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Elo-Mel OP

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Elo-Mel OP (postoperativ) G - Infusionslösung
  • Einheiten im Paket:
  • 10 x 500 ml Polyethylenflasche, Laufzeit: 36 Monate,10 x 1000 ml Polyethylenflasche, Laufzeit: 36 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge
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Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Elo-Mel OP (postoperativ) G - Infusionslösung
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Solutions for parenteral
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 17224
  • Berechtigungsdatum:
  • 01-10-1982
  • Letzte Änderung:
  • 09-08-2017

Packungsbeilage


/Version: 6

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

ELO-MEL OP (postoperativ) G - Infusionslösung

Wirkstoffe: Elektrolyte, Glucose

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es

kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das

medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser

Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist ELO-MEL OP (postoperativ) G und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Anwendung von ELO-MEL OP (postoperativ) G beachten?

Wie ist ELO-MEL OP (postoperativ) G anzuwenden?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist ELO-MEL OP (postoperativ) G aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist ELO-MEL OP (postoperativ) G und wofür wird es angewendet?

ELO-MEL OP (postoperativ) G ist eine Infusionslösung zur intravenösen Anwendung und ermöglicht

in der postoperativen Phase durch einen diesem Zustand angepassten Ersatz von Flüssigkeit und

Elektrolyten die Wiederherstellung des physiologischen Gleichgewichts und wird den geänderten

Stoffwechselverhältnissen des sogenannten „Postaggressionssyndroms" gerecht.

Der Infusionslösung ist Glucose als Energieträger zugesetzt.

ELO-MEL OP (postoperativ) G dient:

zum Ausgleich von Wasser- und Elektrolytverlusten (z.B. durch starkes Schwitzen,

Nierenerkrankungen)

als Trägerlösung (es kann zum Verdünnen oder Verabreichen zu anderen Arzneimitteln, die

über eine Infusion gegeben werden, hinzugegeben werden).

2.

Was sollten Sie vor der Anwendung von ELO-MEL OP (postoperativ) G beachten?

ELO-MEL OP (postoperativ) G darf nicht angewendet werden,

wenn Sie allergisch gegen die Wirkstoffe oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

bei Neugeborenen (jünger als 28 Tage), die mit Ceftriaxon (einem Antibiotikum) behandelt

werden

wenn Sie an einer bestimmten Form von Körperwasserverlust (hypertone Dehydratation) leiden,

wenn Sie erhöhte Konzentrationen von Natrium (Hypernatriämie) im Blut haben,

wenn Sie erhöhte Konzentrationen von Chlorid (Hyperchlorämie) im Blut haben,

wenn Sie erhöhte Konzentrationen von Kalium (Hyperkaliämie) im Blut haben,

wenn Sie erhöhte Konzentrationen von Calcium (Hypercalcämie) im Blut haben,

wenn Sie gleichzeitig mit bestimmten Herzmedikamenten (Digitalisglykoside) behandelt werden,

wenn Sie an einer Glucoseverwertungsstörung oder Diabetes mellitus (ohne gleichzeitige

strengste Überwachung der Blutglucosekonzentration) leiden (Diabetes mellitus = sog.

Zuckerkrankheit, wenn die Blutzuckerwerte abnorm hoch sind),

wenn Sie an schwerer Herzschwäche leiden (dekompensierte Herzinsuffizienz),

wenn Sie Wasser in der Lunge haben,

wenn Sie an einer Hirnschwellung (Hirnödem) leiden,

/Version: 6

wenn Sie an Nierenfunktionsstörungen mit verminderter Harnausscheidung leiden (Oligurie,

Anurie),

wenn Sie an schwerem Bluthochdruck leiden,

wenn Sie an Überwässerungszuständen leiden (Hyperhydratationszustände),

wenn Sie an einem Schock leiden,

wenn Sie an Störungen im Säuren-Basen-Haushalt leiden(Alkalosen),

wenn Sie an einer Funktionsstörung der Nebennierenrinde leiden,

wenn Sie einen erhöhten Gehalt an Zucker im Blut haben (Hyperglycämie),

bei Patienten, die durch extrem hohe Blutzuckerspiegel im Koma liegen (hyperosmolares

Koma).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor ELO-MEL OP (postoperativ) G bei Ihnen

angewendet wird.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie an einer der folgenden Erkrankungen leiden oder gelitten

haben:

wenn Sie mit Ceftriaxon (einem Antibiotikum) behandelt werden (Siehe auch „Anwendung von

