Drossafol

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Drossafol Tabletten
  • Darreichungsform:
  • Tabletten
  • Zusammensetzung:
  • Säure-Säure 5 mg, excipiens pro compresso.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Drossafol Tabletten
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetik menschlichen
  • Therapiebereich:
  • Durch Folsäure-Mangel verursachte megaloblastische Anämien

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 56272
  • Berechtigungsdatum:
  • 07-05-2003
  • Letzte Änderung:
  • 13-02-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Information für Patientinnen und Patienten

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.

Dieses Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden, und Sie sollten es nicht an andere

Personen weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte

ihnen das Arzneimittel schaden.

Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.

Drossafol® Tabletten

Was ist Drossafol und wann wird es angewendet?

Folsäure (die Wirksubstanz von Drossafol) fördert die Produktion der roten Blutkörperchen und ist

deshalb für die Aufrechterhaltung einer normalen Blutbildung unerlässlich.

Drossafol wird vom Arzt bzw. von der Ärztin verschrieben. Es wird bei Patientinnen und Patienten

zur Behandlung eingesetzt, die an einer Blutmangelkrankheit leiden, welche durch Folsäuremangel

hervorgerufen wird.

Folsäuremangel entsteht unter anderem:

·bei Mangelernährung (Alkoholiker, bei einseitiger Kost für ältere Leute),

·bei mangelhafter Aufnahme im Darm (z.B. nach Darmoperationen),

·bei langdauernder Blutwäsche (Dialyse),

·bei erhöhtem Bedarf (Schwangerschaft, Säuglingsalter, Kindheit).

Wann darf Drossafol nicht angewendet werden?

Drossafol dürfen Sie nicht einnehmen, wenn Sie gegenüber einem Inhaltsstoff des Präparates

überempfindlich (allergisch) reagieren.

Bei perniziöser Anämie (eine Krankheit, welche die Absorption von Vitamin B12 aus der Nahrung

verhindert) darf Drossafol nicht alleine eingenommen werden, da es einen durch Vitamin-B12-

Mangel verursachten Blutmangel verschleiern kann. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin weiss, was in diesem

Fall zu tun ist.

Bei Blutmangelkrankheiten unklarer Ursache wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin abklären, ob Sie die

Behandlung mit Drossafol beginnen können.

Wann ist bei der Einnahme von Drossafol Vorsicht geboten?

Bei Alkohol-Überkonsum, bei gewissen Formen der Blutarmut oder bei chronischen Infektionen

kann eine Erhöhung der Dosis notwendig sein. Bei gleichzeitiger Einnahme von krampflösenden

Mitteln, wie sie bei Epilepsie verschrieben werden, ist darauf zu achten, dass epileptische Anfälle -

insbesondere bei Kindern – häufiger und stärker auftreten können. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin weiss,

was in solchen Fällen zu tun ist.

Insbesondere in hohen Dosen kann dieses Arzneimittel die Reaktionsfähigkeit, die Fähigkeit

Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen und die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an andern

Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen

oder äusserlich anwenden!

Darf Drossafol während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Während der Schwangerschaft und in der Stillzeit sollten Sie aus Vorsichtsgründen auf Arzneimittel

möglichst verzichten. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin verschreibt Ihnen Drossafol während

Schwangerschaft und Stillzeit nur dann, wenn es dafür medizinische Gründe gibt. Es ist bisher nichts

darüber bekannt, ob beim gestillten Säugling durch Verabreichung von Drossafol an die Mutter

unerwünschte Wirkungen auftreten können.

Wie verwenden Sie Drossafol?

Erwachsene und Kinder (unabhängig vom Alter) 1 Tablette (5 mg Acidum folicum) täglich. In

gewissen Fällen können höhere Dosierungen nötig sein. Die Erhaltungsdosis wird individuell vom

Arzt bzw. von der Ärztin angepasst.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel

wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer

Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Drossafol haben?

In Einzelfällen können allergische Reaktionen (Hautjucken, Krampf der Bronchialmuskulatur und

anaphylaktischer Schock mit Blutdruckabfall) auftreten.

Bei hohen Dosierungen (15 mg/Tag) können in seltenen Fällen Magen-Darm-Beschwerden, sowie

Nervenstörungen wie Schlafstörungen, Erregung oder Depression auftreten.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel ist bei Raumtemperatur (15-25 °C), vor Licht und Feuchtigkeit geschützt und

ausserhalb der Reichweite von Kindern aufzubewahren.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Drossafol enthalten?

1 Tablette enthält: 5 mg Folsäure, sowie Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

56‘272 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Drossafol? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Es sind Packungen zu 20 und 100 Tabletten erhältlich.

Zulassungsinhaberin

Drossapharm AG, 4002 Basel

Diese Packungsbeilage wurde im März 2008 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic)

geprüft.