Dermatodoron Tropfen

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Dermatodoron Tropfen anthroposophisches Arzneimittel
  • Darreichungsform:
  • anthroposophisches Arzneimittel
  • Zusammensetzung:
  • extracta ethanolica lysimachiae nummulariae Kraut frisch 50 mg und nightshade dulcamarae Blume frisch 50 mg, excipiens zur Lösung pro 1 g Endwerte. ethanolum 36 % V/V.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Dermatodoron Tropfen anthroposophisches Arzneimittel
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Anthroposophika
  • Therapiebereich:
  • Zur Behandlung von Hauterkrankungen

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 18602
  • Berechtigungsdatum:
  • 04-09-1957
  • Letzte Änderung:
  • 24-01-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Information für Patientinnen und Patienten

Dermatodoron® Tropfen

Anthroposophisches Arzneimittel

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, denn sie enthält wichtige Informationen.

Dieses Arzneimittel haben Sie entweder persönlich von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin verschrieben

erhalten oder Sie haben es ohne ärztliche Verschreibung in der Apotheke bezogen. Wenden Sie das

Arzneimittel gemäss Packungsbeilage bzw. nach Anweisung des Arztes oder Apothekers bzw. der

Ärztin oder Apothekerin an, um den grössten Nutzen zu haben. Bewahren Sie die Packungsbeilage

auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.

Wann wird Dermatodoron angewendet?

Gemäss der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis kann Dermatodoron bei

schuppenden und nässenden Hautveränderungen, als Basistherapie und zur Nachbehandlung

angewendet werden.

Seine Wirkung beruht auf den zwei Heilpflanzen Bittersüss (Dulcamara) und Pfennigkraut

(Lysimachia nummularia). Bittersüss entfaltet ihre Wirkung vor allem bei entzündlichen

Hautausschlägen (Exanthemen) sowie juckenden Hautentzündungen (Ekzemen) und normalisiert

übermässige Stoffwechselprozesse der Haut. Pfennigkraut ist eine bewährte Heilpflanze bei

Hautwunden und fördert die gesunde Hautdurchblutung. Durch diese abgestimmte Kombination

wirkt Dermatodoron regulierend auf die normale Hautfunktion und unterstützend auf die

Hautbildung.

Was sollte dazu beachtet werden?

Wenn Ihnen Ihr Arzt oder Ihre Ärztin andere Arzneimittel verschrieben hat, fragen Sie Ihren Arzt

oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, ob Dermatodoron gleichzeitig eingenommen

werden darf.

Wann darf Dermatodoron nicht oder nur mit Vorsicht eingenommen werden?

Bis heute sind keine Anwendungseinschränkungen bekannt. Bei bestimmungsgemässem Gebrauch

sind keine besonderen Vorsichtsmassnahmen notwendig.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

- an anderen Krankheiten leiden,

- Allergien haben oder

- andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen.

Darf Dermatodoron während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Aufgrund der bisherigen Erfahrungen ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das

Kind bekannt. Systematische wissenschaftliche Untersuchungen wurden aber nie durchgeführt.

Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel

verzichten oder Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin um Rat fragen.

Wie verwenden Sie Dermatodoron?

Falls vom Arzt bzw. von der Ärztin nicht anders verschrieben, wird Dermatodoron vor den

Mahlzeiten in etwas Wasser verdünnt, wie folgt eingenommen:

Erwachsene: 3mal täglich 15–20 Tropfen;

Schulkinder und Jugendliche (6–18 Jahre): 3mal täglich 10–15 Tropfen;

Kinder (2–5 Jahre): 3mal täglich 5–10 Tropfen;

Säuglinge (ab 1 Monat) und Kleinkinder: 1–3mal täglich 3–5 Tropfen.

Schütteln Sie die Flasche vor Gebrauch.

Da Dermatodoron ein Basistherapeutikum ist, wird es in der Regel über Monate oder auch über Jahre

eingenommen. Dies gilt nicht für Säuglinge und Kleinkinder. Bei ihnen ist die ununterbrochene

Anwendung auf 4 Wochen zu begrenzen.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder von der Ärztin

verschriebene Dosierung. Wenn bei der Behandlung eines Kleinkindes/Kindes die gewünschte

Besserung nicht eintritt, ist mit ihm ein Arzt bzw. eine Ärztin aufzusuchen.

Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt

oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Dermatodoron haben?

Für Dermatodoron sind bisher bei bestimmungsgemässem Gebrauch keine Nebenwirkungen

beobachtet worden. Wenn Sie dennoch Nebenwirkungen bemerken, informieren Sie Ihren Arzt oder

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin.

Was ist ferner zu beachten?

Bewahren Sie das Arzneimittel ausserhalb der Reichweite von Kindern auf.

Bei Raumtemperatur (15–25°C) sowie vor Feuchtigkeit geschützt lagern.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin.

Was ist in Dermatodoron enthalten?

1g Tropfflüssigkeit enthält: ethanolische Auszüge aus: 50mg Bittersüss, frische Blüten und 50mg

Pfennigkraut, frisches Kraut.

Hilfsstoffe: gereinigtes Wasser, Alkohol.

Enthält 36 Vol.-% Alkohol.

Zulassungsnummer

18’602 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Dermatodoron? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken, ohne ärztliche Verschreibung.

Tropfflaschen à 100ml.

Zulassungsinhaberin

Weleda AG, Arlesheim, Schweiz

Diese Packungsbeilage wurde im April 2008 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic)

geprüft.

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