Dinitrox

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Dinitrox Inhalationsgas 100 % v/v
  • Dosierung:
  • 100 % v/v
  • Darreichungsform:
  • Inhalationsgas
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Dinitrox Inhalationsgas 100 % v/v
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE218793
  • Letzte Änderung:
  • 11-04-2018

Packungsbeilage

Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels (11/2015)

ZUSAMMENFASSUNG DER MERKMALE DES ARZNEIMITTELS

1.

BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

DINITROX, 100% v/v, Gas für medizinische Zwecke, verflüssigt

2.

QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

Distickstoffoxid (N

O) 100% v/v für medizinische Zwecke

3.

DARREICHUNGSFORM

Gas für medizinische Zwecke, verflüssigt

4.

KLINISCHE ANGABEN

4.1

Anwendungsgebiete

Anwendung in der Anästhesie

Da es sich um ein leichtes Anästhetikum handelt, kann es nur in der ambulanten Anästhesie bei

kleinen chirurgischen Eingriffen verwendet werden.

Meistens wird es verwendet in Kombination mit:

- Lokal- oder Regionalanästhetika

- fluoridierten Anästhetika

- Barbituraten und/oder Morphinomimetika und/oder Curare

Durch die Kombination mit Distickstoffoxid lässt sich die Dosierung der flüchtigen und/oder

intravenösen Stoffe senken und ihre Toxizität verringern; auf diese Art und Weise wird exakt der

Grad der Bewusstlosigkeit und Amnesie erreicht, der während des chirurgischen Eingriffes

erforderlich ist.

Anwendung in der Analgesie

In Kombination mit Sauerstoff erzielt man den gewünschten analgetischen und anxiolytischen

Effekt, wobei bei dem Patienten Bewusstsein und Gefühlsempfinden in ausreichendem Umfang

bestehen bleiben.

bei der Geburtshilfe während einer Wehe im Augenblick der Kontraktionen

in der Zahnheilkunde

bei Erster Hilfe, in der Traumatologie, bei Brandwunden und Myokardischämien

bei kleinen chirurgischen Eingriffen

bei der Schmerzbekämpfung

bei schmerzhaften funktionellen Untersuchungen

4.2

Dosierung, Art und Dauer der Anwendung

Dosierung

Als Analgetikum darf Distickstoffoxid in einer equimolaren Mischung mit Sauerstoff (50 % v/v

Distickstoffoxid und 50 % v/v Sauerstoff) nicht länger als eine Stunde am Stück verabreicht werden,

und die Verabreichung darf nicht öfter als an 15 aufeinanderfolgenden Tagen wiederholt werden.

Vor dem Erhalt einer Anästhesie wird Distickstoffoxid als Basis-Anästhetikum verabreicht.

Distickstoffoxid kann bei einer erlaubten Höchstkonzentration von 79 % v/v alleine keine Betäubung

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Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels (11/2015)

hervorrufen. In Kombination mit anderen inhalativen Anästhetika sorgt Distickstoffoxid für eine

beschleunigte Aufnahme beider inhalativer Anästhetika durch den sogenannten „Konzentrations- und

Zweitgaseffekt“. Die Induktionsphase beträgt 2 bis 5 Minuten. Die Distickstoffoxidkonzentration

während der Induktionsphase beträgt maximal 79 % v/v. Nach der Induktionsphase beträgt die

benötigte Distickstoffoxidmenge als Basis-Anästhetikum zwischen 50 und 70 % v/v unter Zugabe von

medizinischem Sauerstoff. Die erforderliche Menge des zweiten inhalativen Anästhetikums nimmt mit

jedem Volumenprozent an inhaliertem Distickstoffoxid um ungefähr 1 % seiner minimalen alveolären

Konzentration (Minimal Alveolar Concentration – MAC) ab. Hinsichtlich der Erhaltungsdosis von

Distickstoffoxid und dem zusätzlichen inhalativen Anästhetikum wird auf die jeweilige

Produktinformation verwiesen.

Im Falle einer Kombination mit intravenösen Anästhetika muss vorab auf der Basis des theoretischen

minimalen alveolären Konzentrationswertes von Distickstoffoxid (ca. 105 % v/v) eine verringerte

Dosis für das intravenöse Anästhetikum berechnet und verabreicht werden. Die inhalierte

Distickstoffoxidkonzentration darf 70 % v/v nicht überschreiten, und der unterste Wert muss anhand

klinischer Parameter festgelegt werden.

Eine ununterbrochene Distickstoffoxid-Exposition (> 24 Stunden) erhöht das Risiko auf eine

aplastische Anämie. Im Falle einer Überdosierung ist die Sauerstoffkonzentration zu erhöhen.

