Ebetrexat

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Ebetrexat 10 mg/ml - Parenterale Lösung
  • Einheiten im Paket:
  • 1 x 1 ml (Stechampulle), Laufzeit: 36 Monate,5 x 2,5 ml (Ampullen), Laufzeit: 36 Monate,1 x 5 ml (Stechampulle), Laufzeit: 36 Mo
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Ebetrexat 10 mg/ml - Parenterale Lösung
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Folic acid analogues
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-20293
  • Berechtigungsdatum:
  • 14-12-1993
  • Letzte Änderung:
  • 09-08-2017

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER

Ebetrexat 10 mg/ml – Parenterale Lösung

Wirkstoff: Methotrexat

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung

dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe

Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Ebetrexat 10 mg/ml und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Anwendung von Ebetrexat 10 mg/ml beachten?

Wie ist Ebetrexat 10 mg/ml anzuwenden?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Ebetrexat 10 mg/ml aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Ebetrexat 10 mg/ml und wofür wird es angewendet?

Ebetrexat 10 mg/ml ist ein Arzneimittel mit folgenden Eigenschaften:

es hemmt das Wachstum bestimmter Zellen im Körper, die sich schnell vermehren

(geschwulsthemmender Wirkstoff)

verringert

unerwünschte

Reaktionen

körpereigenen

Abwehrmechanismen

(Immunsuppressivum), und

es hat eine entzündungshemmende Wirkung

Ebetrexat

mg/ml

wird

Erwachsenen,

Jugendlichen

Kindern

Jahren

angewendet bei:

Rheumatischen- und Hauterkrankungen (Anwendung nur 1 x wöchentlich):

aktiver rheumatoider Arthritis (RA) bei erwachsenen Patienten

polyarthritischen Formen (wenn fünf oder mehr Gelenke betroffen sind) von schwerer,

aktiver juveniler idiopathischer Arthritis (JIA), wenn das Ansprechen auf nichtsteroidale

Antirheumatika (NSAR) nicht ausreichend war

schwerer, therapierefraktärer, invalidisierender Psoriasis (Schuppenflechte), die nicht

ausreichend auf andere Therapieformen wie Lichttherapie, PUVA-Therapie und Retinoide

anspricht, sowie bei schwerer Psoriasis, die auch die Gelenke betrifft (Psoriasis-Arthritis)

bei erwachsenen Patienten

Onkologischen Erkrankungen:

bösartigen Tumorerkrankungen und bösartigen Erkrankungen des blutbildenden Systems

im Rahmen einer Behandlung mit anderen Krebsmedikamenten

2.

Was sollten Sie vor der Anwendung von Ebetrexat 10 mg/ml beachten?

Wichtiger Warnhinweis zur Dosierung von Ebetrexat (Methotrexat):

Ebetrexat (Methotrexat) zur Behandlung rheumatischer Erkrankungen oder Erkrankungen der

Haut darf nur einmal wöchentlich angewendet werden.

Eine fehlerhafte Dosierung von Ebetrexat (Methotrexat) kann zum Tod führen.

Bitte lesen Sie Abschnitt 3. dieser Packungsbeilage sehr aufmerksam durch.

Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Ebetrexat

(Methotrexat) bei Ihnen angewendet wird.

Ebetrexat 10 mg/ml darf nicht angewendet werden

wenn Sie allergisch gegen Methotrexat oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind

wenn

einer

schweren,

akuten

oder

chronischen

Infektion

leiden,

z.B.

Tuberkulose oder HIV

wenn Sie eine Entzündung der Mundschleimhaut oder Geschwüre in der Mundhöhle

haben

wenn Sie Geschwüre im Magen-/Darmbereich haben

wenn Sie eine schwerwiegende Nierenerkrankung haben (oder Ihr Arzt die Erkrankung

als schwerwiegend einstuft)

wenn Sie eine schwerwiegende Lebererkrankung haben (oder Ihr Arzt die Erkrankung als

schwerwiegend einstuft)

wenn Sie Erkrankungen des blutbildenden Systems haben (z. B. nach vorangegangener

Radiotherapie oder Chemotherapie)

wenn Sie an einer Blutkrankheit leiden

bei erhöhtem Alkoholkonsum, einer alkoholbedingten Lebererkrankung oder anderen

chronischen Lebererkrankungen

wenn

Immunmangelkrankheiten

leiden

(eingeschränkte

Funktion

körpereigenen Abwehrsystems)

wenn Sie stillen (siehe Abschnitt „Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit“)

wenn Sie schwanger sind (es sei denn, Ihr Arzt stellt eine lebensbedrohliche Erkrankung

fest, siehe auch Abschnitt „Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit“)

wenn Sie gleichzeitig einen Lebendimpfstoff verabreicht bekommen

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Ebetrexat 10 mg/ml sollte nur von Ärzten verschrieben werden, die ausreichend Erfahrung in

der Behandlung der betreffenden Krankheit mit Methotrexat haben.

Vor Behandlungsbeginn

Vor Behandlungsbeginn sollte Ihr Arzt Bluttests vornehmen und überprüfen, wie gut Ihre

Nieren

Ihre

Leber

arbeiten.

Möglicherweise

wird

Ihnen

auch

eine

Röntgenuntersuchung des Brustkorbs durchgeführt. Während und nach der Behandlung

werden möglicherweise noch weitere Tests durchgeführt. Zusätzlich zu den oben genannten

Untersuchungen können hier auch Untersuchungen von Mund und Rachen hinzukommen.

Häufigere Untersuchungstermine können notwendig sein, wenn Ihre Dosis erhöht wird.

Versäumen Sie nicht Ihre Termine für Bluttest und anderen Untersuchungen.

Sollten die Ergebnisse, von welchem Test auch immer, auffällig sein, wird die Behandlung erst

wieder aufgenommen, wenn alle Werte wieder normal sind.

Wegen der Möglichkeit schwerwiegender toxischer Reaktionen (die tödlich sein können) bei

Behandlung

Patienten

Tumorerkrankungen,

sollte

Ebetrexat

mg/ml

insbesondere in mittleren und hohen Dosierungen nur bei Patienten mit lebensbedrohlichen

Tumorerkrankungen eingesetzt werden. Es wurde über Todesfälle unter der Therapie mit

Methotrexat bei der Behandlung von Tumorerkrankungen berichtet.

