Curam forte - Trockensaft

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Curam forte - Trockensaft
  • Einheiten im Paket:
  • 1 Flasche mit 7,5 g Pulver, Laufzeit: 36 Monate,1 Flasche mit 12,5 g Pulver, Laufzeit: 36 Monate,2 Flaschen mit je 7,5 g Pulver,
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Curam forte - Trockensaft
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Amoxicillin und Enzym-I
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-22192
  • Berechtigungsdatum:
  • 04-11-1997
  • Letzte Änderung:
  • 12-06-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER

Curam - Trockensaft

Curam forte - Trockensaft

Wirkstoffe: Amoxicillin/Clavulansäure

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme

dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte

weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden

haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe

Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Curam und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Anwendung von Curam beachten?

Wie ist Curam anzuwenden?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Curam aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

WAS IST CURAM UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Curam

Antibiotikum

wirkt

durch

Abtöten

Bakterien,

Infektionen

verursachen. Es enthält zwei verschiedene Wirkstoffe, Amoxicillin und Clavulansäure. Amoxicillin

gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die „Penicilline” genannt werden und die manchmal

unwirksam (inaktiv) werden können. Der zweite Wirkstoff (Clavulansäure) verhindert dies.

Curam wird bei Kleinkindern und Kindern bei der Behandlung folgender Infektionen angewendet:

Mittelohrentzündungen und Infektionen der Nasennebenhöhlen

Atemwegsinfektionen

Harnwegsinfektionen

Haut- und Weichteilinfektionen einschließlich Infektionen im Zahnbereich

Knochen- und Gelenkinfektionen.

2.

WAS SOLLTEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON CURAM BEACHTEN?

Curam darf bei Ihrem Kind nicht angewendet werden,

wenn Ihr Kind allergisch gegen Amoxicillin, Clavulansäure oder einen der in Abschnitt 6.

genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels ist (siehe Auflistung in Abschnitt 6)

wenn Ihr Kind schon einmal eine schwere allergische Reaktion gegen irgendein anderes

Antibiotikum hatte. Dabei kann es sich um einen Hautausschlag oder Schwellungen von

Gesicht oder Hals gehandelt haben.

wenn Ihr Kind während der Einnahme eines Antibiotikums schon einmal Probleme mit der

Leber oder Gelbsucht (Gelbfärbung der Haut) hatte

Wenden Sie Curam nicht bei Ihrem Kind an, wenn eine dieser Aussagen auf Ihr Kind

zutrifft. Sprechen Sie vor der Anwendung von Curam mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn

Sie sich nicht sicher sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Curam eingenommen wird, wenn Ihr

Kind:

Pfeiffer´sches Drüsenfieber hat

wegen Leber- oder Nierenproblemen behandelt wird

nur unregelmäßig Wasser lässt

Sprechen Sie vor der Anwendung von Curam mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich nicht

sicher sind, ob eine dieser Aussagen auf Ihr Kind zutrifft.

In bestimmten Fällen kann Ihr Arzt den Bakterientyp bestimmen, der die Infektion Ihres Kindes

verursacht. In Abhängigkeit von den Ergebnissen kann Ihrem Kind eine andere Stärke von

Curam oder ein anderes Arzneimittel verabreicht werden.

Zustände, auf die Sie achten müssen

Curam kann bestehende Zustände verschlechtern oder zu schwerwiegenden Nebenwirkungen

führen. Diese schließen allergische Reaktionen, Krampfanfälle und Entzündung des Dickdarms

ein. Während Ihr Kind Curam einnimmt, müssen Sie auf bestimmte Symptome achten, um das

Risiko von Nebenwirkungen zu verringern. Siehe „Nebenwirkungen, auf die Sie achten müssen“

in Abschnitt 4.

