Drospibel

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Drospibel Filmtablette 0,02 mg;3 mg
  • Dosierung:
  • 0,02 mg;3 mg
  • Darreichungsform:
  • Filmtablette
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
  • Das Informationsblatt für dieses Produkt ist derzeit nicht verfügbar, können Sie eine Anfrage an unseren Kundendienst zu senden und wir werden Sie benachrichtigen, sobald wir in der Lage, um es zu erhalten.


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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Drospibel Filmtablette 0,02 mg;3 mg
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Gestagene und Estrogene, fixe Kombinationen.

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE408082
  • Letzte Änderung:
  • 11-04-2018

Packungsbeilage

Gebrauchsinformation: Information für Patienten

DROSPIBEL 0,02 mg/3 mg Filmtabletten

Ethinylestradiol/Drospirenon

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische

Fachpersonal.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es

kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das

medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage

angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Wichtige Informationen über kombinierte hormonelle Kontrazeptiva (KHK):

Bei korrekter Anwendung zählen sie zu den zuverlässigsten reversiblen Verhütungsmethoden.

Sie bewirken eine leichte Zunahme des Risikos auf ein Blutgerinnsel in den Venen und Arterien,

insbesondere im ersten Jahr der Anwendung oder bei Wiederaufnahme der Anwendung eines

kombinierten hormonellen Kontrazeptivums nach einer Unterbrechung von 4 oder mehr Wochen.

Achten Sie bitte aufmerksam auf Symptome eines Blutgerinnsels und wenden Sie sich an Ihren

Arzt, wenn Sie vermuten, diese zu haben (siehe Abschnitt 2 „Blutgerinnsel“).

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist DROSPIBEL und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von DROSPIBEL beachten?

Wie ist DROSPIBEL einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist DROSPIBEL aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist DROSPIBEL und wofür wird es angewendet?

DROSPIBEL ist ein Arzneimittel zur Schwangerschaftsverhütung („Pille“).

Jede Tablette enthält eine geringe Menge zweier verschiedener weiblicher Geschlechtshormone, und zwar

Drospirenon und Ethinylestradiol.

„Pillen“, die zwei Hormone enthalten, werden als „Kombinationspillen“ bezeichnet.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von DROSPIBEL beachten?

Allgemeine Hinweise

Bitte lesen Sie die Informationen zu Blutgerinnseln in Abschnitt 2, bevor Sie mit der Anwendung

von DROSPIBEL beginnen. Es ist besonders wichtig, die Informationen zu den Symptomen eines

Blutgerinnsels zu lesen (siehe Abschnitt 2 „Blutgerinnsel“).

Bevor Sie mit der Einnahme von DROSPIBEL beginnen, wird Ihnen Ihr Arzt einige Fragen zu

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Ihrer Krankengeschichte und zu der Ihrer nahen Verwandten stellen. Der Arzt wird auch Ihren

Blutdruck messen und, abhängig von Ihrer persönlichen Situation, möglicherweise auch einige

weitere Untersuchungen durchführen.

In dieser Gebrauchsinformation sind verschiedene Situationen beschrieben, bei deren Auftreten Sie

DROSPIBEL absetzen sollten oder bei denen die Zuverlässigkeit von DROSPIBEL herabgesetzt

sein kann. In diesen Situationen sollten Sie entweder keinen Geschlechtsverkehr haben oder

andere, nicht-hormonelle Verhütungsmethoden anwenden, wie z. B. Kondome oder eine andere

Barrieremethode. Wenden Sie keine Kalender- oder Temperaturmethoden an. Diese Methoden

können versagen, weil DROSPIBEL die monatlichen Schwankungen der Körpertemperatur und

des Gebärmutterhalsschleims verändert.

Wie alle hormonellen Empfängnisverhütungsmittel bietet DROSPIBEL keinerlei Schutz vor

einer HIV-Infektion (Aids) oder anderen sexuell übertragbaren Erkrankungen.

DROSPIBEL darf nicht eingenommen werden

DROSPIBEL darf nicht angewendet werden, wenn einer der nachstehend aufgeführten Punkte auf Sie

zutrifft. Wenn einer der nachstehend aufgeführten Punkte auf Sie zutrifft, müssen Sie dies Ihrem Arzt

mitteilen. Ihr Arzt wird mit Ihnen besprechen, welche andere Form der Empfängnisverhütung für Sie

besser geeignet ist.

Wenn Sie ein Blutgerinnsel in einem Blutgefäß der Beine (tiefe Beinvenenthrombose, TVT), der Lunge

(Lungenembolie, LE) oder eines anderen Organs haben (oder in der Vergangenheit hatten);

wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer Störung der Blutgerinnung leiden – zum Beispiel Protein-C-

Mangel, Protein-S-Mangel, Antithrombin-III-Mangel, Faktor-V-Leiden oder Antiphospholipid-

Antikörper;

wenn Sie operiert werden müssen oder längere Zeit bettlägerig sind (siehe Abschnitt 2

„Blutgerinnsel“);

wenn Sie jemals einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hatten;

wenn Sie eine Angina pectoris (eine Erkrankung, die schwere Brustschmerzen verursacht und ein

erstes Anzeichen auf einen Herzinfarkt sein kann) oder eine transitorische ischämische Attacke (TIA –

vorübergehende Symptome eines Schlaganfalls) haben (oder früher einmal hatten);

wenn Sie an einer der folgenden Erkrankungen leiden, die das Risiko auf ein Blutgerinnsel in einer

Arterie erhöhen können:

schwerer Diabetes mit Schädigung der Blutgefäße

sehr hoher Blutdruck

ein sehr hoher Blutfettspiegel (Cholesterin oder Triglyceride)

eine Erkrankung, die als Hyperhomocysteinämie bekannt ist

wenn Sie an einer bestimmten Form von Migräne (sogenannte „Migräne mit Aura“) leiden oder inder

Vergangenheit gelitten haben;

wenn Sie eine Lebererkrankung haben oder in der Vergangenheit hatten und sich Ihre

Leberfunktion noch nicht normalisiert hat;

wenn Ihre Nieren nicht richtig funktionieren (Niereninsuffizienz);

wenn Sie einen Lebertumor haben (oder in der Vergangenheit hatten);

wenn Sie Brustkrebs oder Krebs der Genitalorgane haben (oder in der Vergangenheit hatten) bzw.

bei Verdacht darauf;

bei jegliche Art ungeklärter Scheidenblutungen;

wenn Sie allergisch gegen Ethinylestradiol, Drospirenon oder einen der in Abschnitt 6. genannten

sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Dies kann Jucken, Ausschlag oder Schwellungen

verursachen.

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Sie dürfen DROSPIBEL nicht einnehmen, wenn Sie Hepatitis C haben und Arzneimittel einnehmen, die

Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir und Dasabuvir enthalten (siehe auch Abschnitt „Einnahme von

DROSPIBEL zusammen mit anderen Arzneimitteln“).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Wann sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden?

