Doxycycline EG

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Doxycycline EG Tablette 200 mg
  • Dosierung:
  • 200 mg
  • Darreichungsform:
  • Tablette
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
  • Das Informationsblatt für dieses Produkt ist derzeit nicht verfügbar, können Sie eine Anfrage an unseren Kundendienst zu senden und wir werden Sie benachrichtigen, sobald wir in der Lage, um es zu erhalten.


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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Doxycycline EG Tablette 200 mg
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Antibiotika für den systemischen Einsatz

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE178026
  • Letzte Änderung:
  • 11-04-2018

Packungsbeilage

Packungsbeilage

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER

Doxycycline EG 200 mg Tabletten

Doxycyclin

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es

kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Doxycycline EG 200 mg und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Doxycycline EG 200 mg beachten?

Wie ist Doxycycline EG 200 mg einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Doxycycline EG 200 mg aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Doxycycline EG 200 mg und wofür wird es angewendet?

Doxycycline EG 200 mg ist ein Antibiotikum aus der Gruppe der Tetracycline. Antibiotika hemmen

das Wachstum von Bakterien, die eine Infektion hervorrufen.

Doxycycline EG 200 mg eignet sich zur Behandlung folgender Infektionen:

- Lungeninfektion hervorgerufen durch eine Bakterie, Mycoplasma pneumoniae genannt

- bestimmte Infektionen des Urogenitaltrakts hervorgerufen durch Chlamydia

- Fleckfieber

- adjuvante Behandlung von Cholera

- Lyme-Arthritis im Stadium I (einschließlich die Hautform)

- papulopustulöse Akne vulgaris

- Behandlung und Prophylaxe von Malaria.

2.

Was sollten sie vor der Einnahme von Doxycycline EG 200 mg beachten?

Doxycycline EG 200 mg darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Doxycyclin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind

wenn Sie allergisch (Überempfindlich) gegen Tetracyclinen sind

falls Ihre Speiseröhre verletzt ist

wenn Sie schwanger sind oder stillen.

Kinder

Doxycycline EG 200 mg darf niemals an Kinder unter 8 Jahren verabreicht werden, es sei denn, Ihr

Arzt hat anderes verordnet.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Im Zusammenhang mit Doxycyclin wurden Probleme in bezug auf die Speiseröhre (Entzündung

der Speiseröhre mit Geschwürbildung) berichtet, die teils ernsthaft sind. Die Patienten müssen

das Arzneimittel mit ausreichend Flüssigkeit einnehmen, und nach der Einnahme 30 Minuten

warten, bevor sie sich hinlegen (siehe die Rubrik 3 „Wie ist Doxycycline EG 200 mg

einzunehmen“). Wenn Symptome wie beschwerliches Schlucken oder Schmerzen hinter dem

Brustbein auftreten, muß das Absetzen dieses Arzneimittels erwogen und die Ursache der

Symptome untersucht werden. Vorsicht ist bei Patienten mit bekannten Problemen des

Rückflusses von Magen- oder Speiseröhrenflüssigkeit geboten.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Doxycycline EG 200 mg einnehmen.

ab den ersten Zeichen der Röte muss die Einnahme von Doxycycline EG 200 mg abgebrochen

werden

Vermeiden Sie während einer Behandlung mit Doxycyclin die direkte Einstrahlung von

Sonnenlicht und künstlichem UV-Licht, und brechen Sie bei Auftreten von Phototoxizität (z.B.

Hautausschlag) die Behandlung ab. Es empfiehlt sich das Auftragen einer Sonnenschutzcreme

bzw. eines Sunblockers

Kontaktieren Sie Ihren Arzt, wenn während der Behandlung bzw. im Zeitraum von 2 bis 3 Wochen

nach Absetzen von Doxycycline EG 200 mg Durchfall auftreten sollte, auch in leichter Form

Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt, falls Sie Symptome einer pseudomembranösen Kolitis

(Dickdarmentzündung) wie zum Beispiel starken wässrigen Durchfall (bisweilen mit Blutverlust),

starke Unterleibsschmerzen und -krämpfe, Übelkeit, eine Dehydrierung oder Fieber bemerken

sollten

Sollte bei langfristigen Aknetherapien während der Behandlung eine Infektion auftreten, setzen

Sie bitte Ihren Arzt davon in Kenntnis

Die Anwendung von Doxycyclin kann das Risiko einer Vaginalcandidose erhöhen. Kontaktieren