ELO-MEL OP (postoperativ) G zusammen mit anderen Arzneimitteln“)

erhöhter Blutdruck,

jede Art von Herzerkrankung oder Herzschwäche,

verminderter Gehalt an Natrium im Blut,

verminderter Gehalt an Phosphat im Blut,

eingeschränkte Nierenfunktion,

eingeschränkte Nebennierenrindenfunktion,

Wasseransammlungen unter der Haut, insbesondere um die Knöchel (periphere Ödeme) oder

der Lunge,

Präeklampsie (hoher Blutdruck in der Schwangerschaft),

Aldosteronismus (eine Erkrankung bei der das Hormon Aldosteron erhöht ist),

jede andere Erkrankung, die mit einer Natriumretention (wenn der Körper zuviel Natrium

zurückbehält) einhergeht,

bestimmte Form von Körperwasserverlust (akute Dehydratation),

ausgedehnte Gewebszerstörung (z.B. als Folge schwerer Verbrennungen),

erhöhte Konzentrationen von Vitamin-D (Sarkoidose).

Blutzuckerwerte sind regelmäßig zu kontrollieren, vor allem wenn eine Glucoseverwertungsstörung

nicht sicher ausgeschlossen werden kann - bei Bedarf ist die Zufuhrmenge zu reduzieren bzw. eine

Therapie mit Insulin notwendig.

Ihr Arzt wird regelmäßig den Elektrolytgehalt Ihres Blutes, Ihren Säuren-Basen-Haushalt und Ihre

Wasserbilanz kontrollieren.

Calciumchlorid führt zu lokaler Reizung, weshalb ein Austritt ins umliegende Gewebe während der

intravenösen Anwendung vermieden werden sollte.

Bei gesteigerter Glucosezufuhr kann eine Erhöhung der täglichen Kaliumzufuhr notwendig sein.

Ein eventuelles Absinken des Phosphatspiegels ist zu beachten. Tritt bei Verabreichung von

glucosehältigen Lösungen Muskelschwäche, die bis zur Atemlähmung führen kann, auf, muss an

einen larvierten Phosphatmangel gedacht werden. Dieser larvierte Phosphatmangel kann bis zur

Bewusstlosigkeit führen.

Anwendung von ELO-MEL OP (postoperativ) G zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere

Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel

einzunehmen/anzuwenden.

Wechselwirkungen sind unter Umständen mit folgenden Arzneimitteln möglich:

/Version: 6

Arzneimittel

Reaktion

Kortikoide/Steroide

Carbenoxolon

Entstehung bzw. Verstärkung von

Wassersucht und erhöhtem Blutdruck

Kalium sparende Harn treibende Medikamente

(Amilorid, Spironolacton, Triamteren) allein oder

in Kombination

Hemmstoffe des Angiotensin converting

Enzyms

Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten

Tacrolimus

Ciclosporin

Durch Erhöhung der Kaliumkonzentration im

Plasma kann es zu einer lebensbedrohlichen

Hyperkaliämie kommen

Digitalisglykoside

Ihre Wirkung kann verstärkt werden und es

kann zu ernsten, lebensbedrohlichen

Herzrhythmusstörungen kommen

Bestimmte Harn treibende Medikamente

(Thiazid-Diuretika)

Vitamin D

können zu Hypercalcämie führen

Bisphosphonate

Fluoride

Fluorochinolone

Tetrazykline

Ihre Aufnahme kann vermindert werden

Neuromuskuläre Blocker (Tubocurarin,

Suxamethonium, Vercuronium)

Ihre Wirkung kann verstärkt werden

Acetylcholin

Seine Freisetzung kann vermindert werden,

was zu neuromuskulärer Blockade führen kann

Ceftriaxon

Dieses Antibiotikum darf nur dann über denselben Infusionsschlauch verabreicht werden, wenn dieser

vorher gründlich gespült wurde.

Wegen des Calciumgehaltes nicht mit phosphat- bzw. carbonathaltigen Lösungen mischen

(Ausfällung möglich!).

Beim Mischen mit anderen Arzneimitteln und sonstigen Manipulationen ist auf die Gefahr mikrobieller

Verunreinigung zu achten.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt

um Rat.

Es liegen keine Daten über die Anwendung bei schwangeren oder stillenden Frauen vor.

