Duraprox

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Duraprox Tablette 600mg
  • Dosierung:
  • 600mg
  • Darreichungsform:
  • Tablette
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Duraprox Tablette 600mg
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Oxaprozine ist 4,5-diphenyl-2-oxazolon-Propionsäure, ein nicht-steroïdaal entzündungshemmende Mittel

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE135432
  • Letzte Änderung:
  • 11-04-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER

Duraprox, 600 mg, Tabletten

Oxaprozin

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es

kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Duraprox und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Duraprox beachten?

Wie ist Duraprox einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Duraprox aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

WAS IST DURAPROX UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Duraprox ist ein nicht steroidales Antiphlogistikum (Entzündungshemmer) (abgekürzt ein NSAP).

Es wird kurz- oder langfristig angewendet zur Erleichterung der Symptome einer Entzündung bei:

einer akuten, symptomatischen Behandlung von kurzer Dauer von akuten Arthrose-Anfällen

(Erkrankung des Knorpels in den Gelenken).

Entzündungen von Muskeln, Sehnen und Bändern.

Gelenkentzündung (rheumatoide Arthritis).

Entzündungen der Gelenke der Wirbelsäule (Morbus Bechterew).

2.

WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON DURAPROX BEACHTEN?

Duraprox darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

wenn Sie nach der Anwendung von Acetylsalicylsäure oder anderen nicht steroidalen

Antiphlogistika (NSAP) bereits allergische Reaktionen wie Asthmaanfall, Entzündung der

Nasenschleimhaut, Nasenpolypen, Nesselsucht, plötzliche Flüssigkeitsansammlung im

Halsbereich (Quincke-Ödem) oder eine Verengung der Bronchien (Bronchospasmen) hatten.

wenn Sie ein Magen- und Darmgeschwür oder -blutungen haben.

wenn Sie an einer schweren Herzinsuffizienz leiden. Arzneimittel wie Duraprox können mit

einem leicht erhöhten Risiko für einen Herzanfall (Herzinfarkt) oder Schlaganfall assoziiert

werden (siehe auch den Abschnitt „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).

wenn Sie stillen. Siehe auch den Abschnitt „Schwangerschaft und Stillzeit und

Zeugungs-/Gebärfähigkeit“ am Ende des 2. Abschnitts.

Wenn Sie jünger als 16 Jahre sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Duraprox einnehmen.

Nehmen Sie nicht mehr Duraprox ein als verschrieben. Nehmen Sie dieses Arzneimittel auch

nicht länger ein als verschrieben. So können Sie bestimmte Nebenwirkungen auf ein Minimum

begrenzen (siehe Abschnitt 3 „Wie ist Duraprox einzunehmen?“ und die Warnhinweise zu Magen- und

Darmerkrankungen sowie Herz- und Kreislauferkrankungen hierunter).

wenn Sie bereits ein Magen- und Darmgeschwür oder -blutungen hatten. Ihr Arzt muss Sie dann

regelmäßig beobachten. Eine Behandlung mit NSAP wie Duraprox kann nämlich zu

Magenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, okkultem Blutverlust (Blutverlust, der mit dem bloßen

Auge nicht zu sehen ist), Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren, Magen- oder

Darmblutungen führen. Um das Risiko, dass diese Probleme auftreten, zu reduzieren, müssen Sie

die niedrigste effektive Dosis während der kürzesten möglichen Zeit einnehmen. Wenn während

der Behandlung ein Magen- und Darmgeschwür oder eine Blutung auftritt, muss die Behandlung

mit Duraprox sofort abgebrochen werden und mit einer geeigneten Behandlung begonnen

werden.

wenn Sie Nierenprobleme haben oder dialysiert werden. Informieren Sie Ihren Arzt. Die Dosis

muss vielleicht angepasst werden.

wenn Sie an einer Bluterkrankung und/oder Blutgerinnungsstörungen leiden. Informieren Sie

bitte Ihren Arzt:

wenn Sie jemals das Opfer eines schweren Unfalls waren.

wenn Sie sich einen chirurgischen Eingriff unterziehen müssen.

wenn Sie an einer Lebererkrankung leiden (zum Beispiel Leberzirrhose: eine schwere

Lebererkrankung, die durch eine bleibende Läsion des Lebergewebes gekennzeichnet ist).

wenn Sie an Fettleibigkeit (Adipositas) leiden.

wenn Sie an Asthma (bronchiale) leiden oder früher gelitten haben.

wenn Sie an Bluthochdruck (Hypertonie) und/oder einer leichten bis mäßigen Herzinsuffizienz

leiden, wird Ihr Arzt Sie genau beobachten, denn Fälle von Flüssigkeitsansammlung sind bei der

Behandlung mit NSAP berichtet worden.