Sie Ihren Arzt, falls Sie eines bzw. mehrere der folgenden Symptome eines zunehmenden

Candidabefalls (Pilzinfektion) bemerken: Scheideninfektion, Scheidenausfluss oder Juckreiz

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie blutgerinnungshemmende Arzneimittel (Antikoagulantien)

einnehmen, denn es ist unter Umständen eine Dosisreduktion dieser Präparate erforderlich

Wenn Sie bereits sonstige Arzneimittel einnehmen, lesen Sie ebenfalls unter "Einnahme von

Doxycycline EG 200 mg zusammen mit anderen Arzneimitteln" nach

es ist wichtig, das Verfalldatum auf der Verpackung des Arzneimittels sorgfältig zu kontrollieren.

Die Verabreichung eines verfallenen Arzneimittels kann gefährlich für die Nieren sein.

Einnahme von Doxycycline EG 200 mg zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere

Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen, auch wenn es

sich um ein nicht verschreibungspflichtiges Arzneimittel handelt.

Doxycycline EG 200 mg darf niemals gleichzeitig mit Isotretionin (ein Arzneimittel zur Behandlung

schwerer Formen von Akne) angewandt werden.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie blutgerinnungshemmende Arzneimittel (Antikoagulantien)

einnehmen, denn es ist unter Umständen eine Dosisreduktion dieser Präparate erforderlich.

Die gleichzeitige Einnahme von Doxycycline EG 200 mg und Penicillin (ein Antibiotikum) oder

seiner Derivate ist zu vermeiden.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Rifampicin (ein Antibiotikum) und Doxycycline EG 200 mg kann

die Wirksamkeit von Doxycycline EG 200 mg herabgesetzt werden.

Die gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die Phenytoin, Barbiturate oder Carbamazepin

enthalten (Anti-Epileptika), zusammen mit Doxycycline EG 200 mg verringert die Wirkungsdauer.

Die Wirksamkeit der Behandlung bleibt erhalten, wenn Doxycycline EG 200 mg verteilt auf zwei

Einnahmen täglich eingenommen wird.

Die gleichzeitige Einnahme von magensäurehemmenden Arzneimitteln (Antazida), die Aluminium,

Kalzium oder Magnesium enthalten oder anderer Arzneimittel, in denen diese Substanzen enthalten

sind, sowie von eisen- oder bismuthsalzhaltigen Arzneimitteln ist gegenangezeigt. Wenn Sie dennoch

diese Arzneimittel einnehmen müssen, sollte der Zeitraum zwischen der Einnahme von Doxycycline

EG 200 mg und dieser Präparate möglichst lang sein.

Die Wirksamkeit der Empfängnisverhütung durch die "Pille" kann durch die gleichzeitige

Verabreichung einer Antibiotikumtherapie beeinträchtigt werden.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Methotrexat (Medikament zur Behandlung von Tumoren) und

Doxycycline EG 200 mg steigt möglicherweise das Risiko der mit Methotrexat verbundenen

Nebenwirkungen.

Einnahme von Doxycycline EG zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Bei Magenreizungen empfiehlt sich die Einnahme von Doxycycline EG 200 mg zu den Mahlzeiten

oder mit Milch.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker

um Rat.

Für die Beurteilung einer eventuellen Schädlichkeit von Doxycyclin bei schwangeren oder stillenden

Frauen liegen derzeit keine ausreichenden Daten vor.

Die Verabreichung von Arzneimitteln der Tetracyclin-Gruppe während der Zahnentwicklung (ab dem

4. Schwangerschaftsmonat, Säuglinge und Kinder bis zu 8 Jahren) kann zu bleibenden

Zahnverfärbungen (gelblich, gräulich, bräunlich) führen und unter Umständen das Kariesrisiko

erhöhen. Diese Nebenwirkung tritt bei langfristiger Verabreichung häufiger auf, wurde jedoch auch bei

wiederholten kurzfristigen Anwendungen beobachtet. Außerdem wurde eine verminderte

Zahnschmelzentwicklung festgestellt.

Die Verabreichung von Tetracyclinen während der Wachstumsphase kann eine reversible Verzögerung

des Knochenwachstums hervorrufen.

