS), auch posteriores reversibles

Enzephalopathie-Syndrom (PRES) genannt.

Zu den Symptomen von RPLS/PRES zählen: Kopfschmerzen, Bewusstseinseintrübung, Anfälle,

Sehstörungen von Blendung bis hin zu Erblindung, möglicherweise einhergehend mit Hypertonie.

Die Diagnose RPLS/PRES wird basierend auf einem MRT gestellt. (siehe «Unerwünschte

Wirkungen»).

Verdauungssystem

Die toxische Wirkung von Oxaliplatin auf den Verdauungstrakt in Form von Übelkeit und Erbrechen

rechtfertigt eine prophylaktische und/oder therapeutische antiemetische Behandlung.

Schwere Diarrhoe und/oder starkes Erbrechen können insbesondere bei Kombination von Oxaliplatin

mit 5-Fluorouracil zu Dehydratation, paralytischem Ileus, Darmverschluss, Hypokaliämie,

metabolischer Azidose und Nierenfunktionsstörungen führen.

Die Patienten müssen informiert werden, dass nach Applikation von Oxaliplatin und 5-Fluorouracil

ein Risiko für Diarrhoe, Erbrechen und Neutropenie besteht und dass sie sich in diesen Fällen

zwecks adäquater Behandlung dringend mit ihrem/ihrer behandelnden Arzt bzw. Ärztin in

Verbindung setzen müssen (siehe «Dosierung/Anwendung»). Wird Oxaliplatin mit 5-

Fluorouracil/Folinsäure kombiniert, so sind im Vergleich zu alleinigem 5-Fluorouracil/Folinsäure die

Häufigkeit und der Schweregrad von Diarrhoe, Übelkeit/Erbrechen und Mukositis signifikant erhöht.

Dauer und Häufigkeit der unerwünschten Wirkungen nehmen mit Wiederholung der

chemotherapeutischen Zyklen nicht zu.

Unter einer Behandlung mit Oxaliplatin wurden Fälle von Darmischämie, auch mit letalem Ausgang,

berichtet. Im Falle einer Darmischämie ist die Behandlung mit Eloxatin zu unterbrechen und es sind

entsprechende Massnahmen einzuleiten.

Atemwege

Treten nicht erklärbare Störungen der Atemwege auf, zum Beispiel ein nicht produktiver Husten,

Atemnot, Rasselgeräusche oder ein Lungeninfiltrat im Röntgenbild, so ist die Behandlung mit

Oxaliplatin zu unterbrechen, bis mittels Untersuchung der Lunge eine interstitielle Pneumopathie

ausgeschlossen wurde. Während eines Zyklus können allergische Reaktionen auftreten.

Allergische Reaktionen

Im Falle einer schweren allergischen Reaktion ist die Infusion von Oxaliplatin sofort zu stoppen und

eine symptomatische Behandlung einzuleiten. Der Patient darf nicht wieder mit Oxaliplatin

behandelt werden.

Eine Verlängerung des QT-Intervalls kann ein erhöhtes Risiko einer ventrikulären Arrhythmie

einschliesslich Torsades de Pointes mit möglicherweise tödlichem Ausgang mit sich bringen (siehe

«Unerwünschte Wirkungen»). Bei Patienten mit verlängertem QT-Intervall in der Anamnese,

Patienten unter einer Behandlung, deren QT-Intervall-verlängernde Wirkung bekannt ist, und

Patienten mit Elektrolytstörungen wie Hypokaliämie, Hypokalzämie oder Hypomagnesiämie ist

Vorsicht angebracht. Bei einer Verlängerung des QT-Intervalls ist die Behandlung mit Oxaliplatin zu

unterbrechen.

Über Fälle von Rhabdomyolyse, darunter auch letale Formen, wurde bei mit Eloxatin behandelten

Patienten berichtet. Bei Muskelschmerzen und Ödemen, begleitet von Abgeschlagenheit, Fieber oder

dunklem Urin, ist die Behandlung mit Oxaliplatin zu unterbrechen und es müssen entsprechende

Massnahmen eingeleitet werden. Bei einer gleichzeitigen Behandlung mit Medikamenten, die für

eine Rhabdomyolyse-auslösende Wirkung bekannt sind, ist Vorsicht geboten.

Die digestive Toxizität von Oxaliplatin kann sich in Form eines Ulcus duodeni (UD) und

potenziellen Komplikationen wie Hämorrhagie und Perforation mit potenziell tödlichem Ausgang

zeigen. Bei Auftreten eines Ulcus duodeni ist die Therapie mit Oxaliplatin zu unterbrechen und eine

notfallmässige Behandlung dieser Komplikation einzuleiten.

Oxaliplatin darf nicht intraperitoneal verabreicht werden. Dies kann zu einer peritonealen

Hämorrhagie führen (Off-Label-Applikationsweg).

Interaktionen

In vitro verursachten die folgenden Medikamente keine signifikante Verdrängung von

Platinverbindungen aus ihrer Proteinbindung: Erythromycin, Salicylat, Granisetron, Paclitaxel und

Natriumvalproat.

In vivo wird Oxaliplatin nicht durch die Zytochrome P450 metabolisiert und hemmt sie nicht. Es ist

keine Interaktion mit durch Zytochrom P450 metabolisierten Medikamenten zu erwarten.

Bei den Patienten wurde keine signifikante pharmakokinetische Interaktion zwischen Eloxatin und 5-

Fluorouracil beobachtet.