Art der Anwendung

Distickstoffoxid wird grundsätzlich erst nach einer Vermischung mit mindestens 21 % Sauerstoff

verabreicht; für die Verabreichung sind geeignete Instrumente und eine gut sitzenden Maske zu

verwenden.

Die Verabreichung muss durch entsprechend ausgebildetes Personal in gut belüfteten Räumen

erfolgen bzw. mithilfe einer Lokalabsaugung mit Doppelmaske. Bei Zahnbehandlungen wird die

Verwendung von Doppelmasken für die Nase empfohlen. In Rettungswagen kann das

Verabreichungsgerät an ein Absaugsystem angeschlossen werden oder es können eine Doppelmaske

und eine Kinnmaske verwendet werden. Geltende Arbeitsvorschriften und Gesetze zur Verabreichung

von Distickstoffoxid müssen insbesondere hinsichtlich schwangerer Mitarbeiterinnen beachtet

werden.

Bei der Verwendung von Distickstoffoxid außerhalb des Operationssaales besteht ein erhöhtes Risiko

für Bewusstseinsverlust und Koma. In diesem Rahmen darf Distickstoffoxid als Analgetikum daher

nur als equimolare Mischung mit 50 % Sauerstoff verwendet werden. Die verwendeten Geräte müssen

so beschaffen sein, dass eine Verabreichung von Mischungen mit mehr als 50 % Distickstoffoxid

unmöglich ist.

4.3

Gegenanzeigen

Patienten, bei denen eine Beatmung mit reinem Sauerstoff indiziert ist

Bewusstseinsstörungen, die die Mitarbeit des Patienten behindern

Erkrankungen der luftgefüllten Körperhöhlen (Pneumothorax, bullöses Emphysem,

Caissonkrankheit oder Druckfallkrankheit, freie Luft im Abdomen)

Intrakranielle Hypertension

Akute intestinale Obstruktionen

Gesichtstrauma in dem Gebiet, wo die Maske am Gesicht angebracht würde

Nach einer intraokularen Injektion mit Gas (SF6, C3F8) aufgrund des Risikos auf weitere

Ausdehnung der Gasblase mit eventuell daraus resultierender Blindheit

Vitamin-B12-Mangel in der Frühschwangerschaft

4.4

Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Aufgrund der hohen Distickstoffoxidkonzentrationen, die normalerweise zur Induktion verwendet

werden, muss der Stickstoff vor der Verabreichung aus dem dafür bestimmten System entfernt

werden; zugleich muss bei dem Patienten eine Überbeatmung mit Sauerstoff durchgeführt werden.

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Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels (11/2015)

Während der Induktionsphase muss die Sauerstofffraktion im inhalierten Gasgemisch (FiO

) bei

mindestens 21 % gehalten werden. In der Praxis werden oft 30 % als untere Grenze gehandhabt. Die

inhalierte Sauerstofffraktion kann, falls erforderlich, auf 100 % erhöht werden. Die

Sauerstoffspannung muss über 8,0 kPa bzw. 60 mmHg bleiben bei einer Sauerstoffsättigung des

Hämoglobins (> 90 %). Eine regelmäßige Kontrolle durch Messung der arteriellen

Sauerstoffspannung (PaO

) oder Pulsoximetrie (arterielle Sauerstoffsättigung (SpO

)) und durch eine

klinische Bewertung ist erforderlich. Hierbei wird die niedrigst mögliche, aber dennoch effektive

Sauerstoffkonzentration in der Einatemluft eines jeden einzelnen Patienten angestrebt.

Im seltenen Falle einer Zyanose während einer Anästhesie mit einem Gerät, welches Sauerstoff und

Distickstoffoxid verabreicht, ist als Erstes die Zufuhr von Distickstoffoxid abzubrechen.

Wenn sich die Zyanose nicht sofort zurückbildet, muss der Patient mit einem luftgefüllten Ballon

beatmet werden. Bei einem Wiederauftreten der Zyanose sind die Anästhesiebehandlungen im

Behandlungsraum abzubrechen und es ist eine Analyse der Gase vorzunehmen, die durch die

Entnahmeventile abgegeben werden.

Im Anschluss an die Verabreichung des Gasgemisches aus Distickstoffoxid und Sauerstoff kann es zu

einer Hypoxie kommen, die durch das Austreten von Distickstoffoxid aus dem Körper in die Lungen

entsteht. Es ist zu empfehlen, im Anschluss an die Verabreichung von Distickstoffoxid die Lungen

vorübergehend mit 100 % medizinischen Sauerstoff zu belüften.

