Eldisine

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Eldisine Lyophilisat
  • Darreichungsform:
  • Lyophilisat
  • Zusammensetzung:
  • Vorbereitung cryodesiccata: vindesini sulfas 5 mg, mannitolum, für Glas.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • Biologische Medizin

Dokumenten

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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Eldisine Lyophilisat
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika
  • Therapiebereich:
  • Zytostatikum

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 42863
  • Berechtigungsdatum:
  • 16-03-1982
  • Letzte Änderung:
  • 24-10-2018

Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels

Fachinformation

Transferiert von Teva Pharma AG

Eldisine®

Spirig HealthCare AG

Zusammensetzung

Wirkstoff: Vindesini sulfas.

Hilfsstoff: Mannitolum.

Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit

Stechampulle mit Lyophilisat zu 5 mg.

Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten

Als Mono- oder Kombinationstherapie bei akuter lymphatischer Leukämie, Blastenschub bei

chronisch myeloischer Leukämie, malignem Lymphom, malignem Melanom, nicht-kleinzelligem

Bronchialkarzinom.

Dosierung/Anwendung

Eldisine soll nur von in der Tumortherapie erfahrenen Ärzten angewendet werden.

Eldisine wird als intravenöse Injektion verabreicht. Zubereitung der Injektionslösung und

Verabreichung siehe «Sonstige Hinweise/Hinweise für die Handhabung».

Folgende Dosierungsschemas werden empfohlen. Für weitere Schemen, insbesondere in der

Kombinationstherapie, ist die Fachliteratur zu konsultieren.

Für Kinder und Jugendliche 4 mg/m² Körperoberfläche verteilt über 2 Tage (je eine Gabe pro Tag)

und für Erwachsene 3 mg/m² Körperoberfläche in Intervallen von 7–10 Tagen. Die Therapie

erstreckt sich im allgemeinen über 3 Zyklen.

Die optimale Dosierung von Eldisine ist diejenige, welche leichte bis mässige Leukopenie

verursacht. 3–5 Tage nach der Injektion hat der Leukozytenwert seinen tiefsten Stand erreicht, um

sich bis zum 7.–10. Tag wieder zu erholen. Leukozytenwerte unter 2500/mm³ sind zu vermeiden. Die

höchste wöchentliche Gesamtdosis, über die klinische Erfahrungen vorhanden sind, beträgt 4 mg/m².

Patienten, deren Knochenmarksfunktion durch eine vorherige andere Behandlung herabgesetzt ist,

dürfen nicht so hohe Dosen erhalten.

Spezielle Dosierungsanweisungen

Patienten mit Leberfunktionsstörungen: Bei schwerer Leberfunktionsstörung ist eine Dosisreduktion

von 50–75% erforderlich.

Patienten mit Nierenfunktionsstörungen: Es ist keine Dosisanpassung erforderlich.

Kontraindikationen

Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirk- oder Hilfsstoff.

Schwere Granulozytopenie und Thrombozytopenie.

Charcot-Marie-Tooth-Syndrom.

Bei bakteriellen Infektionen darf das Präparat so lange nicht angewendet werden, bis diese

beherrscht sind.

Schwangerschaft und Stillzeit.

Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion müssen mit Vorsicht behandelt werden und die Dosis

ist allenfalls anzupassen (siehe «Dosierung/Anwendung»). Das gleiche gilt, wenn gleichzeitig mit

der Chemotherapie bestrahlt wird und das Bestrahlungsfeld die Leber einschliesst. Gegebenenfalls

sollte Eldisine vorsichtshalber solange nicht verabreicht werden, bis die Strahlentherapie beendet ist.

Die Verabreichung von Eldisine an Patienten mit vorbestehender neuromuskulärer Erkrankung, aber

auch wenn gleichzeitig andere Arzneimittel mit neurotoxischem Potential zur Anwendung kommen,

muss unter sorgfältiger Kontrolle von Dosierung und Nebenwirkungen erfolgen.

Akute Kurzatmigkeit (Dyspnoe) und schwerer Bronchospasmus sind nach der Verabreichung von

Vinca-Alkaloiden mitgeteilt worden. Diese Reaktionen wurden am häufigsten beobachtet, wenn das

Vinca-Alkaloid in Kombination mit Mitomycin-C angewendet wurde, und können eine aggressive

Behandlung erfordern, vor allem im Fall einer vorbestehenden Lungenfunktionsstörung. Diese

Reaktionen können Minuten bis mehrere Stunden nach der Injektion des Vinca-Alkaloids einsetzen,

und auch dann, wenn das Vinca-Alkaloid bis zu 2 Wochen nach Mitomycin-C verabreicht wurde. Es

kann zu einer progressiven Dyspnoe kommen, die eine chronische Behandlung erfordert. Das Vinca-

Alkaloid sollte nicht wieder verabreicht werden.