Die Clearance von Oxaliplatin kann bei gleichzeitiger Applikation nephrotoxischer Substanzen

vermindert sein.

Eine engmaschige Überwachung des QT-Intervalls wird bei gleichzeitiger Verabreichung von

Oxaliplatin mit Medikamenten, die für eine Verlängerung des QT-Intervalls bekannt sind, dringend

angeraten.

Bei gleichzeitiger Verabreichung von Oxaliplatin mit Medikamenten, deren potenziell

Rhabdomyolyse-auslösende Wirkung bekannt sind, wird eine engmaschige Überwachung

empfohlen.

Schwangerschaft/Stillzeit

Auf der Grundlage präklinischer Daten ist Oxaliplatin in der klinisch empfohlenen Dosierung

fetotoxisch. Bis heute liegen keine Informationen über die Sicherheit von Oxaliplatin bei

Schwangeren vor. Oxaliplatin ist daher in der Schwangerschaft kontraindiziert.

Der Übertritt in die Muttermilch ist nicht untersucht worden. Oxaliplatin ist daher während der

Stillzeit kontraindiziert.

Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

Die Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen ist nicht untersucht worden.

Aufgrund möglicher unerwünschter Wirkungen von Eloxatin wie Übelkeit, Erbrechen und

Sehstörungen – insbesondere vorübergehender Verlust des Sehvermögens – ist beim Führen von

Fahrzeugen und beim Bedienen von Maschinen Vorsicht geboten.

Unerwünschte Wirkungen

Diese werden nach Organ und Häufigkeitskategorie gemäss folgender Konvention eingeteilt: sehr

häufig: >1/10; häufig (>1/100, <1/10); gelegentlich (>1/1'000, <1/100); selten (>1/10'000, <1/1'000);

sehr selten (<1/10'000).

Die nachstehenden Inzidenzen ergaben sich aus klinischen Studien bei der Behandlung im

metastatischen Stadium und in der adjuvanten Therapie (mit 416 bzw. 1'108 Patienten im Studienarm

Oxaliplatin + 5-Fluorouracil/Folinsäure) sowie aus den Erfahrungen nach Markteinführung. Da die

Inzidenzen von Studie zu Studie variieren können, sind hier die höchsten Inzidenzen aufgeführt.

Die häufigsten unerwünschten Ereignisse bei der Kombination von Oxaliplatin mit 5-

Fluorouracil/Folinsäure sind gastrointestinal (Diarrhoe, Übelkeit, Erbrechen und Mukositis),

hämatologisch (Neutropenie, Thrombozytopenie) und neurologisch (akute und dosiskumulative

periphere sensorische Neuropathie).

Infektionen und Infestationen

Häufig: Infektionen der oberen Atemwege. Neutropenische Septikämie, auch mit letalem Ausgang.

Gelegentlich: Septikämie, auch mit letalem Ausgang.

Unbekannt: Septischer Schock, auch mit letalem Ausgang.

Störungen des Blut- und Lymphsystems

Sehr häufig: Neutropenie (79%, davon Grad 3/4 bis zu 41%), Thrombozytopenie (76%, davon Grad

3/4 bis zu 3,6%), Anämie (82%, davon Grad 3/4 bis zu 2,9%), Leukopenie (70%, davon Grad 3/4 bis

zu 14%), Lymphopenie (44%, davon Grad 3/4 bis zu 7%).

Häufig: febrile Neutropenie/Neutropenie mit Sepsis (Neutropenie Grad 3/4 und nachgewiesene

Infektion), Blutungen, Hämaturie, rektale Blutungen.

Selten: hämolytische Anämie, disseminierte intravasale Koagulopathie (DIC) (siehe «Warnhinweise

und Vorsichtsmassnahmen»).

Post-Marketing-Erfahrungen mit unbekannter Häufigkeit: hämolytisch-urämisches Syndrom.

Störungen des Immunsystems

Sehr häufig: allergische Reaktionen (10,3%) wie Hautausschlag (insbesondere Urtikaria),

Konjunktivitis, Rhinitis.

Häufig: anaphylaktische Reaktionen einschliesslich Bronchospasmus, Angiödem, Hypotonie und

anaphylaktischer Schock.

Selten: immun-allergische Thrombozytopenie (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Sehr häufig: pathologischer Blutzuckerspiegel (17%), erhöhte LDH (17%), Hypokaliämie (14%),

pathologischer Serumnatriumspiegel (13%).

Häufig: Dehydratation, Hypokalzämie.

Gelegentlich: metabolische Azidose.

Psychiatrische Störungen

Häufig: Depression, Schlafstörungen.

Gelegentlich: Nervosität.

Störungen des Nervensystems

Sehr häufig: Periphere sensorische Neuropathie (bis zu 95%) mit Dys- und/oder Parästhesien der

Extremitäten mit oder ohne Krämpfe, häufig durch Kälte ausgelöst. Die Dauer dieser Symptome, die

im Allgemeinen zwischen den Behandlungszyklen rückläufig sind, nimmt mit der Zahl der Zyklen

Schmerzen, funktionelle Beeinträchtigung einschliesslich feinmotorischer Schwierigkeiten (10%

nach einer kumulativen Dosis von 850 mg/m2 (d.h. 10 Zyklen), 20% nach einer kumulativen Dosis

von 1'000 mg/m2 (d.h. 12 Zyklen)). Die neurologische Symptomatik bessert sich meist innerhalb

einiger Monate nach Behandlungsende.

