Dexamethason HCS

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Dexamethason HCS 4 mg Tabletten
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Dexamethason HCS 4 mg Tabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 138040
  • Berechtigungsdatum:
  • 24-11-2017
  • Letzte Änderung:
  • 01-12-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

Gebrauchsinformation: Information für Patienten

Dexamethason HCS 4 mg Tabletten

Dexamethason HCS 8 mg Tabletten

Wirkstoff: Dexamethason

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es

kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Dexamethason HCS und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Dexamethason HCS beachten?

Wie ist Dexamethason HCS einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Dexamethason HCS aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Dexamethason HCS und wofür wird es angewendet?

Dexamethason HCS gehört zur Gruppe der Glucocorticoide. Das Arzneimittel hat eine

entzündungshemmende, schmerzlindernde und antiallergische Wirkung und unterdrückt das

Immunsystem.

Dexamethason HCS wird empfohlen für die Behandlung von rheumatischen und

Autoimmunerkrankungen (z. B. systemischer Lupus erythematodes, rheumatoide Arthritis, juvenile

idiopathische Arthritis, Polyarteriitis nodosa), Erkrankungen der Atemwege (z. B. Bronchial-Asthma,

Pseudokrupp), Haut (z. B. Erythrodermie, Pemphigus vulgaris), Infektionskrankheiten (tuberkulöse

Meningitis), Erkrankungen des Blutes (z. B. idiopathische thrombozytopenische Purpura bei

Erwachsenen), Hirnödem, Behandlung von Krebserkrankungen (z.B. symptomatisches multiples

Myelom, akute lymphatische Leukämie, Hodgkin-Lymphom und Non-Hodgkin-Lymphom in

Kombination mit anderen Arzneimitteln), palliative Behandlung von neoplastischen Erkrankungen,

Prophylaxe und Behandlung von Übelkeit und Erbrechen verursacht durch Chemotherapie und

Prävention und Behandlung von Erbrechen nach der Operation.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Dexamethason HCS beachten?

Dexamethason HCS darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Dexamethason oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

wenn Sie eine Infektion haben, die den ganzen Körper betrifft (es sei denn, Sie sind in

Behandlung).

wenn Sie ein Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür haben.

wenn Sie eine Impfung mit Lebendimpfstoffen erhalten werden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Dexamethason HCS einnehmen,

wenn Sie jemals eine schwere Depression oder manische Depression (bipolare Störung) hatten.

Dies beinhaltet Depressionen die Sie vor oder während der Einnahme steroidaler Arzneimittel,

wie Dexamethason, hatten.

wenn einer Ihrer nahen Verwandten bereits diese Krankheiten hatte.

Seien Sie besonders vorsichtig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn

Sie Nieren- oder Leberprobleme haben (Leberzirrhose oder chronisches Leberversagen),

Sie einen Tumor der Nebenniere haben (Phäochromozytom)

Sie hohen Blutdruck haben, Herzerkrankungen haben oder vor kurzem einen Herzinfarkt hatten

(Myokardruptur wurde berichtet),

Sie Diabetes haben oder in Ihrer Familie Diabetes vorliegt,

Sie Osteoporose haben (Ausdünnen der Knochen), besonders, wenn Sie eine Frau sind, die die

Menopause bereits hinter sich hat,

Sie aufgrund dieser oder anderer Steroide in der Vergangenheit unter Muskelschwäche litten,

Sie eine Augenerkrankungen haben, wie ein Glaukom (erhöhter Augendruck) oder jemand in Ihrer

Familie ein Glaukom, Katarakt (Trübung der Augenlinse, welche zu einer Abnahme des

Sehvermögens führt), Verletzungen und Geschwüre der Hornhaut des Auges hat/hatte,

kontaktieren Sie Ihren Arzt wenn Sie verschwommen sehen oder eine andere Sehstörung haben.

