Elo-Mel semiton mit Glucose - Infusionslösung

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Elo-Mel semiton mit Glucose - Infusionslösung
  • Einheiten im Paket:
  • 10 x 500 ml Polyethylenflaschen, Laufzeit: 36 Monate,6 x 1000 ml Polyethylenflaschen, Laufzeit: 36 Monate,10 x 1000 ml Polyethyl
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Elo-Mel semiton mit Glucose - Infusionslösung
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Solutions affecting the e
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-19273
  • Berechtigungsdatum:
  • 13-03-1991
  • Letzte Änderung:
  • 13-06-2018

Packungsbeilage

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

ELO-MEL semiton mit Glucose - Infusionslösung

Wirkstoffe: Elektrolyte, Glucose

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es

kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das

medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser

Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist ELO-MEL semiton mit Glucose und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Anwendung von ELO-MEL semiton mit Glucose beachten?

Wie ist ELO-MEL semiton mit Glucose anzuwenden?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist ELO-MEL semiton mit Glucose aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist ELO-MEL semiton mit Glucose und wofür wird es angewendet?

ELO-MEL semiton mit Glucose ist eine halbisotone Infusionslösung, wobei die Elektrolyte in einem

physiologischen Mengenverhältnis zueinander stehen. Das physiologisch freie Wasser kommt vor

allem bei Flüssigkeitsmangel im Extrazellulärraum mit erhöhten Serumelektrolytspiegeln zum Einsatz.

Durch die Zufuhr von Glucose ist eine teilweise Energiezufuhr gegeben.

ELO-MEL semiton mit Glucose dient:

zum Ausgleich von Wasserverlusten (z.B. durch starkes Schwitzen, Nierenerkrankungen),

zur Flüssigkeitszufuhr,

zur Deckung des täglichen Wasserbedarfs und Zufuhr geringer Energiemengen,

als Trägerlösung (es kann zum Verdünnen oder Verabreichen zu anderen Arzneimitteln, die

über eine Infusion gegeben werden, hinzugegeben werden).

2.

Was sollten Sie vor der Anwendung von ELO-MEL semiton mit Glucose beachten?

ELO-MEL semiton mit Glucose darf nicht angewendet werden,

wenn Sie allergisch gegen die Wirkstoffe oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

bei Neugeborenen (jünger als 28 Tage), die mit Ceftriaxon (einem Antibiotikum) behandelt

werden,

wenn Sie an einer bestimmten Form von Körperwasserverlust (hypotone Dehydratation) leiden,

wenn Sie erhöhte Konzentrationen von Natrium (Hypernatriämie) im Blut haben,

wenn Sie erhöhte Konzentrationen von Chlorid (Hyperchlorämie) im Blut haben,

wenn Sie erhöhte Konzentrationen von Kalium (Hyperkaliämie) im Blut haben,

wenn Sie erhöhte Konzentrationen von Calcium (Hypercalcämie) im Blut haben,

wenn Ihre Blutzuckerwerte zu hoch sind (Hyperglycämie),

wenn Sie gleichzeitig mit bestimmten Herzmedikamenten (Digitalisglykoside) behandelt werden,

wenn Sie an schwerer Herzschwäche leiden (dekompensierte Herzinsuffizienz),

wenn Sie Wasser in der Lunge haben,

wenn Sie an einer Hirnschwellung (Hirnödem) leiden,

wenn Sie an Nierenfunktionsstörungen mit verminderter Harnausscheidung leiden (Oligurie,

Anurie),

wenn Sie an schwerem Bluthochdruck leiden,

wenn Sie an Überwässerungszuständen leiden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor ELO-MEL semiton mit Glucose bei Ihnen

angewendet wird.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie an einer der folgenden Erkrankungen leiden oder gelitten

haben:

wenn Sie mit Ceftriaxon (einem Antibiotikum) behandelt werden (Siehe auch „Anwendung von

ELO-MEL semiton mit Glucose zusammen mit anderen Arzneimitteln“),

erhöhter Blutdruck,

jede Art von Herzerkrankung oder Herzschwäche,

eingeschränkte Nierenfunktion,

eingeschränkte Nebennierenrindenfunktion,

Wasseransammlungen unter der Haut, insbesondere um die Knöchel (periphere Ödeme) oder

der Lunge,

Präeklampsie (hoher Blutdruck in der Schwangerschaft),

Aldosteronismus (eine Erkrankung bei der das Hormon Aldosteron erhöht ist),

jede andere Erkrankung, die mit einer Natriumretention (wenn der Körper zuviel Natrium

zurückbehält) einhergeht,

bestimmte Form von Körperwasserverlust (akute Dehydratation),

ausgedehnte Gewebszerstörung (z.B. als Folge schwerer Verbrennungen),

erhöhte Konzentrationen von Vitamin-D (Sarkoidose),

verminderter Gehalt an Natrium im Blut,

verminderter Gehalt an Kalium im Blut,

einer Glucoseverwertungsstörung,

einer Blutübersäuerung durch Milchsäure,

wenn Sie mit Vasopressin-Agonisten behandelt werden. Vasopressin ist ein Hormon der