Über die Anwendung von ELO-MEL OP (postoperativ) G während der Schwangerschaft und in der

Stillzeit entscheidet der Arzt.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

ELO-MEL OP (postoperativ) G hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die

Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

3.

Wie ist ELO-MEL OP (postoperativ) G anzuwenden?

ELO-MEL OP (postoperativ) G wird Ihnen von einem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal

verabreicht. Ihr Arzt entscheidet, wie viel Sie benötigen und wann es verabreicht wird. Dies hängt von

Ihrem Flüssigkeits- und Elektrolytbedarf ab oder einer eventuellen Begleittherapie.

Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

/Version: 6

ELO-MEL OP (postoperativ) G ist zur Infusion in eine Vene bestimmt und wird normalerweise über

einen Kunststoffschlauch und eine damit verbundene Nadel (Kanüle) in die Vene verabreicht. Meist

wird für die Infusion eine Armvene verwendet.

Erwachsene

Die Dosierung richtet sich nach dem Flüssigkeits- und Elektrolytbedarf. Im Allgemeinen sollen 30 - 40

ml/kg Körpergewicht (KG) und Tag nicht überschritten werden.

Unter normalen Stoffwechselbedingungen sollten beim Erwachsenen 4 - 6 g Glucose/kg KG und Tag

(ca. 250 - 450 g pro Tag) nicht überschritten werden.

Unter eingeschränkten Stoffwechselbedingungen (z.B. nach Operationen oder Traumen, bei

Zuständen mit verminderter Sauerstoffsättigung des Blutes sowie bei Organversagen) ist die

Tagesdosis auf 200 - 300 g Glucose zu reduzieren.

Sollte Ihre Nierenfunktion eingeschränkt sein, wird Ihr Arzt die Dosis entsprechend reduzieren

Infusionsgeschwindigkeit

Erwachsene:

Die übliche Infusionsgeschwindigkeit beträgt 4 ml pro Minute entsprechend ca. 2 Stunden für 500 ml

Infusionslösung.

Die maximale Infusionsgeschwindigkeit für Glucose beträgt für Erwachsene unter normalen

Stoffwechselbedingungen 0,25 - 0,5 g Glucose/kg KG und Stunde. Bei eingeschränkten

Stoffwechselbedingungen (nach Operationen oder Traumen, bei Zuständen mit verminderter

Sauerstoffsättigung des Blutes, bei Organversagen) ist eine Reduzierung auf 0,125 - 0,25 g

Glucose/kg KG und Stunde erforderlich.

ELO-MEL OP (postoperativ) G ist nur zur einmaligen Entnahme bestimmt.

Die nach Infusion im Behältnis verbliebene Restmenge ist zu verwerfen.

Es dürfen nur klare und farblose bis höchstens leicht gelbliche Lösungen aus unversehrten

Behältnissen verwendet werden.

Die Dosierungsrichtlinien der zusätzlich eingesetzten Wirkstoffe müssen berücksichtigt werden.

Die Anwendungsdauer richtet sich nach den klinischen Erfordernissen.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Bei Kindern wird empfohlen 0,5 g Glucose/kg Körpergewicht (KG) und Stunde nur in Ausnahmefällen

zu überschreiten.

Im Rahmen fett- und aminosäurenhaltiger parenteraler Ernährungsregime für Kinder ist am ersten Tag

eine Dosierung von 6 g Glucose/kg KG, in der Folge eine schrittweise Erhöhung der Dosis bis auf 15

g Glucose/kg KG und Tag möglich.

Die Flüssigkeitsmenge, die dem Kind zugeführt werden darf, ist zusätzlich in Betracht zu ziehen:

maximale Tagesmenge

ml/kg KG

Säugling (2 - 10 kg)

100 - 165 ml/kg KG und Tag

Kind (10 - 40 kg)

45 -100 ml/kg KG und Tag

Wenn Sie eine größere Menge an ELO-MEL OP (postoperativ) G erhalten haben, als Sie sollten

Informieren Sie sofort Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie befürchten, eine zu

große Menge ELO-MEL OP (postoperativ) G erhalten zu haben.

