Dermacalm-d

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Dermacalm-d Creme
  • Darreichungsform:
  • Creme
  • Zusammensetzung:
  • hydrocortisoni acetas 5 mg, dexpanthenolum 50 mg, Fett, conserv.: chlorhexidini dihydrochloridum, excipiens ad-Salbe für 1 g.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • Biologische Medizin

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Dermacalm-d Creme
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika
  • Therapiebereich:
  • Nicht infizierte entzündliche Dermatosen

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 51464
  • Berechtigungsdatum:
  • 24-04-1992
  • Letzte Änderung:
  • 24-10-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Dermacalm-d® mit Dexpanthenol

Bayer (Schweiz) AG

Was ist Dermacalm-d und wann wird es angewendet?

Dermacalm-d ist eine kühlende Crème, die bei den nachfolgend aufgeführten Hautschädigungen eine

lokale entzündungshemmende und antiallergische Wirkung entfaltet:

·Reizungen der Haut oder leichte allergische Reaktionen (mit oder ohne Juckreiz), die durch den

Kontakt mit Reinigungsmitteln, Kosmetika, Pflanzen, Tieren oder Metallen (Schmuck) ausgelöst

werden;

·Insektenstiche;

·Sonnenbrand;

·leichte Verbrennungen ohne offene Haut.

Dermacalm-d wirkt juckreizlindernd, entzündungshemmend und antiallergisch und unterstützt den

Aufbau der geschädigten Haut. Die Eigenschaften von Dermacalm-d sind auf das

Hydrocortisonacetat, dem wichtigsten Bestandteil der Crème, zurückzuführen. Hydrocortison ist ein

im menschlichen Körper natürlich vorkommendes Hormon, das entzündungshemmend wirkt. Wird

es auf die Haut aufgetragen, so entfaltet es eine überwiegend lokale Wirkung. Dermacalm-d enthält

zudem Dexpanthenol, das durch die Zellen der Haut rasch in Pantothensäure, ein Vitamin,

umgewandelt wird. Die Pantothensäure kann die Heilung der Haut fördern.

Was sollte dazu beachtet werden?

Um eine entzündete oder gereizte Hautpartie zu reinigen, sollten Sie nur Wasser verwenden, da Seife

die Reizung verschlimmern könnte. Vermeiden Sie jeden Kontakt mit der Substanz oder dem

Material, das die Entzündung ausgelöst hat.

Wann darf Dermacalm-d nicht angewendet werden?

Verwenden Sie Dermacalm-d nicht, wenn Sie auf einen seiner Inhaltsstoffe allergisch sind.

Dermacalm-d darf nicht mit den Augen in Berührung kommen; vermeiden Sie, es auch auf die

Augenlider aufzutragen.

Die Crème sollte nicht angewendet werden, wenn Sie an Pilzbefall (z.B. Fusspilz), einer

Virusinfektion (z.B. Fieberbläschen, Gürtelrose) oder an Hautreaktionen im Anschluss an eine

Impfung leiden; ebenso ist das Auftragen auf offene Wunden und eitrige Entzündungen (z.B.

Furunkel, Abszesse, Akne) zu vermeiden.

Wann ist bei der Anwendung von Dermacalm-d Vorsicht geboten?

Bei Kindern unter 2 Jahren darf Dermacalm-d nur unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden.

Dermacalm-d sollte nicht auf zu grosse Hautflächen oder unter einem undurchlässigen Verband

aufgetragen werden.

Die Crème sollte nicht über längere Zeit angewendet werden. Tritt nach zwei Wochen keine

Besserung ein, sollten Sie den Arzt bzw. die Ärztin aufsuchen. Bei einer Verschlechterung der

Symptome sollten Sie mit der Behandlung aufhören und Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin konsultieren.

·Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen

Krankheiten leiden,

·Allergien haben oder

·andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte) einnehmen oder äusserlich anwenden!

Darf Dermacalm-d während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Wenn Sie schwanger sind oder es werden möchten, dürfen Sie Dermacalm-d ausschliesslich nach

Rücksprache mit dem Arzt I der Ärztin anwenden.

Während der Stillzeit darf Dermacalm-d nicht angewendet werden.

Wie verwenden Sie Dermacalm-d?

Tragen Sie die Crème 1-2× täglich dünn auf und lassen Sie sie einziehen, indem Sie sie leicht

einmassieren. Wenn vom Arzt bzw. der Ärztin nicht anders verordnet, soll eine Behandlung mit

Dermacalm-d höchstens 2 Wochen lang und nicht grossflächig durchgeführt werden.

Bei Kindern unter 2 Jahren darf Dermacalm-d nur unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt bzw. von der Ärztin

verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so

sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Dermacalm-d haben?

Unerwünschte Wirkungen wie leichtes Brennen, Jucken oder eine Verstärkung der Hautrötung

können Zeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion auf einen oder mehrere Bestandteile der Crème

sein. Hydrocortison kann ebenfalls eine Austrocknung der Haut bewirken. Bei langfristiger oder zu

häufiger Anwendung kann das Risiko, dass die Haut vermehrt brüchig wird oder andere

Hautveränderungen auftreten, nicht ausgeschlossen werden.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Dermacalm-d ist ausserhalb der Reichweite von Kindern und bei Raumtemperatur (15-25 °C).

aufzubewahren. Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten

Datum verwendet werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Dermacalm-d enthalten?

1 g Crème enthält die Wirkstoffe Hydrocortisonacetat (5 mg) und Dexpanthenol (50 mg) sowie

folgende Hilfstoffe: DL-Pantolacton, Cetylalkohol, Paraffin, Wollfett (E913), Polyoxyl-40-stearat,

Chlorhexidin – Dihydrochlorid (Konservierungsmittel), Wasser.

Zulassungsnummer

51464 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Dermacalm-d? Welche Packungen sind erhältlich?

ln Apotheken ohne ärztliche Verschreibung.

Tuben zu 20 g.

Zulassungsinhaberin

Bayer (Schweiz) AG, 8045 Zürich.

Diese Packungsbeilage wurde im Dezember 2006 letztmals durch die Arzneimittelbehörde

(Swissmedic) geprüft.