Während der Behandlung mit Ebetrexat 10 mg/ml müssen Sie engmaschig beobachtet

werden, damit Vergiftungserscheinungen schnell erkannt werden können. Beim Auftreten von

Vergiftungserscheinungen ist unmittelbar ein Arzt aufzusuchen, der über die nachfolgend

notwendige

Überwachung

Behandlung

Vergiftungserscheinungen

inklusive

regelmäßiger Labortests entscheidet und Sie über weitere Maßnahmen unterrichtet.

Das Absetzen von Ebetrexat 10 mg/ml führt nicht immer zu einer vollständigen Rückbildung

aufgetretener Nebenwirkungen.

Empfohlene Folgeuntersuchungen und Vorsichtsmaßnahmen

Auch wenn Ebetrexat 10 mg/ml in niedrigen Dosierungen angewendet wird, können schwere

Nebenwirkungen auftreten. Um diese rechtzeitig zu erkennen, muss Ihr Arzt Untersuchungen

und Labortests vornehmen.

Spezielle Vorsichtsmaßnahmen für die Behandlung mit Ebetrexat 10 mg/ml

Methotrexat kann erbgutschädigend wirken. Methotrexat beeinträchtigt vorübergehend die

Produktion von Spermien und Eizellen. Methotrexat kann Fehlgeburten und schwerwiegende

Geburtsfehler auslösen. Sie und Ihr(e) Partner(in) müssen während der Behandlung mit

Methotrexat

für

mindestens

Monate

nach

Beendigung

Behandlung

eine

Schwangerschaft

bzw.

Zeugung

Kindern

vermeiden.

Siehe

auch

Abschnitt

„Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit“.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Ebetrexat 10 mg/ml bei Ihnen angewendet wird

wenn Sie Diabetes mellitus haben, der mit Insulin behandelt wird

wenn Sie an inaktiven chronischen Infektionen (z. B. Tuberkulose, Hepatitis B oder C,

Gürtelrose (Herpes zoster)) oder Windpocken leiden

wenn Sie Erregern von Windpocken oder Gürtelrose ausgesetzt sind

wenn Sie an einer aktiven Infektion oder Hautkrankheit leiden

wenn Sie irgendeine Leber- oder Nierenerkrankung haben/hatten

wenn

Probleme

Ihrer

Lungenfunktion

haben,

Husten

oder

Kurzatmigkeit

entwickeln

wenn Sie besonders übergewichtig sind

wenn Sie eine anormale Ansammlung von Flüssigkeit im Bauchraum oder im Hohlraum

zwischen der Lunge und der Brustwand (Aszites, Pleuraergüsse) haben

wenn Sie ausgetrocknet (dehydriert) sind oder an Umständen leiden, die zu Austrocknung

führen (Erbrechen, Durchfall, Entzündungen der Mundschleimhaut)

wenn Sie ungewöhnliche Blutungen oder Blutergüsse, Blut im Urin oder rote Flecken auf

der Haut bemerken

wenn Sie an Magengeschwüren, Durchfall oder Erbrechen von Blut leiden, Ihr Stuhl

schwarzgefärbt ist oder Blut enthält

wenn

eine

Strahlentherapie

bekommen/bekamen

oder

Arzneimittel

einnehmen/einnahmen, die das Knochenmark schädigen könnten

wenn Sie geimpft werden. Impfungen mit Lebendimpfstoffen (z. B. Masern, Mumps,

Röteln) dürfen während der Behandlung mit Methotrexat nicht vorgenommen werden.

wenn Sie Probleme mit Ihrem Immunsystem haben oder sich nicht gut fühlen

Wenn

nach

einer

Strahlentherapie

(durch

Strahlen

verursachte

Hautentzündung

(Dermatitis))

oder

nach

einem

Sonnenbrand

Hautprobleme

hatten,

können

diese

Erscheinungen bei einer Methotrexat-Therapie wieder auftreten („Recall“-Reaktion).

Durch

Psoriasis

hervorgerufene

Veränderungen

Haut

können

sich

während

Behandlung mit Ebetrexat verschlimmern, wenn Sie zur selben Zeit UV-Strahlung ausgesetzt

sind.

Methotrexat kann schwere, gelegentlich tödlich verlaufende Hautreaktionen verursachen, die

auch nach einmaliger Gabe auftreten können.

Methotrexat

kann

Leberentzündungen

chronische,

möglicherweise

tödliche

Lebererkrankungen auslösen, im Allgemeinen erst nach längerer Anwendung.

Methotrexat

Leberschäden

verursachen

kann,

während

Behandlung

Einnahme/Anwendung

Arzneimitteln,

Leber

angreifen,

vermeiden.

Alkoholgenuss ist während der Therapie mit Methotrexat zu vermeiden.

Sollte eine der folgenden Beschwerden auftreten, muss sofort ein Arzt aufgesucht werden:

Entzündungen der Mundschleimhaut, Durchfall, Blut im Stuhl, Schwarzfärbung des Stuhls,

blutiger Auswurf oder Husten oder Erbrechen von Blut.

Therapie

sofort

abzubrechen,

wenn

Husten,

Fieber,

Atemnot

oder

Brustschmerzen

leiden

oder

eine

Lungenentzündung

entwickeln.

Durch

Methotrexat

ausgelöste Lungenerkrankungen können jederzeit während der Therapie auftreten und sind

nicht immer behebbar.

Akute Lungenblutungen wurden bei Patienten mit zugrunde liegenden rheumatologischen

Erkrankungen bei der Anwendung von Methotrexat berichtet. Sollten Sie Symptome, wie

blutigen Auswurf oder Husten beobachten, dann kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt.

Unter der Behandlung mit Methotrexat wurden schwerwiegende Nebenwirkungen, die das

Gehirn oder Nervensystem betreffen, wie Kopfschmerzen, Koma, Lähmungserscheinungen

Schlaganfall,

beobachtet.

Diese

Nebenwirkungen

traten

meist

Kindern

Jugendlichen auf, die Methotrexat in Kombination mit einem Tumorarzneimittel (Cytarabin)

erhielten.

Krankhafte Veränderungen der weißen Gehirnsubstanz wurden von Patienten berichtet und

auch andere Erkrankungen des Gehirns können nicht ausgeschlossen werden.

Gelegentlich wurde bei der Anwendung von niedrig dosiertem Methotrexat über das Auftreten

von Lymphdrüsenkrebs berichtet, der sich in einigen Fällen nach Absetzung der Therapie

zurückbildete.

Bei Patienten mit schnellwachsenden Tumoren kann Methotrexat Stoffwechselentgleisungen

hervorrufen.

Bei einer akuten lymphatischen Leukämie kann Methotrexat einen Schmerz im linken

Oberbauch durch eine Entzündung der Milzkapsel verursachen.