Falls Ihnen ELO-MEL OP (postoperativ) G in zu großer Menge (Überinfusion) oder zu schnell

verabreicht wurde, können möglicherweise folgende Beschwerden auftreten:

/Version: 6

Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, Bauchschmerzen

Durstgefühl, verstärkter Harndrang

Ablagerung von Calcium in den Nieren, Nierensteine

Kalkgeschmack

Hitzegefühl

Erweiterung der Blutgefäße

Herzrhythmusstörungen

Herzstillstand

Flüssigkeitsansammlung (Ödeme)

Missempfindungen der Haut

Muskelschwäche

Lähmung

Verwirrtheit

Schwächegefühl

Muskelzucken und Steifheit

Übersäuerung des Blutes (Azidose) was zu Müdigkeit, Verwirrtheit, Teilnahmslosigkeit und

erhöhter Atemfrequenz führt.

Bewusstlosigkeit

Bei Verwendung als Trägerlösung hängen die Zeichen und Symptome einer Überdosierung vom

jeweiligen Zusatz ab.

Bei einer versehentlichen Überinfusion muss die Behandlung abgebrochen werden und die jeweils

geeigneten spezifischen oder supportiven und symptomatischen Maßnahmen sind zu ergreifen.

Auf Grund des Glucosegehalts können bei Überschreiten der Dosierungshöchstgrenzen

Stoffwechselstörungen wie erhöhte Blutspiegel von Glucose, Bilirubin, Milchsäure etc. sowie

Glucoseverluste über den Harn auftreten.

Diese Erscheinungen lassen sich durch Dosisreduzierung oder Insulingaben in der Regel vermeiden.

Wenn die Anwendung von ELO-MEL OP (postoperativ) G vergessen wurde

Informieren Sie sofort Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie befürchten, eine

Dosis wurde vergessen.

Wenn die Anwendung von ELO-MEL OP (postoperativ) G abgebrochen wird

Ihr Arzt entscheidet, wann die Infusion abgebrochen wird.

Es sind keine Entzugserscheinungen bekannt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

Anstieg der Blutzuckerwerte

Glucoseverluste über den Harn

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das

medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage

angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem (Details siehe unten)

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen

über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Österreich

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

/Version: 6

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

5.

Wie ist ELO-MEL OP (postoperativ) G aufzubewahren?

Das Behältnis im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Nicht über 25 °C lagern.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Behältnis nach „Verwendbar bis“

angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag

des angegebenen Monats.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nicht verwenden, wenn Sie Folgendes bemerken: Die Lösung ist nicht

klar und farblos bis höchstens leicht gelblich und/oder das Behältnis ist nicht unversehrt.

ELO-MEL OP (postoperativ) G muss nach dem Öffnen des Behältnisses sofort verwendet werden.

Beim Mischen mit anderen Arzneimitteln und sonstigen Manipulationen ist auf die Gefahr mikrobieller

Verunreinigung zu achten.

Mischungen sind unter aseptischen Bedingungen herzustellen.

Es dürfen nur solche Arzneimittel zugesetzt werden, für die die Verträglichkeit sichergestellt ist.

Normalerweise sollte die Mischung innerhalb von 24 Stunden infundiert werden.

Aus mikrobiologischer Sicht müssen Lösungen, die unter unkontrollierten und unvalidierten

Bedingungen gemischt wurden, sofort angewendet werden.

Die Verantwortung für die Lagerzeit/Bedingungen der gebrauchsfertigen Lösung liegt beim Anwender.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz

der Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was ELO-MEL OP (postoperativ) G enthält

Die Wirkstoffe sind:

1000 ml Infusionslösung enthalten:

Elektrolyte in mmol/1000 ml:

Calciumchlorid

0,294 g

Kaliumchlorid

1,342 g

Magnesiumchlorid

0,610 g

Natriumacetat

5,172 g

Natriumchlorid

3,624 g

Glucose

50,00 g

100,0

18,0

94,0

Acetat

38,0

Die sonstigen Bestandteile sind:

Salzsäure, Natriumhydroxid, Wasser für Injektionszwecke.

/Version: 6

Energiegehalt: ca. 800 kJ (ca. 200 kcal)/1000 ml

Osmolarität: 528 mosmol/l

pH-Wert: 5,0 - 6,0

Wie ELO-MEL OP (postoperativ) G aussieht und Inhalt der Packung

ELO-MEL OP (postoperativ) G ist eine klare und farblose bis höchstens leicht gelbliche Lösung.

Packungsgrößen:

Polyethylenflasche: 10 x 500 ml, 10 x 1000 ml

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Fresenius Kabi Austria GmbH

Hafnerstraße 36

A-8055 Graz

Hersteller

Fresenius Kabi Deutschland GmbH, D-61169 Friedberg

Z.Nr.: 17.224

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Oktober 2015.