Hypophyse, das Einfluss auf den Wasserhaushalt des Körpers und dadurch auf den Blutdruck

hat (siehe auch Abschnitt „Anwendung von ELO-MEL semiton mit Glucose zusammen mit

anderen Arzneimitteln“),

bei Kindern, Frauen im gebährfähigen Alter und Patienten mit verminderter cerebraler

Compliance.

Im Körper kann der Wasseranteil glucosehaltiger Flüssigkeiten aufgrund des schnellen Transportes

der Glucose in die Zellen einen Verdünnungseffekt erzeugen. Daher kann die Infusion von

glucosehaltigen Lösungen zu Elektrolytungleichgewichten führen, vor allem zu einem verringerten

Natriumspiegel im Blut (Hyponatriämie).

Blutzuckerwerte sind regelmäßig zu kontrollieren, vor allem wenn eine Glucoseverwertungsstörung

nicht sicher ausgeschlossen werden kann - bei Bedarf ist die Zufuhrmenge zu reduzieren bzw. eine

Therapie mit Insulin notwendig.

Bei folgenden Patienten ist aufgrund des Risikos einer akuten Hyponatriämie eine besonders

sorgfältige Überwachung erforderlich:

bei Patienten mit gestörter Regulation des Wasserhaushaltes durch erhöhte Sekretion des

antidiuretischen Hormons (ADH), z. B. bei akuten Krankheitszuständen, Schmerzen,

postoperativem Stress, Infektionen, Verbrennungen und Erkrankungen des ZNS.

bei Patienten, die gleichzeitig mit Vasopressin-Agonisten behandelt werden

bei Patienten mit Herz, Leber und Nierenerkrankungen

Eine akute Hyponatriämie kann zu einer Ansammlung von Wasser im Gehirn (Hirnödem) führen, die

durch Kopfschmerzen, Übelkeit, Krämpfe, Lethargie und Erbrechen gekennzeichnet ist. Patienten mit

Hirnödem unterliegen einem besonderen Risiko für schwere, irreversible und lebensbedrohliche

Hirnschädigungen.

Kinder, Frauen im gebärfähigen Alter und Patienten mit verminderter cerebraler Compliance (z. B. bei

Hirnhautentzündung, Hirnblutungen und Hirnkontusion (Schädelprellung)) unterliegen einem

besonderen Risiko für eine schwere und lebensbedrohliche Schwellung des Gehirns aufgrund einer

akuten Hyponatriämie.

Insbesondere kann eine zu schnelle Zufuhr von freiem Wasser zu Bewusstseinsstörungen und

bleibenden neurologischen Defiziten infolge eines Hirnödems führen.

Ihr Arzt wird regelmäßig den Elektrolytgehalt Ihres Blutes, Ihren Säuren-Basen-Haushalt und Ihre

Wasserbilanz kontrollieren.

Calciumchlorid führt zu lokaler Reizung, weshalb ein Austritt ins umliegende Gewebe während der

intravenösen Anwendung vermieden werden sollte.

Bei gesteigerter Glucosezufuhr kann eine Erhöhung der täglichen Kaliumzufuhr notwendig sein.

Ein eventuelles Absinken des Phosphatspiegels ist zu beachten. Tritt bei Verabreichung von

glucosehältigen Lösungen Muskelschwäche, die bis zur Atemlähmung führen kann, auf, muss an

einen larvierten Phosphatmangel gedacht werden. Dieser larvierte Phosphatmangel kann bis zur

Bewusstlosigkeit führen.

Anwendung von ELO-MEL semiton mit Glucose zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere

Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel

einzunehmen/anzuwenden.