Sie Myasthenia gravis (Erkrankung, welche schwache Muskeln verursacht) haben,

Sie eine Darmerkrankung oder ein Magengeschwür (peptisches Geschwür) haben,

Sie psychische Probleme haben oder Sie eine psychiatrische Krankheit hatten, die sich durch diese

Art von Medizin verschlimmert hatte,

Sie Epilepsie haben (Zustand, in dem Sie wiederholt Anfälle oder Krämpfe haben),

Sie Migräne haben,

Sie eine Unterfunktion der Schilddrüse haben,

Sie eine Infektion haben oder während der Behandlung mit diesem Arzneimittel eine Infektion

jeglicher Art irgendwo im Körper bekommen, informieren Sie Ihren Arzt auch, wenn Sie

Tuberkulose hatten

vermeiden Sie den Kontakt mit Personen, die Windpocken, Gürtelrose oder Masern haben,

Sie müssen auch Ihren Arzt informieren, wenn Sie bereits Infektionskrankheiten wie Masern oder

Windpocken gehabt haben und über jegliche Impfungen.

Sie Asthma haben,

Sie aufgrund einer Verstopfung von Blutgefäßen durch Blutgerinnsel behandelt werden

(Thromboembolie),

Sie schmerzhafte, steife oder geschwollene Gelenke oder Sehnen bemerken,

Sie Fieber haben, Stress haben, einen Unfall hatten, eine Entbindung hatten, oder eine Operation

benötigen (auch beim Zahnarzt), da eine Dosisänderung notwendig sein könnte.

Sie einen Suppressionstest (Test für die Hormonmenge im Körper), Hauttest für Allergie oder Test

auf bakterielle Infektion, haben, da dieses Arzneimittel möglicherweise die Testergebnisse stören

könnte,

Sie älter sind, können einige der unerwünschten Wirkungen dieses Arzneimittels schwerer

ausfallen, besonders das Ausdünnen der Knochen (Osteoporose), Bluthochdruck, niedriger

Kaliumspiegel, Diabetes, Infektanfälligkeit und Ausdünnen der Haut. Ihr Arzt wird Sie

engmaschiger überwachen.

Kinder

Wenn ein Kind dieses Arzneimittel einnimmt, ist es wichtig, dass der Arzt das Wachstum und die

Entwicklung in regelmäßigen Abständen überwacht. Dexamethason darf nicht routinemäßig bei

Frühgeborenen mit Atmungsproblemen eingesetzt werden.

Einnahme von Dexamethason HCS zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel

einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder

beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, auch wenn es sich um

Arzneimittel handelt, die ohne ärztliche Verschreibung erhältlich sind.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker wenn Sie folgendes einnehmen:

Antikoagulante Arzneimittel, die das Blut verdünnen (z. B. Warfarin)

Acetylsalicylsäure oder ähnliche nicht-steroidale entzündungshemmende Antirheumatika, z. B.

Indometacin

Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes

Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck

Arzneimittel zur Behandlung von Herzerkrankungen

Diuretika (Wassertabletten)

Amphotericin-B-Injektion

Phenytoin, Carbamazepin, Primidon (Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie)

Rifabutin, Rifampicin, Isoniazid (Antibiotika zur Behandlung von Tuberkulose)

Antazida - insbesondere solche, die Magnesiumtrisilicat enthalten

Barbiturate (Arzneimittel, die zur Schlafunterstützung und zur Erleichterung von Angstzuständen

verwendet werden)

Aminoglutethimid (Anti-Krebsbehandlung)

Carbenoxolon (verwendet zur Behandlung von Magengeschwüren)

Ephedrin (zur Abschwellung der Nasenschleimhäute)

Acetazolamid (angewendet bei Glaukom und Epilepsie)

Hydrocortison, Cortison und andere Corticosteroide

Ketoconazol, Itraconazol (zur Behandlung von Pilzinfektionen)

Ritonavir (gegen HIV)

Antibiotika einschließlich Erythromycin, Fluorchinolone

Arzneimittel, die die Bewegung der Muskeln bei Myasthenia gravis unterstützen (z. B.