28-7-2017

ICU Medical Issues a Voluntary Nationwide Recall of One Lot of 0.9% Sodium Chloride Injection Due to the Presence of Particulate Matter

ICU Medical Issues a Voluntary Nationwide Recall of One Lot of 0.9% Sodium Chloride Injection Due to the Presence of Particulate Matter

ICU Medical, Inc. is voluntarily recalling one lot of 0.9% Sodium Chloride Injection, USP 1000 mL to the hospital/user level due to a confirmed customer complaint of particulate matter identified as stainless steel within a single flexible container.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

16-6-2017

Hospira Issues a Voluntary Nationwide Recall For 8.4% Sodium Bicarbonate Injection, USP, Neut <sup>tm</sup> (Sodium Bicarbonate 4% Additive Solution), QUELICIN <sup>tm</sup> (Succinylcholine Chloride Injection, USP) and Potassium Phosphates Injection, USP

Hospira Issues a Voluntary Nationwide Recall For 8.4% Sodium Bicarbonate Injection, USP, Neut <sup>tm</sup> (Sodium Bicarbonate 4% Additive Solution), QUELICIN <sup>tm</sup> (Succinylcholine Chloride Injection, USP) and Potassium Phosphates Injection, USP

Hospira, Inc., a Pfizer company, is voluntarily recalling 42 lots of 8.4% Sodium Bicarbonate Injection, USP, 50 mL vials, 5 lots of NeutTM (Sodium Bicarbonate 4% additive solution) 5 mL vials, 5 lots of QUELICINTM (Succinylcholine Chloride Injection, USP) 200 mg/10 mL vials and 7 lots of Potassium Phosphates Injection, USP, 45 mM vials to the hospital/retail level due to microbial growth detected during a routine simulation of the manufacturing process, which represents the potential introduction of micr...

FDA - U.S. Food and Drug Administration

15-6-2017

Sodium Bicarbonate Injection 8.4 Percent USP, Neut (Sodium Bicarbonate 4 Percent Additive Solution), Quelicin (Succinylcholine Chloride Injection USP), and Potassium Phosphates Injection by Hospira: Recall - Potential For Lack Of Sterility Assurance

Sodium Bicarbonate Injection 8.4 Percent USP, Neut (Sodium Bicarbonate 4 Percent Additive Solution), Quelicin (Succinylcholine Chloride Injection USP), and Potassium Phosphates Injection by Hospira: Recall - Potential For Lack Of Sterility Assurance

A patient may experience adverse events ranging from fever, chills and malaise, to severe adverse events including systemic invasive mycoses or systemic bacterial sepsis. Posted 06/16/2017

FDA - U.S. Food and Drug Administration

18-12-2017

SYKES 0.9% SODIUM CHLORIDE (Sodium Chloride Injection) Solution [Sypharma Pty Ltd]

SYKES 0.9% SODIUM CHLORIDE (Sodium Chloride Injection) Solution [Sypharma Pty Ltd]

Updated Date: Dec 18, 2017 EST

US - DailyMed

25-10-2017

Calcium Chloride

Calcium Chloride

Calcium Chloride is a mineral indicated in the immediate treatment of hypocalcemic tetany (abnormally low levels of calcium in the body that cause muscle spasm). Calcium chloride injection is also used in cardiac resuscitation, arrhythmias, hypermagnesemia, calcium channel blocker overdose, and beta-blocker overdose.

US - RxList

24-10-2017

SODIUM CHLORIDE () SODIUM CHLORIDE () [Mylan Pharmaceuticals Inc.]

SODIUM CHLORIDE () SODIUM CHLORIDE () [Mylan Pharmaceuticals Inc.]

Updated Date: Oct 24, 2017 EST

US - DailyMed

8-6-2017

SODIUM CHLORIDE (Sodium Chloride) Injection, Solution [MYLAN INSTITUTIONAL LLC]

SODIUM CHLORIDE (Sodium Chloride) Injection, Solution [MYLAN INSTITUTIONAL LLC]

Updated Date: Jun 8, 2017 EST

US - DailyMed

7-6-2017

SODIUM CHLORIDE (Sodium Chloride) Injection, Solution [LABORATORIOS GRIFOLS SA]

SODIUM CHLORIDE (Sodium Chloride) Injection, Solution [LABORATORIOS GRIFOLS SA]

Updated Date: Jun 7, 2017 EST

US - DailyMed

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