Cyclosol L.A.

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Cyclosol L.A. 200 mg/ml, Injektionslösung, für Rinder und Schweine
  • Einheiten im Paket:
  • 50 ml Injektionslösung in einer Bernsteinfarbene Durchstechflasche (Typ II), Laufzeit: 30 Monate,100 ml Injektionslösung in eine
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Tiere
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Cyclosol L.A. 200 mg/ml, Injektionslösung, für Rinder und Schweine
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke; TGD (Abgabe im Rahmen des Tiergesundheitsdienstes (TGD) erlaubt)

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 8-00577
  • Berechtigungsdatum:
  • 08-08-2003
  • Letzte Änderung:
  • 07-03-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

1 von 3

GEBRAUCHSINFORMATION

Cyclosol LA. 200 mg/ml, Injektionslösung, für Rinder und Schweine

1.

NAME UND ANSCHRIFT DES ZULASSUNGSINHABERS UND,

WENN

UNTERSCHIEDLICH, DES HERSTELLERS, DER FÜR DIE CHARGENFREIGABE

VERANTWORTLICH IST

Zulassungsinhaber und Hersteller:

Eurovet Animal Health B.V.,

Handelsweg 25,

P.O. Box 179,

NL-5530 AD Bladel, Niederlande

2.

BEZEICHNUNG DES TIERARZNEIMITTELS

Cyclosol LA. 200 mg/ml, Injektionslösung, für Rinder und Schweine

3.

WIRKSTOFF UND SONSTIGE BESTANDTEILE

1 ml Injektionslösung enthält:

Wirkstoff:

Oxytetracyclin (als Dihydrat)

200,0 mg

(entspricht 216 mg Oxytetracyclindihydrat)

Sonstige Bestandteile:

Natriumformaldehydsulfoxylatdihydrat

5,0 mg

Povidon

50,0 mg

4.

ANWENDUNGSGEBIET(E)

Rinder: Zur Behandlung von Infektionen des Respirationstraktes, die durch oxytetracyclin-

empfindliche Erreger wie

Arcanobacterium pyogenes

Haemophilus somnus

verursacht wurden

.

Schweine: Zur Behandlung von Infektionen des Respirationstraktes, die durch oxytetracyclin-

empfindliche Erreger wie

Pasteurella multocida

verursacht wurden

.

5.

GEGENANZEIGEN

Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Tetracycline .Die Anwendung von

Oxytetracyclin bei Tieren mit einer Leber- und /oder Nierenfunktionsstörung sollte vermieden

werden.

6.

NEBENWIRKUNGEN

Überempfindlichkeitsreaktionen (Rind), Hepatotoxizität und hämatologische Auswirkungen wurden

zwar beobachtet, sind aber selten. Im Falle einer schweren anaphylaktischen Reaktion beim Rind,

sollte die Verabreichung von Epinephrin, Antihistaminika und Kortikosteroiden in Erwägung gezogen

werden.

Unter der Therapie führt intensive Lichteinwirkung, insbesondere bei Tieren mit geringer

Hautpigmentierung häufig zur Photodermatitis. Nach intramuskulärer Verabreichung kann an der

Injektionsstelle eine vorübergehende Schwellung und/oder gelbe Verfärbung (und eine örtliche

Nekrose) auftreten. Die Schwellung bleibt mehrere Tage nach der Injektion sichtbar. Bei laktierenden

Tieren lässt sich bis zu 3 Tagen nach der Injektion ein leichter Rückgang der Milchproduktion

beobachten.

2 von 3

Falls Sie Nebenwirkungen bei Ihrem Tier/Ihren Tieren feststellen, insbesondere solche die nicht in der

Packungsbeilage aufgeführt sind, teilen Sie diese Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit.

7.

ZIELTIERART(EN)

Rind und Schwein

8.