Bei Injektion von Methotrexat direkt in den Liquorraum (Hohlraumsystem im zentralen

Nervensystem, intrathekal) werden Sie auf Anzeichen einer Neurotoxizität hin überwacht

(Schädigung des Nervensystems, wie Hirnhautreizung, vorübergehende oder anhaltende

Lähmung, Erkrankungen des Gehirns).

hochdosierten

Therapien

Methotrexat

wurden

auch

vorübergehende

akute

neurologische Syndrome beobachtet mit Symptomen wie abnormalem Verhalten, anormalen

Reflexen

oder

fokalen

sensomotorischen

Symptomen

(einschließlich

vorübergehender

Erblindung).

Bei Patienten im Kindesalter mit akuter lymphatischer Leukämie kann nach Behandlung mit

mittelhoch

dosiertem

intravenösem

Methotrexat

eine

schwere

Schädigung

Nervensystems (Neurotoxizität) auftreten, die sich häufig als epileptischer Anfall äußert.

Anwendung von Ebetrexat 10 mg/ml zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren

Ihren

Arzt

oder

Apotheker,

wenn

andere

Arzneimittel

einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben, oder

beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Die gleichzeitige Anwendung von Methotrexat mit anderen Arzneimitteln kann zu einer

gegenseitigen

Verstärkung

oder

Abschwächung

Wirkung,

gegebenenfalls

einer

Verstärkung

Nebenwirkungen,

unter

Umständen

schweren

körperlichen

Schädigungen führen.

Denken Sie daran, Ihren Arzt über die Behandlung mit Ebetrexat 10 mg/ml in Kenntnis zu

setzen, wenn Sie während der Behandlung ein anderes Arzneimittel verschrieben bekommen.

Werden von anderen Ärzten Arzneimittel für die Behandlung anderer Krankheiten verordnet,

ist dies auf jeden Fall dem Arzt, der die Methotrexat-Behandlung überwacht, zu melden.

besonders

wichtig,

Ihren

Arzt

informieren,

wenn

folgende

Arzneimittel

einnehmen/anwenden:

andere Arzneimittel gegen rheumatoide Arthritis oder Psoriasis, wie z. B. Leflunomid,

Sulfasalazin (wird auch bei ulzerativer Kolitis verabreicht), Aspirin (Acetylsalicylsäure),

Phenylbutazon oder Amidopyrin(derivate)

nicht-steroidale

Antiphlogistika

(bestimmte

schmerz-

entzündungshemmende

Arzneimittel). Es ist besondere Vorsicht geboten, da es in diesem Zusammenhang

Berichte über schwerwiegende Nebenwirkungen, einschließlich Todesfälle, gibt.

Salicylate

(Schmerzmittel

schmerzlindernder,

fiebersenkender

entzündungshemmender Wirkung)

Alkohol (sollte vermieden werden)

(Lebend-)Impfstoffe

Azathioprin

(wird

eingesetzt

Vermeidung

einer

Abstoßung

nach

einer

Organtransplantation)

Retinoide (zur Behandlung von Psoriasis und anderen Hauterkrankungen), z. B. Etretinat

Antikonvulsiva (vorbeugend gegen Anfälle)

Krebs-Therapien, wie Cisplatin, Procarbazin, L-Asparaginase, 5-Fluoruracil, Doxorubicin,

Vincristin, 6-Mercaptopurin, Bleomycin oder Cytarabin

Triamteren (harntreibendes Arzneimittel)

Barbiturate (Arzneimittel bei Epilepsie und Narkosemittel)

Beruhigungsmittel

Anti-Baby-Pille

Probenecid, Allopurinol (gegen Gicht)

Antibiotika, wie z. B. Penicillin, Sulfonamide, Ciprofloxacin, Tetrazykline

Pyrimethamin (zur Vorbeugung und Behandlung von Malaria)

Vitaminpräparate, die Folsäure(derivate) oder Folinsäure enthalten

Arzneimittel, die einen Folsäuremangel verursachen können

Protonenpumpenhemmer

Behandlung

schwerem

Sodbrennen

oder

schweren Geschwüren), wie z. B. Lansoprazol, Omeprazol oder Pantoprazol

Theophyllin (u. a. zur Behandlung von Asthma)

cumarinartige

Blutgerinnungshemmer

Einnehmen

(Acenocoumarol,

Phenprocoumon)

Metamizol (zur Behandlung starker Schmerzen und Fieber)

Para-Aminobenzoesäure (z. B. als Bestandteil von Lokalanästhetika)

Phenytoin (ein Antiepileptikum)

P-Aminohippursäure (bei der Untersuchung der Nierenfunktion eingesetzt)

Prednison, Kortikosteroide („Kortison“) (bei enzündlichen und allergischen Erkrankungen)

Colestyramin (zur Behandlung erhöhter Cholesterinwerte)

schwache organische Säuren

Bei Strahlentherapie während der Anwendung von Methotrexat kann das Risiko für das

Auftreten

einer

Weichteil-

oder

Knochennekrose

(Absterben

Weichteil-

oder

Knochengewebe) erhöht sein.

Patienten,

nach

Methotrexat-Infusionen

über

Stunden

nachfolgend

Bluttransfusionen erhalten, kann eine verstärkte Toxizität aufgrund verlängert anhaltender

hoher Serumkonzentrationen von Methotrexat auftreten.

Anwendung von Ebetrexat 10 mg/ml zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und

Alkohol

Während der Behandlung mit Ebetrexat 10 mg/ml sollten Sie keinen Alkohol trinken und den

exzessiven Konsum von Kaffee, koffeinhaltigen Softdrinks und schwarzem Tee vermeiden.

Sie sollten darauf achten, dass Sie während der Behandlung mit Ebetrexat 10 mg/ml viel

Flüssigkeit zu sich nehmen, denn Dehydration (Reduzierung des Körperwassers) kann die

Toxizität von Ebetrexat 10 mg/ml erhöhen.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Schwangerschaft

Wenden Sie Ebetrexat 10 mg/ml während der Schwangerschaft nicht an, es sei denn, dass

Arzt

für

eine

onkologische

Behandlung

verschrieben

hat.

Methotrexat

kann

Geburtsfehlern führen, das ungeborene Kind schädigen oder Fehlgeburten auslösen. Es wird

mit Fehlbildungen des Schädels, des Gesichts, des Herzens und der Blutgefäße, des Gehirns

und der Gliedmaßen in Verbindung gebracht. Daher ist es sehr wichtig, dass Methotrexat

Schwangeren und Patientinnen, die beabsichtigen, schwanger zu werden, nicht verabreicht

wird, es sei denn, es wir für eine onkologische Behandlung angewendet.