Arzneimittel wie Duraprox können mit einem leicht erhöhten Herz- („Herzinfarkt“) oder

Schlaganfallrisiko in Verbindung gebracht werden. Das Risiko erhöht sich je stärker die Dosis ist

und je länger das Arzneimittel eingenommen wird. Wenn Sie Herzprobleme haben, einen

Schlaganfall gehabt haben oder wenn Sie denken, dass Sie zu einer Risikogruppe gehören (zum

Beispiel wenn Sie Bluthochdruck, Diabetes, einen hohen Cholesterinspiegel haben oder wenn Sie

rauchen), besprechen Sie dies mit Ihrem Arzt, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

wenn Sie älter als 65 Jahre sind. Ihre Blutwerte, Nieren- und Leberfunktion müssen in diesem

Fall regelmäßig kontrolliert werden. Ältere Patienten müssen immer eine niedrigere Dosis

einnehmen und die Behandlungsdauer muss kürzer sein.

wenn Sie langfristig (mehr als 3 Monate) mit Duraprox behandelt werden. Ihre Blutwerte,

Nieren- und Leberfunktion müssen in diesem Fall regelmäßig kontrolliert werden.

Die Anwendung von Duraprox kann die weibliche Fruchtbarkeit beeinträchtigen und wird

deswegen nicht empfohlen bei Frauen, die schwanger werden wollen. Sie müssen Ihren Arzt

informieren, wenn Sie eine Schwangerschaft planen oder wenn Sie Probleme haben, schwanger

zu werden.

Bei einer Geburt können NSAP wie Duraprox die Anfangsphase der Arbeit verzögern und die

Entwicklung der Geburt verlangsamen.

Die Anwendung von Duraprox muss während der Schwangerschaft vermieden werden (siehe

auch den Abschnitt „Schwangerschaft und Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit“ am Ende des

2. Abschnitts).

Duraprox kann die üblichen Zeichen einer Infektion wie Fieber verbergen.

wenn während der Behandlung mit Duraprox Zeichen oder Symptome einer

Leberfunktionsstörung auftreten oder wenn Sie anormale Leberfunktionstests haben. Ihr Arzt

muss Sie dann eng beobachten.

Fragen Sie Ihren Arzt, wenn eine der oben genannten Warnungen auf Sie zutrifft bzw. früher zutraf.

Einnahme von Duraprox zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere

Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen. Dies gilt auch

für Arzneimittel, die nicht verschreibungspflichtig sind.

Vermeiden Sie die gleichzeitige Anwendung von Duraprox und:

anderen nicht steroidalen Entzündungshemmern (NSAP), da dies das Risiko für

Nebenwirkungen erhöhen kann. Andere NSAP, einschließlich Salicylate und Pyrazolderivate

können nur ausnahmsweise miteinander kombiniert werden. Suchen Sie bitte Ihren Arzt auf.

Vorsicht ist geboten bei der Anwendung von Duraprox zusammen mit:

Antihypertensiva (Arzneimittel, die zur Senkung des Blutdruck angewendet werden) und

Diuretika (Arzneimittel, die zur Erhöhung der Urinproduktion angewendet werden): Die NSAP

können die Wirkung dieser Arzneimittel verringern.

Blutgerinnungshemmer und Plättchenaggregationshemmer (wie Warfarin und

Phenprocoumon): Duraprox kann die Blutungszeit verlängern, jedoch nicht signifikativ.

Ciclosporin (Arzneimittel, das gegen eine Abstoßung nach einer Transplantation angewendet

wird): die Nephrotoxizität von Ciclosporin kann sich erhöhen.