Suchen Sie dringend ärztliche Hilfe auf,

wenn Sie mögliche Anzeichen eines Blutgerinnsels bemerken, die bedeuten könnten, dass Sie

ein Blutgerinnsel im Bein (d. h. tiefe Beinvenenthrombose), ein Blutgerinnsel in der Lunge

(d. h. Lungenembolie), einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall haben (siehe Abschnitt

„Blutgerinnsel“ unten).

Für eine Beschreibung der Symptome dieser schwerwiegenden Nebenwirkungen siehe Abschnitt „So

erkennen Sie ein Blutgerinnsel“.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn eine der folgenden Situationen auf Sie zutrifft.

Wenn die Erkrankung während der Anwendung von DROSPIBEL ausbricht oder sich verschlimmert,

sollten Sie ebenfalls Ihren Arzt informieren. In einigen Situationen ist besondere Vorsicht bei der

Einnahme von DROSPIBEL oder anderen „Kombinationspillen“ erforderlich und es können regelmäßige

Kontrolluntersuchungen beim Arzt notwendig sein.

Bitte sprechen mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie DROSPIBEL einnehmen,

wenn ein naher Verwandter Brustkrebs hat oder früher hatte;

wenn Sie Krebs haben;

wenn Sie an einer Erkrankung der Leber (z. B. eine Verstopfung des Gallengangs, die zu

Gelbsucht und Symptomen wie Juckreiz führen kann) oder Gallenblase (wie Gallensteine) leiden;

wenn Sie andere Nierenprobleme haben und Arzneimittel einnehmen, die die Kaliumspiegel im

Blut erhöhen;

wenn Sie an Diabetes leiden;

wenn Sie an Depressionen leiden;

wenn Sie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa (chronisch entzündliche Darmerkrankung) haben;

wenn Sie systemischen Lupus erythematodes (SLE – eine Krankheit, die Ihr natürliches

Abwehrsystem beeinträchtigt) haben;

wenn Sie ein hämolytisches urämisches Syndrom (HUS – eine Störung der Blutgerinnung, die zu

Nierenversagen führt) haben;

wenn Sie Sichelzellanämie (eine erbliche Erkrankung der roten Blutkörperchen) haben;

wenn Sie erhöhte Blutfettspiegel (Hypertriglyceridämie) haben oder diese Erkrankung in Ihrer Familie

aufgetreten ist. Hypertriglyceridämie wurde mit einem erhöhten Risiko auf das Auftreten von

Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse) in Verbindung gebracht;

wenn Sie operiert werden müssen oder Sie längere Zeit bettlägerig sind (siehe Abschnitt 2

„Blutgerinnsel“);

wenn Sie vor kurzem entbunden haben, ist Ihr Risiko auf Blutgerinnsel erhöht. Fragen Sie Ihren Arzt,

wie bald nach der Entbindung Sie mit der Einnahme von DROSPIBEL beginnen können;

wenn Sie eine Entzündung in den Venen unter der Haut haben (oberflächliche Thrombophlebitis);

wenn Sie Krampfadern (Varizen) haben;

wenn Sie an Epilepsie leiden (siehe „Einnahme von DROSPIBEL zusammen mit anderen

Arzneimitteln“);

wenn Sie eine Erkrankung haben, die erstmals während einer Schwangerschaft oder der früheren

Anwendung von Geschlechtshormonen aufgetreten ist (z. B. Schwerhörigkeit, eine Blutkrankheit,

sogenannte Porphyrie, Hautausschlag mit Bläschen während der Schwangerschaft (Herpes

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gestationis), eine Nervenerkrankung, die plötzliche Bewegungen des Körpers verursacht (Chorea

Sydenham);

wenn Sie während der Behandlung Bluthochdruck haben, der nicht durch eine medikamentöse

Behandlung eingestellt ist;

wenn Sie ein Chloasma haben oder in der Vergangenheit hatten (eine Verfärbung der Haut,

vorwiegend im Gesicht oder am Hals, auch als „Schwangerschaftsflecken“ bekannt). In diesem Fall

sollten Sie während der Einnahme dieses Arzneimittels direktes Sonnenlicht oder ultraviolettes Licht

meiden;

wenn Sie an einem erblichen Angioödem leiden, können Arzneimittel, die Estrogene enthalten,

Symptome eines Angioödems auslösen oder verschlimmern. Sie sollten umgehend Ihren Arzt

aufsuchen, wenn Sie Symptome eines Angioödems an sich bemerken, wie Schwellungen von Gesicht,

Zunge und/oder Rachen und/oder Schluckschwierigkeiten oder Hautausschlag zusammen mit

Atemschwierigkeiten.

BLUTGERINNSEL

Bei der Anwendung eines kombinierten hormonellen Kontrazeptivums wie DROSPIBEL ist Ihr Risiko auf

die Bildung eines Blutgerinnsels höher, als wenn Sie keines anwenden. In seltenen Fällen kann ein

Blutgerinnsel Blutgefäße verstopfen und schwerwiegende Probleme verursachen.

Es können sich Blutgerinnsel bilden

in Venen (sogenannte „Venenthrombose“, „venöse Thromboembolie“ oder VTE)

in den Arterien (sogenannte „Arterienthrombose“, „arterielle Thromboembolie“ oder ATE).

Die Ausheilung eines Blutgerinnsels ist nicht immer vollständig. Selten kann es zu schwerwiegenden

dauerhaften Auswirkungen kommen und sehr selten verlaufen Blutgerinnsel tödlich.

Es ist wichtig, nicht zu vergessen, dass das Gesamtrisiko auf ein gesundheitsschädliches

Blutgerinnsel aufgrund von DROSPIBEL gering ist.

SO ERKENNEN SIE EIN BLUTGERINNSEL

Suchen Sie dringend ärztliche Hilfe auf, wenn Sie eines der folgenden Anzeichen oder Symptome

bemerken.

Tritt bei Ihnen eines dieser Anzeichen auf?

Woran könnten Sie leiden?

Schwellung eines Beins oder längs einer Vene im Bein oder

Fuß, vor allem in Verbindung mit:

Schmerz oder Druckschmerz im Bein, der

möglicherweise nur beim Stehen oder Gehen spürbar

Erwärmung des betroffenen Beins

Änderung der Hautfarbe des Beins, z. B. wenn es blass,

rot oder blau wird

Tiefe Beinvenenthrombose

Plötzliche unerklärliche Atemlosigkeit oder schnelle

Atmung;

plötzlicher Husten ohne offensichtliche Ursache, bei dem

Blut ausgehustet werden kann;

stechender Schmerz im Brustkorb, der bei tiefem Einatmen

zunimmt;

starke Benommenheit oder Schwindelgefühl;

schneller oder unregelmäßiger Herzschlag;

starke Magenschmerzen.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie mit einem Arzt,

da einige dieser Symptome wie Husten oder Kurzatmigkeit mit

einer leichteren Erkrankung wie z. B. eine Atemwegsinfektion

(z. B. ein normaler Schnupfen) verwechselt werden können.