Bei nicht-onkologischen Indikationen muss daher bei Frauen im gebärfähigen Alter vor

Behandlungsbeginn

eine

Schwangerschaft

geeigneten

Methoden,

z.B.

einem

Schwangerschaftstest, ausgeschlossen werden.

Wenden Sie Ebetrexat 10 mg/ml nicht an, wenn Sie versuchen, schwanger zu werden. Sie

müssen vermeiden, während der Anwendung von Methotrexat und für mindestens 6 Monate

nach Beendigung der Behandlung schwanger zu werden. Daher müssen Sie während dieses

gesamten Zeitraums sicherstellen, dass Sie eine zuverlässige Verhütungsmethode (z.B. orale

Verhütungsmittel

„Pille“)

anwenden

(siehe

auch

Abschnitt

"Warnhinweise

Vorsichtsmaßnahmen").

Falls Sie während der Behandlung doch schwanger werden oder vermuten, dass Sie

schwanger sein könnten, wenden Sie sich so schnell wie möglich an Ihren Arzt. Falls Sie

während der Behandlung doch schwanger werden, sollten Sie im Hinblick auf das Risiko

schädlicher Wirkungen auf das Kind während der Behandlung beraten werden.

Falls Sie schwanger werden möchten, sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden, der Sie vor dem

geplanten Beginn der Behandlung an einen Spezialisten überweisen kann.

Stillzeit

Stillen Sie nicht während der Behandlung, da Methotrexat in die Muttermilch übertritt. Sollte

Ihr behandelnder Arzt die Behandlung mit Methotrexat während der Stillzeit für unabdingbar

halten, müssen Sie mit dem Stillen aufhören.

Männliche Fortpflanzungsfähigkeit

verfügbaren

Daten

weisen

nicht

erhöhtes

Risiko

Fehlbildungen

oder

Fehlgeburten hin, wenn der Vater wöchentlich mit weniger als 30 mg Methotrexat behandelt

wird. Allerdings kann ein Risiko nicht vollständig ausgeschlossen werden und es gibt keine

Informationen im Hinblick auf Methotrexat in höheren Dosen. Methotrexat kann genotoxisch

wirken. Das bedeutet, dass das Arzneimittel genetische Mutationen verursachen kann.

Methotrexat kann die Produktion von Spermien beeinträchtigen, was mit der Möglichkeit

verbunden ist, Geburtsfehler zu verursachen.

Sie sollten vermeiden, während der Behandlung mit Methotrexat und mindestens 6 Monate

nach Beendigung der Behandlung ein Kind zu zeugen oder Samen zu spenden. Da die für die

Therapie von Krebserkrankungen übliche Behandlung mit Methotrexat in höheren Dosen zu

Unfruchtbarkeit und genetischen Mutationen führen kann, kann es für männliche Patienten,

die mit Methotrexat in Dosen behandelt wurden, die 30 mg/Woche überschreiten, ratsam sein,

vor Beginn der Behandlung eine Spermakonservierung in Erwägung zu ziehen (siehe auch

Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen").

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit

beeinträchtigen.

Während

Behandlung

Ebetrexat

mg/ml

können

Zentralnervensystem

betreffende Nebenwirkungen wie Müdigkeit oder Schwindelanfälle auftreten. In einigen Fällen

können die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt

sein. Wenn Sie sich müde oder schwindelig fühlen, sollten Sie weder ein Fahrzeug lenken

noch Maschinen bedienen. Dies trifft vor allem zu, wenn Sie während der Behandlung mit

Methotrexat Alkohol konsumieren.

Ebetrexat 10 mg/ml enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis, d.h. es ist nahezu

„natriumfrei“.

3.

Wie ist Ebetrexat 10 mg/ml anzuwenden?

Ebetrexat

mg/ml

Ärzten

anzuwenden,

unterschiedlichen

Eigenschaften des Arzneimittels sowie dessen Wirkungsweise vertraut sind.

Empfohlene Dosis

Dosis bei rheumatischen Erkrankungen und dermatologischen Erkrankungen

Ebetrexat 10 mg/ml wird nur einmal wöchentlich verabreicht. Zusammen mit Ihrem Arzt

legen Sie jede Woche einen geeigneten Wochentag („Injektionstag“) für die Verabreichung

von Ebetrexat 10 mg/ml fest.

Ihr Arzt wird die für Sie erforderliche Dosis entsprechend der Art und Schwere Ihrer

Erkrankung für Sie speziell festlegen. Diese Dosis ist genau einzuhalten. Falls Ihnen Ihr Arzt

die Verabreichung nur an bestimmten Wochentagen anordnet, richten Sie sich genau danach.

Behandlung

rheumatologischen

dermatologischen

Anwendungsgebiete

Methotrexat stellt eine Langzeitbehandlung dar.

Verabreichung

sollte

routinemäßig

medizinischem

Fachpersonal

durchgeführt

werden.

Dosierung bei onkologischen Erkrankungen:

Ihr Arzt legt die für Sie erforderliche Dosis entsprechend Ihrer Erkrankung und Ihres

Allgemeinzustands sowie Blutbilds fest. Halten Sie sich genau an diese Dosis

Die fehlerhafte Anwendung von Methotrexat kann zu schweren, einschließlich tödlichen

Nebenwirkungen führen.

Art und Dauer der Anwendung

Ebetrexat 10 mg/ml - Parenterale Lösung kann Ihnen in einen Muskel (intramuskulär), unter

die Haut (subkutan), in eine Vene (intravenös), in eine Arterie (intraarteriell), in die Wirbelsäule

(intrathekal) und in die Hirnventrikel (intraventrikulär) verabreicht werden.

Die Dauer der Behandlung wird durch den behandelnden Arzt festgelegt.

Anwendung bei Kindern, Jugendlichen und älteren Menschen (ab 65 Jahren)

Ebetrexat darf bei Kindern und Jugendlichen nicht intravenös verabreicht werden.

Die Dosierungsanweisungen hängen vom Körpergewicht des Patienten ab. Eine Anwendung

Kindern

unter

Jahren

wird

nicht

empfohlen,

für

diese

Altersgruppe

keine

ausreichenden Erfahrungen vorliegen.

Kinder und ältere Menschen, die mit Ebetrexat 10 mg/ml behandelt werden, sollten besonders

engmaschig medizinisch überwacht werden, um mögliche Nebenwirkungen so früh wie

möglich zu erkennen.