DOSIERUNG FÜR JEDE TIERART, ART UND DAUER DER ANWENDUNG

Das Tierarzneimittel ist ausschließlich für eine (tiefe) intramuskuläre Injektion bestimmt. Es

empfiehlt sich sehr, die intramuskulären Dosen über mindestens 2 Injektionsstellen zu verteilen -

maximal 15 ml je Injektionsstelle bei Rindern mit einem Körpergewicht von über 150 kg, und

maximal 7 ml bei Schweinen und Kälbern. Die Injektionsstellen sollten ständig gewechselt werden.

Schweine

20 mg Oxytetracyclin je kg Körpergewicht, falls nötig nach 72 Stunden wiederholen

Rinder, die

keine

Milch für den menschlichen Verzehr liefern

20 mg Oxytetracyclin je kg Körpergewicht, falls nötig nach 72 Stunden wiederholen

Rinder, die Milch für den menschlichen Verzehr liefern

20 mg Oxytetracyclin je kg Körpergewicht ausschließlich als Einzelinjektion

9.

HINWEISE FÜR DIE RICHTIGE ANWENDUNG

Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Tierarzneimittel nicht mit anderen

Tierarzneimitteln in einer Spritze vermischt werden

10.

WARTEZEIT

Rind: Fleisch:

35 Tage

Milch:

8 Tage

Schwein: Fleisch:

28 Tage

11.

BESONDERE LAGERUNGSHINWEISE

Nicht einfrieren. Das Behältnis in der Originalverpackung aufbewahren.

Arzneimittel unzugänglich für von Kinder aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Etikett angegebenen Verfalldatum nicht mehr

anwenden.

Haltbarkeit nach dem ersten Öffnen/Anbruch des Behältnisses: 14 Tage.

Nach dieser Frist verbleibende Restmengen sind zu verwerfen.

Das Datum der ersten Entnahme ist am Etikett der Durchstechflasche einzutragen.

12.

BESONDERE WARNHINWEISE

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren

Es empfiehlt sich sehr, die intramuskulären Dosen auf mindestens zwei Injektionsstellen zu verteilen

(siehe Dosierung).

Für die Packungsgröße 250 ml wird die Verwendung einer Mehrfachdosierspritze empfohlen. Damit

der Gummistopfen nicht zerstochen wird, ist es ratsam zum Nachfüllen dieser Spritze eine

Entnahmekanüle zur Mehrfachentnahme aus Vorratsflaschen zu gebrauchen.

Cyclosol LA sollte im Anfangsstadium der Krankheit verwendet und das Ansprechen auf die

Behandlung innerhalb von 72 Stunden beurteilt werden.

Die Resistenz gegen Oxytetracyclin kann variieren. Die Anwendung des Tierarzneimittels sollte auf

einen

Empfindlichkeitstest

beruhen

unter

Berücksichtigung

behördlicher

örtlicher

Regelungen über den Einsatz von Antibiotika erfolgen.

3 von 3

Ein unsachgemäßer Gebrauch des Tierarzneimittels kann die Prävalenz von Oxytetracyclin-resistenten

Bakterien erhöhen und die Wirksamkeit einer Behandlung mit Tetracyklinen aufgrund möglicher

Kreuzresistenz verringern..

Tetracycline können die Knochenentwicklung stören und eine Gelbfärbung sowie

Zahnschmelzhypoplasie der fetalen Zähne verursachen. Daher sollte das Tierarzneimittel vorsichtig in

der letzten Hälfte der Trächtigkeit angewandt werden.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender

Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Tetracycline sollten dieses Tierarzneimittel

nicht anwenden. Jeder direkte und indirekte Kontakt mit der Haut bzw. Schleimhaut sollte wegen der

Gefahr einer Sensibilisierung vermieden werden. Waschen Sie sich die Hände nach dem Gebrauch!

Bei direktem Kontakt mit der Haut oder den Augen sind zur Vorbeugung von Irritationen sofort die

betroffenen Stellen mit Wasser gründlich zu reinigen..