Wechselwirkungen sind unter Umständen mit folgenden Arzneimitteln möglich:

Arzneimittel

Reaktion

Kortikoide/Steroide

Carbenoxolon

Entstehung bzw. Verstärkung von

Wassersucht und erhöhtem Blutdruck

Kalium-sparende Harn-treibende Medikamente

(Amilorid, Spironolacton, Triamteren) allein oder

in Kombination

Hemmstoffe des Angiotensin converting

Enzyms

Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten

Tacrolimus

Ciclosporin

Durch Erhöhung der Kaliumkonzentration im

Plasma kann es zu einer lebensbedrohlichen

Hyperkaliämie kommen

Digitalisglykoside

Ihre Wirkung kann verstärkt werden und es

kann zu ernsten, lebensbedrohlichen

Herzrhythmusstörungen kommen

Bestimmte Harn-treibende Medikamente

(Thiazid-Diuretika)

Vitamin D

können zu Hypercalcämie führen

Bisphosphonate

Fluoride

Fluorochinolone

Tetrazykline

Ihre Aufnahme kann vermindert werden

Neuromuskuläre Blocker (Tubocurarin,

Suxamethonium, Vercuronium)

Ihre Wirkung kann verstärkt werden

Acetylcholin

Seine Freisetzung kann vermindert werden,

was zu neuromuskulärer Blockade führen kann

Ceftriaxon

Dieses Antibiotikum darf nur dann über denselben Infusionsschlauch verabreicht werden, wenn dieser

vorher gründlich gespült wurde.

Arzneimittel, die zu einer erhöhten Vasopressin-Wirkung führen

Die im Folgenden aufgeführten Arzneimittel erhöhen die Vasopressin-Wirkung, was zu einer

verminderten elektrolytfreien Wasserausscheidung der Nieren führt und das Risiko einer im

Krankenhaus erworbenen Hyponatriämie nach nicht ausreichend bilanzierter Behandlung mit i.v.

Flüssigkeiten erhöhen kann.

Arzneimittel, die die Freisetzung von Vasopressin anregen, z.B.: Chlorpropamid, Clofibrat,

Carbamazepin, Vincristin, selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer, 3,4-Methylendioxy-N-

Methylamphetamin, Ifosfamid, Antipsychotika, Narkotika

Arzneimittel, die die Vasopressinwirkung verstärken, z.B.: Chlorpropamid, NSAR,

Cyclophosphamid

Vasopressin-Analoga, z.B.: Desmopressin, Oxytocin, Vasopressin, Terlipressin

Andere Arzneimittel, die das Risiko einer Hyponatriämie erhöhen, sind zudem Diuretika im

Allgemeinen und Antiepileptika, wie etwa Oxcarbazepin.

Wegen des Calciumgehaltes nicht mit phosphat- bzw. carbonathaltigen Lösungen mischen

(Ausfällung möglich!).

Beim Mischen mit anderen Arzneimitteln und sonstigen Manipulationen ist auf die Gefahr mikrobieller

Verunreinigung zu achten.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt

um Rat.

Es liegen keine Daten über die Anwendung bei schwangeren oder stillenden Frauen vor.

Aufgrund des Risikos einer Hyponatriämie soll ELO-MEL semiton mit Glucose jedoch bei

Schwangeren während der Entbindung nur mit besonderer Vorsicht verabreicht gegeben werden. Das

Risiko einer Hyponatriämie ist insbesondere bei der Gabe in Kombination mit Oxytocin (Hormon, das

gegeben werden kann, um die Geburt einzuleiten und Blutungen zu kontrollieren) zu berücksichtigen.

Über die Anwendung von ELO-MEL semiton mit Glucose während der Schwangerschaft und in der

Stillzeit entscheidet der Arzt.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

ELO-MEL semiton mit Glucose hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die

Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

3.

Wie ist ELO-MEL semiton mit Glucose anzuwenden?

ELO-MEL semiton mit Glucose wird Ihnen von einem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal

verabreicht. Ihr Arzt entscheidet wie viel Sie benötigen und wann es verabreicht wird. Dies hängt von

Ihrem Flüssigkeits- und Elektrolytbedarf ab oder einer eventuellen Begleittherapie.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

ELO-MEL semiton mit Glucose ist zur Infusion in eine Vene bestimmt und wird normalerweise über

einen Kunststoffschlauch und eine damit verbundene Nadel (Kanüle) in die Vene verabreicht. Meist

wird für die Infusion eine Armvene verwendet.

Erwachsene

Die Dosierung richtet sich nach dem Flüssigkeits- und Elektrolytbedarf. Im Allgemeinen sollen 30 - 40

ml/kg Körpergewicht (KG) und Tag nicht überschritten werden.

Unter normalen Stoffwechselbedingungen sollten beim Erwachsenen 4 - 6 g Glucose/kg KG und Tag

(ca. 250 - 450 g pro Tag) nicht überschritten werden.

Unter eingeschränkten Stoffwechselbedingungen (z.B. nach Operationen oder Traumen, bei

Zuständen mit verminderter Sauerstoffsättigung des Blutes sowie bei Organversagen) ist die

Tagesdosis auf 200 - 300 g Glucose zu reduzieren.