Außer wenn vom Arzt anders verordnet darf Doxycycline EG

nicht während der Schwangerschaft oder

Stillzeit verabreicht werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Es liegen derzeit keine Daten vor, die bei Einnahme von Doxycyclin auf eine mögliche

Beeinträchtigung der Fähigkeit, ein Fahrzeug zu lenken oder Maschinen zu bedienen, schließen lassen

würden.

3.

Wie ist Doxycycline EG 200 mg einzunehmen?

Nehmen Sie Doxycycline EG 200 mg immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei

Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Anwendung bei Erwachsene

-

Lungeninfektion hervorgerufen durch Mycoplasma pneumoniae: 200 mg am ersten Tag (als

Einmaleinnahme oder 2 x 100 mg im Abstand von 12 Stunden). Die nachfolgende Erhaltungsdosis

beträgt 100 mg täglich während 5 bis 10 Tagen

-

Infektionen des Urogenitaltrakts:

o

Entzündung der Harnröhrenschleimhaut oder des Gebärmutterhalses hervorgerufen durch

Chlamydia trachomatis: 2 x 100 mg täglich während 7 Tagen

o

Entzündung

Nebenhoden

und/oder

Hoden

hervorgerufen

durch

Chlamydia

trachomatis: 2 x 100 mg täglich während 10 Tagen

o

Primäre und sekundäre Syphilis: 2 x 100 mg täglich während 14 Tagen

o

venerisches Granulom: 2 x 100 mg täglich während 21 Tagen

-

Fleckfieber: Einmaldosis von 100 mg oder 200 mg

-

Adjuvante Therapie bei Cholera: 300 mg als Einmaldosis

-

Lyme-Arthritis im Stadium I (einschließlich die Hautform oder Erythema migrans): 100-200 mg

-

täglich während 10-20 Tagen

-

Papulopustulöse Akne vulgaris: 50 mg täglich während bis zu 12 Wochen

-

Behandlung

Malaria,

hervorgerufen

durch

P.

falciparum,

Gegenden

chloroquinresistenten Stämmen: 200 mg täglich (als Einmaleinnahme oder 2 x 100 mg im Abstand

von 12 Stunden) während mindestens 7 Tagen. Es ist stets die gleichzeitige Gabe eines schnell

wirksamen Schizontozids erforderlich

-

Malariaprophylaxe: Nur für Gegenden, in denen chloroquinresistente P. falciparum-Stämme

bekannt sind und eine Unverträglichkeit von bzw. Gegenanzeige für Mefloquin oder der

Kombination von Atovaquon/Proguanil besteht sowie für kurze Reisen (< 4 Monate). Die

Dosierung beträgt 100 mg täglich. Die Prophylaxe beginnt 1 bis 2 Tage vor Abreise; sie wird

während des Aufenthalts (weniger als 4 Monate) sowie bis zu 4 Wochen nach Verlassen des

Malariagebiets fortgesetzt.

Anwendung bei Kindern > 8 Jahre

Gewicht ≤ 50 kg

Malariabehandlung: 4 mg/kg (entweder als Einmaleinnahme oder als 2 Einnahmen im Abstand von 12

Stunden) am ersten Tag gefolgt von 2 mg/kg (als Einmaleinnahme oder als zwei geteilte Einnahmen)

während mindestens 6 Tagen. Es ist stets die gleichzeitige Gabe eines schnell wirksamen

Schizontozids erforderlich.

Malariaprophylaxe: 2 mg/kg als tägliche Einmaleinnahme. Die Prophylaxe beginnt 1 bis 2 Tage vor

Abreise; sie wird während des Aufenthalts (weniger als 4 Monate) sowie bis zu 4 Wochen nach

Verlassen des Malariagebiets fortgesetzt.

Gewicht > 50 kg

Malariabehandlung und -prophylaxe: siehe Dosierung für Erwachsene

Art der Anwendung

Doxycycline EG 200 mg Tabletten müssen in der gelieferten Darreichungsform mit mindestens 100 ml

Flüssigkeit (ein halbes Glas) eingenommen werden. Nach Einnahme warten Sie mindestens 30

Minuten, bevor Sie sich zur Ruhe legen. Die Tabletten können auch in ca. 50 ml Wasser aufgelöst

werden.

Um das Risiko einer Reizung oder Geschwürbildung im Bereich der Speiseröhre zu vermindern,

empfiehlt sich für die Kapsel- und Tablettenformen von Arzneimitteln aus der Klasse der Tetracycline

eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme.

Bei Magenreizungen empfiehlt sich die Einnahme von Doxycycline EG 200 mg zu den Mahlzeiten

oder mit Milch.