Die Überwachung der Sauerstoffspannung und der Sauerstoffsättigung muss nach Abschluss der

Distickstoffoxidverabreichung 15 Minuten lang fortgesetzt werden.

In folgenden Fällen ist bei der Verabreichung von Distickstoffoxid besondere Vorsicht geboten:

Durch die Verabreichung von Distickstoffoxid kann der Druck im Ballon eines Trachealtubus

und in anderen gefüllten Ballons, die bei anderen Eingriffen verwendet werden, ansteigen

(Ballons zur Behandlung von Gefäßverschlüssen). Diese luftgefüllten medizinischen

Hilfsmittel können beschädigt werden (z. B. reißen), wenn sie einer auf Stickstoff basierten

Anästhesie ausgesetzt sind.

Bei dekompensierter Herzinsuffizienz.

Bei Patienten mit einem hypovolämischen Schock oder Herzversagen (schwere Hypotension)

Bei Patienten mit einem unbehandelten Vitamin-B12-Mangel, Biermer-Anämie, Morbus

Crohn oder bei Vegetariern. Da Distickstoffoxid mit Vitamin B

interferiert, kann es zu einer

megaloblastären Anämie kommen, die durch die Verabreichung von Folsäure zu behandeln

ist. Darüber hinaus sind Störungen des Nervensystems möglich, die dazu führen, dass keine

Methylierung von basischen Eiweißen in den Myelinscheiden stattfindet.

Bei Patienten, die mit Bleomycin behandelt werden, da die erhöhte Sauerstoffkonzentration

während des Sedierungsvorganges mittels Inhalation ein erhöhtes Risiko für eine pulmonale

Toxizität mit sich bringt.

Bei Sichelzellenanämie

Bei Entbindungen, wo von der gemeinsamen Gabe von Distickstoffoxid und Opiaten

abzuraten ist, da hierdurch ein Bewusstseinsverlust verursacht werden kann.

Nach intraokularen Injektionen muss genügend Zeit verstrichen sein, da ansonsten ein Risiko

für Sehstörungen besteht.

Bei gleichzeitigem Gebrauch von Benzodiazepinen gegen Angststörungen in Verbindung mit

Zahnbehandlungen, da hierdurch ein Bewusstseinsverlust verursacht werden kann.

Distickstoffoxid ist ein farbloses Gas mit einem leicht süßlichen Geruch, das weder toxisch noch

leicht entzündlich. Es handelt sich jedoch um ein brandförderndes Gas, welches schwerer ist als Luft

und sich an tief gelegenen Stellen ansammelt.

Bei der Verwendung von Distickstoffoxid kann dieses Gas zum Teil aus dem Patienten in die

umgebende Luft gelangen. Die Anwendung von Gesichtsmasken mit Zweifachabsaugung und eine

ausreichend hohe Belüftungsrate (20 x/Std.) sorgt dafür, dass die durchschnittliche Konzentration

unterhalb des festgelegten MAC-Wertes (Maximal Allowable Concentration - 50 ppm bzw. 152

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Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels (11/2015)

mg/m³) bleibt. Bei einer wiederholten Distickstoffoxid-Exposition in schlecht belüfteten Räumen

wurden Fälle von verringerter Fruchtbarkeit und angeborenen Missbildungen bei medizinischem und

paramedizinischem Personal bekannt. Vor allem Spitzenexpositionen schwangerer Frauen während

des zweiten und dritten Monats nach der letzten Menstruation werden hierfür verantwortlich gemacht.

Wenn eine Spitzenexposition in diesem Zeitraum nicht zu vermeiden ist, dürfen diese

Mitarbeiterinnen keine Arbeiten in den Räumen verrichten, wo es zu solchen Spitzenexpositionen

kommen kann. Darüber hinaus sind geltende Vorschriften bezüglich des Gebrauchs von

Distickstoffoxid zu beachten.

Als allgemeingültige Regel wird den Mitarbeitern empfohlen, das Einatmen der von den Patienten

ausgeatmeten Luft über einen längeren Zeitraum hinweg zu vermeiden.

4.5

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Es liegen keine Berichte über pharmakokinetische Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln vor.

Distickstoffoxid weist eine direkte Wechselwirkung mit Opiatrezeptoren (Subtypen OP2 und OP3),

GABA-Rezeptoren (Subtyp A) und Glutamatrezeptoren (Subtyp NMDA) auf.

Wechselwirkungen mit gleichzeitig eingenommenen Medikamenten lassen sich anhand dieser

Interaktionen erklären.

Alle (inhalativen) Anästhetika weisen eine Wechselwirkung mit GABA- und Glutamatrezeptoren auf

und haben einen verstärkenden Effekt auf die sedierende Wirkung von Distickstoffoxid.