Eldisine kann die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen. Bei männlichen Patienten wurde

Aspermie beobachtet, die bei Anwendung der Kombination Elidisine/Procarbazin/alkylierendes

Mittel/Prednison – wenn überhaupt – meist erst nach 2 Jahren therapiefreier Remission reversibel

war. Die bei einigen Patientinnen unter der genannten Kombinationsbehandlung aufgetretene

Amenorrhoe war häufig reversibel.

Wenn Eldisine-Lösung während der intravenösen Verabreichung in das paravenöse Gewebe austritt,

kann es zu Nekrosen kommen. Die Injektion ist in einem solchen Falle abzubrechen. Um die in das

paravenöse Gewebe eingedrungene Lösung schneller zu verteilen und damit die Beschwerden und

das Risiko einer Gewebsreizung zu verringern, kann Hyaluronidase lokal injiziert und mässige

Wärme auf die betroffene Stelle angewendet werden.

Eldisine darf nicht intrathekal verabreicht werden, da dies zu lebensbedrohlichen Lähmungen führt.

Nach versehentlicher intrathekaler Gabe ist umgehend ein neurochirurgischer Eingriff erforderlich,

um eine aufsteigende Lähmung mit Todesfolge zu verhindern (siehe «Sonstige Hinweise/Hinweise

für die Handhabung»).

Interaktionen

Bei gleichzeitiger oraler oder intravenöser Verabreichung von Phenytoin und antineoplastischen

Chemotherapie-Kornbinationen einschliesslich anderer Vinca-Alkaloide wurde über eine Senkung

der Phenytoin-Blutspiegel und eine Erhöhung der Krampfaktivität berichtet. Die Interaktion beruht

möglicherweise auf einer verminderten Resorption und/oder einer verstärkten Metabolisierung und

Elimination von Phenytoin. Bei der Anwendung in Kombination mit Vindesin kann eine Anpassung

der Phenytoin-Dosierung auf der Basis regelmässiger Blutspiegelkontrollen notwendig sein.

Da Vindesin über CYP3A4 metabolisiert wird, ist Vorsicht geboten bei gleichzeitiger Behandlung

mit Inhibitoren (z.B. Ketoconazol, Itraconazol, Erythromycin), Induktoren (z.B. Hypericum-

Präparate) und Substraten von CYP3A4.

Schwangerschaft/Stillzeit

Vinca-Alkaloide dürfen während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, da diese im

Tierversuch teratogene und embryoletale Wirkungen zeigen.

Frauen im gebährfähigen Alter müssen vor Beginn und während der Behandlung mit Eldisine eine

sichere Kontrazeption durchführen. Tritt während der Behandlung mit Eldisine dennoch eine

Schwangerschaft ein, so ist die Möglichkeit einer genetischen Beratung zu nutzen. Vindesin ist

genotoxisch, daher wird auch bei Kinderwunsch nach einer Therapie eine genetische Beratung

empfohlen.

Es ist nicht bekannt, ob Vindesine in die Muttermilch übergeht, daher soll Eldisine während der

Stillzeit nicht gegeben werden oder es soll abgestillt werden.

Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

Vindesin kann durch Nebenwirkungen am Nervensystem und im Magen-Darm-Bereich zu einer

Beeinträchtigung der Fahrtauglichkeit oder der Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen führen.

Unerwünschte Wirkungen

Die Nebenwirkungen sind im allgemeinen reversibel und dosisabhängig.

Neurotoxizität ist dosislimitierende Toxizität (Parästhesie, verminderte Sehnenreflexe, Constipation

in 35 bis 60% der Patienten). Alopezie unterschiedlichen Grades tritt bei den meisten Patienten auf.

Über folgende Nebenwirkungen wurde berichtet:

Häufigkeitsangaben

Sehr häufig >10%, häufig >1%–≤10%, gelegentlich >0,1%–≤1%, selten >0,01%–≤0,1%, sehr selten

≤0,01% einschliesslich Einzelfälle.

Blut- und Lymphsystem

Sehr häufig: Leukopenie 50% (Granulozytopenie); Thrombozytopenie 26%.

Endokrine Störungen

Selten: SIADH.

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Selten: Hyperurikämie.

Psychiatrische Störungen

Depressionen.

Nervensystem

Sehr häufig: Parästhesien, insbesondere Taubheit der Finger- und Zehenspitzen, Verlust der tiefen

Sehnenreflexe.

Häufig: periphere Nervenentzündungen, Störungen der Bewegungskoordination, Kopfschmerzen,

Krämpfe, Schwindel.

Gelegentlich: Kieferschmerzen, Hängefuss, Lähmungen.