Neostigmine)

Colestyramin (gegen hohe Cholesterinspiegel)

Östrogene einschließlich der Verhütungspille

Tetracosactid, verwendet im Test für Nebennierenrinden (NNR)-Funktion

Sultoprid, verwendet um Emotionen zu beruhigen

Ciclosporin, verwendet um eine Abstoßung nach einer Transplantation zu verhindern

Thalidomid, verwendet z. B. gegen Multiples Myelom

Praziquantel, verabreicht bei bestimmten Wurminfektionen

Impfung mit Lebendimpfstoffen

Chloroquin, Hydroxychloroquin und Mefloquin (gegen Malaria)

Somatotropin

Protirelin

Einige Arzneimittel können die Wirkung von Dexamethason HCS verstärken und Ihr Arzt möchte

Sie möglicherweise sorgfältig überwachen, wenn Sie diese Arzneimittel einnehmen

(einschließlich einiger Arzneimittel gegen HIV: Ritonavir, Cobicistat).

Wenn Sie Dexamethason zusammen mit folgenden Arzneimitteln einnehmen, kann ein erhöhtes

Risiko von schweren Nebenwirkungen bestehen:

Acetylsalicylsäure oder ähnliche nicht-steroidale Entzündungshemmer, z. B. Indometacin

Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes

Arzneimittel zur Behandlung von Herzkrankheiten

Diuretika (Wassertabletten)

Amphotericin B-Injektion

Acetazolamid (zur Behandlung von Glaukom und Epilepsie)

Tetracosactide zur Bestimmung der adrenokortikalen Funktion

Carbenoxolone (zur Behandlung von Magengeschwüren)

Chloroquin, Hydroxychloroquin und Mefloquin (gegen Malaria)

Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck

Thalidomid, z. B. zur Behandlung des multiplen Myeloms

Impfung mit Lebendimpfstoffen

Arzneimittel, welche die Muskelbewegung bei Myasthenia gravis unterstützen (z. B. Neostigmin)

Antibiotika, einschließlich Fluorchinolone

Sie müssen die Packungsbeilagen aller Arzneimittel die in Kombination mit Dexamethason HCS

eingenommen werden sollen vor Beginn der Behandlung mit Dexamethason HCS lesen, um

Informationen über diese Arzneimittel zu erhalten. Wenn Thalidomid, Lenalidomid oder

Pomalidomid eingenommen werden, müssen Schwangerschaftstests und

Verhütungsmaßnahmen besonders beachtet werden.

Einnahme von Dexamethason HCS zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Dexamethason muss mit oder nach einer Mahlzeit eingenommen werden, um Reizung des Magen-

Darm-Traktes zu minimieren. Getränke, die Alkohol oder Koffein enthalten, müssen vermieden

werden. Es wird empfohlen, häufig kleine Mahlzeiten zu sich zu nehmen, und möglicherweise

Antazida einzunehmen, wenn es von Ihrem Arzt empfohlen wird.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker

um Rat.

Dexamethason HCS darf während der Schwangerschaft und vor allem in den ersten drei Monaten nur

verschrieben werden, wenn der Nutzen die Risiken für Mutter und Kind überwiegt. Wenn Sie während

der Verwendung des Arzneimittels schwanger werden, hören Sie mit der Einnahme von

Dexamethason HCS nicht auf, aber informieren Sie Ihren Arzt sofort, dass Sie schwanger sind.

Corticosteroide können in die Muttermilch übergehen. Ein Risiko für Neugeborene/Säuglinge kann

nicht ausgeschlossen werden. Eine Entscheidung darüber, das Stillen fortzusetzen/abzubrechen oder

die Therapie mit Dexamethason fortzusetzen/abzubrechen muss unter Berücksichtigung des Nutzens

hinsichtlich des Stillens für das Kind und des Nutzens hinsichtlich der Behandlung für die Frau

erfolgen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit

beeinträchtigen.

Nehmen Sie nicht am Straßenverkehr teil, benutzen Sie keine Maschinen und führen Sie keine

gefährlichen Tätigkeiten aus, wenn bei Ihnen Nebenwirkungen wie Verwirrtheit, Halluzinationen,

Schwindel, Müdigkeit, Schläfrigkeit, Ohnmacht oder verschwommenes Sehen auftreten.

Dexamethason HCS enthält Lactose

Bitte nehmen Sie Dexamethason HCS erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt

ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

Doping

Die Anwendung von Dexamethason HCS kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.

3.