Aufgrund der mit zunehmendem Alter verminderten Leber- und Nierenfunktion sowie geringer

Folatreserven sollte für ältere Patienten eine relativ niedrige Dosierung gewählt werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Ebetrexat 10 mg/ml erhalten haben als Sie sollten

Sollten Sie vermuten, dass zu viel Ebetrexat 10 mg/ml angewendet wurde, informieren Sie

unverzüglich einen Arzt. Der Arzt wird in Abhängigkeit vom Schweregrad der Vergiftung über

jegliche notwendige Behandlungsmaßnahmen entscheiden.

Eine Überdosis Methotrexat kann zu schwerwiegenden Vergiftungsreaktionen führen. Die

Symptome einer Überdosierung können eine erhöhte Blutungsneigung oder Blutungen,

ungewöhnliches Schwächegefühl, Wundsein des Mundes, Brechreiz, Erbrechen, schwarze

oder blutige Stühle, Bluthusten oder Erbrechen von Blut mit dem Aussehen von Kaffeesatz

sowie verringertes Harnlassen umfassen. Nach einer Überdosierung in den Wirbelkanal treten

im Allgemeinen ZNS-Symptome auf verbunden mit Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen,

Anfällen

oder

Krämpfen

akuter

Funktionsstörung

Gehirns

(toxischer

Enzephalopathie). Siehe auch Abschnitt 4. „Welche Nebenwirkungen sind möglich“.

Das Gegenmittel im Falle einer Überdosis ist Calciumfolinat.

Hinweis

für

Arzt:

Informationen

Überdosierung

finden

Ende

Packungsbeilage.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an

Ihren Arzt oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei

jedem auftreten müssen. Manche dieser Nebenwirkungen können schwerwiegend sein oder

auch (plötzlich) zum Tod führen.

Daher wird Ihr Arzt Untersuchungen durchführen, um Veränderungen des Blutes (z. B.

niedriger Wert weißer Blutzellen, niedriger Wert an Blutplättchen, Lymphome), der Nieren oder

der Leber festzustellen.

Informieren Sie einen Arzt umgehend, wenn bei Ihnen die folgenden Beschwerden auftreten,

diese

eine

schwerwiegende,

möglicherweise

lebensbedrohliche

Nebenwirkung

hindeuten und sofort behandelt werden müssen. Ihr Arzt wird möglicherweise entscheiden, die

Methotrexat-Dosis zu verringern oder Ihre Behandlung zu beenden.

Keuchen, Atemnot, Schwellung der Augenlider, des Gesichts oder der Lippen sowie

Ausschlag oder Juckreiz (insbesondere den ganzen Körper betreffend) auftreten, da dies

Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion sein können.

Lungenbeschwerden

einschließlich

Lungenentzündung

Symptomen

zählen

allgemeines

Krankheitsgefühl,

trockener

Reizhusten,

Kurzatmigkeit,

Atemnot

Ruhezustand, Atemstillstand, Brustschmerzen oder Fieber)

blutiger Auswurf oder Husten (wurde bei Anwendung von Methotrexat aufgrund einer

rheumatologischen Grunderkrankung berichtet)

Symptome wie Fieber, Halsschmerzen, Mundgeschwüre, allgemeines Krankheitsgefühl

und starke Erschöpfung, Nasenbluten oder kleine rote Flecken auf der Haut können

Anzeichen dafür sein, dass Ihr Knochenmark nicht richtig funktioniert

schwerwiegendes Schälen oder Blasenbildung der Haut

ungewöhnliche Blutungen (einschließlich Erbrechen von Blut) oder Blutergüsse

schwere Durchfälle, schwere Komplikationen im Verdauungstrakt (toxisches Megakolon)

schwarze oder teerartige Stühle

Blut im Urin oder im Stuhl

Gelbfärbung der Haut (Gelbsucht)

Schmerzen oder Schwierigkeiten beim Harnlassen

Durst und/oder häufiges Harnlassen

Anfälle (Krämpfe)

Bewusstlosigkeit

vorübergehende Erblindung, Sehverlust, verschwommene oder eingeschränkte Sicht

Erbrechen

Verlust

Muskelfunktion

Bewegungsunfähigkeit),

dies

Anzeichen einer Meningitis (Gehirnentzündung) sein können

Nachfolgend finden Sie die weiteren Nebenwirkungen, die auftreten können:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

Störungen der Blutzellbildung mit einer Abnahme der Zahl der weißen Blutkörperchen

(Leukozytopenie) und/oder der Blutplättchen (Thrombozytopenie)

Entzündung der Mundschleimhaut

Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen, Übelkeit, Erbrechen

abnormale Werte bei Blutuntersuchungen zur Leberfunktion/-enzyme

Haarausfall

verminderte Filtrationsrate der Nieren (kann durch einen Test durch den Arzt festgestellt

werden und zeigt die Verschlechterung der Nierenfunktion)

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

Gürtelrose (Herpes zoster)

Abnahme der Zahl und/oder Vergrößerung der roten Blutkörperchen (Blutarmut/Anämie),

Schädigung des Knochenmarks, die zu einem starken Abfall derweißen Blutkörperchen

(Agranulozytose) oder aller Blutzellen (Panzythopenie) führen

Kopfschmerzen

Benommenheit, Missempfindungen/Kribbeln (Parästhesie)

Hautrötung,

erhöhte

Lichtempflichlichkeit

Haut

Sonneneinstrahlung

(Photosensiblität), Hautgeschwüre

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

bösartige Tumoren im Lymphgewebe (maligne Lymphome), die sich in einigen Fällen nach

dem Absetzen der Therapie mit Methotrexat zurückgebildet haben

Begünstigung von Infektionen/Entzündungen durch Unterdrückung der körpereigenen

Abwehr (Immunsuppression)

Schüttelfrost

Entzündung der Bauchspeicheldrüse

Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)

Schwindel

Depressionen

halbseitige Lähmung (Hemiparese), Verwirrtheit

Krampfanfälle

Blutgefäßentzündung (Vaskulitis), allergische Vaskulitis, bindegewebige Umwandlung des

Lungengerüsts (Lungenfibrose), Flüssigkeitsansammlungen zwischen den Lungenblättern

(Pleuraerguss)

Leberschädigung (Hepatotoxizität), Leberverfettung, Bildung von Narbengewebe in der

Leber (Leberfibrose), Umwandlung von Lebergewebe mit Vernarbung und Abnahme der

Leberfunktion (Leberzirrhose), Abnahme des Serumalbumins (ein Eiweiß im Blut)

