Dostinex

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Dostinex Tablette 0,5 mg
  • Dosierung:
  • 0,5 mg
  • Darreichungsform:
  • Tablette
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Dostinex Tablette 0,5 mg
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Prolaktin-Hemmer

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE159817
  • Letzte Änderung:
  • 11-04-2018

Packungsbeilage

Gebrauchsinformation 15C20

15C20

Gebrauchsinformation: Information für Patienten

DOSTINEX 0,5 mg Tabletten

Cabergolin

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es

kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist DOSTINEX und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von DOSTINEX beachten?

Wie ist DOSTINEX einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist DOSTINEX aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist DOSTINEX und wofür wird es angewendet?

DOSTINEX enthält Cabergolin, ein Mutterkornderivat, das zur Gruppe der Dopamin-Agonisten gehört.

Dieses Arzneimittel ist ein Prolaktinhemmer (ein Hormon, das besonders die Milchbildung stimuliert).

Dieses Arzneimittel wird angewendet:

zur Verhinderung oder Unterdrückung der Milchbildung:

Um die Milchbildung unmittelbar nach der Geburt eines Kindes zu verhindern oder um eine

bereits eingesetzte Milchbildung zu unterdrücken:

Nach der Entbindung, wenn die Mutter ihr Kind nicht stillen möchte oder wenn das Stillen

aus medizinischen Gründen, die die Mutter oder das Neugeborene betreffen, nicht angezeigt

ist.

Nach einer Totgeburt oder nach einer Abtreibung.

Zur Behandlung einer

Hyperprolaktinämie (zu hohe Prolaktin-Blutspiegel).

Um die mit der Hyperprolaktinämie verbundenen Symptome bei Frauen wie das Ausbleiben der

Menstruation oder eine unregelmäßige Menstruation, Unfruchtbarkeit, Milchbildung (bei Frauen)

zu behandeln.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von DOSTINEX beachten?

DOSTINEX darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Cabergolin, Mutterkornalkaloide oder einen der

in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

wenn Sie über längere Zeit hinweg mit DOSTINEX behandelt werden und bei Ihnen fibrotische

Reaktionen (Narbengewebe) am Herzen vorhanden waren oder sind.

wenn Sie an einer Herzfibrose oder Lungenfibrose gelitten haben.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Gebrauchsinformation 15C20

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Wenn Sie schwanger sind oder Ihr Kind stillen möchten, dürfen Sie keine Behandlung mit

diesem Arzneimittel beginnen.

Bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, muss sichergestellt sein, dass Sie

nicht schwanger sind. Es wird auch empfohlen, während der Behandlung und bis zu mindestens

1 Monat nach Absetzen der Behandlung mit DOSTINEX mechanische Verhütungsmittel zu

verwenden. Falls Sie während der Behandlung schwanger werden, müssen Sie die Einnahme

von DOSTINEX sofort abbrechen und sich an Ihren behandelnden Arzt wenden.

Wenn Sie wegen Hyperprolaktinämie behandelt werden und gerne schwanger werden möchten,

müssen Sie nach Wiedereintritt Ihrer Menstruationszyklen bis zu einem Monat nach Abbruch

der Behandlung mit DOSTINEX warten. Bei den meisten Patientinnen bleibt der

Menstruationszyklus mindestens 6 Monate nach Absetzen des Arzneimittels weiterbestehen.

Falls Sie dieses Arzneimittel einnehmen, um die Milchbildung zu verhindern oder zu

unterdrücken, und die Behandlung nicht wirksam genug ist, dürfen Sie nicht stillen und sollten

sich an Ihren Arzt wenden.

Wenn Sie eine bereits eingesetzte Milchbildung unterdrücken möchten, dürfen Sie nicht mehr

als eine halbe Tablette (0,25 mg) auf einmal einnehmen, da das Risiko von Nebenwirkungen

ungefähr zweimal höher ist, wenn Sie eine ganze Tablette (0,5 mg) einnehmen.

Es wird auch empfohlen, den Blutdruck regelmäßig kontrollieren zu lassen, vor allem in den

ersten Tagen nach Einnahme dieses Arzneimittels.

Wenn Sie eine erhebliche Einschränkung der Leberfunktion haben, wird Ihr Arzt eine

Dosierungsanpassung erwägen.