Anwendung während der Trächtigkeit, Laktation oder der Legeperiode

Oxytetracyclin überwindet die Plazentaschranke leicht, und die Konzentration im fetalen Blut kann

ebenso hoch sein wie die im Blut der Mutter - meistens ist sie jedoch etwas niedriger.

Vom Gebrauch des Tierarzneimittels während der letzten 2 - 3 Trächtigkeitswochen wird abgeraten.

Tetracycline lagern sich vor und nach dem Zahnwechsel in den Zähnen ein; dadurch kommt es zu

einer Gelbfärbung, Zahnschmelzhypoplasie und verminderten Zahnmineralisierung. Tetracycline

können die fetale Knochenentwicklung stören. Oxytetracyclin wird über die Milch ausgeschieden; die

Konzentrationen sind generell niedrig.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen

Oxytetracyclin sollte nicht gleichzeitig mit Penicillin oder Cephalosporin gegeben werden.

Überdosierung (Symptome, Notfallmaßnahmen, Gegenmittel), falls erforderlich

Nach der intramuskulären Injektion des Antibiotikums in letaler Dosis wurden vor dem Tod (welcher

meistens infolge einer Atmungsstörung auftritt) Symptome des zentralen Nervensystems wie Erregung

und Konvulsionen, gefolgt von Depression, allgemeiner Muskellähmung und Atemstillstand

beobachtet. Eine Langzeitbehandlung kann zu gastrointestinalen Störungen und Veränderungen der

Darmflora (Suprainfektionen) führen. Hohe Oxytetracyclin-Dosen bzw. die chronische Verabreichung

von Oxytetracyclin können bei Jungtieren zu Knochenwachstums- und Heilungsverzögerungen

führen. Eine chronische Überdosierung kann eine Arzneimittelakkumulation und Nephrotoxizität zur

Folge haben. Es sind keine Gegengifte im Falle von Oxytetracyclin Toxizität bekannt.

13.

BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE ENTSORGUNG VON NICHT

VERWENDETEM ARZNEIMITTEL ODER VON ABFALLMATERIALIEN, SOFERN

ERFORDERLICH

Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt werden.

Fragen Sie Ihren Tierarzt, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind. Diese Maßnahmen

dienen dem Umweltschutz.

14.

GENEHMIGUNGSDATUM DER PACKUNGSBEILAGE

Juli 2008

15.

WEITERE ANGABEN

Packungsgrössen: 50, 100 oder 250 ml

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Z. Nr.: 8-00577

Rezept- und apothekenpflichtig, NR

7-8-2018

Duaklir Genuair (AstraZeneca AB)

Duaklir Genuair (AstraZeneca AB)

Duaklir Genuair (Active substance: aclidinium bromide / formoterol fumarate dihydrate) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)5419 of Tue, 07 Aug 2018

Europe -DG Health and Food Safety

7-8-2018

Brimica Genuair (AstraZeneca AB)

Brimica Genuair (AstraZeneca AB)

Brimica Genuair (Active substance: aclidinium bromide / formoterol fumarate dihydrate) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)5420 of Tue, 07 Aug 2018

Europe -DG Health and Food Safety

19-6-2018

Dany's BienenWohl (Dany Bienenwohl GmbH)

Dany's BienenWohl (Dany Bienenwohl GmbH)

Dany's BienenWohl (Active substance: oxalic acid dihydrate) - Centralised - Authorisation - Commission Decision (2018)3892 of Tue, 19 Jun 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/V/C/4667

Europe -DG Health and Food Safety

5-2-2018

Oxybee (Dany Bienenwohl GmbH)

Oxybee (Dany Bienenwohl GmbH)

Oxybee (Active substance: oxalic acid dihydrate) - New authorisation - Commission Decision (2018)684 of Mon, 05 Feb 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/V/C/4296

Europe -DG Health and Food Safety