Quaddelbildung (Urtikaria), verstärkte Pigmentierung der Haut, Knötchenbildung unter der

Haut

(Nodulosis),

Wundheilungsstörungen;

schwere

toxische

Erscheinungen:

herpesähnliche Hautausstülpungen

Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Verminderung der Knochenmasse (Osteoporose),

erhöhte Anzahl rheumatischer Knoten, schmerzhafte Läsionen schuppiger Psoriasis-

Stellen

schwere Nierenerkrankungen, Nierenversagen

Entzündung und Geschwüre in der Blase, Blasenentleerungsstörungen, verminderte oder

fehlende Harnabsonderung,

Missbildungen des Fötus

Entzündungen und Geschwüre im Bereich der Scheide

intramuskulärer

Anwendung

Methotrexat

können

lokale

Nebenwirkungen

(brennendes

Gefühl)

oder

Schädigungen

(sterile

Abszessbildung,

Zerstörung

Fettgewebe) am Verabreichungsort auftreten. Die subkutane Verabreichung (Injektion

unter die Haut) von Methotrexat wird lokal gut vertragen. Lediglich leichte Hautreaktionen,

die während der Therapie abnehmen, wurden beobachtet.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

Blutvergiftung (sehr selten tödlich)

Stimmungsschwankungen, vorübergehende Wahrnehmungsstörungen

Lähmung, Sprachschwierigkeiten einschließlich Lese- und Schreibproblemen, Entzündung

des Rückenmarks (Myelopathie)

krankhafte Veränderung der weißen Hirnsubstanz (Leukoenzephalopathie)

Herzbeutelentzündung

(Perikarditis),

Behinderung

Herzfüllung

durch

Erguss

Herzbeutel

(Perikardtamponade),

Flüssigkeitsansammlung

zwischen

Herzbeutelblättern (Perikarderguss)

Verschluss von Venen an der Netzhaut (Retina-Venenthrombose)

erniedrigter Blutdruck (Hypotonie), Verschluss von Gefäßen durch Blutgerinnsel in Venen

und Arterien (thromboembolische Ereignisse)

Entzündungen im Rachenbereich

Darmentzündung, Zahnfleischentzündung

akute Leberentzündung (Hepatitis), Gelbsucht

Akne, punktförmige oder kleinflächige Hautblutungen, roter Hautausschlag, verstärkte

Pigmentierung der Nägel, Ablösung der Nägel vom Nagelbett, blaue Flecken

Knochenbruch durch Belastung

Anstieg

Harnstoff,

Kreatinin

Harnsäure

Blut

(Anzeichen

einer

Nierenfunktionseinschränkung)

Fehlgeburt (Abort)

Verminderung der Spermienzahl sowie Störungen des weiblichen Zyklus, die sich jedoch

nach Ende der Behandlung zurückbilden

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

Leberentzündung

hervorgerufen

durch

Herpes-Viren

(Herpes-simplex-Hepatitis),

Infektionen

verursacht

durch

Pilze

(Histoplasmose,

Kryptokokkose),

durch

Bakterien

(Nokardiose),

durch

Viren

(Zytomegalievirus-Infektionen,

einschließlich

Lungenentzündung), verbreiteter Herpes simplex

Vermehrung der weißen Blutkörperchen (Eosinophilie), geschwollene Lymphdrüsen im

Kopf-

Halsbereich,

unter

Achseln

Leisten

reversibel),

lymphoproliferative Erkrankungen (übermäßiges Wachstum der weißen Blutkörperchen)

Mangel der Antikörper im Blut (Hypogammaglobulinämie)

metallischer Geschmack im Mund

Schlaflosigkeit

Schwellung

Augenhöhle,

Augenlidentzündung,

Tränenfluss,

gesteigerte

Lichtempfindlichkeit der Augen, Bindehautentzündung (Konjunktivitis)

chronische Erkrankung des Lungengerüsts, Asthma-ähnliche Reaktionen mit Husten,

erschwerte Atmung, auffällige Befunde nach Röntgen des Brustbereichs und/oder nach

Test der Atemfunktion

Absterben von Leberzellen (akute Lebernekrose), Leberzerfall, Leberversagen

tiefe

Infektion

Haarfollikeln

(Furunkulose),

Haut

sichtbare,

bleibende

Erweiterung der Kapillaren (Teleangiektasie), Entzündung des Nagelbetts und -falzes

vermehrte Eiweißausscheidung mit dem Urin

Entzündung des Drüsenkörpers von Schweißdrüsen

gestörte

Bildung

bzw.

Samenzellen,

Unfruchtbarkeit,

Verlust

sexuellen

Interesses (Libidoverlust), Impotenz, Scheidenausfluss, weibliche Brustvergrößerung bei

Männern (Gynäkomastie)

Die Verabreichung von Methotrexat unter die Haut wird lokal gut vertragen. Lediglich leichte

Hautreaktionen, die während der Therapie abnehmen, wurden beobachtet.

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

Wiederauftreten einer Hepatitis-B-Infektion, Verschlechterung einer Hepatitis-C-Infektion

Erhöhung des Drucks der Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit (Liquor cerebrospinalis) mit

Symptomen

Kopfschmerzen,

Übelkeit,

Hypertonie,

Verwirrtheit;

Schädigung

Nervensystems (Neurotoxizität), Entzündung der Spinnwebenhaut (eine der Hirnhäute),

Starrezustand des ganzen Körpers (Stupor), Störungen im geordneten Ablauf und in der

Koordination von Muskelbewegungen, Demenz

Brustschmerzen, Sauerstoffmangel in den Geweben (Hypoxie)

Entzündung der äußeren Umhüllung Ihres Magens oder der Eingeweide (Bauchfell), die

durch

Magenschmerzen

Druckempfindlichkeit

charakterisiert

sind

(Peritonitis);

Entzündung der Zunge

Arzneimittelreaktion mit Ausschlag am ganzen Körper und einer Erhöhung der Eosinophilen

(eine

bestimmte

Blutzellen)

Blut

(sogenanntes

DRESS-Syndrom),

Hautentzündung

Absterben von Knochengewebe (Osteonekrose), Knochenschädigung im Kiefer (sekundär

zum übermäßigen Wachstum der weißen Blutkörperchen)

Funktionsstörungen von Harn- und Geschlechtsorganen (urogenitale Dysfunktion)

Lungenblutung (wurde bei Anwendung von Methotrexat aufgrund einer rheumatologischen

Grunderkrankung berichtet)

Die intrathekale und intravenöse Anwendung von Methotrexat kann auch zu akuter

Entzündung des Gehirns und akuten krankhaften Hirnveränderungen mit Todesfolge führen.