Bei adjuvanter Behandlung des Kolonkarzinoms zeigen nach mehr als dreijähriger Nachbeobachtung

ungefähr 3% der Patienten entweder mässige persistierende lokalisierte Parästhesien (2,3%) oder

funktionell störende Parästhesien (0,5%).

Kopfschmerzen (11%). Geschmacksstörungen (12%).

Häufig: Akute neurosensorische Erscheinungen (1-2%, vorübergehende Parästhesien, Dys- oder

Hypästhesien). Trismus, Dysästhesie der Zunge, Dysarthrie und Oppressionsgefühl im Thorax (siehe

«Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

Schwindel, Neuritis motorischer Nerven, Meningismus.

Gelegentlich: Dysfunktion des Kranialnervs mit isoliert auftretenden Symptomen wie Ptosis,

Diplopie, Aphonie/Dysphonie und Trigeminusneuralgie.

Selten: Dysarthrie, Verschwinden der Knochen-/Sehnenreflexe, Lhermitte-Zeichen. Reversibles

posteriores Leukoenzephalopathie-Syndrom (RPLS bzw. PRES) (siehe «Warnhinweise und

Vorsichtsmassnahmen»).

Sehr selten: Neuritis nervi optici.

Post-Marketing-Erfahrungen mit unbekannter Häufigkeit: Konvulsionen.

Augenleiden

Häufig: Konjunktivitis, Sehstörungen.

Selten: vorübergehende Minderung der Sehschärfe, Anomalien des Gesichtsfelds, vorübergehender

Verlust des Sehvermögens (nach Abbruch der Behandlung reversibel).

Funktionsstörungen des Ohrs und des Gehörgangs

Gelegentlich: Ototoxizität (ohne hochgradige Hörminderung).

Selten: Ertaubung.

Funktionsstörungen des Herzens und der Gefässe

Sehr häufig: Nasenbluten (16%).

Häufig: Hypertonie, tiefe Venenthrombose, Lungenembolie, thromboembolische Ereignisse.

Selten: Verlängerung des QT-Intervalls, ventrikuläre Arrythmie einschliesslich Torsades de Pointes

mit möglicherweise letalem Ausgang.

Atmungsorgane (Respiratorische, thorakale und mediastinale Funktionsstörungen)

Sehr häufig: Kurzatmigkeit (11%), Husten (10%).

Häufig: Rhinitis, Laryngospasmen.

Selten: Lungenfibrose, akute interstitielle Pneumopathie mit manchmal tödlichem Ausgang (siehe

«Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

Gastrointestinale Störungen

Sehr häufig: Obstipation (27%), Appetitlosigkeit (18%), Übelkeit (74%, davon Grad 3/4 bis zu

5,1%), Erbrechen (49%, davon Grad 3/4 bis zu 6,7%), Diarrhoe (61%, davon Grad 3/4 bis zu 11%),

Bauchschmerzen (30%), Mukositis/Stomatitis (42%, davon Grad 3/4 bis zu 2,9%).

Häufig: Dyspepsie, gastroösophagealer Reflux, Singultus, Magen-Darm-Blutungen.

Gelegentlich: Ileus, Darmobstruktion.

Selten: Kolitis einschliesslich Clostridium-difficile-assoziierter Diarrhoe; Pankreatitis, Darmischämie

auch mit letalem Ausgang, Ulcus duodeni und Komplikationen wie hämorrhagisches Ulcus oder

Perforation mit möglicherweise letalem Ausgang.

Funktionsstörungen der Leber und der Galle

Sehr häufig: Anstieg der Lebertransaminasen (adjuvante Behandlung: ALAT/ASAT 57%;

Behandlung im metastatischen Stadium: ALAT 28%, ASAT 50%). Anstieg der alkalischen

Phosphatase (56%) und des Bilirubins (20%).

Sehr selten: Funktionsstörungen der Lebergefässe: venöse Verschlusskrankheit der Leber, Peliosis

hepatis, nodulär-regenerative Hyperplasie, perisinusoidale Fibrose und portale Hypertonie.

Funktionsstörungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Sehr häufig: Haarausfall (20%), Hautveränderungen (32%).

Häufig: Exfoliation (z.B. Hand-Fuss-Syndrom), erythematöser Hautausschlag, Hautausschlag,

vermehrtes Schwitzen, Störungen der Hautanhangsgebilde.

Funktionsstörungen des Muskelskelettsystems

Sehr häufig: Rückenschmerzen (Behandlung im metastatischen Stadium: 13%).

Häufig: Arthralgie, Knochenschmerzen.

Selten: Rhabdomyolyse, auch mit letalem Ausgang.

Funktionsstörungen der Nieren und ableitenden Harnwege

Häufig: Dysurie, häufige und gestörte Miktion, Anstieg des Kreatinins.

Selten: Beeinträchtigung der Nierenfunktion (Grad 3/4).

Sehr selten: Tubulo-interstitielle Nephropathie, die zu akuter Nierendysfunktion führen kann, akute

Tubulusnekrose.

Allgemeine Störungen und Reaktionen an der Applikationsstelle

Sehr häufig: infektbedingtes oder nichtinfektiöses immunbedingtes Fieber (34%), Müdigkeit (44%),

Asthenie (21%), Schmerzen (14%), Reaktionen an der Infusionsstelle (11%), Gewichtszunahme

(adjuvante Behandlung: 10%).