Wenn Sie eine größere Menge von Doxycycline EG 200 mg eingenommen haben, als Sie sollten

Im Fall einer Überdosierung können akute Nebenwirkungen auftreten, die sich im Allgemeinen als

Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergie) äußern und in entsprechender Weise behandelt werden

müssen.

Wenn Sie eine größere Menge von Doxycycline EG 200 mg eingenommen haben, kontaktieren Sie

sofort Ihren Arzt, Apotheker oder das Antigiftzentrum (070/245.245).

Wenn Sie die Einnahme von Doxycycline EG 200 mg vergessen haben

Doxycycline EG 200 mg Tabletten sind regelmäßig und stets zur selben Tageszeit einzunehmen.

Sollten Sie eine Einnahme vergessen, nehmen Sie die nachfolgende Tablette zum üblichen Zeitpunkt

ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, es

sei denn, Ihr Arzt hat Ihnen anderes verordnet.

Wenn Sie die Einnahme von Doxycycline EG 200 mg abbrechen

Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie lange Sie Doxycycline EG 200 mg einnehmen müssen. Brechen Sie

Ihre Behandlung nicht vorzeitig ab, auch wenn Sie vor Behandlungsende eine Besserung verspüren.

Bei vorzeitigem Behandlungsabbruch ist ein erneutes Aufflammen der Infektion möglich, wenn nicht

alle Bakterien abgetötet sind. Ihr Zustand kann sich in diesem Fall verschlechtern.

Wenn Sie der Meinung sind, dass Sie aufgrund auftretender Nebenwirkungen die Behandlung

abbrechen sollten, kontaktieren Sie unverzüglich Ihren Arzt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch Dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Wenn eine der im Folgenden aufgeführten Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt, setzen Sie sich

so schnell wie möglich mit Ihrem Arzt in Verbindung:

-

die Jarisch-Herxheimer-Reaktion, die zu Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen,

Muskelschmerzen und Hautausschlag führt und üblicherweise selbstbegrenzend ist. Sie

tritt kurz nach Beginn der Behandlung mit Doxycyclin gegen Spirochäteninfektionen wie

z. B. Lyme-Borreliose auf.

Folgende Nebenwirkungen wurden bei Patienten beobachtet, die Tetracycline und insbesondere

Doxycyclin erhielten. Sie sind nach Häufigkeit und Organsystemenaufgeschlüsselt. Die Häufigkeiten

sind wie folgt definiert: sehr häufig (

1/10), häufig (

1/100, <1/10), gelegentlich (

1/1000, <1/100),

selten (

1/10000, <1/1000) und sehr selten (< 1/10000), nicht bekannt (auf Grundlage der verfügbaren

Daten nicht abschätzbar).

Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Menschen betreffen

-

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts: Übelkeit

-

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes: Überempfindlichkeit gegenüber

Sonnenlicht

Häufig: kann bis zu 1 von 10 Menschen betreffen

-

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts: Erbrechen

-

Erkrankungen der Geschlechtorgane und der Brustdrüse: Fortschreiten eines Candidabefalls

(Pilzinfektion), insbesondere Vaginitis, Scheidenausfluss und Juckreiz

Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Menschen betreffen

-

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen: Kopfschmerzen

-

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts: Durchfall, Zungenentzündung

-

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes: Hautausschlag

Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Menschen betreffen

-

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems: Anämie mit Zerstörung der roten

-

Erkrankungen des Immunsystems: Überempfindlichkeit gegenüber Fremdstoffen, Schock,

Atembeschwerden, angioneurotisches Ödem (plötzliche Flüssigkeitsinfiltration in

Gesichtsgeweben mit starkem Juckreiz bei einer allergischen Reaktion), Wasseransammlung,

akuter Schub eines Lupus erythematosus (eine Autoimmunerkrankung, die durch eine Störung des

Immunsystems selbst gekennzeichnet ist) und Nesselsucht.