Sollte Ihre Nierenfunktion eingeschränkt sein, wird Ihr Arzt die Dosis entsprechend reduzieren.

Infusionsgeschwindigkeit

Erwachsene:

Die übliche Infusionsgeschwindigkeit beträgt 4 ml pro Minute entsprechend ca. 2 Stunden für 500 ml

Infusionslösung.

Die maximale Infusionsgeschwindigkeit für Glucose beträgt für Erwachsene unter normalen

Stoffwechselbedingungen 0,25 - 0,5 g Glucose/kg KG und Stunde. Bei eingeschränkten

Stoffwechselbedingungen (nach Operationen oder Traumen, bei Zuständen mit verminderter

Sauerstoffsättigung des Blutes, bei Organversagen) ist eine Reduzierung auf 0,125 - 0,25 g

Glucose/kg KG und Stunde erforderlich.

ELO-MEL semiton mit Glucose ist nur zur einmaligen Entnahme bestimmt.

Die nach Infusion im Behältnis verbliebene Restmenge ist zu verwerfen.

Es dürfen nur klare und farblose bis höchstens leicht gelbliche Lösungen aus unversehrten

Behältnissen verwendet werden.

Die Dosierungsrichtlinien der zusätzlich eingesetzten Wirkstoffe müssen berücksichtigt werden.

Die Anwendungsdauer richtet sich nach den klinischen Erfordernissen.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Bei Kindern wird empfohlen, 0,5 g Glucose/kg Körpergewicht (KG) und Stunde nur in Ausnahmefällen

zu überschreiten.

Für die Dosierung von ELO-MEL semiton mit Glucose ergeben sich bei Kindern folgende Richtwerte:

Alter

maximale Tagesmenge

ml/kg KG

max. Infusionsgeschwindigkeit

ml/(kg KG x h)

Säuglinge

ca. 140

ca. 6,0

Kinder

bis zum 3. Lj.

ca. 120

ca. 5,0

3. - 6 Lj.

ca. 100

ca. 4,0

6. - 11. Lj.

ca. 80

ca. 3,5

11. - 14 Lj.

ca. 70

ca. 3,0

Wenn Sie eine größere Menge von ELO-MEL semiton mit Glucose erhalten haben, als Sie

sollten

Informieren Sie sofort Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie befürchten, eine zu

große Menge ELO-MEL semiton mit Glucose erhalten zu haben.

Falls Ihnen ELO-MEL semiton mit Glucose in zu großer Menge (Überinfusion) oder zu schnell

verabreicht wurde, können möglicherweise folgende Beschwerden auftreten:

Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, Bauchschmerzen

Durstgefühl, verstärkter Harndrang

Ablagerung von Calcium in den Nieren, Nierensteine

Kalkgeschmack

Hitzegefühl

Erweiterung der Blutgefäße

Herzrhythmusstörungen

Herzstillstand

Flüssigkeitsansammlung (Ödeme)

Missempfindungen der Haut

Muskelschwäche

Lähmung

Verwirrtheit

Schwächegefühl

Muskelzucken und Steifheit

Übersäuerung des Blutes (Azidose) was zu Müdigkeit, Verwirrtheit, Teilnahmslosigkeit und

erhöhter Atemfrequenz führt.

Bewusstlosigkeit.

Bei Verwendung als Trägerlösung hängen die Zeichen und Symptome einer Überdosierung vom

jeweiligen Zusatz ab.

Bei einer versehentlichen Überinfusion muss die Behandlung abgebrochen werden und die jeweils

geeigneten spezifischen oder supportiven und symptomatischen Maßnahmen sind zu ergreifen.

Auf Grund des Glucosegehalts können bei Überschreiten der Dosierungshöchstgrenzen

Stoffwechselstörungen wie erhöhte Blutspiegel von Glucose, Bilirubin, Milchsäure etc. sowie

Glucoseverluste über den Harn auftreten.

Wenn die Anwendung von ELO-MEL semiton mit Glucose vergessen wurde

Informieren Sie sofort Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal wenn Sie befürchten, eine

Dosis wurde vergessen.

Wenn die Anwendung von ELO-MEL semiton mit Glucose abgebrochen wird

Ihr Arzt entscheidet, wann die Infusion abgebrochen wird.

Es sind keine Entzugserscheinungen bekannt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Häufigkeit nicht bekannt:

Ein Anstieg der Blutzuckerwerte und Glucoseverluste über den Harn sind möglich.