Lungenembolie

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Tritt bei Ihnen eines dieser Anzeichen auf?

Woran könnten Sie leiden?

Symptome, die meistens in einem Auge auftreten:

sofortiger Verlust des Sehvermögens oder

schmerzloses verschwommenes Sehen, das zu einem

Verlust des Sehvermögens fortschreiten kann.

Thrombose einer

Netzhautvene (Blutgerinnsel

in einer Vene im Auge)

Schmerzen im Brustkorb, Unwohlsein, Druck,

Schweregefühl;

Enge- oder Völlegefühl in der Brust, im Arm oder

unterhalb des Brustbeins;

Völlegefühl, Verdauungsstörungen oder Erstickungsgefühl;

Beschwerden im Oberkörper, die in Rücken, Kiefer, Hals,

Arm und Magen ausstrahlen;

Schwitzen, Übelkeit, Erbrechen oder Schwindelgefühl;

extreme Schwäche, Angst oder Kurzatmigkeit;

schneller oder unregelmäßiger Herzschlag.

Herzinfarkt

Plötzliche Schwäche oder Taubheit des Gesichtes, Arms

oder Beins, die an einer Köperseite besonders ausgeprägt

ist;

plötzliche Verwirrtheit, Sprech- oder

Verständnisschwierigkeiten;

plötzliche Sehstörungen in einem oder beiden Augen;

plötzliche Gehschwierigkeiten, Schwindelgefühl,

Gleichgewichtsverlust oder Koordinationsstörungen;

plötzliche schwere oder länger anhaltende Kopfschmerzen

unbekannter Ursache;

Bewusstseinsverlust oder Ohnmacht mit oder ohne

Krampfanfall.

In manchen Fällen können die Symptome eines Schlaganfalls

kurzfristig sein und mit einer nahezu sofortigen und

vollständigen Erholung einhergehen. Sie sollten sich aber

trotzdem dringend in ärztliche Behandlung begeben, da Sie ein

Risiko auf einen erneuten Schlaganfall haben könnten.

Schlaganfall

Schwellung und leicht bläuliche Verfärbung einer

Extremität;

starke Magenschmerzen (akutes Abdomen).

Blutgerinnsel, die andere

Blutgefäße verstopfen

VENÖSE BLUTGERINNSEL

Was kann passieren, wenn sich ein Blutgerinnsel in einer Vene bildet?

Die Anwendung kombinierter hormonaler Kontrazeptiva wurde mit einem höheren Risiko für

Blutgerinnsel in einer Vene (Venenthrombose) in Verbindung gebracht. Diese Nebenwirkungen sind

jedoch selten. Meistens treten sie im ersten Jahr der Anwendung eines kombinierten hormonalen

Kontrazeptivums auf.

Wenn es in einer Vene im Bein oder Fuß zu einem Blutgerinnsel kommt, kann dieses eine tiefe

Beinvenenthrombose (TVT) verursachen.

Wenn ein Blutgerinnsel vom Bein in die Lunge wandert und sich dort festsetzt, kann es eine

Lungenembolie verursachen.

Sehr selten kann sich ein Blutgerinnsel in einer Vene eines anderen Organs, wie z. B. dem Auge

(Thrombose einer Netzhautvene), bilden.

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Wann besteht das größte Risiko auf die Bildung eines Blutgerinnsels in einer Vene?

Das Risiko auf die Bildung eines Blutgerinnsels in einer Vene ist im ersten Jahr der erstmaligen Einnahme

eines kombinierten hormonellen Kontrazeptivums am größten. Das Risiko kann außerdem erhöht sein,

wenn Sie die Einnahme eines kombinierten hormonellen Kontrazeptivums (das gleiche oder ein anderes

Arzneimittel) nach einer Unterbrechung von 4 oder mehr Wochen wieder aufnehmen.

Nach dem ersten Jahr sinkt das Risiko, es bleibt aber stets geringfügig höher als ohne Anwendung eines

kombinierten hormonellen Kontrazeptivums.

Wenn Sie die Anwendung von DROSPIBEL beenden, kehrt das Risiko auf ein Blutgerinnsel innerhalb

von wenigen Wochen auf den Normalwert zurück.

Wie groß ist das Risiko auf die Bildung eines Blutgerinnsels?

Das Risiko hängt von Ihrem natürlichen Risiko für VTE und der Art des von Ihnen eingenommenen

kombinierten hormonellen Kontrazeptivums ab.

Das Gesamtrisiko auf ein Blutgerinnsel in Bein oder Lunge (TVT oder LE) mit DROSPIBEL ist gering.

Bei ungefähr 2 von 10.000 Frauen, die kein kombiniertes hormonelles Kontrazeptivum anwenden

und nicht schwanger sind, bildet sich im Verlauf eines Jahres ein Blutgerinnsel.

Bei ungefähr 5-7 von 10.000 Frauen, die ein Levonorgestrel, Norethisteron oder ein Norgestimat

enthaltendes kombiniertes hormonelles Kontrazeptivum anwenden, bildet sich im Verlauf eines

Jahres ein Blutgerinnsel.

Bei ungefähr 9 bis 12 von 10.000 Frauen, die ein Drospirenon enthaltendes kombiniertes

hormonelles Kontrazeptivum (wie DROSPIBEL) anwenden, bildet sich im Verlauf eines Jahres

ein Blutgerinnsel.

Das Risiko auf die Bildung eines Blutgerinnsels ist entsprechend Ihrer persönlichen

medizinischen Vorgeschichte unterschiedlich hoch (siehe unten „Faktoren, die Ihr Risiko auf ein

Blutgerinnsel in einer Vene erhöhen“).

Risiko auf die Bildung eines

Blutgerinnsels in einem Jahr

Frauen, die kein kombiniertes hormonelles Präparat

(Pille/Pflaster/Ring) anwenden und nicht schwanger sind

Ungefähr 2 von 10.000 Frauen

Frauen, die eine Levonorgestrel, Norethisteron oder

Norgestimat enthaltende kombinierte hormonelle Pille

anwenden

Ungefähr 5-7 von 10.000 Frauen

Frauen, die DROSPIBEL anwenden

Ungefähr 9-12 von 10.000

Frauen

Faktoren, die Ihr Risiko auf ein Blutgerinnsel in einer Vene erhöhen

Das Risiko auf ein Blutgerinnsel mit DROSPIBEL ist gering, erhöht sich aber bei Vorliegen bestimmter

Risikofaktoren. Ihr Risiko ist erhöht:

wenn Sie stark übergewichtig sind (Body-Mass-Index oder BMI über 30 kg/m

wenn bei einem Ihrer nächsten Familienangehörigen in jungen Jahren (d. h. jünger als 50 Jahre) ein

Blutgerinnsel im Bein, in der Lunge oder in einem anderen Organ aufgetreten ist. In diesem Fall

haben Sie womöglich eine erbliche Blutgerinnungsstörung;

wenn Sie operiert werden müssen oder aufgrund einer Verletzung oder Krankheit längere Zeit

bettlägerig sind oder ein Bein eingegipst ist. Es kann erforderlich sein, dass die Anwendung von

DROSPIBEL mehrere Wochen vor einer Operation oder bei eingeschränkter Beweglichkeit beendet

werden muss. Wenn Sie die Anwendung von DROSPIBEL beenden müssen, fragen Sie Ihren Arzt,

wann Sie wieder mit der Anwendung beginnen können.

wenn Sie älter werden (insbesondere ab einem Alter von ungefähr 35 Jahren);

wenn Sie vor wenigen Wochen entbunden haben.