Wenn Sie eine erhebliche Einschränkung der Nierenfunktion haben, wird von der Einnahme

von DOSTINEX vorsichtshalber abgeraten.

Sie sollten unbedingt Ihren Arzt darüber informieren, wenn Sie an einem Raynaud Syndrom

(Durchblutungsstörungen in den Gliedmaßen), einer schweren Herz- oder Gefäßerkrankung,

einem Magengeschwür oder Magen-Darm-Blutungen leiden, wenn Sie in der Vergangenheit an

schwerwiegenden mentalen Störungen gelitten haben, wenn Sie einen zu niedrigen Blutdruck

haben, an einer anderen Erkrankung leiden oder bereits andere Arzneimittel einnehmen.

Wenn Sie während der Behandlung mit DOSTINEX ein Fahrzeug führen oder Maschinen

bedienen müssen: Führen Sie kein Fahrzeug oder bedienen Sie keine Maschinen, wenn Sie

starke Schläfrigkeit oder plötzliches Einschlafen spüren, und kontaktieren Sie Ihren Arzt.

Wenn Sie, ein Familienmitglied oder Ihr Betreuer bemerkt, dass Sie ein Verlangen oder Gelüste

entwickeln, die ungewöhnlich für Sie sind und Sie einem Impuls, Trieb oder einer Versuchung

nicht widerstehen können, bestimmte Handlungen auszuführen, die schädlich für Sie oder

andere sein können. Diese Verhaltensweisen werden als Impulskontrollstörungen bezeichnet

und beinhalten Spielsucht, übermäßiges Essen oder Kaufsucht, einen ungewöhnlich hohen

Sexualtrieb oder eine Intensivierung der sexuellen Gedanken oder Gefühle. Möglicherweise

muss Ihr Arzt Ihre Dosis anpassen oder absetzen.

Wenn bei Ihnen fibrotische Reaktionen (Narbengewebe) vorhanden waren oder sind, die Ihr

Herz, Ihre Lunge oder Ihren Bauchraum betrafen bzw. betreffen.

Falls Sie DOSTINEX über längere Zeit erhalten, prüft Ihr Arzt vor Beginn der Behandlung, ob

Ihr Herz, Ihre Lunge und Ihre Nieren in gutem Zustand sind. Er erstellt außerdem vor Beginn

der Behandlung und in regelmäßigen Abständen während der Behandlung ein

Echokardiogramm (Durchführung einer Ultraschalluntersuchung des Herzens). Sollten

fibrotische Reaktionen auftreten, muss die Behandlung abgebrochen werden.

Wenn Sie bereits andere Arzneimittel einnehmen, lesen Sie bitte auch den Abschnitt „Einnahme

von DOSTINEX zusammen mit anderen Arzneimitteln“.

Einnahme von DOSTINEX zusammen mit anderen Arzneimitteln

Auf Grund seiner Wirkungsweise dürfen Sie DOSTINEX nicht gleichzeitig mit Arzneimitteln

einnehmen, die als Dopaminantagonisten wirken (wie z. B. Arzneimittel, die zur Phiothiazin-,

Butyrophenon-, Thioxanthen-Gruppe gehören, oder Arzneimittel gegen Übelkeit und Erbrechen wie

Metoclopramid, Domperidon, Alizaprid usw.), da seine Wirksamkeit sonst eingeschränkt oder

aufgehoben wird.

Gebrauchsinformation 15C20

Aus Vorsichtsgründen sollten Sie die gleichzeitige Einnahme von DOSTINEX mit anderen Arzneimitteln

aus derselben Gruppe, d.h. aus der Gruppe der Mutterkornalkaloide, vermeiden.

Obwohl Wechselwirkungen unwahrscheinlich sind, sollten Sie auf Grund der Erfahrungen mit

Arzneimitteln derselben Gruppe wie DOSTINEX vorsichtshalber gleichzeitig keine Antibiotika der

Makrolidgruppe (wie Erythromycin, Troleandomycin, Josamycin) einnehmen, da dies die Wirksamkeit

verändern und/oder Nebenwirkungen hervorrufen kann.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere

Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Dieses Arzneimittel ist während der Schwangerschaft nicht angezeigt.

Bevor Sie mit der Einnahme von DOSTINEX beginnen, ist eine Schwangerschaft auszuschließen.

