Dianeal Pd4 Glucose

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Dianeal Pd4 Glucose Peritonealdialyselösung 2,27 %
  • Dosierung:
  • 2,27 %
  • Darreichungsform:
  • Peritonealdialyselösung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Dianeal Pd4 Glucose Peritonealdialyselösung 2,27 %
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE162294
  • Letzte Änderung:
  • 11-04-2018

Packungsbeilage

DIANEAL PD4 Glucose 1,36 %/2,27 %/3,86 %

Baxter S.A.

Gebrauchsinformation

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER

DIANEAL PD4 Glucose 1,36%/2,27%/3,86%, Peritonealdialyselösung

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für

Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

In dieser Packungsbeilage wird DIANEAL PD4 Glucose 1,36 % (13,6 mg/ml), Peritonealdialyselösung /

DIANEAL PD4 Glucose 2,27 % (22,7 mg/ml), Peritonealdialyselösung / DIANEAL PD4 Glucose 3,86 %

(38,6 mg/ml), Peritonealdialyselösung kurz DIANEAL PD4 genannt.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist DIANEAL PD4 und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Anwendung von DIANEAL PD4 beachten?

Wie ist DIANEAL PD4 anzuwenden?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist DIANEAL PD4 aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

WAS IST DIANEAL PD4 UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

DIANEAL PD4 ist eine Peritonealdialyselösung.

Für Patienten, die an einer Niereninsuffizienz leiden, ist die Peritonealdialyse ein Verfahren, das

die Ausscheidung der toxischen Substanzen gestattet, die vom Stickstoff-Stoffwechsel hergestellt

werden, und die normalerweise über die Nieren ausgeschieden werden. Dieses Verfahren

erleichtert auch die Konstanthaltung des Wasser-, des Elektrolyt- und des Säure-Basen-

Gleichgewichtes.

Dieses Verfahren besteht in der Verabreichung einer Peritonealdialyselösung über einen

eingeführten Katheter in die Bauchhöhle.

Die Übertragung der Substanzen zwischen der Dialyselösung und den Peritonealkapillaren des

Patienten erfolgt durch das Bauchfell, das als Dialysemembran dient, entsprechend den Prinzipien

der Osmose und der Diffusion. Nach einigen Stunden des Verbleibens ist die Lösung mit toxischen

Substanzen gesättigt und muss gewechselt werden. Abgesehen von Lactat – als Vorgänger von

Bicarbonat vorhanden – sind die Elektrolytkonzentrationen der Lösung im Hinblick auf eine

Normalisierung der Plasmakonzentrationen an Elektrolyten berechnet worden. Die

Stickstoffabfälle, die stark konzentriert im Blut vorliegen, gehen durch die Peritonealmembran ins

Dialysat über.

Glucose produziert eine im Vergleich zu Plasma hyperosmolare Lösung und erzeugt somit einen

osmotischen Gradienten, der die Ausscheidung der Flüssigkeit aus dem Plasma ins Dialysat

erleichtert und erforderlich ist, um eine Hyperhydratation zu kompensieren, die bei Patienten

beobachtet wurde, die an einer chronischen Niereninsuffizienz leiden.

DIANEAL PD4 ist in allen Fällen angezeigt, bei denen eine Peritonealdialyse verwendet wird, und

zwar insbesondere:

bei einer chronischen und akuten Niereninsuffizienz, wenn eine Behandlung ohne

extrarenale Entfernung von Schad- und Abfallstoffen unzureichend ist;

bei bestimmten Elektrolytdysbalancen;

bei bestimmten Arzneimittel-Vergiftungen; bei zahlreichen Substanzen sind andere

Techniken wirksamer.

Version 11.0 (QRD 3.1)

DIANEAL PD4 Glucose 1,36 %/2,27 %/3,86 %

Baxter S.A.

Gebrauchsinformation

2.

WAS SOLLTEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON DIANEAL PD4 BEACHTEN?