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Das Risiko auf die Bildung eines Blutgerinnsels steigt mit der Anzahl der vorliegenden Erkrankungen und

Risikofaktoren.

Flugreisen (> 4 Stunden) können Ihr Risiko auf ein Blutgerinnsel vorübergehend erhöhen, insbesondere

wenn bei Ihnen einige der aufgeführten Faktoren vorliegen.

Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt informieren, wenn einer dieser Punkte auf Sie zutrifft, auch wenn Sie

sich nicht sicher sind. Ihr Arzt wird unter Umständen entscheiden, dass DROSPIBEL abgesetzt werden

muss.

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn es bei einem der oben erwähnten Punkte während der Anwendung von

DROSPIBEL zu einer Veränderung kommt, zum Beispiel wenn bei einem nahen Angehörigen aus

unbekannter Ursache eine Thrombose auftritt oder wenn Sie stark zunehmen.

BLUTGERINNSEL IN EINER ARTERIE

Was kann passieren, wenn sich ein Blutgerinnsel in einer Vene bildet?

Genau wie ein Blutgerinnsel in einer Vene kann auch ein Gerinnsel in einer Arterie schwerwiegende

Probleme verursachen. Es kann zum Beispiel einen Herzinfarkt oder Schlaganfall verursachen.

Faktoren, die Ihr Risiko auf ein Blutgerinnsel in einer Arterie erhöhen

Es ist wichtig zu beachten, dass das Risiko auf einen Herzinfarkt oder Schlaganfall aufgrund der

Anwendung von DROSPIBEL sehr gering ist, jedoch ansteigen kann:

mit zunehmendem Alter (älter als 35 Jahre);

wenn Sie rauchen. Bei der Anwendung eines kombinierten hormonellen Kontrazeptivums wie

DROSPIBEL wird geraten, mit dem Rauchen aufzuhören. Wenn Sie nicht mit dem Rauchen

aufhören können und älter als 35 Jahre sind, kann Ihnen Ihr Arzt raten, eine andere Art von

Verhütungsmittel anzuwenden;

wenn Sie übergewichtig sind;

wenn Sie an Bluthochdruck leiden;

wenn einer Ihrer nächsten Familienangehörigen in jungen Jahren (jünger als 50 Jahre) einen

Herzinfarkt oder Schlaganfall hatte. In diesem Fall könnten Sie ebenfalls ein erhöhtes Risiko auf

einen Herzinfarkt oder Schlaganfall haben;

wenn Sie oder einer Ihrer nächsten Familienangehörigen einen hohen Blutfettspiegel (Cholesterin

oder Triglyceride) haben;

wenn Sie an Migräne, insbesondere Migräne mit Aura leiden;

wenn Sie an Herzproblemen leiden (Herzklappenerkrankung, Rhythmusstörung, die

Vorhofflimmern genannt wird);

wenn Sie an Diabetes leiden.

Wenn mehr als einer dieser Punkte auf Sie zutrifft oder eine dieser Erkrankungen besonders schwer ist,

kann Ihr Risiko auf die Bildung eines Blutgerinnsels sogar noch höher sein.

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn es bei einer der oben erwähnten Situationen während der Anwendung von

DROSPIBEL zu einer Veränderung kommt, zum Beispiel wenn Sie mit dem Rauchen beginnen, wenn bei

einem nahen Familienangehörigen aus unbekannter Ursache eine Thrombose auftritt oder wenn Sie stark

zunehmen.

DROSPIBEL und Krebs

Brustkrebs wird bei Frauen, die „Kombinationspillen“ einnehmen, etwas häufiger festgestellt. Es ist

jedoch nicht bekannt, ob dies durch die Behandlung verursacht wird. Zum Beispiel könnte es auch sein,

dass bei Frauen, die die „Kombinationspille“ einnehmen, häufiger Tumoren entdeckt werden, da sie öfter

von ihrem Arzt untersucht werden. Die Häufigkeit von Brusttumoren sinkt nach dem Absetzen

hormoneller Kombinationspillen kontinuierlich. Es ist daher wichtig, dass Sie Ihre Brüste regelmäßig

untersuchen und sich an Ihren Arzt wenden, wenn Sie Knoten bemerken.

In seltenen Fällen wurde über gutartige Lebertumoren und in noch weniger Fällen über bösartige

Lebertumoren bei Anwenderinnen der „Pille“ berichtet. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie

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ungewöhnlich starke Bauchschmerzen, einen geschwollenen Bauch (Ursache hierfür kann eine

Vergrößerung der Leber sein) oder Blutungen aus Ihrem Bauch haben.

Zwischenblutungen

In den ersten Monaten der Einnahme von DROSPIBEL kann es zu unerwarteten Zwischenblutungen

kommen (Blutungen außerhalb der Einnahmepause). Wenn diese Blutungen nach einigen Monaten

weiterhin auftreten oder wenn sie nach einigen Monaten erneut beginnen, muss Ihr Arzt die Ursache

ermitteln.

Was ist zu beachten, wenn die Blutung während der Einnahmepause ausbleibt?

Wenn Sie alle Pillen ordnungsgemäß eingenommen haben, nicht erbrochen oder schweren Durchfall

gehabt und keine anderen Arzneimittel eingenommen haben, ist eine Schwangerschaft sehr

unwahrscheinlich.

Wenn die erwartete Blutung zweimal nacheinander ausbleibt, besteht die Möglichkeit einer

Schwangerschaft. Wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt. Beginnen Sie erst mit dem nächsten

Tablettenstreifen, wenn eine Schwangerschaft ausgeschlossen wurde.

Einnahme von DROSPIBEL zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt, welche anderen Arzneimittel oder pflanzlichen Produkte Sie

einnehmen, kürzlich eingenommen haben, oder beabsichtigen, einzunehmen. Informieren Sie auch

jeden anderen Arzt oder Zahnarzt, der Ihnen andere Arzneimittel verschreibt (oder den Apotheker),

dass Sie DROSPIBEL einnehmen. Diese können Ihnen sagen, ob Sie zusätzliche

empfängnisverhütende Vorsichtsmaßnahmen anwenden müssen (z. B. Kondome) und, falls ja, für

wie lange.