Distickstoffoxid verringert die minimale alveoläre Konzentration (Minimal Alveolar Concentration)

inhalativer Anästhetika.

Distickstoffoxid wird verwendet, um die erforderliche Dosis der anderen Anästhetika zu verringern,

aber auch um gleichzeitig die Induktionszeit bei der Verabreichung inhalativer Anästhetika zu

verkürzen.

Opiate haben einen verstärkenden Effekt auf die analgetische und sedierende Wirkung von

Distickstoffoxid.

Benzodiazepine und Barbiturate weisen eine Wechselwirkung sowohl mit Benzodiazepinrezeptoren

als auch mit der allosterischen Bindungsstelle am GABA-Rezeptor-Komplex auf und verstärken den

Effekt von Distickstoffoxid.

Ungesättigtes Hämoglobin kann bei einer Kombination von Distickstoffoxid mit Sedativa entstehen.

Distickstoffoxid verstärkt die muskelentspannende Wirkung von nicht-depolarisierenden,

neuromuskulär blockierenden Muskelrelaxanzien (u. a. Cis-Atracurium, Pancuronium, Gallamin,

Tubocurarin, Vecuronium).

Der antiproliferative Effekt von Distickstoffoxid beruht auf der Deaktivierung von Vitamin B12 durch

Distickstoffoxid. Dieser Effekt lässt nach der Verabreichung von Distickstoffoxid und der

gleichzeitigen Gabe von Vitamin B12 wieder nach. Durch die Deaktivierung des Vitamin B12 durch

das Distickstoffoxid erhöht sich die Toxizität von Natriumnitroprussid und Methotrexat.

4.6

Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Es liegen nur wenige Angaben vor über den kurzzeitigen Gebrauch von Distickstoffoxid in der

Schwangerschaft beim Menschen, doch diese geben keine Hinweise auf kein erhöhtes Risiko auf

angeborene Fehlbildungen. Distickstoffoxid kann in seltenen Fällen Atemstörungen bei

Neugeborenen verursachen. In Tierstudien hat sich eine Reproduktionstoxizität herausgestellt (siehe

5.3).

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Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels (11/2015)

Während der Schwangerschaft darf medizinisches Distickstoffoxid nur bei absoluter Notwendigkeit

verabreicht werden. Lang anhaltender oder häufiger Gebrauch ist zu vermeiden. Bei einer Anwendung

direkt vor, während oder nach der Entbindung muss das Neugeborene hinsichtlich möglicher

Atemstörungen untersucht werden

Stillzeit

Es liegen keine Angaben vor über die Abgabe von Distickstoffoxid in die Muttermilch; nach einer

kurzzeitigen Verabreichung von Distickstoffoxid ist jedoch eine Unterbrechung des Stillens nicht

notwendig.

4.7

Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von

Maschinen

Distickstoffoxid hat großen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von

Maschinen.

Es wird empfohlen, in den 24 Stunden nach der kompletten Anästhesie mit Distickstoffoxid in

Kombination mit anderen Anästhetika oder Analgetika kein Fahrzeug zu führen.

Nach Beendigung einer kurzzeitigen Distickstoffoxidverabreichung zu analgetischen Zwecken müssen

ambulant behandelte Patienten, die noch am Verkehr teilnehmen oder Maschinen bedienen möchten,

unter Beobachtung bleiben, bis eventuelle Nebenwirkungen verschwunden sind und der Patient

wieder dieselbe Wachsamkeit erreicht hat wie vor der Verabreichung des Distickstoffoxids.

4.8

Nebenwirkungen

Die bekannten Nebenwirkungen sind im Folgenden für die unterschiedlichen Organsysteme

aufgelistet. Eine Einstufung nach Häufigkeit ist nur schlecht möglich, da hierfür keine gezielten

Untersuchungen durchgeführt wurden. Wo anhand von Literaturhinweisen eine ungefähre Schätzung

der Frequenz abgegeben werden konnte, wurde diese in der unten stehenden Tabelle angegeben.

Beschreibung der Häufigkeit: Sehr häufig (

1/10); häufig (

1/100, < 1/10); gelegentlich (

1/1000,

<

1/100), selten (

1/10.000,

<

1/1.000); sehr selten (

<

1/10.000), unbekannt (kann anhand der zur

Verfügung stehenden Angaben nicht geschätzt werden).

Innerhalb jeder Häufigkeitskategorie sind die Nebenwirkungen nach abnehmender Schwere geordnet.