Lithium (wird bei bestimmten schweren Geisteskrankheiten angewendet): bestimmte NSAP

können die Wirkung von Lithium verstärken.

Arzneimittel gegen Epilepsie (Antiepileptika): Suchen Sie bitte Ihren Arzt auf.

Arzneimittel gegen Diabetes, die über den Mund eingenommen werden (orale Antidiabetika):

Suchen Sie bitte Ihren Arzt auf.

Cimetidin oder Ranitidin (Magensäurehemmer): Die Wirkung von Duraprox kann sich leicht

erhöhen.

Methotrexat (Arzneimittel, dass das Abwehrsystem unterdrückt und Entzündungen hemmet):

Die Anwendung von Duraprox innerhalb von 24 Stunde nach einer Behandlung mit Methotrexat

kann zu einem Anstieg der Methotrexat-Konzentration und der damit verbundenen Toxizität

führen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Die Anwendung von Duraprox muss vermieden werden, wenn Sie schwanger sind.

Stillzeit

Wenden Sie Duraprox nicht während der Stillzeit an, da viele NSAP teilweise in die Muttermilch

übergehen.

Fruchtbarkeit

Die Anwendung von Duraprox kann die weibliche Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Deswegen wird es

nicht empfohlen bei Frauen, die ein Kind wünschen oder die Fruchtbarkeitsproblem haben. Die

Anwendung von Duraprox muss ebenfalls vermieden werden bei Frauen, bei denen nach den

Ursachen einer Unfruchtbarkeit geforscht wird.

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker

um Rat.

3.

WIE IST DURAPROX EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Ihr Arzt muss Ihnen stets die geringste mögliche Dosis des Arzneimittels verschreiben, vor allem wenn

Sie älter sind. Behandlungen langer Dauer müssen nach dem Verschwinden oder dem Verbessern der

Erkrankung oder der Schmerzen so viel wie möglich vermieden werden.

Duraprox wird vorzugsweise während oder nach der Mahlzeit eingenommen.

Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wann Sie Ihre Dosis einnehmen müssen.

Die empfohlene Dosis beträgt:

Bei Arthrose:

1 bis 2 Tabletten, entsprechend der Schwere der Symptome.

Bei Entzündungen der Muskeln, Sehnen und Bändern:

2 Tabletten täglich als Einmalgabe.

Bei einer Entzündung von Gelenken (rheumatoide Arthritis) und Entzündung von Gelenken

der Wirbelsäule (Morbus Bechterew):

2 Tabletten täglich.

Gelegentlich sind 3 Tabletten notwendig, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. In diesem

Fall nehmen Sie 2 Tabletten am Morgen und 1 Tablette am Abend ein.

Anwendung bei Patienten mit Niereninsuffizienz

Bei Patienten, die hämodialysiert werden, sowie bei Patienten mit einer mäßigen bis stark

eingeschränkten Nierenfunktion darf die Dosis nicht mehr als 1 Tablette täglich oder alle zwei Tage

betragen, entsprechend der Schwere der Nierenprobleme. Die Nierenfunktion muss eng beobachtet

werden.

Anwendung bei älteren Patienten

Ihr Arzt muss die Dosierung verringern und die Behandlungsdauer so kurz wie möglich halten.

Anwendung bei Kindern

Duraprox darf nicht an Kindern unter 16 Jahren verabreicht werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Duraprox eingenommen haben, als Sie sollten

Die Symptome nach einer akuten (plötzlichen) Überdosierung beschränken sich meistens auf

Schläfrigkeit, Benommenheit, Übelkeit, Erbrechen und Schmerzen im Oberbauch. Diese

Symptome sind meistens reversibel nach einer unterstützenden Versorgung.

Nach einer Überdosierung sind

Magenblutungen und Koma aufgetreten.

Bluthochdruck,

plötzliches Nierenversagen und Atemdepression sind selten.

Eine Einweisung des Patienten in ein Krankenhaus wird empfohlen. Wenn der Patient bei Bewusstsein

ist, kann man eventuell versuchen, den Patienten zum Erbrechen zu bringen.

