Cuproxat flüssig

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Cuproxat flüssig
  • Verwenden für:
  • Pflanzen
  • Art der Medizin:
  • Agrochemisch

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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Cuproxat flüssig
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Bakterizid Fungizid

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • UFAG - Ufficio federale dell'agricoltura. OFAG - Office fédéral de l'agriculture. BLW - Bundesamt für Landwirtschaft.
  • Zulassungsnummer:
  • W-2710
  • Letzte Änderung:
  • 06-09-2017

Packungsbeilage

Produkt:

Handelsbezeichnung: Cuproxat flüssig

Produktekategorie

Bewilligungsinhaber Eidg. Zulassungsnummer

Bakterizid

Fungizid

Leu + Gygax AG

W-2710

Stoff(e)

Gehalt

Formulierungscode

Wirkstoff: Kupfer (als

Oxysulfat)

14.84 % 190 g/l

SC Suspensionskonzentrat

Anwendungen

A Kultur

Schaderreger/Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

Brombeere

Himbeere

Rutenkrankheiten der Brombeere

Rutenkrankheiten der Himbeere

Konzentration: 0.5 - 1.3 %

Aufwandmenge: 5 - 13 l/ha

Anwendung: Vor der Blüte und

nach der Ernte.

1, 2, 3, 4, 5

B Erdbeere

Blattfleckenkrankheiten der Erdbeere

Teilwirkung:

Eckige Blattfleckenkrankheit der

Erdbeere

Konzentration: 0.25 - 0.75 %

Aufwandmenge: 2.5 - 7.5 l/ha

Anwendung: Vor der Blüte und

nach der Ernte.

1, 4, 6, 7

B Ribes Arten

Blattfallkrankheit der Ribes-Arten

Konzentration: 0.25 - 0.75 %

Aufwandmenge: 2.5 - 7.5 l/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

Anwendung: Unmittelbar nach

der Blüte und nach der Ernte.

1, 4, 5, 8

O Kernobst

Schorf des Kernobstes

Konzentration: 0.25 - 0.5 %

Aufwandmenge: 4 - 8 l/ha

Anwendung: Beim Austrieb.

1, 4, 5, 9

O Kernobst

Schorf des Kernobstes

Konzentration: 0.125 - 0.25 %

Aufwandmenge: 2 - 4 l/ha

Anwendung: Vor der Blüte.

1, 4, 5, 9,

O Kirsche

Bakterienbrand der Kirsche

Konzentration: 0.5 - 0.75 %

1, 4, 5, 9,

A Kultur

Schaderreger/Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

Aufwandmenge: 8 - 12 l/ha

Anwendung: Beim Blattfall.

O Steinobst

Kräuselkrankheit des Pfirsichs

Narren- oder Taschenkrankheit der

Zwetschge

Schrotschuss

Konzentration: 0.5 - 0.75 %

Aufwandmenge: 8 - 12 l/ha

Anwendung: Beim Austrieb.

1, 4, 5, 9

W Reben

Falscher Mehltau der Rebe

Teilwirkung:

Echter Mehltau der Rebe

Graufäule (Botrytis cinerea)

Nebenwirkung:

Rotbrenner

Konzentration: 0.25 %

Aufwandmenge: 4 l/ha

Anwendung: Nach der Blüte, bis

spätestens Mitte August.

4, 5, 12,

13, 14, 15

W Reben

Falscher Mehltau der Rebe

Konzentration: 0.75 %

Aufwandmenge: 12 l/ha

Anwendung:

Abschlussbehandlung spätestens

Ende August, nur bei starkem

Befallsdruck.

4, 5, 13, 15

W Reben

Teilwirkung:

Falscher Mehltau der Rebe

Konzentration: 0.25 %

Aufwandmenge: 4 l/ha

Anwendung: Bis spätestens

Ende August.

4, 5, 13, 15

Aubergine

Tomaten

Alternaria-Dürrfleckenkrankheit

Kraut- und Fruchtfäule

Septoria-Blattfleckenkrankheit der

Tomate/Aubergine

Konzentration: 1.3 - 1.8 %

Wartefrist: 3 Tage

1, 4, 16, 17

Aubergine

Tomaten

Teilwirkung:

Bakterielle Fleckenkrankheit

Bakterielle Tomatenwelke

Konzentration: 1.3 - 1.8 %

Wartefrist: 3 Tage

1, 4, 17

G Bohnen

Teilwirkung:

Bohnenbrand

Fettfleckenkrankheit

Aufwandmenge: 5 l/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

1, 4, 7, 18

G Gurken

Teilwirkung:

Eckige Blattfleckenkrankheit

Falscher Mehltau der

Kürbisgewächse

Konzentration: 0.5 %

Aufwandmenge: 5 l/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

1, 4, 17, 18

G Karotten

Alternaria-Möhrenschwärze

Aufwandmenge: 13 - 18 l/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

1, 4, 7, 16

Knollensellerie

Stangensellerie

Septoria-Blattfleckenkrankheit des

Selleries

Aufwandmenge: 13 - 18 l/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

1, 4, 7, 16

G Kohlarten

Teilwirkung:

Adernschwärze

Konzentration: 0.5 %

Aufwandmenge: 5 l/ha

1, 4, 7, 19

A Kultur

Schaderreger/Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

G Rande

Cercospora- und Ramularia-

Blattfleckenkrankheiten

Aufwandmenge: 13 - 18 l/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

1, 4, 7, 16

G Schwarzwurzel

Weisser Rost der Schwarzwurzel

Aufwandmenge: 13 l/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

1, 4, 7

Bäume und

Sträucher

(ausserhalb Forst)

Blumenkulturen

und Grünpflanzen

Rosen

Blattfleckenpilze

Konzentration: 0.2 - 1 %

1, 4, 17

Bäume und

Sträucher

(ausserhalb Forst)

Blumenkulturen

und Grünpflanzen

Rosen

Falsche Mehltaupilze der

Zierpflanzen

Konzentration: 0.2 - 0.6 %

1, 4, 17

Begonia

Pelargonien

Bakteriosen

Konzentration: 0.2 %

Anwendung: Prophylaxe.

1, 4, 17

Z Blautanne

Knospensterben der Blautanne

Konzentration: 2.1 %

1, 4, 17

Z Rhododendron

Knospensterben an Rhododendron

Konzentration: 0.2 - 0.6 %

1, 4, 17

Z Rosen

Rindenbrandkrankheit der Rosen

Konzentration: 1.3 %

Anwendung: Herbst- und

Winterspritzung.

1, 4, 17

Z Rosen

Rindenbrandkrankheit der Rosen

Konzentration: 0.2 %

1, 4, 17

Auflagen und Bemerkungen:

Höchstens 4 kg Kupfer-Metall je Hektar und Jahr.

Für Sommerhimbeeren bezieht sich die angegebene Aufwandmenge auf Stadium "Erste Blüten bis

etwa 50% der Blüten offen" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha. Für Herbsthimbeeren

bezieht sich die Aufwandmenge auf eine Heckenhöhe von 150 - 170 cm sowie eine

Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.

Für Brombeeren bezieht sich die angegebene Aufwandmenge auf Stadium "Erste Blüten bis etwa

50% der Blüten offen" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.

Nachfolgearbeiten in behandelten Kulturen: bis 48 Stunden nach Ausbringung des Mittels

Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen.

Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe tragen. Ausbringen der Spritzbrühe:

Schutzhandschuhe + Schutzanzug + Kopfbedeckung tragen. Technische Schutzvorrichtungen

während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine) können die vorgeschriebene

persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen vergleichbaren oder

höheren Schutz bieten.

Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium "Vollblüte bis Beginn Rotfärbung der

Früchte", 4 Pflanzen pro m² sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.

Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe tragen. Ausbringen der Spritzbrühe:

Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen. Technische Schutzvorrichtungen während des

Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine) können die vorgeschriebene persönliche

Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen vergleichbaren oder höheren

Schutz bieten.

Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium "50 - 90% der Blütenstände mit

sichtbaren Früchten" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.

Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf ein Baumvolumen von 10'000 m³ pro ha.

10.Als Zusatz zu Netzschwefel.

11.Nur bei starkem Befall und bei anfälligen Sorten.

12.Auch für die Luftapplikation.

13.Maximal 6 kg Kupfer-Metall je Hektar und Jahr; innert 5 aufeinanderfolgender Jahre maximal 20

kg Kupfer-Metall je Hektar (Kupferbilanzierung).

14.In Tankmischung mit Folpet-haltigen Präparaten.

15.Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium BBCH 71-81 (J-M, Nachblüte) und

eine Referenzbrühemenge von 1600 l/ha (Berechnungsgrundlage) oder auf ein Laubwandvolumen

von 4500 m³ pro ha.

16.In Tankmischung mit organischen Fungiziden genügt die Hälfte der aufgeführten Konzentration.

17.Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe tragen. Ausbringen der Spritzbrühe:

Schutzhandschuhe + Schutzanzug + Visier + Kopfbedeckung tragen. Technische

Schutzvorrichtungen während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine) können die

vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen

vergleichbaren oder höheren Schutz bieten.

18.Vorsicht wegen Phytotoxizität!

19.Nur zur Anzucht von Jungpflanzen.

Gefahrenkennzeichnungen:

Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.

EUH 401 Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung

einhalten.

H410 Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.

Signalwort:

Achtung

Gefahrensymbole und -bezeichnungen:

Kurzkennzeichnung

GHS09

Symbol

Gefahrenbezeichnung Gewässergefährdend

Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes,

Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im

Verkauf befindet.