Einige Arzneimittel können einen Einfluss auf die Blutspiegel von DROSPIBEL haben und zu einer

Verringerung der empfängnisverhütenden Wirksamkeit oder zu unerwarteten Blutungen führen. Hierzu

zählen:

Arzneimittel zur Behandlung von

Epilepsie (z. B. Primidon, Phenytoin, Barbiturate, Carbamazepin, Oxcarbazepin, Topiramat)

Tuberkulose (z. B. Rifampicin)

HIV- und Hepatitis-C-Virus-Infektionen (sogenannte Proteaseinhibitoren und nicht-nukleosidische

Reverse-Transkriptase-Hemmer wie Ritonavir, Nevirapin, Efavirenz)

Pilzinfektionen (Griseofulvin, Ketoconazol)

Arthritis, Arthrose (Etoricoxib)

Bluthochdruck in den Blutgefäßen der Lunge (Bosentan)

das pflanzliche Arzneimittel Johanniskraut.

Wenn Sie eines der oben aufgeführten Arzneimittel zusammen mit DROSPIBEL einnehmen, sollten Sie

während der Therapie und für 28 Tage danach zusätzliche empfängnisverhütende Vorsichtsmaßnahmen

anwenden (z. B. Kondome).

DROSPIBEL kann die Wirkung bestimmter anderer Arzneimittel beeinflussen, z. B.

Arzneimittel, die Ciclosporin enthalten

das Antiepileptikum Lamotrigin (dies könnte zu einer erhöhten Häufigkeit von Krampfanfällen führen)

Theophyllin (zur Behandlung von Atemproblemen)

Tizanidin (zur Behandlung von Muskelschmerzen und/oder Muskelkrämpfen)

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Ihr Arzt kann Ihre Kaliumspiegel im Blut kontrollieren, wenn Sie bestimmte Arzneimittel zur Behandlung

von Herzproblemen einnehmen (z. B. Entwässerungstabletten).

Sie dürfen DROSPIBEL nicht einnehmen, wenn Sie Hepatitis C haben und Arzneimittel einnehmen, die

Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir und Dasabuvir enthalten, da dies die Ergebnisse von Bluttests Ihrer

Leberfunktion erhöhen kann (Anstieg des Leberenzyms ALT).

Ihr Arzt wird Ihnen eine andere Art der Empfängnisverhütung empfehlen, bevor Sie mit der Behandlung

mit diesen Arzneimitteln beginnen.

Ungefähr 2 Wochen nach Beendigung dieser Behandlung kann wieder mit DROSPIBEL begonnen

werden. Siehe Abschnitt „DROSPIBEL darf nicht eingenommen werden“.

Laboruntersuchungen

Wenn bei Ihnen eine Blutuntersuchung durchgeführt werden soll, teilen Sie bitte dem Arzt oder dem

Laborpersonal mit, dass Sie DROSPIBEL einnehmen, da hormonelle Verhütungsmittel die Ergebnisse

bestimmter Untersuchungen beeinflussen können.

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Wenn Sie schwanger sind, dürfen Sie DROSPIBEL nicht einnehmen. Wenn Sie während der Einnahme

von DROSPIBEL schwanger werden, brechen Sie die Einnahme sofort ab und wenden Sie sich an Ihren

Arzt. Wenn Sie schwanger werden möchten, können Sie DROSPIBEL jederzeit absetzen (siehe auch

„Wenn Sie die Einnahme von DROSPIBEL abbrechen“).

Stillzeit

Frauen sollten DROSPIBEL generell nicht in der Stillzeit anwenden. Fragen Sie Ihren Arzt, wenn Sie

stillen und die „Pille“ einnehmen möchten.

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um

Rat.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Es gibt keine Hinweise, dass die Einnahme von DROSPIBEL einen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit

und das Bedienen von Maschinen hat.

DROSPIBEL enthält Lactose.

Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist,

dass Sie an einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

3.

Wie ist DROSPIBEL einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen

Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Nehmen Sie eine Tablette DROSPIBEL täglich, gegebenenfalls zusammen mit etwas Wasser ein. Sie

können die Tabletten mit oder ohne Nahrungsmittel einnehmen, die Einnahme sollte jedoch jeden Tag

etwa zur gleichen Zeit erfolgen.

Der Tablettenstreifen enthält 21 Tabletten. Auf der Packung ist neben jeder Tablette der Wochentag

aufgedruckt, an dem die Tablette eingenommen werden sollte. Wenn Sie beispielsweise an einem

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Mittwoch mit der Einnahme beginnen, entnehmen Sie eine Tablette, neben der „MI“ aufgedruckt ist.

Folgen Sie der Pfeilrichtung auf dem Tablettenstreifen, bis alle 21 Tabletten aufgebraucht sind.

Dann nehmen Sie 7 Tage lang keine Tablette ein. Während dieser 7-tägigen Pause (auch Einnahmepause

genannt) sollte eine Blutung einsetzen. Diese sogenannte „Entzugsblutung“ beginnt in der Regel am 2.

oder 3. Tag der Einnahmepause.

Beginnen Sie mit der Einnahme aus dem nächsten Tablettenstreifen am 8. Tag nach der letzten

DROSPIBEL-Tablette (d. h. nach der 7-tägigen Einnahmepause), ungeachtet dessen, ob die Blutung noch

anhält oder nicht. Dies bedeutet zum einen, dass Sie immer am gleichen Wochentag mit dem neuen

Tablettenstreifen beginnen, und zum anderen, dass Ihre Entzugsblutung jeden Monat an den gleichen

Tagen eintreten sollte.

Wenn Sie DROSPIBEL vorschriftsmäßig einnehmen, besteht der Empfängnisschutz auch an den 7 Tagen,

an denen Sie keine Tablette einnehmen.

Wann kann ich mit dem ersten Tablettenstreifen beginnen?

Wenn Sie im vergangenen Monat noch keine „Pille" mit Hormonen zur

Schwangerschaftsverhütung eingenommen haben

Beginnen Sie mit der Einnahme von DROSPIBEL am ersten Tag Ihres normalen Zyklus (d. h. am

ersten Tag Ihrer Monatsblutung). Wenn Sie mit der Einnahme von DROSPIBEL am ersten Tag Ihrer

Monatsblutung beginnen, besteht ein sofortiger Empfängnisschutz. Sie können auch zwischen Tag 2

und 5 des Zyklus beginnen, müssen dann aber während der ersten 7 Tage der Einnahme zusätzliche

empfängnisverhütende Maßnahmen (z. B. ein Kondom) anwenden.

Wenn Sie von einem kombinierten hormonellen Verhütungsmittel oder von einem kombinierten

empfängnisverhütenden Vaginalring oder Pflaster wechseln

Sie können mit der Einnahme von DROSPIBEL vorzugsweise am Tag nach Einnahme der letzten

wirkstoffhaltigen Tablette (die letzte Tablette, die Wirkstoffe enthält) Ihrer zuvor eingenommenen

„Pille“ beginnen, spätestens aber am Tag nach den einnahmefreien Tagen Ihrer vorherigen „Pille“

(oder nach der letzten wirkstofffreien Tablette Ihrer vorherigen „Pille“). Wenn Sie von einem

kombinierten empfängnisverhütenden Vaginalring oder einem Pflaster auf DROSPIBEL umstellen,

sollten Sie die Einnahme vorzugsweise am Tag der Entfernung beginnen, spätestens jedoch am Tag,

an dem die nächste Anwendung erfolgen müsste.