DIANEAL PD4 darf nicht angewendet werden:

wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoffe oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

wenn Sie vor der ersten Anwendung dieser Lösung eine schwere Laktatazidose (zu viel Säure im Blut)

haben.

wenn

Sie ein chirurgisch nicht behebbares Problem mit der Bauchwand oder der Bauchhöhle

oder ein nicht behebbares Problem haben, durch das ein erhöhtes Risiko für Infektionen des

Bauchraums besteht.

wenn Sie wegen schwerer Vernarbung des Bauchfells einen nachweislichen Verlust der

Peritonealfunktion haben.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von DIANEAL PD4 ist in folgenden Fällen erforderlich :

wenn Sie schwerwiegende Probleme im Bereich der Bauchdecke oder Bauchhöhle haben, zum

Beispiel eine Hernie (Bruch), oder eine Bauchfellentzündung (Peritonitis).

wenn Sie eine Aortenprothese haben.

wenn Sie unter Atembeschwerden leiden.

wenn Sie Bauchschmerzen oder Fieber haben oder eine Trübung oder Partikel in der abgeleiteten

Flüssigkeit bemerken. Dies kann ein Hinweis auf eine Bauchfellentzündung (Peritonitis) oder eine

Infektion sein. Wenden Sie sich in diesem Fall umgehend an Ihr Behandlungsteam. Bitte die

Chargennummer notieren und zusammen mit dem Beutel mit der abgeleiteten Flüssigkeit zu Ihrem

Behandlungsteam mitbringen. Ihr Arzt wird entscheiden, ob die Behandlung abgebrochen werden

muss oder eventuell Korrekturmaßnahmen erforderlich sind. Wenn Sie zum Beispiel eine Infektion

haben, wird Ihr Arzt möglicherweise einige Tests durchführen, um herauszufinden, welche

Antibiotika am besten für Sie geeignet sind. Bis Ihr Arzt festgestellt hat, welche Infektion Sie

haben, wird er Ihnen möglicherweise ein Antibiotikum geben, das gegen eine große Bandbreite an

verschiedenen Bakterien wirkt. Man spricht in diesem Fall von einem Breitband-Antibiotikum.

wenn bei Ihnen ein hohes Risiko für eine schwere Laktatazidose (zu viel Säure im Blut) besteht.

Ein erhöhtes Risiko für eine Laktatazidose besteht,

wenn Ihr Blutdruck besonders niedrig ist, oder Sie eine Blutinfektion haben, die mit

Nierenversagen zusammenhängen kann

wenn Sie eine erblich bedingte Stoffwechselstörung haben.

wenn Sie Metformin (ein Diabetes-Medikament) einnehmen.

wenn Sie Medikamente zur Behandlung einer HIV-Infektion nehmen, insbesondere so

genannte NRTIs (Nukleosidische Reverse-Transkriptase-Hemmer).

Wenn Sie Diabetes haben und diese Lösung anwenden, muss die Dosis der Arzneimittel, mit denen

Ihr Blutzucker eingestellt wird (z.B. Insulin), regelmäßig überprüft werden. Vor allem, wenn die

Peritonealdialyse-Behandlung begonnen oder geändert wird, muss die Dosis Ihrer Diabetes-

Medikamente eventuell angepasst werden.

Wenn Sie eine Allergie gegen Mais haben. Stoppen Sie die Infusion sofort und lassen Sie

die Lösung aus Ihrer Bauchhöhle ab.

Sie sollten unbedingt – wahrscheinlich zusammen mit Ihrem Arzt – regelmäßige Aufzeichnungen

über Ihren Flüssigkeitshaushalt und Ihr Körpergewicht führen. Ihr Arzt überwacht Ihre

Blutparameter in regelmäßigen Abständen, insbesondere:

Salze (z.B. Hydrogencarbonat, Kalium, Magnesium, Calcium und Phosphat);

Parathormon, das für die Erhaltung des Calciumspiegels in Ihrem Körper zuständig ist;

Fett (Lipide) in Ihrem Blut.

wenn Sie einen hohen oder niedrigen Calciumspiegel im Blut haben. Diese Lösung kann Ihren

Calciumspiegel verschlechtern.

Version 11.0 (QRD 3.1)

DIANEAL PD4 Glucose 1,36 %/2,27 %/3,86 %

Baxter S.A.