Häufig: Thoraxschmerzen, Gewichtsabnahme (Behandlung im metastatischen Stadium). Bei

Extravasation können manchmal schwere Entzündungen und lokale Schmerzen auftreten und zu

Komplikationen führen, insbesondere wenn die Infusion von Oxaliplatin in eine periphere Vene

erfolgt (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

Überdosierung

Bei Überdosierung ist mit einer Verstärkung der unerwünschten Wirkungen zu rechnen. In einem

derartigen Fall sind das Blutbild zu überwachen und die übrigen toxischen Erscheinungen

symptomatisch zu behandeln.

Es ist kein Antidot zu Oxaliplatin bekannt.

Eigenschaften/Wirkungen

ATC-Code: L01XA03

Oxaliplatin ist ein antineoplastischer Wirkstoff und verkörpert eine neue Klasse von

Platinverbindungen. Bei diesen bildet das Platin-Atom einen Komplex mit 1,2-Diaminocyclohexan

(DACH) und einer Oxalatgruppe. Oxaliplatin besteht aus einem einzigen Enantiomer.

Es zeigt in vitro ein breites zytotoxisches und in vivo ein breites antitumorales Wirkungsspektrum in

verschiedenen Tumormodellen.

Oxaliplatin erwies sich in vitro und in vivo auch bei verschiedenen gegen Cisplatin resistenten

Tumorzelllinien als wirksam.

Eine synergistische zytotoxische Wirkung mit 5-Fluorouracil wurde in vitro und in vivo

nachgewiesen.

Die verfügbaren Studien zum Wirkmechanismus zeigen, dass die bei der Biotransformation von

Oxaliplatin entstehenden hydratisierten Derivate mit der DNA interagieren und dabei inter- und

intramolekulare Bindungen zwischen den DNA-Strängen bilden, was eine Unterbrechung der DNA-

Synthese zur Folge hat. Dies erklärt die zytotoxische und antitumorale Wirkung.

Klinische Wirksamkeit

I. First-line-Behandlung

Die Wirksamkeit von 85 mg/m² Eloxatin kombiniert mit 5-Fluorouracil/Folinsäure alle zwei Wochen

als First-line-Behandlung beim metastasierenden kolorektalen Karzinom wurde in einer

randomisierten Phase-III-Studie im Vergleich mit 5-Fluorouracil/Folinsäure nachgewiesen. Die

Ergebnisse zeigten eine Ansprechrate von 49% gegenüber 22%, eine mittlere progressionsfreie

Überlebensdauer von 8,2 gegenüber 6,0 Monaten und eine Gesamtüberlebensdauer von 16,2

gegenüber 14,7 Monaten.

Die Kombination von Eloxatin mit 5-Fluorouracil/Folinsäure ermöglichte eine signifikante

Verzögerung der Verschlechterung des Allgemeinzustands.

II. Second-line-Behandlung

Patienten, die bereits eine First-line-Therapie mit 5-Fluorouracil und Folinsäure bekommen hatten

(verschiedene Therapieschemata) und als Second-line-Therapie die Kombination Eloxatin plus 5-

Fluorouracil erhielten, zeigten eine Ansprechrate von 7 bis 23,5%. Die mittlere progressionsfreie

Überlebensdauer betrug 4,3 bis 5,1 Monate (Einzelheiten siehe Literatur).

III. Adjuvante Therapie

Bei der adjuvanten Behandlung des Kolonkarzinoms im Stadium III (Dukes C) zeigte die klinische

Phase-III-Studie Mosaïc EFC3313 bei der Kombination Oxaliplatin plus 5-Fluorouracil/Folinsäure

(FOLFOX4) einen signifikanten Vorteil in Bezug auf das krankheitsfreie Überleben nach 3 Jahren

im Vergleich zu 5-Fluorouracil/Folinsäure allein (LV5FU2): 78,7% (95%-KI, 76,2-81,1) für

FOLFOX4 und 73,3% (95%-KI, 70,6-75,9) für LV5FU2 (HR 0,76 (95%-KI, 0,64-0,89) (p =

0,0008)). Zum Zeitpunkt der Datenanalyse lagen die Daten für einen Vergleich der Überlebensrate in

den zwei Studienarmen noch nicht vor. Bis zum jetzigen Zeitpunkt, nach durchschnittlich

dreijähriger Beobachtungsdauer, ist kein signifikanter Vorteil in Bezug auf das sekundäre

Wirksamkeitskriterium «prozentuales Überleben» nachgewiesen: 87,7% gegenüber 86,6%, HR 0,9

(95%-KI, 0,71-1,13).

Pharmakokinetik

Bei der empfohlenen therapeutischen Dosis und normaler oder leicht erniedrigter Kreatininclearance

(≥60 ml/Min) besteht eine lineare Korrelation zwischen der verabreichten Dosis und dem

Plasmaspiegel.

Die folgende Tabelle zeigt die pharmakokinetischen Parameter des ultrafiltrierbaren (nicht an

Plasmaproteine gebundenen) Platins nach einmaliger zweistündiger Infusion von 85 mg/m² oder 130

mg/m² Oxaliplatin:

Dosis

Cmax

(µg/ml)

AUC 0-48

(µg/ml.h)

AUC 0-inf

(µg/ml.h)

(L/h)

85 mg/m²

Mittelwert 0,681

3,58

4,25

295 18,5

0,077

0,986

1,18

142 4,71

130 mg/m²

Mittelwert 1,21

8,20

11,9

582 10,1

0,10

2,40

4,60

261 3,07

Es wurde keine signifikante Kumulation des ultrafiltrierbaren Platins beobachtet.