Wie ist Dexamethason HCS einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei

Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Dexamethason HCS liegt in Tablettenform mit 4 mg, 8 mg, 20 mg und 40 mg vor. Die Tabletten

können in gleiche Hälften geteilt werden, um zusätzliche 2 mg und 10 mg Stärken zur Verfügung zu

stellen oder das Herunterschlucken der Tabletten zu vereinfachen.

Die Dosierung wird von Ihrem Arzt bestimmt.

Dexamethason wird täglich in üblichen Dosen von 0,5 bis 10 mg verabreicht, abhängig von der zu

behandelnden Krankheit. Bei schwereren Krankheitszuständen können Dosen über 10 mg pro Tag

erforderlich sein. Die Dosis muss dem individuellen Ansprechen des Patienten und der Schwere der

Erkrankung angepasst werden. Zur Minderung von Nebenwirkungen, muss die niedrigste wirksame

Dosis angewendet werden.

Anwendung bei Kindern

Wenn ein Kind dieses Arzneimittel einnimmt, ist es wichtig, dass der Arzt dessen Wachstum und

Entwicklung in regelmäßigen Abständen überwacht.

Wenn Sie eine größere Menge von Dexamethason HCS eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie zu viel dieses Arzneimittels eingenommen haben, kontaktieren Sie sofort einen Arzt oder

ein Krankenhaus.

Wenn Sie die Einnahme von Dexamethason HCS vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme einer Dosis vergessen haben, nehmen Sie sie ein, sobald Sie sich daran

erinnern, es sei denn, es ist beinahe Zeit für die nächste Dosis. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge

ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Dexamethason HCS abbrechen

Wenn Ihre Behandlung beendet werden soll, folgen Sie dem Rat Ihres Arztes. Er wird Ihnen

möglicherweise mitteilen, die Menge des Arzneimittels, die Sie einnehmen, stufenweise zu reduzieren,

bis Sie ganz mit der Einnahme aufhören. Die Symptome, die berichtet wurden, wenn die Behandlung

zu schnell gestoppt wurde, umfassten einen niedrigen Blutdruck und in einigen Fällen einen Rückfall

der behandelten Krankheit.

Ebenfalls kann ein "Entzugssyndrom" auftreten, welches Fieber, Muskel- und Gelenkschmerzen,

Entzündungen der Nasenschleimhaut (Rhinitis), Gewichtsverlust, juckende Haut und

Augenentzündung (Konjunktivitis) umfasst. Wenn Sie die Behandlung zu früh beenden und einige der

genannten Symptome auftreten, müssen Sie sich so schnell wie möglich an Ihren Arzt wenden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Sprechen Sie sofort mit einem Arzt, wenn

Sie sich deprimiert fühlen, einschließlich Selbstmordgedanken,

Sie sich berauscht fühlen (Manie) oder Stimmungsschwankungen haben,

Sie sich ängstlich fühlen, Schlafstörungen haben, Schwierigkeiten beim Denken oder Verwirrtheit

und Gedächtnisverlust haben,

Sie Dinge fühlen, sehen oder hören, die nicht existieren. Sonderbare oder beängstigende Gedanken

haben, verändertes Verhalten oder das Gefühl haben allein zu sein.

Sie starke Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, starke Muskelschwäche und

Müdigkeit, extrem niedrigen Blutdruck, Gewichtsverlust und Fieber haben, da diese Symptome

Anzeichen von Nebennierenrindeninsuffizienz sein können;

Sie plötzliche Bauchschmerzen, Druckempfindlichkeit, Übelkeit, Erbrechen, Fieber und Blut im

Stuhl haben, da diese Symptome ein Zeichen eines Darmrisses sein können, vor allem, wenn Sie

eine Darmkrankheit haben oder hatten.

Sie Atemnot haben oder Gelenkschwellungen auftreten, da dies Anzeichen sein können, dass sich

bei Ihnen ein bestehendes Herzproblem verschlimmert.

Andere Nebenwirkungen können sein (Häufigkeit nicht bekannt):

Größere Anfälligkeit für Infektionen, einschließlich Virus- und Pilzinfektionen, z. B. Soor;

Wiederauftreten einer Tuberkulose oder anderer Infektionen die Sie bereits hatten, z. B.