Umstellung von einer Methode, die nur Progesteron (Gelbkörperhormon) enthält (sog.

„Minipille“, Spritze oder Implantat, die nur Progesteron enthalten oder ein progesteronfreisetzendes

Intrauterinpessar (Spirale))

Sie können von der „Minipille“ an jedem beliebigen Tag umstellen (bei Umstellung von einem

Implantat oder einer „Spirale“ sollten Sie mit der Einnahme von DROSPIBEL an dem Tag beginnen,

an dem das Implantat oder die „Spirale“ entfernt wird bzw. nach einer Injektion zu dem Zeitpunkt, an

dem normalerweise die nächste Injektion erfolgen müsste). Wenden Sie jedoch in allen Fällen

während der ersten 7 Tage der Tabletteneinnahme zusätzliche Schutzmaßnahmen an (z. B. ein

Kondom).

Nach einer Fehlgeburt oder einer Beendigung Ihrer Schwangerschaft

Befolgen Sie die Empfehlungen Ihres Arztes.

Nachdem Sie ein Kind bekommen haben

Wenn Sie ein Kind bekommen haben, können Sie zwischen 21 und 28 Tagen nach der Geburt mit der

Einnahme beginnen. Wenn Sie nach Tag 28 mit der Einnahme beginnen, wenden Sie während der

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ersten sieben Einnahmetage von DROSPIBEL zusätzlich eine sogenannte Barrieremethode (z. B. ein

Kondom) zur Empfängnisverhütung an.

Wenn Sie nach der Geburt und vor Beginn der (erneuten) Einnahme von DROSPIBEL bereits

Geschlechtsverkehr hatten, sollten Sie sicher sein, dass Sie nicht schwanger sind, oder die nächste

Monatsblutung abwarten.

Wenn Sie nach der Geburt des Kindes stillen und mit der Einnahme von DROSPIBEL beginnen

wollen

Lesen Sie den Abschnitt „Stillzeit“.

Wenn Sie nicht sicher sind, wann Sie beginnen können, fragen Sie Ihren Arzt.

Wenn Sie eine größere Menge von DROSPIBEL eingenommen haben, als Sie sollten

Es liegen keine Berichte zu schwerwiegenden schädlichen Folgen nach Einnahme von zu vielen

DROSPIBEL-Tabletten vor.

Wenn Sie mehrere Tabletten auf einmal eingenommen haben, können Sie Anzeichen einer Überdosierung,

zum Beispiel Übelkeit und Erbrechen, haben. Bei jungen Mädchen können Blutungen aus der Scheide

auftreten.

Wenn Sie zu viele Tabletten DROSPIBEL eingenommen haben oder feststellen, dass ein Kind

versehentlich Tabletten geschluckt hat, nehmen Sie unverzüglich Kontakt mit Ihrem Arzt, Ihrem

Apotheker oder dem Antigiftzentrum (070/245.245) auf.

Wenn Sie die Einnahme von DROSPIBEL vergessen haben

Wenn Sie die Einnahmezeit um weniger als 12 Stunden überschritten haben, ist die

empfängnisverhütende Wirkung nicht herabgesetzt. Nehmen Sie die Tablette ein, sobald Sie sich

daran erinnern und nehmen Sie die nächsten Tabletten wieder zur gewohnten Tageszeit ein.

Wenn Sie die Einnahmezeit mehr als 12 Stunden überschritten haben, kann die

empfängnisverhütende Wirkung herabgesetzt sein. Je mehr Tabletten Sie vergessen haben, desto

größer ist das Risiko einer Schwangerschaft.

Das Risiko einer unvollständigen empfängnisverhütenden Wirkung ist am höchsten, wenn Sie die

Einnahme einer Tablette zu Beginn oder am Ende des Tablettenstreifens vergessen haben. Sie sollten dann

die nachfolgenden Regeln beachten (siehe Schema):

Sie haben mehr als eine Tablette in diesem Tablettenstreifen vergessen

Wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Sie haben eine Tablette in Woche 1 vergessen

Nehmen Sie die vergessene Tablette ein, sobald Sie sich daran erinnern, auch wenn dies bedeutet, dass

Sie zwei Tabletten einnehmen müssen. Setzen Sie die Tabletteneinnahme wie gewohnt fort. Sie

müssen in den nächsten 7 Tagen zusätzliche Schutzmaßnahmen, z. B. ein Kondom, anwenden.

Wenn Sie in der Woche vor der vergessenen Einnahme Geschlechtsverkehr hatten, besteht die

Möglichkeit einer Schwangerschaft.

Sie haben eine Tablette in Woche 2 vergessen

Nehmen Sie die vergessene Tablette ein, sobald Sie sich daran erinnern, auch wenn dies bedeutet, dass

Sie zwei Tabletten einnehmen müssen. Setzen Sie die Tabletteneinnahme zur gewohnten Zeit fort. Die

empfängnisverhütende Wirkung ist nicht beeinträchtigt und Sie müssen keine zusätzlichen

Schutzmaßnahmen anwenden.

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Sie haben eine Tablette in Woche 3 vergessen

Sie können eine der beiden folgenden Möglichkeiten wählen:

Nehmen Sie die vergessene Tablette ein, sobald Sie sich daran erinnern, auch wenn dies

bedeutetet, dass Sie zwei Tabletten gleichzeitig einnehmen müssen. Setzen Sie die

Tabletteneinnahme zur gewohnten Zeit fort. Lassen Sie die einnahmefreie Pause aus und beginnen

Sie gleich mit der Einnahme aus dem nächsten Tablettenstreifen.

Höchstwahrscheinlich kommt es erst am Ende des zweiten Tablettenstreifens zu einer

Monatsblutung, während der Einnahme aus dem zweiten Tablettenstreifen treten jedoch

möglicherweise leichte oder menstruationsähnliche Blutungen auf.

Sie können die Einnahme aus dem aktuellen Tablettenstreifen auch abbrechen und sofort

mit der einnahmefreien Pause von 7 Tagen beginnen (die Tage, an denen Sie die Tabletten

vergessen haben, werden mitgezählt). Notieren Sie dabei den Tag, an dem Sie die Einnahme

Ihrer Tablette vergessen haben). Wenn Sie mit der Einnahme aus dem neuen Tablettenstreifen

an Ihrem gewohnten Wochentag beginnen möchten, können Sie eine einnahmefreie Pause von

weniger als 7 Tagen einhalten.

Wenn Sie eine dieser beiden Empfehlungen befolgen, sind Sie weiterhin vor einer Schwangerschaft

geschützt.