Gebrauchsinformation

Wenden Sie nicht mehr Lösung an, als Ihnen Ihr Arzt verschrieben hat. Zu den Symptomen einer

Überinfusion zählen Bauchblähungen, Völlegefühl und Kurzatmigkeit.

ihr Arzt prüft regelmäßig Ihren Kaliumspiegel. Wenn er zu niedrig wird, gibt er Ihnen eventuell

zum Ausgleich Kaliumchlorid.

außerdem sollten Sie beachten, dass die so genannte Enkapsulierende Peritoneale Sklerose (EPS)

eine bekannte, wenn auch seltene Komplikation der Peritonealdialyse ist. Sie – und auch Ihr Arzt –

sollten sich über diese mögliche Komplikation im Klaren sein. Die EPS führt zu:

Entzündungen im Bauchraum (Abdomen);

Verdickungen am Darm, was Bauchschmerzen, Blähungen oder Erbrechen zur Folge haben

kann. In seltenen Fällen gab es einen tödlichen Verlauf.

wenn Sie bereits andere Medikamente einnehmen, lesen Sie bitte auch den Abschnitt “Anwendung

von DIANEAL PD4 zusammen mit anderen Arzneimitteln”.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie DIANEAL PD4 anwenden.

Anwendung von DIANEAL PD4 zusammen mit anderen Arzneimitteln

Wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, muss Ihr Arzt unter Umständen deren Dosis erhöhen, da

die Ausscheidung bestimmter Arzneimittel durch die Peritonealdialyse erhöht wird.

Vorsicht ist geboten, wenn Sie Herzmedikamente einnehmen, die als Herzglykoside bekannt sind

(z. B. Digoxin). Ess kann sein dass Sie:

Kalium- und Calciumzusätze benötigen.

Einen unregelmäßigen Herzschlag (Arrhythmie) bekommen.

Ihr Arzt wird Sie während der Behandlung genau überwachen, vor allem Ihre Kalium-,

Calcium- und Magnesiumspiegel.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere

Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um

Rat.

Schwangerschaft

Es gibt keine Erfahrungen mit DIANEAL PD4 zur Anwendung bei schwangeren Frauen. Wenn Sie

schwanger sind, werden Sie dieses Arzneimittel nur erhalten wenn Ihr Arzt es für absolut notwendig für

Ihren Erholung hält. Nutrineal sollte schwangeren Frauen nur nach sorgfältiger Abwägung verordnet

werden.

Stillzeit

Es ist nicht bekannt ob DIANEAL PD4 in die Muttermilch übergeht. Wenn von Ihrem Arzt nicht anders

verordnet, ist Nutrineal für eine Anwendung während der Stillzeit nicht geeignet.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Im Rahmen dieser Behandlung kann es zu einem Schwächegefühl, unscharfem Sehen oder Schwindel

kommen. Bitte auf keinen Fall ein Fahrzeug lenken oder Maschinen bedienen, wenn Sie eines dieser

Symptome bemerken.

3.

WIE IST DIANEAL PD4 ANZUWENDEN?

Version 11.0 (QRD 3.1)

DIANEAL PD4 Glucose 1,36 %/2,27 %/3,86 %

Baxter S.A.

Gebrauchsinformation

DIANEAL PD4 wird in die Bauchhöhle verabreicht. Dies ist der Raum in Ihrem Bauch (Abdomen)

zwischen der Haut und dem Bauchfell (Peritoneum). Als Bauchfell (Peritoneum) wird die Membran

bezeichnet, die Ihre inneren Organe, z. B. Darm und Leber, umgibt.

Dieser Weg erfordert die Verwendung eines speziellen Katheters und eine geeignete Applikations-Kit, dass

die Verbindung zwischen dem Lösungsbeutel und dem Patientenkatheter ermöglicht.

DIANEAL PD4 ist nicht zur intravenösen Infusion geeignet.

Verwenden Sie DIANEAL PD4 immer genau nach diesen Anweisungen, es sei denn, Ihr Arzt hat Ihnen

andere Anweisungen gegeben. Konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich nicht ganz

sicher sind. Unsachgemäßes Abklemmen oder Spülen kann dazu führen, dass Luft in Ihren Bauchraum

gelangt, was zu Bauchschmerzen und/oder einer Peritonitis führen kann.

Beschädigte Beutel verwerfen.

Ihr Arzt verschreibt Ihnen die korrekte Glucosestärke und Anzahl an Beuteln, die Sie täglich verwenden

müssen.

Art der Anwendung

Den Beutel auf 37°C erwärmen. Dazu ausschließlich die speziell für diesen Zweck entwickelte

Wärmeplatte verwenden. Den Beutel zum Aufwärmen auf keinen Fall in Wasser tauchen.