Augen

Sehr selten: Kortikaler Sehverlust.

Ohr und Innenohr

Selten: partielle oder völlige Taubheit, sowohl reversibel wie irreversibel, sowie

Gleichgewichtsstörungen. Spezielle Vorsicht ist geboten, wenn Vindesin zusammen mit anderen

ototoxischen Mitteln wie z.B. Platin enthaltenden Onkologika verabreicht wird.

Atmungsorgane

Bronchospasmus und akute Atemnot. Diese Reaktionen wurden zumeist bei einer

Kombinationsbehandlung mit Mitomycin-C beobachtet (siehe auch «Warnhinweise und

Vorsichtsmassnahmen»).

Gastrointestinale Störungen

Häufig: Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, Bläschenbildung im Mund, paralytischer Ileus, Durchfall,

Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen.

Funktionsstörungen der Haut

Maculöser Hautausschlag.

Muskelskelettsystem

Häufig: Generalisierte Schmerzen der Skelettmuskulatur, Gliederschmerzen.

Nieren und Harnwege

Gelegentlich: Polyurie, Dysurie, Harnverhaltung.

Reproduktionssystem und Brust

Sehr selten: Azoospermie, Amenorrhoe.

Allgemeine Störungen und Reaktionen an der Applikationsstelle

Unwohlsein, Asthenie, Fieber, Frösteln.

Nekrosen bei versehentlicher paravenöser Gabe.

Überdosierung

Da die auftretenden Nebenwirkungen dosisabhängig sind, ist zu erwarten, dass bei einer

Überschreitung der empfohlenen Dosis die Nebenwirkungen besonders stark in Erscheinung treten,

insbesondere die Knochenmarkssuppression.

Im Falle einer Überdosierung sind folgende Massnahmen zu erwägen:

Tägliches Blutbild, um den Transfusionsbedarf zu erkennen und das Infektionsrisiko abzuschätzen.

Verhütung von Nebenwirkungen, die von einer Störung der Sekretion des antidiuretischen Hormons

herrühren. Dazu gehören Einschränkung der Flüssigkeitsaufnahme und eventuell die Anwendung

eines Diuretikums.

Verabreichung von Antikonvulsiva.

Anwendung von Einlaufen, um einem Ileus vorzubeugen.

Überwachung des Herz-Kreislaufsystems.

Eigenschaften/Wirkungen

ATC-Code: L01CA03

Vindesin gehört zu den Vinca-Alkaloiden und ist ein onkolytischer Wirkstoff. Der

Wirkungsmechanismus von Vindesin wird durch die Hemmung der Mikrotubuli-Bildung in der

Mitosespindel erklärt, die zu einem Stillstand der Zellteilung im Metaphasestadium führt.

Pharmakokinetik

Die Pharmakokinetik von Vindesin ist triphasisch.

Distribution

Das Verteilungsvolumen beträgt: 8 l/kg. Zur Plasmaproteinbindung liegen keine Angaben vor.

Metabolismus

Vindesin wird grösstenteils in der Leber metabolisiert. Am Metabolismus ist CYP3A4 beteiligt.

Elimination

Die terminale Halbwertszeit von Vindesin beträgt 24 Stunden. Die Elimination erfolgt vorwiegend

mit den Faeces und zu ca. 13% mit dem Urin.

Kinetik spezieller Patientengruppen

Zur Pharmakokinetik bei älteren Patienten, Kindern und Jugendlichen sowie Patienten mit Leber-

und Niereninsuffzienz liegen keine Daten vor.

Präklinische Daten

Untersuchungen zu Vinca-Alkaloiden haben in akuten und chronischen Tierversuchen

dosisabhängige Myelotoxizität gezeigt. Gleichzeitig kann eine Atrophie der Lymph- und Milzfollikel

auftreten. Bei hohen Dosierungen kann ein Anstieg der Leberenzyme als Anzeichen einer

Hepatotoxizität gewertet werden. Zur kardiovaskulären Verträglichkeit der Vinca-Alkaloide sind aus

der Literatur mit niedriger Inzidenz Ereignisse wie Angina pectoris und Myokardinfarkt bekannt.

Die Interaktion von Vindesin mit dem Spindelapparat während der Zellteilung kann zu einer

Fehlverteilung der Chromosomen führen, und die Substanz kann deshalb mutagene Effekte erzeugen.

Es ist davon auszugehen, dass Vindesin auch beim Menschen mutagene Wirkungen auslösen kann.

Karzinogenitätsstudien liegen keine vor. Vinca-Alkaloide haben sich im Tierversuch teratogen und

embryotoxisch gezeigt.

Sonstige Hinweise

Inkompatibilitäten

Eldisine darf nur mit den unter «Hinweise für die Handhabung» aufgeführten Arzneimitteln gemischt

werden.