Wenn Sie eine der Tabletten aus einem Tablettenstreifen vergessen haben und während der

folgenden ersten einnahmefreien Pause keine Blutung eintritt, sind Sie möglicherweise schwanger.

Wenden Sie sich in diesem Fall an Ihren Arzt, bevor Sie mit einem neuen Tablettenstreifen beginnen.

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Folgendes Schema beschreibt, wie Sie verfahren sollten, wenn Sie die Einnahme Ihrer Tablette(n)

vergessen haben:

Was ist bei Erbrechen oder schwerem Durchfall zu tun?

Wenn Sie in den ersten 3 bis 4 Stunden nach der Einnahme der Tablette erbrechen oder wenn Sie

schweren Durchfall haben, besteht das Risiko, dass die Wirkstoffe der „Pille“ noch nicht vollständig von

Ihrem Körper aufgenommen wurden. In diesem Fall müssen Sie zusätzliche Schutzmaßnahmen (z. B. ein

Kondom) anwenden, um vor einer Schwangerschaft geschützt zu sein. Diese Situation ist ähnlich wie das

Vergessen einer Tablette. Nehmen Sie nach Erbrechen oder Durchfall so schnell wie möglich eine Tablette

aus einem Ersatz-Tablettenstreifen ein. Nehmen Sie die neue Tablette, wenn möglich, innerhalb von

12 Stunden oder zum Zeitpunkt der normalen Einnahme ein. Wenn dies nicht möglich ist oder 12 Stunden

bereits überschritten wurden, folgen Sie den Anweisungen unter „Wenn Sie die Einnahme von

DROSPIBEL vergessen haben“.

Verschieben der Blutungstage: Was müssen Sie beachten?

Auch wenn es nicht empfohlen wird, können Sie Ihre Monatsblutung hinausschieben, indem Sie direkt

ohne Einnahmepause mit der Einnahme aus dem nächsten Tablettenstreifen DROSPIBEL fortfahren und

diese bis zum Ende aufbrauchen. Während der Einnahme aus diesem zweiten Tablettenstreifen kann es zu

leichten oder menstruationsähnlichen Blutungen kommen. Beginnen Sie nach der darauffolgenden

regulären 7-tägigen Einnahmepause wie üblich mit dem nächsten Tablettenstreifen.

Sie sollten Ihren Arzt um Rat fragen, bevor Sie sich entscheiden, Ihre Monatsblutung hinauszuzögern.

Änderung des Wochentages, an dem die Monatsblutung einsetzt: Was müssen Sie beachten?

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In Woche 1

In Woche 3

Nein

Oder

Holen Sie die Einnahme nach

Nehmen Sie die Tabletten des Tablettenstreifens zu Ende ein

Hatten Sie in der Woche vorher Geschlechtsverkehr?

Fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

In Woche 2

Wenn Sie mehr als 1

Tablette in 1

Tablettenstreifen

vergessen haben

Holen Sie die Einnahme nach

Verwenden Sie während der nächsten 7 Tage eine

Barrieremethode (Kondom) und

Nehmen Sie die Tabletten des Tablettenstreifens zu Ende ein

Nur 1 Tablette vergessen

(Einnahme mehr als 12

Stunden zu spät)

Holen Sie die Einnahme nach und

Nehmen Sie die Tabletten des Tablettenstreifens zu Ende ein

anstelle der Einnahmepause

Beginnen Sie dann mit dem nächsten Folienstreifen

Beenden Sie umgehend die Einnahme von Tabletten aus diesem

Tablettenstreifen

Beginnen Sie mit der Einnahmepause (nicht länger als 7 Tage, der

Tag der vergessenen Tablette wird mitgezählt)

Beginnen Sie dann mit dem nächsten Folienstreifen

Wenn Sie Ihre Tabletten vorschriftsmäßig einnehmen, setzt Ihre Monatsblutung während der

einnahmefreien Woche ein. Wenn Sie diesen Wochentag ändern müssen, verkürzen Sie die Anzahl der

einnahmefreien Tage (aber erhöhen Sie die Anzahl niemals – 7 Tage sind das Maximum!). Wenn Ihre

Einnahmepause z. B. normalerweise an einem Freitag beginnt und Sie möchten den Beginn auf einen

Dienstag (also 3 Tage früher) verschieben, beginnen Sie mit der Einnahme aus der neuen Blisterpackung 3

Tage früher als üblich. Wenn Sie sich für eine sehr kurze Einnahmepause entscheiden (z. B. 3 Tage oder

weniger), kann es sein, dass es während dieser Tage zu keiner Blutung kommt. Möglicherweise treten

dann jedoch leichte oder menstruationsähnliche Blutungen ein.

Wenn Sie über die Vorgehensweise nicht sicher sind, fragen Sie Ihren Arzt.

Wenn Sie die Einnahme von DROSPIBEL abbrechen

Sie können die Einnahme von DROSPIBEL jederzeit abbrechen. Wenn Sie nicht schwanger werden

wollen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt über andere sichere Verhütungsmethoden. Wenn Sie schwanger

werden möchten, beenden Sie die Einnahme von DROSPIBEL und warten Ihre Monatsblutung ab, bevor

Sie versuchen, schwanger zu werden. So können Sie das Datum der voraussichtlichen Entbindung

einfacher berechnen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder

Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen. Wenn Sie Nebenwirkungen bekommen, insbesondere wenn diese schwerwiegend und

anhaltend sind, oder wenn Veränderungen Ihres Gesundheitszustands auftreten, die Sie auf DROSPIBEL

zurückführen, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.

Alle Frauen, die kombinierte hormonelle Kontrazeptiva anwenden, haben ein erhöhtes Risiko auf

Blutgerinnsel in den Venen (venöse Thromboembolie [VTE]) oder Arterien (arterielle Thromboembolie

[ATE]). Weitere Einzelheiten zu den verschiedenen Risiken durch die Einnahme kombinierter hormoneller

Kontrazeptiva siehe Abschnitt 2 „Was sollten Sie vor der Anwendung von DROSPIBEL beachten?“.

Falls bei Ihnen eine oder mehrere der folgenden Nebenwirkungen auftreten, benötigen Sie

möglicherweise dringend eine medizinische Behandlung. Brechen Sie die Einnahme von

DROSPIBEL ab und wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt oder suchen Sie das

nächstgelegene Krankenhaus auf.

Gelegentlich (können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

-

Plötzliche Schwellung der Haut und/oder Schleimhäute (z. B. Zunge oder Rachen) und/oder

Schwierigkeit beim Schlucken oder Nesselsucht zusammen mit Atemschwierigkeiten (Angioödem)

-

Schädliche Blutgerinnsel in der Lunge (d. h. Lungenembolie (LE))

Selten (können bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

Schädliche Blutgerinnsel in einer Vene oder Arterie, zum Beispiel:

in einem Bein oder Fuß (d. h. tiefe Venenthrombose (TVT))

Herzanfall

Schlaganfall

Mini-Schlaganfall oder vorübergehende schlaganfallähnliche Symptome, auch als transitorische

ischämische Attacke (TIA) bekannt

Blutgerinnsel in der Leber, dem Magen/Darm, der Niere oder dem Auge.