Erwärmen Sie den Beutel auf keinen Fall in der Mikrowelle.

Entfernen Sie die Schutzhülle und wenden Sie die Lösung unverzüchlich an.

Nur verwenden, wenn die Lösung klar und der Beutel unversehrt ist.

Verwenden Sie jeden Beutel nur einmal.

Restmengen verwerfen.

Während der gesamten Verabreichung der Lösung die erlernten aseptischen Methoden einhalten.

Prüfen Sie nach jeder Anwendung die abgeleitete Flüssigkeit auf Klarheit.

Mischbarkeit mit anderen Arzneimitteln

Es kann sein, dass Sie von Ihrem Arzt weitere Medikamente verschrieben bekommen, die direkt dem

DIANEAL PD4-Beutel hinzugefügt werden sollen. Fügen Sie in diesem Fall das Medikament über die

vorgesehene Stelle hinzu. Die Lösung unmittelbar nach Zugabe des Medikaments verwenden. Bitte fragen

Sie bei Ihrem Arzt nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Wenn Sie die Anwendung von DIANEAL PD4 abbrechen

Brechen Sie die Peritonealdialyse nicht ohne Zustimmung Ihres Arztes ab. Wenn Sie die Behandlung

abbrechen, kann dies lebensbedrohliche Folgen haben.

Wenn Sie mehr als einen Beutel DIANAL PD4 innerhalb von 24 Stunden angewendet haben

Falls Sie zu viel DIANAL PD4 angewendet haben, können folgende Symptome auftreten:

Bauchblähungen;

Völlegefühl;

Kurzatmigkeit.

Wenn Sie eine gröβere Menge von DIANEAL PD4 angewendet haben, als Sie sollten

Wenn Sie zu viel DIANAL PD4 angewendet oder eingenommen haben, nehmen Sie ubverzüglich Kontakt

mit Ihrem Artz, Ihrem Apotheker oder mit dem Anti-Gift-Zentrum (070- 245 245) auf.

4.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Version 11.0 (QRD 3.1)

DIANEAL PD4 Glucose 1,36 %/2,27 %/3,86 %

Baxter S.A.

Gebrauchsinformation

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Wenn eine der folgenden Nebenwirkungen auftritt, informieren Sie bitte sofort Ihren Arzt oder Ihr

Dialysezentrum:

Bluthochdruck (Blutdruck ist höher als gewohnt);

Schwellungen der Knöchel, oder der Beine, geschwollene Augen, Kurzatmigkeit oder

Brustschmerzen (Hypervolämie);

schwere Erkrankung mit Blasenbildung auf der Haut, im Mund, an den Augen und an den

Genitalien (Stevens-Johnson-Syndrom);

Bauchschmerzen;

Fieber;

Bauchfellentzündung (Peritonitis).

Dies sind alles schwerwiegende Nebenwirkungen, die möglicherweise sofort medizinisch behandelt werden

müssen.

Wenn eine der folgenden Nebenwirkungen auftritt, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Ihr

Dialysezentrum:

Nebenwirkungen bei Patienten, die DIANEAL PD4 verwenden:

Blutbildveränderungen:

Absinken des Kaliumspiegels (Hypokaliämie), was zu Muskelschwächen, Zuckungen und

Herzrhythmusstörungen führen kann;

Absinken des Natriumspiegels (Hyponatriämie), was zu Müdigkeit, Koma, Verwirrtheit

oder Übelkeit führen kann;

Absinken des Chloridspiegels (Hypochlorämie), was zu Müdigkeit, Koma, Verwirrtheit

oder Übelkeit führen kann;

Schmerzen an der Einstichstelle;

Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Verstopfung, Dehydratation (Durstgefühl, trockener Mund);

Verminderung der Blutmenge (Hypovolämie);

Niedriger Blutdruck (Hypotonie);

Muskelkrämpfe, Muskel- oder Knochenschmerzen;

Wassereinlagerung (Ödem);

Blähungen oder Unbehagen im Bauchbereich;

Ohnmacht;

Hautkrankheiten wie Nesselsucht (Urtikaria), Hautausschlag oder Juckreiz ;

Atembeschwerden.