Augeninfektionen.

Rückgang der Anzahl weißer Blutzellen oder eine erhöhte Anzahl weißer Blutzellen, abnormale

Gerinnung.

Eine allergische Reaktion auf das Arzneimittel, einschließlich einer schweren, potenziell

lebensbedrohlichen allergischen Reaktion (kann sich als Ausschlag und Schwellung der Kehle

oder Zunge äußern und in schweren Fällen können Schwierigkeiten bei der Atmung oder

Schwindel auftreten).

Beeinträchtigung der Regulierung des Hormonhaushaltes, Schwellung und Zunahme des

Körpergewichts, Vollmondgesicht (Cushing-Syndrom), Änderung der Wirksamkeit von

Endokrinen nach Stress und Trauma, Operationen, Entbindung oder Krankheit. Ihr Körper kann

möglicherweise nicht in der Lage sein, auf die übliche Weise auf schweren Stress, wie Unfälle,

Operationen, Entbindung oder Krankheit zu reagieren. Gebremstes Wachstum bei Kindern und

Jugendlichen, unregelmäßige oder ausbleibende Menstruationszyklen (Perioden), Entwicklung von

übermäßiger Körperbehaarung (vor allem bei Frauen).

Gewichtszunahme, Verlust des Eiweiß- und Kalziumgleichgewichts, gesteigerter Appetit,

Ungleichgewicht des Salzhaushalts, Wassereinlagerung im Körper, Verlust von Kalium, der zu

Rhythmusstörungen führen kann, erhöhter Arzneimittelbedarf bei Diabetikern, Offensichtlich

werden eines unbekannten Diabetes, hohe Konzentrationen von Cholesterin und Triglyceriden im

Blut (Hypercholesterinämie und Hypertriglyceridämie).

Extreme Stimmungsschwankungen, eine Schizophrenie (psychische Erkrankung) kann sich

verschlimmern, Depression, Unfähigkeit zu schlafen.

Schwere ungewöhnliche Kopfschmerzen mit Sehstörungen in Verbindung mit der Absetzung der

Behandlung, Anfälle und Verschlimmerung von Epilepsie, Schwindel.

Erhöhter Augendruck, Stauungspapille, Verdünnung der Augenmembranen, Vermehrte

Augeninfektionen durch Viren, Pilze und Bakterien, Verschlimmerung von Symptomen eines

Hornhautulcus, Verschlimmerung bestehender Augeninfektionen, hervorstehende Augen,

Katarakt, verschwommenes Sehen.

Kongestive Herzinsuffizienz bei anfälligen Menschen, Herzruptur nach einem kürzlich

aufgetretenen Herzinfarkt, kardiale Dekompensation.

Bluthochdruck, Blutgerinnsel: Bildung von Blutgerinnseln, die Blutgefäße verstopfen können,

z. B. in den Beinen oder Lungen (thromboembolische Komplikationen).

Schluckauf.

Übelkeit, Erbrechen, Magenprobleme und geschwollener Bauch, Entzündungen und Geschwüre in

der Speiseröhre, Magengeschwüre, die sich teilen und bluten können, entzündete

Bauchspeicheldrüse (was sich als Schmerzen im Rücken und Bauch äußern kann), Blähungen,

Pilzinfektion der Speiseröhre.

Dünne empfindliche Haut, ungewöhnliche Flecken auf der Haut, blaue Flecken, Rötung und

Entzündung der Haut, Dehnungsstreifen, sichtbar geschwollene Kapillare, Akne, verstärktes

Schwitzen, Hautausschlag, Schwellungen, Ausdünnen der Haare, ungewöhnliche

Fettablagerungen, übermäßiger Haarwuchs, Wassereinlagerung im Körper, Pigmentstörungen,

schwache Kapillaren, die leicht reißen, was sich als Blutung unter der Haut äußert (erhöhte

Fragilität der Kapillare), Hautreizung um den Mund (periorale Dermatitis).