Bei intrathekaler Anwendung kann es zu Schäden des zentralen Nervensystems kommen, die

sich unterschiedlich äußern können:

Entzündung

Spinnwebenhaut

(Arachnoiditis)

(mit

Symptomen

Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Nackensteifheit und Fieber)

Entzündung

Rückenmarks

(mit

Symptomen

unvollständige

Gliedmaßenlähmungen, Querschnittlähmungen)

chronisch krankhafte Veränderungen der weißen Hirnsubstanz (Leukoenzephalopathie)

(mit

Symptomen

Verwirrtheit,

Reizbarkeit,

Schläfrigkeit,

Ataxie,

Demenz,

Krampfanfälle und Koma). Diese Schäden können weiter fortschreiten und bis zum Tod

führen.

gibt

Hinweise

darauf,

dass

kombinierte

Einsatz

Schädelbestrahlung

intrathekalem

Methotrexat

Häufigkeit

einer

Leukoenzephalopathie

(krankhafter

Veränderungen der weißen Hirnsubstanz) erhöht. Nach intrathekaler Anwendung müssen Sie

auf mögliche Anzeichen einer Nervengiftigkeit überwacht werden (Reizung der Hirnhäute,

vorübergehende oder permanente Lähmung, krankhafte Hirnveränderungen).

Es gibt Berichte über Patienten mit Lymphomen im zentralen Nervensystem, bei denen es bei

intrathekaler Anwendung von Methotrexat zu Verschiebungen von Teilen des Gehirns kam.

Durch

Bestrahlung

hervorgerufene

Hautentzündung

Sonnenbrand

können

Anwendung von Methotrexat wieder auftreten (sog. „Recall“-Reaktionen).

Methotrexat kann die Anzahl der weißen Blutzellen senken und somit die Immunabwehr

schwächen. Wenn Sie Symptome einer Infektion wahrnehmen, wie Fieber oder eine starke

Verschlechterung Ihres Allgemeinzustands oder Fieber mit lokalen Anzeichen einer Infektion

wie z.B. Halsschmerzen/Entzündung im Rachen oder Mund oder Probleme beim Harnlassen,

sollten Sie sofort Ihren Arzt aufsuchen.

Um eine mögliche Senkung der weißen Blutzellen festzustellen, wird eine Blutuntersuchung

durchgeführt. Es ist wichtig, Ihren Arzt über Ihre Arzneimittel zu informieren.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen.

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen

über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Ebetrexat 10 mg/ml aufzubewahren?

Nicht über 25°C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

dürfen

dieses

Arzneimittel

nach

Umkarton

nach

„Verwendbar

bis“

angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den

letzten Tag des angegebenen Monats.

Das Arzneimittel muss sofort nach dem Öffnen verwendet werden.

Sie dürfen Ebetrexat 10 mg/ml nicht verwenden, wenn die Lösung nicht klar ist und Partikel

enthält. Zur einmaligen Entnahme. Restmengen verwerfen.

Nicht

verwendetes

Arzneimittel

oder

Abfallmaterial

entsprechend

nationalen

Anforderungen für zytotoxische Stoffe zu beseitigen.

Die Lösung soll nicht mit Haut oder Schleimhäuten in Berührung kommen.

Schwangeres medizinisches Fachpersonal sollte mit Methotrexat weder Umgang haben noch

es verabreichen.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Ebetrexat 10 mg/ml enthält

Der Wirkstoff ist Methotrexat. 1 ml Lösung enthält 10 mg Methotrexat als Natriumsalz.

sonstigen

Bestandteile

sind:

Natriumchlorid

wässriger

Lösung

Natriumhydroxid. Die Lösung hat einen pH-Wert von 7,0 - 8,5 und enthält in 1 ml 0,16

mäqu Na

Wie Ebetrexat 10 mg/ml aussieht und Inhalt der Packung

Klare, gelbe Infusions-/Injektionslösung

Packungsgrößen:

1 ml, 2 ml, 5 ml: 1 oder 5 Durchstechflaschen

50 ml: 1 Durchstechflasche

Durchstechflaschen mit/ohne durchsichtigen Kunststoff-Behältern (Onco-Safe).

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

EBEWE Pharma Ges.m.b.H. Nfg. KG, 4866 Unterach, Österreich

Vertrieb: Sandoz GmbH, 6250 Kundl, Österreich

Z.Nr.: 1-20293

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im September 2018.

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Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Überdosierung:

Notfallmaßnahmen, Symptome und Gegenmittel

Symptome einer Überdosierung

Erfahrungen

seit

Markteinführung

Methotrexat

haben

gezeigt,

dass

eine

Überdosierung insbesondere bei oraler, aber auch bei intravenöser, intramuskulärer bzw.

intrathekaler

Anwendung

auftrat.

Berichten

oralen

Überdosierung

wurde

versehentlich die Wochendosis täglich eingenommen (als Gesamtdosis oder in mehrere

Einzelgaben unterteilt).

einer

oralen

bzw.

intravenösen

Überdosierung

folgenden

Symptome

betreffen

hauptsächlich das hämatopoetische und gastrointestinale System. Es traten z. B. Leukopenie,

Thrombozytopenie,

Anämie,

Panzytopenie,

Neutropenie,

Knochenmarkdepression,

Schleimhautentzündung

(Mukositis),

Stomatitis,

orale

Ulzeration,

Übelkeit,

Erbrechen,

gastrointestinale Geschwürbildung und gastrointestinale Ulzerationen und Blutungen auf. In

einigen Fällen gab es keine Anzeichen einer Intoxikation. Es gibt Berichte über Todesfälle

infolge einer Überdosierung. In diesen Fällen wurde auch über Sepsis, septischen Schock,

Nierenversagen und aplastische Anämie berichtet.

Nach einer intrathekalen Überdosierung treten im Allgemeinen ZNS-Symptome auf verbunden

mit Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, Anfällen oder Krämpfen und akuter toxischer

Enzephalopathie. In einigen Fällen wurden keine Symptome beobachtet. In anderen Fällen

hatte die intrathekale Überdosis einen tödlichen Ausgang, wobei im Zusammenhang damit

auch über zerebrale Herniation in Verbindung mit erhöhtem intrakraniellen Druck und über

akute toxische Enzephalopathie berichtet wurde.