Systemorganklassen

Sehr häufig

Häufig

Gelegentlich

Selten

Sehr selten

Erkrankungen des Blutes und

des Lymphsystems

Megaloblastäre Anämie

Granulozytopenie

(mehr als 24 Stunden nach der

Verabreichung. Es ist

anzunehmen, dass bei Menschen

ohne eine früher durchgemachte

hämatologische Erkrankung eine

einmalige Exposition von

höchstens 6 Stunden kein oder

nur ein sehr geringes Risiko

besteht).

Herzerkrankungen

Arrhythmie

Herzinsuffizienz

Kongenitale, familiäre und

genetische Erkrankungen

Mehrere angeborene

Missbildungen (bei

medizinischem und

paramedizinischem Personal im

Falle von wiederholten

Expositionen).

Erkrankungen des Ohrs und

des Labyrinths

Mittelohrerkrankungen

(vorübergehende

Druck- und/oder

Volumenerhöhung der

geschlossenen

Hohlräume)

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Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels (11/2015)

Augenerkrankungen

Okuläre Hypertension

(vorübergehende

Druck- und/oder

Volumenerhöhung)

Augenschmerzen

Verschluss der

retinalen Arterie

Blindheit

Gastrointestinaltrakts

Übelkeit

Erbrechen

Abdominelle

Auftreibungen

(vorübergehende

Druck- und/oder

Volumenerhöhung des

Darms und des

Bauchraums)

Allgemeine Erkrankungen

und Beschwerden am

Verabreichungsort

Gehstörungen

Leber- und

Gallenerkrankungen

Lebernekrose

Verletzungen, Vergiftungen

und durch Eingriffe bedingte

Komplikationen

Zerebrale Hyperfusion

Komplikation bei der

Verwendung medizinischer

Hilfsmittel (erhöhter Druck in den

gefüllten Ballons)

Stoffwechsel- und

Ernährungsstörungen

Vitamin-B12-Mangel

Hyperhomozysteinämie

(Beides kann auftreten bei einer

einzigen, bis sechs Stunden

anhaltenden Exposition)

Sklelettmuskulatur-,

Bindegewebs- und

Knochenerkrankungen

Muskelschwäche

Erkrankungen des

Nervensystems

Paraplegie

Paraparese*

Myelopathie*

Subakute

kombinierte

Rückenmarkdegen

eration

Polyneuropathie

Epilepsie

Intrakranielle Drucksteigerung

Periphere Neuropathie*

Enzephalopathie

Sensorische Störungen

Abnorme Reflexe

Kopfschmerzen

Bewusstseinstrübung

*Sehr selten bei einer einzigen, bis sechs Stunden

anhaltenden Exposition bei Personen ohne Vitamin-B12-

Mangel.

Psychiatrische Erkrankungen

Halluzinationen

(Wenn

Distickstoffoxid

nicht mit einem

anderen

Anästhetikum

kombiniert wurde,

können

psychodysleptische

Effekte entstehen.

Eine derartige

Kombination ist

üblich, da es sich

Distickstoffoxid

nur um ein

anästhetisches

Hilfsmittel handelt)

Psychotische Störung

Verwirrtheit

Angst

Euphorische Stimmungslage

Erkrankungen der

Geschlechtsorgane und der

Brustdrüse

Unfruchtbarkeit

(bei medizinischem und

paramedizinischem Personal im

Falle wiederholter Expositionen)

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Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels (11/2015)

Erkrankungen der

Atemwege, des Brustraums

und des Mediastinums

Hypoxie

(für wenige Minuten

nach Beendigung der

Distickstoffoxid-

verabreichung)

Pneumothorax

Gefäßerkrankungen

Hypotension

Schock

4.9

Überdosierung

Die Folgen einer Überdosierung von Distickstoffoxid führen zu einem akuten Sauerstoffmangel, der

in keiner Verbindung steht zu den Auswirkungen, die mit der Rezeptorenwechselwirkung von

Distickstoffoxid oder der Deaktivierung von Vitamin B12 durch Distickstoffoxid in Zusammenhang

gebracht werden. Der Sauerstoffmangel kann, je nach Schweregrad und Dauer, zu einer Hypoxie oder

Zyanose führen.

Bei einer Überdosierung muss die Verabreichung von Distickstoffoxid abgebrochen und der Patient

aktiv oder passiv mit Luft oder Sauerstoff beatmet werden, bis sich die Sauerstoffsättigung wieder

normalisiert hat.

5.

PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1

Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: Sonstige allgemeine Anästhetika, ATC-Code: N 01 AX 13

Distickstoffoxid ist ein relativ schwaches Anästhetikum mit guten analgetischen Eigenschaften. Die

analgetische Wirkung von Distickstoffoxid beruht auf der Wirkung auf Opiatrezeptoren und die

anästhetische Wirkung auf der Wirkung auf GABA- und Glutamatrezeptoren. Distickstoffoxid hat

keine muskelentspannende Wirkung. Bei einer Konzentration von 50 % wirkt Distickstoffoxid

analgetisch, von einer anästhetischen Wirkung ist erst bei einer Konzentration von 105 % (MAC) die

Rede. Eine anästhetische Wirkung entfaltet sich erst bei der gleichzeitigen Verabreichung von

intravenösen Anästhetika oder anderen inhalativen Anästhetika. In einer solchen Kombination mit

anderen inhalativen Anästhetika senkt Distickstoffoxid in einer Konzentration von 50 % bis 70 % die

durchschnittliche minimale, für die Anästhesie erforderliche alveoläre Konzentration (MAC) um etwa

die Hälfte.

Distickstoffoxid hat keinen direkten Einfluss auf die Lungenfunktion und den Gasaustausch.

Distickstoffoxid hat allerdings dadurch einen indirekten Einfluss auf den Gasaustausch, dass es besser

in Blut löslich ist als Stickstoff. Dadurch wird Distickstoffoxid schneller in die Lungen aufgenommen

als Stickstoff, wodurch die Konzentrationen (Partialdrücke) von anderen Gasen, Sauerstoff und

möglicherweise anderen Anästhetika, die gleichzeitig eingeatmet werden, ansteigen. Während der

ersten Phase (5 Minuten) der Distickstoffoxidverabreichung wird die Aufnahme anderer Gase so weit

gesteigert, bis ein Gleichgewicht zwischen ein- und ausgeatmeter Distickstoffoxidmenge erreicht ist.

In der ersten Phase der Distickstoffoxidverabreichung ist Kohlendioxid in der ausgeatmeten Luft in

einer erhöhten Konzentration vorhanden.

5.2

Pharmakokinetische Eigenschaften

Absorption:

Inhaliertes Distickstoffoxid wird durch einen druckabhängigen Gasaustausch zwischen alveolärem

Gas und dem Kapillarblut absorbiert, das die Alveolen passiert. Das Distickstoffoxid wird in gelöster

Form durch die systemische Blutzirkulation in alle Gewebe des Körpers transportiert. Nach dem

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Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels (11/2015)

Einatmen wird das Distickstoffoxid schnell absorbiert. Die alveoläre Konzentration nähert sich der

eingeatmeten Konzentration innerhalb von 5 Minuten. Die Wirkung tritt nach 2 bis 5 Minuten ein. Mit

0,47 ist der Blut-Gas-Verteilungskoeffizient gering.

Verteilung:

Die Konzentration in gut durchblutetem Gewebe, vor allem im Gehirn, erreicht die eingeatmete

Konzentration innerhalb von 5 Minuten. Distickstoffoxid ist 35 Mal besser in Blut löslich als

Stickstoff. Hierdurch diffundiert es schneller in eine geschlossene, luftgefüllte Körperhöhle hinein als

Stickstoff herausdiffundiert. Wenn die Körperhöhle stabile Wände hat, steigt der Druck; wenn die

Wände nicht so stabil sind, nimmt das Volumen zu. Dies führt zu Kontraindikationen wie z. B. im

Falle von Pneumothorax, Luftembolien und freier Luft im Bauchraum.

Metabolismus:

Distickstoffoxid wird nicht verstoffwechselt. Der einzig stattfindende Stoffwechsel ist die Reaktion

mit Vitamin B12.

Ausscheidung:

Distickstoffoxid wird in unveränderter und schneller Form über die Lungen ausgeschieden; ein kleiner

Teil über den Darm und die Haut.

5.3

Präklinische Daten zur Sicherheit

Bei Nagetieren, die kontinuierlichen hochkonzentriertem Distickstoffoxid ausgesetzt waren, wurden

eine verringerte Fruchtbarkeit, eine erhöhte fetale Sterblichkeit, ein erhöhtes Risiko für Missgeburten

sowie ein verringertes fetales Wachstum, skelettale Abweichungen und Situs inversus beobachtet.

Bei kurzfristigen Distickstoffoxid-Expositionen können Schädigungen der posterioren

cingulären/retrosplenialen Kortexneuronen hervorrufen, die jedoch reversibel sind. Fortgesetzte

Expositionen können zum neuronalen Zelltod führen. Diese neurotoxischen Effekte, einschließlich

Zelltod, können durch die Gabe von GABA-mimetischen Anästhetika verhindert werden. Die Dauer

der Glutamatrezeptorenblockade (NMDA-Subtyp) spielt dabei eine entscheidende Rolle. Es ist nicht

deutlich, ob und wenn ja in welchem Umfang diese Auswirkungen beim Menschen zu erwarten sind.