Während der Behandlung und mindestens einen Monat lang nach ihrem Ende sollten Sie Maßnahmen

ergreifen, dass Sie nicht schwanger werden. (siehe auch oben im Abschnitt „Warnhinweise und

Vorsichtsmaßnahmen“).

Wenn Sie gerne schwanger werden möchten, müssen Sie DOSTINEX einen Monat vor dem

erwünschten Beginn der Schwangerschaft absetzen.

Wenn Sie während der Behandlung mit DOSTINEX schwanger werden, muss die Behandlung nach

der Bestätigung der Schwangerschaft sofort beendet werden, damit das ungeborene Kind nicht länger

dem Einfluss des Arzneimittels ausgesetzt ist.

Da dieses Arzneimittel zur Verhinderung der Milchbildung angezeigt ist, dürfen Sie es nicht einnehmen,

wenn Sie Ihr Kind stillen möchten.

Wenn Sie DOSTINEX einnehmen und die Hemmung der Milchbildung unzureichend ist, dürfen Sie Ihr

Kind nicht stillen, da nicht bekannt ist, ob DOSTINEX in die Muttermilch gelangt oder nicht.

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt

oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Während der ersten Tage nach der Einnahme von DOSTINEX sollten Sie vorsichtig sein, wenn Sie

Tätigkeiten ausüben müssen, die ein schnelles und präzises Reaktionsvermögen erfordern, wie das

Führen eines Fahrzeuges oder das Bedienen von Maschinen.

Dieses Arzneimittel kann Schläfrigkeit hervorrufen. Infolgedessen dürfen Sie kein Fahrzeug führen

oder Tätigkeiten ausüben, bei denen eine Beeinträchtigung der Aufmerksamkeit Sie selbst oder

andere dem Risiko schwerwiegender Verletzungen oder des Todes aussetzt (z. B. Bedienen von

Maschinen), bis diese wiederkehrenden Schläfrigkeitsanfälle nicht mehr auftreten.

DOSTINEX enthält Laktose.

Bitte nehmen Sie DOSTINEX erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist,

dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

3.

Wie ist DOSTINEX einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei

Ihrem Arzt nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

DOSTINEX ist ein Arzneimittel zur oralen Einnahme (zum Schlucken) und wird vorzugsweise während

einer Mahlzeit eingenommen.

Gebrauchsinformation 15C20

Die empfohlenen Dosen betragen:

Um die Milchproduktion zu verhindern, wird empfohlen, 2 Tabletten (1 mg) während der

ersten Mahlzeit nach der Entbindung einzunehmen.

Um eine bereits eingesetzte Milchbildung zu unterdrücken, sollte man eine halbe Tablette

(0,25 mg) alle 12 Stunden zwei Tage lang einnehmen (d.h. insgesamt 2 Tabletten verteilt auf

vier Dosen zwei Tage lang).

Um die auf Grund einer Hyperprolaktinämie bestehenden Erkrankungen zu behandeln,

wird DOSTINEX normalerweise ein- bis zweimal pro Woche eingenommen (zum Beispiel am

Montag und am Donnerstag). Die Anfangsdosen sind normalerweise niedrig (eine halbe

Tablette oder eine Tablette pro Woche). Die Dosierung wird von Ihrem Arzt je nach Ergebnis

und Verträglichkeit der Behandlung angepasst. Sie sollten daher Ihren Arzt regelmäßig

aufsuchen, um von ihm Ihre Behandlung kontrollieren zu lassen.

Die maximale Dosis sollte auf 3 mg/Tag beschränkt werden.

Wenn Sie eine ernsthafte Verminderung der Leberfunktion haben, kann Ihr Arzt eine

Dosierungsanpassung erwägen.

Die Nebenwirkungen sind oft dosisabhängig. Bei anhaltenden Nebenwirkungen sollten Sie Ihren Arzt

aufsuchen. Eine zeitweise Reduzierung der Dosis, um sie danach wieder schrittweise zu erhöhen (z.B. in

Schritten von 0,25 mg, das heißt eine halbe Tablette, pro Woche alle zwei Wochen), kann zum

Verschwinden dieser Wirkungen führen.

Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie lange Sie dieses Arzneimittel einnehmen müssen.