-

Endokrine Erkrankungen: Mikroskopisch nachweisbare farbliche Veränderung der Schilddrüse

-

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen: Vorwölbung der Fontanelle bei Neugeborenen und

benigner intrakranieller Bluthohdruck bei Erwachsenen

-

Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths: Ohrensausen

-

Herzerkrankungen: Entzündung der Herzmembran, beschleunigter Herzrhythmus

-

Gefäßerkrankungen: Hitzewallungen, Blutniederdruck

-

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts: Unterleibsschmerzen, Schluckstörungen,

Verdauungsstörungen, Enterokolitis, pseudomembranöse Kolitis und entzündliche Veränderungen

des Anogenitalbereichs sowie Durchfall hervorgerufen durch C. difficile. Entzündungen und

Geschwürbildungen im Bereich der Speiseröhre bei Einnahme des Arzneimittels in Kapsel- und

Tablettenform

-

Leber- und Gallenerkrankungen: Störungen der Leberfunktion, Leberentzündung

-

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes: schwere Hautreaktionen wie

polymorphes Erythem (eine akute Erkrankung von Haut und Schleimhäuten mit

kokardenartigen Veränderungen

exfoliative Dermatitis (Entzündung mit Zerstörung der oberflächlichen Hautschichten)

Stevens-Johnson-Syndrom (schwere polymorphe Hauterkrankung mit Rötungen und

Blasenbildung)

toxische Epidermisnekrose (ein Syndrom, das durch akute blasige Nekrose der Epidermis in

allen Schleimhautbereichen gekennzeichnet ist)

-

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs und Knochenerkrankungen: Muskel- und Gelenkschmerzen

-

Untersuchungen: erhöhter Harnstoff-Stickstoffgehalt im Blut

Sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Menschen betreffen

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes: Foto-onycholyse (Ablösen der Nagelplatte,

das manchmal zum Verlust der Nagelplatte führt, nach Sonnenexposition)

Tetracycline können bei Frühgeborenen das Knochenwachstum verzögern. Diese Reaktion ist nach

Absetzen der Behandlung reversibel.

Die Verabreichung von Arzneimitteln der Tetracyclin-Gruppe während der Zahnentwicklung (ab dem

4. Schwangerschaftsmonat, Säuglinge und Kinder bis zu 8 Jahren) kann zu bleibenden

Zahnverfärbungen (gelblich, gräulich, bräunlich) führen. Außerdem wurde eine verminderte

Zahnschmelzentwicklung festgestellt.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für

Nebenwirkungen,

nicht

dieser

Packungsbeilage

angegeben

sind.

können

Nebenwirkungen auch direkt über die Website:

www.fagg-afmps.be

anzeigen. Indem Sie

Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit

dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Doxycycline EG 200 mg aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Bei Zimmertemperatur aufbewahren (15-25°C).

Sie dürfen Dieses Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung und dem Umkarton nach „EXP“

angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten

Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Doxycycline EG 200 mg enthält

Der Wirkstoff ist Doxycyclin. Jede Tablette enthält 200 mg Doxycyclin entsprechend 208,2 mg

Doxycyclinmonohydrat.

sonstigen

Bestandteile

sind

mikrokristalline

Cellulose,

Natriumstärkeglycolat

Magnesiumstearat.

Wie Doxycycline EG 200 mg aussieht und Inhalt der Packung

Doxycycline EG 200 mg wird in Form von Tabletten abgeliefert, mit Bruchkerbe.

Doxycycline EG 200 mg ist in Blisterpackungen mit 10 oder 20 Tabletten erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Eurogenerics NV – Heizel Esplanade b22 – 1020 Brüssel

Hersteller

Sanico NV – Veedijk 59 – 2300 Turnhout

Zulassungsnummer: BE178026

Abgabeform: verschreibungspflichtig.

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt genehmigt/überarbeitet im 01/2018 / 12/2017.

19-9-2018

Umsetzung der einstimmigen Beschlüsse der Koordinierungsgruppe EMA/CMDh/33058/2017 vom 25.01.2017 und EMA/CMDh/413850/2018 vom 27.06.2018 betreffend die Zulassungen für Humanarzneimittel mit dem Wirkstoff Treprostinil

Umsetzung der einstimmigen Beschlüsse der Koordinierungsgruppe EMA/CMDh/33058/2017 vom 25.01.2017 und EMA/CMDh/413850/2018 vom 27.06.2018 betreffend die Zulassungen für Humanarzneimittel mit dem Wirkstoff Treprostinil

Das BfArM veröffentlicht den Umsetzungsbescheid für den Wirkstoff Treprostinil infolge des Europäischen PSUR Single Assessment Verfahrens nach Artikel 107d) bis g) der Richtlinie 2001/83/EG.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

