Doxiproct

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Doxiproct pommade
  • Darreichungsform:
  • pommade
  • Zusammensetzung:
  • calcium dobesilas monohydricum 40 mg, lidocaini hydrochloridum 20 mg, macrogolum 300, propylenglycolum, antiox.: E 310, E 320, excipiens ad-Salbe für 1 g.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Doxiproct pommade
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika human
  • Therapiebereich:
  • Zur lokalen behandlung von erkrankungen hémorroïdales

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 38932
  • Berechtigungsdatum:
  • 02-04-1975
  • Letzte Änderung:
  • 05-02-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Doxiproct®

OM PHARMA

Was ist Doxiproct und wann wird es angewendet?

Doxiproct enthält als Wirkstoff: Calciumdobesilat und das lokale Schmerzmittel Lidocain.

Calciumdobesilat normalisiert den Widerstand und die Durchlässigkeit der kleinen Blutgefässe

(Kapillaren).

Doxiproct wirkt entzündungshemmend, vermindert Blutungen und Nässen und führt zu einer raschen

Linderung der Schmerzen, des Brennens, des Juckreizes und des Spannungsgefühls bei folgenden

Erkrankungen: innere und äussere Hämorrhoiden, Juckreiz und Entzündung im Analbereich. Auf

Empfehlung Ihres Arztes oder Apothekers, kann Doxiproct auch bei Analfissuren sowie vor und

nach Hämorrhoidenoperationen angewandt werden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Wenn Sie an Hämorrhoiden leiden, sollten Sie:

die Einnahme von Gewürzen, Wurstwaren, Alkohol, sowie Tee und Kaffee einschränken,

Verstopfung vermeiden, indem Sie z.B. eine Diät mit ausreichend Ballaststoffen halten

(Vollkornbrot, rohe und gekochte Gemüse, Obst),

Übergewicht vermeiden,

eine strikte Analhygiene befolgen, aber mit Seife sparsam umgehen.

Wann darf Doxiproct nicht angewendet werden?

Bei Überempfindlichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe sollten Sie Doxiproct nicht verwenden.

Doxiproct ist nur für Erwachsene bestimmt und eignet sich nicht für Kinder.

Wann ist bei der Anwendung von Doxiproct Vorsicht geboten?

Falls Sie an einer schlechten Nierenfunktion leiden, sollten Sie Doxiproct nicht über längere Zeit

anwenden.

Im Falle des Auftretens von Hautreaktionen und/oder Fieber sollte die Behandlung sofort

abgebrochen werden und der behandelnde Arzt informiert werden, da es sich um allergische

Reaktionen handeln kann. Im Falle von Blut im Stuhl oder eines derartigen Verdachtes, sowie bei

gleichzeitigem Auftreten von Schmerzen und Fieber, konsultieren Sie einen Arzt. Sie sollten einen

Arzt informieren, wenn sich die Beschwerden nach 1 bis 2 Wochen Behandlung nicht gebessert oder

sich verschlimmert haben. Wiederholte Behandlungen sollten nur nach mit einer ärztlich gesicherten

Diagnose erfolgen. Jede Kur sollte nicht länger als 2 Wochen dauern.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden,

Allergien haben oder andere Medikamente (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder applizieren.

Darf Doxiproct während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Wenn Sie schwanger sind, es werden möchten oder wenn Sie stillen, sollten Sie grundsätzlich darauf

verzichten Medikamente zu nehmen oder aber den Rat Ihres Arztes einholen. Was Doxiproct

anbelangt, ist das Risiko für das ungeborene Kind oder den gestillten Säugling bis heute nicht

bekannt. Sie sollten deshalb Doxiproct nur verwenden, nachdem Sie zuvor mit Ihrem Arzt darüber

gesprochen haben.

Wie verwenden Sie Doxiproct?

Im Allgemeinen wird die Salbe – wenn möglich – nach dem Stuhlgang verwendet.

Bei inneren Hämorrhoiden kann die beigelegte Kanüle auf die Tube aufgeschraubt werden. Die

Kanüle führen Sie so weit wie möglich in den Anus ein und ziehen Sie unter sanftem Ausdrücken der

Tube dann langsam zurück. Bei dieser Verwendung ist die Tube für etwa 10 Behandlungen

vorgesehen. Am Anfang der Behandlung kann es von Vorteil sein die Salbe mit dem Finger auf den

Anus aufzutragen.

Bei äusseren Hämorrhoiden oder analem Juckreiz tragen Sie eine dünne Schicht Salbe mehrmals

täglich auf.

Die Behandlung mit Doxiproct soll nicht länger als 2 Wochen nach dem ersten Auftreten der

Schmerzen fortgesetzt werden. Andernfalls sollten Sie Ihren Arzt konsultieren. Eine Wiederholung

der Behandlung soll nur nach einer gesicherten medizinischen Diagnose erfolgen. Falls Sie an einer

Niereninsuffizienz leiden, soll sich die Behandlung auf wenige Tage beschränken.

Halten Sie sich an die im Packungsprospekt angegebene oder von Ihrem Arzt verschriebene

Dosierung. Wenn Sie glauben, das Medikament wirke zu schwach oder zu stark, sprechen Sie mit

Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten.

Welche Nebenwirkungen kann Doxiproct haben?

Folgende seltene, nicht schwerwiegende Nebenwirkungen können auftreten: vorübergehendes

Brennen und Verstärkung des Juckreizes im Analbereich. Im Fall von Hautreaktionen und/oder

Fieber, sollte die Behandlung sofort abgebrochen und, da es sich um eine allergische Reaktion

handeln könnte, der Arzt informiert werden.

Sollten Sie andere Nebenwirkungen beobachten, sollten Sie dies Ihrem Arzt, Apotheker oder

Drogisten mitteilen.

Was ist ferner zu beachten?

Doxiproct soll an einem kühlen Ort und ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden.

Das Medikament darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden. Bei Raumtemperatur (15–25 °C) aufbewahren.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist, der über die ausführliche

Fachinformation verfügt.

Was ist in Doxiproct enthalten?

1 g Salbe enthält: Wirkstoffe: 40 mg Calciumdobesilat, 20 mg Lidocainhydrochlorid; Exzipientien:

Macrogol 300, Propylenglykol, Antioxidantien: Butylhydroxyanisol (E 320) Propylengallat (E 310)

und weitere Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

38932 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Doxiproct erhältlich? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien ohne ärztliches Rezept.

Tuben mit 30 g Salbe.

Zulassungsinhaberin

OM Pharma SA, Meyrin-Genf.

Diese Packungsbeilage wurde im Juni 2004 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic)

geprüft.