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Die Wahrscheinlichkeit für ein Blutgerinnsel kann erhöht sein, wenn Sie an einer anderen Erkrankung

leiden, die dieses Risiko erhöht (weitere Informationen zu den Erkrankungen, die das Risiko auf ein

Blutgerinnsel erhöhen und die Symptome eines Blutgerinnsels siehe Abschnitt 2)

Erkrankungen, die möglicherweise während der Schwangerschaft oder bei vorheriger Anwendung

der Pille auftreten oder sich verschlechtern:

-

systemischer Lupus erythematodes (SLE, eine Erkrankung, die das Immunsystem beeinträchtigt)

-

Entzündung des Dickdarms oder anderer Teile des Darms (mit Anzeichen wie blutiger Durchfall,

Schmerzen beim Stuhlgang, Bauchschmerzen (Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa)

-

Epilepsie

-

Uterusmyom (gutartiger Tumor, der im Muskelgewebe der Gebärmutter wächst)

-

eine Störung der Blutfarbstoffe (Porphyrie)

-

blasenartiger Ausschlag während der Schwangerschaft (Herpes gestationis)

-

Chorea Sydenham (eine Erkrankung der Nerven, bei der plötzliche Körperbewegungen auftreten)

-

eine bestimmte Bluterkrankung, die Nierenschäden verursacht (hämolytisches urämisches

Syndrom) mit Anzeichen wie verringerte Harnmenge, Blut im Urin, niedrige Anzahl roter

Blutkörperchen, Übelkeit, Erbrechen, Verwirrtheit und Durchfall)

-

Gelbfärbung der Haut oder des Augenweißes aufgrund einer Verstopfung des Gallengangs

(cholestatische Gelbsucht)

Es wurden auch Brustkrebs (siehe Abschnitt 2 „DROSPIBEL und Krebs“) beobachtet sowie gutartige

(benigne) und bösartige (maligne) Lebertumore (mit Anzeichen wie geschwollener Bauch,

Gewichtsverlust, abnormale Leberfunktion, die in Bluttests gesehen werden kann) und Chloasmen (gelb-

braune Flecken auf der Haut und insbesondere im Gesicht, sogenannte „Schwangerschaftsflecken“), die

andauern können, insbesondere bei Frauen, die während früherer Schwangerschaften bereits Chloasmen

hatten.

Andere mögliche Nebenwirkungen

Häufig (können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

Stimmungsschwankungen

Kopfschmerzen

Abdominalschmerz (Bauchschmerzen)

Akne

Brustschmerzen, vergrößerte Brust, Spannungsgefühl in der Brust, schmerzhafte oder unregelmäßige

Monatsblutungen

Gewichtszunahme

Gelegentlich (können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

Candida (Pilzinfektion)

Lippenbläschen (Herpes simplex)

allergische Reaktionen

desteigerter Appetit

Depression, Nervosität, Schlafstörungen

Gefühl von „Nadelstichen”, Schwindelgefühl (Vertigo)

Sehstörungen

unregelmäßiger Herzschlag oder ungewöhnlich schnelle Herzfrequenz

Bluthochdruck, niedriger Blutdruck, Migräne, Krampfadern

Halsschmerzen

Übelkeit, Erbrechen, Magen- oder Darmentzündung, Durchfall, Verstopfung

Haarausfall (Alopezie), Ekzeme, Juckreiz, Ausschläge, trockene Haut, Hauterkrankungen mit öliger

Haut (seborröische Dermatitis)

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Nackenschmerzen, Gliederschmerzen, Muskelkrämpfe

Blasenentzündung

Knoten in der Brust (gutartig), Milchproduktion, ohne schwanger zu sein (Galactorrhoe),

Eierstockzysten, Hitzewallunge, Ausbleiben der Monatsblutungen, sehr starke Monatsblutungen,

Scheidenausfluss, Scheideninfektion oder -entzündung, Scheidentrockenheit, Schmerzen im

Unterbrauch (Becken), abnormaler Abstrich des Gebärmutterhalses (Papanicolaou- oder Pap-Abstrich),

verringertes sexuelles Interesse

Flüssigkeitseinlagerung, Energiemangel, übermäßiger Durst, vermehrtes Schwitzen

Gewichtsverlust

allgemeine Schmerzen

Selten (können bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

Asthma

Schwerhörigkeit

Erythema nodosum (gekennzeichnet durch schmerzhafte rötliche Hautknötchen)

Erythema multiforme (Hautausschlag mit zielscheibenförmigen Rötungen oder wunden Stellen)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für

Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch

direkt anzeigen über die nationalen Meldesysteme anzeigen: Belgien: Föderalagentur für Arzneimittel und

Gesundheitsprodukte, Abteilung Vigilanz, EUROSTATION II, Victor Hortaplein, 40/40, B-1060

BRÜSSEL (Website: www.fagg-afmps.be, E-Mail: patientinfo@fagg-afmps.be). Luxemburg: Direction

de la Santé – Division de la Pharmacie et des Médicaments, Villa Louvigny – Allée Marconi, L-2120

Luxembourg (Site internet: http://www.ms.public.lu/fr/activites/pharmacie-medicament/index.html).

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist DROSPIBEL aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Blister/Umkarton nach „EXP“ angegebenen

Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen

Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das

Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was DROSPIBEL enthält

Die Wirkstoffe sind Ethinylestradiol 0,02 mg und Drospirenon 3 mg.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern: Lactose-Monohydrat, prägelatinisierte Stärke (Mais), Povidon, Croscarmellose Natrium,

Polysorbat 80, Magnesiumstearat.

Umhüllung: Polyvinylalkohol, teilweise hydrolysiert, Titandioxid (E 171), Macrogol 3350, Talk, gelbes

Eisenoxid (E 172), rotes Eisenoxid (E 172), schwarzes Eisenoxid (E 172).

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Wie DROSPIBEL aussieht und Inhalt der Packung

Die Tabletten sind rosafarbene, runde Filmtabletten.

DROSPIBEL ist in Packungen mit 1, 2, 3, 6 und 13 Blistern mit jeweils 21 Tabletten erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Effik Benelux S.A./N.V. - Lenniksebaan 451 - B-1070 Anderlecht

Hersteller:

Laboratorios León Farma, S.A. - Pol. Ind. Navatejera. - C/ La Vallina s/n - 24008 - Villaquilambre, León -

Spanien

Zulassungsnummer: BE408082

Verkaufsabgrenzung: Verschreibungspflichtig

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter

den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Naiwanel

Drospibel 0,02 mg/3 mg Filmtabletten

Yiznell 20 0,02 mg/3 mg Filmtabletten

Drospibel 0,02 mg/3,0 mg, comprimé pelliculé

Drosurelle

Drospibel 0,02 mg/3 mg comprimé pelliculé

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt genehmigt im 07/2017.

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