19-9-2018

Umsetzung des einstimmigen Beschlusses der Koordinierungsgruppe EMA/CMDh/154226/2018 vom 21.03.2018 betreffend die Zulassungen für Humanarzneimittel mit dem Wirkstoff Oxytocin

Umsetzung des einstimmigen Beschlusses der Koordinierungsgruppe EMA/CMDh/154226/2018 vom 21.03.2018 betreffend die Zulassungen für Humanarzneimittel mit dem Wirkstoff Oxytocin

Das BfArM veröffentlicht den Umsetzungsbescheid für den Wirkstoff Oxytocin infolge des Europäischen PSUR Single Assessment Verfahrens nach Artikel 107d) bis g) der Richtlinie 2001/83/EG.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

12-9-2018

Umsetzung des einstimmigen Beschlusses der Koordinierungsgruppe EMA/CMDh/302864/2018 vom 30.05.2018 betreffend die Zulassungen für Humanarzneimittel mit dem Wirkstoff Famotidin

Umsetzung des einstimmigen Beschlusses der Koordinierungsgruppe EMA/CMDh/302864/2018 vom 30.05.2018 betreffend die Zulassungen für Humanarzneimittel mit dem Wirkstoff Famotidin

Das BfArM veröffentlicht den Umsetzungsbescheid für den Wirkstoff Famotidin infolge des Europäischen PSUR Single Assessment Verfahrens nach Artikel 107d) bis g) der Richtlinie 2001/83/EG.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

12-9-2018

Umsetzung des einstimmigen Beschlusses der Koordinierungsgruppe EMA/CMDh/304276/2018 vom 30.05.2018 betreffend die Zulassungen für Humanarzneimittel mit dem Wirkstoff Fluvastatin

Umsetzung des einstimmigen Beschlusses der Koordinierungsgruppe EMA/CMDh/304276/2018 vom 30.05.2018 betreffend die Zulassungen für Humanarzneimittel mit dem Wirkstoff Fluvastatin

Das BfArM veröffentlicht den Umsetzungsbescheid für den Wirkstoff Fluvastatin infolge des Europäischen PSUR Single Assessment Verfahrens nach Artikel 107d) bis g) der Richtlinie 2001/83/EG.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

8-9-2018

Umsetzung des einstimmigen Beschlusses der Koordinierungsgruppe EMA/CMDh/229259/2018 vom 25.04.2018 betreffend die Zulassungen für Humanarzneimittel mit dem Wirkstoff Naproxen

Umsetzung des einstimmigen Beschlusses der Koordinierungsgruppe EMA/CMDh/229259/2018 vom 25.04.2018 betreffend die Zulassungen für Humanarzneimittel mit dem Wirkstoff Naproxen

Das BfArM veröffentlicht den Umsetzungsbescheid für den Wirkstoff Naproxen infolge des Europäischen PSUR Single Assessment Verfahrens nach Artikel 107d) bis g) der Richtlinie 2001/83/EG.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

7-9-2018

Umsetzung des einstimmigen Beschlusses der Koordinierungsgruppe EMA/CMDh/304100/2018 vom 30.05.2018 betreffend die Zulassungen für Humanarzneimittel mit der Wirkstoffkombination Adapalen/Benzoylperoxid

Umsetzung des einstimmigen Beschlusses der Koordinierungsgruppe EMA/CMDh/304100/2018 vom 30.05.2018 betreffend die Zulassungen für Humanarzneimittel mit der Wirkstoffkombination Adapalen/Benzoylperoxid

Das BfArM veröffentlicht den Umsetzungsbescheid für die Wirkstoffkombination Adapalen/Benzoylperoxid infolge des Europäischen PSUR Single Assessment Verfahrens nach Artikel 107d) bis g) der Richtlinie 2001/83/EG.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

7-9-2018

Umsetzung des einstimmigen Beschlusses der Koordinierungsgruppe EMA/CMDh/303411/2018 vom 30.05.2018 betreffend die Zulassungen für Humanarzneimittel mit dem Wirkstoff Etomidat

Umsetzung des einstimmigen Beschlusses der Koordinierungsgruppe EMA/CMDh/303411/2018 vom 30.05.2018 betreffend die Zulassungen für Humanarzneimittel mit dem Wirkstoff Etomidat

Das BfArM veröffentlicht den Umsetzungsbescheid für den Wirkstoff Etomidat infolge des Europäischen PSUR Single Assessment Verfahrens nach Artikel 107d) bis g) der Richtlinie 2001/83/EG.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

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