Die inter- und intraindividuelle Variation der Exposition gegenüber ultrafiltrierbarem Platin (AUC 0-

48) ist gering bis mässig (33% bzw. 5%).

Distribution

Am Ende einer zweistündigen Infusion von 130 mg/m² Oxaliplatin finden sich 15% des Platins im

grossen Kreislauf, während 85% rasch ins Gewebe übertreten oder im Urin ausgeschieden werden.

Zwei Stunden nach dem Ende der Infusion ist das Platin praktisch zu gleichen Teilen zwischen den

roten Blutkörperchen und dem Plasma verteilt. Im Plasma liegen ungefähr 25-50% des Platins in

freier Form vor. Das aus dem Komplex freigesetzte Platin bindet sich irreversibel an Plasmaproteine

(Albumin und Gammaglobuline) und Erythrozyten. Die terminale Eliminationshalbwertszeit des

gebundenen Platins entspricht der normalen Elimination von Albumin und Erythrozyten.

Metabolismus

Oxaliplatin wird nicht-enzymatisch rasch und ausgiebig abgebaut.

Nach Ablauf von 2 Stunden liess sich keine intakte Originalsubstanz mehr nachweisen.

In vitro wurde keine durch humanes Zytochrom P450 vermittelte Biotransformation des

Diaminocyclohexan-Anteils (DACH) beobachtet. Es ist keine Zytochrom P450-bedingte Interaktion

mit Medikamenten zu erwarten.

In vivo hat man ungefähr 17 Platinderivate im Plasma nachgewiesen, von denen einige zytotoxisch

sind (Mono- und Dichlor-DACH-Platin sowie Mono- und Diaquo-DACH-Platin), sowie andere nicht

zytotoxische Komplexe.

Elimination

Nach einer Einzeldosis von 130 mg/m2 Eloxatin werden innerhalb von 5 Tagen ungefähr 54% der

Dosis im Urin und weniger als 3% im Stuhl ausgeschieden.

Die Clearance des ultrafiltrierbaren Platins beträgt 10,1-18,5 l/h, was der durchschnittlichen

glomerulären Filtration (7,5 l/h) entspricht bzw. diese überschreitet.

Die renale Clearance des Platins korreliert signifikant mit der glomerulären Filtration.

Der Plasmaspiegel des ultrafiltrierbaren Platins verläuft in drei Phasen und ist gekennzeichnet durch

zwei relativ kurze Distributionsphasen (t½α = 0,28 h und t½β = 16,3 h), gefolgt von einer dritten,

wesentlich längeren terminalen Eliminationsphase b(t½γ = 273 h). Die letztgenannte Phase entspricht

der Elimination inaktiver Substanzen.

Kinetik spezieller Patientengruppen

Niereninsuffizienz

Die Platinclearance ist bei Patienten mit mässiger Niereninsuffizienz signifikant vermindert (von

17,6 +/-2,18 l/h auf 9,95 +/-1,91 l/h). Die Wirkung einer hochgradigen Niereninsuffizienz auf die

Pharmakokinetik von Oxaliplatin wurde nicht untersucht.

Leberinsuffizienz

Bei leichter bis mässiger Leberinsuffizienz wurde kein signifikanter Effekt auf die Clearance des

ultrafiltrierbaren Platins beobachtet. Für schwere Leberinsuffizienz liegen keine Erfahrungen vor.

Ältere Patienten

Das Verträglichkeitsprofil von allein verwendetem Oxaliplatin scheint bei älteren Patienten (≥65

Jahre) ähnlich zu sein wie bei jüngeren.

Präklinische Daten

Als Zielorgane wurden im Verlauf präklinischer Studien an verschiedenen Spezies (Maus, Ratte,

Hund und/oder Affe) nach einmaliger und wiederholter Gabe der Substanz das Knochenmark, das

Magen-Darm-System, Nieren, Hoden, Nervensystem und Herz identifiziert. Mit Ausnahme der

Veränderungen am Herz ist die an den Zielorganen der Tiere beobachtete Toxizität von derselben

Art wie diejenige anderer Formen des Platins und anderer die DNA verändernder zytotoxischer

Substanzen, die beim Menschen zur Krebsbehandlung eingesetzt werden. Kardiotoxizität wurde nur

beim Hund beobachtet und manifestierte sich als elektrophysiologische Veränderungen mit

tödlichem Kammerflimmern. Die Kardiotoxizität wird als für den Hund spezifisch angesehen, nicht

nur weil sie nur bei dieser Spezies beobachtet wurde, sondern auch weil eine ähnliche Dosierung wie

die beim Hund letal kardiotoxische Dosis (150 mg/m²) vom Menschen gut vertragen wird.

Präklinische Studien an sensorischen Neuronen der Ratte deuten darauf hin, dass die durch

Oxaliplatin verursachten akuten neurosensorischen Symptome durch eine Interaktion mit den

spannungsabhängigen Na+-Kanälen bedingt sein könnten. Oxaliplatin wirkt in Tests an Säugerzellen

mutagen und klastogen und bei der Ratte embryo- und fetotoxisch. Obwohl keine

Karzinogenitätstests durchgeführt wurden, gilt Oxaliplatin als wahrscheinlich karzinogen.