Wenn Sie eine größere Menge von DOSTINEX eingenommen haben, als Sie sollten

Die Einnahme von zu hohen Dosen kann zu Übelkeit, Erbrechen, Magenschmerzen, Blutdruckabfall,

Verwirrung, mentaler Störung oder Halluzinationen führen. Wenn Sie eine größere Menge von

DOSTINEX haben angewendet, kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt, Ihren Apotheker oder das

Antigiftzentrum (070/245.245). In diesen Fällen, wird eine Behandlung zur Unterstützung des

Allgemeinbefindens durchgeführt, um das nicht resorbierte Produkt aus dem Körper zu entfernen und,

falls erforderlich, den Blutdruck zu stabilisieren. Außerdem kann die Verabreichung von

Dopaminantagonisten angezeigt sein.

Wenn Sie die Einnahme von DOSTINEX vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Nehmen Sie die nächste Dosis nach Ihrem üblichen Zeitplan ein.

Wenn Sie die Einnahme von DOSTINEX abbrechen

Brechen Sie die Behandlung nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Es wurden gelegentliche Fälle von Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergie) beobachtet. Eine

allergische Reaktion kann mit schwerwiegenden Begleiterscheinungen wie Atembeschwerden oder

starkem Unwohlsein (Schock) verbunden sein.

Die folgenden Nebenwirkungen wurden in klinische Studien oder während der gebräuchlichen

Anwendung (nach Markteinführung des Arzneimittels beobachtet) angegeben und ihre Häufigkeit

konnte bestimmt werden. Einige Nebenwirkungen wurden bei jedem Anwendungsgebiet von

Gebrauchsinformation 15C20

DOSTINEX beobachtet, bei anderen hängt die Häufigkeit davon ab, ob das Arzneimittel zur

Behandlung einer Hyperprolaktinämie oder zur Kontrolle der Milchbildung (Verhinderung oder

Unterdrückung) verwendet wurde.

Sehr häufige Nebenwirkungen (können mehr als 1 von 10 Patienten betreffen)

Herzklappenveränderungen und andere kardiale Erkrankungen, z. B. Herzbeutelentzündung

(Perikarditis) oder Erguss von Flüssigkeit im Herzbeutel (Perikarderguss). Folgende Beschwerden

können frühe Anzeichen dafür sein: Atembeschwerden, Kurzatmigkeit, Brust- oder

Rückenschmerzen und geschwollene Beine. Wenn eine dieser Beschwerden bei Ihnen auftritt,

müssen Sie dies sofort Ihrem Arzt mitteilen.

Schwindel/Drehschwindel*, Kopfschmerzen*

Bauchschmerzen*/Verdauungsstörungen/Magenschmerzen, Übelkeit*

Schwäche***/Müdigkeit

Häufige Nebenwirkungen ( können zwischen 1 von 10 Patienten und 1 von 100 Patienten betreffen)

Blutdruckabfall (Hypotonie) bei längerer Behandlung

Schwindelgefühl beim schnellen Aufstehen (orthostatische Hypotonie)

Schläfrigkeit. Eine übertriebene Schläfrigkeit kann auftreten (siehe Abschnitt 2: „Warnhinweise

und Vorsichtsmaßnahmen“ und „Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen“)

Blutdruckabfall

Depression

Hitzewallungen**

Schmerzen in den Brüsten

Verstopfung, Erbrechen**

Gelegentliche Nebenwirkungen (können zwischen 1 von 100 Patienten und 1 von 1000 Patienten

betreffen)

Durchblutungsstörungen in den Fingern (digitale Vasospasmen)

Ohnmacht

Beinkrämpfe

Atembeklemmung

Fibrose (Schädigung, die durch eine übermäßige Entwicklung von Bindegewebe gekennzeichnet

ist, dem Gewebe, das Körperorgane und andere Körperstrukturen stützt und ihnen Halt gibt) des

Lungengewebes

Pleuraerguss (Flüssigkeitsansammlung in der Membran, mit derer die Lunge ausgekleidet ist)

Libidosteigerung

Haarausfall

Hautausschlag

Wassereinlagerung (Ödeme)

Bluttests: Abnahme der Hämoglobinwerte in den ersten Monaten nach Wiedereintritt der

