Diquat

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Diquat
  • Verwenden für:
  • Pflanzen
  • Art der Medizin:
  • Agrochemisch

Dokumenten

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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Diquat
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Herbizid (Abbrennmittel) Herbizid

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • UFAG - Ufficio federale dell'agricoltura. OFAG - Office fédéral de l'agriculture. BLW - Bundesamt für Landwirtschaft.
  • Zulassungsnummer:
  • W-4948
  • Letzte Änderung:
  • 06-09-2017

Packungsbeilage

Produkt:

Handelsbezeichnung: Diquat

Produktekategorie

Bewilligungsinhaber

Eidg. Zulassungsnummer

Herbizid

(Abbrennmittel)

Herbizid

Schneiter Agro AG

W-4948

Stoff(e)

Gehalt

Formulierungscode

Wirkstoff: Diquat

16.7 % 200 g/l

[als 31.2% Diquatdibromid (374

g/l)]

SL Wasserlösliches Konzentrat

Anwendungen

A Kultur

Schaderreger/Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

Erdbeere

Heidelbeere

Ribes Arten

Rubus Arten

Einjährige Dicotyledonen

(Unkräuter)

Mehrjährige

Dicotyledonen

(Unkräuter)

Konzentration: 0.4 %

Anwendung: In 300-1200 l Wasser/ha;

ab 1. Standjahr.

1, 2, 3, 4,

Kernobst

Steinobst

Einjährige Dicotyledonen

(Unkräuter)

Mehrjährige

Dicotyledonen

(Unkräuter)

Konzentration: 0.4 %

Anwendung: In 300-1200 l Wasser/ha;

ab 1. Standjahr.

1, 2, 4, 5

W Reben

Ackerwinde

Einjährige Dicotyledonen

(Unkräuter)

Zaunwinde

Zweijährige Disteln

Konzentration: 0.4 %

Anwendung: In 300-1200 l Wasser/ha;

ab 1. Standjahr.

1, 2, 4, 5

G Karotten

Lauch

Nüsslisalat

Zwiebeln

Einjährige Dicotyledonen

(Unkräuter)

Mehrjährige

Dicotyledonen

Aufwandmenge: 3 l/ha

Anwendung: Vor dem Auflaufen der

Kulturen.

1, 2, 3, 4,

A Kultur

Schaderreger/Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

(Unkräuter)

Kartoffeln zur

Pflanzgutproduktion

Desikkation, Abbrennen

Aufwandmenge: 2.5 l/ha

Anwendung: In 300-600 l Wasser/ha.

4, 5, 6, 7

Speise- und

Futterkartoffeln

Desikkation, Abbrennen

Aufwandmenge: 4.5 l/ha

Anwendung: Beginn der

Abbrennperiode.

4, 5

Speise- und

Futterkartoffeln

Desikkation, Abbrennen

Aufwandmenge: 3.6 - 4.8 l/ha

Anwendung: Hauptabbrennperiode.

4, 5

Speise- und

Futterkartoffeln [Früh-]

Einjährige Dicotyledonen

(Unkräuter)

Mehrjährige

Dicotyledonen

(Unkräuter)

Aufwandmenge: 4 l/ha

Anwendung: Bei Auflaufen der

Unkräuter.

4, 5

Wiesen und Weiden

Faden-Ehrenpreis

Aufwandmenge: 4 l/ha

Anwendung: Spätherbst, kurz nach

letzter Beweidung oder letztem Schnitt.

4, 5

Bäume und Sträucher

(ausserhalb Forst)

Einjährige Dicotyledonen

(Unkräuter)

Aufwandmenge: 4 - 5 l/ha

Anwendung: In 300-1200 l Wasser/ha.

1, 2, 4, 5,

Auflagen und Bemerkungen:

Hinweis auf potentiellen Wiederaustrieb von mehrjährigen Unkräutern und Ungräsern.

Nachfolgearbeiten in behandelten Kulturen: bis 48 Stunden nach Ausbringung des Mittels

Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen.

Bei Anwendung im Gewächshaus ist dieses vor dem Wiederbetreten gründlich zu lüften.

Keine Behandlung mit Hand- oder Rückenspritze.

Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzbrille oder Visier tragen. Ausbringen der

Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug + Visier + Kopfbedeckung tragen. Technische

Schutzvorrichtungen während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine) können die

vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen

vergleichbaren oder höheren Schutz bieten.

Nicht am Abend und nicht bei Trockenheit anwenden.

Einmalige Anwendung in Spritzfolge mit einem geeigneten Kontaktherbizid.

Angabe der Kulturen und deren Verträglichkeit.

Gefahrenkennzeichnungen:

Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.

Nur für den berufsmässigen Verwender. Keine Anwendung im Siedlungsgebiet.

EUH 401 Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung

einhalten.

H290 Kann gegenüber Metallen korrosiv sein.

H302 Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.

H315 Verursacht Hautreizungen.

H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen.

H319 Verursacht schwere Augenreizung.

H331 Giftig bei Einatmen.

H335 Kann die Atemwege reizen.

H372 Schädigt die Organe bei längerer oder wiederholter Exposition.

H410 Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.

SPo 2 Die gesamte Schutzkleidung muss nach Gebrauch gewaschen werden.

Signalwort:

Gefahr

Gefahrensymbole und -bezeichnungen:

Kurzkennzeichnung

GHS05 GHS06

GHS08

GHS09

Symbol

Gefahrenbezeichnung Ätzend Hochgiftig Gesundheitsschädigend Gewässergefährdend

Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes,

Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im

Verkauf befindet.