Ausdünnung von Knochen mit erhöhtem Risiko von Brüchen (Osteoporose), Knochennekrose,

Sehnenentzündung, Sehnenriss, Muskelschwund, Myopathie, Muskelschwäche, Frühzeitiges Ende

des Knochenwachstums (vorzeitiger Epiphysenschluss).

Änderungen in der Anzahl und Beweglichkeit von Spermien, Impotenz.

Verschlechterte Reaktion auf Impfungen und Hauttests, langsame Wundheilung, Unwohlsein,

Krankheitsgefühl.

Ein „Entzugssyndrom“, das Fieber, Muskel- und Gelenkschmerzen, Entzündung der

Nasenschleimhaut (Rhinitis), Gewichtsverlust, schmerzenden und juckenden Hautknötchen und

Entzündung des Auges (Konjunktivitis) umfasst, kann ebenfalls auftreten.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen

über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Dexamethason HCS aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton bzw. der Blisterpackung nach verw. bis:

angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag

des angegebenen Monats.

Für dieses Arzneimittel sind bezüglich der Temperatur keine besonderen Lagerungsbedingungen

erforderlich.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu schützen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Dexamethason HCS enthält

Der Wirkstoff ist Dexamethason.

Dexamethason HCS 4 mg Tabletten

Jede Tablette enthält 4 mg Dexamethason.

Dexamethason HCS 8 mg Tabletten

Jede Tablette enthält 8 mg Dexamethason.

Die sonstigen Bestandteile sind Lactose Monohydrat, vorverkleisterte Maisstärke,

hochdisperses wasserfreies Siliciumdioxid und Magnesiumstearat (E470b). Siehe Abschnitt 2

„Dexamethason HCS enthält Lactose“.

Wie Dexamethason HCS aussieht und Inhalt der Packung

4 mg Tabletten: Weiße oder cremefarbene, runde Tabletten mit abgeschrägten Kanten und einer

Bruchrille auf einer Seite (Dicke: 2,5-3,5 mm; Durchmesser: 5,7-6,3 mm). Die Tablette kann in

gleiche Dosen geteilt werden.

8 mg Tabletten: Weiße oder cremefarbene, ovale Tabletten und einer Bruchrille auf einer Seite

(Stärke: 3.5-5.5 mm, Durchmesser: 8.7-9.3 mm). Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Dexamethason HCS 4 mg Tabletten sind in Faltschachteln erhältlich, die 10, 20, 30, 100, 10x1, 20x1,

30x1 und 100x1 Tabletten in Blister enthalten.

Dexamethason HCS 8 mg Tabletten sind in Faltschachteln erhältlich, die 10, 30, 10x1 und 30x1

Tabletten in Blister enthalten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

HCS bvba

H. Kennisstraat 53

B 2650 Edegem

Belgien

Hersteller:

TAD Pharma GmbH

Heinz-Lohmann-Str. 5

27472 Cuxhaven

Deutschland

Krka, d.d., Novo mesto

Šmarješka cesta 6

8501 Novo mesto

Slovenien

Zulassungsnummern:

Dexamethason HCS 4 mg Tabletten

Z.Nr.: 138040

Dexamethason HCS 8 mg Tabletten

Z.Nr.: 138041

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des EWR unter den folgenden Bezeichnungen

zugelassen:

Dänemark

Dexamethason HCS

Island

Dexamethasone Krka

Norwegen

Dexamethasone Krka

Schweden

Dexamethasone HCS

Ungarn

Dexametazon Krka

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Dezember 2017.

7-9-2018

Audioguide Patient

Audioguide Patient

Dexamethason - Ozurdex - Information für Patienten

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

22-11-2018

Ozurdex (Allergan Pharmaceuticals Ireland)

Ozurdex (Allergan Pharmaceuticals Ireland)

Ozurdex (Active substance: dexamethasone) - PSUSA - Modification - Commission Decision (2018)7886 of Thu, 22 Nov 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/1140/PSUSA/985/201801

Europe -DG Health and Food Safety

24-9-2018

Neofordex (Laboratoires CTRS)

Neofordex (Laboratoires CTRS)

Neofordex (Active substance: dexamethasone) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)6239 of Mon, 24 Sep 2018

Europe -DG Health and Food Safety