Wenn Sie eine gröβere Menge von Duraprox haben angewendet, kontaktieren Sie sofort Ihrem Arzt,

Ihren Apotheker oder das Antigiftzentrum (070/245.245).

Wenn Sie die Einnahme von Duraprox vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Duraprox abbrechen

Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie lange Sie Duraprox anwenden müssen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Bei den Nebenwirkungen hierunter wird jedes Mal angegeben, wie häufig sie vorkommen. Dabei

werden folgende Termini mit feststehender Bedeutung verwendet:

Sehr häufig: Bei 1 von 10 Patienten oder mehr

Häufig: bei 1 bis 10 von 100 Patienten

Gelegentlich: bei 1 bis 10 von 1.000 Patienten

Selten: Bei 1 bis 10 von 10.000 Patienten (einschließlich sehr seltene Fälle (bei weniger als 1 von

10.000 Patienten) und isolierten Fällen).

Die Anwendung von bestimmten NSAP wie Duraprox kann in Verbindung mit einem leicht

erhöhten Risiko für einen Herzanfall oder einen Schlaganfall gebracht werden. Das Risiko

erhöht sich je stärker die Dosis ist und je länger das Arzneimittel eingenommen wird. Siehe auch

„Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“ unter Abschnitt 2.

Folgende Nebenwirkungen wurden berichtet:

Allgemeine Erkrankungen

Selten:

Schüttelfrost

Flüssigkeitsansammlung (Ödem)

Unwohlsein (Malaise)

Fieber

Schwächegefühl

Müdigkeit

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Selten:

Blutarmut (Anämie)

Mangel an Blutplättchen (Thrombozytopenie).

Mangel an weißen Blutkörperchen verbunden mit erhöhter

Empfindlichkeit für Infektionen (Leukopenie)

Zunahme der Anzahl von eosinophilen weißen Blutzellen (Eosinophilie)

Mangel an weiße Blutkörperchen verbunden mit plötzlichem hohem

Fieber, heftige Halsschmerzen und kleinen Geschwüren im Mund

(Agranulozytose)

Schwellung der Lymphknoten

anormale Blutungen

Reduzierung aller Blutzellentypen (Panzytopenie)

Erkrankungen des Immunsystems

Selten:

Überempfindlichkeit

schwere, allgemeine Überempfindlichkeitsreaktion (Anaphylaxie)

allergische Reaktion

Erkrankung mit Fieber, Muskelschmerz und Hautausschlag als Folge

einer Seruminjektion (Serumkrankheit)

Erkrankungen des Nervensystems

Häufig:

Kopfschmerzen

Schwindel

Selten:

Ohnmacht (Synkope)

Schläfrigkeit

Benommenheit (Sedierung)

Bewusstseinsverlust

Psychiatrische Erkrankungen

Selten:

Depression

Verwirrung

Angst

Nervosität

Schlafprobleme

Augenerkrankungen

Selten:

verschwommene Sicht

Entzündung der Bindehaut (Konjunktivitis)

Augenschmerzen

erhöhter Augeninnendruck

Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths

Selten:

Ohrensausen (Tinnitus)

Gehörverlust

Druck in den Ohren

Herzerkrankungen

Selten:

beklemmendes, schmerzhaftes Gefühl in der Brust (Angina pectoris)

Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien)

Herzklopfen (Palpitationen)

Herzinfarkt*

Schlaganfall*

Gefäßerkrankungen

Selten:

Blutung (Hämorrhagie)

niedriger oder hoher* Blutdruck

Erröten

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums

Selten:

Asthmaanfall

Husten

Kurzatmigkeit (Dyspnoe)

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Häufig:

Änderung der Stuhlfrequenz

Selten:

Übelkeit

Erbrechen

Durchfall

Verstopfung (Obstipation)

Blähungen (Flatulenz)

Bauchschmerzen

Bauchbeschwerden

Verdauungsstörungen mit folgenden Symptomen: Völlegefühl im

Oberbauch, Schmerzen in der Magenregion, Aufstoßen (Rülpser),

Übelkeit, Erbrechen und Sodbrennen (Dyspepsie)

Geschwüre in Magen oder Dünndarm (Ulcus pepticum)

Blutungen im Verdauungskanal (gastrointestinale Blutung)