Blut- und Urin-Untersuchungen

Wenn bei Ihrem Kind Blutuntersuchungen (solche wie ein Test zur Untersuchung der roten

Blutzellen

oder

Bestimmung

Leberwerte),

oder

eine

Untersuchung

Urins

vorgenommen werden, müssen Sie Ihren Arzt oder das Pflegepersonal darüber informieren, dass

Ihr Kind Curam einnimmt. Dies ist notwendig, weil Curam die Ergebnisse dieser Untersuchungen

beeinflussen kann.

Einnahme von Curam zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren

Ihren

Arzt

oder

Apotheker,

wenn

Kind

andere

Arzneimittel

einnimmt/anwendet,

kürzlich

andere

Arzneimittel

eingenommen/angewendet

oder

beabsichtigt, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Wenn

Kind

Allopurinol

(zur

Behandlung

Gicht)

Curam

einnimmt,

Wahrscheinlichkeit größer, dass es eine allergische Hautreaktion haben wird.

Wenn Ihr Kind Probenecid (zur Behandlung der Gicht) einnimmt, kann Ihr Arzt entscheiden, die

Dosis von Curam anzupassen.

Wenn Ihr Kind ein Arzneimittel zur Vermeidung von Blutgerinnseln (wie Warfarin) gemeinsam mit

Curam einnimmt, sind möglicherweise zusätzliche Blutuntersuchungen erforderlich.

Curam kann die Wirksamkeit von Methotrexat (einem Arzneimittel zur Behandlung von Krebs

oder rheumatischen Erkrankungen) beeinflussen.

Curam kann die Wirksamkeit von Mycophenolat-Mofetil (ein Arzneimittel, das die Abstoßung

transplantierter Organe verhindert) beeinflussen.

Schwangerschaft ,Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Ihr Kind, bei dem dieses Arzneimittel angewendet werden soll, schwanger ist oder stillt,

oder wenn Sie vermuten, dass es schwanger ist oder beabsichtigt, schwanger zu werden, fragen

Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit

beeinträchtigen.

Curam

kann

Nebenwirkungen

verursachen

diese

Beschwerden

können

Ihre

Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.

Sie dürfen sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen und keine Maschinen bedienen,

wenn Sie sich nicht wohl fühlen.

Curam enthält Aspartam

Dieses Arzneimittel enthält 8,5 mg Aspartam (E951) pro Dosiereinheit. Aspartam ist eine Quelle

für Phenylalanin. Es kann schädlich sein, wenn Sie eine Phenylketonurie (PKU) haben, eine

seltene angeborene Erkrankung, bei der sich Phenylalanin anreichert, weil der Körper es nicht

ausreichend abbauen kann.

Curam enthält Benzylalkohol

Dieses

Arzneimittel

enthält

0,56

Benzylalkohol

Dosiereinheit.

Benzylalkohol

kann

allergische Reaktionen hervorrufen. Wenn Sie an einer Leber- oder Nierenerkrankung leiden,

fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat, da große Mengen Benzylalkohol sich in Ihrem

Körper

anreichern

Nebenwirkungen

verursachen

können

genannte

"metabolische

Azidose").

Curam enthält Glukose

Bitte wenden Sie Curam erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass

Ihr Kind unter einer Zuckerunverträglichkeit leidet.

Curam enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis, d.h. es ist nahezu

„natriumfrei“.

3.

WIE IST CURAM ANZUWENDEN?

Wenden Sie Curam immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt

oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Erwachsene und Kinder mit einem Körpergewicht von 40 kg und darüber

Dieser

Trockensaft

wird

gewöhnlich

nicht

für

Erwachsene

Kinder

einem

Körpergewicht von 40 kg und darüber empfohlen. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um

Rat.

Kinder mit einem Körpergewicht unter 40 kg

Alle Dosen werden auf Grundlage des Körpergewichtes des Kindes in Kilogramm berechnet.

Ihr Arzt wird Ihnen Anweisung geben, wieviel Curam Sie Ihrem Kind verabreichen sollen.

Sie können einen Plastik-Messlöffel oder Plastik-Messbecher erhalten. Verwenden Sie

diesen, um Ihrem Kind die korrekte Dosis zu verabreichen.