Über Auswirkungen wurde bisher noch nichts berichtet, obwohl Distickstoffoxid bereits seit mehr als

150 Jahren verwendet wird.

Angesichts der Tatsache, dass Distickstoffoxid in der Anästhesie nur in höheren Dosierungen

verabreicht wird und vorwiegend über einen Zeitraum von weniger als 6 Stunden, und dass dabei

immer gleichzeitig ein anderes Anästhetikum verabreicht wird, lässt sich nur schlecht beurteilen,

inwieweit diese Auswirkungen durch dieses letztgenannte Anästhetikum verringert oder vermieden

werden.

Distickstoffoxid deaktiviert Vitamin B12, ein Ko-Enzym der Methionin-Synthetase, ein Enzym,

welches für die Bildung von Tetrahydrofolat und Methionin verantwortlich ist, welche wiederum für

die DNA-Synthese und Methylierungsprozesse im Körper notwendig sind.

Aus nicht-klinischen Studien ergab sich kein genotoxisches Potenzial.

6.

PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1

Liste der sonstigen Bestandteile

Es sind keine sonstigen Bestandteile vorhanden.

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Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels (11/2015)

6.2

Inkompatibilitäten

Nicht zutreffend

6.3

Dauer der Haltbarkeit

5 Jahre

6.4

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Die Druckbehältnisse sind zwischen –20° C und +65° C aufzubewahren.

Die Druckbehältnisse sind in einem gut belüfteten Raum aufzubewahren, der ausschließlich

für die Aufbewahrung medizinischer Gase bestimmt ist. In diesem Lagerraum dürfen keine

brennbaren Materialien aufbewahrt werden.

Jeglicher Kontakt mit Fetten, Ölen oder anderen Kohlenwasserstoffen ist verboten.

Die Druckbehältnisse sind aufrecht stehend zu lagern, Druckbehältnisse mit gewölbtem Boden

müssen aufrecht stehend in einer Kiste aufbewahrt werden.

Die Druckbehältnisse müssen gegen Stürze und Stöße geschützt werden, z. B. durch folgende

Vorsichtsmaßnahmen: Befestigung der Druckbehältnisse oder Aufbewahrung in einer Kiste.

Druckbehältnisse, die eine andere Gas-Art enthalten oder eine andere Zusammenstellung

aufweisen, müssen getrennt voneinander aufbewahrt werden.

Volle und leere Druckbehältnisse müssen getrennt voneinander gelagert werden.

Die Druckbehältnisse dürfen nicht in der Nähe von Wärmequellen aufbewahrt werden.

Die Druckbehältnisse müssen abgedeckt und gut geschützt vor Witterungseinflüssen gelagert

werden.

Die Absperrvorrichtungen der Druckbehältnisse für Lachgas sind mit einer Berstscheibe

versehen, um ein Bersten des Behältnisses bei einem zu hohen Innendruck zu vermeiden.

Durch eine zu hohe Temperatur kann die Berstscheibe reißen; dann tritt der gesamte Inhalt des

Behältnisses aus.

In diesem Fall den Lagerraum nicht betreten und den Raum gut belüften, bis dieser durch

einen Sachverständigen freigegeben wird.

6.5

Art und Inhalt des Behältnisses

Medizinisches Distickstoffoxid wird in flüssiger Form in Druckbehältnisse, unter dem eigenen

Gasdruck stehend, abgefüllt. Die Druckbehältnisse sind aus Stahl. Die Farbe der Schultern ist blau.

Die Absperrvorrichtungen sind aus Messing. Druckbehältnisse mit einem Inhalt von x Liter enthalten

bei 15 ° C y Kilogramm (Masseneinheit) Distickstoffoxid.

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Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels (11/2015)

Druckbehältnisse – medizinisches Distickstoffoxid, gasförmig

Inhalt (x) in Liter

2

3,5

5

10

20

50

550

(11x50l)*

600

(12x50l)*

Menge Kilogramm

Distickstoffoxid (y)

1.5

2.6

3.75

7.5

15

37.5

412

450

Druckbehältnisse - medizinisches Distickstoffoxid, gasförmig (siehe Anmerkung (1))

Inhalt (x) in Liter

2

3.5

5

10

20

50

550

(11x50l)*

600

(12x50l)*

Material Gasflasche und

Typ Absperrvorrichtung

s, p,h

s, p,h

s, p,h

s, p,h

s, p,h

s & p,h

s & h

s & h

Anmerkung (1):

s: steht für Druckbehältnis

aus Stahl

p: steht für Absperrvorrichtung mit Pin-

Index

h: steht für Absperrvorrichtung mit

Handrad

*: steht für Einfassung:

Ein zusammen in einer Konstruktion

montiertes Bündel von

Druckbehältnissen, wobei alle

Druckbehältnisse mit einem einzigen

Verteilerkopf miteinander verbunden

sind (bestehend aus 11 oder 12

Druckbehältnissen; jedes

Druckbehältnis verfügt über eine

Kapazität von 50 Liter Wasser)

Mobiler Kryotank: Medizinisches Distickstoffoxid wird in einen thermisch isolierten Tank in flüssiger

Form, unter dem eigenen Gasdruck stehend, abgefüllt. Diese Tanks bestehen aus Aluminium oder

(rostfreiem) Stahl.

6.6

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur

Handhabung

Folgen Sie den Anweisungen des Herstellers, wobei besonders auf Folgendes zu achten ist:

Distickstoffoxid darf nur dann verabreicht werden, wenn zwischen dem Behältnis und dem

Patienten eine geeignete Regelung von Druck und Durchflussmenge erfolgt.

Vor dem Öffnen der Absperrvorrichtung des Behältnisses ist das Behältnis in eine aufrechte

Position zu bringen, die während der Verabreichung beizubehalten ist.

Die Verabreichung von Distickstoffoxid muss mithilfe eines abgesicherten Mischers

gleichzeitig mit der Verabreichung von Sauerstoff erfolgen, und der Druck des

Distickstoffoxids in den Leitungen muss immer geringer sein als der Druck des Sauerstoffs.

Bei Verwendung eines variablen Mischers wird die Kontrolle mit einem Sauerstoffanalysator

empfohlen.

Wenn das Druckbehältnis sichtbare Beschädigungen aufweist oder wenn vermutet wird, dass

das Behältnis Beschädigungen aufweisen könnte oder extremen Temperaturen ausgesetzt

gewesen sein könnte, darf das Druckbehältnis nicht verwendet werden.

Jeglicher Kontakt mit Öl, Fett oder anderen Kohlenwasserstoffen ist zu vermeiden.

Es dürfen ausschließlich Apparate verwendet werden, die für den Gebrauch mit diesem

speziellen Druckbehältnis und diesem speziellen Gas geeignet sind.

Beim Öffnen und Schließen der Absperrvorrichtung des Druckbehältnisses darf keine Zange

oder ein anderes Gerät verwendet werden, um das Risiko einer Beschädigung zu vermeiden.

Es dürfen an der Verpackungsform keine Änderungen vorgenommen werden.

Das Umfüllen von unter Druck stehendem Gas ist nicht gestattet.

Die zu verwendenden Installationen mit zentraler Lagerung, Distributionsnetzwerke,

Kanalisationen, Abnahmestellen und Anschlüsse müssen den hierfür geltenden Gesetzen

entsprechen.

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Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels (11/2015)

Distickstoffoxid ist ein nicht-toxisches, brandförderndes Gas, das schwerer ist als Luft. In

Verbindung mit anästhetischen, entflammbaren Gasen oder Dämpfen kann es eine explosive

Mischung ergeben, sogar unter Abwesenheit von Sauerstoff.

Distickstoffoxid kann glühende oder glimmende Materialien plötzlich zum Entflammen

bringen, weswegen es untersagt ist, in der Nähe eines Druckbehältnisses zu rauchen oder

offenes Feuer zu verwenden.

Im Falle einer Leckstelle ist die Absperrvorrichtung des Behältnisses sofort zu schließen,

sofern dies auf sichere Art und Weise möglich ist. Wenn die Absperrvorrichtung nicht

geschlossen werden kann, muss man das Behältnis an einem sicheren Ort im Freien

leerströmen lassen.

Die Absperrvorrichtungen der leeren Druckbehältnisse müssen geschlossen werden.

Behältnis nach dem Gebrauch an den Lieferanten zurückgeben.

7.

INHABER DER ZULASSUNG

Air Products N.V./S.A.

Leonardo da Vincilaan 19

B-1831 Diegem

Belgien

8.

ZULASSUNGSNUMMERN

Mobiler Kryotank: BE218802

Einfassung: BE218793

ART DER ABGABE: Verschreibungspflichtig

9.

DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG/VERLÄNGERUNG DER ZULASSUNG

Erste Zulassung: 19 Januar 1998

Verlängerung der Zulassung:

10.

STAND DER INFORMATION

11/2015

11.

DATUM DER TEXTGENEHMIGUNG 11/2015

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