Sonstige Hinweise

Inkompatibilitäten

·Nicht mit Kochsalzlösungen verdünnen.

·Nicht mit anderen Medikamenten/Lösungen mischen oder im gleichen Infusionsbeutel bzw. mit

demselben Infusionsschlauch verwenden; das gilt insbesondere für 5-Fluorouracil, basische

Lösungen, Trometamol und Folinsäurepräparate mit Trometamol als Hilfsstoff.

·Kein aluminiumhaltiges Injektionsmaterial verwenden.

Haltbarkeit

Eloxatin darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Besondere Lagerungshinweise

Bei Umgebungstemperatur (15-25 °C) und lichtgeschützt lagern.

Hinweise für die Handhabung

Das Arzneimittel muss in einer Anwendung aufgebraucht werden.

Verdünnung vor der Infusion

Das benötigte Volumen an Infusionskonzentrat aus der Durchstechflasche aufziehen und

anschliessend mit 250-500 ml 5%iger Glukoselösung verdünnen, um eine Konzentration von über

0,2 mg/ml zu erhalten.

Nach Eröffnen der Durchstechflasche muss das Infusionskonzentrat unverzüglich verwendet werden;

Reste sind zu entsorgen.

Die chemische und physikalische Stabilität der in 5%iger Glukoselösung auf eine Konzentration von

0,2 bis 2,0 mg/ml verdünnten Lösung ist bei Lagerung im Kühlschrank (2 bis 8 °C) während 48

Stunden und bei 25 °C Lagerungstemperatur während 24 Stunden nachgewiesen. Aus

mikrobiologischer Sicht sollte die Infusionslösung sofort nach Zubereitung gebraucht werden.

Bei nicht sofortigem Gebrauch liegen die Lagerungsbedingungen in der Verantwortung des

Zubereitenden. Die Lagerungsdauer darf 24 Std. (bei 2 °C bis 8 °C) nicht überschreiten, ausser die

Verdünnung erfolgte unter kontrollierten aseptischen Bedingungen (in diesem Fall sind 48 Std. nicht

zu überschreiten).

Vorsichtsmassnahmen bei der Verabreichung

Vor Verwendung visuell überprüfen. Nur klare, partikelfreie Lösungen dürfen verwendet werden.

·NIEMALS unverdünnt verabreichen.

·Oxaliplatin kann bei Verwendung eines unmittelbar vor der Infusionsstelle liegenden Y-

Anschlusses zur gleichen Zeit wie Folinsäure über 2 bis 6 Stunden verabreicht werden. Die beiden

Arzneimittel dürfen jedoch nicht in denselben Infusionsbeutel gegeben werden. Die Folinsäure darf

kein Trometamol als Hilfsstoff enthalten und nur mit isotonischen Infusionslösungen wie 5%iger

Glukoselösung verdünnt werden, jedoch NIEMALS mit Kochsalz- bzw. chloridhaltigen oder

alkalischen Lösungen (siehe «Inkompatibilitäten»).

·Infusionsschlauch nach Applikation von Oxaliplatin spülen.

·AUSSCHLIESSLICH die empfohlenen Lösungsmittel verwenden.

Hinweise für die Handhabung von Zytostatika

Bei der Zubereitung und Handhabung von Oxaliplatin sowie bei der Entsorgung von Abfällen

müssen die Richtlinien für Zytostatika eingehalten werden.

Zulassungsnummer

57207 (Swissmedic).

Packungen

Durchstechflasche zu 50 mg/10 ml: 1 Flasche pro Packung [A]

Durchstechflasche zu 100 mg/20 ml: 1 Flasche pro Packung [A]

Durchstechflasche zu 200 mg/40 ml: 1 Flasche pro Packung [A]

Zulassungsinhaberin

sanofi-aventis (schweiz) ag, 1214 Vernier/GE.

Stand der Information

Juli 2015.

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FDA - U.S. Food and Drug Administration

20-11-2018

Vijf winnaars van energieneutrale sportprojecten kunnen aan de slag

Vijf winnaars van energieneutrale sportprojecten kunnen aan de slag

Op 20 november zijn de vijf winnaars van de Innovation Challenge Energieneutrale Sportaccommodaties, vanuit het programma Sportinnovator, bekendgemaakt. De innovatieve ideeën voor energiebesparing bij sportaccommodaties hebben groen licht gekregen. Ze ontvangen hiervoor steun van het ministerie van Volksgezondheid, Welzijn en Sport om innovatie in de sport te bevorderen. Onderstaande initiatieven krijgen 100.000 euro om het idee in de praktijk door te voeren.