Übliche Dosis – 20 mg/5 mg bis 60 mg/15 mg pro Kilogramm Körpergewicht am Tag,

aufgeteilt auf drei Gaben anzuwenden.

Patienten mit Nieren- oder Leberproblemen

Wenn Ihr Kind Nierenprobleme hat, kann die Dosis möglicherweise reduziert werden. Eine

andere Stärke oder ein anderes Arzneimittel kann von Ihrem Arzt gewählt werden.

Wenn

Kind

Leberprobleme

hat,

kann

sein,

dass

häufiger

Blutuntersuchungen

vorgenommen werden, um die Funktion der Leber zu überwachen.

Art der Anwendung

Die Flasche vor jeder Anwendung immer gut schütteln.

Anwendung mit einer Mahlzeit.

Wenden

Dosen

gleichmäßig

über

verteilt

einem

Abstand

mindestens 4 Stunden an. Nicht 2 Dosen innerhalb von 1 Stunde anwenden.

Wenden Sie Curam nicht länger als 2 Wochen bei Ihrem Kind an. Suchen Sie noch einmal

Ihren Arzt auf, wenn Ihr Kind sich noch nicht besser fühlt.

Wenn Sie eine größere Menge von Curam angewendet haben, als Sie sollten

Wenn Sie zu viel Curam bei Ihrem Kind angewendet haben, kann es zu Magenproblemen

(Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall) oder Krampfanfällen kommen. Kontaktieren Sie so schnell

wie möglich Ihren Arzt. Nehmen Sie die Flasche des Arzneimittels mit und zeigen Sie diese dem

Arzt.

Wenn Sie die Einnahme von Curam vergessen haben

Geben Sie Ihrem Kind nicht die doppelte Menge, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen

haben, sondern geben Sie die Dosis, sobald Sie daran denken. Sie dürfen die nächste Dosis

dann nicht zu früh geben, sondern sollten anschließend etwa 4 Stunden mit der Einnahme der

nächsten Dosis warten. Geben Sie nicht die doppelte Menge, wenn die vorige Einnahme

vergessen wurde.

Wenn Sie die Einnahme von Curam abbrechen

Wenden Sie Curam so lange bei Ihrem Kind an, bis die Behandlung abgeschlossen ist, auch

wenn es sich bereits besser fühlt. Ihr Kind benötigt für die Bekämpfung der Infektion alle

verordneten Dosen. Wenn einige Bakterien überleben, können diese dazu führen, dass die

Infektion erneut auftritt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren

Arzt oder Apotheker.

4.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei

jedem auftreten müssen.

Nebenwirkungen, auf die Sie achten müssen

Allergische Reaktionen:

Hautausschlag

Entzündung

Blutgefäßen

(Vaskulitis),

sich

roten

oder

violetten

erhabenen

Flecken auf der Haut äußern kann, aber auch andere Körperbereiche betreffen kann

Fieber, Gelenkschmerzen, vergrößerte Lymphknoten im Bereich von Hals, Achselhöhle

oder Leistengegend

Schwellungen,

manchmal

Gesicht

oder

Hals

(Angioödem),

Atemprobleme

verursachen

Kollaps

Kontaktieren Sie unverzüglich einen Arzt, wenn eines dieser Anzeichen bei Ihrem Kind

auftritt. Wenden Sie Curam nicht mehr an.

Entzündung des Dickdarms

Eine Entzündung des Dickdarms, die wässrigen Durchfall in der Regel mit Blut und Schleim

verursacht, Magenschmerzen und/oder Fieber.

Fragen Sie Ihren Arzt so schnell wie möglich um Rat, wenn diese Beschwerden bei

Ihrem Kind auftreten.

Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 Behandelten von 10 betreffen)

Durchfall (bei Erwachsenen)

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

Pilzinfektion (Candida – Hefepilz-Infektion im Bereich von Scheide, Mund oder Hautfalten)

Übelkeit, insbesondere bei Einnahme hoher Dosen

Nehmen Sie Curam mit einer Mahlzeit ein, wenn Sie hiervon betroffen sind.