Eine im Krankenhaus erworbene Hyponatriämie (eine zu niedrige Natriumkonzentration im

Blutserum)* kann auftreten.

Auch eine hyponatriämische Enzephalopathie (Hirnödem, das durch Kopfschmerzen, Übelkeit,

Krämpfe, Lethargie und Erbrechen gekennzeichnet ist)* ist möglich.

*Im Krankenhaus erworbene Hyponatriämie kann aufgrund der Entwicklung einer akuten hyponatriämischen

Enzephalopathie zu irreversiblen Hirnschädigungen und zum Tod führen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das

medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage

angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem (Details siehe unten)

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen

über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

5.

Wie ist ELO-MEL semiton mit Glucose aufzubewahren?

Nicht über 25 °C lagern.

Das Behältnis im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Behältnis nach „Verwendbar bis“

angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag

des angegebenen Monats.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nicht verwenden, wenn Sie Folgendes bemerken: Die Lösung ist nicht

klar und farblos bis höchstens leicht gelblich und/oder das Behältnis ist beschädigt.

ELO-MEL semiton mit Glucose muss nach dem Öffnen des Behältnisses sofort verwendet werden.

Beim Mischen mit anderen Arzneimitteln und sonstigen Manipulationen ist auf die Gefahr mikrobieller

Verunreinigung zu achten.

Mischungen sind unter aseptischen Bedingungen herzustellen.

Es dürfen nur solche Arzneimittel zugesetzt werden, für die die Verträglichkeit sichergestellt ist.

Normalerweise sollte die Mischung innerhalb von 24 Stunden infundiert werden.

Aus mikrobiologischer Sicht müssen Lösungen, die unter unkontrollierten und unvalidierten

Bedingungen gemischt wurden, sofort angewendet werden.

Die Verantwortung für die Lagerzeit/Bedingungen der gebrauchsfertigen Lösung liegt beim Anwender.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz

der Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was ELO-MEL semiton mit Glucose enthält

Die Wirkstoffe sind:

1000 ml Infusionslösung enthalten:

Elektrolyte in mmol/1000 ml:

Natriumchlorid

4,091 g

Kaliumchlorid

0,186 g

Calciumchlorid

0,184 g

Magnesiumchlorid

0,153 g

Glucose

50,000 g

70,00

2,50

1,25

0,75

76,50

Die sonstigen Bestandteile sind:

Salzsäure, Natriumhydroxid, Wasser für Injektionszwecke.

Osmolarität: 428 mosmol/l

pH-Wert: 3,5 - 5,5

Wie ELO-MEL semiton mit Glucose aussieht und Inhalt der Packung

ELO-MEL semiton mit Glucose ist eine klare und farblose bis höchstens leicht gelbliche Lösung.

Packungsgrößen:

Polyethylenflasche: 10 x 500 ml, 6 x 1000 ml, 10 x 1000 ml

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Fresenius Kabi Austria GmbH

Hafnerstraße 36

A-8055 Graz

Hersteller

Fresenius Kabi Deutschland GmbH, D-61169 Friedberg

Z.Nr.: 1-19273

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Jänner 2018.

7-9-2018

SCA Pharmaceuticals LLC. Issues Voluntary Nationwide Recall of Furosemide 100 mg in 0.9% Sodium Chloride due to Presence of Precipitate

SCA Pharmaceuticals LLC. Issues Voluntary Nationwide Recall of Furosemide 100 mg in 0.9% Sodium Chloride due to Presence of Precipitate

, SCA Pharmaceuticals LLC (“SCA Pharma”) is voluntarily recalling 7 lots of the injectable product Furosemide 100 mg in 0.9% Sodium Chloride 100 mg bag to the consumer level. This product is being recalled for visible particulate matter believed to be furosemide precipitate.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

29-8-2018

SGLT2(sodium-glucose cotransporter-2) Inhibitors for Diabetes: Drug Safety Communication - Regarding Rare Occurrences of a Serious Infection of the Genital Area

SGLT2(sodium-glucose cotransporter-2) Inhibitors for Diabetes: Drug Safety Communication - Regarding Rare Occurrences of a Serious Infection of the Genital Area

Requiring a new warning about this risk to be added to the prescribing information of all SGLT2 inhibitors and to the patient Medication Guide.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

22-3-2018

Lutetium (<sup>177</sup> Lu) chloride

Lutetium (<sup>177</sup> Lu) chloride

Lutetium (177 Lu) chloride (Active substance: Lutetium (177Lu) chloride) - Centralised - Art 28 - (PSUR - Commission Decision (2018)1902 of Thu, 22 Mar 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/PSUSA/10391/201706

Europe -DG Health and Food Safety