Andere, verfahrensspezifische Nebenwirkungen der Peritonealdialyse

Infektionen an der Katheteraustrittstelle, Blockierung des Katheters.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für

Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch

direkt anzeigen :

Belgien

Föderalagentur für Arzneimittel und

Gesundheitsprodukte

Abteilung Vigilanz

EUROSTATION II

Victor Hortaplein, 40/40

B-1060 BRUSSEL

Website: www.fagg-afmps.be

Luxemburg

Direction de la Santé :

http://www.ms.public.lu/fr/formulaires/pharmacie-

medicaments-vaccins/index.html

Centre Régional de Pharmacovigilance de Lorraine:

http://crpv.chu-nancy.fr

Version 11.0 (QRD 3.1)

DIANEAL PD4 Glucose 1,36 %/2,27 %/3,86 %

Baxter S.A.

Gebrauchsinformation

E-Mail: patientinfo@fagg-afmps.be

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

WIE IST DIANEAL PD4 AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Nicht über 25°C lagern.

Sofort nach dem Entfernen der Schutzhülle verwenden.

Nur verwenden, wenn die Lösung klar ist und wenn der Beutel unversehrt ist.

Verfalldatum : Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach “EXP:” angegebenen

Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen

Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das

Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt

bei.

6.

INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was DIANEAL PD4 enthält

Die Wirkstoffe sind:

Formel pro 1000 ml

DIANEAL PD4

g/l

1,36 %

2,27 %

3,86 %

Wasserfreie Glucose

Natriumchlorid

NaCl

Natriumlaktat

Calciumchlorid-Dihydrat

CaCl

Magnesiumchlorid-Hexahydrat

MgCl

13,6

5,38

4,48

0,184

0,051

22,7

5,38

4,48

0,184

0,051

38,6

5,38

4,48

0,184

0,051

mmol/l

Natrium

Laktat

Calcium

Magnesium

Chlorid

1,25

0,25

1,25

0,25

1,25

0,25

mosmol/l

Der sonstige Bestandteil (Hilfsstoff) ist Wasser für Injektionszwecke.

Wie DIANEAL PD4 aussieht und Inhalt der Packung

Die Lösung ist in drei verschiedenen Glucose-Konzentrationen erhältlich: 1,36 %, 2,27 % und 3,86 %. Jede

der Konzentrationen ist in verschiedenen Volumen erhältlich, wobei jedes Volumen eine einzige Dosis

darstellt.

DIANEAL PD4 Glucose 1,36 % (13,6 mg/ml) in einem VIAFLEX-Beutel

Version 11.0 (QRD 3.1)

DIANEAL PD4 Glucose 1,36 %/2,27 %/3,86 %

Baxter S.A.

Gebrauchsinformation

1500 ml, 2000 ml, 2500 ml und 5000 ml.

DIANEAL PD4 Glucose 2,27 % (22,7 mg/ml) in einem VIAFLEX-Beutel

2000 ml, 2500 ml und 5000 ml.

DIANEAL PD4 Glucose 3,86 % (38,6 mg/ml) in einem VIAFLEX-Beutel

1500 ml, 2000 ml, 2500 ml und 5000 ml.

Pharmazeutischer Unternehmer und Herstellern

Pharmazeutischer Unternehmer:

Baxter S.A., Bd René Branquart 80, B-7860 Lessines, Belgien

Herstellern:

Baxter Healthcare S.A., Moneen Road, Castlebar, County Mayo, Irland

Baxter Healthcare Ltd, Caxton Way, Thetford, Norfolk IP24 3SE, Groβbritannien

Baxter Manufacturing Sp.z.o.o., 42B Wojciechowska Str., 20704 Lublin, Polen

Zulassungsnummern

DIANEAL PD4 Glucose 1,36 % (13,6 mg/ml), Peritonealdialyselösung (1500 ml, 2000 ml, 2500 ml und

5000 ml):

DIANEAL PD4 Glucose 1,36 % (13,6 mg/ml) (1500 ml) : BE162145.

DIANEAL PD4 Glucose 1,36 % (13,6 mg/ml) (2000 ml) : BE158733.

DIANEAL PD4 Glucose 1,36 % (13,6 mg/ml) (2500 ml) : BE158803.

DIANEAL PD4 Glucose 1,36 % (13,6 mg/ml) (5000 ml) : BE162163.