Haltbarkeit

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» angegebenen Datum verwendet

werden.

Die rekonstituierte Injektionslösung (siehe unten, «Hinweise für die Handhabung») ist bei

lichtgeschützter Lagerung bei +2 °C bis +8 °C während 30 Tagen physikalisch und chemisch stabil.

Sie enthält kein Konservierungsmittel und sollte deshalb aus mikrobiologischer Sicht sofort nach

Zubereitung verwendet werden; falls erforderlich kann sie maximal 24 Stunden im Kühlschrank (+2

°C bis +8 °C) aufbewahrt werden.

Besondere Lagerungshinweise

Im Kühlschrank (2–8 °C) vor Licht geschützt in der Originalpackung aufbewahren.

Hinweise für die Handhabung

Zytostatika-Hinweis

Bei der Zubereitung der Injektionslösung, der Verabreichung und Entsorgung sind die Vorschriften

der Zytostatika zu befolgen.

Zubereitung und Verabreichung der Injektionslösung

Das Lyophilisat in der Stechampulle wird mit 5 ml Wasser für Injektionszwecke oder Natriumchlorid

0,9% rekonstituiert. Die Konzentration der erhaltenen Lösung beträgt 1 mg/ml.

Eldisine muss streng intravenös verabreicht werden; Paravasate können zu Nekrosen führen (siehe

«Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

Die Injektion erfolgt entweder direkt intravenös oder in den Schlauch einer laufenden intravenösen

Natriumchloridinfusion 0,9% und sollte in etwa 1–3 Minuten abgeschlossen sein.

Eldisine darf keinesfalls intrathekal verabreicht werden, da dies zu lebensbedrohlichen Lähmungen

führt. Nach versehentlicher intrathekaler Gabe ist umgehend ein neurochirurgischer Eingriff

erforderlich, um eine aufsteigende Lähmung mit Todesfolge zu verhindern.

Bei einer sehr kleinen Anzahl Patienten wurden eine lebensbedrohliche Lähmung und

anschliessender Tod verhindert. Es kam allerdings zu schwerwiegenden neurologischen

Folgeerscheinungen und nur begrenzter späterer Erholung.

Aufgrund der veröffentlichten Behandlung dieser überlebenden Fälle sollte nach einer

versehentlichen intrathekalen Gabe von Eldisine sofort mit der folgenden Behandlung begonnen

werden:

1. Über einen lumbalen Zugang soviel Rückenmarksflüssigkeit wie risikolos möglich entfernen.

2. Einbringen eines Epiduralketheters in den Subarachnoidalraum über den Intervertebralraum

oberhalb des initialen lumbalen Zugangs und Spülung der Cerebrospinalflüssigkeit mit Ringer-

Laktat-Lösung. Frischplasma (Fresh frozen plasma) sollte angefordert werden. Sobald es zur

Verfügung steht, sollte die Ringer-Laktat-Lösung mit 25 ml Frischplasma (Fresh frozen plasma) pro

Liter versetzt werden.

3. Einbringen eines intraventrikulären Drains oder Katheters durch einen Neurochirurgen und

Fortsetzung der Spülung der Cerebrospinalflüssigkeit, wobei Flüssigkeit durch den lumbalen Zugang

entfernt wird, der mit einem geschlossenen Drainage-System verbunden ist. Ringer-Laktat-Lösung

wird kontinuierlich infundiert, 150 ml/Stunde bzw. 75 ml/Stunde, nachdem Frischplasma

hinzugefügt wurde.

Die Geschwindigkeit der Infusion sollte so angepasst werden, dass die Protein-Konzentration in der

Cerebrospinalflüssigkeit 150 mg/dl beträgt.

Folgende Massnahmen wurden zusätzlich angewandt, ohne dass ihr Nutzen unmittelbar bewiesen ist:

Eine Infusion von 10 g Glutaminsäure über 24 Stunden, gefolgt von einer täglichen oralen Gabe von

3× 500 mg Glutaminsäure für die Dauer von 1 Monat.

100 mg Folinsäure als Bolus-Injektion, gefolgt von einer 24stündigen Infusion von 25 mg

Folinsäure/Stunde, anschliessend 4× 25 mg Folinsäure i.v./Tag für eine Woche.

50 mg Pyridoxin wurden alle 8 Stunden über 30 Minuten intravenös infundiert.

Welche Rolle diese Substanzen bei der Verminderung der Neurotoxizität spielten, ist unklar.

Zulassungsnummer

42863 (Swissmedic).

Packungen

Eldisine Trockensub 5 mg Stechamp 1. (A)

Zulassungsinhaberin

Spirig HealthCare AG, 4622 Egerkingen.

Stand der Information

Oktober 2006.

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Europe -DG Health and Food Safety