Erbrechen

Durchfall (bei Kindern)

Gelegentlich auftretende Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

Hautausschlag, Juckreiz

erhabener juckender Hautausschlag (Quaddeln)

Magenverstimmung

Schwindel

Kopfschmerzen

Gelegentlich

auftretende

Nebenwirkungen,

sich

Untersuchungen

Blutes

zeigen

können:

Zunahme einiger von der Leber gebildeter Substanzen (Enzyme) als Hinweis auf eine

Leberschädigung

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

Hautausschlag, möglicherweise mit Blasen, der wie kleine Zielscheiben aussieht (zentraler

dunkler Fleck mit umgebendem blasseren Bereich und einem dunklen Ring außen herum –

Erythema multiforme)

Kontaktieren Sie dringend einen Arzt, wenn diese Nebenwirkung bei Ihrem Kind auftritt.

Seltene Nebenwirkungen, die sich in Untersuchungen des Blutes zeigen können:

niedrige Anzahl der an der Blutgerinnung beteiligten Zellen

niedrige Anzahl der weißen Blutkörperchen

Häufigkeit nicht bekannt

Die Häufigkeit kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden.

allergische Reaktionen (siehe oben)

Entzündung des Dickdarms (siehe oben)

Entzündung der schützenden Membran, die das Gehirn umgibt (aseptische Meningitis)

schwerwiegende Hautreaktionen:

-

ausgedehnter Hautausschlag mit Blasen und Abschälen der Haut, insbesondere um

Mund, Nase, Augen und Geschlechtsorgane herum (Stevens-Johnson-Syndrom) sowie

eine schwerwiegendere Form, die ein ausgedehntes Abschälen der Haut (mehr als 30 %

der Körperoberfläche) verursacht (toxische epidermale Nekrolyse)

-

ausgedehnter roter Hautausschlag mit kleinen eiterhaltigen Blasen (bullöse exfoliative

Dermatitis)

-

roter, schuppender Hautausschlag mit Beulen unter der Haut und Blasen (pustulöses

Exanthem)

-

grippeähnliche

Symptome

Hautausschlag,

Fieber,

geschwollenen

Drüsen

anomalen

Blutwerten

(einschließlich

erhöhter

Spiegel

weißen

Blutzellen

[Eosinophilie]

Leberenzyme)

(Arzneimittelreaktion

Eosinophilie

systemischen Symptomen [DRESS])

Kontaktieren Sie unverzüglich einen Arzt, wenn eine dieser Nebenwirkungen bei

Ihrem Kind auftritt.

Entzündung der Leber (Hepatitis)

Gelbsucht, verursacht durch eine Zunahme des Bilirubins (einer von der Leber gebildeten

Substanz) im Blut, was eine Gelbfärbung der Haut und der weißen Augenabschnitte Ihres

Kindes verursachen kann

Entzündung von Nierenkanälchen

Verzögerung der Blutgerinnung

Überaktivität

Krampfanfälle (bei Personen, die hohe Dosen von Curam einnehmen oder Nierenprobleme

haben)

schwarze, behaart aussehende Zunge

Verfärbung von Zähnen (bei Kindern), in der Regel durch Zähneputzen entfernbar

Nebenwirkungen, die sich in Untersuchungen des Blutes oder Urins zeigen können:

starke Verringerung der Anzahl der weißen Blutkörperchen

niedrige Anzahl der roten Blutkörperchen (hämolytische Anämie)

Kristalle im Urin

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können

Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen.

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über

die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

WIE IST CURAM AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem dem Umkarton bzw. der Flasche angegebenen

Verfalldatum nach „Verwendbar bis“ nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf

den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht über 25°C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit

zu schützen.

Die gebrauchsfertige Suspension im Kühlschrank lagern (2°C - 8°C) und innerhalb von 7 Tagen

verwenden.