Netherlands - Ministerie van Volksgezondheid, Welzijn en Sport

15-11-2018

Safety and efficacy of Monimax® (monensin sodium and nicarbazin) for chickens for fattening and chickens reared for laying

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Published on: Wed, 14 Nov 2018 The coccidiostat Monimax® (monensin sodium and nicarbazin) is considered safe for chickens for fattening and chickens reared for laying at the highest use level of 50 mg monensin and 50 mg nicarbazin/kg complete feed. This conclusion is extended to chickens reared for laying. For both active substances, the metabolic pathways in the chicken are similar to those in the turkey and rat. Nicarbazin, when ingested, is rapidly split in its two components dinitrocarbanilide (DNC)...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

13-11-2018

Alebrije Dist Wholesale Recalls Quesillo Queseria “La Milagrosa” and “Alebrije Cheese” Because of Possible Health Risk

Alebrije Dist Wholesale Recalls Quesillo Queseria “La Milagrosa” and “Alebrije Cheese” Because of Possible Health Risk

ALEBRIJE DIST WHOLESALE is collaborating with health officials due to a positive finding of Salmonella in a sample of Quesillo “Queseria La Milagrosa”. ALEBRIJE DIST WHOLESALE is voluntarily recalling the amount of 100 kilos of Quesillo “Queseria La Milagrosa”. While “Alebrije Cheese” has not been found positive for Salmonella, ALEBRIJE DIST WHOLESALE has decided to voluntarily recall the specific 498 “Alebrije Cheese” pieces that were imported during the same period out of an abundance of caution.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

9-11-2018

Sandoz Inc. Issues Voluntary Nationwide Recall of One Lot of Losartan Potassium and Hydrochlorothiazide Due to the Detection of Trace Amounts of NDEA (N-Nitrosodiethylamine) Impurity Found in the Active Pharmaceutical Ingredient (API)

Sandoz Inc. Issues Voluntary Nationwide Recall of One Lot of Losartan Potassium and Hydrochlorothiazide Due to the Detection of Trace Amounts of NDEA (N-Nitrosodiethylamine) Impurity Found in the Active Pharmaceutical Ingredient (API)

Sandoz Inc. is voluntarily recalling one lot of Losartan Potassium Hydrochlorothiazide Tablets, USP 100mg/25mg to the consumer level. This product is being recalled due to the trace amount of an impurity, N-nitrosodiethylamine (NDEA) contained in the API Losartan, USP manufactured by Zhejiang Huahai Pharmaceutical Co. Ltd. Sandoz Inc. Losartan Potassium Hydrochlorothiazide product is manufactured by Lek Pharmaceuticals dd, Ljubljana, Slovenia. This impurity, which is a substance that occurs naturally in ...

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9-11-2018

First Choice Vapor recalls Unflavoured 100 mg Nicotine Base E-Liquids

First Choice Vapor recalls Unflavoured 100 mg Nicotine Base E-Liquids

These vaping products do not meet requirements of the Consumer Chemicals and Containers Regulations, 2001 (CCCR, 2001) under the Canada Consumer Product Safety Act.

Health Canada

9-11-2018

Safety assessment of the substance Ln 1,4‐benzene dicarboxylic acid (with Ln = La, Eu, Gd, Tb) for use in food contact materials

Safety assessment of the substance Ln 1,4‐benzene dicarboxylic acid (with Ln = La, Eu, Gd, Tb) for use in food contact materials

Published on: Wed, 07 Nov 2018 00:00:00 +0100 The EFSA Panel on Food Contact Materials, Enzymes and Processing Aids (CEP Panel) assessed the safety of the additive Ln 1,4‐benzene dicarboxylic acid (with Ln = La, Eu, Gd, Tb) for use in food contact materials. It is a family of mixtures combining the four lanthanides lanthanum (La), europium (Eu), gadolinium (Gd) and/or terbium (Tb) in different proportions as their 1,4‐benzene dicarboxylate complexes, used as a taggant in plastics for authentication and ...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

8-11-2018

Theme event on big data and medicine

Theme event on big data and medicine

The U.S. Food and Drug Administration, FDA, The European Medicines Agency, EMA, and Novo Nordisk are among the speakers when The Danish Medicines Agency on 20 November 2018 puts focus on big data and medicine under the event heading “From Big Data to Real World Evidence”.

Danish Medicines Agency

6-11-2018

Levamisol 100 mg/ml ad us. vet., Injektionsloesung

Levamisol 100 mg/ml ad us. vet., Injektionsloesung

● Die Neuzulassung erfolgte am 06.11.2018.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

6-11-2018

Suanovil 20 ad us. vet., Injektionsloesung

Suanovil 20 ad us. vet., Injektionsloesung

● Umwandlung in Exportzulassung (Exportspezialität): nur für den Vertrieb im Ausland

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

31-10-2018

Efficacy of Bergazym® P100 (endo‐1,4‐β‐xylanase) as a feed additive for chickens for fattening and weaned piglets

Efficacy of Bergazym® P100 (endo‐1,4‐β‐xylanase) as a feed additive for chickens for fattening and weaned piglets

Published on: Tue, 30 Oct 2018 00:00:00 +0100 The product Bergazym® P100 contains a xylanase which is produced by a non‐genetically modified strain of Trichoderma reesei. The additive is available in a coated granular form and it is intended to be used as a zootechnical additive (functional group: digestibility enhancers) for chickens for fattening, and weaned piglets at the dose of 1,500 EPU/kg feed. The production strain and the additive were fully characterised in a previous assessment of the Panel o...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

30-10-2018

Onsior 20 mg ad us. vet., schmackhafte Tabletten fuer Hunde

Onsior 20 mg ad us. vet., schmackhafte Tabletten fuer Hunde

● Änderung Text "Anwendungseinschränkungen"

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

29-10-2018

Statement from FDA Commissioner Scott Gottlieb, M.D., on the FDA’s new consideration of labeling for sesame allergies

Statement from FDA Commissioner Scott Gottlieb, M.D., on the FDA’s new consideration of labeling for sesame allergies