DIANEAL PD4 Glucose 2,27 % (22,7 mg/ml), Peritonealdialyselösung (2000 ml, 2500 ml und 5000 ml):

DIANEAL PD4 Glucose 2,27 % (22,7 mg/ml) (2000 ml) : BE158812.

DIANEAL PD4 Glucose 2,27 % (22,7 mg/ml) (2500 ml) : BE162154.

DIANEAL PD4 Glucose 2,27 % (22,7 mg/ml) (5000 ml) : BE162267.

DIANEAL PD4 Glucose 3,86 % (38,6 mg/ml), Peritonealdialyselösung (1500 ml, 2000 ml, 2500 ml und

5000 ml):

DIANEAL PD4 Glucose 3,86 % (38,6 mg/ml) (1500 ml) : BE162276.

DIANEAL PD4 Glucose 3,86 % (38,6 mg/ml) (2000 ml) : BE158821.

DIANEAL PD4 Glucose 3,86 % (38,6 mg/ml) (2500 ml) : BE158794.

DIANEAL PD4 Glucose 3,86 % (38,6 mg/ml) (5000 ml) : BE162294.

Verkaufsabgrenzung

Verschreibungspflichtig.

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im 03/2017.

Das Zulassungsdatum: 03/2017

Version 11.0 (QRD 3.1)

27-3-2018

FDA authorizes first fully interoperable continuous glucose monitoring system, streamlines review pathway for similar devices

FDA authorizes first fully interoperable continuous glucose monitoring system, streamlines review pathway for similar devices

The authorization classifies integrated continuous glucose monitoring devices in class II and subjects them to certain criteria called special controls

FDA - U.S. Food and Drug Administration

6-3-2018

Dringende Sicherheitsinformation zu SPOTCHEM II Glucose, PANEL-1;PANEL-V, GLUCOSE (Men), PANEL-1 von Arkray Factory, Inc.

Dringende Sicherheitsinformation zu SPOTCHEM II Glucose, PANEL-1;PANEL-V, GLUCOSE (Men), PANEL-1 von Arkray Factory, Inc.

Weitere Informationen sowie Details zum Produkt entnehmen Sie bitte der anliegenden Kundeninformation des Herstellers.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

21-2-2018

Sugar in food

Sugar in food

Glucose, galactose, fructose, sucrose, lactose, maltose… these are all types of what is commonly called sugar. Given the health effects that can be caused by excessive sugar consumption, ANSES recommends not consuming more than 100 g of sugar per day (excluding lactose and galactose) and not more than one sweetened beverage. Language English

France - Agence Nationale du Médicament Vétérinaire

18-1-2018

Baxter recalls one lot of DIANEALperitoneal dialysis solution due to the potential presence of particulate matter

Baxter recalls one lot of DIANEALperitoneal dialysis solution due to the potential presence of particulate matter

Health Canada is advising Canadians that Baxter Corporation is voluntarily recalling one lot of DIANEAL PD4 1.5% peritoneal dialysis solution in the 5-litre bag format due to the potential presence of particulate matter within the connectors.

Health Canada

11-12-2017

FDA Drug Safety Communication: FDA revises labels of SGLT2 inhibitors for diabetes to include warnings about too much acid in the blood and serious urinary tract infections

FDA Drug Safety Communication: FDA revises labels of SGLT2 inhibitors for diabetes to include warnings about too much acid in the blood and serious urinary tract infections

A U.S. Food and Drug Administration (FDA) safety review has resulted in adding warnings to the labels of a specific class of type 2 diabetes medicines called sodium-glucose cotransporter-2 (SGLT2) inhibitors about the risks of too much acid in the blood and of serious urinary tract infections. Both conditions can result in hospitalization.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

27-9-2017

FDA approves first continuous glucose monitoring system for adults not requiring blood sample calibration

FDA approves first continuous glucose monitoring system for adults not requiring blood sample calibration

The U.S. Food and Drug Administration today approved the FreeStyle Libre Flash Glucose Monitoring System, the first continuous glucose monitoring system that can be used by adult patients to make diabetes treatment decisions without calibration using a blood sample from the fingertip (often referred to as a “fingerstick”).