Entsorgen SieArzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie

Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie

tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6.

INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was Curam enthält

Die Wirkstoffe sind Amoxicillin und Clavulansäure.

Curam - Trockensaft:

5 ml zubereitete Suspension enthält 125 mg Amoxicillin und 31,25 mg Clavulansäure.

Curam forte – Trockensaft:

5 ml zubereitete Suspension enthält 250 mg Amoxicillin und 62,5 mg Clavulansäure.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Citronensäure,

Trinatriumcitrat,

Aspartam

(E951),

Talk,

Guargalactomannan,

Siliciumdioxid,

Zitronenaroma

(enthält

Sorbitol

Glukose),

Pfirsich-Aprikosearoma

(enthält

Sorbitol),

Orangenaroma (enthält Benzylalkohol).

Wie Curam aussieht und Inhalt der Packung

Curam ist ein gebrochen weißes Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen

Nach der Zubereitung ist die gebrauchsfertige Suspension gebrochen weiß.

Inhalt der Packung:

Braunglasflasche, 60 ml, 100 ml bzw. 120 ml mit Ringmarke

Schraubverschluss mit Dichtungsmembran

Messlöffel

Polypropylen

oder

Dosierspritze

Adapter

Polyethylen/Polypropylen.

Packungsgrößen:

Curam – Trockensaft:

2 Flaschen mit 6,75 g Pulver (zur Herstellung von 2 x 75 ml Suspension)

2 Flaschen mit 5,4 g Pulver (zur Herstellung von 2 x 60 ml Suspension)

1 Flasche mit 9 g Pulver (zur Herstellung von 100 ml Suspension)

1 Flasche mit 6,75 g Pulver (zur Herstellung von 75 ml Suspension)

1 Flasche mit 5,4 g Pulver (zur Herstellung von 60 ml Suspension)

1 Flasche mit 10,8 g Pulver (zur Herstellung von 120 ml Suspension)

Curam forte – Trockensaft:

2 Flaschen mit 9,38 g Pulver (zur Herstellung von 2 x 75 ml Suspension)

2 Flaschen mit 7,5 g Pulver (zur Herstellung von 2 x 60 ml Suspension)

1 Flasche mit 12,5 g Pulver (zur Herstellung von 100 ml Suspension)

1 Flasche mit 9,38 g Pulver (zur Herstellung von 75 ml Suspension)

1 Flasche mit 7,5 g Pulver (zur Herstellung von 60 ml Suspension)

1 Flasche mit 15,0 g Pulver (zur Herstellung von 120 ml Suspension)

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Sandoz GmbH, 6250 Kundl, Österreich

Dieses

Arzneimittel

ist

in

den

Mitgliedsstaaten

des

Europäischen

Wirtschaftsraumes

(EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Belgien:

Amoxiclav Sandoz 125 (250) mg Poeder voor orale Suspensie

Deutschland:

Amoclav (forte) Trockensaft

Griechenland:

Bioclavid 250+62,5 mg/5 ml

Niederlande:

Amoxicilline/Clavulaanzuur Sandoz Suspensie 125/31,25 mg (250/62,5mg)

Portugal:

Amoxicilina e ácido clavulanico Sandoz 125 mg e 31,25 mg (250 mg e 62,5 mg)

Curam – Trockensaft: Z.Nr.: 1-22191

Curam forte – Trockensaft: Z.Nr.: 1-22192

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im April 2018.

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Hinweis/medizinische Aufklärung

Antibiotika werden zur Behandlung bakterieller Infektionen verwendet. Sie sind gegen virale

Infektionen unwirksam.

Manchmal spricht eine bakterielle Infektion nicht auf eine Antibiotikabehandlung an. Einer

häufigsten

Gründe

dafür

ist,

dass

Bakterien,

welche

Infektionskrankheit

auslösen, resistent gegenüber dem verwendeten Antibiotikum sind. Dies bedeutet, dass sie

überleben können und sich sogar trotz des Antibiotikums vermehren.