Food allergies have touched the lives of most of us. Thousands of Americans experience life-threatening, food-related reactions each year, and an estimated 20 people die from them annually. In some cases, such reactions occur despite a careful reading of packaged food labels by conscientious consumers. To me, that’s unacceptable. The FDA is committed to advancing our efforts to help ensure that Americans have access to the information they need about common allergens in packaged foods.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

24-10-2018

G & C Raw, LLC is Expanding Recall to Include All Product Lots Manufactured from February 27, 2018 Through July 20, 2018, Because of Possible Listeria Monocytogenes Health Risk

G & C Raw, LLC is Expanding Recall to Include All Product Lots Manufactured from February 27, 2018 Through July 20, 2018, Because of Possible Listeria Monocytogenes Health Risk

G & C Raw, of Versailles, OH is recalling all products lots manufactured from February 27, 2018 through July 20, 2018, as a precaution because they have the potential to be contaminated with Listeria monocytogenes

FDA - U.S. Food and Drug Administration

24-10-2018

Safety and efficacy of Hostazym® X (endo‐1,4‐beta‐xylanase) as a feed additive for sows in order to have benefit in piglets

Safety and efficacy of Hostazym® X (endo‐1,4‐beta‐xylanase) as a feed additive for sows in order to have benefit in piglets

Published on: Tue, 23 Oct 2018 00:00:00 +0200 Following a request from the European Commission, the Panel on Additives and Products or Substances used in Animal Feed (FEEDAP) was asked to deliver a scientific opinion on the safety and efficacy of HOSTAZYM® X as a feed additive for sows in order to have benefit in piglets. The additive HOSTAZYM® X contains endo‐1,4‐beta‐xylanase and is available in liquid and solid formulations. This product is authorised as a feed additive for chickens for fattening, tu...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

20-10-2018

Scientific Opinion of Flavouring Group Evaluation 411 (FGE.411): 2‐(4‐methylphenoxy)‐N‐(1H‐pyrazol‐3‐yl)‐N‐(thiophen‐2‐ylmethyl)acetamide from chemical group 30 (miscellaneous substances)

Scientific Opinion of Flavouring Group Evaluation 411 (FGE.411): 2‐(4‐methylphenoxy)‐N‐(1H‐pyrazol‐3‐yl)‐N‐(thiophen‐2‐ylmethyl)acetamide from chemical group 30 (miscellaneous substances)

Published on: Fri, 19 Oct 2018 00:00:00 +0200 EFSA was requested to deliver a scientific opinion on the implications for human health of the flavouring substance 2‐(4‐methylphenoxy)‐N‐(1H‐pyrazol‐3‐yl)‐N‐(thiophen‐2‐ylmethyl)acetamide [FL‐no: 16.133], in the Flavouring Group Evaluation 411 (FGE.411), according to Regulation (EC) No 1331/2008 of the European Parliament and of the Council. The substance has not been reported to occur in natural source materials of botanical or animal origin. It is intende...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

19-11-2018

Leponex® 25 mg/- 100 mg Tabletten

Rote - Liste

16-11-2018

Latuda (Aziende Chimiche Riunite Angelini Francesco - A.C.R.A.F. S.p.A.)

Latuda (Aziende Chimiche Riunite Angelini Francesco - A.C.R.A.F. S.p.A.)

Latuda (Active substance: lurasidone) - Centralised - Renewal - Commission Decision (2018)7674 of Fri, 16 Nov 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/2713/R/20

Europe -DG Health and Food Safety

15-11-2018

CRYSVITA 10/20/30 mg Injektionslösung

Rote - Liste

15-11-2018

Sevredol® 10 mg/20 mg Filmtabletten

Rote - Liste

14-11-2018

Jinarc (Otsuka Pharmaceutical Netherlands B.V.)

Jinarc (Otsuka Pharmaceutical Netherlands B.V.)

Jinarc (Active substance: tolvaptan) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)7604 of Wed, 14 Nov 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/2788/T/20

Europe -DG Health and Food Safety

14-11-2018

DuoPlavin® 75 mg/100 mg Filmtabletten

Rote - Liste

13-11-2018

CEPROTIN 1000 I.E.

Rote - Liste

8-11-2018

Palladon® injekt 2 mg/10 mg/100 mg

Rote - Liste

6-11-2018

Doce onkovis 20 mg/ml

Rote - Liste

6-11-2018

Symkevi® 100 mg/150 mg Filmtabletten

Rote - Liste

31-10-2018

Zodin® Omega-3 1000 mg Weichkapseln

Rote - Liste

30-10-2018

EU/3/18/2076 (Orphan Europe S.A.R.L.)

EU/3/18/2076 (Orphan Europe S.A.R.L.)

EU/3/18/2076 (Active substance: Glycine, L-alanine, L-arginine, L-aspartic acid, L-cysteine, L-cystine, L-glutamic acid, L-histidine, L-lysine monohydrate, L-methionine, L-phenylalanine, L-proline, L-serine, L-threonine, L-tryptophan, L-tyrosine, taurine) - Orphan designation - Commission Decision (2018)7277 of Tue, 30 Oct 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/100/18

Europe -DG Health and Food Safety

25-10-2018

Vancomycin Lyomark 1000 mg Pulver

Rote - Liste

24-10-2018

Nebido® 1000 mg Injektionslösung

Rote - Liste

22-10-2018

BeneFIX® 250/500/1000/2000/3000 I.E.

Rote - Liste