Therapeutische Maßnahmen bei einer Überdosierung

Prävention

Therapie

toxischer

Nebenwirkungen

steht

spezifisches

Antidot

Calciumfolinat zur Verfügung.

Prävention:

Bei einer Methotrexat-Dosierung ab 100 mg/m

Körperoberfläche muss dieser Behandlung die

Gabe von Calciumfolinat folgen. Für die Dosierung und Anwendungsdauer von Calciumfolinat

als Antidot wird auf die spezielle Fachliteratur verwiesen.

Therapie:

Behandlung der Intoxikationserscheinungen einer niedrig dosierten Methotrexat-Therapie

(Einzeldosis < 100 mg/m

KOF Methotrexat), die auf Tetrahydrofolsäuremangel zurückgeführt

werden können bzw. wenn die Leukozyten bei niedrigen Methotrexat-Dosierungen sinken:

Sofort 6 - 12 mg Calciumfolinat intravenös oder intramuskulär, gefolgt von derselben Menge

Calciumfolinat mehrere Male (mindestens 4 Mal) in Intervallen von 3 - 6 Stunden.

Zur intensivierten Calciumfolinat-Rescue bei verzögerter Methotrexat-Ausscheidung unter

Therapie

Methotrexat

mittelhoher

hoher

Dosierung

wird

spezielle

Fachliteratur verwiesen.

Mit zunehmendem zeitlichem Abstand zwischen Methotrexat-Gabe und Caliciumfolinat-

Anwendung nimmt die Wirksamkeit von Calciumfolinat ab. Zur Bestimmung der optimalen

Dosis und Dauer der Calciumfolinat-Gabe ist die Beobachtung der Methotrexat-Serumspiegel

erforderlich.

Im Falle einer massiven Überdosierung können Hydratation und Harnalkalisierung notwendig

sein, um die Ausfällung von Methotrexat und/oder seinen Metaboliten in den renalen Tubuli zu

verhindern. Sollte die Intoxikation durch eine erheblich verzögerte Elimination (Methotrexat-

Serumspiegel!) z. B. infolge einer akuten Niereninsuffizienz verursacht sein, kann eine

Hämodialyse

und/oder

Hämoperfusion

Erwägung

gezogen

werden.

Weder

Standardhämodialyse noch die Peritonealdialyse ergaben eine verbesserte Methotrexat-

Ausscheidung. Eine effektive Clearance von Methotrexat wurde Berichten zu Folge durch eine

akute intermittierende Hämodialyse unter Verwendung eines High-Flux-Dialysators erreicht.

Eine

versehentliche

intrathekale

Überdosierung

kann

intensive

systemische

Gegenmaßnahmen erforderlich machen:

Hohe systemische – nicht intrathekale! – Calciumfolinatgaben, alkalische Diurese, schnelle

Drainage der Zerebrospinalflüssigkeit und ventrikulolumbale Perfusion.

Intravenöse und intrathekale Carboxypeptidase G2-Gabe kann die Methotrexat-Clearance

nach einer Überdosierung beschleunigen.

Bei der Verwendung in der Rheumatologie und Dermatologie gilt Folgendes:

Therapiemaßnahmen bei Überdosierung

Als spezifisches Antidot zur Neutralisation toxischer Nebenwirkungen von Methotrexat steht

Calciumfolinat zur Verfügung. So können bei einem Abfall der Leukozyten unter niedriger

Methotrexat-Dosierung sobald als möglich z. B. 6 – 12 mg Calciumfolinat i.v. oder i.m. injiziert

werden, anschließend mehrfach (mindestens 4 x) die gleiche Dosis in 3- bis 6-stündigen

Abständen.

Im Falle einer massiven Überdosierung kann eine Hydratation und Alkalisierung des Urins

notwendig sein, um die Ausfällung von Methotrexat und/oder seinen Metaboliten in den

renalen Tubuli zu verhindern. Weder die Standardhämodialyse noch eine Peritonealdialyse

führen

einer

verbesserten

Methotrexat-Elimination.

Eine

effektive

Clearance

Methotrexat wurde Berichten zu Folge durch eine akute intermittierende Hämodialyse unter

Verwendung eines High-Flux-Dialysators erreicht.

Bei Patienten mit rheumatoider Arthritis, polyarthritischen Formen juveniler idiopathischer

Arthritis, Psoriasis-Arthritis oder Psoriasis vulgaris, kann die Verabreichung von Folsäure oder

Folinsäure

Toxizität

Methotrexat

(gastrointestinale

Symptome,

Entzündung

Mundschleimhaut, Haarausfall und Anstieg der Leberenzyme) reduzieren (siehe Abschnitt 4.5

der Fachinformation). Vor der Anwendung von Folsäure-Produkten empfiehlt es sich, die

Vitamin B

Spiegel zu überwachen, da Folsäure vor allem bei Erwachsenen über 50 Jahren

ein bestehendes Vitamin B

Defizit verdecken kann.

29-6-2018

Medicines Safety Update, Volume 9, Number 2, June 2018

Medicines Safety Update, Volume 9, Number 2, June 2018

Oral methotrexate dosing, medicines associated with a risk of neuropsychiatric adverse events, and clozapine and gastrointestinal effects

Therapeutic Goods Administration - Australia

20-6-2018

Methotrexat

Methotrexat

Umsetzung des Beschlusses der Europäischen Kommission zum PSUR Single Assessment betreffend die Zulassungen für Humanarzneimittel mit dem Wirkstoff „Methotrexat“.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

5-3-2012

Danish Pharmacovigilance Update, 16 February 2012

Danish Pharmacovigilance Update, 16 February 2012

Among the topics covered in this issue of Danish Pharmacovigilance Update are: Risk of overdose with methotrexate in the treatment of rheumatoid arthritis as well as intensified monitoring of heart rate and blood pressure in connection with treatment with Gilenya.

Danish Medicines Agency

14-6-2018

Methotrexat-GRY® Konzentrat

Rote - Liste

24-5-2018

Jylamvo (Therakind Ltd)

Jylamvo (Therakind Ltd)

Jylamvo (Active substance: methotrexate) - PSUSA - Modification - Commission Decision (2018)3263 of Thu, 24 May 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/PSUSA/2014/201706

Europe -DG Health and Food Safety

18-5-2018

Nordimet (Nordic Group B.V.)

Nordimet (Nordic Group B.V.)

Nordimet (Active substance: methotrexate) - PSUSA - Modification - Commission Decision (2018)3155 of Fri, 18 May 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/PSUSA/2014/201706

Europe -DG Health and Food Safety