Speicheldrüsenentzündung (Pankreatitis)

Rektalblutung

Geschmacksveränderungen

Entzündung der Mundschleimhaut (Stomatitis)

Hämorrhoiden oder Analblutungen (hämorrhoidale Blutungen)

stark erhöhte Speichelproduktion

Durst

Schluckschwierigkeiten

Bluterbrechen

blutiger Stuhl

Analschmerzen

Leber- und Gallenerkrankungen

Selten:

Leberentzündung (Hepatitis)

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Gelegentlich:

Flüssigkeitsansammlung (Ödem)

Appetitverlust

Selten:

Veränderung des Appetits

Appetitlosigkeit (Anorexie)

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Gelegentlich:

Muskelschmerzen

Selten:

Gelenkschmerzen (Arthralgie)

Rückenschmerzen

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Selten:

blaue Flecken (Ekchymose)

künstlich hervorgerufenes Schwitzen (Diaphorese)

Ausschlag

Juckreiz (Pruritus)

Hautausschlag mit schwerem Juckreiz und Blasenbildung (Urtikaria)

Sonnenlichtempfindlichkeit (Photosensibilität)

genetische Stoffwechselerkrankung mit starker Pigmentierung, manchmal

Narbenbildung (Pseudoporphyrie)

Entzündung der Haut gekennzeichnet durch Rötung der Haut und

Abschuppung der Hautoberfläche (exfoliatieve Dermatitis)

Hautausschlag mit roten unregelmäßigen Flecken (Erythema multiforme)

schwere Überempfindlichkeitsreaktion mit (hohem) Fieber, rote Flecken

auf der Haut, Gelenkschmerzen und/oder Augenentzündung (Stevens-

Johnson-Syndrom)

schwere, plötzliche (Überempfindlichkeits)Reaktion verbunden mit

Fieber und Blasen auf der Haut/ Ablösung der Haut (toxische epidermale

Nekrolyse - Lyell-Syndrom)

Erkrankungen der Nieren und Harnwegen

Selten:

schmerzhaftes und/oder schwieriges Wasserlassen (Dysurie)

häufiges Wasserlassen

akutes Nierenversagen

Nierenentzündung (akute interstitielle Nephritis)

Nierenerkrankung mit Verlust von Eiweiß im Urin (nephrotisches

Syndrom)

Blut im Urin (Hämaturie)

eingeschränkte Nierenfunktion (Niereninsuffizienz)

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse

Selten:

Menstruationsstörungen

geringere Menstruationsblutungen

Untersuchungen

Selten:

abweichende Werte der Leberfunktionstest

anormaler Blutdruck

Gewichtsverlust

Gewichtszuname

erhöhte Harnstoffkonzentration im Blut und/oder erhöhte

Kreatininkonzentration im Blut (wichtig für Nierenpatienten)

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

5.

WIE IST DURAPROX AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „EXP“ angegebenen Verfalldatum

nicht mehr verwenden. Dort werden ein Monat und ein Jahr angegeben. Das Verfalldatum bezieht sich

auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6.

INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was Duraprox enthält

Der Wirkstoff ist Oxaprozin.

Die sonstigen Bestandteile sind: mikrokristalline Cellulose, Maisstärke, Methylzellulose,

Polacrilin-Kalium, Magnesiumstearat, Polyethylenglykol 1500, Titandioxyd,

Hydroxymethylpropylcellulose.

Wie Duraprox aussieht und Inhalt der Packung

Teilbare Tabletten zum Einnehmen.

Erhältlich in PVC/Al-Blisterpackung in Schachteln zu 6, 30, 60 und 100 Tabletten.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Inhaber der Zulassung

Tramedico N.V.

Walgoedstraat 12 A

B 9140 Temse

Hersteller

Helsinn Birex Pharmaceuticals Ltd – Damastown Mulhuddart – Dublin 15 - Irland

Zulassungsnummer

BE135432

Falls Sie weitere Informationen über das Arzneimittel wünschen, setzen Sie sich bitte mit dem

örtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

Verkaufsabgrenzung

Verschreibungspflichtig

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt genehmigt in 11/2014

Datum der letzten Überarbeitung des Textes: 11/07/2012.