FDA - U.S. Food and Drug Administration

12-9-2017

Medtronic Announces Voluntary Recall of Diabetes Infusion Sets

Medtronic Announces Voluntary Recall of Diabetes Infusion Sets

Medtronic plc (NYSE:MDT) announced today that it has started to inform patients worldwide of a voluntary recall of specific lots of infusion sets used with all models of Medtronic insulin pumps. The recall is related to a certain discontinued component in these infusion sets and does not include insulin pumps or glucose sensors.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

23-2-2018

Ask Glucose Tolerance Testing Diabetes

Ask Glucose Tolerance Testing Diabetes

How Is Glucose Tolerance Testing Used to Diagnose Diabetes?

US - eMedicineHealth

7-12-2017

CGM May Improve Hypoglycemia Awareness in Type 1 Diabetes

CGM May Improve Hypoglycemia Awareness in Type 1 Diabetes

Continuous glucose monitoring (CGM) may improve awareness and reduce the risk for severe hypoglycemia in patients with longstanding type 1 diabetes.

US - RxList

8-11-2017

Higher Brain Glucose Levels, Severe Alzheimer's

Higher Brain Glucose Levels, Severe Alzheimer's

Higher Brain Glucose Levels May Mean More Severe Alzheimer's

US - eMedicineHealth

10-10-2017

GLUCOSE (Dextrose Monohydrate) Injection [Baxter Healthcare Corporation]

GLUCOSE (Dextrose Monohydrate) Injection [Baxter Healthcare Corporation]

Updated Date: Oct 10, 2017 EST

US - DailyMed

28-9-2017

FDA Approves FreeStyle Libre System for Patients

FDA Approves FreeStyle Libre System for Patients

( updated ) The US Food and Drug Administration (FDA) has approved the FreeStyle Libre Flash Glucose Monitoring System for use by adult patients with diabetes. This is the first glucose monitoring system geared to diabetes patients that does not require finger-stick calibration.

US - RxList

9-8-2017

Positive Cardiac Biomarker Changes Seen With Canagliflozin in T2D

Positive Cardiac Biomarker Changes Seen With Canagliflozin in T2D

In a post hoc analysis of a study of the sodium-glucose cotransporter 2 (SGLT-2) inhibitor canagliflozin (Invokana, Janssen) in older patients with type 2 diabetes and a moderate risk of cardiovascular disease (CVD), canagliflozin blunted the increase in serum levels of N-terminal pro–B-type natriuretic peptide (NT-proBNP) and high-sensitivity troponin I (hsTnI) over a 2-year period.

US - RxList

16-6-2017

CANVAS: Experts Spar on Canagliflozin Risk/Benefit in Diabetes

CANVAS: Experts Spar on Canagliflozin Risk/Benefit in Diabetes

The CANVAS program trial results with canagliflozin may have confirmed that cardiovascular benefit is likely to be a class effect of the sodium-glucose cotransporter 2 (SGLT2) inhibitors for type 2 diabetes, but the extent to which the agents may be interchangeable is a subject of heated debate among experts who spoke with Medscape Medical News after the study results were presented.

US - RxList

15-6-2017

Single-Shot IDegLira Bests Basal-Bolus Insulin Regimen in Diabetes

Single-Shot IDegLira Bests Basal-Bolus Insulin Regimen in Diabetes

A single daily injection of fixed-dose insulin degludec/liraglutide (IDegLira) (Xultophy 100/3.6, Novo Nordisk) could offer an alternative to multiple daily insulin injections for patients with type 2 diabetes who don't achieve glucose targets with basal insulin alone, new company-sponsored research shows.

US - RxList

7-6-2017

Health Tip: What's My Target Blood Glucose?

Health Tip: What's My Target Blood Glucose?

Title: Health Tip: What's My Target Blood Glucose?Category: Health NewsCreated: 6/6/2017 12:00:00 AMLast Editorial Review: 6/6/2017 12:00:00 AM

US - MedicineNet

7-6-2017

SGLT2 Inhibitors Double the Risk for Diabetic Ketoacidosis

SGLT2 Inhibitors Double the Risk for Diabetic Ketoacidosis

The risk of developing diabetic ketoacidosis (DKA) among type 2 diabetes patients initiating a sodium–glucose cotransporter 2 (SGLT2) inhibitor medication is about double that seen among patients starting a dipeptidyl peptidase-4 (DPP-4) inhibitor, but the overall risk is still low, new research suggests.

US - RxList