Menstruationsblutungen

Vorübergehender Ausfall einer Hälfte des Gesichtsfeldes

Bewusstlosigkeit

Herzklopfen

Nasenbluten

Kribbeln

Seltene Nebenwirkungen (können zwischen 1 von 1000 Patienten und 1 von 10 000 Patienten

betreffen)

Magenschmerzen

Sehr seltene Nebenwirkungen (können minder als 1 von 10 000 Patienten betreffen)

Gebrauchsinformation 15C20

Fibrose (Schädigung, die durch eine übermäßige Entwicklung von Bindegewebe gekennzeichnet

ist, dem Gewebe, das Körperorgane und andere Körperstrukturen stützt und ihnen Halt gibt) in der

Membran, mit derer die Lunge ausgekleidet ist

Nebenwirkungen mit nicht bekannter Häufigkeit

Delirium, aggressives Verhalten, psychotische Störungen (mentale Störungen, die Halluzinationen,

unzusammenhängende Sprache, erregtes und verwirrtes Verhalten umfassen), Halluzinationen

Es können Momente eines plötzlichen Einschlafens auftreten (siehe Abschnitt 2: „Warnhinweise

und Vorsichtsmaßnahmen“ und „Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von

Maschinen“)

Zittern

Versagen, dem Impuls, Trieb oder der Versuchung zu widerstehen, eine Handlung auszuführen,

die schädlich für Sie oder andere sein kann. Dazu gehören:

-

Starker Impuls zu übermäßigem Spielen trotz schwerwiegender persönlicher oder familiärer

Konsequenzen.

-

Verändertes oder vermehrtes sexuelles Interesse und Verhalten mit signifikanter Tragweite für

Sie oder andere, z. B. ein gesteigerter Sexualtrieb.

-

Unkontrolliertes exzessives Einkaufen oder Ausgeben

-

Esssucht (Essen großer Mengen von Nahrung in kurzer Zeit) oder zwanghaftes Essen (Essen

von mehr Nahrung als normal und mehr als nötig, um Ihren Hunger zu stillen)

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eine dieser Verhaltensweisen bemerken. Er wird mit Ihnen

Möglichkeiten zur Bewältigung oder Reduzierung der Symptome besprechen.

Atemstörung (respiratorische Insuffizienz), Pleuritis (Entzündung der Membran, mit derer die

Lunge ausgekleidet ist), Schmerzen im Brustbereich

Leberfunktionsstörung

Sehstörungen

Bluttests: erhöhte Kreatininphosphokinase-Werte, anormale Ergebnisse der Leberfunktionstests.

Bei einer Blutentnahme müssen Sie daher Ihren Arzt darüber informieren, dass Sie DOSTINEX

einnehmen.

Angina pectoris

*Sehr häufig bei Patientinnen, die wegen Hyperprolaktinämie behandelt werden; häufig bei Patientinnen,

bei denen das Stillen verhindert/unterdrückt werden soll.

**Häufig bei Patientinnen, die wegen Hyperprolaktinämie behandelt werden; gelegentlich bei

Patientinnen, bei denen das Stillen verhindert/unterdrückt werden soll.

***Sehr häufig bei Patientinnen, die wegen Hyperprolaktinämie behandelt werden; gelegentlich bei

Patientinnen, bei denen das Stillen verhindert/unterdrückt werden soll.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

5.

Wie ist DOSTINEX aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Nicht über 25 °C lagern.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Schachtel nach „EXP“ angegebenen Verfalldatum

nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz

der Umwelt bei.

Gebrauchsinformation 15C20

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was DOSTINEX enthält

Der Wirkstoff von DOSTINEX ist Cabergolin. Eine Tablette enthält 0,5 mg Cabergolin.

Die sonstigen Bestandteile sind: Leucin, wasserfreie Lactose.

Wie DOSTINEX aussieht und Inhalt der Packung

DOSTINEX ist erhältlich in Flaschen zu 2 oder 8 Tabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:

Pharmazeutischer Unternehmer: Pfizer S.A., 17 Boulevard de la Plaine, 1050 Brüssel, Belgien

Hersteller: Pfizer Italia S.r.l., Località Marino del Tronto, 63100 Ascoli Piceno (AP), Italien

Zulassungsnummer: BE 159817

Verkaufsabgrenzung: Verschreibungspflichtig

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im 04/2015

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im 05/2015.

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