Bakterien können aus verschiedenen Gründen gegenüber Antibiotika resistent werden. Der

vorsichtige Einsatz von Antibiotika kann helfen, das Risiko zu verringern, dass Bakterien

resistent werden.

Wenn Ihr Arzt Ihnen eine Antibiotikabehandlung verschreibt, ist diese nur dazu gedacht, Ihre

derzeitige Erkrankung zu behandeln. Die Beachtung folgender Hinweise wird helfen, das

Auftreten resistenter Bakterien, welche die Wirkung des Antibiotikums unterbinden können,

zu verhindern.

Es ist sehr wichtig, dass Sie das Antibiotikum in der richtigen Dosis, zu den richtigen

Zeiten und für die richtige Dauer einnehmen. Lesen Sie die Anweisungen auf dem

Etikett

fragen

Ihren

Arzt

oder

Apotheker,

wenn

irgendetwas

nicht

verstehen.

Sie sollten kein Antibiotikum einnehmen, wenn es nicht speziell für Sie verschrieben

wurde und Sie sollten es nur für die Behandlung der Infektion verwenden, für die es

verschrieben wurde.

Sie sollten keine Antibiotika einnehmen, die für andere Personen verschrieben wurden,

selbst wenn diese eine ähnliche Infektion hatten.

Sie sollten Antibiotika, die Ihnen verschrieben wurden, nicht an andere Personen

weitergeben.

Wenn Sie etwas von dem Antibiotikum übrig haben, nachdem Sie die Behandlung, wie

Ihrem

Arzt

angegeben,

beendet

haben,

sollten

nicht

verwendete

Antibiotikum zur ordnungsgemäßen Entsorgung in eine Apotheke bringen.

Hinweise für die Zubereitung:

Vor der Anwendung prüfen, ob die Versiegelung der Kappe intakt ist. Die Flasche schütteln, um

das Pulver zu lockern. Die angegebene Menge Wasser hinzufügen, die Flasche umdrehen und

gut schütteln. Alternativ die Flasche bis knapp unterhalb der Markierung auf dem Etikett mit

Wasser füllen, umdrehen und gut schütteln. Anschließend bis genau zu dieser Markierung mit

Wasser auffüllen, umdrehen und noch einmal gut schütteln.

Der Packung ist eine 5 ml Dosierspritze beigelegt. Der Adapter passt auf die Flasche. Um das

Arzneimittel zu dosieren

► Schütteln Sie die Flasche.

► Geben Sie den Adapter auf den Flaschenkopf.

► Drücken Sie die Düse der Spritze in den Adapter.

► Bewegen Sie die Flasche auf und ab.

► Ziehen Sie an dem Kolben, um die benötigte Dosis aufzuziehen.

Curam – Trockensaft:

Zubereitung

hinzuzufügende

Menge

Wasser (ml)

Endgültiges

Volumen

zubereiteten Suspension zum

Einnehmen (ml)

71,25

Curam forte – Trockensaft:

Zubereitung

hinzuzufügende

Menge

Wasser (ml)

Endgültiges

Volumen

zubereiteten Suspension zum

Einnehmen (ml)

67,5

3-12-2018

PMS-Amoxicillin (2018-12-03)

PMS-Amoxicillin (2018-12-03)

Health Canada

18-5-2018

Unauthorized prescription antibiotic drugs seized from Gigi's Market in Ottawa, ON, may pose serious health risks

Unauthorized prescription antibiotic drugs seized from Gigi's Market in Ottawa, ON, may pose serious health risks

Health Canada has seized four unauthorized drugs from Gigi’s Market, 23 Montreal Road, Ottawa, ON. The products (Ampicillin, Kamox, Medampi and Medomox) are labelled to contain antibiotic drugs (ampicillin or amoxicillin) that can only be dispensed by a healthcare professional to a patient with a valid prescription. The products listed below have not been evaluated by Health Canada for safety, effectiveness or quality and may pose serious health risks.

Health Canada

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